Volleyball
Oberlosaer Damen im Tiebreak siegreich in Erfurt
Im letzten Spiel der Saison zeigten die SV04er Volleyballerinnen in einem spannenden Match gegen die Erfurter Bundesligareserve von SWE Volley-Team II nochmals ihren unbeugsamen Kampfgeist und ihr wahres Können. Der 2:3- Auswärtssieg ( 25:23; 20:25; 25:21; 23:25; 12:15) in der Erfurter Riethsporthalle war Ergebnis einer echten Mannschaftsleistung. Die athletischen Vorteile der jungen Erfurterinnen im Angriff wurden durch unbändigen Einsatz in der Feldabwehr mit teilweisen Vierer-Riegel kompensiert. Kapitänin Juliane Ebel und Lisa Esser verteidigten mit stabiler Annahme hervorragend im Raum. Im Angriff und im Aufschlag zogen Melina Gerke, Lizzy Friedel, Sarah Schmelzer und Vivian Voigt alle Register, um zu punkten. Die Big Points konnte allerdings wieder Hauptangreiferin Leonie Eckardt einfahren, die von der Fußverletzung erholt und von Ulrike Buchheim im Zuspiel glänzend in Szene gesetzt als beste Spielerin der Partie geehrt wurde. Für Ulrike Buchheim, Paula Rohleder und Lutz Gushurst, die die Mannschaft nach dieser Saison verlassen werden, war es ein denkwürdiger Abschied.
Oberlosa: Esser, Eckardt, Buchheim, Ebel, Koch, Voigt, Friedel Schmelzer, Gerke
Gunar Rus
Oberlosaer Volleyballerinnen im emotionalen Ausnahmezustand
Das letzte Heimspiel der Saison gegen den 1. Sonneberger VC 04 war bereits im Vorfeld maßgeblich von unglücklichen Verletzungen und natürlich auch den einhergehenden personellen künftigen Änderungen in der Mannschaft und Abteilung geprägt. Am Freitagabend zur großen Mitgliederversammlung wurden Teammitglied Leonie Eckardt zur neuen Abteilungsleiterin Volleyball und Sarah Schmelzer zur Stellvertreterin gewählt. Die zahlreichen Zuschauer merkten schnell, dass die Truppe mental auf dem Parkett einen besonderen Tag zu bestehen hatte. Sonneberg, selbst auch mit 5 Ausfällen zu kämpfen, diktierte von Anfang an souverän das Spielgeschehen und holte sich absolut verdient den 3:0-Auswärtssieg (25:15; 25:19; 25:16), weil die Fehlerrate im Oberlosaer Team an diesem Tag zu hoch war. Leonie Eckardt (SV04) und Hannah Blechschmidt (SVC) erhielten die MVP-Medaillen.
Nach dem Match erfolgten dann unter Regie des SV04- Vereinsvorstandes und dem tosenden Applaus des Publikums vier Verabschiedungen von verdienten Akteuren, die die Abteilung nachhaltig geprägt haben. Mit Lutz Gushurst verabschiedet das Team mit bewegenden Worten den Cheftrainer, der wie eine Vaterfigur bereits den Großteil des Teams aus dem Kinderbereich heraus über mehr als 12 Jahre, vier Aufstiege, einer Teilnahme an der deutschen Meisterschaft bis in die Regionalliga hervorragend betreute. Mit Gunar Rus tritt ebenfalls der dienstälteste Abteilungsleiter des SV04 aus Altersgründen zurück, der für die Geschicke des Vereins in den letzten Jahren verantwortlich zeichnete. Beide stehen für jeweils mehr als 55 Jahre aktive Plauener Volleyballhistorie und wollen aus der zweiten Reihe heraus der Jugend auch weiterhin noch Unterstützung geben. Viele Tränen wurden im Team verdrückt, als gerade mit Paula Rohleder und Ulrike Buchheim zwei absolute Aktivposten der ersten Damenmannschaft aus dem Kreis der Mannschaft emotional verabschiedet wurden. Für beide sind künftige berufliche Anforderungen derart herausfordernd, so dass der Volleyballsport derzeit leider hinten anstehen muss. Die Lücken müssen nun aufgrund des Generationswechsels mit viel Zusammenhalt und dem nachrückenden talentierten Nachwuchs aufgefüllt werden, von dem sich am Sonnabend wiederum 3 junge Spielerinnen im Einsatz eindrucksvoll bewährten.
