No. 2: Unsere Volleyballerinnen

No. 2: Unsere Volleyballerinnen

Hinter den Kulissen  – No.2: Unsere Volleyballerinnen

Auch unsere Volleyball-Abteilung ist von den Ereignissen um die Coronapandemie getroffen. Nach ihrem super Aufstiegsjahr spielen die Mädels nun in der Sachsenliga. Katina Krell und Trainer Lutz Gushurst haben uns einen Blick hinter die Kulissen der Sachsenliga-Frauen gewährt.

Viele SV04-Fans kennen die Spielklassen aus dem Handball-Bereich. Dort ist die Sachsenliga die fünfte Liga. Wie ist die Klasseneinteilung bei Euch im Volleyball?

Katina: Die Sachsenliga ist auch bei uns im Volleyball die 5. Liga, genau wie im Handball.

Wie alle SV04-Sportler trifft euch das Trainings- und Spielverbot, eure Saison 2019/20 wurde ebenfalls abgebrochen. Da die Wiederaufnahme des Spielbetriebs fest geplant ist, müssen sich alle Spieler fit halten. Wie setzt ihr das um?

Lutz: In unserer Mannschaft hält sich zurzeit jede Spielerin individuell fit. Viele gehen regelmäßig joggen, machen Online-Workouts oder die von uns Trainern und Athletiktrainerin Claudia erstellten Trainingsprogramme. Aber wir müssen die Mädels auch gar nicht dazu zwingen. Man merkt, dass alle wieder heiß auf Volleyball sind und sich schon sehr auf die Wiederaufnahme des Trainings freuen.

       

 

Beim Volleyball werden die Spiele ja über Sätze und Punkte bestritten und entschieden. Ein festes Zeitfenster pro Spiel/Satz gibt es nicht. Damit können Spiele bzw. Spieltage schon mal über mehrere Stunden gehen. Wie schafft ihr es fit, konzentriert und motiviert zu bleiben?

Katina: Das bei einem Heimspieltag mit zwei Spielen die reine Spielzeit schon mal über vier Stunden betragen kann, haben wir in der Vergangenheit schon öfter bewiesen. Eine Athletikeinheit am Ende von jedem normalen Training sorgt dafür, dass wir auch im zehnten Satz des Tages noch fit sind. Beim Thema Konzentration geben uns unsere Trainer immer den altbekannten Spruch „von Punkt zu Punkt denken“ mit auf den Weg. Was auch hilft ist seine eigenen Spielrituale einzuhalten, wie z.B. vor dem Aufschlag.

Motiviert zu bleiben fällt uns meist nicht schwer. Dafür sorgen unsere Zuschauer, die Musik und natürlich der eigene Teamgeist. Vor jedem Spieltag besprechen wir als Mannschaft, was wir genau erreichen wollen, damit hat man immer ein klares Ziel vor Augen.

Eure Heimspielstätte befindet sich in der Sporthalle des BSZ Uferstraße. Könnt ihr dort auch (sobald wieder erlaubt) Zuschauer empfangen?

Lutz: Aufgrund unseres Hygiene-Konzepts konnten wir zum letzten Heimspieltag bis zu 50 Zuschauer empfangen. Im normalen Betrieb dürfen das natürlich auch gerne mehr sein. Für diese steht eine ausreichende Anzahl an Stühlen und Bänken bereit sowie ein umfangreiches Catering und ein DJ, der zwischen den Spielen und einzelnen Punkten für jede Menge Stimmung sorgt.

Vielen Dank an Katina und Lutz!