Autor: Handball_06
Pokal des Oberbürgermeisters
Oberlosa präsentiert neues Team
1. Männer – Erfolgsserie hält an
1. Männer bezwingt den Spitzenreiter
SV 04 Oberlosa: Vaicekauskas, Flämig, H. Ebert – P. Ebert (7 Tore), Wetzel (3), Roth (2), Trommer-Ernst (2), Wokan, Wunderlich, Richter, Schauer (2), Duschek (1), Hertel (11), Hanisch, Kolomaznik (2), Naumann (2/davon 2 Siebenmeter).
Zeitstrafen: Oberlosa 4, Burgenland 1
Zuschauer: 489
News 1. Männer
Handball-Oberliga / Männer
Oberlosa bestreitet starken Test
Der SV 04 Oberlosa absolvierte zuletzt ein 4-tägiges Trainingslager im tschechischen Jicin. Dort stand auch ein Testspiel gegen den Extraligisten HBC Ronal Jicin auf dem Programm. Trotz der 26:31-Niederlage gegen spielstarke Gastgeber boten die Spitzenstädter dabei eine starke Leistung. Über weite Strecken der Partie begegneten sich beide Kontrahenten auf Augenhöhe.
„Zuletzt musste ich nach dem Testspiel bei Einheit Plauen in der Kabine sehr deutlich werden, denn das war ganz schwach, was wir dort angeboten haben. Diesmal sah das schon sehr viel besser aus, mit dieser Leistung bin ich zufrieden“, erklärte Teamchef Ladislav Brykner.
Auch für das gesamte Trainingslager zogen die Verantwortlichen der 04er ein positives Fazit. „Wir hatten sehr gute Bedingungen und konnten intensiv trainieren. Auch in puncto Teambuilding und Integration der Neuzugänge war das Trainingscamp eine tolle Sache“, wusste Co-Trainer David Woitke zu berichten.
Traditionell wurden auch der Kapitän und der Mannschaftsrat im Rahmen des Trainingslagers gewählt. Kapitän bleibt Torsten Wetzel, als sein Stellvertreter geht Jakub Kolomaznik in die neue Spielzeit. Weiterhin gehören Linus Roth, Ivan Kucharik und Louis Hertel dem fünfköpfigen Mannschaftsrat an.
Den nächsten Test bestreiten die Schwarz-Gelben am Samstag beim Drittligisten HaSpo Bayreuth.
Die öffentliche Teamvorstellung erfolgt am 26.August, einen Tag später am 27. August ab 10 Uhr fungiert der SV04 Oberlosa in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle dann wieder als Ausrichter des Turniers um den „Pokal des Oberbürgermeisters“.
–RM–
Neuer Sponsor
Neuer Hauptsponsor beim SV 04 Plauen – Oberlosa
1. Männer – Nachholspiel erneut abgesagt
Handball 3.Bundesliga / Männer
Nachholspiel erneut abgesagt
Für den SV 04 Oberlosa stand am kommenden Samstag ursprünglich das Nachholspiel vom 12. Spieltag beim HC Burgenland auf dem Programm. Musste die Partie damals wegen einiger Corona-Fälle im Team der Spitzenstädter abgesagt werden, hat es nunmehr den HC Burgenland erwischt. In Folge dessen wird die Begegnung erneut verschoben, neuer Termin ist nunmehr Freitag, der 04. Februar 2022 um 20 Uhr. Somit starten die Schwarz-Gelben erst am 15. Januar mit dem Auswärtsspiel beim HSV Hannover in das neue Kalenderjahr.
„Die freien Termine werden weniger, die Hauptrunde der 3. Bundesliga muss am 13. März abgeschlossen sein, daran führt kein Weg vorbei“, informiert Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt.
Unterdessen meldet sich SV 04-Funktionär Rico Michel zu Wort. „Das Interesse der Sport-Fans in der Stadt Plauen ist riesig. Immer wieder werden Anfragen an die Geschäftsstelle gesendet, wie es denn nach Abschluss der Hauptrunde im März weiter geht“.