SV04: Esser; Eckardt, Streblova; Buchheim, Ebel, Vollmann, Tschickmarov; Koch, Voigt Lehmann, Friedel, Schmelzer, Gerke
Gunar Rus
SV04
Oberlosaer Damen mit Pechsträhne
Das letzte Wochenende werden die Oberlosaer Regionalligavolleyballerinnen so schnell nicht vergessen. Nachdem in der Vorwoche Angreiferin Paula Rohleder mit einer Knieverletzung die Segel streichen musste im Meisterschaftsendkampf, erwischte es am Sonnabend im vierten Satz gegen Reinker-Neuseenland Volleys Markkleeberg mit Leonie Eckardt die zweite große Stütze im Oberlosaer Angriff, die bei einer Sprungaktion unglücklich landete und umknickte. Der Spitzenreiter hatte im ersten Satz noch Auftaktprobleme, als Oberlosa mit 25:20 in Führung ging. In der Folge aber zeigten die Neuseenland-Volleys, vorallem Außenangreiferin Lisa Hesler (MVP), ihre Angriffswucht und siegten souverän mit 1:3 (25:10; 18:25; 12:25; 17:25). Die Gushurst-Schützlinge hatten ihre stärksten Szenen in der Feldabwehr, als so mancher harte Angriff, der den Block passierte, durch kluges Stellungsspiel noch entschärft werden konnte. Die wieder genesene Kapitänin Juliane Ebelin (MVP) organisierte umsichtig die Rückraumsicherung im Oberlosaer Sechser. Die Überraschung im Oberlosaer Angriff waren aber Polina Tschickmarov (16 Jahre) wie auch Tereza Streblova ( 15 Jahre), beide aus dem eigenen Nachwuchs. Beide empfingen für ihre erfolgreichen Aktionen das einhellige Lob des gesamten Umfeldes. Nach dem Spiel war dann am Sonnabend bereits vor dem Spiel, denn Sonntag früh ging es mit dem Bus in die Leipziger Leplay-Straße zum Nachholspiel gegen die abstiegsbedrohten L.E. Volleys II. Die mit dem Rücken zur Wand stehenden Leipzigerinnen mobilisierten in ihrem Abstiegskampf am frühen Nachmittag alles, um den Sechs-Punkterückstand zum SV Motor Mickten in ihren letzten vier Spielen noch aufzuholen. Gezeichnet vom kräftezehrenden Match vom Vortag hielt Oberlosa bis zum 7:7 mit, ehe Leipzig mit 17:11 enteilen konnte und den Satz sicher mit 25:14 gewann. Auch zu Beginn des zweiten Satzes ging Leipzig mit 12:6 in Führung. Oberlosa straffte sich jedoch und holte Leipzig mit dem 17:17 ein. Was dann anschließend auf dem Parkett entbrannte, war Kampf pur. Mit dem 22:22 tobte ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Satzgewinn , in dem Oberlosa 5x die Möglichkeit zum Satzgewinn gehabt hatte. Zuspielerin Ulrike Buchheim (MVP) versuchte alles , um ihre Angreiferinnen, darunter die Nachwuchsspielerinnen, in Position zu bringen. Mit dem 34:32 für die Volleys endete dieser Satz, der von allen Akteurinnen so schnell nicht vergessen wird. Mitte des dritten Satzes fehlte Oberlosa die Frische, um nochmals erfolgreich Paroli zu bieten. Aus der 19:15-Führung heraus schaffte Leipzig auch den 25:20-Satzgewinn und sicherte sich mit dem 3:0-Heimsieg drei Punkte und neue Hoffnung für den Klassenerhalt. Michelle-Sophia Stadelmaier wurde auf Seiten der Volleys als beste Spielerin geehrt.
