Autor: Christian Huster

+++Heimsieg – Tabellenspitze weiterhin gefestigt+++

Mit klarem Blick auf das Ziel und voller Entschlossenheit gingen die Oberlosaer Damen in das Heimspiel, doch der Weg zum Sieg war alles andere als einfach. Obwohl die Leipzigerinnen mit einer dünnen Bank anreisten, war ihnen keineswegs die Rolle des Außenseiters zuzusprechen. Schon das Hinspiel hatte einen erbitterten Kampf hervorgebracht und auch diesmal war früh klar: Hier würde kein Team kampflos aufgeben. Bereits in der ersten Spielminute musste die heimische Seite eine 2-Minuten-Strafe hinnehmen, was die Gäste geschickt ausnutzten, um ihren Vorsprung auf 1:4 auszubauen. Bis zur 5. Minute zogen die Leipzigerinnen davon, während die Oberlosaerinnen immer wieder an ihren eigenen Fehlern scheiterten. Doch dann kam der Moment, der die Partie kippen ließ: In der 17. Minute war es Nikola Weiß, die für den Ausgleich sorgte und die Gäste zu ihrer ersten Auszeit zwang. Ab diesem Zeitpunkt war es ein völlig anderes Spiel. Die Leipzigerinnen fanden nicht mehr den nötigen Zugriff und konnten die Oberlosaerinnen in der Folge nicht mehr in Bedrängnis bringen. Lediglich ein kurzes Aufbäumen in der 26. Minute, als sie noch einmal zum 7:7 ausglichen, war der einzige Höhepunkt auf ihrer Seite. Mit einem 10:7 gingen beide Teams in die Halbzeitpause – ein Ergebnis, das vor allem durch eine starke Abwehrarbeit und einer glänzenden Torhüterleistung zustande kam.

Doch trotz der soliden Defensive war der Angriff noch nicht ganz ausgereift. Zu viele Chancen wurden vergeben, was dem Team in der Kabine noch einmal zu denken gab. Die zweite Halbzeit begann mit viel Energie und einem klaren Ziel: die Fehler der ersten Hälfte ausmerzen und den Vorsprung ausbauen. Beide Mannschaften lieferten sich einen harten Schlagabtausch, aber die Oberlosaerinnen blieben konzentriert. Die Gäste konnten zwar noch einige Male in die Nähe eines Ausgleichs kommen, doch immer wieder war die Abwehr der Gastgeberinnen einen Schritt schneller. Mit einem Endstand von 22:18 (10:7) pfiffen die Unparteiischen das Spiel ab – ein verdienter Heimsieg, der die Oberlosaerinnen weiter an der Spitze der Tabelle festigt. Ein riesiges Dankeschön an alle Fans, die uns lautstark unterstützt haben!

Martin, Hertel – Heinrich, Wierick, Rieger (1), Mattes (3), Seebauer (2), Hertel (0/2), Richter, Kalkreuter (1), Höfer, Wittig (3), Hennig (10; 5/6), Weiß (2)

Kommende Woche wartet das nächste Auswärtsspiel gegen die Frauen des Zwönitzer HSV auf uns. Wir erwarten ein hartes Spiel und hoffen auf zahlreiche Unterstützung in den Zuschauerrängen! Zwönitzer HSV vs. SV 04 Samstag, 22.03.2025 – 14.00 Uhr Turnhallenweg 5 08297 Zwönitz

J.M.

Oberlosa feiert grandiosen Heimsieg gegen den Tabellenfünften

Nur noch sechs Saisonspiele und acht Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Trotzdem gibt es große Hoffnung im Abstiegskampf in Plauen? Die Handballer vom SV 04 Oberlosa haben am Samstagabend den Fünften der 3. Bundesliga (Südstaffel) besiegt. 526 Zuschauer bejubelten den fulminanten Sturmlauf zum 38:33-Heimsieg (19:12) gegen die HBW Balingen-Weilstetten II. „Und wenn wir den aktuell drittletzten Platz in der Tabelle verteidigen, könnten wir uns für die mögliche Relegation qualifizieren“, überraschte der Oberlosaer Berichterstatter Rico Michel. Es kann also sein, dass die Drittletzten der vier Staffeln noch eine Zusatzchance bekommen.

