Allgemein
+++ Mitgliederversammlung 2026 +++
Am vergangenen Freitag fand unsere jährliche Mitgliederversammlung vor gut gefüllten Rängen statt. 170 Mitglieder – und damit rund 31 % der stimmberechtigten Mitglieder – folgten der Einladung. Somit wurde die erforderliche Quote von 25 % für die Stimmfähigkeit deutlich überschritten. Vielen Dank an alle Teilnehmer für ihr großes Interesse und Engagement!
Unsere Vorstände, Abteilungsleiter und Geschäftsführer der Betriebsgesellschaften berichteten über sportliche, organisatorische und finanzielle Themen. Im Anschluss wurde der bisherige Vorstand durch die Mitglieder entlastet und neu gewählt.
Unser Vorstand für die kommende Wahlperiode:
– Bernd Märtner wurde als Vereinsvorsitzender wiedergewählt
– Christian Huster wurde als 2. Vorsitzender wiedergewählt
– neu im Amt des Finanzvorstands: Mario Wolf
Unser Dank gilt Paul Richter, der aus familiären Gründen nicht wieder angetreten ist.
Iven Wunderlich stellte sich zur Wahl des Nachwuchsleiters und wurde im Amt bestätigt.
Im erweiterten Vorstand (Abteilungsleiter) gab es Veränderungen:
Leonie Eckhardt übernimmt die Abteilungsleitung Volleyball von Gunar Rus, der in die 2. Reihe tritt und
Lina Schieke ist neue Abteilungsleiterin im Bereich Handball (weiblich) und damit Nachfolgerin von Pauline Ebersbach.
Wiedergewählt von ihren Abteilungen wurden Kevin Kober als Abteilungsleiter Handball männlich und Clemens Tenner als Abteilungsleiter Tanz.
Wir wünschen allen gewählten und bestätigten Funktionsträgern viel Erfolg, ein gutes Händchen und vor allem Freude bei ihren Aufgaben in den kommenden zwei Jahren!


SV 04 Betriebsgesellschaft wird neuer Betreiber des Sportforums

1. Männer bejubelt Heimsieg gegen SC Magdeburg II
Das war ein wildes, ein irres, ein richtig abgefahrenes Handballevent. Am Ende feierte der SV 04 Plauen-Oberlosa vor 547 begeisterten Zuschauern den 38:36-Befreiungsschlag gegen den SC Magdeburg II. Im Abstiegskampf der 3. Bundesliga rangieren die Vogtländer jetzt sechs Spieltage vor Saisonende vier Punkte über dem Strich.
Das ging alles so schnell. Dieses Match bot durchgängig, was diesen Sport so attraktiv macht. Mal lag Oberlosa 9:6 (14.) vorne. Dann rannten die Plauener einem 12:16-Rückstand (23.) hinterher. Obwohl SV-Schlussmann Henric Ebert in dieser Phase acht klasse Paraden aus dem Hut zauberte, fanden die Hausherren gegen den brutalen Tempohandball der Magdeburger vorübergehend kein Mittel. „Das ist der Nachwuchs des vermutlichen Deutschen Meisters. Da darfst du dir im Angriff nicht so viele Fehler wie wir“, stellte SV-Coach Ladislav Brykner im Nachhinein fest.
Doch der Plauener Coach und sein Co-Trainer Jörg Grüner antworteten mit einer Geheimwaffe. Wegen der Oberlosaer Personalnot wurde das Eigengewächs Philip Trommer-Ernst aus der zweiten Mannschaft nach „oben“ delegiert. Der Rechtsaußen traf zum 16:17 und auf Linksaußen legte mit Tim Stäglich ein weiteres Eigengewächs den 17:17-Ausgleich nach. Unglaublich: Nach dem 19:20-Pausenrückstand wendeten mit Kreisläufer Lukas Meckel und Philip Trommer-Ernst zwei waschechte Plauener das Blatt und nach dem 21:20 drehten Franz Schauer und Matevž Kunst auf. Das 26:22 (38.) erwies sich allerdings auch nur als Momentaufnahme.
Der SC Magdeburg II schaffte den 27:27-Ausgleich (43.). „Aber in jener Situation sind wir nicht wieder eingebrochen. Wir waren hellwach und sind die hohe Schlagzahl mitgegangen“, ballte der erfolgreichste Oberlosaer Werfer Matevž Kunst die Faust. Völlig verrückt: Der Plauener Spielmacher Roman Becvar hatte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit am Wurfarm verletzt und musste mit starken Schmerzen sogar kurz in der Kabine behandelt werden. Doch er kam zurück. „Ich wollte einfach helfen und habe diese zwei so wichtigen Tore zum 30:27 und 33:29 gemacht“, schilderte der Routinier seine Gedanken.
