Volleyball

Oberlosa erkämpft sich einen 3:2-Sieg

Nach vier Wochen Spielpause ging es für die Mädels des SV 04 Oberlosa am vergangenen Samstag um 12 Uhr gegen die 3. Mannschaft der Neuseenlandvolleys Markkleeberg wieder aufs Feld.

Oberlosa erwischte einen guten Start in die Partie. Viele Angriffsideen und druckvolle Aufschläge prägten den ersten Satz, der verdient mit 25:21 gewonnen werden konnte. Doch die Neuseenlandvolleys gaben sich nicht so leicht geschlagen und setzten im zweiten Satz die Oberlosaer Abwehr enorm unter Druck. Vor allem MVP Annika Siegler stellte die Defensive des SV 04 vor eine besondere Herausforderung. Auch gegen den gut stehenden Block der Hausherrinnen fanden die Oberlosaer Angreiferinnen nur schwer Lösungen. Dazu kamen zu viele eigene Aufschlagsfehler, sodass der zweite Satz leider an Markkleeberg ging.

Im dritten Satz schöpfte Spielertrainerin und MVP Juliane Ebel aus den Vollen und brachte mit durchdachten Spielerwechseln neue Frische aufs Feld. Die Mädels fanden zurück zu ihrem Spiel und sicherten sich den Satz mit 25:17. Im vierten Durchgang drehte Markkleeberg noch einmal auf. Die Punkte gingen zu schnell verloren und Oberlosa konnte sich nicht mehr zurückkämpfen.

Im entscheidenden Tiebreak war noch einmal voller Einsatz gefragt. Die Oberlosaerinnen setzten alles auf eine Karte, kämpften um jeden Ball und ließen keinen Zweifel daran, dass sie den Sieg unbedingt wollten. Mit 15:11 entschieden sie den letzten Satz souverän für sich. Die Schlussphase war von enormem Kampfgeist auf beiden Seiten geprägt, doch am Ende belohnte sich Oberlosa mit einer starken Teamleistung und einem verdienten 3:2-Sieg (25:21; 14:25; 25:17; 14:25; 15:11).

Jetzt heißt es Kräfte sammeln und neu fokussieren, denn am 08.11.2026 steht das nächste Heimspiel gegen den VSV Jena an. Die Mädels freuen sich auf zahlreiche Unterstützung!

Für Oberlosa: Maul, Ebel, Friedel, Eckardt, Esser, Schmelzer, Gerke, Voigt, Koch, Vollmann, Lehmann, Tschikmarov, Lindner

Großer Kampf bleibt unbelohnt

Schon vor dem Anpfiff war klar: Der TSV Leipzig 76 wird eine harte Nuss. Viel Kampfgeist, dynamische Abwehrarbeit und die Fähigkeit, auf nahezu jede Situation schnell zu reagieren – Oberlosa wusste, was auf die Mannschaft zukommt. Für Juliane Ebel wurde die Partie dabei zur besonderen Bewährungsprobe. Da kein Co-Trainer zur Verfügung stand, musste sie gleichzeitig coachen und selbst auf dem Feld Verantwortung übernehmen. Keine einfache Aufgabe – und dennoch stellte sich Oberlosa der Herausforderung.

Der Start in die Partie verlief allerdings alles andere als glücklich. Leipzig dominierte den ersten Satz. Oberlosa fand zunächst kein Mittel gegen das druckvolle Spiel des TSV. Mit 13:25 ging der erste Durchgang deutlich an die Gäste aus Leipzig. Ein Abschreiben war keine Option für Oberlosa.

Im zweiten Satz zeigte der Oberlosaer Sechser ein völlig anderes Gesicht und zog alle Register. Mehr Druck, mehr Konsequenz und vor allem der unbedingte Wille, die Partie wieder zu öffnen. Leipzig wurde zunehmend unter Druck gesetzt – und Oberlosa belohnte sich mit einem deutlichen 25:13. Der dritte und vierte Satz entwickelten sich zu einem echten Kräftemessen. Punkt für Punkt lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Oberlosa probierte sämtliche Ideen aus, veränderte das eigene Spiel und suchte immer wieder nach Lücken im Leipziger Block und in der Abwehr. Doch egal, welche Idee Oberlosa entwickelte: Irgendwo war immer eine Spielerin des TSV Leipzig zur Stelle.

