Handball
2. Männer verlieren beim Dritten denkbar knapp
- Oberliga Sachsen Männer
EHV Aue II – SV04 Plauen Oberlosa II 28:27
Bittere Niederlage im Derby
Nachdem das große Derby am Samstag in der 3. Liga mit einem Torspektakel 38:48 für die Auer endete, wollten wir am Sonntag die Revanche im „kleinen“ Derby. Die Vorraussetzungen für das Spiel waren gut und die mitgereisten Fans sowie nicht einsatzfähige Spieler waren zahlenmäßig den Auer Fans nicht unterlegen. Trotzdem erwischten die Auer den besseren Start in die Party und führten schnell 2:0. Nach ein paar Minuten waren aber auch wir voll im Spiel und legten einen 6:0 Lauf hin. Das Zwang die Auer zu einer zeitigen Auszeit. Besonders auffällig waren Viktor und Hobi in der Phase. Nach der Auszeit hatten wir paar mal die Chance zu erhöhen, sogar in Überzahl. Aufgrund einiger unnötiger Fehler und Abschlüsse gaben wir den Auern die Möglichkeit im Spiel zu bleiben. Da die Abwehr aber im ersten Durchgang gut arbeitete und Tyll im Tor eine starke Vorstellung bot, ließen wir im ersten Durchgang nur 8 Gegentore zu. So reichten uns 11 eigene Treffer für eine 3 Tore Führung zur Halbzeit.
Eine Zeitstrafe gegen Seba nutzten die Gastgeber um in der 37. Minute auszugleichen. Wir blieben trotzdem mental stabil und legten weiter 1-2 Treffer vor. Auch Mitte der 2. Halbzeit hatten wir wieder die Chance den Vorsprung zu erhöhen, aber immer dann mussten wir unnötige 2 Minuten Strafen wegstecken. Diese Überzahlphasen nutzten die Auer um auszugleichen. Nun ging es bei Gleichstand in die letzten 5 Minuten. In der 57. Minute konnten die Auer nach der 2:0 Führung das zweite Mal per Strafwurf zum 27:26 in Führung gehen. Im Gegenzug glich Viktor per Strafwurf zum 27:27 aus. Dazu erhielten die Auer noch eine Zeitstrafe. Unsere Abwehr nutzte die Überzahl und konnte den Angriff der Auer abwehren. Leider konnten wir den darauffolgenden Angriff nicht zu indem Torerfolg nutzen, stattdessen freuten sich die Auer den einfachen Ballverlust. Im letzten Angriff der Auer fanden sie den freien Kreisläufer, der den Ball im Tor versenkte. Uns blieben dann nur noch Sekunden um noch einmal aufs Tor zu werfen, jedoch parierte der Torhüter der Gastgeber den Wurf. So stand am Ende, nach 55 Minuten in Führung, eine bittere 28:27 Niederlage.
Jetzt haben wir über Ostern Zeit, diese zu verarbeiten. Dann wartet am 11.4. Das Nachholespiel gegen KJS auf uns.
(SF)
Oberlosa und Aue werfen 86 Tore
86 Tore in einem Spiel. Das große Handballderby zwischen Plauen und Aue endete 38:48 (20:24). 850 Zuschauer erlebten in der ausverkauften Kurt-Helbig-Sporthalle das größte Schützenfest aller Zeiten.
