Allgemein

Oberlosa ohne Chance

HC Eintracht Hildesheim – SV 04 Oberlosa 42:25

 

Der Rückrundenauftakt in der 3.Handball-Bundesliga ging für den SV 04 Oberlosa komplett in die Hose. Beim Aufstiegsfavoriten Eintracht Hildesheim waren die Spitzenstädter chancenlos und unterlagen klar mit 25:42.

Vor 1035 Zuschauern in der Hildesheimer Sparkassen-Arena erwischten die Plauener einen guten Start. Sebastian Naumann und Franz Schauer (2) brachten die Vogtländer mit 3:1 in Führung. Auch beim 7:6 nach zwölf Minuten behaupteten die Schwarz-Gelben einen hauchdünnen Vorsprung. „Dann schaltet Hildesheim mindestens zwei Gänge hoch und wir produzieren zusätzlich noch ein paar Fehler. Ruckzuck liegen wir vier Tore hinten“, beschreibt SV-Coach Ladislav Brykner die Phase, in der die Hausherren auf 11:7 davonzogen. Gegen die offensiv ausgerichtete und leichtfüßige Abwehr des neuen Tabellenführers taten sich die 04er zusehends schwerer. Die Niedersachsen kamen immer wieder erfolgreich ins Tempospiel und bauten den Abstand auf 16:9 aus. Gegen den wie entfesselt aufspielenden Gastgeber hatten die Spitzenstädter kaum noch etwas entgegen zu setzen. „Hildesheim war uns in allen Belangen überlegen. Man hat denen schon angemerkt, dass sie die Scharte aus dem Hinspiel unbedingt auswetzen wollten“, erklärt Brykner. Bereits beim 21:12 zur Pause war die Partie entschieden.

Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Der Aufstiegsfavorit nahm zu keiner Sekunde den Fuß vom Gaspedal und baute den Abstand immer weiter aus. Oberlosa ging im Angriffswirbel der Hausherren förmlich unter und kassierte die mit Abstand höchste Saisonniederlage. „Das war absolut ein Klassenunterschied. Die Niederlage geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung“, gestand Brykner unumwunden ein. Die Eintracht-Profis wechselten bis zum Ende munter durch, ohne dass ein Qualitätsverlust sichtbar wurde. Mit dem überaus deutlichen 42:25-Erfolg feierte Hildesheim eine gelungene Generalprobe für das Top-Spiel am kommenden Wochenende bei der U23 der Füchse Berlin. „Wir müssen diese Partie ganz schnell abhaken. Ab Morgen beginnt die Vorbereitung auf das enorm wichtige Heimspiel am kommenden Samstag gegen die HSG Eider/Harde“, blickte der Plauener Coach auf der Rückfahrt schon wieder nach vorn.

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Kunst (7 Tore/ davon 1 Siebenmeter), Hanisch (1), Jezernik (1), Petrovsky (2), Chobot (2), Schauer (3), Becvar (1), Olkowski (3), Malta, Puljic (2), Naumann (3/ davon 1 Siebenmeter)

Zuschauer: 1035

 

–RM–

2.Männer unterliegen beim Tabellenführer

Oberliga Sachsen Männer

 

BSV Limbach-Oberfrohna- SV04 Plauen Oberlosa II 37:31

 

Beim Spitzenreiter gut gegengehalten aber nix zählbares geholt

 

Das erste Spiel im neuen Jahr ist schon wieder Geschichte. Am vergangenen Wochenende ist die Rückrunde in der Oberliga Sachsen gestartet. Und genau zu diesem Rückrundenstart wartete der Spitzenreiter aus Limbach auf uns.

Schon im Trainingsspiel gegen Union Chemnitz wurde es deutlich, dass aufgrund der vielen langfristigen Ausfälle noch nicht alles genau abgestimmt ist. Trotzdem fuhren wir natürlich auch in der Besetzung, die uns für die Rückrunde zur Verfügung steht, mit der Absicht nach Limbach, Punkte zu holen.