Gerade für die Oberlosaer Angreiferinnen bedeutete das Schwerstarbeit. Immer wieder mussten sie neue Lösungen finden, variieren, Risiko gehen und sich gegen eine aufmerksame Leipziger Mannschaft durchsetzen. Es war ein Spiel, in dem kein Punkt einfach verschenkt wurde. Am Ende hatte der TSV im dritten Satz mit 26:24 das glücklichere Ende auf seiner Seite. Und auch im vierten Durchgang blieb es lange eng, ehe Leipzig mit 25:21 den Sack zumachte. Damit steht am Ende eine 1:3-Niederlage für Oberlosa.

Doch auch wenn das Ergebnis schmerzt: Die Leistung des Oberlosaer Sechsers verdient großen Respekt. Die Mädels haben gekämpft, sich nach dem schwachen ersten Satz zurückgearbeitet und Leipzig über weite Strecken alles abverlangt. Vorwürfe muss sich hier niemand machen. Es war eine extrem starke Mannschaftsleistung gegen einen Gegner, der in den entscheidenden Momenten schlicht das Quäntchen Glück mehr hatte. Ein besonderes Ausrufezeichen setzte dabei Leonie Eckardt, die sich völlig verdient die Auszeichnung als beste Spielerin der Partie sicherte.

Nun heißt es erst einmal: durchschnaufen. Zwei Wochen Spielpause liegen vor der Mannschaft, bevor am 24.10. das nächste Heimspiel im Sportforum ansteht – der Spieltag steht derzeit allerdings noch unter Vorbehalt.

Für Oberlosa: Esser, Ebel, Maul, Gerke, Lehmann, Eckardt, Schmelzer, Voigt, Vollmann, Tschikmarov, Lindner, Winkler, Friedel und Koch.

Doppelspieltag mit Ligasieg und Pokalfight

Ein ereignisreiches Doppelspieltags-Wochenende liegt hinter den Volleyballerinnen des SV 04 Oberlosa. Am Samstag stand in der Regionalliga Ost das Auswärtsspiel bei den Volley Juniors Thüringen in Erfurt auf dem Programm, bevor am Sonntag im Regionalpokal mit den Neuseenland Volleys Markkleeberg I ein Team aus der 2. Bundesliga Pro wartete.

Am Samstag ging es um 14 Uhr gegen die jungen Spielerinnen der Volley Juniors Thüringen. Von Beginn an zeigte der SV 04 Oberlosa einen souveränen Auftritt und ließ keinen Zweifel daran, wer die zwei Punkte mit nach Hause nehmen wollte. Vor allem die druckvollen Aufschläge von Leonie Eckardt stellten die Thüringerinnen immer wieder vor große Probleme und konnten von ihnen nicht kontrolliert werden. Dazu kam erneut eine starke Blockarbeit, mit der Oberlosa wichtige Punkte sammeln konnte. Auch unsere Jugendspielerinnen bekamen ihre Chance und nutzten diese mit viel Mut und Einsatz. Neben dem Feld sorgten die mitgereisten Fans für ordentlich Stimmung und feuerten die Mannschaft lautstark an. Am Ende stand ein überzeugender 3:0-Erfolg (-19, -21, -15) für den SV 04 Oberlosa auf der Anzeigetafel. Zur besten Spielerin wurde Jule Ebel gewählt.

Am Sonntag wartete dann eine ganz andere Herausforderung: Im Regionalpokal traf Oberlosa auf die Neuseenland Volleys Markkleeberg I aus der 2. Bundesliga Pro. Bereits in der Vorbereitung war man auf die Mannschaft aus Markkleeberg getroffen – entsprechend war die Vorfreude auf das Duell groß. Die Devise für den Tag war klar: Wir haben nichts zu verlieren, wir wollen heute Spaß haben.