Der Deutsche Handball Bund (DHB) hat das Wochenende 19./20. März als spielfrei festgelegt. „In diesem Zeitraum müssen dann die Spieltags-Termine für die Endrunden um den Aufstieg, um die Teilnahme am DHB-Pokal und für die Abstiegsrunde festgezurrt werden“, so Michel.
Ab dem 26. März starten die Spitzenstädter dann voraussichtlich in die Endrunde um den Klassenerhalt. „Das System ist relativ kompliziert. Es werden im Kampf um den Klassenerhalt 7 Staffeln gebildet, die insgesamt 40 Teams umfassen. Von diesen 40 Mannschaften bleiben 14 in der 3. Bundesliga, die anderen 26 Teams steigen ab. Diese enorme Anzahl an Absteigern ist nötig, um die 3. Bundesliga von derzeit 82 Teams bis 2024 wieder auf die Normgröße von 64 Mannschaften zurück zu führen. Somit steigt in diesem Jahr nahezu jede dritte Mannschaft ab. Der Modus lässt uns jedoch alle Chancen auf den Klassenerhalt, da es in der Abstiegsrunde im Prinzip wieder bei Null los geht“, erklärt Michel.
Bleibt der SV 04 Oberlosa auf dem 12. Tabellenplatz seiner jetzigen Hauptrundengruppe C, erfolgt die Eingliederung in die sechs Teams umfassende Staffel 4 der Abstiegsrunde. Dort würde auch der HC Burgenland als derzeitiger Tabellenachter der Hauptrundengruppe C eingereiht. Zudem träfen die Spitzenstädter auf den VfL Gummersbach II und die ESG Gensungen/Felsberg aus der Gruppe D sowie die Sportfreunde Budenheim und den HSC Bad Neustadt aus der Gruppe E. Klettern die 04er auf den 11. Tabellenplatz ihrer Hauptrundengruppe, würde die Eingliederung in die Staffel 3 erfolgen, welche nur 5 Teams umfasst. Dort wären nach derzeitigem Tabellenstand auch der Northeimer HC aus der eigenen Hauptrundengruppe, die HG Hamburg-Barmbek aus der Gruppe A sowie die U23 des Bundesligisten GWD Minden und die TSG Bielefeld aus der Gruppe B. Schaffen die Spitzenstädter den Hauptrundenabschluss auf Platz 10 erfolgt die Eingliederung in die mit sechs Teams startende Staffel 1. Dort wäre aktuell auch der SC DHfK Leipzig II aus der eigenen Hauptrundengruppe. Die weiteren Kontrahenten kämen mit der HSG Ostsee und dem VfL Fredenbeck aus der Gruppe A sowie dem ATSV Habenhausen und dem TV Bissendorf-Holte aus der Gruppe B. Schaffen es die Vogtländer in der Tabelle noch weiter nach oben, ist die Eingruppierung noch einmal eine andere.
„Die hier genannten möglichen Zusammensetzungen der Abstiegsstaffeln bilden den heutigen Stand ab. Jede Woche kann und wird es dort zu Veränderungen kommen, die einzelnen Hauptrundengruppen sind allesamt hart umkämpft. Fakt ist, dass die Punkte gegen die Mannschaft, welche aus der eigenen Hauptrundengruppe mit in die Abstiegsstaffel kommt, mitgenommen werden und Fakt ist auch, dass wir in der Abstiegsrunde enorm viele Reisekilometer sammeln werden“, informiert Michel über die Festlegungen des DHB.
