Autor: Christian Huster

Der Vorsprung schmilzt weiter

HSG Ostsee – SV 04 Oberlosa 32:28

 

In der 3.Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa das so wichtige Kellerduell bei der HSG Ostsee mit 28:32 verloren. Damit schrumpft der Vorsprung der Plauener auf den ersten Abstiegsplatz auf drei Zähler zusammen. Zudem hat man nun nach dem 34:31 im Hinspiel, den direkten Vergleich mit der HSG verloren. Sollten beide Teams in der Abschlusstabelle punktgleich sein, landen die Vogtländer also hinter den Nordlichtern.

Nach der Anreise bereits am Vortag gingen die 04er, die neben den Langzeitverletzten auch weiterhin auf Kapitän Hanisch verzichten mussten, konzentriert in die Partie. Nach zehn Minuten lagen die Spitzenstädter beim 6:5 ebenso knapp vorne wie nach zwanzig Minuten beim 11:10. Beide Teams schenkten sich in der Ostholsteinhalle in Grömitz nichts. Kurz vor der Pause verpassten es die Plauener, den Abstand auf zwei Tore auszubauen. Die Norddeutschen drehten den Spieß noch um und nahmen eine hauchdünne 17:16-Führung mit in die Kabinen. „Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt und haben viel Druck aus dem Rückraum gemacht. Zudem hatten wir in Henric Ebert erneut einen starken Rückhalt. Der knappe Rückstand war unserer mangelhaften Chancenverwertung geschuldet“, analysierte der Plauener Coach Ladislav Brykner.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann die Schwarz-Gelben und zogen ihrerseits wieder mit 20:18 in Front. Angetrieben von den eigenen Fans glichen die Hausherren wieder zum 23:23 aus. Dann schien die Partie zu Gunsten der Norddeutschen zu kippen. Drei Treffer in Folge durch HSG-Torjäger Jasper Bruhn ließ den Gastgeber mit 26:23 in Führung gehen. Nun waren es die Plauener, die ihrerseits wieder am Drücker waren. Vier Treffer in Folge und die eigene 27:26-Führung etwa acht Minuten vor dem Ende ließen den angepeilten Auswärtssieg greifbar werden. In der hektischen Schlussphase übertrafen sich die Plauener jedoch im Auslassen bester Chancen und produzierten noch zwei haarsträubende Fehler. HSG-Keeper Luis Skroce wurde so zum gefeierten Helden und die Hausherren feierten einen enorm wichtigen 32:28-Erfolg über enttäuschte Plauener. „In der Schlussphase waren wir zu hektisch und haben die nötige Nervenstärke vermissen lassen. Das ist extrem bitter, zumal wir hier über ganz weite Strecken absolut auf Augenhöhe waren. Vielleicht war es am Ende auch eine Kraftfrage, der durch die Verletzungen ausgedünnte Kader macht sich schon bemerkbar“, konstatierte ein niedergeschlagener Brykner nach dem Schlusspfiff.

Die Aufgaben werden für die Plauener indes nicht leichter, am kommenden Samstag gastiert die U23 von Champions-League Sieger SC Magdeburg in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle.

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (11/ davon 2 Siebenmeter), Jezernik, Chobot (3), Schauer (1), Meckel, Becvar (6), Olkowski (2), Malta, Puljic, Naumann (5/1)

Zuschauer: 248

 

–RM–

Informationen zur Mitgliederversammlung am 20.03.2025

Liebe Mitglieder und Mitgliederinnen des SV 04 Plauen.Oberlosa.de,

am 20.03.202 findet 19.30 Uhr die Mitgliederversammlung in der Kurt-Helbig-Halle statt.

Für alle ü 18 Mitglieder die neu zu uns gekommen sind und leider noch keine Einladung mit der Tagesordnung erhalten haben werden wir diese hier veröffentlichen. Damit Ihr informiert  seid und Ihr unseren Verein weiterbringen könnt.
Diese Jahr stehen wieder Vorstandswahlen an.

Kommt am 20.03. in die Halle und gebt unserem Verein eure Stimme.

