Monat: Februar 2026

Spitzenreiter gastiert in Plauen

Den SV 04 Oberlosa erwartet am 22.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga eine absolute Mammutaufgabe. Zu Gast in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle ist der Tabellenführer MTV Braunschweig, der Anwurf erfolgt wie gewohnt am Samstag um 19 Uhr.

Mit 17 Siegen und nur drei Niederlagen steht das Team um Trainer Volker Mudrow verdient an der Tabellenspitze. Apropos Volker Mudrow, der Coach der Niedersachsen hat den Handball vor einiger Zeit revolutioniert. Als Erfinder der „schnellen Mitte“ als taktisches Mittel, überrannte der TBV Lemgo einst die gesamte Bundesliga und wurde unter Mudrow Deutscher Meister. Unter der Führung des Erfolgstrainers gelten die Braunschweiger als die taktisch flexibelste Mannschaft der Liga. „Ob Sieben gegen Sechs, ob mit vier Rückraumspielern ohne Kreisläufer, ob offensive oder defensive Abwehr, der MTV Braunschweig beherrscht viele Systeme. Sie sind daher unglaublich schwer zu bespielen und stehen zurecht ganz oben“, zollt SV-Coach Ladislav Brykner dem kommenden Kontrahenten viel Respekt. Trotz der 24:27-Niederlage im Hinspiel, boten die Plauener dem Spitzenreiter in Braunschweig über die vollen sechzig Minuten Paroli. „Wir haben dort sehr diszipliniert gespielt und den MTV voll gefordert. Das ist auch das Ziel am Samstag. Wenn es uns gelingt, das Spiel lange eng zu halten, ist vielleicht etwas drin“, hofft Brykner.

Auch wenn der MTV im Kalenderjahr 2026 noch gänzlich ohne Punktverlust ist, rechnen sich die Schwarz-Gelben am Samstag etwas aus. „Vollgas geben und mit viel Selbstvertrauen spielen. Wir haben gegen Braunschweig nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen“, gibt SV-Torjäger Matevz Kunst die Richtung vor.

Wollen die Spitzenstädter den Liga-Primus herausfordern, braucht es einmal mehr eine volle Tribüne. „Wir sind krasser Außenseiter. Mit einer Top-Leistung und der Unterstützung der Fans ist etwas möglich“, zeigt sich der Plauener Spielmacher Roman Becvar kämpferisch.

Personell wird es bei den 04ern im Vergleich zu den letzten Partien keine Veränderungen geben, neben den langfristigen Ausfällen von Nico Schneider und Miroslav Nedoma ist auch Kreisläufer Leos Petrovsky keine Option für Samstag.

 

–RM–

II. Männer mit Heimspiel

Oberliga Sachsen Männer

SV04 Plauen Oberlosa II – ZHC Grubenlampe

Am Sonntag empfängt die II.Mannschaft den ZHC Grubenlampe zum Nachbarschaftsduell in der Kurt-Helbig-Halle. Und nicht nur auf der Landkarte, auch in der Tabelle liegen beide Teams mit Platz 4 und 5 in direkter Nachbarschaft. Die Gäste mit der kürzesten Anreise kommen sicher mit einer klaren Zielstellung in die Spitzenstadt, da sie in den letzten 7 Spielen nur einen Punkt abgeben mussten. Auch das Hinspiel, mit einem deutlichen Sieg für die Plauener, wird noch in Erinnerung sein und für zusätzliche Motivation sorgen. Für die Gastgeber wird es wieder darum gehen, die leider nach wie vor zahlreichen Ausfälle mit Einsatzbereitschaft und Kampfgeist auszugleichen um die beiden Punkte im Vogtland zu behalten. Dabei werden auch hier die Eindrücke aus dem Hinspiel noch in Erinnerung sein und das Selbstvertrauen stärken. Vor allem aber brauchen die Jungs die Unterstützung von der Tribüne und Ihren Fans.

Daher bitte vormerken:   Sonntag 14:30 Uhr Helbig-Halle

FSm

SV 04 – Volleyballerinnen mit Befreiungsschlag

Am Sonntag Mittag empfing Regionalligist SV 04 Oberlosa in der Kurt-Helbig-Sporthalle den bisherigen  Tabellenvierten TSV Leipzig 76, der sich in den letzten Wochen auf leisen Sohlen mit drei Siegen an die Spitzengruppe herangekämpft hat. Auch wenn aufgrund der geringeren Anzahl absolvierter Spiele der Tabellenstand mit Platz 8 für die Oberlosaerinnen derzeit etwas verschoben aussah, war man sich im Vorfeld klar, dass es einer deutlichen Leistungssteigerung bedarf, um weiterhin im Meisterschaftsgeschehen ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Nach drei Wochen zur Regeneration gingen die Gushurst-Schützlinge hochkonzentriert in dieses Match und lieferten. Der klare 3:0- Heimsieg ( 25:15; 25:22; 25:22) gegen die Leipzigerinnen war Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung, aus der Hauptangreiferin Paula Rohleder in den wichtigen Spielpassagen mit harten Angriffen, gutem Aufgaben- und Blockspiel noch herausragte. Tabellenplatz vier war deshalb der verdiente Lohn für die gezeigte Leistung.

