Autor: Carsten Voigt

(03.02.24) Kantersieg gegen Annaberg für die Dritte!

Handball – 3. Männer – 1. Bezirksklasse

SV 04 : HC Annaberg-Buchholz 35:19

Klare Sache in Annaberg!

Nach dem unerwartet lockeren Aufgalopp in ungewohnter Halle gegen Borstendorf stand für die Dritte das nächste Spitzenspiel auf dem Plan. Diesmal war man zu Gast zum Rückspiel gegen den HC Annaberg-Buchholz, welcher Tabellenplatz vier inne hat. Mit dem Schwung von mittlerweile zwölf Siegen in Folge im Rücken war man entsprechend motiviert, auch im Erzgebirge zu bestehen. Auch in Annaberg musste man sich auf eine ungewohnte Halle einstellen, da die eigentliche Heimstätte des HC, die Silberlandhalle, durch die Sachsenmeisterschaften im Badminton belegt war. Ausgetragen wurde die Partie aus diesem Grund im Sportpark Grenzenlos.
Personell musste man auf Rico Englert (privat verhindert) und Alexander Melchner (grippaler Infekt) verzichten, konnte aber auf die Unterstützung von Altmeister André Schneider zurückgreifen. Auch Axel Voigt war nach überstandener Verletzung wieder mit an Bord.

Die Partie begann unter Leitung der beiden sehr gut pfeifenden Sportfreunde Volker Friedel und Andreas Schüller mit Anwurf für den SV04. Gleich den ersten Angriffsversuch wusste Kanonier Hans Voigt zum 0:1 zu nutzen. In der Abwehr stand man zunächst sattelfest und wusste die häufigen Kreisanspiele des HC Annaberg zu unterbinden. Wenn dann doch etwas auf das Tor von Enrico Feustel kam, konnte auch er sich regelmäßig auszeichnen. So bestimmte man die ersten 10 Minuten des Spiels und konnte sich durch Tore von Richard Wander, Marcel Rüdiger und Hans Voigt auf ein bereits komfortables 2:6 absetzen. Leider kam dieses Signal offenbar nicht an der richtigen Stelle in den Köpfen der Spieler aus Randplauen an, denn in der Folge fehlte der Zugriff in der Deckung komplett und auch offensiv kochte man auf Sparflamme. Dies führte zu einem sauberen 4:0 Lauf der Gastgeber und nach rund 14 Minuten begann die Partie beim Stand von 6:6 quasi von vorn.
In der Folge bewies die Truppe von Coach Carsten Voigt aber Moral und brachte sich auch trotz mehrfacher Unterzahlsituationen durch Zeitstrafen gegen Hans Voigt, Axel Voigt und Richard Wander wieder zurück in die Erfolgsspur. In dieser Phase war es vor allem Jonas Lienemann, welcher seine Treffsicherheit zeigte (vier Tore in acht Minuten) und auch durch einen abgefangenen Pass in der Unterzahlsituation seiner Mannschaft helfen konnte. Somit betrug der Vorsprung nach rund 22 Minuten wieder drei Tore beim Stand von 8:11. Das brachte wieder Schwung in die Abläufe der Randplauener. Hans Voigt mit Gewalt, Axel Voigt mit doppelt gutem Auge von links außen und Richard Wander per Hüftwurf aus dem Rückraum gestalteten die Partie beim Stand von 9:15 nach 28 Minuten ganz im Sinne vom SV04. Der HC konnte noch etwas Kosmetik betreiben und so ging es leistungsgerecht mit 10:15 in die Pause.

In der Kabine wurde weiterhin an die Konzentration appelliert, denn fünf Tore sind bei weitem noch kein Polster, welches den Sieg garantiert.

Halbzeit zwei begann mit Anwurf für den Hausherr. Dieser Angriff brachte aber nichts ein. Im Gegenzug netzte Axel Voigt zum 10:16 ein und läutete 25 Minuten zum Genießen ein. In der Abwehr ließ man praktisch nichts mehr zu und konnte so Konter über Konter im gegnerischen Tor unterbringen. Beim Stand von 11:21 in Minute 38 versuchte der Trainer des HC, den gelb-schwarzen Lauf zu unterbrechen, was zur Freude der Dritten aber nicht gelang. Defensiv und Offensiv machte man nahtlos weiter und konnte sich so bereits in Minute 51 beim Stand von 14:30 durch Axel Voigt über die Kiste Erfrischungsgetränk freuen.
Auch eine erneute Auszeit der Gastgeber verpuffte und bis zum 15:34 durch André Schneider wurde weiter am Torverhältnis geschraubt. Erst danach meinten es die Spieler der Dritten oftmals zu genau oder aber auch ungenau und scheiterten immer wieder am Gebälk oder am aufopferungsvoll kämpfenden Torhüter des HC. So gelang es dem Gastgeber, noch ein wenig Ergebniskorrektur zu betreiben. Dennoch endete das Spiel mit einem absolut verdienten Ergebnis von 19:35 für die Randplauener. Somit hat man die Punkte 25 und 26 in Folge eingefahren und steht weiterhin souverän an der Tabellenspitze.

Nun pausiert die Liga aufgrund der Winterferien für vier Wochen, sodass man erst am 03.03.2024 das nächste Heimspiel hat. Zu ungewohnter Zeit am Sonntag um 16 Uhr empfängt man den SV Sachsen 90 Werdau, welchen man im harzfreien Hinspiel mit 25:20 besiegen konnte. Somit ist das Ziel klar: die beiden Punkte bleiben in der Kurt-Helbig-Halle.

 

SV 04: Michalke (Tor), Feustel (Tor), Wander (6), Korneck, Rüdiger (5/4), H. Voigt (5), Schneider (4), T. Lienemann, J. Lienemann (5), Dehmel (2), A. Voigt (7), Wöllner (1)

7-Meter: Oberlosa 4/4 verw. – HC Annaberg-Buchholz 4/2 verw.

Zeitstrafen: Oberlosa 6 min – HC Annaberg-Buchholz 4 min

Schiedsrichter: Friedel/Schüller (beide NSG EHV/NH/Buteo)

 

CV

(06.01.24) Dritte Männer: Kantersieg zum Jahresauftakt!

Handball – 3. Männer – 1. Bezirksklasse

SV 04 : SG HSC Chemnitz 32:17

Lockerer Heimsieg und alleinige Tabellenführung!

Am 06.01.2024 empfing die Dritte nach fünf spielfreien Wochen zum Auftakt in 2024 die SG HSC aus Chemnitz. Das Hinspiel und gleichzeitig auch der Auftakt in die Saison 2023/24 konnte Anfang September 2023 erfolgreich gestaltet werden. So gab es auch zum Rückspiel die klare Vorgabe, die beiden Punkte in der heimischen Kurt-Helbig-Halle zu lassen. Personell konnte man durch die Unterstützung von Stand-by-Profi Robeer Meier, Routinier Mike Anlauf und Frederik Koffent die Ausfälle von Axel Voigt (verletzt), Richard Wander (krank) und Jan Leppert (privat verhindert) kompensieren und so nahezu mit voller Kapelle in die Partie gehen. Ganz im Gegenteil dazu reisten die Gäste aus Chemnitz mit nur neun Spielern an, sodass somit die Rollen endgültig klar verteilt waren.