Auch TV-Moderator Jörg Scholz rieb sich „voller Begeisterung die Augen. Ist das unser SV 04 Oberlosa?“ Nach der spektakulären 19:12-Halbzeitführung fragten sich die Anhänger in den Pausengesprächen: Was ist hier los? Brechen wir jetzt im zweiten Durchgang ein? Mannschaftskapitän Kevin Roch gab unumwunden zu: „Das haben wir uns in der Kabine auch gefragt. Gegen so einen Gegner so klar zu dominieren und in Führung zu liegen, das war wirklich unglaublich.“ Vor allem deshalb, weil Balingen-Weilstetten II mit Schlussmann Magnus Bierfreund, Danil Dyatlov (7 Tore), Till Wente (8) und U20-Nationalspieler Bennet Strobel (1) seine Leistungsträger dabei hatte. Doch der feinabgestimmte Plauener Abwehrriegel und die vor Angriffsfreude strotzenden Gastgeber bolzten die Gäste 30 Minuten lang immer wieder in den Rückwärtsgang. 5:1 stand es nach 10 Minuten. Nur einmal hatten die Gäste aus dem Zollernalbkreis die Chance zum Anschlusstor. Da führte Plauen „nur“ mit 11:9. Knapper wurde es danach nicht mehr. Weil SV-Keeper Patryk Foluszny das Spiel seines Lebens machte. Mit einer 50prozentigen Quote parierte der Plauener Torhüter in Durchgang eins die Hälfte aller Balinger Würfe. Wahnsinn!

HBW-Trainer Micha Thiemann wirkte nach Spielschluss ratlos: „Wir hatten gar nicht die Energie, die es hier in Plauen gebraucht hätte, um in greifbare Nähe zu gelangen.“ In der Tat: Die Oberlosaer Abwehrreihe mit Jakub Kolomaznik, Franz Schauer, Libor Hanisch und Nico Schneider, presste den Gegner männlich herb an die Rückwand. Das tat den jungen Gästen immer wieder weh. „Aber wir haben nicht unfair gespielt. Es gab nur zwei Zeitstrafen gegen uns“, ergänzte Kevin Roch, der mit neun Treffern ebenso überragte wie Turbosprinter Miroslav Nedoma (8). Egal, was die HBW II auch versuchte, die Vogtländer packten immer wieder an der richtigen Stelle zu.

Sponsor Tino Albert durfte nach Spielende ein Trio als „Spieler des Tages“ ehren: Patryk Foluszny (20 Paraden insgesamt) sowie Kevin Roch und Miroslav Nedoma wurden mit Sternquellbier prämiert. Der Gealan-Geschäftsführer schwärmte: „Heute hat einfach alles gepasst. Vom Coaching bis zum überschäumenden Publikum. Wir dürfen einfach nicht absteigen mit solch einem Teamspirit.“ Die große Hoffnung der Plauener: Es wird nach Lage der Dinge durch Aufstiegsverzicht in der Regionalliga Mitteldeutschland ein Platz frei in Liga 3. SV-Cheftrainer Ladislav Brykner: „Wir spielen immer besser zusammen, entwickeln im Angriff eine ganz andere Schlagkraft und kommen mit ganz viel Leidenschaft und Willen immer besser in Tritt. So müssen wir weitermachen.“ Oberlosa hat inzwischen 13 Punkte gesammelt und kann aus eigener Kraft den drittletzten Platz gegen die Verfolger verteidigen. Es bleibt also spannend!

Statistik
SV 04 Oberlosa: Foluszny, Ebert, Seidemann – Stäglich, Kunst (6 Tore/davon 1 Siebenmeter), Roch (9), Hanisch (1), Wokan, Schauer (3), Schneider (3), Kolomaznik (5), Olkowski (2), Puljic (1), Nedoma (8), Naumann.Schiedsrichter: Paolo D’Oria, Julius Hlawatsch
Zeitstrafen: Oberlosa 2, Balingen-Weilstetten 2
Siebenmeter: Oberlosa 2/1 verwandelt – Balingen-Weilstetten 2/2
Zuschauer: 529 (kare)

Informationen zur Mitgliederversammlung am 21.03.2025

Liebe Mitglieder und Mitgliederinnen des Sv 04 Plauen.Oberlosa.de,

am 21.03.202 findet 19.30 Uhr die Mitgliederversammlung in der Kurt-Helbig-Halle statt.