Für die erkrankte Kapitänin und Libera Juliane Ebel sprang Lisa Esser als Libera in die Presche und erfüllte diese Aufgabe im Aufbauspiel sehr zuverlässig. Im ersten Satz gelang dem SV04 frühzeitig durch druckvolles Spiel ein komfortabler Vorsprung, der sicher behauptet wurde. Im zweiten Satz sorgte vor allem Hanna Koch mit raffinierten Angriffen in die Schnittstellen des Gegners für schnelle Punkte. Leipzig steigerte sich in der Folge aber mit dem 12:12 und hielt bis zum 21:21 hart dagegen. Die athletischen TSV-Angreiferinnen konnten sich dann aber durch die konsequente Oberlosaer Blockarbeit in der Endphase nicht mehr entscheidend durchsetzen, wodurch Oberlosa in gewohnter mentaler Stärke auch den zweiten Satz gewann. Im dritten Satz hielt der TSV bis zum 14:14 hartnäckig mit, ehe mit Leonie Eckardt und Melina Gerke die Angriffswucht gesteigert wurde. Als es jedoch aufgrund einiger Fehler 22:21 stand und die Zuschauer unruhig wurden, war es vor allem auch die Kapitänin Ulrike Buchheim, die mit präzisen und schnellen Passspielen die TSV-Blockwehr ausmanövrierte. Oberlosas Angreiferinnen erledigten dann eiskalt den Rest für den umjubelten Heimsieg. Beste Spielerinnen wurden Paula Rohleder (SV04) und Jennifer Schlicker (TSV). Kommende Woche kommt es am Sonnabend um 19 Uhr in der Sporthalle Uferstrasse zum spannenden Duell mit dem Tabellendritten SC Freital, der durchaus noch Meisterschaftsambitionen hegt.

Oberlosa: Esser, Eckardt, Rohleder, Buchheim, Koch, Voigt, Winkler, Friedel, Schmelzer, Gerke

Gunar Rus

AL VB SV 04

Erster Neuzugang für die neue Saison

Der SV 04 Oberlosa hat den ersten Neuzugang für die neue Saison vermeldet. Aus der A-Jugend Bundesliga des HC Empor Rostock wechselt Rückraumspieler Fabrice Oertel in die Spitzenstadt.

Der 18-jährige Linkshänder stammt aus Zschopau im Erzgebirge. Seine Handballkarriere begann Oertel bei der SG Nickelhütte Aue. Später führte sein Weg in das Nachwuchsleistungszentrum des SC DHfK Leipzig und später zum HC Empor Rostock. Nach vier Jahren an der Ostseeküste möchte der 1,91m große Youngster zurück in die Heimatregion. „Zunächst einmal möchte ich mich bei den Trainern und Verantwortlichen des HC Empor für die letzten vier Jahre bedanken. Ich konnte mich dort sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln. Jetzt freue ich mich auf die neue Aufgabe in Plauen“, erklärt der talentierte Rückraumspieler.

„Mit Fabrice Oertel bekommen wir einen jungen und entwicklungsfähigen Linkshänder. Er hat sein Talent bereits im Probetraining bei uns gezeigt. Ich freue mich sehr, dass er sich für uns und unseren Weg in der 3.Liga entschieden hat“, erklärt der Plauener Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt.

„Der Sprung aus der A-Jugend Bundesliga in die 3.Liga bei den Männern ist groß, vor allem im athletischen Bereich. Dort will ich mich verbessern und ich will mir viel von den erfahreneren Spielern abschauen“, zeigt sich Oertel, der einen Vertrag bis 2028 unterschrieben hat, ehrgeizig.

 

–RM–

 

Oberlosa tief im Abstiegskampf

Oranienburger HC – SV 04 Oberlosa 33:27

 

Trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche konnten die Plauener Drittliga-Handballer auch in Oranienburg nicht punkten. Vor 854 Zuschauern in der Oranienburger MBS-Arena hatten die Hausherren am Ende die Nase vorn. Nach nun 2:14 Punkten aus den letzten acht Spielen befinden sich die Plauener endgültig tief im Abstiegskampf und haben nur noch vier Zähler Vorsprung auf den ersten Schleudersitz in die Regionalliga.

