Handball

Oberlosa fehlen nur Millimeter zum Heimsieg

Oberlosa fehlen nur Millimeter zum Heimsieg – Überzahltaktik der Gäste der Matchwinner

 

Das war Handball auf hohem Niveau. Und dennoch für Plauen ganz bitter. Denn der SV 04 Oberlosa hat auf der Zielgeraden den Sieg gegen die HSG Eider Harde aus der Hand gegeben. Nach der 36:38-Niederlage gestand SV-Spielmacher Roman Becvar: „Wir lagen zu Beginn der zweiten Halbzeit sechs Tore vorne. Dann haben uns mehrfach ein paar Millimeter gefehlt zum Torerfolg. Am Ende stehen wir nach einer richtig guten Leistung mit leeren Händen da. Das tut wirklich richtig weh heute“, räumte der fünffache Torschütze ein. Matchwinner in diesem packenden Abstiegskampf war jedoch kein Spieler, sondern die ziemlich riskante Gästetaktik im zweiten Durchgang.

HSG-Trainer Matthias Hinrichsen war nach diesem intensiven Schlagabtausch fix und fertig. „Wir hatten gut begonnen, sind dann aber mit sechs Toren Rückstand in Zugzwang geraten. Da gab es für uns nichts mehr zu verlieren.“ Nachdem die Oberlosa-Fans im ersten Durchgang einen umjubelten 22:17-Auftritt feierten, zog Eider Harde die Alles-oder-Nichts-Karte. Die Sieben-Feldspieler-Taktik im HSG-Angriff war natürlich kreuzgefährlich, weil Oberlosa durch den nun fehlenden Gästetorwart bei Ballgewinn zu schnellen Toren hätte kommen können. „Doch das gelang uns zu selten. Der Gegner hat das richtig gut ausgespielt“, musste SV04-Keeper Henric Ebert anerkennen. Ganz diszipliniert und voller Überzeugung spielten die Norddeutschen die Überzahlangriffe aus.

Das sah in der ersten Halbzeit noch ganz anders aus. Diesen Tempolauf entschieden die Plauener für sich, weil Sebastian Naumann (5 Tore), Matevž Kunst (4), Libor Hanisch (3), Franz Schauer (3), Roman Becvar (3), Patrik Chobot (2), Tim Stäglich und Lukas Meckel immer wieder eiskalt vollendeten. SV04-Pressesprecher Rico Michel wusste aber schon zur Pause: „Das war ein bärenstarker 22:17-Auftritt. Es ist aber erst Halbzeit. Wir sind gespannt wie die Gäste reagieren.“ In der Pausenansprache machte Botschaft von HSG-Trainer Matthias Hinrichsen eindringlich die Runde: „Wir müssen diesen Spielfluss der Plauener stören.“

Im zweiten Spielabschnitt riss den Plauenern dann tatsächlich der Spielfaden. Co-Trainer Jörg Grüner resümierte: „Wir waren auf das Überzahlspiel der Gäste vorbereitet, hatten uns im Gegenzug genügend freie Würfe herausgearbeitet, aber es fehlten eben oft die berühmten Zentimeter.“ Nach sechs Plauener Pfosten- und Lattetreffern stellte HSG-Trainer Matthias Hinrichsen abschließend fest: „Wir sind das höchstmögliche Risiko gegangen und haben uns das Glück erkämpft, das man dann in so einem Spiel zwischen absolut gleichwertigen Gegnern braucht.“ Der Plauener Coach Ladislav Brykner stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. „Wir waren so nah dran. Trotz unserer Verletztenliste konnten wir das hohe Tempo mitgehen. Unsere Einstellung war top. Wir werden Punkte holen, wenn wir so weitermachen. Da bin ich sicher.“ Die nächste Möglichkeit gibt es am 31. Januar um 19 Uhr. Dann empfängt Oberlosa den Stralsunder HV in der Kurt-Helbig-Sporthalle. Aktuell liegt der SV 04 in der Tabelle über dem Strich. Nach drei Niederlagen in Folge wären jedoch zwei Punkte Balsam im nervenaufreibenden Abstiegskampf.

