Zweite feiert Comeback und Heimsieg

Zweite feiert Comeback und Heimsieg

Oberliga Sachsen Männer

SV04 Plauen Oberlosa II – HVO Cunewalde 35:31

Schmidtke Comback bringt Heimsieg für die Zweite

Es war das langersehnte Comeback für die Schwarz-Gelben. Viele kennen ihn als „Babicka“ Interpret oder als Antreiber im Fanclub aller möglichen Mannschaften. Doch auch sportlich war Tyll noch bei der BSG Wismut Aue aktiv und machte da unserer Dritten das Leben schwer. Unmittelbar nach der schweren Verletzung von Max stand fest, dass Tyll am 30.11.25 das letzte Mal für die BSG aufgelaufen ist. Nach 2 monatiger Wechselfrist war es nun endlich soweit und er konnte das erste Mal nach 2 Jahren Pause für die Zweite auflaufen. Dabei sah es unter der Woche gar nicht gut aus, denn das Knie war extrem dick und sein Einsatz war fraglich. Auch 2-3 weitere Spieler quälten sich mit unterschiedlichen Blessuren, dazu kam der Einsatz von Lukas in der Ersten (ab jetzt festgespielt) und Levin war mit der A Jugend unterwegs, so dass wir das Spiel eigentlich verlegen wollten. Da jedoch aufgrund des engen Spielplans und auch durchaus nachvollziehbarer Gründe der Cunewalder Jungs kein Nachholtermin gefunden werden konnte, ging es mit aller verbliebenen Kraft in das Spiel. Durch die Unterstützung von Niele und Leppi aus der Dritten, die am Samstag bereits einen Heimsieg feierten, hatten wir eine spielfähige Mannschaft zusammen.

Cunewalde reiste in Bestbesetzung an und mit dem Rückenwind des gewonnenen Ostsachsenderbys gegen Görlitz plus ein Untentschieden in Aue. Sie zeigten auch gleich zu Beginn welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Der Rückraumshooter Brabac und der Spielmacher Custódio trafen je 2 mal zum 1:4. Uns war bewusst, dass wir so in der Konstellation nicht eingespielt waren, gerade im Mittelblock wo mit Kuba und Lukas 2 Spieler fehlten. Wir brauchten also paar Minuten um uns dort zu finden, dann aber gelang es Rico Schneider und Viktor die Abwehr zu ordnen und kompakt zu halten. Die Belohnung war die 6:5 Führung durch Viktor. Bis zum 9:10 blieb die Partie eng, dann hatten wir einen kurzen Durchhänger. Cunewalde nutze das promt aus und legte mit 10:14 (21.Minute) wieder vor. Wir stellten unsere Abwehr um auf eine 5:1 Abwehr und im Tor kam Tyll ins Spiel. Beide Wechsel brachten sofort neue Impulse ins Spiel. Freddy agierte auf der Spitze und Leppi (ja unser langjähriger Keeper) im Abwehrzentrum, beide waren schön aggressiv und schafften es immer wieder das Aufbauspiel der Cunewalder Jungs zu unterbinden. Das zog auch die Nebenleute mit und alle packten hinten eine Schippe drauf. Tyll zeigte dann auch die ersten Paraden und vorn drehten wir die Torlaune hoch. Innerhalb von 7 Minuten war der Ausgleich zum 16:16 hergestellt. Hobi, Timon, Philipp und Viktor waren zu der Zeit sehr treffsicher. Bis zur Halbzeit traf jede Mannschaft noch ein Mal ins Schwarze und so gings mit 17:17 in die Kabinen.

In der 2. Halbzeit legten wir immer einen Treffer vor und die Gäste zogen nach. Allerdings konnten wir immer mal einen Angriff der Gäste abwehren, entweder durch die gute Abwehr oder Tyll entschärfen den Abschluss. So zogen wir langsam aber stetig auf 25:21 davon (41.Minute). Man merkte deutlich die Sicherheit die wir jetzt ausstrahlten. Mühle durfte sich zweite Halbzeit in der Abwehr austoben und gab damit Rico Verschnaufpausen, die er für den Angriff nutzen konnte. Die Angriffe wurden gut ausgespielt und so zogen wir weiter weg, 28:22. Natürlich gaben sich die Gäste nicht auf und waren stets in der Lage zurückzukommen. Sie versuchten es jetzt ihrerseits mit einer offensiven Abwehr. Das konterten wir mit dem 7. Feldspieler. In der Phase als Cunewalde noch einmal heran kamen, behielten gerade unsere Außen Til und Robin die Nerven und versenkten ihre Würfe im gegnerischen Kasten. Durch den 7. Feldspieler musste natürlich auch unser Keeper wieder schnell ins Tor. Tyll zeigte das er auch noch schnell sein kann und zeigte seinen berühmten „Becker-Hecht“, bei der Aktion hatte er sich ausgerechnet damals im Testspiel gegen Cunewalde verletzt. Rico Englert machte mit seinem 5.Treffer beim 35:30 den Deckel endgültig drauf, Philipp war mit insgesamt 9 Treffern bester Torschütze, Viktor kam auf 8 und Hobi als Spielmacher schaffte 6 eigene Treffer. Am Ende stand ein verdienter 35:31 Heimsieg, der vorallem der gesamten Mannschaftsleistung geschuldet war. Toller Kampf in der Abwehr und eine gewisse Abgeklärtheit und Coolness im Angriff waren der Schlüssel zu diesem Erfolg.

Nächste Woche geht’s dann zum Topspiel nach Leipzig, wo wir auf den Zweitplatzierten LVB treffen.

(SF)

 

 

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