Autor: Verein_02
Videobotschaft vom „Carscht“
Hallo, liebe SV04-Fans, ich hoffe, euch geht’s gut? Vermisst ihr die Handballspiele genauso wie ich? Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir bald wieder gemeinsam großartige Spiele in unserer Helbighölle erleben dürfen – auch wenn es unter Umständen erst die Saison 2020/21 sein wird. Bis dahin versuche ich mich mit Kraft- und Lauftraining fit zu halten. Bleibt gesund. Euer Carsten
SV 04 – Handball – 1. Männer – Mannscahftskapitän Carsten Klaus
🖤💛🖤💛 Hallo, liebe SV04-Fans, ich hoffe, euch geht’s gut? Vermisst ihr die Handballspiele genauso wie ich? Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir bald wieder gemeinsam großartige Spiele in unserer Helbighölle erleben dürfen – auch wenn es unter Umständen erst die Saison 2020/21 sein wird. Bis dahin versuche ich mich mit Kraft- und Lauftraining fit zu halten. Bleibt gesund. Euer Carsten 🖤💛🖤💛
Gepostet von SV 04 Plauen-Oberlosa e.V. am Mittwoch, 25. März 2020
(07.03.2020) Oberlosa verliert Heimspiel
Text Karsten Repert // BLICK
Oberlosa verliert gewonnen geglaubtes Heimspiel
SV 04 scheitert beim 22:23 gegen Apolda an eigener Fehlerquote
Auf der Zielgeraden geht dem SV 04 Oberlosa die Luft aus. Die Plauener Handballer verloren am Samstagabend ihr bereits gewonnen geglaubtes Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten HSV Apolda mit 22:23 (9:8). Während die kampfstarken Gäste jetzt komfortable sechs Punkte Vorsprung haben auf einen Abstiegsplatz und als fast gesichert gelten, rücken für den ambitionierten SV 04 Oberlosa die anvisierten Medaillenplätze bei drei Zählern Rückstand erst einmal in die Ferne. Die Thüringer konnten ihr Glück kaum fassen. HSV-Trainer Patrick Schatz wirkte nach der Schlusssirene entsprechend überschwänglich: „Wir sind ja auswärts eher schwach. Aber wir haben nach dem Drei-Tore-Rückstand nie aufgesteckt und dass wir so zurückkommen und es am Ende sogar zum zweiten Auswärtssieg reicht, das ist einfach nur phänomenal.“
Oberlosa verschläft die Anfangsphase: 0:4!
Dabei hatte der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Bernd Märtner in seiner Begrüßungsrede den 444 Zuschauern noch angekündigt: „Wir wollen im Kampf um Platz drei noch einmal angreifen.“ Seine Worte verhallten. Vom Anwurf weg unterliefen dem Gastgeber Fehler über Fehler. Louis Hertel, Jakub Kolomaznik, Torsten Wetzel, Andreas Weikert, Linus Roth und nochmals Torsten Wetzel leisteten sich beim Abspiel oder im Abschluss Schwächen. Cheftrainer Petr Hazl war fassungslos: „Wie jeder gesehen hat, haben wir gar nicht mitbekommen, dass das Spiel begonnen hatte. Ich musste nach 7:39 Minuten die erste Auszeit nehmen.“ Nach dem Trainerweckruf fuhren die Hausherren den Motor nach und nach in den Überholmodus. Dieser Drehzahlbereich machte den Gästen zu schaffen. Oberlosa holte den 0:4-Rückstand (9.) binnen 13 Minuten auf. Nach dem 6:6-Ausgleich durch Philip Trommer-Ernst (22.) verwandelte Denny Mertig (30.) kurz vor der Halbzeitpause einen Siebenmeter zum 9:7. Doch der Apoldaer Slobodan Veselinovic zeigte mit seinem direkt verwandelten Freiwurf zum 9:8-Pausenstand das Problem der Hausherren auf. So richtig mit einhundert Prozent bei der Sache ist das Team aktuell nicht. Zwölf Fehlangriffe standen im ersten Abschnitt zu Buche.
SV 04 bricht in Schlussviertelstunde ein
Dass die Plauener Fehlerquote auch im zweiten Abschnitt hoch sein sollte, darauf deutete bei Wiederanpfiff gar nichts hin. Marc Multhauf (37./13:10) sorgte für die erste Drei-Tore-Führung. Diesen Vorsprung hielten die Plauener ohne zu glänzen bis zum 18:15-Zwischenstand (45.). Keiner weiß, was dann passierte in den Köpfen der Vogtländer. Binnen acht Minuten war die Führung futsch. Apolda kämpfte unverdrossen und spielte jetzt auch toll. Oberlosa scheiterte an einfachsten Abspielen. „Wir waren am Anfang und am Ende völlig von der Rolle“, musste SV-Coach Petr Hazl im Nachgang eingestehen. Symptomatisch für das ganze Spiel erlebten die Plauener Fans den Schlussakkord. Mit dem letzten von insgesamt acht Siebenmetern scheiterte Denny Mertig 70 Sekunden vor Schluss beim Stand von 22:23 am HSV-Keeper Igor Toskoski. Den Gegenangriff parierte SV-Keeper Max Flämig. Doch der folgende Anlauf endete mit einem Abspiel von Sebastian Duschek. Schlusssirene, Gästejubel! Der SV 04 Oberlosa muss nach dieser Niederlage aufpassen, dass er in den letzten fünf Spielen nicht noch „durchgereicht“ wird. Apolda hat als Tabellenzehnter nur drei Punkte weniger als die Plauener (aktuell 5. Platz) auf dem Konto.