Für alle ü 18 Mitglieder die neu zu uns gekommen sind und leider noch keine Einladung mit der Tagesordnung erhalten haben werden wir diese hier veröffentlichen. Damit Ihr informiert  seid und Ihr unseren Verein weiterbringen könnt.

Kommt am 21.03. in die Halle und gebt unserem Verein eure Stimme.

Euer SV 04

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+++Heimstärke der Handball Frauen erneut unter Beweis gestellt!+++

Am vergangenen Sonntag konnte die bis dato ungebrochene Heimstärke der Oberlosaerinnen erneut bewiesen werden. Schon in der Vorbesprechung war klar, dass dieses Spiel alles andere als ein Selbstläufer werden würde. Die Leipzigerinnen kämpfen aktuell um den Klassenerhalt in der Verbandsliga Staffel West und versuchten alles um dagegen zu halten. Bis zur 10. Minute gelang es den Gästen, mit 3:4 in Führung zu gehen. Doch die Frauen des SV 04 ließen sich nicht entmutigen. Nach dem Ausgleich durch unsere #4 Michelle Rieger war der Kampfgeist geweckt, und die Gastgeberinnen übernahmen das Kommando. Bis zur Halbzeit konnte trotz einiger Fehler auf heimischer Seite ein verdienter Vorsprung von drei Toren (15:12) erarbeitet werden. Doch das war erst der Anfang – da war noch mehr drin!

In der Halbzeitpause ermutigte Trainer Carsten Märtner das Team mit klaren und motivierenden Worten. Die Spielerinnen nahmen die Anweisungen ernst und die Abwehr wurde neu strukturiert. Diese taktischen Anpassungen zeigten schnell Wirkung: Bis zur 40. Minute gelang es den Gegnerinnen, lediglich drei Tore zu erzielen. Mit einem beeindruckenden Endstand von 33:24 sicherten sich die Frauen des SV 04 nicht nur den Sieg, sondern festigten auch ihre Position an der Tabellenspitze mit nun 24:6 Punkten. Die Vorfreude auf das nächste Heimspiel gegen die Damen des LSV Südwest am kommenden Samstag ist bereits spürbar. Die Fans dürfen sich auf ein packendes und spannendes Duell freuen!

Hertel – Heinrich, Wierick, Rieger (7), Mattes (7), Seebauer (2), Hertel (2; 1/2), Richter, Kalkreuter (3), Höfer, Nürnberger, Hennig (9; 3/3), Weiß (2), Weidhaas (1)

Samstag, 15.03.2025 – 16.00 Uhr Kurt-Helbig SH SV 04 vs. LSV Südwest
Wir freuen uns auf Eure Unterstützung!!

J.M.

Die Sensation lag in der Luft: Oberlosa fehlt gegen Spitzenreiter ein Tor

Plauen. Die Sensation lag in der Luft. 15 Zentimeter fehlten dem SV 04 Oberlosa gegen den Ligaprimus zum Punktgewinn. Auf dem Weg in die 2. Bundesliga feierte der HC Oppenweiler/Backnang einen Duselsieg. Matevž Kunst (8) verpasste acht Sekunden vor der Schlusssirene den Ausgleich für Plauen. Nach dem 32:33 (16:20) gab es unglaublich viel Lob für die Mannschaft von Trainer Ladislav Brykner und Assistent Jörg Grüner.