So ging es in den letzten acht Minuten so richtig ans Eingemachte. SCM-Trainer Christoph Theuerkauf stellte taktisch alles um. Der 57-fache Nationalspieler ließ die Magdeburger in offener Manndeckung noch einmal alles raushauen. Oberlosa ließ sich von dieser zusätzlichen Hektik infizieren und kassierte prompt das 35:34-Anschlusstor. Gästetrainer Christoph Theuerkauf kommentierte die Schlussminuten so: „Respekt Oberlosa. Das war ein geiles Spiel, wo meine junge Truppe viel dazugelernt hat. Wir haben alles gegeben, waren aber am Ende knapp unterlegen.“ Dazu muss man wissen, dass der SCM II auf vier Spieler verzichten musste, weil die A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft zeitgleich in Berlin ran musste. Magdeburg trat mit nur zehn Feldspielern in Plauen an. Das jedoch waren absolute Topleute.
Nach der Schlusssirene schwärmte das Publikum. Denn was zum Beispiel der trickreiche Magdeburger Jugendnationalspieler Phileas Daniel (9 Tore) auf die Platte brachte, war ganz sicher mehr als nur Drittliganiveau. Gerade erst 20 Jahre geworden, führte der Rückraumschütze Regie, während Philip Großmann (2 Tore) sein Debut im Männerbereich feierte. SCM-Coach Christoph Theuerkauf: „Ich bin ein mit der Leistung meiner Mannschaft zufriedener Trainer. Wir haben das Spiel verloren, aber wir fahren keineswegs als Verlierer aus Plauen zurück. Manchmal kann man Leistungen nicht mit Punkten bewerten. Und Plauen hat das hintenraus richtig gut gemacht.“
Statistik:
SV 04 Oberlosa: Henric Ebert, Patryk Foluszny – Tim Stäglich (1 Tor), Matevž Kunst (11/davon 2 Siebenmeter), Teo Jezernik (2), Philip Trommer-Ernst (7), Leoš Petrovský, Patrik Chobot (1), Franz Schauer (6), Lukas Meckel (3), Roman Becvar (3), Aleksander Olkowski (2), Johann Niklas Malta, Petar Puljic (2)
Schiedsrichter: Hendrik Herbst, Antonio Oliva
Zeitstrafen: Oberlosa 3, SC Magdeburg II 5
Rote Karte: Mattis Heiß (42., SCM II, 3. Zeitstrafe)
Siebenmeter: Oberlosa (3/davon 2 verwandelt), SC Magdeburg II (4/2)
Zuschauer: 547
(kare)
Der Vorsprung schmilzt weiter
HSG Ostsee – SV 04 Oberlosa 32:28
In der 3.Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa das so wichtige Kellerduell bei der HSG Ostsee mit 28:32 verloren. Damit schrumpft der Vorsprung der Plauener auf den ersten Abstiegsplatz auf drei Zähler zusammen. Zudem hat man nun nach dem 34:31 im Hinspiel, den direkten Vergleich mit der HSG verloren. Sollten beide Teams in der Abschlusstabelle punktgleich sein, landen die Vogtländer also hinter den Nordlichtern.
Nach der Anreise bereits am Vortag gingen die 04er, die neben den Langzeitverletzten auch weiterhin auf Kapitän Hanisch verzichten mussten, konzentriert in die Partie. Nach zehn Minuten lagen die Spitzenstädter beim 6:5 ebenso knapp vorne wie nach zwanzig Minuten beim 11:10. Beide Teams schenkten sich in der Ostholsteinhalle in Grömitz nichts. Kurz vor der Pause verpassten es die Plauener, den Abstand auf zwei Tore auszubauen. Die Norddeutschen drehten den Spieß noch um und nahmen eine hauchdünne 17:16-Führung mit in die Kabinen. „Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt und haben viel Druck aus dem Rückraum gemacht. Zudem hatten wir in Henric Ebert erneut einen starken Rückhalt. Der knappe Rückstand war unserer mangelhaften Chancenverwertung geschuldet“, analysierte der Plauener Coach Ladislav Brykner.
Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten dann die Schwarz-Gelben und zogen ihrerseits wieder mit 20:18 in Front. Angetrieben von den eigenen Fans glichen die Hausherren wieder zum 23:23 aus. Dann schien die Partie zu Gunsten der Norddeutschen zu kippen. Drei Treffer in Folge durch HSG-Torjäger Jasper Bruhn ließ den Gastgeber mit 26:23 in Führung gehen. Nun waren es die Plauener, die ihrerseits wieder am Drücker waren. Vier Treffer in Folge und die eigene 27:26-Führung etwa acht Minuten vor dem Ende ließen den angepeilten Auswärtssieg greifbar werden. In der hektischen Schlussphase übertrafen sich die Plauener jedoch im Auslassen bester Chancen und produzierten noch zwei haarsträubende Fehler. HSG-Keeper Luis Skroce wurde so zum gefeierten Helden und die Hausherren feierten einen enorm wichtigen 32:28-Erfolg über enttäuschte Plauener. „In der Schlussphase waren wir zu hektisch und haben die nötige Nervenstärke vermissen lassen. Das ist extrem bitter, zumal wir hier über ganz weite Strecken absolut auf Augenhöhe waren. Vielleicht war es am Ende auch eine Kraftfrage, der durch die Verletzungen ausgedünnte Kader macht sich schon bemerkbar“, konstatierte ein niedergeschlagener Brykner nach dem Schlusspfiff.
Die Aufgaben werden für die Plauener indes nicht leichter, am kommenden Samstag gastiert die U23 von Champions-League Sieger SC Magdeburg in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (11/ davon 2 Siebenmeter), Jezernik, Chobot (3), Schauer (1), Meckel, Becvar (6), Olkowski (2), Malta, Puljic, Naumann (5/1)
Zuschauer: 248
–RM–
Informationen zur Mitgliederversammlung am 20.03.2025
Liebe Mitglieder und Mitgliederinnen des SV 04 Plauen.Oberlosa.de,
am 20.03.202 findet 19.30 Uhr die Mitgliederversammlung in der Kurt-Helbig-Halle statt.
Für alle ü 18 Mitglieder die neu zu uns gekommen sind und leider noch keine Einladung mit der Tagesordnung erhalten haben werden wir diese hier veröffentlichen. Damit Ihr informiert seid und Ihr unseren Verein weiterbringen könnt.
Diese Jahr stehen wieder Vorstandswahlen an.
Kommt am 20.03. in die Halle und gebt unserem Verein eure Stimme.
Euer SV 04
Tagesordnung zur ordentlichen Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl
des SV 04 Plauen- Oberlosa e.V.
am 20.03.2026, Beginn 19.30 Uhr
in der Kurt- Helbig Sporthalle, 08523 Plauen, Comeniusstraße 15
1. Begrüßung
2. Feststellung der Tagesordnung
3. Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
4. Jahresabschluss Finanzen und Bericht des Finanzvorstandes
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Bericht des Geschäftsführers der SV 04 Betriebsgesellschaft mbH
7. Bericht des Geschäftsführers der SV 04 Plauen- Oberlosa Spielbetriebs GmbH
8. Haushaltsplanentwurf 2026
9. Aussprache und Diskussion über die Berichte, über den Haushaltsplanentwurf 2026
10. Beschluss über den Haushaltsplan 2026
11. Entlastung des bisherigen Vereinsvorstandes
12. Wahl des neuen Vereinsvorstandes
13. Wahl des neuen Nachwuchsleiters
14. Wahl des neuen erweiterten Vereinsvorstandes
15. Vorschau auf Vereinsaktivitäten und Schlusswort des Vereinsvorsitzenden
Mit sportlichen Grüßen
Prof. Dr.- Ing. Bernd Märtner
1. Vorstand
2. Männer chancenlos
Oberliga Sachsen Männer
SV04 Plauen Oberlosa II- ZHC Grubenlampe 24:34
Zweite Männer chancenlos im Heimspiel
Einen Tag zum Vergessen erwischten die Männer der Zweiten. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Wir freuten uns Alle auf das langersehnte Comeback von Seba, der nach 13 Monaten harter Arbeit im Hintergrund wieder aufs Handballfeld zurückkehrte und nach 2 Minuten sein Tor zur einzigsten Führung zum 2:1 machte. Die Zwickauer machten es vor, wie eine aggressive Abwehr gespielt wird. Oft hatten wir eine Überzahlsituation, bekamen aber den Ball nicht zur Zielperson. Da wir auch hinten keinen Zugriff auf das Angriffsspiel der Gäste bekamen, zogen diese immer weiter weg. Über 6:8 nach 15 Minuten übers 8:15 nach 23 Minuten zum 10:19 Pausenstand. Eine Szene die für die erste Halbzeit stand: langer Konterpass auf Philipp, 2 Abwehrspieler dran, trotzdem Ball behauptet, wurf Latte raus, Abpraller bei uns, freier Wurf – Latte raus.