Pünktlich um 14 Uhr pfiffen die beiden Sportfreunde Martin Köhler und Markus Weber vom BSV Limbach-Oberfrohna die Partie mit Ballbesitz für die SG an. Gleich der erste Angriff verpuffte durch die auch an diesem Tag wieder starke Abwehr um die beiden Chefs Tobias Lienemann und Alexander Melchner im Deckungszentrum. Den folgenden schnellen Gegenstoß versenkte Rico Englert zum 1:0 im Tor der Gäste und zeigte gleich, welches Mittel gegen die recht offensive Abwehr der Chemnitzer fruchten sollte: schlichtweg hohes Tempo. Zwar konnte die SG zum 1:1 ausgleichen, in der Folge machten die Randplauener aber Ernst. Bis Minute zehn gelang den Gästen kein eigener Treffer mehr. Sämtliche Angriffsversuche scheiterten entweder an der starken Abwehrreihe oder waren sichere Beute des an diesem Tag stark aufspielenden Silberrücken Enrico Feustel im Tor. Offensiv brannte man ein regelrechtes Feuerwerk ab. Nach exakt acht gespielten Minuten sah sich der Gästetrainer durch sieben Gegentore in Folge (2x Rico Englert, 2x Mike Anlauf, je 1x Hans Voigt, Tobias Lienemann und Jonas Lienemann) dazu genötigt, mittels Team-Time-Out den schwarz-gelben Offensivschwall zu unterbrechen. In dieser Auszeit fand Coach Carsten Voigt lediglich ein kleines Haar in der Suppe, da die ein oder andere hochkarätige Chance liegen gelassen wurde. Dennoch konnte man bereits nach acht gespielten Minuten von einer Vorentscheidung sprechen.
Die schien auch in den Köpfen der Dritten zu kreisen, denn in der Folge ging man es deutlich gemächlicher an. Zwei Überzahlsituationen durch Zeitstrafen gegen die Gäste blieben ungenutzt. Dennoch schraubte man bis Minute 19 das Ergebnis auf 12:2. In der Folge betrieb man Ergebnisverwaltung und beendete Halbzeit eins mit einem verdienten Pausenstand von 17:7.

In der Kabine wurde erneut auf die Chancenverwertung hingewiesen. Ebenso daran, das Tempo hoch zu halten, um in den zweiten 30 Minuten noch etwas für das Torverhältnis tun zu können.

Durchgang zwei begann mit eigenem Ballbesitz, welcher leider nicht verwertet werden konnte. So waren es die Chemnitzer, welche zum 17:8 verkürzen konnten. In den folgenden zehn Minuten dümpelte die Partie vor sich hin, da sich die Hausherren mit der offensiven Abwehr der Gegner schwer taten und häufig klare Chancen liegen ließen. Dennoch behauptete man den Vorsprung, sodass es nach 40 gespielten Minuten beim Stand von 20:10 die nächste Auszeit der Gäste gab. Diese schien die Dritte noch ein wenig anzustacheln, denn vier Tore in Folge (2x Florian Korneck, je 1x Freddy Koffent und Mike Anlauf) schraubten das Ergebnis binnen sechs Minuten auf 24:11. Nach einer erneuten künstlerischen Pause und zwischenzeitlicher Überzahlsituation war es dann Freddy Koffent, dem die letzten Minuten der Partie gehörten. Fünf Tore in Folge sorgten nicht nur dafür, dass sich die Dritte über die Kiste Erfrischungsgetränke für das 30te Tor freut, sondern führten ebenso zum Endstand von 32:17, welcher auch in dieser Höhe völlig verdient war.
Direkt nach Spielende erfuhr man, dass der HV Grüna im Parallelspiel zuhause gegen den TSV Einheit aus Claußnitz verlor und man somit – trotz eines Spieles weniger – nun alleiniger Tabellenführer ist. Ein rundum gelungener Samstag also.

Nun hat man eine Woche frei, da aufgrund der Handball-Heim-EM der Vereinssport ruht. Diese spielfreie Zeit weiß man zu nutzen, um sich auf das anstehende Spitzenspiel vorzubereiten. Am 20.01.2024 empfängt der SV04 um 14 Uhr den HV Grüna zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter. Hier gilt es, die bisher einzige Saisonniederlage wieder gut zu machen und weiterhin eine weiße Heimweste zu bewahren.

 

SV 04: Michalke (Tor), Feustel (Tor), Anlauf (3), Korneck (3), Rüdiger (1/1), Voigt (3), T. Lienemann (3), Koffent (9), J. Lienemann (2), Melchner (2), Englert (4), Wöllner (2), Meier

7-Meter: Oberlosa 2/1 verw. – SG HSC Chemnitz 4/2 verw.

Zeitstrafen: Oberlosa 2 min – SG HSC Chemnitz 12 min

Schiedsrichter: Köhler/Weber (beide BSV Limbach-Oberfrohna)

 

CV

(02.12.23) Die Dritte zähmt die Handballwölfe!

Handball – 3. Männer – 1. Bezirksklasse

SV 04 : Rodewischer Handballwölfe 34:14

Souveräner Auswärtssieg in Rodewisch!

Am 02.12.2023 reiste die Dritte zum letzten Auswärtsspiel des Jahres in die eisige Göltzschtalhalle zu Rodewisch. Trotz dass sich in der Kabine mit frisch gebackenem Stollen gestärkt wurde, war man froh über die Erwärmungspullover, denn es herrschten fast arktische Temperaturen in der Halle. Das und auch die angespannte Personalsituation (es fehlten Enrico Feustel, Alexander Melchner, Marcel Rüdiger, Florian Korneck und Axel Voigt; Unterstützung erhielt man von Damian Bühring aus der Zweiten, sowie Timon Raithel aus der A-Jugend) sollten die Randplauener aber nicht aus dem Tritt bringen.

Die Partie wurde pünktlich um 16 Uhr am Vortag des ersten Advents mit Ballbesitz für die Gastgeber angeworfen. Gleich die ersten Angriffsbemühungen machten deutlich, dass an diesem Tag eindeutig schwarz-gelb dominieren sollte. Mit dem gewohnten 6:0 Bollwerk um die beiden Chefs Tobias Lienemann und Max Dehmel im Zentrum zog die Dritte den Handballwölfen schon in den ersten Minuten sprichwörtlich den Zahn. Es wurde hervorragend gearbeitet und das, was dann doch in Richtung Tor kam, war sichere Beute für Jan Leppert. So fegte offensiv der Oberlosa-Express über die Gastgeber hinweg und beim Stand von 0:6 in Minute sieben sah sich der Heim-Coach zur Auszeit genötigt. In dieser fand selbst Coach Carsten Voigt keinen Anlass zur Kritik. Maximal das leidige Thema Chancenverwertung…
Die Auszeit zeigte dann auch keinerlei Wirkung und erst nach einem 0:8 nach zwölf Minuten gelang es den Handballwölfen, zum ersten Torerfolg zu kommen. In der Folge blieb es weiterhin eine einseitige Partie und es war lediglich der hier und da mangelnden Konzentration beim Abschluss geschuldet, dass man sich nicht noch deutlicher absetzen konnte. Rodewisch fand in keiner Sekunde ein Mittel gegen die Dritte und war mit dem spielentscheidenden Halbzeitstand von 4:19 noch gut bedient.

