Monat: Juli 2025

Trainer ist unzufrieden

HaSpo Bayreuth – SV 04 Oberlosa  32:29

 

Der SV 04 Oberlosa hat in einem weiteren Testspiel in Vorbereitung auf die neue Saison eine Niederlage kassiert. Beim Regionalligisten HaSpo Bayreuth unterlagen die Spitzenstädter mit 29:32.

Wie bereits beim 34:27-Erfolg vor zwei Tagen gegen den gleichen Kontrahenten wurde auf beiden Seiten viel probiert. Die Plauener, weiterhin ohne Petrovsky und Puljic, leisteten sich bereits früh zu viele technische Fehler und vergaben gute Möglichkeiten. Bayreuth konnte so mit 6:3 in Führung gehen. Nach dem 8:5 für die Oberfranken nahm SV-Coach Ladislav Brykner seine erste Auszeit. Diese Maßnahme trug Früchte, Oberlosa glich wenig später durch Tim Stäglich zum 10:10 aus. Mit einem 15:14 für Bayreuth ging es in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel der Plauener zu fehlerbehaftet. Über die Stationen 18:15 und 23:19 blieb HaSpo das spielbestimmende Team. Zwar ging noch einmal Ruck durch das Team der 04er und es gelang der erneute Ausgleich zum 27:27, am Ende hatten die Hausherren jedoch verdient mit 32:29 die Nase vorn.

„Natürlich sind die Beine derzeit schwer und wir sind nach der harten Vorbereitung körperlich gerade so ein bisschen am Tiefpunkt. Dass da die Frische und Spritzigkeit fehlen, ist schon verständlich und den Jungs wird das freie Wochenende diesbezüglich sicherlich guttun. Dennoch haben wir heute deutlich zu viele Fehler und Fehlwürfe produziert. Das war schlecht“, konstatierte Ladislav Brykner nach der Partie. Die nächsten Testspiele stehen für die Schwarz-Gelben beim Turnier um den „Pokal des Oberbürgermeisters“ am 8./9.August auf dem Programm.

 

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich (4 Tore), Kunst (2), Hanisch (1), Jezernik (3), Chobot (3), Schauer (3), Schneider (3), Meckel (2), Becvar (1), Olkowski (1), Malta (1), Nedoma (2), Naumann (3/ davon 2 Siebenmeter)

 

–RM–

Saisonrückblick | 1.Männer Relegation und Statistik

Mit dem HC Burgenland wartete ein alter Bekannter in der Relegation um den Klassenerhalt. Erneut sorgten 722 Zuschauer im Hinspiel in Plauen für Gänsehaut-Atmosphäre. In einem hautengen Duell setzten sich die Burgenländer mit 34:33 in Plauen durch und nahmen einen hauchdünnen Vorsprung mit ins Rückspiel.

Die Partie wurde in der nur 200 Zuschauer fassenden Sporthalle in Prittitz ausgetragen. Viele Plauener Fans bemühten sich erfolglos um Tickets und mussten entweder beim Public Viewing in der Kurt-Helbig-halle oder daheim vor dem Bildschirm mitfiebern. 15 Minuten vor dem Ende klopfte das Abstiegsgespenst beim Stand von 22:28 vehement an die Plauener Tür. Mit einem unglaublichen Kraftakt zogen die 04er jedoch den Kopf aus der Schlinge, gewannen 32:30 und bejubelten den Klassenerhalt in der 3.Liga.

 

In den 32 Saisonspielen setzten die 04er insgesamt 22 Spieler ein. Alle 32 Partien bestritten Matevz Kunst, Jakub Kolomaznik, Aleksander Olkowski und Sebastian Naumann. Die besten Torschützen der Plauener waren Matevz Kunst (170 Tore/ davon 7 Siebenmeter), Kevin Roch (109/2) und Nico Schneider (95/0).

Insgesamt sahen 17240 Zuschauer die Begegnungen der Plauener. 8960 Zuschauer pilgerten zu den Heimspielen in der Kurt-Helbig-Sporthalle, was einem Durchschnitt von 560 Besuchern pro Partie entspricht. Auswärts besuchten 8280 Zuschauer die Spiele, 518 im Durchschnitt. Die bestbesuchten Heimspiele waren die Partien gegen den EHV Aue (850) und gegen den HC Burgenland (722). Auswärts sticht die Partie in Aue (1650) hervor, gefolgt vom Spiel in Würzburg (994).