Im ersten Satz war davon zunächst allerdings nur wenig zu sehen. Nervosität und ungenaue Annahmen prägten den Auftakt. Markkleeberg setzte Oberlosa mit guten Aufschlägen und schnellen Angriffen früh unter Druck und sicherte sich den ersten Durchgang deutlich. Doch die Oberlosaerinnen fanden zunehmend besser ins Spiel. Durch Umstellungen auf den Positionen stabilisierte sich die Mannschaft und auch die Annahmearbeit wurde deutlich besser. Gleichzeitig setzte Oberlosa mit extrem mutigen und variablen Aufschlägen immer wieder Akzente und brachte die Zweitligistinnen damit unter Druck. So entwickelte sich insbesondere in den Sätzen zwei und drei ein deutlich ausgeglicheneres und mutigeres Spiel aus Oberlosaer Sicht. Am Ende reichte es dennoch nicht für einen Satzgewinn. Markkleeberg setzte sich mit 3:0 (25:12, 25:22, 25:20) durch und zog als Sieger in die nächste Runde ein.

Trotz der Niederlage kann der SV 04 Oberlosa auf einen starken Auftritt gegen den höherklassigen Gegner zurückblicken. Die Mannschaft zeigte nach einem nervösen Start viel Mut, kämpfte sich ins Spiel und konnte insbesondere in den letzten beiden Sätzen zeigen, was in ihr steckt. Zur besten Spielerin wurde Kapitänin Aline Vollmann ausgezeichnet.

Damit endet ein intensives Wochenende mit einem souveränen Regionalliga-Sieg und wertvollen Erfahrungen im Pokal. Nun heißt es: Kräfte sammeln und den Blick auf das nächste Heimspiel am 03.10.2026 richten!

Für Oberlosa: Friedel, Gerke, Voigt, Vollmann, Eckardt, Schmelzer, Ebel, Winkler, Koch, Maul, Tschikmarov, Lindner, Lehmann

erstellt von Sarah Schmelzer (stellv. Abteilungsleiterin)

Auftakt nach Maß: Oberlosa gewinnt Krimi gegen den SV Motor Mickten

Was für ein Saisonauftakt im Sportforum! Rund 120 Zuschauer erlebten am ersten Spieltag der Regionalliga Ost einen echten Volleyball-Krimi – mit dem besseren Ende für den SV 04 Oberlosa.

Die Aufregung vor dem ersten Saisonspiel war in der Mannschaft deutlich spürbar. Doch mit dem ersten Ballwechsel war davon nicht mehr viel zu sehen. Unter der Führung von Kapitänin und Zuspielerin Aline Vollmann startete Oberlosa souverän in die Partie. Vollmann setzte ihre Angreiferinnen immer wieder gekonnt in Szene, sodass Leonie Eckardt und Christiane Maul mit kraftvollen Angriffen für die ersten Ausrufezeichen sorgten. Mit 25:17 ging der erste Satz verdient an die Gastgeberinnen.

Doch der SV Motor Mickten zeigte, dass sie nicht gekommen waren, um Geschenke zu verteilen. In den Sätzen zwei und drei schlichen sich bei Oberlosa zu viele Aufschlagsfehler und eine gewisse Ineffektivität im Angriff ein. Mickten kämpfte um jeden Ball und fand immer wieder gute Lösungen. Trotz der körperlichen Größenvorteile der Gäste ließ sich Oberlosa nicht entmutigen – auch wenn die Sätze zwei und drei mit 22:25 und 21:25 an Mickten gingen.

Jetzt war Kampfgeist gefragt. Und den hatte Oberlosa! Eine starke Blockarbeit von Melina Gerke und Lizzy Friedel sowie eine präzise Abwehrarbeit von Juliane Ebel brachten die Gastgeberinnen zurück ins Spiel. Mit jeder gelungenen Aktion wuchs das Selbstvertrauen. Spaß, Spielwitz und unbändiger Kampfwille prägten die letzten beiden Sätze.

Im vierten Durchgang spielte Oberlosa wieder konsequenter und sicherte sich mit 25:18 den Satzausgleich. Damit musste der Tie-Break entscheiden.