Gunar Rus
AL VB SV 04
Vorbericht: Oberlosa empfängt den Spitzenreiter
Ein „intensives Weekend“ wartet auf die Oberlosaer Regionalligavolleyballerinnen am kommenden Wochenende. Am Samstag um 15 Uhr empfangen die Gushurst-Schützlinge in der Kurt-Helbig-Sporthalle mit Spitzenreiter Reinker-Neuseenland-Volleys Markleeberg ein Spitzenteam der Liga, dem der SC Freital mittlerweile aber sehr nahe gerückt ist. Oberlosa will in den letzten vier Spielen nochmals alle Reserven mobilisieren, um ein gutes Platzierungsendergebnis in dieser ausgeglichenen Liga zu erreichen. Die Zuschauer erwartet ein attraktives und umkämpftes Match. Ein Fragezeichen steht allerdings noch hinter dem Einsatz von Angreiferin Paula Rohleder, die sich im letzten Spiel gegen Freital am Knie verletzte. Erfreulich aber, dass die Kapitänin und Libera Juliane Ebel endlich wieder ins Training einsteigen konnte. Einen später am Sonntag steigt dann in Leipzig bereits um 13 Uhr bei den L.E. Volleys II das offene Nachholspiel gegen den Tabellenvorletzten . Die Leipzigerinnen werden im Abstiegskampf sicherlich alles mobilisieren, um den Sechs-Punkterückstand zum SV Motor Mickten in den letzten vier Spielen noch aufzuholen und Oberlosa alles abverlangen.
Gunar Rus
AL VB SV 04
Oberlosaer Damen unterliegen im Tiebreak
Am Samstagabend lieferten sich die Oberlosaer Volleyballdamen in der SH BSZ Uferstraße in Plauen mit dem Tabellendritten SC Freital einen dramatischen Fight, der erst im Tiebreak ( 28:26; 17:25; 25:23; 14:25; 5:15) für die Gäste entschieden wurde. Oberlosa erwischte einen Auftakt nach Maß und führte mit 23:17, ehe Freital erwachte und viel Angriffsdruck aufbaute. Als beim 24:21 sogar der Matchballaufschlag ins Aus ging, bedurfte es einer großen Anstrengung, diesen Satz noch aus dem Feuer zu reissen, was dann doch noch gelang. Freital war aber jetzt endgültig im Spiel und nutzte gnadenlos die technischen Fehler in der Oberlosaer Annahme und im Angriff, um schnell mit einem 11:18 wegzuziehen und auszugleichen. Im dritten Satz sammelten sich die Oberlosaerinnen nochmals bravourös und entrissen Freital überraschend die Initiative. Insbesondere Angreiferin Paula Rohleder brachte Freital mit ihren variantenreichen Angriffen in arge Schwierigkeiten. Der SV04 führte komfortabel mit 22:14, als erneut unnötige Oberlosaer Fehler die Gäste heranbrachte. Als sich Paula Rohleder beim 23:20 zum Entsetzen der Mannschaftskolleginnen und Zuschauer bei einem Sprung am Knie verletzte und aus dem Spiel gehen musste, bekam das Oberlosaer Spiel mental leider einen Knacks. Doch retteten die Hausherrinnen noch den knappen Satzsieg. Freital erkannte jetzt seine Chance und baute im vierten Satz mit variablem Angriffsspiel über die Mitte die Führung kontinuierlich aus, weil die Blockabwehr abbaute. Oberlosa schaffte kaum noch effektive Aktionen und man merkte deutlich, dass auf dem Parkett mit Paula Rohleder die temperamentvolle Anführerin fehlte, die das Team in den ersten drei Sätzen immer wieder mental mitriss. Auch wurde die noch krankheitsbedingt gehandicapte Kapitänin und Libera Juliane Ebel, die noch pausieren musste, mit ihrer Ruhe und Übersicht vermisst. So ist am Ende als Erfolg zu konstatieren, dass man wenigstens noch einen Punkt aus dieser Partie mitnehmen konnte. Beste Spielerinnen wurden Lucie-Emma Förster (SCF) und Leonie Eckardt (SV04).
