Autor: Verein_02

(07.12.2019) An sich selbst gescheitert

Handball – Oberliga / Männer

Wieder an sich selbst gescheitert

HG 85 Köthen – SV 04 Oberlosa 24:20

Mit hängenden Köpfen saßen die Spieler der 04er nach hart umkämpften 60 Minuten in der Köthener Heinz-Fricke-Halle. Keiner konnte so recht begreifen, wie man dieses Spiel verlieren konnte.

Oberlosa startete wie die Feuerwehr. Eine bissige Abwehr und ein glänzend aufgelegter Carsten Klaus im Tor legten den Grundstein für eine 5:1-Führung der Schwarz-Gelben. In der Folge ließen die Spitzenstädter vier Hochkaräter liegen. HG-Keeper Christian Kanzler war richtig heiß gelaufen und ließ die 04er verzweifeln. Statt einer noch deutlicheren Führung kamen nun die Gastgeber besser ins Spiel und glichen zum 5:5 aus. Fortan war es ein Spiel auf Augenhöhe und im Gleichschritt ging es bis zum 9:9 weiter. Mit der Pausensirene verwandelte der treffsichere Steven Just einen Strafwurf zur 10:9-Pausenführung für die Hausherren.

Im zweiten Spielabschnitt war Köthen die spielbestimmende Mannschaft. Oberlosa vergab eine Unzahl an klaren Chancen und scheiterte immer wieder an Köthens Schlussmann Christian Kanzler. Dieser hatte am Ende der Partie eine Quote von mehr als 50% gehaltener Bälle und wurde so zum Matchwinner der Bachstädter.

Einsatz und Kampfgeist stimmten einmal mehr bei den 04ern, allerdings gewinnt man mit dieser Wurfquote in der Oberliga kein Spiel. Beim 21:19 etwa vier Minuten vor Ultimo keimte noch einmal Hoffnung auf, allerdings machten die Hausherren diese per Doppelschlag zunichte. „Nutzen wir nur ein Drittel unserer vergebenen Hochkaräter, gehen wir hier als Sieger von der Platte. Diese Niederlage ist so unnötig wie ein Kropf. Keine Frage, am 21. Dezember in Jena stehen wir jetzt unter Druck“, resümierte Co-Trainer Richard Wander.

Oberlosa: Klaus, Flämig; Kveton (1 Tor), Wetzel (5/ davon 1 Siebenmeter), Weikert, Roth (4/4), Trommer-Ernst, Mertig (3), Richter (2), Duschek, Hertel (4), Kolomaznik, Multhauf (1), Rahn

Zuschauer: 250
Zeitstrafen: Köthen 5×2 min.; Oberlosa 4×2 min.
Strafwürfe: Köthen 5/5 verwandelt; Oberlosa 8/5

(RM)

(30.11.2019) Erfolglos gegen Freiberg

Text: Karsten Repert

Handball/Männer – MDOL

Oberlosa kassiert acht Gegentore in Folge

Plauener verlieren nach Sieben-Tore-Führung gegen Freiberg

An dieses Spiel wird man sich beim SV 04 Oberlosa noch ewig erinnern. Denn die Plauener Handballer sahen bereits wie der sichere Sieger aus. Gegen die HSG Freiberg lagen die Spitzenstädter mit 20:13 vorne. Beim Stand von 22:16 (38.) passierte dann das Unfassbare. Ganze zehn Minuten später lag Oberlosa 22:24 zurück.

„Einen 0:8-Gegentorelauf habe ich persönlich noch nicht erlebt. Ich bin fassungslos“, entschuldigte sich Rückraumschütze Paul Richter, dem es zwar gelang, mit dem 23:24-Anschlusstreffer sein Team noch einmal ins Spiel zu bringen.

Doch bis auf den 26:26-Ausgleich durch Marc Multhauf (55.) gab es nichts mehr zu bejubeln aus Sicht der Gastgeber. Letztlich endete das rassige Derby 27:29 (18:12).

