Autor: Christian Huster

+++Oberlosa braucht mehr Energie gegen Rostock+++

Nach der deutlichen 32:49-Heimniederlage im Derby gegen den EHV Aue wartet auf den SV 04 Plauen-Oberlosa die nächste schwere Aufgabe. Am Samstag um 19 Uhr gastiert mit dem HC Empor Rostock der Tabellenzweite in der Kurt-Helbig-Sporthalle. Für die Gastgeber geht es darum, gemeinsam mit den eigenen Fans eine Reaktion auf den enttäuschenden Derbyabend zu zeigen.

Die Rostocker kommen mit fünf Siegen in Folge und 14:2 Punkten nach Plauen. Zuletzt gewann die Mannschaft von Cheftrainer Stephan Just gegen den Stralsunder HV mit 34:26, beim Oranienburger HC mit 27:18 und gegen den DHK Flensborg mit 30:23. Die bislang einzige Niederlage kassierte Empor beim 27:31 in Aue. Besonders die Defensive überzeugt: Die Gäste stellen aktuell die beste Abwehr der Nord-Ost-Staffel.

Empor bringt eine hohe körperliche Präsenz auf die Platte, verteidigt kompakt und lässt dem Gegner nur wenig Raum. Dahinter stehen mit Leon Mehler und dem erfahrenen Robert Wetzel zwei starke Torhüter. Im Rückraum gehört Elias Gansau zu den wichtigen Akteuren, am Kreis sorgt Dennis Mehler für Gefahr. Der Rostocker Kader blieb vor der Saison ohne externe Neuzugänge zusammen und verfügt damit über eine eingespielte Grundlage.

Für Oberlosa wird es auf mehr Energie von allen Seiten ankommen – von jedem eingesetzten Spieler ebenso wie von den Rängen. Im Angriff waren zuletzt durchaus gute Ansätze vorhanden. Um gegen eine Mannschaft wie Rostock bestehen zu können, muss jedoch vor allem die gemeinsame Defensivarbeit wieder zur verlässlichen Grundlage werden. Ein erneuter Auftritt wie in den vergangenen Spielen würde gegen den formstarken Tabellenzweiten kaum Aussicht auf Erfolg bieten.

Assistenztrainer Mike Anlauf formuliert deshalb eine klare Erwartung: „Wir haben diese Woche den Finger in die Wunde gelegt und die Fehler von letzter Woche ausgewertet. Jetzt gilt es, das Besprochene umzusetzen und uns von einer komplett anderen Seite als im Derby zu zeigen und Wiedergutmachung zu betreiben. Rostock als Tabellenzweiter wird eine schwere Aufgabe, aber wir gehen auf die Platte, um zu gewinnen. Wir haben zu hundert Prozent das Zeug dazu, auch die Mannschaften von oben zu Hause zu schlagen.“

(ElH)

Oberlosa erhält schallende Ohrfeige von Aue

Der SV 04 Plauen-Oberlosa musste sich am Freitagabend im Derby gegen den EHV Aue deutlich geschlagen geben. Vor 825 Zuschauern in der voll besetzten Kurt-Helbig-Sporthalle unterlagen die Gastgeber mit 32:49 (18:24). Trotz guter Phasen im eigenen Angriff gelang es den Plauenern nicht, die Begegnung gegen die treffsicheren Erzgebirger dauerhaft offen zu halten.

Die Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Handballabend waren gegeben: Zahlreiche Gästefans waren nach Plauen gereist und sorgten gemeinsam mit dem Oberlosaer Anhang über die gesamte Spielzeit für eine lautstarke Atmosphäre. Auf dem Feld eröffnete Libor Hanisch nach 43 Sekunden mit dem 1:0 die Partie. Anschließend übernahm Aue die Führung, doch zunächst blieb der SV 04 dran. Matevz Kunst verkürzte nach knapp acht Minuten per Siebenmeter auf 5:6.