Euer SV 04

 

Tagesordnung zur ordentlichen Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl
des SV 04 Plauen- Oberlosa e.V.
am 20.03.2026, Beginn 19.30 Uhr
in der Kurt- Helbig Sporthalle, 08523 Plauen, Comeniusstraße 15

1. Begrüßung
2. Feststellung der Tagesordnung
3. Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
4. Jahresabschluss Finanzen und Bericht des Finanzvorstandes
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Bericht des Geschäftsführers der SV 04 Betriebsgesellschaft mbH
7. Bericht des Geschäftsführers der SV 04 Plauen- Oberlosa Spielbetriebs GmbH
8. Haushaltsplanentwurf 2026
9. Aussprache und Diskussion über die Berichte, über den Haushaltsplanentwurf 2026
10. Beschluss über den Haushaltsplan 2026
11. Entlastung des bisherigen Vereinsvorstandes
12. Wahl des neuen Vereinsvorstandes
13. Wahl des neuen Nachwuchsleiters
14. Wahl des neuen erweiterten Vereinsvorstandes
15. Vorschau auf Vereinsaktivitäten und Schlusswort des Vereinsvorsitzenden

Mit sportlichen Grüßen

Prof. Dr.- Ing. Bernd Märtner
1. Vorstand

+++Großer Kampf wird nicht belohnt+++

Am vergangenen Samstag spielten wir vor heimischer Kulisse gegen die Damen des VfB Bischofswerda. Die Partie startete gut für uns, sodass wir uns bis zur 8. Minute mit 3 Toren absetzen konnten. Fehler des Gegners im Angriff konnten wir durch die daraus resultierenden Ballgewinne mit leichten, schnellen Toren konsequent bestrafen. Das gegnerische Team fand jedoch immer besser ins Spiel und führten erstmals in der 16. Minute mit 8:9. Beide Teams schenkten sich nichts, wobei sich Bischofswerda zwar zwischenzeitlich mit 5 Toren absetzen konnte, aber durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, ein starkes Abwehrverhalten und klare Tore kämpften wir uns zurück. Somit stand es zur Halbzeit 17:18 für Bischofswerda.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte holten wir uns, erneut durch starke Abwehraktionen, die Führung zurück. Leider schlichen sich dann immer mehr Fehler im Angriff ein und in den Abschlüssen scheiterten wie zunehmend an der Torhüterin der Gegner. Damit kam Bischofswerda ins schnelle Angriffsspiel und zu einfachen Toren. Am Ende mussten wir dann eine 33:36 Niederlage hinnehmen. Besonders hervorzuheben sind dennoch unsere Abwehrarbeit, eine geschlossene Mannschaftsleistung, der Kampf bis zur letzten Sekunde und unsere beiden Torhüter, die uns immer wieder den Rücken freihielten. Jetzt heißt es abhaken, an den Fehlern arbeiten und das Positive in die nächste Partie, am kommenden Sonntag in Döbeln, mitnehmen.

Martin, Hertel – Wierick, Rieger (1), Seebauer, Hertel (3; 2/3), Richter (5), Börner (8), Hermann, Hennig (9), Kolomaznikova (3), Rother (2), Schieke, Weiß (2)

N.W. / M.H.

Oberlosa überzeugt trotz Niederlage

SV 04 Oberlosa – MTV Braunschweig 25:30

 

In der 3.Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa sein Heimspiel gegen den Spitzenreiter MTV Braunschweig erwartungsgemäß verloren. Vor 452 Zuschauern unterlagen die Spitzenstädter am Samstagabend in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle trotz starker Leistung mit 25:30.