Name Vorname Spiele Tore
Kunst Matevz 32 170
Kolomaznik Jakub 32 65
Olkowski Aleksander 32 73
Naumann Sebastian 32 92
Hanisch Libor 30 62
Schauer Franz 30 89
Seidemann Philipp 29 0
Stäglich Tim 29 12
Schneider Nico 29 95
Nedoma Miroslav 28 84
Roch Kevin 27 109
Wokan Florian 27 12
Puljic Petar 27 29
Ebert Henric 26 0
Foluszny Patryk 23 2
Orlich Lukasz 13 53
Mohs Max 5 0
Raithel Timon 2 0
Brykner Ladislav 2 0
Trommer-Ernst Philipp 2 1
Koffent Till 1 0
Meckel Lukas 1 0

–RM–

 

Saisonrückblick | 1. Männer Hinrunde

Mit einem Heimspiel gegen den Mitaufsteiger TVS Baden-Baden startete die runderneuerte Mannschaft vom SV 04 Oberlosa in das Abenteuer 3.Bundesliga. Der 28:25-Erfolg an dem die Neuzugänge Lukasz Orlich (9 Tore), Matevz Kunst (5) und Torhüter Max Mohs einen großen Anteil hatten. Auch das zweite Spiel in Landshut gewannen die Plauener mit 27:26 und hatten somit bereits vier wichtige Zähler erkämpft. Die erste kalte Dusche bot das Heimspiel gegen Kornwestheim, als die 04er bei der 30:44-Niederlage komplett chancenlos waren. In den beiden folgenden Auswärtspartien in Neuhausen/Filder (25:26) und beim HC Erlangen II (28:29) boten die Plauener starke Leistungen, mussten sich jedoch hauchdünn geschlagen geben. Unterdessen verletzte sich beim Zweitligisten Dessau-Roßlauer HV Torhüter Janik Patzwaldt schwer. Die Dessauer wurden auf der Suche nach einem leistungsstarken Ersatz in der Spitzenstadt fündig und verpflichteten mit Max Mohs einen Eckpfeiler der Plauener Mannschaft. Nach dem Verlust des bis dahin überragenden Keepers gab es auch in heimischer Halle gegen das Spitzenteam vom VfL Pfullingen bei der 27:31-Niederlage nichts zu holen. Der spätere Staffelsieger HC Oppenweiler/Backnang war bei der 26:35-Auswärtsniederlage schlicht eine Nummer zu groß. Die Hoffnungen, den Bock umzustoßen lagen nun auf dem Heimspiel gegen die ebenfalls im Abstiegskampf befindliche HG Oftersheim/Schwetzingen. Erneut war den Plauenern jedoch das Glück nicht hold und es setzte beim 29:30 die dritte Niederlage mit einem Tor Differenz. Bei einer top besetzten U23 des HBW Balingen-Weilstetten (25:33) als auch im Heimspiel gegen den ehemaligen Zweitligisten Wölfe Würzburg (29:38) gab es keine realistische Chance auf einen Punktgewinn.

Beim folgenden Auswärtsauftritt in Fürstenfeldbruck lagen die Schwarz-Gelben bis kurz vor Ultimo gleichauf, mussten jedoch nach dem 31:34 erneut mit leeren Händen auf die Heimreise gehen. „Uns fehlt die Abgezocktheit und die Cleverness um gegen Teams mit denen wir gleichauf sind, auch zu punkten. Wir müssen extrem schnell lernen“, fasste der Plauener Trainer den bisherigen Saisonverlauf treffend zusammen. Als wollten seine Schützlinge die Worte des Trainers unterstreichen, verlor man auch das Heimspiel gegen Heilbronn (29:31), nachdem man kurz vor Schluss noch geführt hatte. Ebenfalls auf Augenhöhe präsentierte man sich bei der U23 der Rhein-Neckar Löwen, die knappe 28:30-Niederlage knüpfte jedoch nahtlos an die vorherigen Begegnungen an. Die Verantwortlichen trennten sich in der Woche darauf aus disziplinarischen Gründen vom einzigen Linkshänder im Rückraum Lukasz Orlich. Nach der schwächsten Saisonleistung am nächsten Wochenende im Heimspiel gegen Pforzheim (22:26), wurde erstmals Kritik an der Mannschaft und dem Trainer-Team laut. Zwölf Niederlagen in Folge standen mittlerweile zu Buche und das Auswärtsspiel in Aue auf dem Programm. Die Plauener Verantwortlichen bewahrten jedoch die Ruhe und folgten nicht den oft beschriebenen Mechanismen des Geschäfts. In Aue präsentierte sich das Team in starker Form und setzte mit dem hochverdienten 32:29-Erfolg einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Zugleich kehrte die Zuversicht zurück, mit Beginn der Rückrunde im Januar eine Aufholjagd starten zu können.