Danach erspielten sich die Gäste erstmals einen größeren Vorsprung. Über 6:9 zog Aue bis zur 13. Minute auf 6:12 davon. Oberlosa fand im Angriff immer wieder gute Lösungen, konnte den Rückstand jedoch zunächst nicht entscheidend verkürzen. Die Erzgebirger bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf neun Treffer aus. Erst kurz vor der Pause gelang den Gastgebern ein kleiner Lauf: Mathias Choleva, Matevz Kunst und Philip Trommer-Ernst trafen dreimal in Folge zum 18:24-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Aue erneut den besseren Start. Mit vier unbeantworteten Treffern zum 18:28 stellte der EHV früh einen zweistelligen Abstand her. Oberlosa gab sich jedoch nicht auf und arbeitete sich wieder heran. Libor Hanisch setzte mit drei Toren innerhalb kurzer Zeit wichtige Akzente, ehe die Plauener bis zur 41. Minute auf 26:32 verkürzten.

Diese Annäherung blieb allerdings ohne nachhaltige Wirkung. Aue antwortete mit einem Vier-Tore-Lauf zum 26:36 und ließ die Gastgeber nicht mehr zurückkommen. In der Schlussphase vergrößerten die Gäste ihren Vorsprung weiter und entschieden das Derby schließlich mit 32:49 für sich. Erfolgreichster Oberlosaer Werfer war Matevz Kunst mit acht Treffern vor Libor Hanisch mit sechs Toren. Auf Auer Seite ragten Paul Bones mit zwölf und Francisco Pereira mit elf Treffern heraus.

Co-Trainer Jörg Grüner fand nach dem Abpfiff deutliche Worte: „Wenn wir heute auf die Ergebnistafel schauen, dann müssen wir klar analysieren, dass unsere Abwehr einfach nicht in der Lage war, diesen Torhunger vom EHV Aue zu stillen. Das ist natürlich schon eine Voraussetzung, um ein Spiel gut zu gestalten, dass man zumindest in der Abwehr aufopferungsvoll dem Gegner entgegentritt. Das haben wir heute vermissen lassen.“

SV 04 Oberlosa: Ebert, Foluszny – Stäglich, Kunst (8 Tore/davon 4 Siebenmeter), Hanisch (6), Häcker (4), Jezernik, Trommer-Ernst (4), Bertl, Schauer (3), Choleva (2), Meckel, Becvar (1), Oertel, Koffent (4), Naumann.EHV Aue: Mohs, Priskus – Pfeil (5), Roch, Volmert (1), Voß (2), Pereira (11/6), Bones (12), Swat (3), Döbler (6), Paraschiv (2), Billepp, Lange (7).
Schiedsrichter: Max Obenauf, Niklas Majstrak
Zeitstrafen: Oberlosa 6 – Aue 4
Siebenmeter: Oberlosa 5/davon 4 verwandelt – Aue 6/6
Zuschauer: 825

+++ Derbyspiel in der Helbig-Halle: SV 04 empfängt den EHV Aue +++

Am kommenden Freitag, dem 16.10.2026, steigt um 20:00 Uhr in der Kurt-Helbig-Sporthalle das mit Spannung erwartete Derby. Nach den intensiven Partien der letzten Wochen – darunter dem knappen 34:32-Heimsieg gegen die HSG Eider Harde sowie der umkämpften Auswärtspartie in Braunschweig (32:38) – warten nun die absoluten Top-Teams der 3. Liga Nord-Ost auf die Plauener. Tickets für das Spiel sind im Online-Vorverkauf sowie am Spieltag an der Abendkasse erhältlich.