Zur Erinnerung, der MTV Braunschweig wurde zwei Jahre in Folge Meister, scheiterte jeweils knapp in der Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga. Mit dem Selbstverständnis eines Tabellenführers und mit voller Kapelle gingen die Niedersachsen in die Partie. Die Plauener mussten hingegen nach den Langzeitausfällen von Nico Schneider, Miroslav Nedoma und Leos Petrovsky auch auf Kapitän und Abwehrchef Libor Hanisch (Magen-Darm) verzichten. Dennoch kamen die Plauener gut in die Partie, nach gut sieben Minuten leuchtete ein 4:4 von der Anzeigetafel. In der Folge setzten sich die Braunschweiger, die permanent ihren Keeper zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Feld nahmen, beim 7:9 etwas ab. Dann mussten die 04er einen weiteren personellen Rückschlag hinnehmen, Spielmacher Roman Becvar kassierte nach einem unglücklichen Gesichtstreffer die Rote Karte. Eine harte aber regelgerechte Entscheidung der beiden Unparteiischen. Trotz des mittlerweile enorm ausgedünnten Kaders stemmten sich die Schwarz-Gelben dem Liga-Primus entgegen und glichen wieder zum 11:11 aus. Mit einem 12:12 ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Partie weiterhin eng, nach etwa vierzig Minuten lag der Tabellenführer nur hauchdünn mit 16:17 vorn. „Die Abwehrarbeit gegen das permanente Überzahlspiel der Braunschweiger hat enorm viel Kraft gekostet. Meine Mannschaft hat alles reingeworfen, hat immer wieder die Lücken geschlossen und eine starke Leistung geboten. Mit Henric Ebert hatten wir zudem einen starken Rückhalt. Leider ist uns dann mit den vielen Ausfällen gegen diese Top-Mannschaft etwas die Luft ausgegangen“, resümierte der Plauener Coach Ladislav Brykner nach der Partie. Auf der Anzeigetafel machte sich das Nachlassen der Spitzenstädter mit den Zwischenständen von 17:20 und 20:24 bemerkbar. Beim 23:25 kämpften sich die 04er durch den bärenstarken Petar Puljic unter dem Jubel der Fans noch einmal heran, dann machte der abgezockte Favorit jedoch endgültig den Deckel drauf. „Das waren heute Big-Points für uns. Ich hatte großen Respekt vor diesem Auswärtsspiel und bin hochzufrieden, das wir diese Hürde hier genommen haben. Plauen hat stark dagegen gehalten, am Ende hat der breitere Kader diese Partie entschieden“, pustete MTV-Coach Volker Mudrow nach dem Abpfiff kräftig durch. „Gebt Gas und bleibt drin, ihr seid eine absolute Bereicherung für diese Liga, auch mit der tollen Stimmung hier“, richtete Mudrow noch Abschiedsworte an die Plauener, bevor er sich mit seinem Team auf die Heimreise machte.

Für die Plauener heißt es nun, diese Leistung auch am kommenden Samstag im enorm wichtigen Kellerduell bei der HSG Ostsee auf die Platte zu bringen

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (6 Tore/ davon 1 Siebenmeter), Jezernik (2), Chobot, Schauer (1), Meckel (1), Becvar (3), Olkowski (1), Malta, Puljic (6), Naumann (5/1)

Zuschauer: 452

 

–RM–

Erster Neuzugang für die neue Saison

Der SV 04 Oberlosa hat den ersten Neuzugang für die neue Saison vermeldet. Aus der A-Jugend Bundesliga des HC Empor Rostock wechselt Rückraumspieler Fabrice Oertel in die Spitzenstadt.

Der 18-jährige Linkshänder stammt aus Zschopau im Erzgebirge. Seine Handballkarriere begann Oertel bei der SG Nickelhütte Aue. Später führte sein Weg in das Nachwuchsleistungszentrum des SC DHfK Leipzig und später zum HC Empor Rostock. Nach vier Jahren an der Ostseeküste möchte der 1,91m große Youngster zurück in die Heimatregion. „Zunächst einmal möchte ich mich bei den Trainern und Verantwortlichen des HC Empor für die letzten vier Jahre bedanken. Ich konnte mich dort sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln. Jetzt freue ich mich auf die neue Aufgabe in Plauen“, erklärt der talentierte Rückraumspieler.

„Mit Fabrice Oertel bekommen wir einen jungen und entwicklungsfähigen Linkshänder. Er hat sein Talent bereits im Probetraining bei uns gezeigt. Ich freue mich sehr, dass er sich für uns und unseren Weg in der 3.Liga entschieden hat“, erklärt der Plauener Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt.

„Der Sprung aus der A-Jugend Bundesliga in die 3.Liga bei den Männern ist groß, vor allem im athletischen Bereich. Dort will ich mich verbessern und ich will mir viel von den erfahreneren Spielern abschauen“, zeigt sich Oertel, der einen Vertrag bis 2028 unterschrieben hat, ehrgeizig.

 

–RM–

 

Oberlosa tief im Abstiegskampf

Oranienburger HC – SV 04 Oberlosa 33:27

 

Trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche konnten die Plauener Drittliga-Handballer auch in Oranienburg nicht punkten. Vor 854 Zuschauern in der Oranienburger MBS-Arena hatten die Hausherren am Ende die Nase vorn. Nach nun 2:14 Punkten aus den letzten acht Spielen befinden sich die Plauener endgültig tief im Abstiegskampf und haben nur noch vier Zähler Vorsprung auf den ersten Schleudersitz in die Regionalliga.