Sportlich kann man die Stärke der möglichen Kontrahenten kaum einschätzen. „Das ist in der Tat schwierig. Wir wissen erst nach Ende der Hauptrunde, auf wen wir endgültig treffen werden. Erst dann können wir uns mit umfangreichem Video-Studium auf die nächsten Gegner vorbereiten“, erklärt SV-Coach Petr Hazl. „Das ist jedoch noch weit weg. Wir haben noch 9 Spiele in der Hauptrunde zu bestreiten. Unser Kader ist mittlerweile wieder nahezu komplett. Aus den letzten vier Spielen haben wir 5:3 Punkte geholt. Wir werden alles daran setzen, diese Leistung zu stabilisieren und weiter fleißig zu punkten. Mit voller Kapelle können wir in der Tabelle nach oben klettern. Davon bin ich fest überzeugt“, brennt Hazl darauf, dass es endlich wieder los geht.
–RM–
Niederlage gegen Ligakrösus
War das gut oder schlecht? Beim SV 04 Oberlosa war man nach der 21:28-Heimniederlage (9:13) gegen den derzeitigen Ligakrösus Eintracht Hildesheim gleich aus mehreren Gründen hin und her gerissen.
Nach Minuspunkten sind die Handballer von Eintracht Hildesheim derzeit Tabellenführer in der 3. Bundesliga, Staffel C. Dem Schlusslicht in Plauen attestierte Gäste-Trainer Jürgen Bätjer „eine sehr beherzte Leistung. Wir hatten immer wieder Probleme und freuen uns über die spektakuläre Torwartleistung von Konstantin Madert.“ Der Eintracht-Schlussmann wehrte gleich die ersten sechs Oberlosaer Angriffe ab, doch die schwer coronageschwächten Hausherren kämpften am Samstagabend wirklich bis zum Umfallen. So gerieten die Spitzenstädter zwar zunächst mit drei Toren in Rückstand. Doch dann sorgten Ladislav Brykner (2) und Carsten Märtner für den umjubelten 5:5-Ausgleich.

Sieben Eigengewächse im Oberlosaer Kader
Dass in einem Drittligaspiel des SV 04 mit Erik Petzoldt, Max Flämig, Rico Englert, Carsten Märtner, Philip Trommer-Ernst, Florian Wokan und Louis Hertel auf einmal gleich sieben Oberlosaer Eigengewächse im Kader stehen würden, das hätte niemand für möglich gehalten. Es ist für alle Nachwuchstrainer der vergangenen zwei Jahrzehnte und für den Gesamtverein die verdiente Würdigung. Allerdings muss in diesem Zusammenhang eben auch erwähnt werden, dass wegen Coronaerkrankungen und Verletzungen neben Cheftrainer Petr Hazl sieben Spieler ausfielen. Co-Trainer Pierre Liebelt-Passarge ordnete deshalb das Endergebnis „als sehr ordentlich ein, wenngleich es trotzdem eine Niederlage bleibt. Freude ist also unangebracht. Aber Hoffnung macht der heutige Auftritt schon“, bestätigte der Assistent die gute Leistung der Spitzenstädter. Und Pierre Liebelt-Passarge fügte hinzu: „Wir hätten in der ersten Halbzeit sogar noch zwei, drei Situationen besser lösen können. Dann hätten wir noch länger mitgehalten.“

Gäste-Trainer Jürgen Bätjer: „Oberlosa hat Potenzial!“
Jetzt drohte Oberlosa auseinanderzubrechen. Doch auch die Zwischenstände von 13:22 (46.) und 17:27 (53.) konnten den Widerstand der Hausherren nicht brechen. Jan Skalda verkürzte für die Plauener in der letzten Minute auf 21:27, bevor Lothar von Hermanni nach der Schlusssirene per Siebenmeter den 21:28-Endstand herstellte. Student Carsten Märtner wird diesen Tag bestimmt nie vergessen: „Wir alle haben dafür Jahre lang trainiert, einmal gegen solch eine Mannschaft zu spielen. Und dass ich heute 55 Minuten Einsatzzeit bekommen habe, freut mich riesig.“ Eintracht Hildesheim verabschiedete sich mit dem klaren Bekenntnis aus Plauen: „Wir wollen in die 2. Bundesliga aufsteigen und wünschen dem SV 04 Oberlosa viel Erfolg im Abstiegskampf. Potenzial hat diese Mannschaft. Das wurde heute sehr deutlich“, lobte Gäste-Trainer Jürgen Bätjer.