Für den SV 04 Oberlosa war es das bislang spektakulärste Schützenfest in der 3. Bundesliga. Und für den EHV Aue genau die richtige Einstimmung auf die Entscheidungsspiele im Aufstiegskampf gegen die derzeit drittplatzierten Füchse Berlin II (1.4.) und Spitzenreiter Braunschweig (4.4.). Die Erzgebirger schraubten mit diesem 60minütigen Temposchaulauf ihren Tordurchschnitt auf 34 Treffer pro Spiel. Damit ist der EHV absolute Ligaspitze. Elffachschütze Paul Bones wusste aber direkt nach der Schlusssirene: „So viele Buden darfst du hinten nicht kassieren. Das ist einfach viel zu viel.“
In der Tat: Der EHV Aue hat auf dem Weg zurück in die 2. Bundesliga in dieser Spielzeit noch kein einziges Mal so viele Gegentore hinnehmen müssen. „Und deshalb will ich auch nichts von der Aufstiegsrunde hören. Wir müssen uns Spiel für Spiel die Siege erarbeiten“, forderte der Auer Cheftrainer Uwe Jungandreas. „Für mich ist Aue aber in dieser Verfassung derzeit klar die Nummer 1 der Liga“, stellte der Plauener Spielmacher Roman Becvar fest. Schon im Hinspiel rannte Oberlosa beim 24:34 dem Gegner zwei Schritte hinterher.
Dabei sah es 25 Minuten lang so aus, als könnten die Plauener der Auer Schlagzahl folgen. Wie bei einem Ruderbootrennen stieß der EHV den Verfolger immer wieder mit zwei, drei Toren ab. Doch die Vogtländer bissen sich wie so ein kleiner Terrier immer wieder fest. Matevž Kunst (12:13) und Leoš Petrovský (13:14/14:15) netzten für Plauen ein. Doch dann handelte sich Leoš Petrovský im Überschwang eine Rote Karte ein, weil er den Auer Paul Bones zu hart attackierte. Damit dezimierte sich der ohnehin schon kleine Oberlosaer Kader selbst. SV-Cheftrainer Ladislav Brykner musste eingestehen: „Wir lagen zur Pause noch in greifbarer Nähe, sind dann im zweiten Durchgang aber einfach zurückgefallen.“ SV-Kreisläufer Lukas Meckel (3 Tore) rückte genau wie Rechtsaußen Philip Trommer Ernst (4) aus der zweiten Mannschaft aus der Oberliga nach oben. Beide machten ihre Sache gut. „Aber gegen so einen Gegner sind dann eben sogar 38 geworfene Tore zu wenig“, ärgerte sich Lukas Meckel.
Der Plauener Co-Trainer Jörg Grüner analysierte das Spielgeschehen so: „In der Sechs- bis Neunmeterzone musst du gegen so einen Gegner im Arm- und Oberkörperbereich einfach entschlossener zupacken. Unsere halbherzigen Abwehrversuche versetzten die Auer in die Lage, dass sie den Ball im letzten Moment doch noch zum Nebenmann brachten und dann auch unter Bedrängnis zielgenau zuschlugen“, resümierte Jörg Grüner. Neutrale Handballfreunde schnalzten mit der Zunge. Was Paul Bones (11), Francisco Pereira (8), Dieudonné Mubenzem (8), Justin Döbler (6) und Kevin Roch (6) in Plauen ablieferten, sieht man nicht aller Tage.
Gerade für Kevin Roch war es ein ganz besonderer Tag. Die Auer Handballlegende kehrte im letzten Sommer nach zwei Oberlosa-Jahren zurück in die Heimat. Der Linksaußen wurde von beiden Seiten mit tosendem Applaus begrüßt. „Wahnsinn. Was war das für ein Spiel? Wir müssen jetzt unbedingt unser Abwehrverhalten hinterfragen, sonst reißt unsere Serie nach 13 Siegen in Folge schon am kommenden Mittwoch“, spricht Kevin Roch Klartext. Seinem SV 04 Oberlosa wünscht der Plauener Ex-Kapitän alles Gute. Nach Matevž Kunst (10/davon 3 Siebenmeter) hat am Samstag auch Roman Becvar (6) seine Vertragsverlängerung bestätigt. Damit stürmen die Oberlosaer trotz enormer Personalsorgen mit drei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge in die Schlussrunde. Jetzt kommen die Gegner, wo für Plauen was geht: Sportfreunde Söhre (11.04./A), Hamburg-Barmbek (18.04./H), Flensborg (25.4./A), SC DHfK Leipzig II (3.5./A), TSV Altenholz (9.5./H).