Und dort ließ Oberlosa keinen Zweifel mehr aufkommen: Von Beginn an hellwach, kämpferisch und mit viel Energie erspielte sich das Team einen deutlichen Vorsprung. Am Ende stand ein überzeugendes 15:6 auf der Anzeigetafel – 3:2 für Oberlosa! (25:17, 22:25, 21:25, 25:18, 15:6)

Beide Mannschaften lieferten sich über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe und kämpften bis zum letzten Ball. Umso größer war der Jubel über den ersten Heimsieg der Saison. Zur Spielerin des Spiels wurde Spielertrainerin Juliane Ebel ausgezeichnet.

Erstes Heimspiel im Sportforum – erster Heimsieg im Sportforum. Ein Auftakt, wie er besser kaum hätte sein können!

Für Oberlosa spielten: Eckardt, Esser, Gerke, Vollmann, Ebel, Maul, Koch, Friedel, Voigt, Schmelzer, Tschikmarov, Winkler, Lehmann und Lindner.

erstellt von Sarah Schmelzer (stellv. Abteilungsleiterin)

Trainer/in und Spielerinnen GESUCHT

Wir suchen für die kommende Saison eine motivierte Trainerin oder einen motivierten Trainer!
Wir sind engagiert, teamstark und haben richtig Bock auf Volleyball!🔥
Das bringst du mit:
👉 Leidenschaft für Volleyball
👉 Teamgeist & Motivation
👉 Trainerlizenz
Wir bieten:
✨ ein tolles und motiviertes Team
✨ Familiäres Vereinsumfeld
✨ Unterstützung durch den Verein und andere Trainer
📩 Interesse? Dann melde dich gerne per E-Mail bei uns! info@sv04oberlosa.de

Oberlosaer Damen im Tiebreak siegreich in Erfurt

Im letzten Spiel der Saison zeigten die SV04er Volleyballerinnen in einem spannenden  Match gegen die Erfurter Bundesligareserve von SWE Volley-Team II nochmals ihren unbeugsamen Kampfgeist und ihr wahres Können. Der 2:3- Auswärtssieg ( 25:23; 20:25; 25:21; 23:25; 12:15)  in der Erfurter Riethsporthalle war Ergebnis einer echten Mannschaftsleistung. Die athletischen Vorteile der jungen Erfurterinnen im Angriff wurden durch unbändigen Einsatz in der Feldabwehr mit teilweisen Vierer-Riegel kompensiert. Kapitänin Juliane Ebel und Lisa Esser verteidigten mit stabiler Annahme hervorragend im Raum. Im Angriff und im Aufschlag zogen Melina Gerke, Lizzy Friedel, Sarah Schmelzer und Vivian Voigt alle Register, um zu punkten. Die Big Points konnte allerdings wieder Hauptangreiferin Leonie Eckardt einfahren, die von der Fußverletzung erholt und von Ulrike Buchheim im Zuspiel glänzend in Szene gesetzt als beste Spielerin der Partie geehrt wurde. Für Ulrike Buchheim, Paula Rohleder und Lutz Gushurst, die die Mannschaft nach dieser Saison verlassen werden, war es ein denkwürdiger Abschied.

Oberlosa: Esser, Eckardt, Buchheim, Ebel, Koch, Voigt, Friedel Schmelzer, Gerke

Gunar Rus

Oberlosaer Volleyballerinnen im emotionalen Ausnahmezustand

Das letzte Heimspiel der Saison gegen den 1. Sonneberger VC 04 war bereits im Vorfeld maßgeblich von unglücklichen Verletzungen und natürlich auch den einhergehenden personellen künftigen Änderungen in der Mannschaft und Abteilung geprägt. Am Freitagabend zur großen Mitgliederversammlung wurden Teammitglied Leonie Eckardt zur neuen Abteilungsleiterin Volleyball und Sarah Schmelzer zur Stellvertreterin gewählt. Die zahlreichen Zuschauer merkten schnell, dass die Truppe mental auf dem Parkett einen besonderen Tag zu bestehen hatte.  Sonneberg, selbst auch mit 5 Ausfällen zu kämpfen, diktierte von Anfang an souverän das Spielgeschehen  und holte sich absolut verdient den 3:0-Auswärtssieg (25:15; 25:19; 25:16), weil die Fehlerrate im Oberlosaer Team an diesem Tag zu hoch war. Leonie Eckardt (SV04) und Hannah Blechschmidt (SVC) erhielten die MVP-Medaillen.