Es war der 20. Doppelpunkt in Folge für den unangefochtenen Spitzenreiter. „Und ein wirklich glücklicher Erfolg. Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir das Spiel hier in Plauen verlieren“, räumte Gäste-Trainer Stephan Just ein. Oberlosa „feierte“ nach den beiden Überraschungssiegen gegen Erlangen II (28:25) und in Pfullingen (34:27) am Samstagabend die beste Saisonleistung. Die 15 mitgereisten Gästefans fragten sich, weshalb der SV 04 mit dieser Qualität Drittletzter ist. Wie unglaublich die Plauener Leistung am Samstagabend war, verdeutlicht der Oberlosaer Liga-Experte Rico Michel: „Tim Goßner war heute mit sieben Treffern bester Schütze bei den Gästen. Er wechselt im Sommer in die 1. Bundesliga zu Frisch Auf Göppingen.“

Kaum zu Glauben: Vom Anwurf weg dominierte Oberlosa (11:33 Punkte) gegen den HC Oppenweiler/Backnang (40:2 Punkte). Obwohl HC-Coach Stephan Just seine Leute eindringlich gewarnt hatte: „Plauen hat uns phasenweise alles vorgemacht, was im Handball wichtig ist“, stellte der Gästetrainer fest. Matevž Kunst eröffnete den Torreigen. Nach dem 9:4 von Sebastian Naumann rieben sich die 534 Zuschauer die Augen. SV-Kapitän Kevin Roch: „Unsere Mannschaft hat sich vor ein paar Wochen der berechtigten Kritik gestellt, als wir Tabellenletzter waren. Jetzt geht hier jeder an seine Grenze.“ Mag sein, dass die Gäste aus dem Großraum Stuttgart Oberlosa zunächst unterschätzt oder nicht so richtig Ernst genommen hatten. Bis zur Pause wendete sich dann aber das Blatt (16:20) und in Spielminute 34 schien beim Stand von 16:23 alles geklärt.

Doch so hatten die Fans ihre Oberlosaer Mannschaft inklusive Matevž Kunst (8 Tore), Nico Schneider (6) und Aleksander Olkowski (6) im Oberlosaer Trikot noch nicht gesehen. Mit begeistertem, variablem Energie-Handball kam Oberlosa zurück! Und wie. SV-Torwart Patryk Foluszny brachte die „Helbig-Hölle“ in Wallung. 17 Paraden des Plauener Keepers wurden gezählt. Matevž Kunst (26:25/27:26) brachte mit seinen beiden Führungstreffern die Tribüne zum Beben. Die Plauener Abwehr stand wie ein Bollwerk. Und beim Stand von 27:27-Unentschieden ging es in eine unglaublich spannende Schlussphase.

Bitter für Plauen: Ausgerechnet jetzt lagen die Schiedsrichter Hendrik Herbst und Antonio Oliva in der Hektik mehrfach daneben. „Es war hintenraus ganz schwer, das Ding zu pfeifen. Die Unparteiischen haben versucht, ihre Entscheidungen ein bisschen auszugleichen“, zeigte SV-Kapitän Kevin Roch Verständnis. So gab es nach eine Verwechslung: Rot für den Plauener Jakub Kolomaznik, während der eigentliche „Foulspieler“ Libor Hanisch einen Freiwurf erhielt und der Gästeangriff als Stürmerfoul geahndet wurde. Sehr verwirrend. Als Zünglein an der Waage sahen die Handballexperten die letzten drei Schiedsrichterentscheidungen. TV-Moderator Jörg Scholz: „Die letzte Zwei-Minuten-Strafe gegen Matevž Kunst gebe ich als Schiedsrichter überhaupt nicht! Das war spielentscheidend.“ So fehlte der wichtigste Plauener Akteur im Finale vorübergehend. Das nutzte Oppenweiler konsequent. Matevž Kunst kam zurück und traf zum 32:33-Anschlusstor, doch mit seinem letzten Schuss – es war ein Hüftwurf – verfehlte er ganz knapp das Ziel.