Mit dem EHV Aue reist einer der namhaftesten Klubs und absoluten Aufstiegsfavoriten der Liga nach Plauen. An der Seitenlinie der Erzgebirger steht mit Uwe Jungandreas bereits im zweiten Jahr ein extrem erfahrener Fachmann, der den Kader gemeinsam mit den Verantwortlichen gezielt weiterentwickelt hat. Zum Team gehören hochkarätige Akteure: Rückraumspieler Paul Bones gilt als einer der besten Spieler der 3. Liga Staffel Nord-Ost sowie als absoluter Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gäste. Auf den Außenpositionen sorgen Francisco Pereira, Robin Pfeil sowie der bundesligaerfahrene Routinier Kevin Roch – einst selbst im Trikot des SV 04 aktiv – für Torgefahr. Das Torhüter-Duo bilden mit Max Mohs und Armis Priskus zwei herausragende Schlussmänner. Für zusätzliche Stabilität sorgt der Innenblock um Kevin Roch, Justin Döbler und dem starken Kreisläufer Hendrik Hanemann. Die Gäste stellten ihre offensive Durchschlagskraft zuletzt eindrucksvoll unter Beweis: Einem deutlichen 44:30-Heimerfolg gegen die HG Hamburg-Barmbek ließ Aue einen 38:33-Auswärtssieg beim TSV Burgdorf II folgen, ehe die Erzgebirger eine knappe 27:29-Heimniederlage gegen den TSV Altenholz hinnehmen mussten.

Um gegen die individuelle Klasse des EHV zu bestehen, kommt es auf eine geschlossene Mannschaftsleistung, Ballgewinne in der Abwehr und konsequente Chancenverwertung an.
Die direkten Aufeinandertreffen zwischen Plauen-Oberlosa und Aue boten bereits in der vergangenen Spielzeit intensiven und torreichen Handball. Im Hinspiel musste sich der SV 04 den Erzgebirgern auswärts mit 34:24 (18:12) geschlagen geben, und auch im Rückspiel in der Kurt-Helbig-Halle behielten die Gäste nach einem echten Offensivfeuerwerk mit 38:48 (20:24) die Oberhand.

Cheftrainer Enrico Henoch blickt voller Vorfreude und Respekt auf die anstehende Begegnung: „Ich freue mich auf das Derby, weiß aber auch, dass wir aktuell die Außenseiterrolle einnehmen. Wir bereiten uns gewissenhaft auf die Partie vor, auch wenn einige Krankheitsausfälle die Aufgabe nicht gerade einfacher machen. Ich hoffe sehr, dass uns am Freitag alle Spieler zur Verfügung stehen.
Entscheidend wird sein, dass wir das hohe Tempospiel von Aue in den Griff bekommen, defensiv stabiler stehen und im Angriff die richtigen Lösungen gegen ihre sehr aktive, aggressive Abwehr finden.

Mit Uwe Jungandreas steht auf der Gegenseite ein echter Trainerfuchs, der im Handball schon alles erlebt hat und mit dem mich eine lange persönliche Geschichte verbindet.
Ich wünsche mir eine volle Halle mit überragender Stimmung, in der die Mannschaft mit viel Freude auflaufen kann.
Wir wollen Aue als großen Favoriten so lange wie möglich ärgern. Zu verlieren haben wir letztlich nichts – außer unserer weißen Weste zu Hause und unserem Gesicht. Wir wollen die Helbig-Halle zum Kochen bringen und die Zuschauer im Rücken haben. Schauen wir mal, was am Freitag möglich ist!“

(ElH)

Frühe Fehler kosten Oberlosa die Chance auf Punkte

SV 04 Plauen-Oberlosa unterliegt in Braunschweig mit 32:38 – am Freitag wartet das Heimspiel gegen Aue

Die Handballer des SV 04 Plauen-Oberlosa haben am siebten Spieltag der 3. Liga Nord-Ost eine Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Beim MTV Braunschweig verloren die Vogtländer vor 850 Zuschauern in der Sporthalle „Alte Waage“ mit 32:38 (17:24). Ausschlaggebend war eine fehlerreiche erste Halbzeit, in der sich die Gastgeber früh einen deutlichen Vorsprung erarbeiteten. Nach der Pause hielt Oberlosa besser dagegen, konnte der Partie jedoch keine entscheidende Wende mehr geben. Nach der Begegnung belegt der SV 04 den siebten Tabellenplatz.