Statistik
SV 04 Oberlosa: Henric Ebert (1 Tor), Patryk Foluszny – Tim Stäglich (1 Tor), Matevž Kunst (7), Libor Hanisch (5), Philip Trommer Ernst, Patrik Chobot (3), Franz Schauer (4), Lukas Meckel (2), Roman Becvar (5), Aleksander Olkowski (1), Johann Niklas Malta, Petar Puljic (1), Sebastian Naumann (6/davon 1 Siebenmeter)
Zeitstrafen: Oberlosa 6 / Eider Harde 3
Siebenmeter: 1/davon 1 verwandelt / Eider Harde 6/4
Schiedsrichter: Hendrik Herbst, Antonio Oliva
Zuschauer: 556 (kare)

Oberlosa vor richtungsweisendem Heimspiel

Wenn am Samstagabend um 19 Uhr der Anpfiff zur Partie zwischen dem SV 04 Oberlosa (10.Platz; 12:20 Punkte) und der HSG Eider/Harde (9.Platz; 13:17) ertönt, steht für die Spitzenstädter in der 3.Handball-Bundesliga ein ganz wichtiges Heimspiel an. Zwar hört sich der 10.Tabellenplatz der Plauener im 16er Feld komfortabel an, jedoch beträgt der Abstand auf den ersten Schleudersitz in die Regionalliga lediglich vier Zähler. „Wir müssen punkten“, macht der Plauener Coach kurz und bündig klar. Nach der Klatsche in der Vorwoche in Hildesheim brauchen die 04er für den angestrebten Doppelpunktgewinn eine klare Steigerung. „So dürfen wir uns nicht präsentieren. Natürlich hat Hildesheim beeindruckend aufgespielt, wir haben es ihnen aber auch zu einfach gemacht“, so Brykner.

Nun gilt alle Konzentration dem kommenden Kontrahenten aus dem hohen Norden. Die Mannschaft um Trainer Mathias Hinrichsen weist eine für die 3.Liga ungewöhnliche Statistik auf. Die Handballer aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde holten acht ihrer dreizehn Punkte in fremder Halle. Dass diese Bilanz nicht weiter aufgebessert wird, ist das klare Ziel der Schwarz-Gelben aus dem Vogtland. Um den angestrebten Heimsieg einfahren zu können, müssen die Plauener die beiden HSG-Torjäger Thore Kjell Heinemann (70 Saisontore) und Sören Hartwich (65) in den Griff bekommen und das sehr gute Kreisläuferspiel der Nordlichter unterbinden. „Vor allem müssen wir aber an unsere Leistungsgrenze herankommen. Gelingt uns das, haben wir gute Chancen, unser Punktekonto aufzubessern“, macht Brykner deutlich. Personell dürfte sich bei den Plauenern im Vergleich zu den letzten Spielen nicht viel ändern. Einmal mehr bauen die 04er auf ihre begeisterungsfähigen Anhänger. „Wir brauchen die Unterstützung einer vollen Halle. Mit den Fans im Rücken wollen wir unbedingt das erste Heimspiel des neuen Jahres gewinnen“, lässt auch SV-Torjäger Matevz Kunst keine Zweifel an der Zielstellung aufkommen.

 

–RM–

+++Neue Ausstattung für unsere Frauen+++

Wir sagen Danke an unsere großartigen Sponsoren!

Ab sofort sind wir bei Heim- & Auswärtsspielen von Kopf bis Fuß neu ausgestattet. Sowohl das Trainerteam als auch die Spielerinnen können davon profitieren. Was ist neu?