Libor Hanisch blickte nach vorn: „Wir sind noch nicht abgestiegen und wenn wir jetzt weiter solche Leistungen bringen wie in den letzten drei Wochen, haben wir vielleicht noch eine echte Chance.“ Matevž Kunst glaubt: „Wir sind erst jetzt richtig eingespielt und können in der 3. Bundesliga mithalten. Sieben Punkte Rückstand zum Nichtabstiegsplatz sind natürlich sehr viel. Aber wer weiß, vielleicht kann man ja auch als Drittletzter in der Liga bleiben. Wir können jetzt nur zusehen, dass wir in den letzten acht Spielen so viele Punkte erobern wie möglich.“

Statistik
SV 04 Oberlosa: Foluszny, Seidemann, Ebert – Kunst (8 Tore), Raithel, Roch (2), Hanisch (1), Wokan (2), Schneider (6), Kolomaznik (3, 56. Minute Rote Karte), Olkowski (6), Puljic, Nedoma (1), Naumann (3/davon 2 Siebenmeter)
Zeitstrafen: Oberlosa 3, Oppenweiler 4
Rote Karte: Kolomaznik (56., Foulspiel)
Siebenmeter: Oberlosa 2/2, Oppenweiler 2/2
Zuschauer: 534 (kare)

+++Knallige Ansage an die Fraureuther Handballerinnen+++

Am vergangenen Samstag hatten die Damen von Oberlosa nur ein Ziel: 2 Punkte!

Bereits während der Ansprache durch unseren Coach Carsten Märtner, welcher für unsere gesundheitlich angeschlagene Trainerin einsprang, wurde deutlich, dass wir nicht zum Kaffee trinken geladen waren. Voller Fokus aufs Spiel, keine Gedanken über alltägliches…so die Zusammenfassung des Trainers. Und vor allem: 120% Leistung auf der Platte. Denn genügend Wechselmöglichkeiten stellte die Partie auf heimischer Seite bereit.

Das Spiel wurde von den zwei Unparteiischen Bechler und Grünwald angepfiffen. In den ersten Minuten starteten beide Mannschaften konzentriert und hoch motiviert in die Partie. Wie im Spielverlauf deutlich wurde, konnten sich beide Mannschaften sowohl im Angriff als auch in der Abwehr konstant halten, wobei Oberlosa bis zur sechsten Minute nur eine zwei-Tore-Führung gelungen war. Danach wendete sich das Blatt kurz und die Damen von Fraureuth war das erste und einzige Mal im Spiel ein Vosprung geglückt (6:7). Daraufhin nahm unser Trainer eine Auszeit um die Spielerinnen zu motivieren und neu anzuspornen, in Angriffssituationen konsequenter zu agieren und in der Abwehr zu zeigen, dass der Ball uns gehört. Gesagt.Getan. Die Mannschaft zeigte eine starke Reaktion auf die Ansage in der Auszeit. Mit zunehmend mehr Dynamik konnten wir uns das erste Mal im Spiel nach 20 Minuten mit einer 7-Tore-Führung (15:8) absetzen und mit einer konsequenten Abwehrarbeit ließen wir nichts mehr anbrennen. Auch die heimischen Torhüter strahlten mit wichtigen Paraden einiger sicher geglaubten Treffer des Gegners und verteidigten bis zur Halbzeit (19:11) das Tor.

Nach dem Seitenwechsel sollte sich an unserer bisherig erkämpften Leistung nichts ändern. Deshalb hieß es: weiterhin mit Schnelligkeit und Spielintelligenz auf der Platte glänzen! Auch Fraureuth fasste neuen Mut und wollte sich nicht vom Spielstand unterkriegen lassen. Jedoch scheiterten sie an einer starken Mannschaftsleistung unserer Spielerinnen. Bis zur 43. Spielminute war es Ihnen lediglich möglich vier Mal in unser Tor einzunetzen. Wie bereits im Vorfeld angekündigt, würde man in dieser Partie vielseitige Wechsel bringen, welche auch unseren jüngsten Spielern die Möglichkeit bot, ihre Spielerfahrung einzubringen und zu erweitern. Somit konnte sich beispielsweise Theresa Höfer, welche aufgrund einer Verletzung länger pausieren musste, als treffsicher erweisen und zwei Tore erzielen. Trotz zu vieler technischer Fehler und unzureichende Torabschlüsse, welche man im Fokus auf die kommenden Spiele ausbauen muss, behielt das Team die Kontrolle über die Partie und gewann am Ende mit 37:25 gegen die Damen von Fraureuth. Somit fuhren wir den zweiten Sieg im neuen Jahr ein und halten weiterhin die Tabellenspitze.

In den kommenden Wochen heißt es: Fehler analysieren und verbessern.