Statistik
SV 04 Oberlosa: Flämig, Petzoldt; Kveton (4 Tore), Wetzel (1), Weikert (1), Roth (3), Trommer-Ernst (1), Mertig (7/davon 7 Siebenmeter), Richter (1), Duschek, Hertel (2), Kolomaznik, Multhauf (2), Rahn.
Zuschauer: 444
(kare)
(01.03.2020) Oberlosa verliert Top-Spiel
Handball – Oberliga / Männer
Oberlosa verliert Top-Spiel
HSV Bad Blankenburg – SV 04 Oberlosa 27:24
Nach sechs ungeschlagenen Spielen in Folge hat es die Oberlosaer Oberliga-Handballer am Sonntag im Top-Spiel beim HSV Bad Blankenburg erwischt. Die Spitzenstädter unterlagen mit 24:27 und belegen weiterhin den 4. Tabellenplatz (23:17 Punkte).
Vor 255 Zuschauern begann die Partie äußerst ausgeglichen. Bis zum 5:5 (14. Minute) konnte sich kein Team absetzen. Dann folgte die beste Phase im Spiel der Gäste. Dank einer starken Abwehrleistung blieben die 04er sieben Minuten ohne Gegentreffer und konnten selbst in diesem Zeitraum fünf Mal die Kugel im HSV-Gehäuse versenken. Lohn dessen war eine 10:5-Führung der Randplauener. Der überragende Akteur der Hausherren, Marcel Werner, brachte sein Team beim 8:11 wieder in Schlagdistanz. Mit einer weiterhin beweglichen und aggressiven Defensive behauptete Oberlosa seine Führung und nahm einen 13:10-Vorsprung mit in die Halbzeitpause.
Mit dem sprichwörtlichen Messer zwischen den Zähnen kamen die Kurstädter aus der Kabine und machten binnen vier Minuten den 13:13-Ausgleich perfekt. Nunmehr entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf Rennen bis zum 16:16. Oberlosa verlor nach einer sehr harten Entscheidung der beiden Unparteiischen Torsten Wetzel mit einer Roten Karte. Beim 20:18 konnten sich die Hausherren erstmals mit zwei Toren absetzen und behaupteten diese Führung auch beim 22:20.
Oberlosa gab sich jedoch noch nicht geschlagen und kämpfte mit aller Macht um den Ausgleich. Der gelang dann schließlich Paul Richter beim 23:23 etwa fünf Minuten vor Ultimo. Erneut Werner per Doppelschlag zum 25:23 und eine Zeitstrafe gegen Paul Richter ließen dann das Pendel zugunsten der Hausherren ausschlagen. Die routinierten Thüringer brachten den Erfolg in trockene Tücher und behaupten somit den 3.Tabellenplatz (26:14 Punkte).
SV-Co-Trainer Richard Wander resümierte: „In der ersten Hälfte hatten wir den Kontrahenten weitestgehend im Griff. Dennoch haben wir es da auch verpasst, einen größeren Vorsprung heraus zu werfen. In der zweiten Hälfte hat Bad Blankenburg enorm Druck gemacht, da hat man schon gesehen, dass die nicht umsonst 16:2 Punkte in eigener Halle geholt haben. In den letzten Minuten lief es für uns dann auch ein bisschen unglücklich, letztlich geht der Sieg für Bad Blankenburg in Ordnung. Jetzt heißt es volle Konzentration auf das Heimspiel am Samstag gegen Apolda.“
Oberlosa: Klaus, Flämig; Fort, Wetzel, Weikert, Roth, Trommer-Ernst (3 Tore), Mertig (3/ davon 2 Siebenmeter), Richter (5), Kolomaznik (2), Duschek (3), Hertel (3), Multhauf, Rahn (5)
Zuschauer: 255
Zeitstrafen: Bad Blankenburg 4x2min. / Oberlosa 3x2min. + 1 Rote Karte
Strafwürfe: Bad Blankenburg 7/5 verwandelt / Oberlosa 2/2
(RM)
(22.02.2020) 906 Zuschauer zum Stadtderby
(Text von Karsten Repert // BLICK)
Herzschlagfinale: Oberlosa siegt und Einheit erhält Beifall
906 Zuschauer erleben Stadtderby
Der SV 04 Oberlosa hat das Plauener Handballderby gegen den HC Einheit mit 24:21 (9:10) gewonnen. Vor 906 Zuschauern war es das knappste der letzten acht Prestigeduelle. Die rot-weißen Gäste bekamen für ihren tollen Auftritt sehr viel Lob. „Aber genau das ist es, was mich wurmt. Dass es wieder nicht gereicht hat“, sprach Maximilian Krüger das aus, was letztlich „einheitlich“ zu Buche steht. Aber: „Wenn wir so weiter arbeiten, dann werden wir in der Mitteldeutschen Oberliga drin bleiben und dann wird es nächste Saison noch spannender“, kündigte HCE-Spielertrainer Jan Richter gleich nach Spielschluss an. Der SV 04 Oberlosa hatte das Herzschlagfinale von der Auswechselbank aus gewonnen, weil die Schwarz-Gelben durch ihren großen Kader über 60 Minuten Vollgas geben können.