➡️Trainingsanzug
➡️Zip-Pullover
➡️T-shirt
➡️Trikots& Torhüterpullover
➡️Erwärmungsshirt
➡️T-shirts fürs Trainerteam

Extra-Highlight: Neben der neuen Kleidung umfasst die Ausstattung ebenfalls neue Taschen!

Ein riesiges Dankeschön an alle Sponsoren für die tolle Unterstützung! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

 

 

2. Männer empfangen den HSV Dresden zum Heimspiel

Oberliga Sachsen Männer

Heimspiel HSV Dresden (18.01.2026)

Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr empfängt die II.Mannschaft am Sonntag den HSV Dresden in der Kurt-Helbig-Halle. Zum Auftakt der Rückrunde unterlagen die Schwarz-Gelben am letzten Wochenende beim Tabellenführer in Limbach, konnten aber den verletzungsbedingten Ausfall gleich mehrerer Leistungsträger über weite Strecken der Begegnung mit viel Einsatz recht gut ausgleichen. Und genau diese Einstellung wird auch am Sonntag gefordert sein, um die beiden Punkte in der Spitzenstadt zu behalten. Die Gäste aus Dresden stehen derzeit auf Platz 9 der Tabelle und werden sicher versuchen dringend benötigte Punkte mit in die Landeshauptstadt zu nehmen, auch um sich für die knappe Niederlage im Hinspiel zu entschädigen. Der Auswärtserfolg in Görlitz am letzten Wochenende gibt Ihnen dabei sicher auch nochmals etwas Hoffnung. Somit ist ein spannendes Spiel zu erwarten, in dem die Hausherren sicher wieder mit Einsatz und Kampfgeist ihren Platz in der Spitzengruppe der Tabelle verteidigen wollen. Dabei hoffen sie auch auf maximale Unterstützung von der Tribüne. Am besten schon um 12 Uhr in der Halle einfinden um die Frauen bei Ihrem Spiel gegen Zwickau zu unterstützen um dann ab 14:30 Uhr die Jungs zum Sieg zu pushen.

FSm

 

Oberlosa ohne Chance

HC Eintracht Hildesheim – SV 04 Oberlosa 42:25

 

Der Rückrundenauftakt in der 3.Handball-Bundesliga ging für den SV 04 Oberlosa komplett in die Hose. Beim Aufstiegsfavoriten Eintracht Hildesheim waren die Spitzenstädter chancenlos und unterlagen klar mit 25:42.

Vor 1035 Zuschauern in der Hildesheimer Sparkassen-Arena erwischten die Plauener einen guten Start. Sebastian Naumann und Franz Schauer (2) brachten die Vogtländer mit 3:1 in Führung. Auch beim 7:6 nach zwölf Minuten behaupteten die Schwarz-Gelben einen hauchdünnen Vorsprung. „Dann schaltet Hildesheim mindestens zwei Gänge hoch und wir produzieren zusätzlich noch ein paar Fehler. Ruckzuck liegen wir vier Tore hinten“, beschreibt SV-Coach Ladislav Brykner die Phase, in der die Hausherren auf 11:7 davonzogen. Gegen die offensiv ausgerichtete und leichtfüßige Abwehr des neuen Tabellenführers taten sich die 04er zusehends schwerer. Die Niedersachsen kamen immer wieder erfolgreich ins Tempospiel und bauten den Abstand auf 16:9 aus. Gegen den wie entfesselt aufspielenden Gastgeber hatten die Spitzenstädter kaum noch etwas entgegen zu setzen. „Hildesheim war uns in allen Belangen überlegen. Man hat denen schon angemerkt, dass sie die Scharte aus dem Hinspiel unbedingt auswetzen wollten“, erklärt Brykner. Bereits beim 21:12 zur Pause war die Partie entschieden.

Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Der Aufstiegsfavorit nahm zu keiner Sekunde den Fuß vom Gaspedal und baute den Abstand immer weiter aus. Oberlosa ging im Angriffswirbel der Hausherren förmlich unter und kassierte die mit Abstand höchste Saisonniederlage. „Das war absolut ein Klassenunterschied. Die Niederlage geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung“, gestand Brykner unumwunden ein. Die Eintracht-Profis wechselten bis zum Ende munter durch, ohne dass ein Qualitätsverlust sichtbar wurde. Mit dem überaus deutlichen 42:25-Erfolg feierte Hildesheim eine gelungene Generalprobe für das Top-Spiel am kommenden Wochenende bei der U23 der Füchse Berlin. „Wir müssen diese Partie ganz schnell abhaken. Ab Morgen beginnt die Vorbereitung auf das enorm wichtige Heimspiel am kommenden Samstag gegen die HSG Eider/Harde“, blickte der Plauener Coach auf der Rückfahrt schon wieder nach vorn.

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Kunst (7 Tore/ davon 1 Siebenmeter), Hanisch (1), Jezernik (1), Petrovsky (2), Chobot (2), Schauer (3), Becvar (1), Olkowski (3), Malta, Puljic (2), Naumann (3/ davon 1 Siebenmeter)

Zuschauer: 1035

 

–RM–

2.Männer unterliegen beim Tabellenführer

Oberliga Sachsen Männer

 

BSV Limbach-Oberfrohna- SV04 Plauen Oberlosa II 37:31

 

Beim Spitzenreiter gut gegengehalten aber nix zählbares geholt

 

Das erste Spiel im neuen Jahr ist schon wieder Geschichte. Am vergangenen Wochenende ist die Rückrunde in der Oberliga Sachsen gestartet. Und genau zu diesem Rückrundenstart wartete der Spitzenreiter aus Limbach auf uns.

Schon im Trainingsspiel gegen Union Chemnitz wurde es deutlich, dass aufgrund der vielen langfristigen Ausfälle noch nicht alles genau abgestimmt ist. Trotzdem fuhren wir natürlich auch in der Besetzung, die uns für die Rückrunde zur Verfügung steht, mit der Absicht nach Limbach, Punkte zu holen.

Nachdem der Coach der Gastgeber, Willi Kühn, zum Saisonende seinen Abschied auf der Trainerbank bekannt gegeben hat, brennen die Limbacher noch mehr darauf die Saison als Tabellenführer zu beenden.

Dementsprechend starteten sie in die Partie. Nach dem 3:3 nutzten sie unsere schnellen Abschlüsse oder Ballverluste und bauten ihre Führung bis auf 9:4 nach 13 Minuten aus. Dann kamen wir besser ins Spiel. Die Abwehr bekam besseren Zugriff und Philipp Michalke konnte ein paar Würfe abwehren. In der 23. Minute markierte Timon den Ausgleich zum 13:13. Nach einem Doppelpack von Timon und einem weiteren Treffer von Viktor gingen wir sogar 15:16 in Führung. Anstatt diese Führung auszubauen, kassierten wir im Angriff eine doppelte Zeitstrafe und Limbach nutzte die Überzahl um zur Pause zum 16:16 auszugleichen.

Die Gastgeber erwischten auch den besseren Start in Durchgang 2. Nach 8 Minuten stand es 22:18, doch auch hier zeigten wir Moral. Wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen und verkürzten nach 46 Minuten auf 25:24. Doch der Ausgleich sollte nicht fallen. Die Limbacher nutzten ihre breite Bank um dann im Rückraum mal einen frischen Alexander Matschos zu bringen, der mit 4 Toren in Folge die Vorentscheidung brachte. Wir versuchten nochmal alles, offensive Abwehr, im Angriff agierten wir mit zusätzlichem Feldspieler. Doch die Wende sollte an diesem Samstag nicht mehr gelingen.

Dennoch können wir aus der Partie mit erhobenen Kopf heraus gehen. Beim Spitzenreiter zu verlieren ist keine Schande. Wir haben gekämpft bis die Kraftreserven aufgebraucht waren.