Martin, Hertel – Rieger (9), Wierick, Mattes (4), Seebauer (3), Hertel (2; 1/3), Kalkreuter (4), Nürnberger, Richter, Weiß (2), Hennig (9; 4/5), Wittig (2), Höfer (2)

M.H.

Oberlosa feiert Auswärtssieg

VfL Pfullingen – SV 04 Oberlosa 27:34

Dem SV 04 Oberlosa ist in der 3.Handball-Bundesliga eine faustdicke Überraschung gelungen. Die Schwarz-Gelben gewannen ihr Auswärtsspiel beim Tabellensechsten VfL Pfullingen klar mit 34:27 und halten den Glaube an den Klassenerhalt weiterhin am Leben. Vor dem Hintergrund, dass die Oberlosaer die Reise nach Baden-Württemberg mit nur acht einsatzfähigen Feldspielern antreten konnten, hat dieser Sieg nahezu sensationellen Anstrich.

In der Pfullinger Kurt-App-Sporthalle kamen die Vogtländer vor 550 Zuschauern von Beginn an gut ins Spiel. Drei Tore von Nico Schneider sowie ein Treffer von Matevz Kunst bescherten den Plauenern eine 4:3-Führung nach etwa acht Minuten. Die erste Zeitstrafe gegen die Hausherren nutzten Alexander Olkowski und SV-Keeper Patryk Foluszny mit einem Wurf ins leere Tor zum 6:3. VfL-Coach Fabian Gerstlauer nahm früh seine erste Auszeit und versuchte sein Team in die Spur zu bringen. Doch die Spitzenstädter agierten clever und überstanden ihrerseits eine Zeitstrafe gegen Kapitän Kevin Roch schadlos. „Wir haben in Anbetracht der personellen Nöte immer wieder das Tempo raus genommen. Pfullingen wurde in der Abwehr ungeduldig und das haben wir sehr effektiv genutzt“, freute sich der Plauener Coach Ladislav Brykner, dass sein Team die taktischen Vorgaben sehr gut umsetzte. Die 04er standen wie schon in der Vorwoche gegen Erlangen äußerst kompakt in der Abwehr und bauten den Abstand durch drei Treffer von Kunst und ein Tor von Olkowski auf 11:7 aus. Als wenig später erneut Kunst im Tempogegenstoß traf und Sebastian Naumann einen Strafwurf versenkte, führten die Vogtländer erstmals mit fünf Toren Abstand. Angetrieben von der lautstarken Kulisse verkürzten die Schwaben etwa vier Minuten vor der Pause den Rückstand auf 11:14. Brykner bat sein Team zur Auszeit und hatte mit dieser Maßnahme Erfolg. Schneider unterbrach den Lauf der Hausherren mit dem Tor zum 15:11 und Kevin Roch sorgte mit zwei Treffern für den 17:13-Halbzeitstand aus Sicht der Plauener.

Wer nach dem Wiederanpfiff einen Sturmlauf des Favoriten erwartet hatte, sah sich getäuscht. Ganz im Gegenteil sorgten Kunst, Naumann und Olkowski mit ihren Toren für eine komfortable 20:15-Führung der Plauener. Auch die zweite Auszeit des VfL verpuffte, denn die Schwarz-Gelben traten weiterhin abgezockt auf und erhöhten auf 23:16. Die personelle Not machte die SV-Verantwortlichen erfinderisch, so tauchte der etatmäßige Kreisläufer Jakub Kolomaznik nach einer Zeitstrafe gegen Naumann sowohl auf Rechtsaußen auf als auch wenig später im Rückraum, um dort etwas Entlastung zu schaffen. Torhüter Patryk Foluszny zeigte erneut eine starke Leistung und war den Vogtländern ein großer Rückhalt. Die Spitzenstädter behaupteten die klare Führung auch beim 25:18 und zwangen die Schwaben bereits früh zu ihrer letzten Auszeit. Die beiden folgenden Treffer des VfL konterte Olkowski per Doppelschlag zum 27:20. Pfullingen probierte noch einmal alles, wurde in der Abwehr deutlich offensiver und verkürzte auf 24:28. Mit einer unglaublichen Willensleistung hielt das letzte Aufgebot der 04er jedoch dagegen und traf in Person von Libor Hanisch zum 29:24. Als erneut Hanisch etwa drei Minuten vor Ultimo die Kugel zum 31:26 versenkte, war der sprichwörtliche Drops dann endgültig gelutscht. „Wir haben auch gegen die offensivere Abwehr des VfL immer wieder gute Lösungen gefunden. Wir haben sehr diszipliniert gespielt, haben Pfullingen nicht ins Tempospiel kommen lassen und waren gnadenlos effektiv im Angriff. Ich möchte meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, wie sie heute hier aufgetreten ist“, erklärte ein glücklicher SV-Trainer Ladislav Brykner nach der Partie. Auch in der Höhe verdient setzten sich die Oberlosaer am Ende klar mit 34:27 durch.