Es war wirklich ein Handballfest
Dieses Spiel ist ein wahrer Klassiker. Die Mutter des Handballs im Vogtland. 906 Zuschauer erlebten am Samstagabend diesen Krimi, den der SV 04 Oberlosa auf der Zielgeraden gewann, weil dem HC Einheit Plauen nach einem intensiven Stadtderby zwei, drei Körner fehlten. Schon im Hinspiel setzten sich die Schwarz-Gelben erst in den letzten sechs Minuten zum 29:25-Endstand durch. Diesmal verpasste Einheit fünf Minuten vor dem Ende den möglichen 20:20-Ausgleich. HCE-Werfer Matyas Burda scheiterte an SV-Torwart Carsten Klaus.
Danach parierte der Oberlosaer Schlussmann auch die nächsten beiden Einheit-Angriffe gegen Maximilian Krüger und Dominik Pecek. Nur dadurch blieben die Oberlosaer in Führung und sie setzten sich nach Toren von Philip Trommer-Ernst, Paul Richter, Torsten Wetzel sowie Louis Hertel noch mit 24:21 durch. Besonders hervorzuheben war die Leistung von Einheit-Schlussmann Jan Misar, der die Oberlosaer schier zur Verzweiflung trieb. Mit 15 astreinen Paraden brachte der Keeper den rot-weißen Fanblock zum Brodeln und seine Mannschaft dem Derbysieg so nah wie lange nicht.
Einheit war im ersten Durchgang besser
„Ich finde aber, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz so gut waren wie in der ersten Hälfte“, schätzte HCE-Keeper Jan Misar den Spielverlauf ein. Das lässt sich auch statistisch belegen. Nach vier Toren von Philip Trommer-Ernst für Oberlosa und Maximilian Krüger sowie David Zbiral stand es 4:4-Unentschieden: „Wir haben uns dann tüchtig schwer getan, lagen nach dem 4:7 bis zum 6:9 mit minus drei in Rückstand und zogen erst in den letzten dreieinhalb Minuten der ersten Halbzeit gleich“, monierte SV-Trainer Petr Hazl. Dominik Pecek traf zwölf Sekunden vor der Pausensirene zum 9:10-Halbzeitstand.
Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen
Nach dem Seitenwechsel gelang den Hausherren sechsmal in Folge der Ausgleich, während Einheit danach jeweils in Führung ging. Dieses Verschleißspiel kostete die Gäste mehr Kraft, als den Schwarz-Gelben, weil Oberlosa sehr oft durchwechseln konnte und so quasi ständig zwei Akteure Kraft sammeln durften. Also nutzte Oberlosa einen Zwischenspurt zur 19:16-Führung (49.).
Doch der bärenstarke HCE kam noch einmal zurück. Lediglich der mögliche 20:20-Ausgleich wollte nicht gelingen. Die Reusaer bekamen viel Lob für ihren Auftritt. Auch wenn das natürlich nur ein schwacher Trost für die Mannschaft um Torjäger Martin Danowsk ist, der alle fünf Einheit-Siebenmeter verwandelte. Martin Danowski bedankte sich vor dem Spiel beim Einheit-Anhang mit seiner Vertragsverlängerung bis 2024 und nach dem Spiel mit einem angedeuteten Herz. Bester und auffälligster Akteur bei den Gästen war am Samstagabend David Zbiral, der mit sieben Treffern auch erfolgreichster Schütze beider Teams wurde.
Carsten Klaus: „Den Siebenmeter hätte ich weglassen sollen“
Für Unmut im Gästefanblock sorgte in der Schlussminute ausgerechnet der Oberlosaer „Matchwinner“ Carsten Klaus. Im Überschwang hatte sich der Torhüter nach den drei entscheidenden Paraden mit in den eigenen Angriff eingeschaltet und der Keeper trat dann sogar zum Siebenmeter an.