So sah dann auch die Körpersprache in der 2. Halbzeit aus, keiner glaubte mehr daran, dass Spiel drehen zu können. Die Fehler nahmen nicht ab und Alle waren froh, dass das Spiel endlich vorbei war. Kein Spieler fand heute zu seiner Normalform, kleine Lichtblicke waren die 2 Jüngsten Til und Anton mit jeweils 6 Toren. Am Ende ging der deutliche 24:34 Sieg der Zwickauer in Ordnung, wir hatten heute nicht den Willen und das Können was zählbares zu holen. Wir haben jetzt bis zum 22.3. frei, dann kommen die Zwönitzer zum nächsten Heimspiel. Bis dahin werden wir hart arbeiten um uns anders zu präsentieren.
(SF)
Oberlosa überzeugt trotz Niederlage
SV 04 Oberlosa – MTV Braunschweig 25:30
In der 3.Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa sein Heimspiel gegen den Spitzenreiter MTV Braunschweig erwartungsgemäß verloren. Vor 452 Zuschauern unterlagen die Spitzenstädter am Samstagabend in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle trotz starker Leistung mit 25:30.
Zur Erinnerung, der MTV Braunschweig wurde zwei Jahre in Folge Meister, scheiterte jeweils knapp in der Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga. Mit dem Selbstverständnis eines Tabellenführers und mit voller Kapelle gingen die Niedersachsen in die Partie. Die Plauener mussten hingegen nach den Langzeitausfällen von Nico Schneider, Miroslav Nedoma und Leos Petrovsky auch auf Kapitän und Abwehrchef Libor Hanisch (Magen-Darm) verzichten. Dennoch kamen die Plauener gut in die Partie, nach gut sieben Minuten leuchtete ein 4:4 von der Anzeigetafel. In der Folge setzten sich die Braunschweiger, die permanent ihren Keeper zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Feld nahmen, beim 7:9 etwas ab. Dann mussten die 04er einen weiteren personellen Rückschlag hinnehmen, Spielmacher Roman Becvar kassierte nach einem unglücklichen Gesichtstreffer die Rote Karte. Eine harte aber regelgerechte Entscheidung der beiden Unparteiischen. Trotz des mittlerweile enorm ausgedünnten Kaders stemmten sich die Schwarz-Gelben dem Liga-Primus entgegen und glichen wieder zum 11:11 aus. Mit einem 12:12 ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Partie weiterhin eng, nach etwa vierzig Minuten lag der Tabellenführer nur hauchdünn mit 16:17 vorn. „Die Abwehrarbeit gegen das permanente Überzahlspiel der Braunschweiger hat enorm viel Kraft gekostet. Meine Mannschaft hat alles reingeworfen, hat immer wieder die Lücken geschlossen und eine starke Leistung geboten. Mit Henric Ebert hatten wir zudem einen starken Rückhalt. Leider ist uns dann mit den vielen Ausfällen gegen diese Top-Mannschaft etwas die Luft ausgegangen“, resümierte der Plauener Coach Ladislav Brykner nach der Partie. Auf der Anzeigetafel machte sich das Nachlassen der Spitzenstädter mit den Zwischenständen von 17:20 und 20:24 bemerkbar. Beim 23:25 kämpften sich die 04er durch den bärenstarken Petar Puljic unter dem Jubel der Fans noch einmal heran, dann machte der abgezockte Favorit jedoch endgültig den Deckel drauf. „Das waren heute Big-Points für uns. Ich hatte großen Respekt vor diesem Auswärtsspiel und bin hochzufrieden, das wir diese Hürde hier genommen haben. Plauen hat stark dagegen gehalten, am Ende hat der breitere Kader diese Partie entschieden“, pustete MTV-Coach Volker Mudrow nach dem Abpfiff kräftig durch. „Gebt Gas und bleibt drin, ihr seid eine absolute Bereicherung für diese Liga, auch mit der tollen Stimmung hier“, richtete Mudrow noch Abschiedsworte an die Plauener, bevor er sich mit seinem Team auf die Heimreise machte.
Für die Plauener heißt es nun, diese Leistung auch am kommenden Samstag im enorm wichtigen Kellerduell bei der HSG Ostsee auf die Platte zu bringen
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (6 Tore/ davon 1 Siebenmeter), Jezernik (2), Chobot, Schauer (1), Meckel (1), Becvar (3), Olkowski (1), Malta, Puljic (6), Naumann (5/1)
Zuschauer: 452
–RM–
Erster Neuzugang für die neue Saison
Der SV 04 Oberlosa hat den ersten Neuzugang für die neue Saison vermeldet. Aus der A-Jugend Bundesliga des HC Empor Rostock wechselt Rückraumspieler Fabrice Oertel in die Spitzenstadt.