Saisonrückblick | 1. Männer Rückrunde

Nach dem Auswärtssieg zum Abschluss der Hinrunde in Aue, starteten die 04er optimistisch ins neue Jahr. Schnell war die Euphorie wie weggeblasen, der Rückrundenauftakt in Baden-Baden ging 31:34 verloren. Eine Woche später warf die TG Landshut in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle alles in die Waagschale um den letzten Strohhalm im Abstiegskampf zu ergreifen. Nach einer rassigen Partie trennten sich beide Teams 32:32-Remis. In Kornwestheim blieben die Plauener beim 34:40 wie schon im Hinspiel chancenlos und auch das nächste Heimspiel gegen das ersatzgeschwächte Team aus Neuhausen/Filder brachte nicht die erhoffte Wende (28:31). Gegen die U23 des HC Erlangen trumpften die Schwarz-Gelben vor den eigenen Fans jedoch auf und feierten einen 28:25-Erfolg. Eine Woche später agierten die Vogtländer beim Spitzenteam VfL Pfullingen wie aus einem Guss und gewannen deutlich mit 34:27. Mittlerweile kursierten schon die ersten Gerüchte, dass der 14.Platz im Endklassement möglicherweise die Chance zur Relegation bieten würde. Im Heimspiel gegen den Überflieger aus Oppenweiler/Backnang spielten die 04er erneut groß auf. Hauchdünn mit 32:33 mussten sich die Spitzenstädter dem späteren Zweitliga-Aufsteiger geschlagen geben. Bei der extrem heimstarken HG Oftersheim/Schwetzingen unterlagen die Schwarz-Gelben mit 29:32, bezwangen jedoch eine Woche später mit begeisterndem Angriffshandball die U23 des HBW Balingen-Weilstetten mit 38:33. Beim Vizemeister Wölfe Würzburg hielten die 04er trotz der 28:31-Niederlage stark dagegen und konnten im darauffolgenden Heimspiel den TuS Fürstenfeldbruck mit 34:29 bezwingen. Somit war der 14.Platz fix und in Plauen schaute man gespannt in die Staffel Nord-Ost, aus welcher der Kontrahent für die Relegation kommen würde. Eine erneut knappe Auswärtsniederlage in Heilbronn (32:34) beantworteten die Vogtländer mit einem deutlichen Heimsieg über die U23 der Rhein-Neckar Löwen (32:24). Das letzte Auswärtsspiel in Pforzheim (28:33) und das Handballfest zum Abschluss vor einer ausverkauften Kurt-Helbig-Halle gegen den EHV Aue standen dann bereits ganz im Zeichen der beiden entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt.

Saisonrückblick | Frauen

Das Saisonziel 24/25 war es, den Aufstieg zu erreichen. Dies ist den Damen mit dem 1. Tabellenplatz und einem Punktestand von 32:8 gelungen.

Bei insgesamt 15 gewonnenen Spielen konnten sie dabei auch schwierige Spiele für sich entscheiden und mussten sich dabei lediglich bei 3 Spielen geschlagen geben und haben bei 2 Spielen ein Remis erzielt. Dies zeugt von einer guten Mannschaftsleistung und Willensstärke.

Diese unglaubliche Leistung hat sich auch bei der Zuschauerzahl bemerkbar gemacht und diese konnte im Vergleich zur Vorsaison im Schnitt verdoppelt werden. Darauf können die Mädels zurecht stolz sein.

Insgesamt kamen 4 neue Spielerinnen zum Team dazu, wovon 2 bekannte Gesichter zur Mannschaft zurückkehrten und bei einer Mannschaftsstärke von 22 Spielerin bekam jede von ihnen ihre Einsatzzeit. 