Zwölf Stunden später meldete sich der Sportsmann: „Ich wollte den HC Einheit nicht demütigen, sondern ich war in diesem Hexenkessel einfach voller Adrenalin. Den Siebenmeter hätte ich weglassen sollen“, erkannte der künftige SV-Manager. Cheftrainer Petr Hazl hatte bereits zuvor kundgetan, „dass es gut war, dass der Siebenmeter nicht rein gegangen ist. Ich bin froh, dass wir wieder gewonnen haben und in solch einer tollen Handballstadt zu Hause sind. Respekt vor allen Zuschauern, die diesem insgesamt fairen Spiel einen würdigen Rahmen gegeben haben.“ Einheit-Cheftrainer Vasile Sajenev war „mit der Leistung meiner Jungs zufrieden. Wir dürfen jetzt nur nicht den Fehler machen, uns im Abstiegskampf schon zu sicher zu fühlen. Wir brauchen noch Punkte.“
Für den SV 04 war es der achte Derbysieg in Folge. In den Jahren davor spielte der HC Einheit teilweise einige Ligen höher, sodass es lange Zeit kein Derby der beiden ersten Männermannschaften gab.
Statistik
SV 04 Oberlosa: Klaus, Flämig; Fort, Wetzel (1 Tor), Weikert (1), Roth, Trommer-Ernst (5), Mertig (2/davon 2 Siebenmeter), Richter (2), Duschek (3), Hertel (4), Kolomaznik (3), Multhauf, Rahn (3)
HCE Plauen: Misar, Pour – Kies, Model, Gemeinhardt, Krüger (2), Burda (2), Broz (1), Zbiral (7), Danowski (5/5), Pecek (1), Dolak (2), Jan Richter (1)
Zuschauer: 906
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(02.02.2020) Top-Spiel endet Remis
Handball – Oberliga / Männer
Top-Spiel endet Remis
HC Burgenland – SV 04 Oberlosa 31:31
Das Top-Spiel der Handball-Oberliga zwischen dem Spitzenreiter HC Burgenland und dem SV 04 Oberlosa endete am Sonntag Abend 31:31-Unentschieden. Damit bleiben beide Teams in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen. Während die Naumburger ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf zwei Punkte ausbauten, kletterten die Spitzenstädter zumindest vorläufig auf Tabellenplatz drei.
Von Beginn an klappten beide Teams das Visier herunter und spielten voll auf Sieg. Oberlosa ging schnell mit 3:1 in Führung, wenig später lag der Tabellenführer mit 5:4 vorne. Es entwickelte sich ein rasantes Spiel auf hohem Niveau. HC-Trainer Steffen Baumgart bezeichnete in der Pressekonferenz das Spiel als „die vielleicht spielerisch beste Partie der Saison“. Munter wechselte die Führung hin und her. Über die Stationen 8:8 und 12:12 bekamen die Zuschauer ein tolles Spiel geboten. Per Doppelschlag brachte Marc Multhauf die 04er wieder mit 14:12 in Führung, doch die Burgenländer schafften auch hier wieder den 15:15-Ausgleich. Mit einem leistungsgerechten 16:16 ging es schließlich in die Halbzeitpause, auch weil Denny Mertig zwei Mal in aussichtsreicher Position an HC-Keeper Max Neuhäuser scheiterte.
Nach dem Wiederanpfiff legten zunächst wieder die Spitzenstädter auf 19:17 vor. Der Liga-Primus traf jedoch wenig später durch den überragenden Tom Hanner wieder zum 20:20. Dann waren die Hausherren am Drücker und gingen ihrerseits mit 25:23 in Führung. Ein mehrfach stark parierender Max Flämig im Oberlosaer Tor hielt die Gäste weiterhin im Spiel, vorne trafen Marc Multhauf per Strafwurf und Philipp Trommer-Ernst zum erneuten Ausgleich. Wieder legte der Spitzenreiter beim 27:25 zwei Tore vor. Der trotz Verletzung bärenstark auftrumpfende Jakub Kolomaznik, Torsten Wetzel und der nach schweren Verletzungen immer besser in Fahrt kommende Sebastian Duschek drehten den Spieß wieder um und sorgten sehr zur Freude der mitgereisten SV-Fans für eine 29:28-Führung der Schwarz-Gelben. In dieser Phase parierte SV-Keeper Max Flämig zwei Strafwürfe der Hausherren. Nachdem die Domstädter ihrerseits wieder 31:30 führten, blieb Marc Multhauf an der Strafwurflinie eiskalt und traf zum Ausgleich. In den Schlusssekunden verteidigten die Randplauener leidenschaftlich den wertvollen Punktgewinn.