In der Halbzeitpause wurde lediglich an den jetzt nötigen Fokus und die geistige Frische appelliert.

Dass das aber schwer werden würde, zeigte sich sich in den ersten fünfzehn Minuten von Halbzeit zwei. Defensiv wurde nun nicht mehr mit letzter Konsequenz zugepackt und der Gegner kam zu unnötig einfachen Torerfolgen. Leider fehlte auch die angesprochene geistige Frische in der eigenen Offensive, sodass der Gastgeber das Ergebnis in Halbzeit zwei lange ausgeglichen halten bzw. sogar leicht verkürzen konnte. So stand es nach 46 gespielten Minuten „nur“ noch 13:25. Da der Rodewischer Rückraum aber keine Wechselmöglichkeiten hatte, merkte man spätestens in der Schlussviertelstunde, dass der Kräfteverschleiß überhand nahm. Das nutzte die Dritte, um mit einem 0:7 Lauf auf 13:32 zu stellen. Das immer wieder erfreuliche 30te Tor erzielte wie in der Vorwoche Hans Voigt. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!
Den finalen Deckel drauf machte dann zwölf Sekunden vor Schluss Jonas Lienemann mit seinem achten Tor an diesem Tag. Somit war er neben Richard Wander treffsicherster Akteur an diesem Tag. Nach 60 Minuten stand letzten Endes ein absolut verdienter Auswärtssieg mit einem Ergebnis von 14:34 an der Anzeigetafel, welcher nach Studium der Wurfstatistik sehr schmeichelhaft für den Gastgeber ausgefallen war. Am Ende zählen zwei Punkte, wodurch man weiter vom Platz an der Sonne grüßt.

Am kommenden zweiten Adventswochenende gastiert der starke Aufsteiger aus Flöha zum letzten Spiel des Jahres in der Kurt-Helbig-Halle. Um das Phrasenschwein weiter zu füttern, kann es auch hier nur lauten: Heimspiele müssen gewonnen werden, da man sich gern als Spitze des Weihnachtsbaums sieht. Anwurf ist am 09.12.2023 wie gewohnt um 14 Uhr.

 

SV 04: Michalke (Tor), Leppert (Tor) (1/1), Wander (8/1), Raithel (2), Voigt (3), T. Lienemann (2), Bühring (2), J. Lienemann (8), Englert (6), Dehmel (1), Wöllner (1)

7-Meter: Oberlosa 4/2 verw. – Rodewischer Handballwölfe 2/0 verw.

Zeitstrafen: Oberlosa 0 min – Rodewischer Handballwölfe 4 min

Schiedsrichter: Breßler/Liebhaber (HV Chemnitz/TSV Burkhardtsdorf)

 

CV

(25.11.23) Kantersieg für die Dritte!

Handball – 3. Männer – 1. Bezirksklasse

SV 04 : HSG Zwönitztal 43:21

Kantersieg gegen die HSG Zwönitztal!

Nach dem grandiosen Auswärtserfolg auf der personell letzten Rille in der Vorwoche beim TSV Einheit Claußnitz stand am 25.11.2023 das Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht HSG Zwönitztal an. Da sich die personelle Situation wieder entspannt hatte, konnte es hier nur ein Ziel geben: Heimsieg, und diesen möglichst souverän. Und so lautete dann nach 60 gespielten Minuten auch das Fazit. Aber der Reihe nach.

Das Spiel gegen die Gäste aus dem Erzgebirge, welche mit schmalem Kader anreisten, wurde pünktlich um 12 Uhr von den beiden Sportfreunden Peter Rosenmüller und Tom Albert vom HC Fraureuth mit Ballbesitz für den Gast angepfiffen. Gleich im ersten Angriff wurde deutlich, dass die HSG ihr Glück an diesem Tag über die linke Angriffsseite versuchen wollte. Da die schwarz-gelbe Deckungsreihe aber wie gewohnt sicher stand, konnte man gleich die erste gegnerische Offensivaktion vereiteln und im Gegenzug durch Rico Englert zum 1:0 in Minute 2 einnetzen. In der Folge versuchte es Zwönitztal mit Verschleppung des Tempos, die Defensive der Dritten förmlich einzuschläfern und dann auf den Punkt mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Dies gelang trotz verhältnismäßig weniger Gegentore dennoch zu häufig über den gesamten Spielverlauf gesehen. Gegen die offensive Wucht der Randplauener fanden die Gäste aber nie ein adäquates Mittel. So war es in den ersten 15 Spielminuten vor allem Axel Voigt, welcher dem Spiel mit sechs von zwölf Oberlosaer Toren seinen Stempel aufdrückte. Einziger Wermutstropfen daran war aber ein unnötiges Foul an ihm, welches sich nach ärztlicher Untersuchung als Verletzung des Sprunggelenks herausstellte und somit eine mehrwöchige Pause nach sich zieht. An dieser Stelle gute Besserung.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit änderte sich auch nach vielen Wechseln auf Seiten der Dritten nichts am Spielverlauf. Auch der vermeintlich zweite Anzug saß hervorragend, sodass über eine gute Abwehrleistung dem Gegner immer wieder leichte Gegentore in Form von Kontern verpasst wurden. Dies führte zu einem mehr als verdienten und eigentlich zu niedrig ausgefallenen Pausenstand von 19:9, welcher das Spiel praktisch entschied.

In der Halbzeitpause wurde an die geistige Frische appelliert, um hier nicht abreißen zu lassen und den Zuschauern weiterhin ein schnelles und erfolgreiches Spiel zu bieten.

Halbzeit zwei startete dann zwar mit einem Fehlwurf, aber nach dem zehnten Treffer der Gäste per Strafwurf zündete der SV04 noch einmal den Turbo. Sieben Tore in Folge (3x Richard Wander, 2x Hans Voigt und 1x Robin Wunderlich) schraubten das Ergebnis bereits nach rund 38 gespielten Minuten auf 26:10. Im Gegensatz zu anderen Spielen war die Dritte aber weiterhin fokussiert, sodass sich die gesamte Mannschaft nach exakt 44 Minuten über die erste Kiste Erfrischungsgetränk des Tages, spendiert von Hans Voigt durch das 30:13, freuen konnte. Wer nun dachte, dass die Randplauener den Fuß vom Gas nehmen würden, sah sich getäuscht. Unterstützt durch den mittlerweile merklichen Kräfteverschleiß der HSG Zwönitztal konnte man sich weiter absetzen und in Minute 56 war es dann soweit: 40:19! Diese zweite Kiste Erfrischungsgetränk wurde durch Alexander Melchner gesponsert. Danke dafür!
Weitere zwei Kontertore von Richard Wander und ein Tor vom Kreis durch Tobias Lienemann führten dann zum absolut verdienten Endstand von 43:21, was die weitere Behauptung des Platzes an der Tabellensonne bedeutet.