Saisonrückblick | 2. Männer

Mit reichlich Ambitionen ist die 2. Männermannschaft in die Saison gestartet.
Dem Trainerteam Fuchs/Märtner ist es zusammen mit dem Teammanager Schmolli gelungen, Viktor, Seba und Louis nach ihrem Ausscheiden aus der Ersten für die Zweite zu gewinnen. Dazu rückten mit Til und Timon zwei talentierte Spieler aus der A Jugend auf. Eine gute Mischung von Spielern stand also bereit für die Saison. Trotzdem war uns von Anfang an bewusst, dass das Ziel um den Aufstieg mitzuspielen, schwer wird. Beide Aufsteiger aus der Sachsenliga kamen in unsere Staffel, dazu noch die starken Chemnitzer, die auch ein Wort im Aufstiegsrennen mitsprechen wollten. Die Jungs arbeiteten sehr gut in der Vorbereitung und waren heiß für den Saisonstart. Doch ausgerechnet das erste Spiel ging zu Hause gegen LVB II hauchdünn verloren. Die nächsten Spiele kamen wir dann langsam in den richtigen Rhythmus. Am 4. Spieltag ging es dann zum ersten Favoriten nach Delitzsch II. Wir verkauften uns sehr gut, doch die Gastgeber gewannen knapp mit 25:23. Anschließend ging bis zum Jahreswechsel in der Liga und im Pokal kein Spiel mehr verloren. Insgesamt 10 Siege fuhren die Jungs ein, darunter auch die Heimsiege gegen die Konkurrenten aus Zwönitz und Chemnitz. Auch über die Feiertage wurde wieder ordentlich Gas gegeben und trotzdem ging auch das erste Spiel im Jahr 2025 bei der DHfK III verloren. Nur eine Woche später folgte dann das Topspiel gegen den Tabellenführer Delitzsch II. Da wir dieses Spiel vor heimischer Kulisse gewinnen konnten und die Delitzscher auch gegen Zwönitz und Chemnitz verloren hatten, waren wir zu diesem Zeitpunkt an der Tabellenspitze. Jedoch verletzte sich in dem Spiel Seba am Knie und fiel mit Kreuzbandriss aus. Auch Louis konnte von diesem Zeitpunkt weg, aufgrund von gesundheitlichen Problemen, kein Spiel mehr machen. Nach 2 weiteren Siegen ging es in den Entscheidungsmonat März. In Chemnitz gab es eine knappe 28:26 Niederlage, es folgte ein Unentschieden zu Hause gegen Döbeln und in Zwönitz gingen wir in der 2. Halbzeit unter (31:24). Erst das Doppelspiel -WE ließ uns wieder auf die Erfolgsspur einbiegen. Dem Sieg am Samstag gegen Rückmarsdorf folgte am Sonntag der Sieg im Pokalhalbfinale gegen den Sachsenligisten ZHC Grubenlampe. Danach folgten noch 2 weitere Siege gegen Freiberg II und Mölkau. Das bedeutete in der Endabrechnung Platz 3 hinter Delitzsch II und Zwönitz. Da Delitzsch II nicht aufsteigen wollte (und auch kein Team der Oststaffel), konnten wir Mitte April den Aufstieg in die Sachsenliga feiern. Anstatt jetzt aber in die verdiente Ruhepause zu gehen, hieß es nochmal volle Konzentration auf das Pokalfinale in Dresden gegen den Sachsenmeister HSG Freiberg. Im Training versuchten wir eine Mischung aus hoher Intensität, aber auch Ruhephasen (es hatten sich doch einige Wehwehchen angesammelt bei den Spielern). Am Ende schien es die richtige Dosis gewesen zu sein. Die Jungs lieferten gegen den Favoriten ein tolles Match ab, auch wenn der Sieg mit 39:33 an Freiberg ging. Das Erlebnis Pokalfinale mit großem Fanblock und dann die 2 Spiele gegen Zwickau und Freiberg werden uns mit großer Motivation in die Vorbereitung starten lassen, welche Anfang Juni beginnt. Wichtig ist es, diesen Schwung mit in die neue Saison zu nehmen, da die Ziele und Gegner nicht kleiner werden.