Nachdem der Coach der Gastgeber, Willi Kühn, zum Saisonende seinen Abschied auf der Trainerbank bekannt gegeben hat, brennen die Limbacher noch mehr darauf die Saison als Tabellenführer zu beenden.

Dementsprechend starteten sie in die Partie. Nach dem 3:3 nutzten sie unsere schnellen Abschlüsse oder Ballverluste und bauten ihre Führung bis auf 9:4 nach 13 Minuten aus. Dann kamen wir besser ins Spiel. Die Abwehr bekam besseren Zugriff und Philipp Michalke konnte ein paar Würfe abwehren. In der 23. Minute markierte Timon den Ausgleich zum 13:13. Nach einem Doppelpack von Timon und einem weiteren Treffer von Viktor gingen wir sogar 15:16 in Führung. Anstatt diese Führung auszubauen, kassierten wir im Angriff eine doppelte Zeitstrafe und Limbach nutzte die Überzahl um zur Pause zum 16:16 auszugleichen.

Die Gastgeber erwischten auch den besseren Start in Durchgang 2. Nach 8 Minuten stand es 22:18, doch auch hier zeigten wir Moral. Wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen und verkürzten nach 46 Minuten auf 25:24. Doch der Ausgleich sollte nicht fallen. Die Limbacher nutzten ihre breite Bank um dann im Rückraum mal einen frischen Alexander Matschos zu bringen, der mit 4 Toren in Folge die Vorentscheidung brachte. Wir versuchten nochmal alles, offensive Abwehr, im Angriff agierten wir mit zusätzlichem Feldspieler. Doch die Wende sollte an diesem Samstag nicht mehr gelingen.

Dennoch können wir aus der Partie mit erhobenen Kopf heraus gehen. Beim Spitzenreiter zu verlieren ist keine Schande. Wir haben gekämpft bis die Kraftreserven aufgebraucht waren.

Umso spannender wird das nächste Heimspiel werden. Am kommenden Sonntag erwarten wir nach den 1. Frauen (12Uhr) zur gewohnten Zeit (14.30Uhr) den HSV Dresden in der Helbighalle. Die Dresdner sind mit einem Auswärtssieg in Görlitz in die Rückserie gestartet und wollen sich sicherlich für die Heimniederlage im Hinspiel revanchieren.

(SF)

Rückrundenstart beim Top-Favorit

Nach der Pause über den Jahreswechsel starten die Drittliga-Handballer vom SV 04 Oberlosa in die Rückrunde. Die Spitzenstädter gastieren am Sonntag beim Aufstiegsfavoriten HC Eintracht Hildesheim, der Anpfiff in der Hildesheimer Volksbank-Arena ertönt um 17 Uhr.

Von den lediglich fünf Minuspunkten welche die Niedersachsen bisher hinnehmen mussten, stammen zwei aus dem Hinspiel in der Plauener Kurt-Helbig-Halle. Den 04ern gelang beim 28:26-Erfolg damals eine Sensation. „Wir hatten da schon ein bisschen Glück, dass wir die Hildesheimer gleich beim Saisonauftakt zu Gast hatten. Noch einmal werden sie uns sicher nicht unterschätzen“, erwartet der Plauener Trainer Ladislav Brykner eine ganz anspruchsvolle Aufgabe. Mittlerweile hat sich die Mannschaft von Coach Daniel Deutsch bis auf Platz zwei vorgearbeitet und hat die Aufstiegsrunde zur 2.Liga fest im Blick. Vor der Winterpause überzeugte die Eintracht mit einem souveränen 35:30-Erfolg bei der starken U23 des SC Magdeburg. „Hildesheim stellt die beste Abwehr und den besten Angriff der Liga, hat in der eigenen Halle bisher nur einen Punkt abgegeben und verfügt aus meiner Sicht auch über den besten Kader. Wir sind am Sonntag ganz krasser Außenseiter“, weiß Brykner.