Stimmen zum Spiel:
Petr Hazl (Trainer Oberlosa): “Wir haben hier ein tolles Auswärtsspiel gemacht. Ich denke die Punkteteilung geht in Ordnung, dieses Spiel hatte keinen Verlierer verdient. Es war ein würdiges Spitzenspiel mit viel Tempo. Einerseits ärgert mich die nun folgende zweiwöchige Spielpause, da wir gerade einen Lauf haben, andererseits haben wir sehr viele angeschlagene Spieler, denen die Pause natürlich gut tut.“
Steffen Baumgart (Trainer Burgenland): „Ich habe hier auch ein tolles Spiel gesehen. Beide Teams waren absolut auf Augenhöhe und das Unentschieden geht vollauf in Ordnung. Natürlich wollten wir zu Hause unbedingt gewinnen, man hat aber heute auch gesehen, welche Qualität die Oberlosaer Mannschaft hat.“
Oberlosa: Klaus, Flämig; Kveton, Fort, Wetzel (3 Tore), Weikert (1), Roth, Trommer-Ernst (3), Mertig, Richter (2), Duschek (5), Kolomaznik (6), Multhauf (7/ davon 3 Siebenmeter), Rahn (4)
Burgenland: Neuhäuser, Nositschka; Aumann, Dober (5), Benecke (3), Höhne (4), Heinig (4), Weber, Kaßler, Zerrenner (5), Eulitz (1), Hanner (8), Anlauf, Meiner
Zuschauer: 236
Zeitstrafen: Burgenland 2x2min. ; Oberlosa 1x2min.
Strafwürfe: Burgenland 4/0 verwandelt ; Oberlosa 3/3
(RM)
(25.01.2020) 27:25-Sieg gegen Aschersleben
Text von Karsten Repert // BLICK
Es knirscht im Getriebe, aber es geht voran!
Der SV 04 Oberlosa feiert 27:25-Sieg gegen Aschersleben
Der SV 04 Oberlosa zählt nach zuletzt 8:0 Punkten zur Spitzengruppe in der Mitteldeutschen Oberliga. Aber: Der hart erkämpfte 27:25-Sieg gegen den Drittletzten der Tabelle – den stark ersatzgeschwächten HC Aschersleben zeigt, wie schwergewichtig künftig die Worte der Plauener Trainer sind. Assistenztrainer Richard Wander hatte alles genau vorhergesagt. Wieder gab es ein Fotofinish. Diesmal verbunden mit viel Freude für den Oberlosaer Anhang.
Aschersleben steckt zu Unrecht unten drin
In der Vorbesprechung stellte der Co-Trainer Richard Wander klar: „Aschersleben hat eine spielstarke und unbequeme Mannschaft. Sie ist sehr routiniert und eingespielt. Definitiv steht unser Gegner zu Unrecht dort unten und er ist deutlich stärker einzuschätzen, als es die Tabelle sagt! Die hervorragenden Einzelspieler werden jede Unachtsamkeit von uns durch ihr sehr gutes Umschaltspiel und taktisches Reservoir ausnutzen.“ Der SV 04 startete durchaus konzentriert. Nach einer guten ersten Halbzeit führten die Spitzenstädter mit 15:14. Doch bereits da deutete sich an, dass die Vogtländer zwar die gegnerischen Stärken und Schwächen kennen. Rückraumschütze Paul Richter musste aber einräumen: „Es ist eben nicht so leicht, in dieser brutal engen Liga den Kopf über 60 Minuten oben zu behalten. Das müssen wir uns eingestehen und künftig besser machen.“
Erst sechs Tore Vorsprung, dann zehn Fehlangriffe in Folge
In der Tat! Nachdem der Gastgeber bereits im ersten Durchgang mit fünf „Riesen“ und zwei Siebenmetern am Ascherslebener Torhüter Mantas Gudonis scheiterte, machten es die Plauener nach der Pause zunächst besser. Entgegen kam den Hausherren dabei die Personalnot der Gäste, die durch eine schwere Verletzung von Alexander Weber und die dritte Zeitstrafe gegen Jens Schmidt (Rote Karte/41.) noch größer wurde. Jetzt fehlten dem HCA sechs Akteure. Und so führte der Plauener Torwart Carsten Klaus als Kapitän sein Team mit tollen Paraden an. Paul Richter (18:16), Jabuk Kolomaznik (19:16), Sebastian Duschek (20:16), Jiri Fort (22:17) und wiederum Paul Richter (23:17) sorgten mit ihren Treffern für die vermeintliche Vorentscheidung. So glaubten es alle. Co-Trainer Richard Wander hatte in der Vorbesprechung bereits gewarnt: „Wir sind im Hinspiel heftig unter die Räder gekommen, aufgrund unserer katastrophalen Chancenverwertung. Genau diese danach folgenden Tempogegenstöße müssen wir verhindern.“ Das klappte diesmal gut. Aber eben nur bis zur 47. Spielminute!