 

(SF)

Saisonrückblick | 3. Männer

Dritte Männer mit schwerer Aufstiegssaison und am Ende viel Glück

Die dritte Männermannschaft ist als Aufsteiger in die Regionsoberliga gestartet. Nach einer schwierigen Vorbereitung und einigen Abgängen startete man mit einem überraschenden, aber am Ende leistungsgerechten Unentschieden gegen den TSV Oelsnitz in die Saison. Das anschließende kleine Derby gegen den HC Einheit II und das Auswärtsspiel gegen den späteren Meister und Aufsteiger USG Chemnitz gingen verloren, ehe man gegen die HSG Sachsenring den ersten Sieg in der neuen Klasse einfahren konnte. Einen herben Dämpfer erfuhr man bei den Freunden der BSG Wismut Aue, Mut machten dann aber zwei Heimsiege in Folge gegen die Mitkonkurrenten gegen den Abstieg, ZHC Grubenlampe II und Union Chemnitz II. Mittlerweile fand man sich im Tabellenmittelfeld wieder und war mit der Punkteausbeute zufrieden.
Leider setze es dann nach einer indiskutablen Leistung eine derbe Klatsche beim Mitaufsteiger, dem HV Grüna. Aus den letzten beiden Heimspielen gegen Burgstädt (Sieg) und Mittweida (unentschieden) konnte man drei Punkte holen und war mit 10 Punkten nach der Hinrunde im Soll. Allerdings war allen bewusst, dass die Rückrunde ungleich schwerer werden würde, da nahezu alle Mitkonkurrenten auswärts zu bespielen sein sollten.
So verlor man gleich zum Rückrundenauftakt in Zwickau 32:25 und somit auch den direkten Vergleich. In diesem Spiel, wie auch in vielen davor, haderte man mit der Chancenverwertung. Leider sollte genau diese den Rest der Saison bestimmen.
Zum Auftakt im neuen Jahr zog man bei der Einheit den Kürzeren und verlor danach knapp gegen den Spitzenreiter aus Chemnitz. Das war allerdings das trotz der Niederlage das beste Spiel der Saison gegen einen Gegner, der eindeutig besser war.
In der restlichen Saison sollte der Auswärtsfluch Bestand haben (nur ein Punkt in der Fremde), was bei nur zwei weiteren Heimsiegen bedeutete, dass man sukzessive den Gang nach unten in der Tabelle antrat.
Wie es der Zufall wollte, war die Liga bis zum letzten Spieltag in der zweiten Tabellenhälfte dermaßen eng beieinander, dass man durch einen Sieg im letzten Spiel in Mittweida aus eigener Kraft den Klassenerhalt hätte schaffen können. Da aber auch hier das Thema Chancenverwertung wieder zuschlug, musste man eine erneute derbe Klatsche hinnehmen und stand am Ende der Saison mit 14 Punkten am Tabellenende.
Dass es nun dennoch zum glücklichen Klassenerhalt reichte, hat mit vielen Faktoren zu tun, welche hier den Rahmen sprengen würden. Eins sei gesagt: auch dank der zweiten Männer schaffte man den Klassenerhalt.

 

Nun wird sich das Gesicht der Truppe zur neuen Saison verändern und mit neuem Mut und Kampfeswillen geht man ab Juni in die Vorbereitung auf die Saison 25/26.

Saisonrückblick | 4. Männer

Die 4. Männermannschaft hat es geschafft: Meister in der Regionsklasse Staffel West.

In der gesamten Saison hat das Team kein einziges Spiel verloren, es stehen lediglich 3 unentschiedene Spiele am Ende zu Buche.
Das absolute Highlight war am 12.04. das Saisonfinale in Beierfeld gegen den SV Beierfeld. Die ausverkaufte Spiegelwaldhalle und das vom SV Beierfeld organisierte Rahmenprogramm mit Einlaufkindern und vielem mehr war etwas ganz Besonderes.
Zur Krönung durften das Team gemeinsam mit Beierfeld feiern: die 4. Männermannschaft den Meistertitel und Beierfeld den Aufstieg in die Regionsliga.
Dafür nochmals ein herzliches Dankeschön an den SV Beierfeld & für die neue Saison alles Gute.
Unsere Vierte widmet diese Saison und auch den Meistertitel ihrer Nr. 24 Philipp Steiniger.
Er ist Anfang der Saison zu früh von uns gegangen & wird immer in Erinnerung bleiben.
Großer Dank geht ebenso an die Sponsoren. Ein riesiges Dankeschön möchte das Team an Hauptsponsor Mario Martin mit seinem gesamten Team aussprechen.