Personell gibt es bei den Schwarz-Gelben kaum Änderungen. Sowohl Nico Schneider als auch Miroslav Nedoma werden in der laufenden Saison nicht mehr zurückkehren, zudem steht ein Fragezeichen hinter Linksaußen Patrik Chobot der sich zuletzt mit einem Virus herumplagte. „Am Sonntag startet die Rückrunde. Wir haben 15 Endspiele vor uns um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Das erste Endspiel ist in Hildesheim und wir werden es ihnen so schwer wie möglich machen“, will Kapitän Libor Hanisch die Zähler keinesfalls kampflos den Profis aus Niedersachsen überlassen.

Das erste Heimspiel der Rückrunde steigt dann am 17.Januar gegen die HSG Eider/Harde.

 

–RM–

2. Männer zum Auftakt in Limbach

Oberliga Sachsen Männer

Auswärtsspiel Limbach-Oberfrohna (10.01.2026)

 

Direkt nach der Weihnachtspause geht es zum ersten Spiel im neuen Jahr und damit auch zum Auftakt der Rückrunde gleich direkt zum Tabellenführer nach Limbach-Oberfrohna. Die Limbacher führen mit bisher nur zwei Verlustpunkten die Tabelle klar an und waren auch in Plauen zum Saisonauftakt erfolgreich. Somit sind beim Rückspiel in Limbach die Rollen sicher klar vergeben. Nachdem die Schwarz-Gelben in den letzten beiden Spielen einige schmerzhafte und leider auch längerfristige Ausfälle hinnehmen mussten wird es für das „verbleibende“ Team darauf ankommen mit maximalem Einsatz und Willensstärke die Ausfälle zu kompensieren und zu zeigen, dass man sich auch von Rückschlägen nicht aufhalten lassen und die Position im Vorderfeld der Tabelle verteidigen will.

Alle Fans, die den Jungs die Daumen drücken wollen, sollten sich die Anwurfzeit am Samstag um 18:45 Uhr in Limbach notieren.

FSm

Ganz harte Nuss für Oberlosa

Zum Abschluss der Hinrunde steht für die Plauener Drittliga-Handballer noch eine ganz schwere Aufgabe auf dem Programm. Die 04er gastieren am Samstag um 18 Uhr beim heimstarken Tabellensechsten TSV Altenholz. Das Team um Trainer Torge Greve fungiert als Kooperationspartner des Deutschen Rekordmeisters THW Kiel, der praktisch um die Ecke beheimatet ist.

„Altenholz ist eine enorm spielstarke und in heimischer Halle nur schwer zu schlagende Mannschaft“, weiß der Plauener Coach Ladislav Brykner um die Stärke der Norddeutschen. 10:2 Punkte erspielte sich der TSV bislang vor den eigenen Fans, lediglich der Aufstiegsfavorit Eintracht Hildesheim konnte durch einen Strafwurf in der Schlusssekunde beim 35:34 beide Zähler vom Nord-Ostsee-Kanal entführen. In welch starker Verfassung sich die Kieler derzeit befinden, beweist der Auswärtssieg in der Vorwoche beim Tabellenführer Füchse Berlin II. Mit den Brüdern Linus und Jesse Dahmke, beide sind die Cousins von THW-Legende und Nationalspieler Rune Dahmke, Ben Szyilagi, Sohn von THW-Sportdirektor Viktor Szyilagi und Rückraum-Ass Rasmus Ankermann stehen einige Spieler im TSV-Kader, die in der laufenden Saison bereits zu Einsätzen in der Champions-League beim Rekordmeister kamen. „Wir treten als krasser Außenseiter die lange Reise in den Norden an. Dort gilt es zum Hinrunden-Abschluss noch einmal alles in die Waagschale zu werfen um vielleicht für eine Überraschung zu sorgen“, wirft Brykner keineswegs vorab die Flinte ins Korn.

Personell können Brykner und Co-Trainer Jörg Grüner auf die erfolgreiche Formation der Vorwoche setzen, zudem steht auch Linksaußen Tim Stäglich nach überstandenem Infekt wieder zur Verfügung.

Nach dem Auftritt in Kiel gehen die Schwarz-gelben in die Weihnachtspause. Die Rückrunde startet am 11.Januar beim Top-Favorit Eintracht Hildesheim bevor dann am 17.Januar die HSG Eider-Harde in der Spitzenstadt gastiert.

