Autor: Christian Huster

Oberlosa vor richtungsweisendem Heimspiel

Wenn am Samstagabend um 19 Uhr der Anpfiff zur Partie zwischen dem SV 04 Oberlosa (10.Platz; 12:20 Punkte) und der HSG Eider/Harde (9.Platz; 13:17) ertönt, steht für die Spitzenstädter in der 3.Handball-Bundesliga ein ganz wichtiges Heimspiel an. Zwar hört sich der 10.Tabellenplatz der Plauener im 16er Feld komfortabel an, jedoch beträgt der Abstand auf den ersten Schleudersitz in die Regionalliga lediglich vier Zähler. „Wir müssen punkten“, macht der Plauener Coach kurz und bündig klar. Nach der Klatsche in der Vorwoche in Hildesheim brauchen die 04er für den angestrebten Doppelpunktgewinn eine klare Steigerung. „So dürfen wir uns nicht präsentieren. Natürlich hat Hildesheim beeindruckend aufgespielt, wir haben es ihnen aber auch zu einfach gemacht“, so Brykner.

Nun gilt alle Konzentration dem kommenden Kontrahenten aus dem hohen Norden. Die Mannschaft um Trainer Mathias Hinrichsen weist eine für die 3.Liga ungewöhnliche Statistik auf. Die Handballer aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde holten acht ihrer dreizehn Punkte in fremder Halle. Dass diese Bilanz nicht weiter aufgebessert wird, ist das klare Ziel der Schwarz-Gelben aus dem Vogtland. Um den angestrebten Heimsieg einfahren zu können, müssen die Plauener die beiden HSG-Torjäger Thore Kjell Heinemann (70 Saisontore) und Sören Hartwich (65) in den Griff bekommen und das sehr gute Kreisläuferspiel der Nordlichter unterbinden. „Vor allem müssen wir aber an unsere Leistungsgrenze herankommen. Gelingt uns das, haben wir gute Chancen, unser Punktekonto aufzubessern“, macht Brykner deutlich. Personell dürfte sich bei den Plauenern im Vergleich zu den letzten Spielen nicht viel ändern. Einmal mehr bauen die 04er auf ihre begeisterungsfähigen Anhänger. „Wir brauchen die Unterstützung einer vollen Halle. Mit den Fans im Rücken wollen wir unbedingt das erste Heimspiel des neuen Jahres gewinnen“, lässt auch SV-Torjäger Matevz Kunst keine Zweifel an der Zielstellung aufkommen.

 

–RM–

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Oberlosa ohne Chance

HC Eintracht Hildesheim – SV 04 Oberlosa 42:25

 

Der Rückrundenauftakt in der 3.Handball-Bundesliga ging für den SV 04 Oberlosa komplett in die Hose. Beim Aufstiegsfavoriten Eintracht Hildesheim waren die Spitzenstädter chancenlos und unterlagen klar mit 25:42.

Vor 1035 Zuschauern in der Hildesheimer Sparkassen-Arena erwischten die Plauener einen guten Start. Sebastian Naumann und Franz Schauer (2) brachten die Vogtländer mit 3:1 in Führung. Auch beim 7:6 nach zwölf Minuten behaupteten die Schwarz-Gelben einen hauchdünnen Vorsprung. „Dann schaltet Hildesheim mindestens zwei Gänge hoch und wir produzieren zusätzlich noch ein paar Fehler. Ruckzuck liegen wir vier Tore hinten“, beschreibt SV-Coach Ladislav Brykner die Phase, in der die Hausherren auf 11:7 davonzogen. Gegen die offensiv ausgerichtete und leichtfüßige Abwehr des neuen Tabellenführers taten sich die 04er zusehends schwerer. Die Niedersachsen kamen immer wieder erfolgreich ins Tempospiel und bauten den Abstand auf 16:9 aus. Gegen den wie entfesselt aufspielenden Gastgeber hatten die Spitzenstädter kaum noch etwas entgegen zu setzen. „Hildesheim war uns in allen Belangen überlegen. Man hat denen schon angemerkt, dass sie die Scharte aus dem Hinspiel unbedingt auswetzen wollten“, erklärt Brykner. Bereits beim 21:12 zur Pause war die Partie entschieden.

Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Der Aufstiegsfavorit nahm zu keiner Sekunde den Fuß vom Gaspedal und baute den Abstand immer weiter aus. Oberlosa ging im Angriffswirbel der Hausherren förmlich unter und kassierte die mit Abstand höchste Saisonniederlage. „Das war absolut ein Klassenunterschied. Die Niederlage geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung“, gestand Brykner unumwunden ein. Die Eintracht-Profis wechselten bis zum Ende munter durch, ohne dass ein Qualitätsverlust sichtbar wurde. Mit dem überaus deutlichen 42:25-Erfolg feierte Hildesheim eine gelungene Generalprobe für das Top-Spiel am kommenden Wochenende bei der U23 der Füchse Berlin. „Wir müssen diese Partie ganz schnell abhaken. Ab Morgen beginnt die Vorbereitung auf das enorm wichtige Heimspiel am kommenden Samstag gegen die HSG Eider/Harde“, blickte der Plauener Coach auf der Rückfahrt schon wieder nach vorn.

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Kunst (7 Tore/ davon 1 Siebenmeter), Hanisch (1), Jezernik (1), Petrovsky (2), Chobot (2), Schauer (3), Becvar (1), Olkowski (3), Malta, Puljic (2), Naumann (3/ davon 1 Siebenmeter)

Zuschauer: 1035

 

–RM–

Rückrundenstart beim Top-Favorit

Nach der Pause über den Jahreswechsel starten die Drittliga-Handballer vom SV 04 Oberlosa in die Rückrunde. Die Spitzenstädter gastieren am Sonntag beim Aufstiegsfavoriten HC Eintracht Hildesheim, der Anpfiff in der Hildesheimer Volksbank-Arena ertönt um 17 Uhr.

Von den lediglich fünf Minuspunkten welche die Niedersachsen bisher hinnehmen mussten, stammen zwei aus dem Hinspiel in der Plauener Kurt-Helbig-Halle. Den 04ern gelang beim 28:26-Erfolg damals eine Sensation. „Wir hatten da schon ein bisschen Glück, dass wir die Hildesheimer gleich beim Saisonauftakt zu Gast hatten. Noch einmal werden sie uns sicher nicht unterschätzen“, erwartet der Plauener Trainer Ladislav Brykner eine ganz anspruchsvolle Aufgabe. Mittlerweile hat sich die Mannschaft von Coach Daniel Deutsch bis auf Platz zwei vorgearbeitet und hat die Aufstiegsrunde zur 2.Liga fest im Blick. Vor der Winterpause überzeugte die Eintracht mit einem souveränen 35:30-Erfolg bei der starken U23 des SC Magdeburg. „Hildesheim stellt die beste Abwehr und den besten Angriff der Liga, hat in der eigenen Halle bisher nur einen Punkt abgegeben und verfügt aus meiner Sicht auch über den besten Kader. Wir sind am Sonntag ganz krasser Außenseiter“, weiß Brykner.

Personell gibt es bei den Schwarz-Gelben kaum Änderungen. Sowohl Nico Schneider als auch Miroslav Nedoma werden in der laufenden Saison nicht mehr zurückkehren, zudem steht ein Fragezeichen hinter Linksaußen Patrik Chobot der sich zuletzt mit einem Virus herumplagte. „Am Sonntag startet die Rückrunde. Wir haben 15 Endspiele vor uns um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Das erste Endspiel ist in Hildesheim und wir werden es ihnen so schwer wie möglich machen“, will Kapitän Libor Hanisch die Zähler keinesfalls kampflos den Profis aus Niedersachsen überlassen.

Das erste Heimspiel der Rückrunde steigt dann am 17.Januar gegen die HSG Eider/Harde.

 

–RM–

Gute Leistung – keine Punkte

In der 3.Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa sein Auswärtsspiel beim TSV Altenholz mit 28:32 verloren. Trotz einer über weite Strecken starken Leistung, mussten die 04er die Heimreise vom Nord-Ostsee-Kanal mit leeren Händen antreten.