Die Spitzenstädter kamen gut in die Partie und führten nach zehn Minuten mit 5:4. Dank starker Paraden ihres überragenden Keepers Teo Mestrovic drehten die Gastgeber den Spieß um und gingen ihrerseits mit 8:6 in Führung. Die erste Zeitstrafe der Plauener nutzten die Oranienburger um den Abstand auf 10:6 auszubauen. In der Folge begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Mal hatten die Plauener das Momentum auf ihrer Seite und verkürzten wieder auf 10:11, dann hatte der OHC eine bessere Phase und setzte sich wieder etwas ab. Mit einem 16:13 aus Sicht der Hausherren ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Das Wechselspiel aus der ersten Hälfte setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort. Dem 17:18-Anschlausstreffer der Plauener folgte ein Ausbau der Führung zum 23:19 der Gastgeber. „Wir waren oft auf einen Treffer dran, schaffen es aber nicht mit dem Ausgleich oder der Übernahme der Führung einmal einen psychologischen Wirkungstreffer zu setzen“, erklärte SV-Coach Ladislav Brykner nach der Partie. Auch acht Minuten vor Ultimo schnupperten die Plauener beim 24:25 aus ihrer Sicht am so wichtigen Punktgewinn. Zu viele eigene Fehler in der Schlussphase ließen den OHC jedoch noch deutlich davonziehen und am Ende einen 33:27-Erfolg und damit den Sprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz feiern. „Uns fehlte auch ein bißchen die Disziplin sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Wir kassieren fünf Zeitstrafen, Oranienburg gar keine. Und Mestrovic im OHC-Kasten hat überragend gehalten“, fasste Brykner die Gründe der Niederlage nach der Partie zusammen.

Leichter werden die Aufgaben für die Schwarz-Gelben nicht. Am kommenden Samstag gastiert zunächst der Spitzenreiter aus Braunschweig in der Kurt-Helbig-Halle. Eine Woche später gibt es im hohen Norden bei der HSG Ostsee Abstiegskampf pur, bevor dann mit der U23 des SC Magdeburg und dem EHV Aue zwei weitere Top-Teams in der Spitzenstadt gastieren.

 

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (6 Tore), Hanisch (2), Jezernik (3), Chobot (1), Schauer (4), Meckel (1), Becvar (2), Olkowski, Malta, Puljic (1), Naumann (7/ davon 3 Siebenmeter)

 

Zuschauer: 854

 

–RM–

Überraschung hauchdünn verpasst

Füchse Berlin II – SV 04 Oberlosa 27:26

 

Die Plauener Drittliga-Handballer haben am 19.Spieltag eine Überraschung nur hauchdünn verpasst. Beim Tabellendritten, der U23 der Füchse Berlin, unterlagen die Spitzenstädter denkbar knapp mit 26:27.

„Ich bin enttäuscht. Wir haben nicht unsere beste Leistung abgerufen. Wir hätten hier etwas mitnehmen können, stehen jedoch am Ende mit leeren Händen da“, erklärte der Plauener Trainer Ladislav Brykner nach der Partie. Die Hauptstädter erwischten den besseren Start und führten schnell mit 4:1. Erst allmählich fanden die Vogtländer Zugriff auf die Partie und glichen zum 5:5 aus. Tore von Tim Stäglich und Matevz Kunst ließen die Schwarz-Gelben nach einem Viertel der Partie mit 7:5 in Führung gehen. „Unsere Defensive hat sehr gut gearbeitet, wir hatten zahlreiche Ballgewinne. Im Angriff hatten wir heute jedoch nicht die Zielstrebigkeit der letzten Wochen. Gegen die offensive Berliner Abwehr war unser Spiel zu statisch“, so Brykner. Die Berliner übernahmen wieder das Kommando und gingen bis zur Pause mit 13:11 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel waren die Plauener zunächst besser in der Begegnung. Tore des erneut überragenden Kunst sowie Becvar und Jezernik sorgten für die 18:17-Führung der Schwarz-Gelben. „Dann handeln wir uns drei Zeitstrafen ein. Zudem mussten wir immer wieder am Kreis improvisieren, Libor Hanisch war der einzige gelernte Kreisläufer im Kader, da uns sowohl Leos Petrovsky als auch Lukas Meckel gefehlt haben“, so Brykner. In der Folge nutzten die Berliner ihre Schnelligkeitsvorteile und zogen sieben Minuten vor Ultimo auf 25:20 davon. „In dieser Phase scheitern wir zu oft am Füchse-Keeper. Insbesondere von beiden Außenpositionen hatten wir heute nicht die nötige Effektivität“, erklärte der Plauener Coach. Oberlosa kämpfte und rackerte und war beim 25:26 urplötzlich wieder dran. Daran hatte auch Schlussmann Henric Ebert großen Anteil, der mehrfach stark parierte. Berlin traf zum 27:25, Oberlosa stellte postwendend wieder den Anschluss her. „In der letzten halben Minute spielen sich die Berliner munter die Bälle zu. Die Unparteiischen haben erst spät passives Spiel angezeigt und erst mit der Schlusssirene geahndet“, monierte Brykner. Der letzte Freiwurf nach der Sirene durch Matevz Kunst rauschte am Füchse-Kasten vorbei und die jungen Berliner feierten einen schwer erkämpften 27:26-Heimsieg.