 

–RM–

Oberlosa gewinnt Krimi

SV 04 Oberlosa -SC DHfK Leipzig II 35:33

Einen ganz wichtigen Heimsieg feierte der SV 04 Oberlosa am Samstagabend in der 3.Handball-Bundesliga. Vor 465 Zuschauern setzten sich die Schwarz-Gelben gegen die U23 des SC DHfK Leipzig mit 35:33 durch.

Bei den Plauenern stand etwas überraschend Franz Schauer nach überstandener Verletzung wieder im Aufgebot, neben den Langzeitverletzten Schneider und Nedoma musste auch Linksaußen Tim Stäglich passen, der nach überstandenem Infekt nur für den absoluten Notfall auf der Bank Platz nahm. Die Leipziger erwischten den besseren Start und gingen mit 2:0 in Führung. Oberlosa glich schnell zum 2:2 aus und beim 5:4 übernahmen die Spitzenstädter erstmals die Führung. Beide Teams gingen hohes Tempo und hatten in Franz Häcker (Leipzig) und Matevz Kunst (Oberlosa) jeweils einen überragenden Torjäger. Am Ende gewann Kunst das Duell der Ballermänner mit 15 Toren knapp gegen Häcker (13). Über weite Strecken der ersten Hälfte begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und marschierten über die Zwischenstände 9:9 und 13:13 im Gleichschritt. Gegen Ende der ersten Halbzeit glänzte SV-Keeper Henric Ebert mit starken Paraden und legte so den Grundstein für die 18:15-Pausenführung der Vogtländer. „Leipzig hat in den letzten Wochen extreme Fortschritte gemacht und auch den Spitzenteams aus Aue und Berlin große Probleme bereitet. Wir konnten das hohe Tempo mitgehen und eine verdiente Führung mit in die Halbzeitpause nehmen“, resümierte SV-Trainer Ladislav Brykner.

Nach dem Wiederanpfiff behaupteten die 04er zunächst ihre Führung. In der Folge schlichen sich einige Fehler bei den Hausherren ein und die Messestädter nutzten die Möglichkeiten über konsequentes Tempospiel zur eigenen Führung (26:27) aus. „In dieser Phase haben wir ein bisschen den Fokus verloren, waren nicht mehr so griffig. Mit ganz viel Siegeswillen und der Unterstützung des Publikums haben wir uns jedoch wieder zurückgekämpft“, so Brykner. Mit einem starken Ebert zwischen den Pfosten und einem treffsicheren Kunst im Angriff konnten die Plauener das Spiel wieder drehen. Da auch Linksaußen Patrik Chobot mit insgesamt sieben Toren glänzte, machten die Spitzenstäder aus dem 30:30-Zwischenstand ein 33:30. Am Ende brachten die Schwarz-Gelben unter dem Jubel der Fans den 35:33-Heimsieg ins Ziel und bauten den Abstand zur Abstiegszone wieder auf sechs Zähler aus. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine Mannschaft, die hier stark aufgetreten ist und die absolut nichts zu verlieren hatte. Wir hatten zuletzt zwei Mal ebenso unnötig wie unglücklich verloren und daher sind die zwei Punkte heute extrem wichtig. Jetzt wollen wir kommenden Samstag im letzten Spiel des Jahres in Kiel noch einmal alles raushauen und dann werden wir schauen ob dort etwas möglich ist“, blickte Brykner zum Abschluss schon voraus auf das Duell bei der heimstarken U23 des Rekordmeisters THW Kiel, die unter dem Vereinsnamen TSV Altenholz firmiert.

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (15 Tore/ davon 3 Siebenmeter), Hanisch (4), Jezernik (1), Petrovsky (1), Chobot (7), Schauer (2), Becvar (2), Olkowski (1), Malta (1), Puljic (1), Naumann

Zuschauer: 465

–RM–

Oberlosa empfängt Schlusslicht

Nach einer zweiwöchigen Spielpause steht für den SV 04 Oberlosa am Samstag das vorletzte Spiel der Hinrunde auf dem Programm. In der heimischen Kurt-Helbig-Sporthalle empfangen die Schwarz-Gelben am Samstag um 19 Uhr die U23 des SC DHfK Leipzig.