Beim Kooperationspartner des Deutschen Rekordmeisters THW Kiel entwickelte sich vor 387 Zuschauern von Beginn an eine spannende Begegnung. Bis zum 5:5 legten die Plauener stets vor, die Nordlichter zogen ebenso beständig nach. Nch dem 7:5 für Altenholz folgte die stärkste Phase der Vogtländer im gesamten Spiel. Mit einem 8:1-Lauf zogen die Plauener an den Kielern vorbei und führten ihrerseits mit 13:8. Der TSV wollte seine imposante Heimbilanz von 10:2 Punkten weiter ausbauen und machte sich an die Aufholjagd. Bis zur Pause hatten die Hausherren den Rückstand egalisiert und nahmen beim 17:16 sogar eine hauchdünne Führung mit in die Kabinen. „Wir haben hier gegen eine sehr gute Mannschaft eine starke erste Halbzeit gespielt. Einziger Kritikpunkt ist, dass wir unsere zwischenzeitliche Führung etwas zu schnell hergegeben haben. Eine eigene Führung oder ein Remis zur Pause wäre psychologisch wichtig gewesen“, resümierte SV-Trainer Ladislav Brykner.

Der Start in die zweite Spielhälfte gelang seinem Team gut. Tore von Matevz Kunst und Sebastian Naumann brachten die Schwarz-Gelben wieder mit 21:19 in Vorhand. Nach etwa 45 Minuten behaupteten die 04er beim 25:22 weiterhin die Führung. „Dann kommt zu vieles zusammen. Wir nageln zwei Bälle an den Pfosten und kassieren binnen kurzer Zeit vier Zeitstrafen. Dann zwingen wir Altenholz ins Zeitspiel, blocken den letzten Wurf und es gibt Strafwurf weil der Block im Kreis stand. Eine Mannschaft von der Klasse des TSV nutzt das natürlich mit aller Konsequenz. Zudem steigt unsere bis dahin extrem niedrige Fehlerquote an und wir erzielen nur noch drei Tore“, versuchte Brykner die Schlussphase nach der Partie in Worte zu fassen. „Jetzt kurz nach dem Spiel bin ich auch extrem sauer auf die Unparteiischen, da ich einige Dinge anders gesehen habe. Aber ich muss mir das im Video noch einmal anschauen“, so der Plauener Coach. Angetrieben von den eigenen Fans setzten sich die Norddeutschen vom 26:26 vorentscheidend auf 31:26 ab und machten damit den sechsten Heimsieg im siebten Spiel perfekt. „Jetzt haben wir ein paar freie Tage, die uns nach einer extrem kräftezehrenden Hinrunde sicherlich guttun werden. Dann starten wir wieder mit neuem Mut und werden alles geben, um den Klassenerhalt perfekt zu machen“, verabschiedete sich Brykner mit seinem Team in die kurze Weihnachtspause.

 

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (9 Tore), Hanisch (1), Jezernik (2), Petrovsky (2), Chobot (2), Schauer (3), Becvar (2), Olkowski, Malta, Puljic (1), Naumann (6/ davon 2 Siebenmeter)

 

Zuschauer: 387

 

Zeitstrafen: Altenholz 3x2min / Oberlosa 7x2min

Strafwürfe: Altenholz 5/4 verwandelt / Oberlosa 2/2

Ganz harte Nuss für Oberlosa

Zum Abschluss der Hinrunde steht für die Plauener Drittliga-Handballer noch eine ganz schwere Aufgabe auf dem Programm. Die 04er gastieren am Samstag um 18 Uhr beim heimstarken Tabellensechsten TSV Altenholz. Das Team um Trainer Torge Greve fungiert als Kooperationspartner des Deutschen Rekordmeisters THW Kiel, der praktisch um die Ecke beheimatet ist.

„Altenholz ist eine enorm spielstarke und in heimischer Halle nur schwer zu schlagende Mannschaft“, weiß der Plauener Coach Ladislav Brykner um die Stärke der Norddeutschen. 10:2 Punkte erspielte sich der TSV bislang vor den eigenen Fans, lediglich der Aufstiegsfavorit Eintracht Hildesheim konnte durch einen Strafwurf in der Schlusssekunde beim 35:34 beide Zähler vom Nord-Ostsee-Kanal entführen. In welch starker Verfassung sich die Kieler derzeit befinden, beweist der Auswärtssieg in der Vorwoche beim Tabellenführer Füchse Berlin II. Mit den Brüdern Linus und Jesse Dahmke, beide sind die Cousins von THW-Legende und Nationalspieler Rune Dahmke, Ben Szyilagi, Sohn von THW-Sportdirektor Viktor Szyilagi und Rückraum-Ass Rasmus Ankermann stehen einige Spieler im TSV-Kader, die in der laufenden Saison bereits zu Einsätzen in der Champions-League beim Rekordmeister kamen. „Wir treten als krasser Außenseiter die lange Reise in den Norden an. Dort gilt es zum Hinrunden-Abschluss noch einmal alles in die Waagschale zu werfen um vielleicht für eine Überraschung zu sorgen“, wirft Brykner keineswegs vorab die Flinte ins Korn.