 

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich (3 Tore), Kunst (11/ davon 2 Siebenmeter), Hanisch (3), Jezernik (1), Chobot, Schauer (3), Becvar (4), Olkowski, Malta, Puljic, Naumann (1)

 

–RM-

+++Geschlossene Teamleistung bringt nächsten Heimerfolg+++

SV 04 Oberlosa vs. SV Schneeberg 37:35 (22:20)

Was für ein Handball-Krimi! Beim 37:35 (22:20) gegen den SV Schneeberg war von Beginn an Feuer drin. Zwei rote Karten, 17 Siebenmeter und ein Spiel auf absoluter Augenhöhe machten schnell klar: Das wird nichts für schwache Nerven. Trotz einiger krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle konnte mit dem nötigen Selbstvertrauen in das Spiel gegangen werden. Beide Teams kämpften leidenschaftlich um jeden Ball, ein Absetzen war auf beiden Seiten lange nicht möglich.

Nach einer intensiven ersten Halbzeit mit ständig wechselnden Führungen gingen wir mit einer knappen 22:20-Führung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen, bis wir in der entscheidenden Phase nach einer roten Karte für die Gäste einen starken 6-Tore-Lauf hinlegten und uns erstmals etwas Luft verschafften. Schneeberg kam zwar noch einmal heran, doch mit großem Einsatz und kühlem Kopf brachten wir den 37:35-Heimsieg über die Zeit.

Trainer Lucas Dießner fand klare Worte zu diesem Spiel: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Beide Teams haben über die gesamte Spielzeit mit vollem Einsatz agiert und wir mussten einige schwierige Phasen überstehen. Am Ende waren es unser ausgeprägter Teamgeist und die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft jedes Einzelnen, die den Ausschlag gegeben haben. Diese Teamleistung wird uns hoffentlich Rückenwind geben, dass wir die kommenden Aufgaben mit Selbstvertrauen und Überzeugung angehen können.“ Besondere Anerkennung kam auch von Torwarttrainer Max Flämig, welcher bereits in der Hinrunde eine große Stütze für das Team war: „Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung von der ersten bis zur letzten Minute. Jeder hat mitgezogen und seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Hervorzuheben ist noch Elli im Tor, die uns in der 2. HZ ein extrem guter und wichtiger Rückhalt in der entscheidenden Phase war.“

Hertel – Heinrich, Wierick, Rieger (7), Hertel (7; 4/4), Richter (2), Börner (5), Hermann (1), Hennig (7), Mattes, Kolomazniskova (2), Rother (4), Weiß (2)

J.M.

Torjäger Kunst verlängert beim SV 04

Der Handball-Drittligist SV 04 Oberlosa setzt bei der Kaderplanung ein echtes Ausrufezeichen. Die Spitzenstädter haben den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Torjäger Matevz Kunst um drei Jahre bis 2029 verlängert. Der 27-jährige Slowene wechselte 2024 vom österreichischen Zweitligisten Union Leoben in die Vogtlandmetropole. Bereits in seiner ersten Saison bei den Schwarz-Gelben überzeugte der Rückraumspieler auf ganzer Linie, stand in allen 32 Partien auf dem Spielfeld und erzielte 170 Tore. Auch in der laufenden Spielzeit beweist der Rechtshänder seine Torgefährlichkeit. In 17 von 18 Spielen wirkte der Slowene mit und traf bislang 135 Mal ins Schwarze. „Wir freuen uns sehr, dass sich Matevz trotz einer Vielzahl an Angeboten dazu entschieden hat, mit uns den Weg weiterzugehen. Er ist ein zentraler Bestandteil der Mannschaft und ein ganz wichtiger Baustein unserer Planung für die nächsten Jahre“, freut sich der Plauener Geschäftsführer Lutz Petzoldt. „Ich fühle mich in Plauen pudelwohl, wir sind eine coole Truppe die einen überragenden Teamgeist hat. Zudem macht es mir unheimlich viel Spaß vor diesen tollen Fans zu spielen. Ich freue mich auf die nächsten Jahre und werde weiterhin alles geben, um unsere Ziele zu erreichen“, erklärt Kunst.

 

–RM–

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