Am kommenden ersten Adventswochenende reist man am Samstag, 02.12.2023 nach Rodewisch zu den Handballwölfen um Routinier Steffen Schnabel. Deren vorletzter Tabellenplatz darf keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden, da deren Offensive praktisch gleich stark ist, wie die der Dritten. Dies vor allem geschuldet durch die Sportfreunde Schnabel, Zuber und Walter. Somit geht man dieses schwere Auswärtsspiel auch wieder konzentriert an, um die nächsten beiden Punkte aus der Fremde zu erspielen. Anwurf in der Göltzschtalhalle ist um 16 Uhr.

 

SV 04: Feustel (Tor), Michalke (Tor), Wander (8/4), Rüdiger (4/1), H. Voigt (5), T. Lienemann (6), Wunderlich (1), Leppert (1), J. Lienemann (2), Melchner (4), Englert (3), A. Voigt (7), Wöllner (2)

7-Meter: Oberlosa 6/5 verw. – HSG Zwönitztal 4/4 verw.

Zeitstrafen: Oberlosa 0 min – HSG Zwönitztal 6 min

Schiedsrichter: Rosenmüller/Albert (beide HC Fraureuth)

 

CV

(18.11.23) Willensleistung mit dem letzten Aufgebot

Handball – 3. Männer – 1. Bezirksklasse

SV 04 : TSV Einheit Claußnitz 23:21

Mit einem Rumpfkader die Tabellenführung erneut verteidigt!

Nachdem man in der Vorwoche mit prall gefüllter Bank in Freiberg souverän die beiden Punkte mit nachhause nehmen konnte, standen die Vorzeichen vor dem erneuten schweren Auswärtsspiel gegen den TSV Einheit aus Claußnitz nicht sonderlich gut. Ganze 9 Spieler konnte man aufbieten, darunter Philipp Steiniger aus der Vierten (besten Dank dafür!) und mit Enrico Feustel einen Torhüter. Somit konnte man nicht wie gewohnt aus der Breite des Kaders schöpfen, sondern musste den Bock dieses mal mit Wille, Moral und Kampfgeist umstoßen.

Pünktlich um 15 Uhr pfiffen die beiden Roßweiner Sportfreunde Uwe Meyer und Klaus Ogiermann die Partie mit Ballbesitz für Schwarz-Gelb an. Zwar konnte die Dritte diesen ersten Angriff nicht in ein Tor ummünzen, zeigte in der folgenden Abwehraktion aber, dass das Feuer brannte und dem Gegner das Leben schwer gemacht werden sollte. So konnte die erste Angriffsbemühung des TSV durch Max Dehmel gestoppt werden und den fälligen Konter verwandelte Axel Voigt zum (von der Oberlosaer Bank umjubelten) 0:1. Auch in der Folge bissen sich die Gegner buchstäblich die Zähne am massiven Abwehrblock um die beiden Regisseure Max Dehmel und Tobias Lienemann aus. Offensiv spielte man konzentriert, sodass es – wer hätte das gedacht – nach sechs gespielten Minuten 0:3 für die Randplauener stand. In der Folge konnten die Gastgeber zwar den Anschluss herstellen, doch klug ausgespielte Angriffe, konzertiert durch Niels Wöllner auf Rückraum-Mitte bescherten dem SV04 stets Torerfolge. Als dann Marcel Rüdiger vom Punkt und Alexander Melchner aus dem Rückraum zur erneuten drei Tore Führung (4:7; Minute 13) trafen, sah sich der Coach des TSV zur Auszeit genötigt. In dieser fand Trainer Carsten Voigt kaum Grund zur Kritik. Lediglich in der Offensive könnte man teilweise mehr Geduld walten lassen.
Gesagt getan: da ein weiterer Angriff des TSV verpuffte und Jonas Lienemann von rechts außen das Visier scharf stellte, bedeutete das die erstmalige vier Tore Führung für schwarz-gelb in Minute 15. In der Folge egalisierten sich beide Mannschaften. Die Dritte konnte sogar Unterzahlsituationen glimpflich, wenn nicht sogar erfolgreich gestalten. Da Claußnitz zwischenzeitlich auf Manndeckung gegen Niels Wöllner umstellte, legte die Dritte in Minute 27 die Karte, um sich auf die neuen Umstände einzustellen. Und da der TSV dem SV04 den Gefallen tat, sich für zwei Minuten zu dezimieren, bedankte man sich durch Tore der Flügelzange Voigt/Lienemann und konnte sich so in Minute 29 eine fünf Tore Führung zum 7:12 erspielen. Zwar traf der Gastgeber kurz vorm Pausenpfiff zum 8:12, was die Leistung der Dritten aber keinesfalls schmälerte.

Zum Pausentee konnte man sich zwar für eine hervorragende Leistung in den ersten 30 Minuten gratulieren, dennoch reichte dieser Vorsprung bei Weitem nicht. Also war die Marschrichtung klar: aus einer sattelfesten Abwehr heraus die eigenen Angriffe lange ausspielen und dann die entsprechenden Nadelstiche setzen.

Die Vorgaben wurden dann auch gleich umgesetzt, da der TSV den Ball hatte und dessen erster Angriff in Halbzeit zwei abgewehrt werden konnte. Vorn war es dann erneut Jonas Lienemann, der zum 8:13 in Minute 32 traf. Auch in der Folgezeit machten es die Randplauener trotz dünner Personaldecke hervorragend. Zwar schlichen sich hier und da verschleißbedingte Unkonzentriertheiten ein, welche den Gegner in Minute 36 (12:14) und 44 (14:16) jeweils am Anschluss schnuppern ließen, doch in beiden Fällen konnte man durch Doppelschläge den alten Abstand von vier Toren wieder herstellen. So bog man durch Jonas Lienemanns Tor zum 16:20 in Minute 51 auf die Zielgerade ein und war sich der nun anstehenden Crunch-Time bewusst. Diese gestaltete die Dritte weiterhin sehenswert, sodass man in Minute 56 beim 17:22 (erneut durch Jonas Lienemann) nahezu von der Entscheidung sprechen konnte. Der Gastgeber griff nun nach dem letzten Strohhalm und stellte auf Manndeckung um. Drei Gegentore in Folge brachten den TSV beim Stand von 20:22 und noch 44 zu spielenden Sekunden wieder in Schlagdistanz. Da fasste sich Axel Voigt ein Herz und dribbelte durch die komplette Claußnitzer Abwehr und machte mit dem Tor zum 20:23 den berühmten Deckel drauf. Nach der Partie eröffnete er seiner Truppe, dass er mit seiner E-Jugend 2-3 mal die Woche dribbeln übt, was offenbar auch dem Trainer zugute kommt.
Claußnitz bekam zum Schluss noch einen Strafwurf zugesprochen, welcher aber lediglich Kosmetik bedeutete. Somit gewann die Dritte sensationell aufgrund der dünnen Personaldecke am Ende aber auch hochverdient beim TSV Einheit Claußnitz und konnte somit die Tabellenführung weiter verteidigen.