Bis zum 3:3 durch Franz Schauer verliefen die ersten Minuten ausgeglichen. Anschließend gerieten die Plauener zunehmend ins Hintertreffen. Braunschweig zog zunächst auf 6:3 davon und führte bereits nach knapp zehn Minuten mit 13:6. Auch eine Auszeit der Gäste konnte den Lauf des MTV zunächst nicht stoppen. Beim 15:7 war der Rückstand auf acht Treffer angewachsen.

Oberlosa fand zwar immer wieder den Weg zum Tor, bekam die Gastgeber aber zu selten in den Griff. Vor allem die einfachen Fehler machten es schwer, den Abstand zu verkürzen. Braunschweig nutzte diese Gelegenheiten konsequent und setzte sich zwischenzeitlich auf neun Tore ab. Erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte gelang es den Gästen, durch Treffer von Franz Häcker und Roman Becvar auf 17:24 zu verkürzen.

Trainer Enrico Henoch sah im schwachen Beginn einen wesentlichen Grund für die Niederlage. Seine Mannschaft sei schwer ins Spiel gekommen und habe sich gerade in der ersten Halbzeit einfache Fehler erlaubt, die auf diesem Niveau nicht passieren dürften. Braunschweig habe diese eiskalt bestraft.

Co-Trainer Jörg Grüner teilte Henochs Einschätzung zur ersten Halbzeit. Zusätzlich verwies er auf die ausgelassenen Chancen bei Würfen auf das leere Braunschweiger Tor, die Oberlosa eine Verkürzung des Rückstands erschwerten.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Oberlosa den besseren Start. Franz Schauer und Vinzent Bertl verkürzten innerhalb kurzer Zeit auf 19:24. Die Hoffnung, den Anschluss wiederherzustellen, erhielt damit neue Nahrung. Braunschweig antwortete jedoch und hielt die Vogtländer weiter auf Abstand. Auch wenn Oberlosa die zweite Halbzeit mit 15:14 für sich entschied, kam die Mannschaft nicht näher als auf fünf Treffer heran. Am Ende stand eine 32:38-Niederlage.

Für den zweiten Durchgang zog Grüner eine positivere Bilanz. Abwehr und Torwart hätten nun besser zusammengewirkt. Die Mannschaft habe sich gegen einen starken Gegner nicht aufgegeben und bis zum Schluss um eine Verbesserung des Ergebnisses gekämpft. Dass Oberlosa die zweite Halbzeit knapp für sich entschied, spiegele diesen Einsatz wider.

Erfolgreichster Werfer der Plauener war Matevz Kunst mit zehn Toren, gefolgt von Libor Hanisch mit sieben Treffern. Franz Häcker und Vinzent Bertl steuerten jeweils vier Tore bei. Für Braunschweig trafen Bela Pieles und Rick Harder jeweils neunmal.

Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt dem SV 04 nicht. Bereits am kommenden Freitag empfängt Oberlosa Aue um 20 Uhr in der Plauener Kurt-Helbig-Halle. Mit Blick auf diese Begegnung müssen die von Henoch angesprochenen Fehler schnellstmöglich abgestellt werden. Die zweite Halbzeit in Braunschweig liefert einen Ansatzpunkt. Vor heimischem Publikum wird es darauf ankommen, von Beginn an konzentriert aufzutreten und über die gesamte Spielzeit mehr Sicherheit in die eigenen Aktionen zu bringen.

+++ Harter Oktober beginnt in Braunschweig +++

Mit dem Auswärtsspiel beim MTV Braunschweig startet für den SV 04 Plauen-Oberlosa am Samstagabend ein anspruchsvoller Oktober. Anwurf beim Gegner ist um 19.00 Uhr. Nach dem überzeugenden 34:32-Heimsieg gegen die HSG Eider Harde wollen die Plauener den Schwung mitnehmen und beim Titelanwärter bestehen.

Braunschweig gehört in dieser Saison erneut zum engsten Favoritenkreis der Nord-Ost-Staffel. Der MTV startete mit vier Auftaktsiegen in die neue Saison: HC Hamburg II (33:32), Füchse Berlin II (28:26), HG Hamburg-Barmbek (37:35) und die HSG Eider Harde (38:25). An den letzten beiden Spieltagen folgten ein 37:37 gegen den TSV Burgdorf II sowie die knappe 40:43-Niederlage beim TSV Altenholz. Die jüngsten Resultate zeigen, dass die Niedersachsen über enorme offensive Qualität verfügen, zugleich aber auch in engen Spielen gefordert werden können.