Nach dem Match erfolgten dann unter Regie des SV04- Vereinsvorstandes und dem tosenden Applaus des Publikums vier Verabschiedungen von verdienten Akteuren, die die Abteilung nachhaltig geprägt haben. Mit Lutz Gushurst verabschiedet das Team mit bewegenden Worten  den Cheftrainer, der wie eine Vaterfigur bereits den Großteil des Teams aus dem Kinderbereich heraus über mehr als 12 Jahre, vier Aufstiege, einer Teilnahme an der deutschen Meisterschaft bis in die Regionalliga hervorragend betreute. Mit Gunar Rus tritt ebenfalls  der dienstälteste Abteilungsleiter des SV04 aus Altersgründen zurück, der für die Geschicke des Vereins in den letzten Jahren verantwortlich zeichnete. Beide stehen für jeweils mehr als 55 Jahre aktive Plauener Volleyballhistorie und wollen aus der zweiten Reihe heraus der Jugend auch weiterhin noch Unterstützung geben. Viele Tränen wurden im Team verdrückt, als gerade mit Paula Rohleder und Ulrike Buchheim zwei absolute Aktivposten der ersten Damenmannschaft aus dem Kreis der Mannschaft emotional verabschiedet wurden. Für beide sind künftige berufliche Anforderungen derart herausfordernd, so dass der Volleyballsport derzeit leider hinten anstehen muss. Die Lücken müssen nun aufgrund des Generationswechsels mit viel Zusammenhalt und dem nachrückenden talentierten Nachwuchs aufgefüllt werden, von dem sich am Sonnabend  wiederum 3 junge Spielerinnen im Einsatz eindrucksvoll bewährten.

SV04: Esser; Eckardt, Streblova; Buchheim, Ebel, Vollmann, Tschickmarov; Koch, Voigt Lehmann, Friedel, Schmelzer, Gerke

Gunar Rus

SV04

Oberlosaer Damen mit Pechsträhne

Das letzte Wochenende werden die Oberlosaer Regionalligavolleyballerinnen so schnell nicht vergessen. Nachdem in der Vorwoche Angreiferin Paula Rohleder mit einer Knieverletzung die Segel streichen musste im Meisterschaftsendkampf, erwischte es am Sonnabend im vierten Satz gegen Reinker-Neuseenland Volleys Markkleeberg  mit Leonie Eckardt die zweite große Stütze im Oberlosaer Angriff, die bei einer Sprungaktion unglücklich landete und umknickte. Der Spitzenreiter hatte im ersten Satz noch Auftaktprobleme, als Oberlosa mit 25:20 in Führung ging. In der Folge aber zeigten die Neuseenland-Volleys, vorallem Außenangreiferin Lisa Hesler (MVP), ihre Angriffswucht und siegten souverän mit 1:3 (25:10; 18:25; 12:25; 17:25). Die Gushurst-Schützlinge  hatten ihre stärksten Szenen in der Feldabwehr, als so mancher harte Angriff, der den Block passierte, durch kluges Stellungsspiel noch entschärft werden konnte. Die wieder genesene Kapitänin Juliane Ebelin (MVP) organisierte umsichtig die Rückraumsicherung im Oberlosaer Sechser. Die Überraschung im Oberlosaer Angriff waren aber Polina Tschickmarov (16 Jahre) wie auch Tereza Streblova ( 15 Jahre), beide aus dem eigenen Nachwuchs. Beide empfingen  für ihre erfolgreichen Aktionen das einhellige Lob  des gesamten Umfeldes. Nach dem Spiel war dann am Sonnabend bereits vor dem Spiel, denn Sonntag früh ging es mit dem Bus in die Leipziger Leplay-Straße zum Nachholspiel gegen die abstiegsbedrohten L.E. Volleys II. Die mit dem Rücken zur Wand stehenden Leipzigerinnen mobilisierten in ihrem Abstiegskampf am frühen Nachmittag alles, um den Sechs-Punkterückstand zum SV Motor Mickten in ihren letzten vier Spielen noch aufzuholen. Gezeichnet vom kräftezehrenden Match vom Vortag hielt Oberlosa bis zum 7:7 mit, ehe Leipzig mit 17:11 enteilen konnte und den Satz sicher mit 25:14 gewann. Auch zu Beginn des zweiten Satzes ging Leipzig mit 12:6 in Führung. Oberlosa straffte sich jedoch und holte Leipzig mit dem 17:17 ein. Was dann anschließend auf dem Parkett entbrannte, war Kampf pur. Mit dem 22:22 tobte ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Satzgewinn , in dem Oberlosa 5x die Möglichkeit zum Satzgewinn gehabt hatte. Zuspielerin Ulrike Buchheim (MVP) versuchte alles , um ihre Angreiferinnen, darunter die Nachwuchsspielerinnen,  in Position zu bringen.  Mit dem 34:32 für die Volleys  endete dieser Satz, der von allen Akteurinnen so schnell nicht vergessen wird. Mitte des dritten Satzes fehlte Oberlosa die Frische, um nochmals erfolgreich Paroli zu bieten. Aus der 19:15-Führung heraus schaffte Leipzig auch den 25:20-Satzgewinn und sicherte sich mit dem 3:0-Heimsieg drei Punkte und neue Hoffnung für den Klassenerhalt. Michelle-Sophia Stadelmaier wurde auf Seiten der Volleys als beste Spielerin geehrt.