Nach zuletzt zwei Auswärtsspielen in Folge heißt es am 25.11.2023 endlich wieder Heimspielzeit! Zu Gast ist die HSG Zwönitztal gegen welche das Ziel (mit hoffentlich entspannterer Personalsituation) nur heißen kann: Heimsieg. Anwurf ist nicht wie gewohnt um 14 Uhr, sondern diesmal um 12 Uhr.

 

SV 04: Feustel (Tor),Steiniger, Rüdiger (4/3), T. Lienemann (3), J. Lienemann (5), Melchner (2), Dehmel (3), A. Voigt (5), Wöllner (1)

7-Meter: Oberlosa 5/3 verw. – TSV Einheit Claußnitz 4/2 verw.

Zeitstrafen: Oberlosa 10 min – TSV Einheit Claußnitz 8 min

Schiedsrichter: Meyer/Ogiermann (beide Roßweiner SV)

 

CV

(04.11.2023) Die Dritte verteidigt die Tabellenführung!

Handball – 3. Männer – 1. Bezirksklasse

SV 04 : BSG Wismut Aue II 26:15

Heimsieg gegen unsere Freunde der BSG Wismut Aue!

Nach dem souveränen Auswärtssieg in der Vorwoche in Werdau stand für die Dritte das nächste Heimspiel gegen die zweite Vertretung der befreundeten BSG Wismut Aue an. Um die Tabellenführung zu behaupten, musste alle Freundschaft für 60 Minuten ruhen und zwei Punkte eingefahren werden. Personell musste man auf den privat verhinderten Tobias Lienemann, den verletzten Iven Wunderlich, sowie Florian Korneck verzichten, welcher mit der A-Jugend unterwegs war. Diese Ausfälle kompensierten Damian Bührung und Robin Wunderlich aus der zweiten Männermannschaft, sowie Philipp Michalke im Tor, welcher in der Vorwoche beruflich eingebunden war. Für die erkrankte Mannschaftsmutti Kathrin Steiniger sprang Carolin Findeisen ein. An dieser Stelle danke an alle Unterstützer!

Pünktlich um 14 Uhr pfiffen die beiden Sportfreunde Fiedler und Friedel die Partie mit Anwurf für die Dritte an. Gleich den ersten Angriff wusste Shooter Hans Voigt zum 1:0 für den SV04 zu verwandeln. In der Abwehr sollte das gewohnte 6:0 Bollwerk mit Max Dehmel und Jan Leppert als Abwehrchefs an diesem Tag dem Gegner das Leben schwer machen. Die BSG sah als Mittel der Wahl ausführlich vorgetragene Angriffe vor, welche dann möglichst vom schnellen Mittelmann David Junghans oder Routinier Winfried Boericke abgeschlossen werden sollten. Dies gelang zunächst auch, denn die Randplauener ließen sich erfolgreich vom Gegner einlullen, sodass die BSG es mit Unterstützung einiger Schlachtenbummler aus dem Erzgebirge schaffte, das Spiel bis Minute 12 beim Stand von 4:4 offen zu halten. Erst dann zog die Dritte die Zügel an und legte binnen sieben Minuten einen sauberen 5:0 Lauf (1x Wöllner, 2x Engler, 1x Dehmel und 1x Axel Voigt) hin, welcher den Gegner zur Auszeit nötigte (Minute 18). In dieser wurde lediglich die verbesserungswürdige Chancenverwertung angesprochen. Defensiv gab es an diesem Tag keinerlei Anlass für Kritik.
Zwischenzeitlich konnte man bereits auf allen Positionen durchwechseln, was dem Spielfluss aber nicht schadete. Dass nach 60 Minuten alle Feldspieler in der Torschützenliste auftauchten zeugt von der sehr guten Breite im Kader.
Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit konnte der Gegner aus Aue ausgeglichen gestalten, sodass es am Ende leistungsgerecht mit 13:8 in die Kabinen ging.

Zum Pausentee wurde im Wesentlichen die Ansprache zur Auszeit des Gegners wiederholt. Acht Gegentore in 30 Minuten geben keinerlei Anlass für Kritik. Offensiv bleibt Luft nach oben. Dafür hat man aber noch 30 Minuten Zeit.

Halbzeit zwei begann mit Ballbesitz für die BSG, welche diesen Angriff nutzen konnte, um auf 13:9 zu verkürzen. Im Gegenzug stellte Damian Bühring den alten Abstand wieder her. Unter der Regie von Alexander Melchner, der in Halbzeit zwei das Zepter auf der Mitte schwang, legte man nun wieder einen Zahn zu und konnte sich durch Englert, Melchner, Wander und Bühring auf 18:10 nach rund 37 Minuten absetzen. Dies war praktisch auch spielentscheidend. Die Tatsache, dass man sich auch neben der Platte hervorragend versteht, gepaart mit dem ein oder anderen lustigen Musikstück von der Tribüne schien den schwarz-gelben Fokus etwas zu verwässern. In der folgenden viertel Stunde konnte sich die BSG beim acht Tore Rückstand halten, was vor allem am fehlenden Zielwasser der Dritten lag. Schwindende Kräfte beim Gegner und der ein oder andere weiter Treffer des SV04 sorgten für einen in dieser Höhe auch verdienten 26:15 Heimerfolg, welcher im Anschluss in aller Freundschaft beim isotonischen Kaltgetränk gemeinsam ausgewertet wurde.

Beflügelt durch vier Siege in Folge reist die Dritte am kommenden Wochenende zum Faschingsauftakt zur dritten Vertretung der HSG Freiberg. Diese stieg in der letzten Saison aus der Bezirksliga ab und darf demnach und trotz acht Minuspunkten keinesfalls unterschätzt werden, wenn man den Start in die fünfte Jahreszeit weiterhin als Tabellenführer feiern möchte. Somit sind auch in der Bergstadt zwei Punkte das Ziel, um im Anschluss die Zweite Männermannschaft bei deren Spitzenspiel gegen die HSG Freiberg II lautstark zu unterstützen. Anwurf der Begegnungen am 11.11.2023 ist 16:15 und 18:30.

 

SV 04: Michalke (Tor), Feustel (Tor), Wander (3/1), Bühring (3), Rüdiger (2), H. Voigt (3), Lepper (1/1), Wunderlich (1), J. Lienemann (1), Melchner (3), Englert (4), Dehmel (2), A. Voigt (2), Wöllner (1)

7-Meter: Oberlosa 3/2 verw. – BSG Wismut Aue 5/2 verw.

Zeitstrafen: Oberlosa 4 min – BSG Wismut Aue 8 min

Schiedsrichter: Fiedler/Friedel (BSV Limbach-Obefrohna/NSG EHV/NH/Buteo)

 

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(29.10.2023) Tabellenführung für die Dritte!