Am Ende war’s ein Zittersieg
Angesichts des scheinbar sicheren Vorsprungs und des minimierten Gästekaders „hat uns vermutlich unser Hinterkopf einen Streich gespielt. Wir haben uns fast selbst geschlagen“, stellte Richard Wander nach Spielschluss fest. Anstatt die Partie souverän zu Ende zu spielen, leistete sich der SV 04 zehn Fehlwürfe und Ballverluste in Folge. Gäste-Trainer Dmitri Filippov durfte stolz sein auf seine Truppe: „Wir hatten nur noch zwei Wechlser, haben aber gezeigt, was für ein tolles Team wir sind.“ Und zack. Schon gelang Jan Illig der 23:22-Anschlusstreffer. Die Oberlosaer Nerven flatterten jetzt. Jan Illig besorgte den 24:24-Ausgleich (58.). Doch dann übernahmen Moritz Rahn (2 Tore) und Philip Trommer-Ernst Verantwortung. Deren Tore und eine Parade von Schlussmann Carsten Klaus bedeuteten den 27:25-Zittersieg.
Jetzt geht’s zum Tabellenführer
Cheftrainer Petr Hazl wirkte nach dem vierten Sieg in Folge äußerst besonnen: „Wir werden weiter an uns glauben und an uns arbeiten. Der Prozess, in dem wir uns befinden, ist noch instabil. Wir fahren kommenden Samstag zum Spitzenreiter HC Burgenland. Jeder von uns wird versuchen, auch dort das bestmögliche Resultat zu erzielen.“ In der Tabelle rangiert Oberlosa jetzt auf Platz vier, weil der bisherige Vierte, Bad Blankenburg, sein Heimspiel gegen Aue II erst am 9. Februar bestreitet.
Statistik
SV 04 Oberlosa: Klaus, Flämig; Fort (1 Tor), Wetzel (3), Weikert (2), Roth, Trommer-Ernst (2), Zobirei, Mertig (3/davon 1 Siebenmeter), Richter (6/1), Duschek (2), Kolomaznik (3), Multhauf (2), Rahn (3).
Zuschauer: 602
(kare)
(Fotos: SV 04 // weitere Fotos auf unserer Facebookseite)
(18.01.2020) Dritter Auswärtssieg in Folge

Text: Karsten Repert / BLICK
Rekord für Oberlosa: Dritter Auswärtssieg in Folge
SV 04 nach 33:25-Sieg beim SV Oebisfelde auf Medaillenkurs
Es war der große Tag von Moritz Rahn. In Oebisfelde warf der Linksaußen neun Tore zum 33:25-Sieg des SV 04 Oberlosa.
Oebisfelde. Die Mitteldeutsche Oberliga spielt total verrückt! Genau vor acht Wochen stellte noch ein Handballfan in der Pressekonferenz die Trainerfrage. Jetzt hat Chef-Coach Petr Hazl mit dem SV 04 Oberlosa den dritten Auswärtssieg in Folge gefeiert. „Das gab es noch nie in unserer Vereinsgeschichte“, freut man sich im Vorstand. Und es kommt noch besser: Nach dem 33:25-Erfolg beim SV Oebisfelde fehlt den Plauenern nur noch ein Punkt zum Medaillenplatz. Die Liga ist so eng beieinander wie noch nie. Rückblick: Mitte Dezember 2019 befanden sich die Vogtländer im unmittelbaren Abstiegskampf. Deshalb hält sich Petr Hazl auch mit großen Worten zurück. „Wir haben vor zwei Monaten und auch davor keinen Deut besser oder schlechter gearbeitet als jetzt. Was mich freut ist, dass wir keine Panik geschoben, sondern den Karren im Verein zusammen angeschoben haben. Punkt!“
Oberlosa stand im Stau: Fünfstündige Anreise!
Der Sieg beim angeknockten SV Oebisfelde gewinnt noch an Wert, wenn man die Umstände betrachtet. Aufgrund eines Autobahnstaus auf der A9 traf Oberlosa erst kurz nach 18 Uhr und über fünf Stunden Fahrtzeit am Spielort im Börde-Landkreis ein. „Der Anwurf wurde auf 18.45 verlegt. Die Erwärmung vollzogen wir im Schnelldurchlauf und starteten dann mit Vollgas ins Spiel“, berichtet Kapitän Carsten Klaus. Die Gäste hatten beim Tabellenvorletzten abwehrstark begonnen, jedoch im Angriff noch zu fahrig gewirkt. So führten die Plauener zwar mit 5:2 (12.), 7:4 (15.) und 9:7 (20.), doch dann riss das Konzentrationsloch auf, welches vielleicht auch der ungünstig verlaufenden Spielvorbereitung zuzuschreiben war. Michael Meichnser brachte so die Gastgeber per Doppelschlag in Führung. Doch trotz des 9:10-Rückstandes hatte man stets das Gefühl, dass die Gäste alles im Griff haben. Die Spitzenstädter wendeten schnell das Blatt und sie gingen mit einer 14:13-Führung in die Pause.
Moritz Rahn überragend!