Der Ärger unter den Plauener Anhängern war verständlich. Natürlich gibt es jetzt Redebedarf. Den kündigte auch gleich während der anschließenden Pressekonferenz ein aufgebrachter Fan an. Als der die Trainerfrage stellte, stand SV-Coach Petr Hazl gewissermaßen am Pranger. „Das einfachste ist, jetzt wegzulaufen. Unsere Jungs haben zwei Jahre funktioniert und die Fans verwöhnt. Wenn es läuft, kann jeder feiern. Wir befinden uns in einer schwierigen Situation“, antwortete Petr Hazl unter Beifall.

Gleichzeitig startete hinter verschlossener Tür natürlich die Spielanalyse aller Verantwortlichen. Marc Multhauf gehörte zu jenen Akteuren, denen im entscheidenden Moment die Nerven versagten. Er ballerte sogar einen Siebenmeter übers Freiberger Tor: „Ich weiß nicht wie das passieren konnte. Das muss ich selber erstmal verdauen.“ Linksaußen Denny Mertig zeigte an seine Stirn: „Sowas ist Kopfsache. Das geht schon die ganze Saison, dass wir irgendwann aus dem Nichts einbrechen.“

Ursächlich könnte die fehlende Fitness vieler Spieler sein. Petr Hazl versuchte sich in Sachlichkeit: „So lange wie der Akku voll war, hatten wir Kraft. Wenn ich im ersten Durchgang 18 Tore werfe und dann nach dem Seitenwechsel nur neunmal treffe, kann es nicht am mangelnden Können liegen.“ In der Tabelle bleibt der SV 04 Oberlosa übrigens trotz der vierten Heimniederlage auf Platz fünf. Doch die Plauener haben nun in der früheren Kurt-Helbig-Festung eine Negativbilanz, mit der sie ins nächste Jahr gehen.

Auf Freie Presse-Nachfrage antwortete Vereins-Chef Prof. Dr. Bernd Märtner: „Das letzte Heimspiel des Jahres haben wir uns alle anders vorgestellt. Wir haben 40 Minuten sehr schnellen, hochklassigen Handball gespielt. Wenn ich dann im letzten Drittel nur fünf Tore mache, versteht niemand mehr die Welt“, so der Vorsitzende, der hinzufügte: „Natürlich werden wir uns zusammensetzen. Aber unser Verein hat schon ganz andere Situationen gemeistert. Wir stehen nicht für blinden Aktionismus. Sondern unser Trainer hat Oberlosa letzte Saison zur Vizemeisterschaft geführt. So jemanden schickt man nicht einfach so weg. Das wäre dreckig!“

 

Statistik

SV 04 Oberlosa: Klaus, Flämig; Kveton (3 Tore), Wetzel (1), Roth, Trommer-Ernst (1), Mertig (5/davon 1 Siebenmeter), Richter (6), Duschek (1), Hertel (4), Kolomaznik (3), Multhauf (3/2), Rahn.

Zuschauer: 544

(kare)

(23.11.2019) Oberlosa lässt einen Punkt liegen

Handball – Oberliga / Männer

Oberlosa lässt einen Punkt liegen

SG Pirna/Heidenau – SV 04 Oberlosa 21:21

Am 11. Spieltag der Handball-Oberliga sicherten sich die Spitzenstädter ein 21:21-Remis bei der SG Pirna/Heidenau. Mit nunmehr 12:10 Punkten und 5:1 Zählern aus den letzten drei Partien behaupten die 04er weiterhin Platz 5.