Handball – 3. Männer – 1. Bezirksklasse

SV 04 : SV Sachsen 90 Werdau 25:20

Starke Mannschaftsleistung bringt die Tabellenführung!

Am Sonntag, den 29.10.2023 war die Dritte zu Gast in Werdau bei den Handballern des SV Sachsen 90 Werdau. Trotz deren schlechten Saisonstarts war man aufgrund der Vorjahre gewarnt. Eine Halle mit absolutem Haftmittelverbot und eine spielstarke gegnerische Mannschaft führten allzu oft zu Niederlagen in der Schulsporthalle des Humboldt-Gymnasiums. Personell war man trotz der Ausfälle von Philipp Michalke, Florian Korneck (beide beruflich verhindert) und Alexander Melchner (angeschlagen) gut aufgestellt, da Jan Leppert im Tor aushalf. Zudem unterstützten Paul Seidel aus der vierten Männermannschaft, sowie Stand-by-Profi Robeer Meier.
Zudem standen die Vorzeichen gut, da alle direkten Tabellennachbarn am Vortag ihre Spiele verloren. Das bedeutete bei eigenem Sieg die Tabellenführung.

Pünktlich um 16 Uhr pfiffen die beiden Unparteiischen Julia Korb und Michael Neubert die Partie mit Anwurf für die Dritte an. Gleich den ersten Angriff wusste der SV04 sehenswert über eine einstudierte Kombination durch Jonas Lienemann vom Kreis zu nutzen und mit 0:1 in Führung zu gehen. Die Gastgeber setzten über das ganze Spiel auf eine sehr offensive 5:1 Deckung, welche ausgerichtet war, dem schwarz-gelben Rückraum das Leben schwer zu machen. Der Spielverlauf sollte zeigen, dass die Dritte auch gegen offensive Deckungen bestehen kann. Der Reihe nach: Nach dem 0:1 entwickelte sich eine hart geführte Partie, welche durch die Abwehrreihen dominiert wurde, jedoch niemals unsportlich wurde. So gelang den Hausherren durch deren Kreisläufer nach knapp drei Minuten der Ausgleich und es wurde klar, welchen Matchplan sich der SV Sachsen 90 für die Offensive zurechtgelegt hatte. Durch viele Kreuzbewegungen sollte der Oberlosaer Mittelblock auseinander gezogen werden, um Räume für den großgewachsenen Kreisläufer zu schaffen. Glücklicherweise ging dieser Plan nur selten auf, denn die Abwehr der Dritten um die Abwehrchefs Tobias Lienemann und Max Dehmel sollte an diesem Tag nur schwer zu knacken sein. So schafften es die Randplauener aus einer sicheren Defensive heraus immer wieder Nadelstiche zu setzen. Diese unter anderem siebenfach durch Rico Englert, welcher zuvor am meisten mit dem kleberfreien Ball haderte. Eben der Sportfreund Englert und ein erneut sicherer Marcel Rüdiger vom Punkt führten die Truppe zu einer verdienten 3:6 Führung nach rund 15 Minuten. Als erneut Rico Englert zum 3:7 in Minute 18 traf, legte der Gastgeber die Time-Out-Karte. Drei Gegentore in 18 Minuten machten keinerlei Korrektur in der Defensive notwendig. Lediglich offensiv wurde an das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer bei überspieltem Gegenspieler erinnert. Die Auszeit der Gastgeber zeigte keinerlei Wirkung. So waren es weiterhin die Schwarz-Gelben, welche die Partie dominierten und auch Unterzahlsituationen souverän meisterten. Also Iven Wunderlich nach rund 24 Minuten zum 5:10 traf, konnte man bereits von einer komfortablen Führung sprechen. Leider verletzte sich Wunderlich während dieser Aktion schwer und wird lange ausfallen. An dieser Stelle wünschen wir ihm alles Gute für den Heilungsverlauf und die Reha. Come back stronger!
Zwar konnte in der Folge Werdau durch den stets gefährlichen, Oberliga-erfahrenen Lüders verkürzen, aber erneut Rüdiger vom Punkt und Englert aus dem Rückraum stellten den alten Abstand wieder her, welcher im Pausenstand von 7:12 mündete.

Zum Pausentee wurde wenig kritisiert, vor allem nicht die Defensivleistung. Einzig die Variabilität und Effizienz im Angriff gegen die offensive Abwehr war verbesserungswürdig.

Halbzeit zwei begann folgerichtig mit Anwurf für die Hausherren. Diesen Angriff konnte die Dritte abwehren und im Gegenzug durch Marcel Rüdiger auf 7:13 stellen. Diese Führung sollte für die nächsten Minuten Bestand haben, da sich beide Mannschaften nun egalisierten. Offenbar bekamen die Randplauener Mitte der zweiten Halbzeit die zweite oder dritte Luft. Erneut Englert und Rüdiger vom Punkt sorgten per Doppelschlag für ein 12:19, was Werdau zum nächsten Time-Out zwang. Auf Oberlosaer Seite blieb man gelassen und brachte lediglich die nun nötige Ruhe im eigenen Spiel in Erinnerung. Zwar konnte Werdau ein wenig verkürzen (15:20 in Minute 51), aber der Wille der Dritten war weiterhin greifbar. Zweimal Tobias Lienemann vom Kreis und zweimal Marcel Rüdiger vom Punkt sorgten bis drei Minuten vor Schluss für die Entscheidung beim Stand von 16:24. Diese kam offenbar auch in den Köpfen der Truppe vom SV04 an, denn man ließ zu, dass Werdau in Person von Lüders etwas Kosmetik betreiben konnte. 30 Sekunden vor Schluss machte Axel Voigt den Deckel drauf und die Partie endete absolut verdient mit 20:25 für die Dritte. Somit nimmt man nun den Platz an der Sonne ein und möchte diesen auch möglichst nicht mehr hergeben.

Um die Tabellenführung zu verteidigen, bedarf es am kommenden Samstag (04.11.2023) eines Heimsiegs gegen den Aufsteiger BSG Wismut Aue II. Dass man das keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen darf, zeigt deren Sieg gegen den ehemaligen verlustpunktfreien Tabellenführer aus Grüna. Somit ist die Truppe gewarnt. Dennoch ist auch hier das Ziel, den Heimnimbus zu wahren. Anwurf ist wie gewohnt um 14 Uhr. Da im Anschluß die Damen der ersten Frauenmannschaft ihr Heimspiel gegen den HSV Mölkau austragen und am Abend die Volleyballerinnen des SV04 NV Markkleeberg zu Gast haben, ist für einen spannenden Sportsamstag in der Kurt-Helbig-Sporthalle gesorgt.

 

SV 04: Leppert (Tor), Feustel (Tor), Wander (1), Seidel, Rüdiger (7/6), H. Voigt (1), T. Lienemann (3), Wunderlich (1), J. Lienemann (2), Englert (7), Dehmel (2), A. Voigt (1), Wöllner, Meier

7-Meter: Oberlosa 8/6 verw. – SV Sachsen 90 Werdau 3/3 verw.