 

Nicht zu vergessen ist Jessy – sie macht einfach die besten Bilder & Videos von den Spielen und dem Mannschaft und ist somit unersetzlich für die Vierte.

Saisonrückblick F-Jugend | weibl. C- und D-Jugend

Unsere F Jugend ist die jüngste Altersgruppe im Spielbetrieb des HVS. Da diese Kinder meist auch recht neu im Verein sind und die ersten Schritte beim Handball erlernen, werden natürlich sehr viele Trainer gebraucht. Dieser Aufgabe stellten sich in diesem Jahr folgende Übungsleiter: Simone Seifert, Stephanie Müller, Jakub Kolomaznik und Heiko Giering. Simone sagt stolz: „Wir haben mit 20 Kindern angefangen und sind jetzt bei 35, das ist eine sehr gute Entwicklung.“ Um diese vielen Kinder bei Laune zu halten und handballerisch besser zu machen, wurden regelmäßig Turniere gespielt. Eines dieser Minihandballturniere findet schon fast traditionell am Buß- und Bettag in der Helbighalle statt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei den Gastmannschaften, wie zum Beispiel dem HC Elbflorenz. Im Ligabetrieb wurden insgesamt 19 Kinder eingesetzt und nicht nur die „Stammkräfte“. Trotzdem holten sie am Ende der Meisterschaftsrunde den ersten Platz und damit die Goldmedaille. Damit haben sie sich für die Sachsenmeisterschaft der Minis qualifiziert, welche für den 18.Mai geplant war. Aufgrund eines Todesfalls beim gastgebenden Verein HSG Neudorf/Döbeln wurde dieses Minispielfest auf Anfang der nächsten Saison verlegt. Simone meint : Schade, das sollte das absolute Saisonhighlight werden, aber natürlich absolut nachvollziehbar, wenn einer der Organisatoren plötzlich verstirbt. Trotzdem war es eine schöne und erfolgreiche Saison.“ Neben der Goldmedaille in der Regionsoberliga holten die Jungs und Mädchen noch Platz 2 im Regionspokal.

 

Die weibliche D Jugend spielte die Saison 2024/25 in der Regionsliga Südwestsachsen. Dort belegten die Spielerinnen der Jahrgänge 2012/13 einen guten 4. Platz und stellten mit Finja Kiesling die Torschützenkönigin der Regionsliga mit 148 Treffern. Dem jungen Trainerteam Elli Hertel und Maxine Hertel stand mit dem erfahrenen Michal Dudlak ein erfahrener Trainer zur Seite. Neben der sportlichen Entwicklung legten die Trainer vor allem Wert auf den Zusammenhalt in der Mannschaft. Neuzugänge wurden in das „familiäre“ Umfeld gut integriert und auch bei den Spielen der Männer und Frauen bilden die Mädels einen großen Fanblock.

 

22 Spiele, 18 Siege, 2 Unentschieden, 534 Tore, Platz 2 in der Regionsoberliga Südwestsachsen – unsere Mädels von der weiblichen C-Jugend haben eine beeindruckende Saison gespielt.Auch im Regionspokal kämpfte sich die Mannschaft bis ins Finale vor und belegte dort ebenfalls den zweiten Platz.

Besonders bemerkenswert: Alle drei Niederlagen der Saison gingen ausschließlich gegen den HSV 1956 Marienberg – zweimal in der Liga, einmal im Pokalfinale. Ein starker Gegner, dem sich unser Team im Finale mit viel Herz und Kampfbereitschaft gestellt hat.
Mit Leya Trampel, welche per Förderlizenz beim BSV Sachsen Zwickau spielt, konnten wir auch hier die beste Torschützin stellen.

 

Jetzt beginnt ein neues Kapitel: Die komplette Mannschaft wechselt geschlossen in die B-Jugend. Die Vorbereitung auf die kommende Saison läuft bereits – voller Motivation und Vorfreude auf die nächsten Herausforderungen.
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