In Halbzeit zwei dirigierte Andreas „Boris“ Weikert seine Abwehr hervorragend und Oberlosa war mehr und mehr in der Lage, sein Konterspiel aufzuziehen. Chef-Trainer Petr Hazl und Assistent Richard Wander spielten gekonnt alle Trümpfe aus und so wuchs der Vorsprung komfortabel an. Bemerkenswert: Moritz Rahn (9 Tore) übernahm in allen Spielsituationen Verantwortung und ebenso Jakub Kolomaznik (6). Im geordneten Angriffsspiel wusste zudem vor allem Torsten „Torti“ Wetzel (5) zu gefallen. Oebisfelde konnte jetzt nicht mehr mithalten. Oberlosa schraubte das Ergebnis nach oben. Nach den Zwischenstationen 19:16, 22:17 bis zum 27:19 dann doch noch eine Schrecksekunde: Jakub „Kuba“ Kolomaznik verletzte sich am Fuß bei einer Abwehraktion und konnte fortan nicht mehr in der Deckung helfen. Jiri Fort sprang in die Bresche und der „Ersatzmann“ steuerte noch zwei wichtige Tore bei. Im Angriff versuchte Paul Richter sein Glück am Kreis.
„Es ist alles perfekt aufgegangen. Jeder hat dort für den Erfolg gearbeitet, wo es sein musste. Ich möchte allen, die bedingungslos an uns glauben, ganz herzlich Dankeschön sagen. Erfolg ist kein Selbstläufer“, betont Petr Hazl.
Nächsten Samstag geht’s im Heimspiel gegen den Drittletzten HC Aschersleben um Folgendes: „Wer sich in dieser Liga überschätzt, der bekommt sofort einen Gong. Aschersleben ist nicht schlechter als wir. Der Verein hat nur weniger Punkte“, stellt Petr Hazl klar. Anwurf ist 19 Uhr.
Statistik
SV 04 Oberlosa: Klaus, Flämig; Fort, (2 Tore), Wetzel (5), Weikert, Roth, Trommer-Ernst (3), Mertig (3/davon 1 Siebenmeter), Richter (2), Duschek (1), Hertel, Kolomaznik (6/1), Multhauf (2), Rahn (9).
(11.01.2020) Oberlosa deklassiert den Spitzenreiter
Handball – Oberliga / Männer
Oberlosa deklassiert den Spitzenreiter
Concordia Delitzsch – SV 04 Oberlosa 17:31
Der SV 04 Oberlosa hat es am 15. Spieltag der Handball-Oberliga so richtig krachen lassen. Die Spitzenstädter gewannen beim bisherigen Tabellenführer Delitzsch überaus deutlich mit 31:17. „Wir hatten zuvor eine sehr gute Trainingswoche. Umso glücklicher bin ich, dass sich die Jungs dafür belohnt haben“, jubelte SV-Coach Petr Hazl nach dem Schlusspfiff.
Dabei kam seine Mannschaft schlecht ins Spiel und lief zunächst einem Rückstand hinterher. Bereits in der achten Minute beorderte Hazl sein Team beim Stand von 3:1 für die Hausherren zur Auszeit. Insbesondere in der Abwehr setzten die 04er fortan die Vorgaben sehr gut um. Der Delitzscher Angriffsmotor geriet immer mehr ins stocken, zudem schwang sich Carsten Klaus im SV-Gehäuse zu einer tollen Leistung auf. Beim 4:3 brachte Jakub Kolomaznik die Randplauener erstmals in Front. Wohl niemand der knapp 300 Zuschauer ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass Oberlosa die Führung an diesem Abend nicht mehr abgeben würde. Über die Stationen 9:6 und 11:8 behaupteten die Schwarz-Gelben ihren Vorsprung. Praktisch mit der Pausensirene jagte Marc Multhauf trotz harter Bedrängnis die Kugel zum 14:11-Pausenstand ins Netz.
Der Start in den zweiten Spielabschnitt gelang den Spitzenstädtern perfekt. Louis Hertel (2) und Torsten Wetzel erhöhten mit ihren Treffern auf 17:11. Dem Spitzenreiter fiel ohne die Routiniers Baumgärtel und Wendlandt gegen die äußerst bewegliche Gästeabwehr nicht viel ein, zudem stand Carsten Klaus weiterhin wie eine Wand. Oberlosa wechselte viel und hielt das Tempo permanent hoch. So schraubten die 04er den Abstand immer weiter nach oben und lag beim 23:15 deutlich vorn.
Beim 26:16 etwa zehn Minuten vor Ultimo hallten bereits die Freudengesänge der etwa 30 mitgereisten Schlachtenbummler durch die Halle. Unerwartet deutlich mit 31:17 gewannen die Schwarz-Gelben letztlich auch in der Höhe verdient und schoben sich mit nunmehr 16:14 Punkten auf Platz 5 nach vorn.
„Großes Kompliment an meine Mannschaft. Nach zerfahrenem Beginn haben wir hier ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht. Wir haben aggressiv und leidenschaftlich verteidigt und unsere Torchancen mit zunehmender Spielzeit immer konsequenter genutzt“, zeigte sich Trainer Petr Hazl sehr zufrieden.