Zeitstrafen: Oberlosa 6 min – SV Sachsen 90 Werdau 10 min

Schiedsrichter: Korb/Neubert (TSV Penig/ZHC Grubenlampe Zwickau)

 

CV

(22.10.2023) Souveräner Heimsieg gegen den HC Annaberg-Buchholz!

Handball – 3. Männer – 1. Bezirksklasse

SV 04 : HC Annaberg-Buchholz 29:18

Klarer Heimerfolg im Spitzenspiel!

Am Sonntag, 22.10.2023, hieß es endlich wieder Heimspielzeit für die Dritte. Gegner an diesem Tag war der HC Annaberg-Buchholz, welcher ebenfalls mit 6:2 Punkten in die Saison gestartet war. Der Mannschaft aus dem Erzgebirge erging es ähnlich wie den Randplauenern. So verloren auch die Silberstädter ihr einziges Spiel gegen den HV Grüna. Für Spannung war also gesorgt, obwohl der SV04 in der Vorsaison beide Duelle deutlich für sich entscheiden konnte. Personell konnte Coach Carsten Voigt auf eine volle Bank bauen. Lediglich Jubilar Alexander Melchner (herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!) setzte ein leichter Infekt außer Gefecht. Diesen Ausfall kompensierte erneut der A-Jugendliche Timon Raithel.

Pünktlich um 16 Uhr pfiffen die beiden souveränen Unparteiischen André Prinz und Thomas Schüller die Partie mit Ballbesitz für den Gast an. Dieser konnte auch gleich in Person seines flinken Spielmachers Max Lötsch in Führung gehen. Leider befand sich die Dritte sowohl in Abwehr als auch im Angriff noch in der Kabine, sodass es nach knapp über zwei gespielten Minuten 0:3 stand. Da war noch deutlich Luft nach oben. So war es dann Rico Englert, welcher den Bann mit dem ersten Tor des Tages brechen konnte. Fortan lief es offensiv besser und Tobias Lienemann vom Kreis, sowie erneut Rico Englert stellten den Anschluss beim 3:4 in Minute 7 wieder her.  Da man in der Defensivarbeit größere Probleme mit dem wurfgewaltigen Stanlay Otto von Rückraum rechts hatte, wurde fortan defensiv gewechselt und Max Dehmel kam für Niels Wöllner auf die Platte. Diese Maßnahme brachte defensiv mehr Stabilität, aber noch nicht die gewünschte Souveränität. Durch die Geschwindigkeit des Spielgestalters der Gäste und die Wucht von Otto kamen die Silberstädter immer wieder zum Torerfolg. Als Reaktion darauf wurde erneut justiert und Marcel Rüdiger für Hans Voigt eingewechselt, welcher dem flinken Lötsch besser gewachsen war. Offensiv hielten die Dritte Axel Voigt und Rico Englert im Spiel. Nach rund 15 gespielten Minuten kam es dann zur spielentscheidenden Szene. Marcel Rüdiger nahm in der zweiten Welle Geschwindigkeit auf und wurde im Durchbruch von Stanley Otto grob unsportlich gefoult, was mit einer glatt roten Karte bestraft wurde. Leider verletzte sich Rüdiger in dieser Aktion und konnte das weitere Geschehen nur noch als Zuschauer verfolgen. Glücklicherweise stellte sich im Nachgang heraus, dass nichts Ernstes geschehen war.
Die fällige Überzahlsituation nutzte die Dritte zum Ausgleich zum 9:9 nach rund 17 gespielten Minuten und kurz darauf stellte Richard Wander vom Punkt mit einem seiner vier verwandelten Strafwürfe die erste Führung zum 10:9 her. Da nun alle Männer in gelb-schwarz brannten, um die Führung weiter auszubauen, schlich sich Hektik ein, welche Trainer Carsten Voigt mit einer Auszeit wieder einfing. Gleich im Anschluss erzielte der erneut stark aufspielende Timon Raithel die erneute Führung zum 12:11. Angespornt von seiner Leistung kam es nun zur besten Phase des Spiels. Halbzeitübergreifende 25 Minuten gelang dem HC Annaberg kein eigener Treffer mehr. Die Dritte hingegen spielte vorn wie hinten stark und konnte sich sukzessive absetzen, sodass es Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 22:11 nur einen Sieger geben konnte. Bis zum 28:14 durch Max Dehmel nach rund 53 Minuten konnte das Polster stetig ausgebaut werden. Dann wurde es aber etwas nervös. Möglicherweise wurde die Wurfausbeute aufgrund der drohenden Kiste Erfrischungsgetränk deutlich schlechter, sodass der Gast noch etwas Kosmetik betreiben konnte. Letzten Endes bedankte sich die Dritte bei 64 Zuschauern für die tolle Unterstützung, welche die Mannschaft zu einem souveränen 29:18 pushte. Dies bedeutet nun Tabellenplatz zwei hinter der verlustpunktfreien Truppe aus Grüna.

Nach der Herbstpause geht es nun Schlag auf Schlag und die Liga nimmt Fahrt auf. Bis zum letzten Spiel in 2023 am 09.12. wird jedes Wochenende gespielt. Der nächste Gegner wartet am 29.10.2023 in der Fremde. Da ist man um 16 Uhr zu Gast bei Sachsen 90 Werdau. Die Hausherren sind mit einem Punkt aus fünf Spielen ungewohnt schwach gestartet. Das hat aber keinerlei Bedeutung, wenn man sich an vorangegangene, meistens enge Duelle zurück erinnert. Dennoch ist die Truppe auch dort auf zwei Punkte aus, welche mit ins Vogtland gebracht werden sollen.

 

SV 04: Michalke (Tor), Feustel (Tor), Wander (7/4), Raithel (3), Korneck (1), Rüdiger, H. Voigt, T. Lienemann (1), Wunderlich, J. Lienemann (2), Englert (7), Dehmel (2), A. Voigt (5), Wöllner (1)

7-Meter: Oberlosa 4/4 verw. – HC Annaberg-Buchholz 1/1 verw.

Zeitstrafen: Oberlosa 4 min + eine Disqualifikation – HC Annaberg-Buchholz 2 min + eine Disqualifikation

Schiedsrichter: Prinz/Schüller (SSV Chemnitz-Rottluff/SV 04 Plauen-Oberlosa)

 

CV

(24.09.2023) Durch Kampfgeist zum Erfolg gegen Borstendorf

Handball – 3. Männer – 1. Bezirksklasse

SV 04 : Rotation Borstendorf 24:22

Kampf- und Teamgeist sorgen für zwei Punkte in Borstendorf!