Umso spannender wird das nächste Heimspiel werden. Am kommenden Sonntag erwarten wir nach den 1. Frauen (12Uhr) zur gewohnten Zeit (14.30Uhr) den HSV Dresden in der Helbighalle. Die Dresdner sind mit einem Auswärtssieg in Görlitz in die Rückserie gestartet und wollen sich sicherlich für die Heimniederlage im Hinspiel revanchieren.

(SF)

Rückrundenstart beim Top-Favorit

Nach der Pause über den Jahreswechsel starten die Drittliga-Handballer vom SV 04 Oberlosa in die Rückrunde. Die Spitzenstädter gastieren am Sonntag beim Aufstiegsfavoriten HC Eintracht Hildesheim, der Anpfiff in der Hildesheimer Volksbank-Arena ertönt um 17 Uhr.

Von den lediglich fünf Minuspunkten welche die Niedersachsen bisher hinnehmen mussten, stammen zwei aus dem Hinspiel in der Plauener Kurt-Helbig-Halle. Den 04ern gelang beim 28:26-Erfolg damals eine Sensation. „Wir hatten da schon ein bisschen Glück, dass wir die Hildesheimer gleich beim Saisonauftakt zu Gast hatten. Noch einmal werden sie uns sicher nicht unterschätzen“, erwartet der Plauener Trainer Ladislav Brykner eine ganz anspruchsvolle Aufgabe. Mittlerweile hat sich die Mannschaft von Coach Daniel Deutsch bis auf Platz zwei vorgearbeitet und hat die Aufstiegsrunde zur 2.Liga fest im Blick. Vor der Winterpause überzeugte die Eintracht mit einem souveränen 35:30-Erfolg bei der starken U23 des SC Magdeburg. „Hildesheim stellt die beste Abwehr und den besten Angriff der Liga, hat in der eigenen Halle bisher nur einen Punkt abgegeben und verfügt aus meiner Sicht auch über den besten Kader. Wir sind am Sonntag ganz krasser Außenseiter“, weiß Brykner.

Personell gibt es bei den Schwarz-Gelben kaum Änderungen. Sowohl Nico Schneider als auch Miroslav Nedoma werden in der laufenden Saison nicht mehr zurückkehren, zudem steht ein Fragezeichen hinter Linksaußen Patrik Chobot der sich zuletzt mit einem Virus herumplagte. „Am Sonntag startet die Rückrunde. Wir haben 15 Endspiele vor uns um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Das erste Endspiel ist in Hildesheim und wir werden es ihnen so schwer wie möglich machen“, will Kapitän Libor Hanisch die Zähler keinesfalls kampflos den Profis aus Niedersachsen überlassen.

Das erste Heimspiel der Rückrunde steigt dann am 17.Januar gegen die HSG Eider/Harde.

 

–RM–

2. Männer zum Auftakt in Limbach

Oberliga Sachsen Männer

Auswärtsspiel Limbach-Oberfrohna (10.01.2026)

 

Direkt nach der Weihnachtspause geht es zum ersten Spiel im neuen Jahr und damit auch zum Auftakt der Rückrunde gleich direkt zum Tabellenführer nach Limbach-Oberfrohna. Die Limbacher führen mit bisher nur zwei Verlustpunkten die Tabelle klar an und waren auch in Plauen zum Saisonauftakt erfolgreich. Somit sind beim Rückspiel in Limbach die Rollen sicher klar vergeben. Nachdem die Schwarz-Gelben in den letzten beiden Spielen einige schmerzhafte und leider auch längerfristige Ausfälle hinnehmen mussten wird es für das „verbleibende“ Team darauf ankommen mit maximalem Einsatz und Willensstärke die Ausfälle zu kompensieren und zu zeigen, dass man sich auch von Rückschlägen nicht aufhalten lassen und die Position im Vorderfeld der Tabelle verteidigen will.