Gunar Rus

AL VB SV 04

 

Oberlosaer Damen unterliegen im Tiebreak

Am Samstagabend lieferten sich die Oberlosaer Volleyballdamen in der SH BSZ Uferstraße in Plauen mit dem Tabellendritten SC Freital einen dramatischen Fight, der erst im Tiebreak ( 28:26; 17:25; 25:23; 14:25; 5:15) für die Gäste entschieden wurde. Oberlosa erwischte einen Auftakt nach Maß und führte mit 23:17, ehe Freital erwachte und viel Angriffsdruck aufbaute. Als beim 24:21 sogar der Matchballaufschlag ins Aus ging, bedurfte es einer großen Anstrengung, diesen Satz noch aus dem Feuer zu reissen, was dann doch noch gelang. Freital war aber jetzt endgültig im Spiel und nutzte gnadenlos die technischen Fehler in der Oberlosaer Annahme und im Angriff, um schnell mit einem 11:18 wegzuziehen und auszugleichen. Im dritten Satz sammelten sich die Oberlosaerinnen nochmals bravourös und entrissen Freital überraschend die Initiative. Insbesondere Angreiferin Paula Rohleder brachte Freital mit ihren variantenreichen Angriffen in arge Schwierigkeiten. Der SV04 führte komfortabel mit 22:14, als erneut unnötige Oberlosaer Fehler die Gäste heranbrachte. Als sich Paula Rohleder beim 23:20 zum Entsetzen der Mannschaftskolleginnen und Zuschauer bei einem Sprung am Knie verletzte und aus dem Spiel gehen musste, bekam das Oberlosaer Spiel mental leider einen Knacks. Doch retteten die Hausherrinnen noch den knappen Satzsieg. Freital erkannte jetzt seine Chance und baute im vierten Satz mit variablem Angriffsspiel über die Mitte die Führung kontinuierlich aus, weil die Blockabwehr abbaute. Oberlosa schaffte kaum noch effektive Aktionen und man merkte deutlich, dass auf dem Parkett mit Paula Rohleder die temperamentvolle Anführerin fehlte, die das Team in den ersten drei Sätzen immer wieder mental mitriss. Auch wurde die noch krankheitsbedingt gehandicapte Kapitänin und Libera Juliane Ebel, die noch pausieren musste, mit ihrer Ruhe und Übersicht vermisst. So ist am Ende als Erfolg zu konstatieren, dass man wenigstens noch einen Punkt aus dieser Partie mitnehmen konnte. Beste Spielerinnen wurden Lucie-Emma Förster (SCF) und Leonie Eckardt (SV04).

In vierzehn Tagen empfängt Oberlosa am Sonnabend Markkleeberg und muss am Sonntag in Leipzig zum Nachholspiel gegen die L.E. Volleys antreten

Oberlosa: Esser, Eckardt, Rohleder, Buchheim, Koch, Voigt, Friedel, Schmelzer, Gerke

Gunar Rus

AL VB SV 04

Fehler: Content is protected !!