Personell können Brykner und Co-Trainer Jörg Grüner auf die erfolgreiche Formation der Vorwoche setzen, zudem steht auch Linksaußen Tim Stäglich nach überstandenem Infekt wieder zur Verfügung.

Nach dem Auftritt in Kiel gehen die Schwarz-gelben in die Weihnachtspause. Die Rückrunde startet am 11.Januar beim Top-Favorit Eintracht Hildesheim bevor dann am 17.Januar die HSG Eider-Harde in der Spitzenstadt gastiert.

 

–RM–

Oberlosa gewinnt Krimi

SV 04 Oberlosa -SC DHfK Leipzig II 35:33

Einen ganz wichtigen Heimsieg feierte der SV 04 Oberlosa am Samstagabend in der 3.Handball-Bundesliga. Vor 465 Zuschauern setzten sich die Schwarz-Gelben gegen die U23 des SC DHfK Leipzig mit 35:33 durch.

Bei den Plauenern stand etwas überraschend Franz Schauer nach überstandener Verletzung wieder im Aufgebot, neben den Langzeitverletzten Schneider und Nedoma musste auch Linksaußen Tim Stäglich passen, der nach überstandenem Infekt nur für den absoluten Notfall auf der Bank Platz nahm. Die Leipziger erwischten den besseren Start und gingen mit 2:0 in Führung. Oberlosa glich schnell zum 2:2 aus und beim 5:4 übernahmen die Spitzenstädter erstmals die Führung. Beide Teams gingen hohes Tempo und hatten in Franz Häcker (Leipzig) und Matevz Kunst (Oberlosa) jeweils einen überragenden Torjäger. Am Ende gewann Kunst das Duell der Ballermänner mit 15 Toren knapp gegen Häcker (13). Über weite Strecken der ersten Hälfte begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und marschierten über die Zwischenstände 9:9 und 13:13 im Gleichschritt. Gegen Ende der ersten Halbzeit glänzte SV-Keeper Henric Ebert mit starken Paraden und legte so den Grundstein für die 18:15-Pausenführung der Vogtländer. „Leipzig hat in den letzten Wochen extreme Fortschritte gemacht und auch den Spitzenteams aus Aue und Berlin große Probleme bereitet. Wir konnten das hohe Tempo mitgehen und eine verdiente Führung mit in die Halbzeitpause nehmen“, resümierte SV-Trainer Ladislav Brykner.

Nach dem Wiederanpfiff behaupteten die 04er zunächst ihre Führung. In der Folge schlichen sich einige Fehler bei den Hausherren ein und die Messestädter nutzten die Möglichkeiten über konsequentes Tempospiel zur eigenen Führung (26:27) aus. „In dieser Phase haben wir ein bisschen den Fokus verloren, waren nicht mehr so griffig. Mit ganz viel Siegeswillen und der Unterstützung des Publikums haben wir uns jedoch wieder zurückgekämpft“, so Brykner. Mit einem starken Ebert zwischen den Pfosten und einem treffsicheren Kunst im Angriff konnten die Plauener das Spiel wieder drehen. Da auch Linksaußen Patrik Chobot mit insgesamt sieben Toren glänzte, machten die Spitzenstäder aus dem 30:30-Zwischenstand ein 33:30. Am Ende brachten die Schwarz-Gelben unter dem Jubel der Fans den 35:33-Heimsieg ins Ziel und bauten den Abstand zur Abstiegszone wieder auf sechs Zähler aus. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine Mannschaft, die hier stark aufgetreten ist und die absolut nichts zu verlieren hatte. Wir hatten zuletzt zwei Mal ebenso unnötig wie unglücklich verloren und daher sind die zwei Punkte heute extrem wichtig. Jetzt wollen wir kommenden Samstag im letzten Spiel des Jahres in Kiel noch einmal alles raushauen und dann werden wir schauen ob dort etwas möglich ist“, blickte Brykner zum Abschluss schon voraus auf das Duell bei der heimstarken U23 des Rekordmeisters THW Kiel, die unter dem Vereinsnamen TSV Altenholz firmiert.