Die Partie begann äußerst zäh. Beide Abwehrreihen präsentierten sich in guter Verfassung und machten den jeweiligen Kontrahenten das Leben schwer. Oberlosa vergab bereits in der Anfangsphase eine Handvoll sehr guter Möglichkeiten und lief daher zumeist einem Rückstand hinterher. Nach einem Viertel der Spielzeit lag Pirna mit 5:2 in Führung, fünf Minuten später hatten sich die Schwarz-Gelben auf 6:5 heran gekämpft. In einer kampfbetonten und intensiven Auseinandersetzung nahmen die Hausherren schließlich einen hauchdünnen 9:8-Vorsprung mit in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff erwischte erneut Pirna den besseren Start und zog auf 13:10 davon. Oberlosa glich mit viel Kampf und Willen zum 13:13 aus. In der Folge wechselte häufig die Führung, jedoch konnte sich kein Team entscheidend vom Kontrahenten absetzen. Die Randplauener scheiterten weiterhin zu häufig in aussichtsreicher Position. Über die Stationen 15:15 und 18:18 ging es in eine enorm spannende Schlussphase. Etwa drei Minuten vor Ultimo gingen die 04er wieder mit 21:20 in Führung, mussten jedoch im Gegenzug den Ausgleich und eine Rote Karte gegen Marc Multhauf hinnehmen. Als dann auch Pirna eine weitere Zeitstrafe kassierte und die Unparteiischen zehn Sekunden vor Schluss auf Strafwurf für die Gäste entschieden, schien ein Oberlosaer Sieg greifbar zu sein. Wie schon zwei Mal zuvor fand auch dieser Siebenmeterwurf nicht den Weg ins Netz und es blieb beim 21:21.

Co-Trainer Richard Wander resümierte anschließend, „dass wir uns gegen die kompakte Abwehr schwer getan haben. Dennoch müssen wir hier gewinnen, wenn wir im Abschluss mit mehr Konsequenz zu Werke gehen. Kämpferisch haben wir hier eine tolle Leistung geboten, haben uns jedoch nicht in vollem Umfang dafür belohnt“.

Pirna: Vaicekauskas, Ihl; Möbius (4 Tore), Böhm (1), Bergmann, Kurz, Ultsch (1), Brucker (3), Schneider (9/ davon 7 Siebenmeter), Valincic (1), Heinold, Waller, Durcek (2)

Oberlosa: Klaus, Flämig; Kveton (1), Kolomaznik (3), Wetzel (1), Weikert (2), Roth, Mertig (5/1), Trommer-Ernst (2), Richter (2), Duschek, Hertel (2), Multhauf (2/1), Rahn (1)

Zuschauer: 300
Zeitstrafen: Pirna 5x2min. / Oberlosa 5x2min. + Rote Karte Multhauf
Strafwürfe: Pirna 8/7 verwandelt ; Oberlosa 5/2

(RM)

(17.11.2019) Auswärtssieg in Aue

Handball – Oberliga / Männer

Mit Cleverness zum Auswärtssieg

EHV Aue II – SV 04 Oberlosa 29:35

Am 10. Spieltag der Handball-Oberliga gewann der SV 04 Oberlosa sein Auswärtsspiel beim EHV Aue II souverän mit 35:29 und brachte der Zweitliga-Reserve die erste Heimniederlage bei. Mit nunmehr 11:9 Punkten schieben sich die Randplauener auf Platz 5 der Tabelle.

Vor 411 Zuschauern, darunter etwa 200 Fans aus der Spitzenstadt, begann die Partie recht ausgeglichen. Wie erwartet schlugen die jungen Erzgebirger ein hohes Tempo an, welches die Schwarz-Gelben jedoch problemlos mitgehen konnten. Ohne den erkrankten Marc Multhauf war SV-Coach Petr Hazl zu Umstellungen gezwungen, sein Team war jedoch von Beginn an gut im Spiel. Über die Stationen 3:3, 6:6 und 8:8 entwickelte sich eine temposcharfe und zunächst spannende Partie. Gegen Ende der ersten Hälfte fand SV-Keeper Max Flämig sehr gut ins Spiel und parierte mehrfach stark. Seine Vorderleute nutzten dies glänzend aus und setzten sich beim 13:10 erstmals mit drei Toren ab. Die folgende Auszeit der Gastgeber verpuffte, ganz im Gegenteil fanden die 04er immer wieder spielerische Lösungen gegen die offensive EHV-Abwehr. Hochverdient nahmen die Spitzenstädter eine 18:12-Führung mit in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff zeigten die Hausherren, warum sie über den besten Angriff der Liga verfügen. Angeführt von den Zweitligaerfahrenen Marcel Schäfer, Sebastian Paraschiv und Jan Faith konnte sich Aue häufig gegen die SV-Deckung durchsetzen. Auf der Gegenseite zeigten sich die Schwarz-Gelben gegen die immer offenere EHV-Abwehr jedoch taktisch glänzend gerüstet. Oberlosa baute den Abstand clever auf 26:18 aus. Die einzige Schwächephase im Spiel der Gäste nutzte die Heimsieben und verkürzte auf 22:26. Ein starker Schlussmann Carsten Klaus sowie die Tore von Karel Kveton, Paul Richter und Moritz Rahn zum 29:22 machten dem Spuk ein Ende. Die Schwarz-Gelben eilten einem ungefährdeten Auswärtssieg entgegen und wurden schlussendlich vom großen Fan-Block für einen 35:29-Sieg ausgiebig gefeiert.