Die Spitzenstädter kamen gut in die Partie und führten nach zehn Minuten mit 5:4. Dank starker Paraden ihres überragenden Keepers Teo Mestrovic drehten die Gastgeber den Spieß um und gingen ihrerseits mit 8:6 in Führung. Die erste Zeitstrafe der Plauener nutzten die Oranienburger um den Abstand auf 10:6 auszubauen. In der Folge begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Mal hatten die Plauener das Momentum auf ihrer Seite und verkürzten wieder auf 10:11, dann hatte der OHC eine bessere Phase und setzte sich wieder etwas ab. Mit einem 16:13 aus Sicht der Hausherren ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Das Wechselspiel aus der ersten Hälfte setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort. Dem 17:18-Anschlausstreffer der Plauener folgte ein Ausbau der Führung zum 23:19 der Gastgeber. „Wir waren oft auf einen Treffer dran, schaffen es aber nicht mit dem Ausgleich oder der Übernahme der Führung einmal einen psychologischen Wirkungstreffer zu setzen“, erklärte SV-Coach Ladislav Brykner nach der Partie. Auch acht Minuten vor Ultimo schnupperten die Plauener beim 24:25 aus ihrer Sicht am so wichtigen Punktgewinn. Zu viele eigene Fehler in der Schlussphase ließen den OHC jedoch noch deutlich davonziehen und am Ende einen 33:27-Erfolg und damit den Sprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz feiern. „Uns fehlte auch ein bißchen die Disziplin sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Wir kassieren fünf Zeitstrafen, Oranienburg gar keine. Und Mestrovic im OHC-Kasten hat überragend gehalten“, fasste Brykner die Gründe der Niederlage nach der Partie zusammen.

Leichter werden die Aufgaben für die Schwarz-Gelben nicht. Am kommenden Samstag gastiert zunächst der Spitzenreiter aus Braunschweig in der Kurt-Helbig-Halle. Eine Woche später gibt es im hohen Norden bei der HSG Ostsee Abstiegskampf pur, bevor dann mit der U23 des SC Magdeburg und dem EHV Aue zwei weitere Top-Teams in der Spitzenstadt gastieren.

 

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (6 Tore), Hanisch (2), Jezernik (3), Chobot (1), Schauer (4), Meckel (1), Becvar (2), Olkowski, Malta, Puljic (1), Naumann (7/ davon 3 Siebenmeter)

 

Zuschauer: 854

 

–RM–

Oberlosa vor ganz wichtiger Partie

Am 21.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga steht für den SV 04 Oberlosa eine wichtige Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Der Tabellenelfte aus dem Vogtland (14:26 Punkte) gastiert beim Vierzehnten Oranienburger HC (9:31), welcher derzeit den ersten Abstiegsplatz belegt. Der Anwurf in der Oranienburger MBS-Arena erfolgt am Samstag um 18.30 Uhr.

Nach der derben 25:41-Niederlage in der Vorwoche in Rostock haben sich die 04er in dieser Woche zusammengesetzt. „Es wurde Tacheles geredet“, berichtet Vize-Kapitän Franz Schauer. „Natürlich erwartet niemand von uns einen Sieg in Rostock. Das ist eine Profi-Mannschaft, mit völlig anderen Möglichkeiten und Zielen als wir. Dennoch war unser Auftritt richtig schlecht. Darüber wurde am Dienstag nach dem Training Klartext gesprochen. Alles andere bleibt intern“, erklärt Schauer.

Nun soll in Oranienburg der Hebel umgelegt werden. „Jeder kennt die Tabelle, ein Sieg am Samstag würde uns unserem Ziel deutlich näherbringen“, so Schauer. Das Hinspiel gewannen die Oranienburger in Plauen mit 37:34. „Mit dem Kader und der Leistung, die sie in Plauen gezeigt haben, hätte ich nie geglaubt, dass Oranienburg gegen den Abstieg spielt. Das zeigt aber auch die Stärke der Liga“, erklärt der Plauener Trainer Ladislav Brykner. Beim OHC ist mittlerweile bereits der dritte Trainer in dieser Saison tätig. Nach der Trennung von Armands Uscins, Vater des deutschen Nationalspielers Renars Uscins übernahm zunächst der sportliche Leiter Patrick Lehmann in Doppelfunktion. Nun wurde mit Damir Eklic ein erfahrener Coach verpflichtet. Unter seiner Leitung präsentierte sich der OHC in der Vorwoche stark verbessert und unterlag dem EHV Aue vor toller Kulisse nach großem Kampf nur knapp mit 25:28.