„Nach den beiden unnötigen und hauchdünnen Niederlagen gegen Hamburg und Flensborg hat uns die Pause hoffentlich gut getan. Am Samstag müssen zwei Punkte her, alles andere zählt nicht“, erklärt SV-Trainer Ladislav Brykner. Trotz dessen, dass die Messestädter mit null Punkten am Tabellenende stehen, warnt Brykner sein Team. „Sie haben sich kontinuierlich verbessert und waren zuletzt nah am Punktgewinn dran. Wir dürfen die Leipziger keinesfalls unterschätzen“. Ein Blick auf die letzten Ergebnisse stützt die These des Plauener Coaches. So quälten sich mit dem EHV Aue und dem Tabellenführer Füchse Berlin zwei Spitzenteams zu mühevollen Siegen in der Messestadt. Wollen die Spitzenstädter nicht in den Abstiegskampf verwickelt werden, muss am Samstag ein voller Erfolg her, zumal zum Abschluss der Hinrunde in Kiel beim TSV Altenholz noch eine extrem schwierige Aufgabe ansteht. Derzeit beträgt das Polster der Vogtländer auf den ersten Abstiegsplatz vier Punkte.

Bei den Leipzigern ragen Torjäger Franz Häcker und Spielmacher Caspar Gauer heraus. Häcker ist den Plauenern noch aus den Relegationsspielen bekannt, als er noch beim HC Burgenland auflief. Gauer sammelte zuletzt regelmäßig Einsätze in der stärksten Liga der Welt.

Bei den Plauenern wird sich personell im Vergleich zu den letzten Partien nicht viel ändern. So müssen die 04er weiterhin auf die langzeitverletzten Nico Schneider und Miroslav Nedoma verzichten, zudem wird auch Rückraumspieler Franz Schauer verletzungsbedingt fehlen.

Team und Verantwortliche hoffen auch am Samstag wieder auf eine prall gefüllte Halle. „Mit den Fans im Rücken soll im letzten Heimspiel des Kalenderjahres ein Sieg her“, hofft auch Kapitän Libor Hanisch auf eine große Kulisse.

 

–RM-

2. Männer gewinnen letztes Heimspiel 2025

Oberliga Sachsen Männer

SV04 Plauen Oberlosa II- LHV Hoyerswerda 31:25

Sieg im letzten Heimspiel 2025

Gestern, am zweiten Advent, konnten wir uns mit einem Sieg über den LHV Hoyerswerda von den Fans in der Helbighalle für das Jahr 2025 verabschieden. VIELEN DANK AN DIESER STELLE FÜR DIE TREUE UNTERSTÜTZUNG DER FANS UND TROMMLER.

Leider rückte der Sieg ein wenig in den Hintergrund, da es im Spiel zu 3 schweren Verletzungen kam. Auf Seiten der Gäste erwischte es kurz vor der Halbzeit Fabian Knofe, der mit einer schweren Schulterverletzung vom Feld musste. Kurz nach der Halbzeit schlug das Verletzungspech dann erneut bei uns zu. Erst verletzte sich Kuba bei einem Durchbruch schwer am Knie und kurz danach verletzte sich Paul im Zweikampf an der Schulter.

ALLEN VERLETZTEN WÜNSCHEN WIR GUTE UND SCHNELLE GENESUNG!

Das Spiel begann recht ausgeglichen. 6:7 stand es nach 15 Minuten. Da wir dann einige Male am Torwart der Gäste scheiterten, konnten die Ostsachsen ihre Führung bis auf 6:11 ausbauen. Eine Auszeit der Gäste nutzten wir für neue Impulse im Angriff und Philipp Michalke, der für den verletzten Max im Tor stand, konnte einige Würfe der Gegner entschärfen. So holten wir ähnlich wie letzte Woche in Görlitz bis zur Halbzeit Tor um Tor auf. Mit einem Tor Rückstand ging es in die Pause (12:13). Gleich nach der Halbzeit konnten wir das Spiel drehen und mit 2 Toren in Führung gehen (17:15, 36.Min).