1. Männer: Bilanz zur Hinrunde
Handball 3. Bundesliga / Männer
Zwischenbilanz Hinrunde
Als Spitzenreiter der Mitteldeutschen Oberliga beim Abbruch der Saison 2020/2021 stellte sich der SV 04 Oberlosa der riesigen Herausforderung der 3. Handball-Bundesliga. Organisatorisch und strukturell waren große Aufgaben zu meistern um alle Auflagen des Deutschen Handball Bundes zu erfüllen, bevor die Spitzenstädter am 4. September in das Abenteuer 3. Bundesliga starteten.
Beim Auftakt gegen den HC Burgenland mussten die Schwarz-Gelben auf wichtige Spieler verzichten. Die Verletzungsmisere zog sich durch die gesamte Vorrunde, so dass die 04er in keinem Spiel mit nahezu voller Kapelle auflaufen konnten. Dem mit 24:27 verlorenen ersten Heimspiel folgte eine klare 18:32-Niederlage beim Aufstiegskandidaten Eintracht Hildesheim. Mit der bislang wohl schwächsten Saisonleistung unterlag man eine Woche später bei der U23 des Bundesligisten SC DHfK Leipzig mit 26:32. Es folgten drei Spiele auf Augenhöhe. Sowohl gegen den HSV Hannover (23:25), als auch bei der U23 des TSV Hannover-Burgdorf (16:17) und im Heimspiel gegen Anhalt Bernburg (34:36) verpassten die Spitzenstädterihre ersten Punkte nur um Haaresbreite. Dennoch zeigten diese Partien deutlich, dass die 04er konkurrenzfähig sind.
Mittlerweile hatte die Liste an Ausfällen allerdings beängstigende Ausmaße angenommen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit einem halbwegs kompletten Kader drei bis vier Punkte mehr auf dem Konto hätten. Teilweise konnten wir nur mit Unterstützung aus der 2. Mannschaft einen ordentlichen Trainingsbetrieb aufrecht erhalten“, erklärt Trainer Petr Hazl.
Die folgende drei Partien gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel gingen klar verloren. In Vinnhorst (18:30), gegen die U23 des SC Magdeburg (23:29) und beim MTV Braunschweig (21:32) hatten die Schwarz-Gelben keine Chance. Im Heimspiel gegen den Northeimer HC hatten die Plauener „nur“ noch sechs Ausfälle zu verzeichnen. In einer überaus packenden Begegnung sicherte sich der Neuling beim 24:24 den ersten Punktgewinn. Zum Abschluss der Hinrunde gelang mit 26:25 in Hannover-Burgwedel der viel bejubelte erste Sieg.
„Der diesjährige Modus lässt uns noch Chancen, den Klassenerhalt zu schaffen. Wir müssen gegen die Teams punkten, die mit in die Abstiegsrunde gehen, der Sieg in Burgwedel war hoffentlich auch ein Brustlöser“, versprüht Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt Optimismus.
Dass den Spitzenstädtern durch die Corona-Notverordnung in Sachsen, einhergehend mit dem zumindest vorläufigen Ausschluss der Zuschauer bei den Heimspielen, ein Wettbewerbsnachteil entsteht, ist sicherlich ein Fakt. „Wir können das nicht ändern. Trotz dessen werden wir alles in die Waagschale werfen, um weiterhin Punkte zu sammeln, die wir dann mit in die Abstiegsrunde nehmen können. Natürlich hoffen wir auch darauf, dass der ein oder andere Spieler nach seiner Verletzungspause wieder ins Team zurück kehrt.“ zeigt sich SV-Kapitän Torsten Wetzel kämpferisch.
(RM)