Nach der knappen und unnötigen Niederlage in der Vorwoche beim HV Grüna stand am 24.09.2023 erneut ein Auswärtsspiel an. Gegner im Berufsschulzentrum Zschopau war Rotation Borstendorf. Gegen dieses Team konnte die Dritte alle bisherigen Duelle für sich entscheiden. Also war die Zielvorgabe für diesen Sonntag klar: Rehabilitation von der Niederlage und zwei Punkte zurück in die Heimat bringen.
Personell war man nicht auf Rosen gebettet, da Rico Englert, Richard Wander und Philipp Michalke kranheits- bzw. verletzungsbedingt ausfielen. Dankenswerterweise half der A-Jugendliche Timon Raithel aus. Diese Verstärkung sollte sich als Glücksgriff erweisen.

Pünktlich um 15:30 pfiffen die beiden Unparteiischen Tobias Staude und Patrick Wappler unter dem wachen Blick von gleich vier (!) Personen am Kampfgericht die Begegnung mit Ballbesitz für die Randplauener an. Die Gastgeber stellten eine ungewohnt offensive Abwehr auf die Platte und nahmen Tobias Lienemann am Kreis sozusagen unter Manndeckung. Damit sollte sich die Dritte über die gesamte Spielzeit schwer tun, fand am Ende aber immer bessere Lösungen. Aber der Reihe nach: die ersten rund 13 Minuten standen ganz im Zeichen von Rückraum-Kanonier Hans Voigt, welcher die Schwarz-Gelben mit fünf Toren in Folge im Spiel hielt. Da man in der Abwehr drei unglückliche Abpraller in Folge kassierte, konnte der Gastgeber bis zum 3:3 (Minute 5) jeweils ausgleichen. Fortan entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, da der Dritten in der Abwehr noch zu oft der Zugriff auf die beiden Werfer aus dem Rückraum fehlte, auf der anderen Seite aber stets ausgeglichen bzw. ein zwei Tore Rückstand aufgeholt werden konnte.
Zur Belastungssteuerung des dezimierten Kaders wurde zwischenzeitlich der A-Jugendliche Timon Raithel für Marcel Rüdiger auf Rückraum rechts eingewechselt. Anfangs noch etwas nervös und zaghaft, gewann der Junge von Minute zu Minute an Selbstvertrauen und konnte sich über die restliche Spielzeit durch intelligente Abwehrarbeit gegen einen körperlich überlegenen Gegenspieler, sowie überaus flinke Füße im Angriff auszeichnen. Dennoch konnte auch er nicht verhindern, dass man zwei Sekunden vorm Pausenpfiff ein überaus unglückliches Gegentor zum 11:13 Rückstand kassierte.

In der Kabine wurden hauptsächlich mögliche Lösungen gegen die offensive Deckung des Gegners diskutiert, da 13 Gegentore in der Fremde nichts Dramatisches sind.

Mit neuen Ideen und genug Selbstvertrauen startete die Dritte in Halbzeit zwei und konnte gleich den ersten Angriff des Gegners abwehren und durch den mittlerweile am Kreis agierenden Max Dehmel den Anschluss zum 12:13 nach 31 Minuten erzielen. In der Folge gelang es Rotation, sich durch Roscher von Rückraum links – begünstigt durch eine Zeitstrafe gegen Hans Voigt – auf drei Tore abzusetzen (13:16; Minute 37). In Unterzahl agierend schafften es die Randplauener, den Gegner ebenso zu dezimieren. Da Borstendorf der Dritten eine Minute später den Gefallen tat, sich erneut eine Zeitstrafe einzuhandeln, war man nun in doppelter Überzahl und wusste diese zum Anschlusstreffer auf 16:17 durch Max Dehmel zu nutzen. Dies sorgte offenbar für Schwung in der Kiste. Nun war Feuer im Spiel und so war es Jonas Lienemann in Minute 42, der zum 17:17 Ausgleich traf. Auszeit Gastgeber und dem Jubel von Schwarz-Gelb.
Erneut dezimierten sich die Gastgeber in Person vor Roscher, welcher eher disqualifikationswürdig nach eigenem Torerfolg Torhüter Enrico Feustel umstieß. Und um dessen Leidensfähigkeit zu testen, musste er nur 90 Sekunden später einen Kopftreffer wegstecken, welcher zu nächsten Zeitstrafe gegen Borstendorf führte. Diese Überzahlsituation nutzte man in Person von Max Dehmel zum erneuten Ausgleich (19:19; Minute 50).  Und wieder konnte Roscher zum 20:19 vorlegen.
Dann war Crunchtime, die der Dritten an diesem Sonntag passte. Jonas Lienemann glich sehenswert zum 20:20 aus und in der Abwehr erkämpfte man sich den Ball. Vorn wurde nun um jeden Zentimeter gekämpft und nachdem Axel Voigt einlief und regelwidrig am Wurf gehindert wurde, verwandelte Marcel Rüdiger nervenstark den fälligen Strafwurf zur 21:20-Führung in Minute 53. Diese konnte Borstendorf wieder ausgleichen und es waren noch knapp über sechs Minuten zu spielen. Offensiv wurde weiterhin, wie über weite Teile von Halbzeit zwei, der Wechsel mit dem Kreisläufer gesucht, welcher immerzu Unruhe in die Abwehr des Gegners brachte. Dann war es wieder der junge Timon Raithel, welcher Jonas Lienemann gut in Szene setzte. Aufgrund des spitzen Winkels entschied er sich, statt selbst zu werfen, für den Pass auf seinen Bruder am Kreis, der ins leere Tor zum 22:21 einwerfen konnte. Hinten machte man nun dicht und erkämpfte sich erneut den Ball, welchen Axel Voigt von links außen zum 23:21 in Minute 56 verwerten konnte. Auszeit Heim; Jubel in Schwarz-Gelb. Jetzt bei allem Feuer einen kühlen Kopf bewahren.
Zwar konnte Borstendorf noch einmal verkürzen, ehe Marcel Rüdiger den Deckel zum 24:22 drauf machte. Es waren zwar noch 90 Sekunden zu spielen, aber die Spielintensität merkte man nun auch dem Gegner an. Die Konzentration schwand glücklicherweise, sodass die Dritte diesen Kampf am Ende verdient mit 24:22 unter dem Jubel der mitgereisten Damen der Frauenmannschaft gewinnen konnte.

Da die Liga nun in die Herbstferienpause geht, hat man zwei Wochenenden frei. Am 15.10.2023 heißt es Bezirkspokal und, welch Überraschung, wieder auswärts gegen den zwar unterklassigen, aber keinesfalls zu unterschätzenden HC Pleißental, welcher als neues, ambitioniertes Projekt in dieser Saison an den Start gegangen ist. Auch dort erwartet die Dritte ein heißer Kampf. Anwurf in Langenhessen ist um 16:00.

 

SV 04: Feustel (Tor), Raithel (1), Korneck (1), Rüdiger (5/3), H. Voigt (6), T. Lienemann (1), J. Lienemann (2), Melchner (1), Dehmel (3), A. Voigt (2), Wöllner (2)

7-Meter: Oberlosa 4/3 verw. – Rotation Borstendorf 3/3 verw.

Zeitstrafen: Oberlosa 4 min – Rotation Borstendorf 10 min

Schiedsrichter: Staude/Wappler (USG Chemnitz/HC Annaberg-Buchholz)

 

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