Für die Plauener geht es am Samstag darum, das eigene Leistungsvermögen vollständig auszuschöpfen. Personell dürfte es im Vergleich zur Vorwoche keine Änderungen geben. Für alle Fans der Schwarz-Gelben, die nicht in der MBS-Arena dabei sein können, gibt es wie gewohnt Live-Bilder auf sporteurope.tv

 

–RM–

 

Handball | 1. Männer: Müssen uns hinterfragen, alle!

Handball – 3. Bundesliga / Männer

„Müssen uns hinterfragen, alle“!! 

In der 3. Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa beim Aufstiegsaspiranten HC Empor Rostock eine herbe Klatsche kassiert. Die Spitzenstädter blieben beim ehemaligen Europapokalsieger absolut chancenlos und unterlagen nach enttäuschender Vorstellung vor 800 Zuschauern mit 25:41.

„Wir müssen uns hinterfragen, alle“, war SV-Trainer Ladislav Brykner bereits zur Halbzeitpause bedient. „Wir produzieren hier in 30 Minuten 14 Fehler, das ist unterirdisch. So können wir nicht auftreten, so haben wir keine Chance“, erklärte der Plauener Coach. Sein Team kam sogar ordentlich in die Partie, bis zum 5:5 begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Im Anschluss reihten die 04er einen Fehler an den nächsten, die Rostocker bestraften das im Stile einer Spitzenmannschaft. Auch zwei Auszeiten brachten auf Seiten der Vogtländer keine Besserung, mit einem desaströsen 25:11 für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Schwarz-Gelben, was in ihnen steckt und legten binnen zehn Minuten einen 9:3-Lauf hin. Doch das Aufbäumen erwies sich als Strohfeuer, die Plauener verfielen ins alte Muster und servierten den Ostseestädtern den Kantersieg auf dem Silbertablett. Der HC Empor nahm wieder Fahrt auf und baute den Abstand bis zum Ende auf 41:25 aus. „Eine wahnsinnig hohe Anzahl an leichten Fehlern und eine ganz schwache Torwurfeffektivität“, musste Brykner nach dem Abpfiff konstatieren. „Rostock hat uns heute gezeigt, wie man mit absoluter Überzeugung und Willensstärke Handball spielt. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Das tut heute richtig weh“, konstatierte ein angefressener Plauener Coach. Die Schwarz-Gelben müssen sich schnell sammeln. Am kommenden Samstag wartet mit dem Oranienburger HC das Team, welches mit fünf Punkten Rückstand auf die 04er auf dem ersten Abstiegsplatz steht. „Dort müssen wir ein völlig anderes Gesicht zeigen“, konstatierte Brykner.

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (7 Tore / davon 1 Siebenmeter), Hanisch (5), Jezernik (1), Chobot (1), Schauer (4), Meckel, Becvar (2), Olkowski (3), Malta, Puljic, Naumann (2/1)

Zuschauer: 800

 

–RM–

Als Außenseiter an die Ostsee

Am 20.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga steht Teil zwei der „Auswärts-Trilogie“ für den SV 04 Oberlosa auf dem Programm. Für die Schwarz-Gelben heißt es früh aus den Federn zu klettern, denn zu ungewohnter Zeit, am Sonntag um 16:45Uhr, gastieren die Spitzenstädter beim ehemaligen Europapokalsieger HC Empor Rostock.

Mit derzeit acht Punkten Rückstand aus Platz zwei und noch zwei Nachholern in petto, haben die Rostocker das Saisonziel „Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga“ noch nicht aus den Augen verloren. Die Mannschaft um Trainer Michael Jacobsen geht am Sonntag als klarer Favorit in die Nachholbegegnung mit den Plauenern.

„Rostock hat den Traum vom Aufstieg noch nicht aufgegeben und wird nach der Hinspielniederlage hoch motiviert sein“, erwartet SV-Trainer Ladislav Brykner eine äußerst schwierige Auswärtsaufgabe für seine Mannschaft. Für einen Akteur im Oberlosaer Trikot ist der Auftritt an der Ostsee etwas ganz besonderes. Für Spielmacher Roman Becvar war der HC Empor seine erste Station in Deutschland. „Als junger Kerl bin ich damals aus meiner Heimat Pilsen nach Rostock in die 2.Liga gewechselt. Ich freue mich sehr auf die Partie in der Fiete-Reder-Halle und auf das Wiedersehen mit vielen Bekannten und Freunden. Aber erst nach dem Spiel, zuvor wollen wir versuchen, die Rostocker erneut zu überraschen“, verdeutlicht Becvar, dass es an der Ostsee um wichtige Zähler geht. „Wir haben derzeit fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Das ist gut, aber das ist kein Ruhekissen. Wir brauchen noch Punkte um auch nächstes Jahr in dieser Liga spielen zu können“, hat der Plauener Regisseur die Tabelle im Kopf.

