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(01.04.2017) Sachsenliga - 1. Frauen

SV04 gewinnt beim Tabellenführer 

Mit einer überragenden Abwehrleistung und mit großem Kanpfgeist sicherte sich die 1. Frauenmannschaft des SV04 beide Punkte beim aktuellen Tabellenführer der Sachsenliga, dem Radeberger SV. 

Bei sommerlichen Temperaturen zeigten die 04er Damen eine ihrer besten Saisonleistungen und gewannen völlig verdient mit 28:22. Dabei sah es in den ersten Minuten nicht nach einem Erfolg für den SV04 aus. Die von Sebastian Hartmann trainierten Damen aus Radeberg legten los wie die Feuerwehr. Radeberg drückte im Angriff und Abwehr richtig aufs Gaspedal und ging schnell mit 6:1 
in Führung. Vor allem die große Kreisspielerin machte der Oberlosaer Abwehr das Leben schwer und zwang Trainer David Woitke schon nach 7 Minuten zur Auszeit. Und die verfehlte ihre Wirkung nicht. Jetzt mit Franziska Rink und Dominika Kolomaznikova im Mittelblock stand die Abwehr wie eine Wand und machte es Radeburg sehr schwer Tore zu erzielen. 

Diese Sicherheit verlagerte sich jetzt auch in den Angriff bei dem Kristin Dräger und Susanne Müller immer wieder ihre Mitspieler in Szene setzten. Nena Mühlmann und Monique Weigel nutzten dies aus und fanden mehrfach die Lücke in der Radeberger Abwehr. Und so drehte der SV04 die Partie und ging mit einem 8:0 Lauf in Führung. Zwar war das Spiel der 04er nicht fehlerfrei, aber der Kampfgeist stimmte. Mit 15:12 für Oberlosa ging es in die Halbzeitpause. 

Oberlosas Trainer musste nicht viel korrigieren. Seine Mannschaft wollte eh schnell wieder raus auf die Platte und da weitermachen, wo sie aufgehört hatten. Und der SV04 machte weiter und baute seine Führung Mitte der zweiten Halbzeit beim 20:15 auf 5 Tore aus. 
Radeberg hielt weiter dagegen und holte begünstigt durch die erste Zeitstrafe des SV04 wieder auf und war beim 21:19 wieder dran. Aber Oberlosa rackerte und kämpfte in der Abwehr um jeden Zentimeter und hielt die Führung. Auch die mehrfach abgelaufenen Konterversuche durch den SV04 zeigen den Einsatzwillen der Oberlosaer Mannschaft. 

Und im Angriff zeigte jetzt Dominika Kolomaznikova ihre ganze Klasse. Mehrfach glänzend frei gespielt, traf die Kreisspielerin oder holte wichtige Strafwürfe heraus, die Jasmin Heinz und Franziska Rink sauber vollendeten. Mit einer 25:21 Führung im Rücken ging der SV04 in die letzten 5 Minuten. Und auch die dominierten die Vogtländerinnen. Und spätestens als 
Gini Hermann das Tor zum 27:21 erziehlte war das Spiel gelaufen. 

Stimmen zum Spiel 

Torhütererin Franziska Weiß 

„Es war ein geiles Spiel von uns bei dem wirklich alle bis zum Umfallen gekämpft haben. Selbst die Spielerinnen auf der Bank sind richtig mitgegangen.“ 

Trainer David Woitke 
„Wir haben heute Dank einer starken Abwehr mit einer bestens aufgelegten Michelle Martin im Tor hoch verdient gewonnen. Wenn wir mal unseren schlechten Start weglassen, haben wir gegen die momentan stärkste Mannschaft in 53 Minuten nur 16 Gegentore bekommen. Das und der Kampfgeist der Mannschaft war unser großes Plus. Deshalb heute jemanden besonders zu loben wäre mehr als unfair. Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung unserer Mannschaft und auch ein bisschen stolz. Radeberg und besonders dem Trainer Sebastian Hartmann wüchsche ich viel Glück beim Erreichen der gesteckten Ziele. Es hat schon Größe nach so einem wichtigen Spiel für Radeberg dem Sieger so fair zu gratulieren.“ 

- - - DW - - - 


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