Alle Fans, die den Jungs die Daumen drücken wollen, sollten sich die Anwurfzeit am Samstag um 18:45 Uhr in Limbach notieren.

FSm

Gute Leistung – keine Punkte

In der 3.Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa sein Auswärtsspiel beim TSV Altenholz mit 28:32 verloren. Trotz einer über weite Strecken starken Leistung, mussten die 04er die Heimreise vom Nord-Ostsee-Kanal mit leeren Händen antreten.

Beim Kooperationspartner des Deutschen Rekordmeisters THW Kiel entwickelte sich vor 387 Zuschauern von Beginn an eine spannende Begegnung. Bis zum 5:5 legten die Plauener stets vor, die Nordlichter zogen ebenso beständig nach. Nch dem 7:5 für Altenholz folgte die stärkste Phase der Vogtländer im gesamten Spiel. Mit einem 8:1-Lauf zogen die Plauener an den Kielern vorbei und führten ihrerseits mit 13:8. Der TSV wollte seine imposante Heimbilanz von 10:2 Punkten weiter ausbauen und machte sich an die Aufholjagd. Bis zur Pause hatten die Hausherren den Rückstand egalisiert und nahmen beim 17:16 sogar eine hauchdünne Führung mit in die Kabinen. „Wir haben hier gegen eine sehr gute Mannschaft eine starke erste Halbzeit gespielt. Einziger Kritikpunkt ist, dass wir unsere zwischenzeitliche Führung etwas zu schnell hergegeben haben. Eine eigene Führung oder ein Remis zur Pause wäre psychologisch wichtig gewesen“, resümierte SV-Trainer Ladislav Brykner.

Der Start in die zweite Spielhälfte gelang seinem Team gut. Tore von Matevz Kunst und Sebastian Naumann brachten die Schwarz-Gelben wieder mit 21:19 in Vorhand. Nach etwa 45 Minuten behaupteten die 04er beim 25:22 weiterhin die Führung. „Dann kommt zu vieles zusammen. Wir nageln zwei Bälle an den Pfosten und kassieren binnen kurzer Zeit vier Zeitstrafen. Dann zwingen wir Altenholz ins Zeitspiel, blocken den letzten Wurf und es gibt Strafwurf weil der Block im Kreis stand. Eine Mannschaft von der Klasse des TSV nutzt das natürlich mit aller Konsequenz. Zudem steigt unsere bis dahin extrem niedrige Fehlerquote an und wir erzielen nur noch drei Tore“, versuchte Brykner die Schlussphase nach der Partie in Worte zu fassen. „Jetzt kurz nach dem Spiel bin ich auch extrem sauer auf die Unparteiischen, da ich einige Dinge anders gesehen habe. Aber ich muss mir das im Video noch einmal anschauen“, so der Plauener Coach. Angetrieben von den eigenen Fans setzten sich die Norddeutschen vom 26:26 vorentscheidend auf 31:26 ab und machten damit den sechsten Heimsieg im siebten Spiel perfekt. „Jetzt haben wir ein paar freie Tage, die uns nach einer extrem kräftezehrenden Hinrunde sicherlich guttun werden. Dann starten wir wieder mit neuem Mut und werden alles geben, um den Klassenerhalt perfekt zu machen“, verabschiedete sich Brykner mit seinem Team in die kurze Weihnachtspause.

 

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (9 Tore), Hanisch (1), Jezernik (2), Petrovsky (2), Chobot (2), Schauer (3), Becvar (2), Olkowski, Malta, Puljic (1), Naumann (6/ davon 2 Siebenmeter)

 

Zuschauer: 387

 

Zeitstrafen: Altenholz 3x2min / Oberlosa 7x2min

Strafwürfe: Altenholz 5/4 verwandelt / Oberlosa 2/2

error: Content is protected !!