Delitzsch: Herholc, Pantel; Günther, Janßen, Grohmann (4 Tore / davon 1 Siebenmeter), Prautzsch (3), Teresniak, Müller, Sowada (1), Harig, Schmidt (1), Karl (1), Brodowski (3), Amtsberg (4)
Oberlosa: Klaus, Flämig; Kveton (1), Wetzel (4), Weikert, Roth (4), Trommer-Ernst (1), Mertig (2), Richter (1), Duschek (3), Hertel (4), Kolomaznik (4), Multhauf (4/2), Rahn (3)
Zuschauer: 280
Zeitstrafen: Delitzsch 5x2min.; Oberlosa 4x2min.
Strafwürfe: Delitzsch 1/1 verwandelt; Oberlosa 5/2
(RM)
(21.12.2019) Oberlosa feiert wichtigen Sieg
Handball – Oberliga / Männer
Oberlosa feiert wichtigen Sieg
HBV 90 Jena – SV 04 Oberlosa 21:25
Der SV 04 Oberlosa hat das letzte Spiel des Kalenderjahres gewonnen. Die Mannschaft um Trainer Petr Hazl setzte sich beim HBV 90 Jena mit 25:21 durch. Mit diesem Sieg weisen die Schwarz-Gelben nunmehr 14:14 Punkte aus und belegen damit Rang sieben. Der Abstand zum Medaillenplatz beträgt vier Punkte, der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz liegt bei fünf Zählern.
Die Spitzenstädter hatten sich viel vorgenommen, starteten hochkonzentriert in die Partie und gingen mit 3:1 in Führung. Auf beiden Seiten war zunächst viel Nervosität im Spiel. Zudem erwiesen sich die beiden Torhüter Kowalczyk (Jena) und Klaus (Oberlosa) als starker Rückhalt, so dass sich zunächst eine torarme Partie entwickelte. Jena zog seinerseits mit 4:3 in Führung bevor der starke Paul Richter den erneuten Ausgleich besorgte. In der Folge legte Oberlosa immer wieder ein bis zwei Tore vor. Beim 9:9 durch den agilen Ungarn Richard Vagner gelang den Hausherren letztmals der Ausgleich. Jakub Kolomaznik per Strafwurf und Sebastian Duschek aus dem Rückraum brachten die 04er wieder mit 11:9 in Front. Mit einem knappen 12:11 für die Randplauener ging es zum Pausentee.
Auch nach dem Wiederanpfiff blieb Oberlosa stets knapp in Führung. Mit zunehmender Spieldauer ging es immer robuster zur Sache, so dass es auf beiden Seiten viele Zeitstrafen hagelte. In dieser Phase bewies Andreas Weikert einmal mehr, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Neben einer starken Abwehrleistung zeichnete der Rotschopf auch immer wieder für das schnelle Umschaltspiel verantwortlich. Beim 19:16 lag Oberlosa erstmals mit drei Toren vorn, HBV-Coach Pierre Liebelt bat seine Mannen zur Auszeit und stellte seine Abwehr offensiver auf. SV-Trainer Petr Hazl reagierte und stellte im Angriffsspiel taktisch um. Diese Maßnahme fruchtete und Marc Multhauf (2) und Sebastian Duschek (2) erzielten in dieser Phase wichtige Tore zur 23:19-Führung. Kurz vor Ultimo sorgten die Saalestädter mit dem 21:23 noch einmal für etwas Spannung, jedoch machten Jakub Kolomaznik und Moritz Rahn die Hoffnungen der Thüringer endgültig zunichte.
Die mitgereisten 60 Fans der Schwarz-Gelben feierten im Anschluss einen verdienten Auswärtssieg ihres Teams. „Dass es heute hier keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt, war von vornherein klar. Jena hatte durch den Punktgewinn in Freiberg Selbstvertrauen. Wir haben mit großer Leidenschaft gespielt und den Sieg letztlich erzwungen. Kompliment an meine Mannschaft, wie sie heute gefightet hat“, zog Trainer Petr Hazl ein zufriedenes Fazit.
Für die 04er geht es nun in eine kurze Pause, am 11. Januar steht das Duell beim Spitzenreiter Concordia Delitzsch auf dem Plan.
Jena: Kowalczyk, Horna; Hansemann, Popa (4 Tore), Folger (3/ davon 2 Siebenmeter), Hanemann (3), Triller (2), Schabram, Elsässer (2), Sadewasser, Grau (1), Vagner (4), Natschka, Minas (2)
Oberlosa: Klaus, Flämig; Kveton, Wetzel, Weikert (2), Roth (2), Trommer-Ernst, Mertig (2/1), Richter (7), Duschek (3), Hertel (2), Kolomaznik (4/2), Multhauf (2), Rahn (1)
Zuschauer: 300
Zeitstrafen: Jena 6×2 min. / Oberlosa 7×2 min.
Strafwürfe: Jena 2/2 verwandelt; Oberlosa 3/3
(RM)
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