In der Spielanalyse zeigte sich Trainer Petr Hazl zufrieden. „Wir haben clever gespielt, mit viel Kopf und wenig Bauchgefühl. Sehr zufrieden bin ich, wie die Mannschaft die Vorgaben gegen die erwartet offensive Abwehr des Kontrahenten umgesetzt hat. Kritisch sehe ich heute unser Überzahlspiel und die mangelhafte Siebenmeter-Quote. Insgesamt war es jedoch ein gutes Spiel von uns mit einem verdienten Sieg.“

Oberlosa: Klaus, Flämig; Kveton (4 Tore), Wetzel (2), Weikert (3), Roth (3), Trommer-Ernst (2), Mertig (7/ davon 1 Siebenmeter), Richter (2), Duschek (2), Hertel (4), Kolomaznik (1), Rahn (5/2)

Aue II: Bamler, Raupach; Schäfer (6/3), Briest, Unbehauer, Schwenning (4), Bochmann, Fischer (3), Krauß, Stief, Leubner (5), Faith (6), Paraschiv (5)

Zuschauer: 411
Zeitstrafen: Aue II 7x2min. ; Oberlosa 3x2min.
Strafwürfe: Aue II 3/3 verwandelt ; Oberlosa 6/3

(RM)

(09.11.2019) Max und Carsten waren die Matchwinner

Das war ein großer Befreiungsschlag: Der SV 04 Oberlosa hat Halle mit 28:21 besiegt. Matchwinner waren die beiden Schlussleute Max Flämig (links, in Blau, Nummer 35) und Carsten Klaus (rechts, in Rot, Nummer 20). Foto: Karsten Repert

Text: Karsten Repert / BLICK

Max Flämig und Carsten Claus waren die Matchwinner

Oberlosa schafft gegen den USV Halle Befreiungsschlag

24 Stunden hatte sich der SV 04 Oberlosa „aufgewärmt“. Was mit Zusammenhalt möglich ist, bekam anschließend der USV Halle zu spüren. Die Plauener Handballer vertrieben mit einem 28:21-Heimerfolg den Angstgegner aus der Spitzenstadt. Aber die Kuh ist noch nicht vom Eis, weil die Mitteldeutsche Oberliga auch am 9. Spieltag verrückt spielte.

Carsten Klaus hatte es versprochen

Begonnen hatte dieser Heimspielmarathon mit einem bemerkenswerten Sponsorentreffen. Am Freitagabend versammelten sich 100 Unterstützer im Globus-Restaurant in Weischlitz. Gesprochen wurde viel und intensiv über den 7:9-Punkte-Fehlstart der Oberlosaer und dessen Ursachen. Das Ergebnis? „Wir leben von unserem Zusammenhalt. Wir werden jetzt nicht in Panik verfallen und uns in blindem Aktionismus verzetteln.“ Mit dieser Ansage rückten Vereinsführung und Sponsoren am Freitagabend die Stühle ganz eng zusammen. Und nach drei Stunden packte SV-Kapitän Carsten Klaus das Versprechen aus: „Ich verspreche euch, dass wir morgen gewinnen!“ Der Schlussmann sollte 22 Stunden später zusammen mit Torwartkollege Max Flämig zum Matchwinner werden. Aber der Reihe nach.