Der 18-jährige Linkshänder stammt aus Zschopau im Erzgebirge. Seine Handballkarriere begann Oertel bei der SG Nickelhütte Aue. Später führte sein Weg in das Nachwuchsleistungszentrum des SC DHfK Leipzig und später zum HC Empor Rostock. Nach vier Jahren an der Ostseeküste möchte der 1,91m große Youngster zurück in die Heimatregion. „Zunächst einmal möchte ich mich bei den Trainern und Verantwortlichen des HC Empor für die letzten vier Jahre bedanken. Ich konnte mich dort sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln. Jetzt freue ich mich auf die neue Aufgabe in Plauen“, erklärt der talentierte Rückraumspieler.
„Mit Fabrice Oertel bekommen wir einen jungen und entwicklungsfähigen Linkshänder. Er hat sein Talent bereits im Probetraining bei uns gezeigt. Ich freue mich sehr, dass er sich für uns und unseren Weg in der 3.Liga entschieden hat“, erklärt der Plauener Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt.
„Der Sprung aus der A-Jugend Bundesliga in die 3.Liga bei den Männern ist groß, vor allem im athletischen Bereich. Dort will ich mich verbessern und ich will mir viel von den erfahreneren Spielern abschauen“, zeigt sich Oertel, der einen Vertrag bis 2028 unterschrieben hat, ehrgeizig.
–RM–

Oberlosa tief im Abstiegskampf
Oranienburger HC – SV 04 Oberlosa 33:27
Trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche konnten die Plauener Drittliga-Handballer auch in Oranienburg nicht punkten. Vor 854 Zuschauern in der Oranienburger MBS-Arena hatten die Hausherren am Ende die Nase vorn. Nach nun 2:14 Punkten aus den letzten acht Spielen befinden sich die Plauener endgültig tief im Abstiegskampf und haben nur noch vier Zähler Vorsprung auf den ersten Schleudersitz in die Regionalliga.
Die Spitzenstädter kamen gut in die Partie und führten nach zehn Minuten mit 5:4. Dank starker Paraden ihres überragenden Keepers Teo Mestrovic drehten die Gastgeber den Spieß um und gingen ihrerseits mit 8:6 in Führung. Die erste Zeitstrafe der Plauener nutzten die Oranienburger um den Abstand auf 10:6 auszubauen. In der Folge begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Mal hatten die Plauener das Momentum auf ihrer Seite und verkürzten wieder auf 10:11, dann hatte der OHC eine bessere Phase und setzte sich wieder etwas ab. Mit einem 16:13 aus Sicht der Hausherren ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Das Wechselspiel aus der ersten Hälfte setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort. Dem 17:18-Anschlausstreffer der Plauener folgte ein Ausbau der Führung zum 23:19 der Gastgeber. „Wir waren oft auf einen Treffer dran, schaffen es aber nicht mit dem Ausgleich oder der Übernahme der Führung einmal einen psychologischen Wirkungstreffer zu setzen“, erklärte SV-Coach Ladislav Brykner nach der Partie. Auch acht Minuten vor Ultimo schnupperten die Plauener beim 24:25 aus ihrer Sicht am so wichtigen Punktgewinn. Zu viele eigene Fehler in der Schlussphase ließen den OHC jedoch noch deutlich davonziehen und am Ende einen 33:27-Erfolg und damit den Sprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz feiern. „Uns fehlte auch ein bißchen die Disziplin sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Wir kassieren fünf Zeitstrafen, Oranienburg gar keine. Und Mestrovic im OHC-Kasten hat überragend gehalten“, fasste Brykner die Gründe der Niederlage nach der Partie zusammen.
Leichter werden die Aufgaben für die Schwarz-Gelben nicht. Am kommenden Samstag gastiert zunächst der Spitzenreiter aus Braunschweig in der Kurt-Helbig-Halle. Eine Woche später gibt es im hohen Norden bei der HSG Ostsee Abstiegskampf pur, bevor dann mit der U23 des SC Magdeburg und dem EHV Aue zwei weitere Top-Teams in der Spitzenstadt gastieren.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (6 Tore), Hanisch (2), Jezernik (3), Chobot (1), Schauer (4), Meckel (1), Becvar (2), Olkowski, Malta, Puljic (1), Naumann (7/ davon 3 Siebenmeter)
Zuschauer: 854
–RM–