In vierzehn Tagen empfängt Oberlosa am Sonnabend Markkleeberg und muss am Sonntag in Leipzig zum Nachholspiel gegen die L.E. Volleys antreten
Oberlosa: Esser, Eckardt, Rohleder, Buchheim, Koch, Voigt, Friedel, Schmelzer, Gerke
Gunar Rus
AL VB SV 04
SV 04 – Volleyballerinnen mit Befreiungsschlag
Am Sonntag Mittag empfing Regionalligist SV 04 Oberlosa in der Kurt-Helbig-Sporthalle den bisherigen Tabellenvierten TSV Leipzig 76, der sich in den letzten Wochen auf leisen Sohlen mit drei Siegen an die Spitzengruppe herangekämpft hat. Auch wenn aufgrund der geringeren Anzahl absolvierter Spiele der Tabellenstand mit Platz 8 für die Oberlosaerinnen derzeit etwas verschoben aussah, war man sich im Vorfeld klar, dass es einer deutlichen Leistungssteigerung bedarf, um weiterhin im Meisterschaftsgeschehen ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Nach drei Wochen zur Regeneration gingen die Gushurst-Schützlinge hochkonzentriert in dieses Match und lieferten. Der klare 3:0- Heimsieg ( 25:15; 25:22; 25:22) gegen die Leipzigerinnen war Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung, aus der Hauptangreiferin Paula Rohleder in den wichtigen Spielpassagen mit harten Angriffen, gutem Aufgaben- und Blockspiel noch herausragte. Tabellenplatz vier war deshalb der verdiente Lohn für die gezeigte Leistung.
Für die erkrankte Kapitänin und Libera Juliane Ebel sprang Lisa Esser als Libera in die Presche und erfüllte diese Aufgabe im Aufbauspiel sehr zuverlässig. Im ersten Satz gelang dem SV04 frühzeitig durch druckvolles Spiel ein komfortabler Vorsprung, der sicher behauptet wurde. Im zweiten Satz sorgte vor allem Hanna Koch mit raffinierten Angriffen in die Schnittstellen des Gegners für schnelle Punkte. Leipzig steigerte sich in der Folge aber mit dem 12:12 und hielt bis zum 21:21 hart dagegen. Die athletischen TSV-Angreiferinnen konnten sich dann aber durch die konsequente Oberlosaer Blockarbeit in der Endphase nicht mehr entscheidend durchsetzen, wodurch Oberlosa in gewohnter mentaler Stärke auch den zweiten Satz gewann. Im dritten Satz hielt der TSV bis zum 14:14 hartnäckig mit, ehe mit Leonie Eckardt und Melina Gerke die Angriffswucht gesteigert wurde. Als es jedoch aufgrund einiger Fehler 22:21 stand und die Zuschauer unruhig wurden, war es vor allem auch die Kapitänin Ulrike Buchheim, die mit präzisen und schnellen Passspielen die TSV-Blockwehr ausmanövrierte. Oberlosas Angreiferinnen erledigten dann eiskalt den Rest für den umjubelten Heimsieg. Beste Spielerinnen wurden Paula Rohleder (SV04) und Jennifer Schlicker (TSV). Kommende Woche kommt es am Sonnabend um 19 Uhr in der Sporthalle Uferstrasse zum spannenden Duell mit dem Tabellendritten SC Freital, der durchaus noch Meisterschaftsambitionen hegt.