Oberlosa hatte immer die passende Antwort

Der angeknockte SV 04 Oberlosa präsentierte sich sofort voll konzentriert. Den 5:1-Blitzstart beantwortete USV-Trainerin Ines Seidler mit einer Auszeit. Die Gäste konnten zwar anschließend zum 7:7-Zwischenstand (17.) ausgleichen. Doch bereits in dieser Phase hatte Oberlosa immer wieder eine neue Antwort. Ines Seidler erkannte die Leistung der Gastgeber an: „Dem waren wir nicht gewachsen, da kam von uns zu wenig.“ Was auffiel: Ausgerechnet die Oberlosaer Spieler, die aufgrund verschiedener Probleme derzeit nicht fit beziehungsweise in Form sind, übernahmen Verantwortung. Louis Hertel, Marc Multhauf, Denny Mertig, Paul Richter und Jakub Kolomaznik trafen immer wieder und sie sorgten für den 15:9-Halbzeitstand.

Kurzzeitig waren die Fans in Sorge

Als dann im zweiten Abschnitt nach dem 19:13-Zwischenstand der Spielfaden riss, machten sich die Plauener Fans Sorgen. Bricht ihr SV 04 wieder ein? „Diesmal nicht“, ballte Trainer Petr Hazl die Faust. Torwart Max Flämig war nach 15 Paraden freiwillig von der Platte gegangen. „Ich wusste, dass Carsten Klaus jetzt der ist, der das Ding hier aus dem Feuer reißt!“ Und Tatsache. Beim Stand von 20:18 für Oberlosa verhinderte der Plauener Coach zuerst mit drei Paraden das für Halle psychologisch so wichtige Anschlusstor (45.). Und dann spielten sich die Plauener in einen 8:3-Torerausch. Während Halle immer wieder an Carsten Klaus und seiner Abwehr scheiterte, warfen sich die Spitzenstädter im Gegenzug den ganzen Frust von der Seele. Gäste-Trainerin Ines Seidler: „Oberlosa war heute immer auf den Punkt genau fit. Wir nicht.“

Statistik

SV 04 Oberlosa: Klaus, Flämig; Kveton (2 Tore), Wetzel (1), Weikert (4), Roth (3), Trommer-Ernst (2), Mertig (3/davon 3 Siebenmeter), Richter (4), Duschek, Hertel (4), Kolomaznik (3), Multhauf (2), Rahn.

Zuschauer: 581

(kare)

Weitere Fotos vom Spiel findet ihr auf usnerer Facebook-Seite – klickt einfach hier.

(10.11.2019) mD-Jugend 1 – Sachsenliga

Handball – mD-Jugend – Sachsenliga 

mD-Jugend mit deutlicher Leistungssteigerung – aber noch ohne Punkte
LHV Hoyerswerda – NSG TSV/SV04/HCE 38:22

Die Gastgeber aus Hoyerswerda waren für uns keine Unbekannten. Schließlich haben wir in der Qualifikation, um die Teilnahme in der Sachsenliga, schon gegeneinander gespielt. Damals ging der Vergleich nach 30 Minuten mit 27:12 deutlich für Hoyerswerda aus. Diesmal standen die Vorzeichen noch schlechter, immerhin fehlten unsere zwei Stammkeeper und unser Shooter aus dem Rückraum. Aber die restlichen Jungs waren sehr motiviert und engagiert. Unser Ersatzkeeper, eigentlich sonst als Feldspieler im Einsatz, machte seine Aufgabe im Tor sehr gut. Die Abwehr zeigte sich im Vergleich zu den letzten Spielen deutlich verbessert und im Angriff erspielten sich die Jungs schöne Chancen. Da uns aber die Gastgeber auf fast allen Positionen körperlich überlegen waren, ging es trotzdem mit einem 20:11 Rückstand in die Kabinen. Hoch motiviert kamen wir aus der Pause zurück und zeigten unsere beste Phase. Die Abwehr stand gut und aus den Ballgewinnen konnten wir schnelle Tore erzielen.

So stand es diesmal im Vergleich zur Quali nach 30 Spielminuten nur 21:15 für Hoyerswerda. Aber im Gegensatz zu uns konnten die Gastgeber permanent ihren Spielern die nötigen Pausen geben und unsere paar Spieler waren nach ca. 35 Spielminuten an der konditionellen Grenze. Damit setzte sich Hoyerswerda mit fortlaufender Spieldauer immer leichter durch und baute den Vorsprung weiter aus. Der Endstand fiel dann doch wieder recht hoch aus, aber unter den Umständen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

(SF)

(09.11.2019) II. Männer

Handball – 2. Männer – Verbandsliga Staffel West

Juniorteam auch in Waldheim erfolgreich!