An der Seitenlinie steht mit Volker Mudrow ein erfahrener Trainer, der sein Team seit Jahren prägt. Der MTV setzt auf ein offensives und mutiges Spielkonzept, in dem das Angriffsspiel häufig mit sieben Feldspielern angelegt wird. Das stellt jeden Gegner vor besondere Anforderungen, weil die Braunschweiger den Ball geduldig bewegen und in Überzahl konsequent nach freien Räumen suchen.

Im Kader befinden sich mehrere bekannte und torgefährliche Akteure. Melf Hagen und Philipp Moritz Krause sind beides starke Rückraumspieler mit einer guten Spielübersicht und Entscheidungsfindung. Tim Otto und Rick Harder sind als Torschützen auf Rückraum rechts und Rückraum links hervorzuheben. Auch die Außenpositionen sind durch auffällig gute Spieler besetzt: Philipp Neubauer und Bela
Pieles. Mit René Mihaljevic vom OHV Aurich und Lasse Giese aus Vorsfelde hat der MTV seinen Kader vor der Saison zusätzlich verstärkt.

Die Aufgabe für den SV 04 wird damit anspruchsvoll: Braunschweig verfügt über individuelle sowie Teamqualität, große Erfahrung und ein eingespieltes Angriffssystem. Des Weiteren spielt der MTV eine unangenehme Abwehr mit dem Rückhalt der soliden Torhüter. Gleichzeitig hat Oberlosa mit der Leistung gegen Eider Harde gezeigt, dass die Mannschaft geschlossen auftreten und auch schwierige Phasen im Spiel gemeinsam lösen kann. Wichtig für das Spiel gegen Braunschweig wird sein, dass Oberlosa im gegnerischen Angriffsspiel Ballgewinne generiert und diese durch ein hohes Tempospiel in den Gegenstößen zum Torerfolg bringt. „Für uns ist das Auswärtsspiel in Braunschweig der Auftakt in einen harten Oktober mit allen vier Spitzenmannschaften. Am Samstag treffen wir auf ein konstantes 7 gegen 6 von Braunschweig und müssen uns da an unseren Plan halten: in der Abwehr gut stehen und im Angriff wie letzte Woche wenig Fehler machen und unsere Chancen nutzen.“, so Mike Anlauf, Assistenztrainer des SV 04 Plauen-Oberlosa

(ElH)

Knappe 31:32-Heimniederlage gegen die „Haie“

​Plauen, 03.10.2026
Am 5. Spieltag der Verbandsliga Frauen unterlag der SV 04 Plauen-Oberlosa in der Kurt-Helbig-Sporthalle dem HSV Mölkau knapp mit 31:32 (14:15).
​Über die gesamte Spielzeit entwickelte sich ein enger Schlagabtausch. Trotz der knappen Niederlage zeigt die Tendenz nach oben, doch die Mannschaft stand sich streckenweise selbst im Weg: zeitweise Lücken in der Abwehr, zu schnell abgeschaltet und zu früh abgebrochene Angriffe. Im Angriff fehlte mitunter der freie Kopf – gute Chancen wurden nicht genutzt, zu viele Fehlwürfe verzeichnet und mehrfach die gegnerische Torhüterin angeworfen.
​Dennoch kämpfte sich Oberlosa immer wieder zurück. In der 53. Minute brachte Maja Rill das Team noch mit 30:29 in Führung. Am Ende setzte sich Mölkau jedoch knapp durch und nahm die Punkte mit nach Leipzig.

Hertel, Schröder – Hennig (14; 7/7), Rill (8), Mattes (5), Rother (2), Kolomaznikova (1), Richter (1), Krötzsch, Seebauer, Hertel, Weiß
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K.S.

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