Oberlosa: Esser, Eckardt, Rohleder, Buchheim, Koch, Voigt, Winkler, Friedel, Schmelzer, Gerke
Gunar Rus
AL VB SV 04
Oberlosa verliert Heimspiel gegen CVJM Görlitz
Am Samstagabend traf der SV 04 Oberlosa in der Turnhalle des BSZ Plauen auf den CVJM Görlitz – doch von Beginn an lief für den SV 04 wenig zusammen. Schon in den ersten Ballwechseln wirkte das Spiel zerfahren, Annahme und Abstimmung passten nicht, der Rhythmus fehlte komplett. Der CVJM Görlitz nutzte diese Unsicherheiten eiskalt aus und setzte die Gastgeber mit druckvollen Aufschlägen früh unter Stress. Zwar versuchte Oberlosa sich Punkt für Punkt heranzukämpfen, doch immer wieder scheiterten die Angriffe am gut organisierten Abwehrverbund der Gäste. Besonders am Netz zeigte sich ein deutliches Manko: Die Blockarbeit des SV 04 kam zu spät oder griff ins Leere, während der Gegner nahezu nach Belieben punkten konnte. Der erste Satz ging folgerichtig an die Gäste.
Auch im zweiten Durchgang fand Oberlosa nicht richtig ins Spiel. Trainer Lutz Gushurst reagierte, brachte frische Kräfte und veränderte die Aufstellung, um neue Impulse zu setzen. Kurzzeitig keimte Hoffnung auf, doch der CVJM Görlitz ließ sich davon kaum beeindrucken. Im Gegenteil: Mit noch mehr Druck im Aufschlagspiel und variablen Angriffen zogen sie davon und dominierten das Geschehen. Erst im dritten Satz zeigten die Gastgeberinnen mehr Gegenwehr. Kampfgeist und Emotionen waren plötzlich da, das Spiel wurde offener, die Ballwechsel länger. Doch selbst in dieser Phase blieb Görlitz abgeklärt und nutzte jede Schwäche konsequent aus. Im vierten Satz machten die Gäste schließlich alles klar: Starke Aufschläge, wuchtige Angriffe und eine stabile Block-Feldabwehr ließen keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie.
Am Ende stand eine verdiente 1:3-Niederlage für den SV 04 Oberlosa (17-; 20-; -17; 23-). Die Kapitänin des SV 04 Juliane Ebel wurde zum MVP des Spiels gewählt. Jetzt heißt es erst einmal zwei Wochen durchatmen für die Gushurst-Schützlinge, bevor im nächsten Heimspiel am 22.02.2026 gegen den TSV Leipzig 76 wieder alle Kräfte gebraucht werden.
Oberlosa: Ebel, Voigt, Eckardt, Esser, Schmelzer, Gerke, Rohleder, Buchheim, Koch, Lehmann, Friedel, Tschickmarov
Sarah Schmelzer
(im Auftrag von Gunar Rus)
SV 04 Oberlosa verliert gegen VCO Dresden II
Am Sonntagnachmittag traf der VCO Dresden II in eigener Halle auf den SV 04 Oberlosa und feierte einen verdienten 3:0-Erfolg. Im ersten Satz sorgten vor allem die druckvollen Aufschläge der Dresdnerinnen früh für klare Verhältnisse. Oberlosa fand nur schwer in die Partie und leistete sich zudem mehrere Annahmeungenauigkeiten, die einen stabilen Spielaufbau verhinderten. Trotz der variablen Zuspielverteilung durch Ulrike Buchheim blieb der Oberlosa-Sechser häufig am hohen und gut organisierten Block der Dresdnerinnen hängen, wodurch nur wenige erfolgreiche Abschlüsse möglich waren. Im zweiten Durchgang zeigte sich der SV 04 Oberlosa trotz krankheitsbedingter personeller Schwächung der Kapitänin Juliane Ebel und Mittelblockerin Melina Gerke stabiler und kämpferischer. Dennoch gelang es den Gushurst-Schützlingen kaum, daraus Punkte zu erzielen. Dresden agierte weiterhin konzentriert und nutzte die sich bietenden Chancen konsequent. Besonders Diagonalangreiferin Paula Rohleder und Außenangreiferin Leonie Eckardt setzte immer wieder Akzente im Angriff und waren maßgeblich am Ausbau der Führung beteiligt. Auch im dritten Satz ließ der VCO Dresden II nichts mehr anbrennen. Mit konstantem Aufschlagdruck, einer stabilen Abwehr und variablen Angriffen kontrollierten die Gastgeberinnen das Spielgeschehen bis zum Ende.
