Oberlosa zeigt Reaktion, belohnt sich aber nicht

Oberlosa zeigt Reaktion, belohnt sich aber nicht

Der SV 04 Plauen-Oberlosa hat am Samstag, dem 24. Oktober 2026, zu Hause gegen den HC Empor Rostock verloren.

Vor 448 Zuschauern in der Kurt-Helbig-Sporthalle erwischten zunächst die Gäste den besseren Start und gingen durch zwei Treffer von Tim Uhl mit 0:2 in Führung. Oberlosa antwortete jedoch unmittelbar: Matevz Kunst, Tim Stäglich und Philip Trommer-Ernst drehten die Begegnung zum 3:2. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeber immer wieder knapp vorlegten. Über 6:5 und 8:7 brachte Franz Schauer den SV 04 in der 17. Minute mit 9:8 in Führung.

Gegenüber dem Derby der Vorwoche präsentierte sich Oberlosa defensiv deutlich verbessert. Im Angriff ließ die Mannschaft allerdings zu viele Möglichkeiten liegen. Rostock nutzte die Fehler der Gastgeber konsequent und bestrafte Ballverluste mit treffsicheren Gegenangriffen. Die Gäste übernahmen beim 9:10 wieder die Führung und setzten sich anschließend auf 10:13 ab. Hinzu kam die Disqualifikation von Franz Schauer in der 26. Minute. Bis zur Pause vergrößerte Empor den Abstand auf 12:17.

Auch nach dem Seitenwechsel musste Oberlosa zunächst weitere Gegentreffer hinnehmen. Rostock zog auf 13:20 davon und behauptete beim 15:22 einen Sieben-Tore-Vorsprung. Der SV 04 blieb jedoch im Spiel. Vor allem Matevz Kunst übernahm nun Verantwortung und erzielte zwischen der 38. Und 46. Minute fünf Plauener Treffer in Folge. Als Vinzent Bertl anschließend auf 21:25 verkürzte, war Oberlosa wieder auf vier Tore herangekommen.

Beim 22:26 durch Kunst in der 49. Minute blieb dieser Abstand bestehen. Die Chance, die Begegnung noch einmal enger zu gestalten, konnte der SV 04 allerdings nicht nutzen. Drei Rostocker Treffer in Folge zum 22:29 sorgten für die Vorentscheidung. Die Gastgeber kämpften weiter und verkürzten durch Libor Hanisch und Til Koffent noch auf 26:31, ehe Richard Lößner den Schlusspunkt zum 26:32 setzte.

Zum Player of the Match*auf Oberlosaer Seite wurde Matevz Kunst gewählt. Mit zehn Treffern, darunter drei sicher verwandelten Siebenmetern, war er der erfolgreichste Werfer der Gastgeber.

Co-Trainer Jörg Grüner ordnete die Begegnung anschließend ein: „Wir haben heute gegen den Zweiten der Tabelle gespielt. Wir waren vorher schon darauf aus, uns mit einer gewissen Wiedergutmachung zu präsentieren. Ich finde auch, das ist uns in der Abwehr gelungen – vor allem mit den Torhütern zusammen. Was dieses Mal nicht so optimal war, war unsere Angriffs- und Torwurfeffektivität. Dort benötigen wir noch eine bessere Leistung beziehungsweise die Kaltschnäuzigkeit, um das Ergebnis noch enger zu gestalten.“

 

Fehler: Content is protected !!