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (15 Tore/ davon 3 Siebenmeter), Hanisch (4), Jezernik (1), Petrovsky (1), Chobot (7), Schauer (2), Becvar (2), Olkowski (1), Malta (1), Puljic (1), Naumann

Zuschauer: 465

–RM–

Oberlosa empfängt Schlusslicht

Nach einer zweiwöchigen Spielpause steht für den SV 04 Oberlosa am Samstag das vorletzte Spiel der Hinrunde auf dem Programm. In der heimischen Kurt-Helbig-Sporthalle empfangen die Schwarz-Gelben am Samstag um 19 Uhr die U23 des SC DHfK Leipzig.

„Nach den beiden unnötigen und hauchdünnen Niederlagen gegen Hamburg und Flensborg hat uns die Pause hoffentlich gut getan. Am Samstag müssen zwei Punkte her, alles andere zählt nicht“, erklärt SV-Trainer Ladislav Brykner. Trotz dessen, dass die Messestädter mit null Punkten am Tabellenende stehen, warnt Brykner sein Team. „Sie haben sich kontinuierlich verbessert und waren zuletzt nah am Punktgewinn dran. Wir dürfen die Leipziger keinesfalls unterschätzen“. Ein Blick auf die letzten Ergebnisse stützt die These des Plauener Coaches. So quälten sich mit dem EHV Aue und dem Tabellenführer Füchse Berlin zwei Spitzenteams zu mühevollen Siegen in der Messestadt. Wollen die Spitzenstädter nicht in den Abstiegskampf verwickelt werden, muss am Samstag ein voller Erfolg her, zumal zum Abschluss der Hinrunde in Kiel beim TSV Altenholz noch eine extrem schwierige Aufgabe ansteht. Derzeit beträgt das Polster der Vogtländer auf den ersten Abstiegsplatz vier Punkte.

Bei den Leipzigern ragen Torjäger Franz Häcker und Spielmacher Caspar Gauer heraus. Häcker ist den Plauenern noch aus den Relegationsspielen bekannt, als er noch beim HC Burgenland auflief. Gauer sammelte zuletzt regelmäßig Einsätze in der stärksten Liga der Welt.

Bei den Plauenern wird sich personell im Vergleich zu den letzten Partien nicht viel ändern. So müssen die 04er weiterhin auf die langzeitverletzten Nico Schneider und Miroslav Nedoma verzichten, zudem wird auch Rückraumspieler Franz Schauer verletzungsbedingt fehlen.

Team und Verantwortliche hoffen auch am Samstag wieder auf eine prall gefüllte Halle. „Mit den Fans im Rücken soll im letzten Heimspiel des Kalenderjahres ein Sieg her“, hofft auch Kapitän Libor Hanisch auf eine große Kulisse.

 

–RM-

+++Wichtiger Heimsieg vor der Weihnachtspause+++

Der SV 04 Oberlosa konnte sein Heimspiel gegen die SG Klotzsche mit 37:33 gewinnen und damit eine überzeugende Revanche für die zuvor verlorene Pokalpartie feiern.

Von Beginn an zeigten die Gastgeberinnen hohe Konzentration, viel Tempo und ein deutlich verbessertes Zusammenspiel im Vergleich zum Pokalspiel. Oberlosa bestimmte über weite Strecken das Spielgeschehen, nutzte im Angriff gute Kombinationen und zeigte ein breites Repertoire an klar herausgespielten Torchancen. Auch defensiv präsentierte sich das Team stabil, arbeitete eng zusammen und erschwerte Klotzsche den Zugriff auf einfache Abschlussmöglichkeiten. Am Ende stand ein verdienter Heimsieg, begleitet von einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem starken Auftritt vor heimischem Publikum.

Wir gehen die Winterpause vom 11. Tabellenplatz aus an und streben in der Rückrunde eine Leistungssteigerung an. Vorrangig verfolgen wir den Klassenerhalt und die nachhaltige Weiterentwicklung der Mannschaft.

Die Oberlosaer Frauen bedanken sich bei allen Unterstützern und wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in 2026!

Danke an die @trommler_sv04 🥁!!

Hertel, Weiß- Heinrich, Wierick, Seebauer (2), Hertel (8; 6/6), Richter (2), Kalkreuter (5), Rother (4), Kolomaznikova (7), Rieger (3), Weiß (4), Börner (2) K.S.

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