Der 3:0-Erfolg ging somit verdient an den VCO Dresden II. Für ihre überzeugende Leistung wurde Paula Rohleder im Anschluss zum MVP der Partie gewählt.
Oberlosa: Buchheim, Gerke, Eckardt, Schmelzer, Esser, Voigt, Rohleder, Koch, Friedel, Ebel
erstellt Sarah Schmelzer
(im Auftrag von Gunar Rus)
Oberlosa besiegt SV Motor Mickten
Am Sonnabend um 15 Uhr hatte der Tabellendritte Oberlosa den Tabellenachten SV Motor Mickten zu Gast. Die jungen Dresdnerinnen, die Anfang Oktober ihr Heimspiel gegen den SV04 noch denkbar knapp mit 3:2 gewinnen konnten, hatten diesmal in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle keine Chance und verloren deutlich mit 3:0 ( 18; 17; 15). Coach Lutz Gushurst gab zu Beginn dem siegreichen Sechser aus dem Auswärtsspiel in Engelsdorf das Vertrauen. Nach kurzem Abtasten bis zum 8:8 zog Oberlosa die Zügel an und setzte sich mit 20:13 ab. Aufgabenserien von Leonie Eckardt und Melina Gerke sowie wuchtige Angriffe von Paula Rohleder auf Position 2 waren die Basis für den Satzsieg. Im zweiten Satz war Oberlosa schneller in Front, bevor der Aufsteiger wieder auf 12:10 herankam. Es war jetzt die große mannschaftliche Geschlossenheit, die den Oberlosaer Sechser dann aber wieder deutlich nach vorn pushte. Die umsichtige Lizzy Friedel auf Position 3 im Block sowie Sarah Schmelzer mit präzisen und schnellen Aktionen ließen Oberlosa mit 22:14 in Front gehen, ehe auch der zweite Satz siegreich gestaltet wurde. Im dritten Satz begann Mickten sehr forsch, ehe Oberlosa durch Aufschläge von Sarah Schmelzer und harte Angriffe über außen von Leonie Eckardt ab dem 10:10-Satzstand seine Reife im Aufbau und Angriff im vierten Regionalligajahr systematisch und clever ausspielte. Kapitänin Juliane Ebel in der Feldabwehr und Ulrike Buchheim im variablen Zuspiel initiierten die schnellen Angriffe über die Außenpositionen, bei denen die Gäste kaum Lösungen fanden. Mit komfortablen zehn Punkten Vorsprung ging der dritte Satz an die Vogtländerinnen, die mit dem hochverdienten Heimsieg den dritten Tabellenplatz verteidigen können. Leonie Eckardt (SV04) und Berit Elsner (Mickten) empfingen die MVP-Ehrung nach dem Spiel. Nächste Woche kommt es am 12.Spieltag beim Tabellenzweiten VC Olympia Dresden II SSR zum spannenden Rückspiel, in dem Oberlosa Revanche nehmen könnte für die knappe Tiebreak-Niederlage Anfang Dezember.
Oberlosa: Esser, Eckardt, Rohleder, Buchheim, Ebel, Koch, Voigt, Friedel, Schmelzer, Gerke,
Gunar Rus