VfL Waldheim – SV 04 Plauen Oberlosa II 19:25

Sichtlich gut gelaunt kamen die Spieler des Juniorteams nach dem Auswärtsspiel beim VfL Waldheim zu Hause an. So konnten zusammen mit der Ersten und mit der Dritten die Siege gefeiert werden. Die Vorzeichen standen allerdings nicht so gut.

Lukas sitzt immer noch seine blaue Karte ab, Alex kuriert weiter seine Bänderverletzung aus, Franz hatte Dienst und Hobi verletzte sich in der Erwärmung so, dass er nur noch das Spielgeschehen von der Bank aus verfolgen konnte. Da blieben nur noch zwei Ersatzfeldspieler. Zum Glück war Pascal Wolf nach seiner Verletzungspause wieder einsatzbereit, jetzt heißt es sich wieder die nötige Spielpraxis zu holen.

Von Beginn an übernahmen wir das Zepter, gaben die Führung aus dem ersten Angriff nicht mehr ab. Tim brachte nach gespielten 20 Minuten ordentlich Schwung rein und so bauten wir den Vorsprung bis zur Pause auf 15:11 aus. Aus der Kabine nahmen wir den Schwung der ersten Halbzeit mit und führten schnell mit sechs Toren. Danach kam unsere schwächste Phase und wir ließen den Gegner durch zu viele Fehler wieder ins Spiel kommen. Erst ein von Leppi gehaltener 7m beim Stand von 18:20 brachte wieder die Wende. Nun trafen wir auch vorn wieder kontinuierlich und machten den 6. Sieg in dieser Saison perfekt. Endstand in Waldheim 19:25. Ein Riesengarant für diesen Sieg war Erik im Tor, der über die gesamte Spielzeit eine Quote von 50% gehaltener Bälle hatte.

Nächste Woche erwartet uns das erste Spitzenspiel auf fremden Boden. Samstag 18 Uhr heißt es in Weißenborn Dritter gegen Erster.

SV 04: Leppert, Petzold (beide Tor), Märtner(5), Thiele (4), Hohberger, Wokan (4), Englert (3), Lienemann, Stäglich (6/3), Slopianka (1), Wolf (2)

(SF)

(09.11.2019) wC-Jugend

Handball – wC-Jugend – Bezirksliga

Heimspiel gegen Rotation Weißenborn

SV 04 : Rotation Weißenborn 19:35

Zum 6. Punktspiel der Saison 2019/2020 erwarteten wir den Tabellenzweiten Rotation Weißenborn in der Kurt Helbig Sporthalle. Motiviert und ausgeschlafen (Spielbeginn 16:00 Uhr ;-)) wollten unsere C-Mädels die guten Trainingsleistungen in der Vorwoche auch im Punktspiel umsetzen. Leider gelang dies der Mannschaft nur bedingt. Der Startoffensive unserer Gäste konnten wir wenig entgegensetzen. Wie schon so oft in dieser Saison wurde der Spielbeginn und die 1. Halbzeit „verschlafen“. Der schon fast notwendig gewordene „Wachrüttler“ in der Halbzeitpause verbesserte das Spiel und die Einsatzbereitschaft der Mannschaft wieder einmal deutlich. In der Abwehr waren wir zwar immer noch oftmals den entscheidenden Schritt zu spät, im Angriff gelangen uns nun jedoch durch Einsatz und Kombinationsspiel sehenswerte Treffer. Die Niederlage war gegen diesen starken Gegner völlig verdient.

Das Endergebnis von 19:35 hätte das Team aber durchaus besser gestalten können, wenn nicht wieder die 1. Halbzeit so passiv gespielt worden wäre. Nun gilt es weiter konzentriert zu trainieren um in den nächsten Spielen endlich einmal zwei gute Halbzeiten abzuliefern.

„Verlieren ist nicht der schlimmste Misserfolg, überhaupt nichts zu unternehmen ist Misserfolg.“

(DH)

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