Nach einer Auszeit der Gäste kam es dann in der schnellen 2. Welle zu der Verletzungssituation von Kuba, der dabei sogar noch das Tor zum 18:15 machte. Den ersten Verletzungsschock grad weggesteckt folgte nur 3Minuten später der Zweite. Auch Paul markierte noch das Tor zum 19:16 und musste nur einen Angriff später verletzt Ausscheiden.

Für die beiden kamen dann Rico S. Und Levin ins Spiel. Beide machten genau da weiter, wo ihre Vorgänger aufhörten, so dass wir nicht vom Spielfluss abkamen. Philipp zeigte auch in der 2. Halbzeit eine starke Leistung im Tor und wurde zum sicheren Rückhalt. Die Abwehr arbeitete zudem mit Lukas und Rico im Zentrum sehr gut. Die gewonnenen Bälle wurden sofort genutzt, um schnelle Tore durch Levin zu erzielen. In der 50. Minute stand es 25:21. Dann folgte unsere stärkste Phase, bis zur 57. Minute zogen wir vorentscheidend auf 30:22 davon. Viktor der wieder ein starkes Spiel zeigte, konnte in der Phase allein 5 seiner insgesamt 10 Treffer beisteuern. Nach den hart umkämpften 60 Minuten stand es 31:25.

 

Damit schließen wir die Hinrunde im ersten Jahr nach dem Aufstieg mit einem sehr guten 4. Platz und 14:6 Punkten ab. Zum Podestplatz haben wir nur ein winziges Pünktchen Rückstand.

Allerdings ist uns auch bewußt, dass die Rückserie ohne Max, Kuba, Paul nicht einfacher wird. Hoffnung gibt es dagegen das mit Seba, Rico E. und Anton wieder Spieler in den Kader zurückkehren.

(SF)

II. Männer streiten am Sonntag letztes Heimspiel 2025

Oberliga Sachsen Männer

Heimspiel LHV Hoyerswerda (07.12.2025)

 

Der äußerst betrübliche Ganztagesausflug in den Osten Sachsens, nach Görlitz, brachte am letzten Wochenende neben der vermeidbaren Niederlage und der Verärgerung über einige Entscheidungen der Schiedsrichter als absoluten Tiefpunkt auch noch eine Verletzung von Max, die für unseren ersten Torwart sicher das Ende der aktuellen Saison bedeutet. Aber auch an diesem dunklen Tag war Licht zu sehen, denn die gesamte Mannschaft hat gezeigt, dass sie sich nie aufgibt und sich mit Kampfgeist und aller Kraft wehrt. Für das bevorstehende Heimspiel am Sonntag um 14:30 Uhr gegen den LHV Hoyerswerda werden es genau diese Eigenschaften sein, die benötigt werden um vor der Weihnachtspause den Platz in der Spitzengruppe zu verteidigen. Einfach wird diese Aufgabe auf keinen Fall, denn der aktuelle Platz 7 der Oberlausitzer ist auch darauf zurückzuführen, dass sie bisher alle Spiele auswärts austragen mussten. Der zweitplatzierte der letzten Saison ist sicher noch immer eine Spitzenmannschaft der Liga und wird alle daransetzen sein letztes Auswärtsspiel zu gewinnen, um sich für die Rückrunde (mit dann ausschließlich Heimspielen) in eine gute Position zu bringen. Für Spannung ist also gesorgt und die Chance zu Hause zu zeigen, dass man zu Recht an der Tabellenspitze mitmischt ist für die schwarz-gelben sicher eine weitere Motivation. Und da die erste Mannschaft diese Woche nicht spielt, können sich die Plauener Fans auch ganz darauf konzentrieren die zweite Mannschaft zu unterstützen – verdient haben es die Jungs nach dem bisherigen Saisonverlauf auf jeden Fall.

Anwurf: Sonntag 14:30 Uhr Helbig-Halle !!!

FSm

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