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Handball – Oberliga / Männer

Das einfachste Spiel des Jahres

Der 14. Spieltag der Handball-Oberliga bildet gleichzeitig den Auftakt in die Rückrunde. Der SV 04 Oberlosa gastiert dabei am Sonntag um 15 Uhr beim Liga-Primus SG LVB Leipzig. Die Partie in der Arena Leipzig steht unter der Leitung der beiden Unparteiischen Toni Hempel und Tizian Tralles vom Post SV Gera.

Die Partie beim aktuellen Spitzenreiter dürfte für die 04er das leichteste Spiel des Jahres werden. Als klarer Außenseiter haben die Randplauener in der Messestadt nichts zu verlieren und können völlig befreit aufspielen. Der Gastgeber peilt mit großer Unterstützung seines Kooperationspartners SC DHfK Leipzig die sofortige Rückkehr in die 3. Bundesliga an. Trainer Enrico Henoch verfügt über einen großen und sehr gut besetzten Kader, der dieser Aufgabe auf jeden Fall gewachsen ist. Eine sehr gute Mischung aus höherklassig erfahrenen Routiniers wie Georg Eulitz, Steve Baumgärtel, Thomas Oehlrich, Clemens Uhlig oder David Heinig und bestens ausgebildeten Talenten wie Timo Löser, U19-Nationalspieler Oliver Seidler, Jonas Hellmann, Vincent Neudeck, Marc Esche oder Jan Guretzky katapultierten die SG LVB an die Tabellenspitze. Lediglich eine Niederlage mussten die Leipziger bislang hinnehmen, gegen die HG Köthen zog die Henoch-Sieben mit 21:22 den kürzeren. Das Markenzeichen der Messestädter ist zweifellos die überragende Defensive, die SG kassierte im bisherigen Saisonverlauf mit Abstand die wenigsten Tore aller Teams. Zuletzt mussten die LVB`ler in Pirna (19:18) und zu Hause gegen Burgenland (28:26) harten Widerstand brechen. „In diesen beiden Spielen hat Leipzig sein Leistungsvermögen nicht ausgeschöpft, aber trotzdem gewonnen. Das zeigt die Stärke des kommenden Kontrahenten“, weiß auch SV-Manager Rico Michel um das Potenzial des Tabellenführers.

„Natürlich ist Leipzig Favorit. Aber wir werden alles in die Waagschale werfen um auch dort zu punkten“, zeigt sich Trainer Petr Hazl kämpferisch.

Gewohnt akribisch hat er sein Team auf den kommenden Kontrahenten vorbereitet. Optimismus zieht der Coach auch aus der Leistung seiner Schützlinge zuletzt in Apolda. „Wir müssen ähnlich kompakt verteidigen und wir müssen gegen die starke Abwehr der Leipziger mit viel Geduld und großer Laufbereitschaft spielen“, gibt Hazl als Marschroute vor. Die bisherige Bilanz von 10:4 Punkten in fremden Hallen dürfte seiner Mannschaft vor dem Trip in die Messestadt genügend Selbstvertrauen eingeimpft haben.

Personell können die Schwarz-Gelben auf die erfolgreiche Mannschaft der Vorwoche zurück greifen, verletzt fehlen wird neben den beiden Langzeitverletzten Max Flämig und Sebastian Duschek auch weiterhin Jakub Kolomaznik. Team und Verantwortliche hoffen in Leipzig wieder auf eine ähnlich große Fan-Unterstützung wie zuletzt in Apolda. Für kurz entschlossene stehen auch noch Plätze im Mannschaftsbus zur Verfügung, dieser startet am Sonntag um 11.30 Uhr an der Kurt-Helbig-Sporthalle. Natürlich gibt es auch wie gewohnt den Live-Ticker unter www.sv04oberlosa.de

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