„Im Hinspiel haben wir sehr gut verteidigt und hatten eine überragende Torhüterleistung. Beide Komponenten brauchen wir auch diesmal, wenn wir in Rostock etwas mitnehmen wollen“, weiß Brykner. Der HC Empor zeigte sich zuletzt in guter Verfassung und gewann das Mecklenburger Derby gegen Stralsund mit 33:28.

Personell gibt es bei den Spitzenstädtern kaum Veränderungen. Während die Saison für Nico Schneider (Wadenbeinbruch) und Miroslav Nedoma (Rücken-OP) vorbei ist, wird Leos Petrovsky mit Problemen an der Achillessehne ebenfalls einige Wochen ausfallen. Eigengewächs Lukas Meckel wird hingegen nach überstandener Krankheit wieder in den Kader zurückkehren.

Auch diesmal haben die Plauener Fans wieder die Gelegeneheit, die Partie im Live-Stream unter sporteurope.tv zu verfolgen.

 

–RM–

Überraschung hauchdünn verpasst

Füchse Berlin II – SV 04 Oberlosa 27:26

 

Die Plauener Drittliga-Handballer haben am 19.Spieltag eine Überraschung nur hauchdünn verpasst. Beim Tabellendritten, der U23 der Füchse Berlin, unterlagen die Spitzenstädter denkbar knapp mit 26:27.

„Ich bin enttäuscht. Wir haben nicht unsere beste Leistung abgerufen. Wir hätten hier etwas mitnehmen können, stehen jedoch am Ende mit leeren Händen da“, erklärte der Plauener Trainer Ladislav Brykner nach der Partie. Die Hauptstädter erwischten den besseren Start und führten schnell mit 4:1. Erst allmählich fanden die Vogtländer Zugriff auf die Partie und glichen zum 5:5 aus. Tore von Tim Stäglich und Matevz Kunst ließen die Schwarz-Gelben nach einem Viertel der Partie mit 7:5 in Führung gehen. „Unsere Defensive hat sehr gut gearbeitet, wir hatten zahlreiche Ballgewinne. Im Angriff hatten wir heute jedoch nicht die Zielstrebigkeit der letzten Wochen. Gegen die offensive Berliner Abwehr war unser Spiel zu statisch“, so Brykner. Die Berliner übernahmen wieder das Kommando und gingen bis zur Pause mit 13:11 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel waren die Plauener zunächst besser in der Begegnung. Tore des erneut überragenden Kunst sowie Becvar und Jezernik sorgten für die 18:17-Führung der Schwarz-Gelben. „Dann handeln wir uns drei Zeitstrafen ein. Zudem mussten wir immer wieder am Kreis improvisieren, Libor Hanisch war der einzige gelernte Kreisläufer im Kader, da uns sowohl Leos Petrovsky als auch Lukas Meckel gefehlt haben“, so Brykner. In der Folge nutzten die Berliner ihre Schnelligkeitsvorteile und zogen sieben Minuten vor Ultimo auf 25:20 davon. „In dieser Phase scheitern wir zu oft am Füchse-Keeper. Insbesondere von beiden Außenpositionen hatten wir heute nicht die nötige Effektivität“, erklärte der Plauener Coach. Oberlosa kämpfte und rackerte und war beim 25:26 urplötzlich wieder dran. Daran hatte auch Schlussmann Henric Ebert großen Anteil, der mehrfach stark parierte. Berlin traf zum 27:25, Oberlosa stellte postwendend wieder den Anschluss her. „In der letzten halben Minute spielen sich die Berliner munter die Bälle zu. Die Unparteiischen haben erst spät passives Spiel angezeigt und erst mit der Schlusssirene geahndet“, monierte Brykner. Der letzte Freiwurf nach der Sirene durch Matevz Kunst rauschte am Füchse-Kasten vorbei und die jungen Berliner feierten einen schwer erkämpften 27:26-Heimsieg.

 

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich (3 Tore), Kunst (11/ davon 2 Siebenmeter), Hanisch (3), Jezernik (1), Chobot, Schauer (3), Becvar (4), Olkowski, Malta, Puljic, Naumann (1)

 

–RM-

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