Am kommenden Samstag kommt es dann zu einem echten Highlight in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle. Zu Gast ist der unangefochtene Spitzenreiter HC Oppenweiler/Backnang, der nach seiner Auftaktniederlage alle 19 Spiele gewann und unbedingt den Aufstieg in die 2.Bundesliga schaffen möchte.

Oberlosa: Foluszny (1 Tor), Seidemann, Ebert; Kunst (8), Roch (3), Hanisch (3), Wokan, Schneider (7), Kolomaznik, Olkowski (5), Naumann (7/ davon 5 Siebenmeter)

Zuschauer: 550

–RM–

+++ Remis – Handball – Frauen entführen nur einen Punkt aus Glauchau +++

Geprägt von einem verpassten Start, einer schwachen Schlussphase und fehlendem Durchsetzungsvermögen zogen uns die Damen des HC Glauchau / Meerane bereits nach 5 Minuten mit einem 4:1 davon. In den ersten Minuten der Partie wurde deutlich, dass wir Schwierigkeiten hatten, ins Spiel zu finden. Zu viele unberührte Würfe aus dem Rückraum und defensive Fehler machten es den Gegnerinnen leicht, ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen. Trotz mehrerer Versuche, den Rückstand aufzuholen, blieben wir bis kurz vor der Halbzeit in der Defensive. Erst in den letzten Sekunden der ersten Hälfte sorgte unsere #24 Michelle Hennig mit einem beeindruckenden Treffer aus dem Rückraum für den 14:14-Ausgleich.

Dieser wichtige Moment gab dem Team neuen Schwung und ließ die Hoffnung auf einen Sieg aufblühen. Die zweite Halbzeit begann motiviert, jedoch wurden wir erneut von den Fehlern der Startphase eingeholt. In der 40. Minute konnte unsere #5 zum 19:19 ausgleichen, doch ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem immer wieder die Führung wechselte. Die letzten zehn Minuten der Partie waren von einer beeindruckenden Abwehrstärke auf beiden Seiten geprägt. Trotz zahlreicher Chancen gelang es keiner der beiden Mannschaften, in dieser entscheidenden Phase ein Tor zu erzielen. So wurde das Spiel schließlich mit einem Endstand von 23:23 (14:14) und einer schwachen Angriffsphase zum Schluss abgepfiffen. Leider konnten wir nicht in unser gewohntes und schnelles Angriffsspiel abrufen, sodass wir uns auf das langsame Tempo der Gegnerinnen einließen. Dennoch war der Punktgewinn wichtig für die Tabelle.

Martin, Hertel-Rieger (3), Heinrich, Mattes (3), Seebauer, Hertel (4; 2/2), Kalkreuter (1), Nürnberger, Richter, Wierick, Weiß (4), Hennig (4), Wittig (4)

Kommendes Wochenende haben wir wieder die Chance auf Wiedergutmachung. Vor heimischem Publikum steht ein spannendes Match gegen die Damenmannschaft des HC Fraureuth an. Bei der letzten Begegnung mussten die zwei Punkte in Fraureuth bleiben, umso mehr benötigen wir Eure Unterstützung!💪🏽 Samstag, 08.02.2025 – 16:00 Uhr
Kurt-Helbig SH Plauen
SV 04 vs. HC Fraureuth Wir freuen uns auf eure lautstarke Unterstützung! 🥁💛

J.M.

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