Statistik
SV 04 Oberlosa: Ebert, Foluszny – Stäglich (1 Tor), Kunst (10/davon 3 Siebenmeter), Ernst (4), Petrovský (3 – 25. Rote Karte), Chobot (1), Schauer (6), Meckel (3), Becvar (6), Olkowski (2), Malta, Puljic (2).
EHV Aue: Priskus, Mohs (1) – Pfeil (4), Roch (6), Sánchez, Pereira (8/1), Mubenzem (8), Bones (11/1), Voß (1), Swat (2), Döbler (6), Paraschiv, Hofmann, Lange (1).
Schiedsrichter: Fabian Schwarz, Arthur Krispenz
Siebenmeter: Oberlosa 4/davon 3 verwandelt, Aue 3/2
Zeitstrafen: Oberlosa 4, Aue 3
Rote Karte: Petrovský (25., Oberlosa, grobes Foulspiel),
Zuschauer: 850 (ausverkauft). (kare)
2. Männer müssen zu kleinen Derby nach Aue
OBERLIGA SACHSEN MÄNNER
EHV Aue II – SV04 Plauen Oberlosa II
Am Sonntag steht für die II.Mannschaft ein kurzer Ausflug ins nahe Aue zum Juniorteam des EHV Aue an. Die Erzgebirger haben Ihre letzten beiden Spiele jeweils auswärts gewonnen und stehen derzeit auf Platz 3 der Tabelle mit nur einem Punkt Rückstand auf den Zweitplatzierten. Unter diesen Voraussetzungen ist sicher davon auszugehen, dass Sie auch im kleinen Westsachenderby unbedingt die beiden Punkte auf Ihr Konto bringen wollen, um im Kampf um die Tabellenspitze im Rennen zu bleiben. Für die Schwarz-Gelben aus dem Vogtland ist der aktuelle Tabellenplatz 5 aber ebenfalls eine Platzierung die auf jeden Fall verteidigt werden soll, um zu zeigen, dass man in dieser Liga mithalten kann. Dafür werden sich die weiterhin personell stark reduzierten Gäste erneut mit vollem Einsatz der Aufgabe stellen und versuchen auch beim sicher favorisierten Auer Juniorteam erfolgreich zu sein. Für alle Fans die sich live informieren wollen, oder zumindest die Daumen drücken: Anwurf in Lößnitz Sonntag 17 Uhr
FSm

Vorfreude auf das Derby
In der 3.Handball-Bundesliga steigt am Samstagabend das mit Spannung erwartete Derby zwischen dem SV 04 Oberlosa und dem EHV Aue. Der Anpfiff der beiden Unparteiischen Fabian Schwarz und Arthur Krispenz aus Wiesbaden erfolgt wie gewohnt um 19 Uhr in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle.
Kann der vogtländische David dem erzgebirgischen Goliath ein Bein stellen?? Diese Frage stellen sich sicherlich alle Handballfans der Region. Mit dem EHV Aue gastiert das aktuell formstärkste Team der Liga in der Spitzenstadt. Das Team um Kult-Trainer Uwe Jungandreas feierte nach einem durchwachsenen Saisonstart zuletzt unglaubliche zwölf Siege in Serie und nimmt vehement Kurs auf die Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga. Mit Routinier Kevin Roch und Keeper Max Mohs kehren auch zwei ehemalige Plauener an ihre alte Wirkungsstätte zurück, auf Seiten der 04er haben Trainer Ladislav Brykner, Co-Trainer Jörg Grüner sowie Franz Schauer und Sebastian Naumann eine Auer Vergangenheit.
„Derbys haben ihre eigenen Gesetze“, füttert SV-Coach Ladislav Brykner das Phrasenschwein und bekräftigt, „dass wir, anders als im Hinspiel, so auftreten wollen, wie es ein Derby verlangt“. Die Hinrundenpartie in Aue war beim 34:24 eine klare Angelegenheit für den EHV. „Da waren wir richtig schlecht und haben uns deren Spiel aufzwingen lassen. Das darf uns so vor den eigenen Fans nicht passieren“, erwartet Brykner eine deutlich engere Partie. Apropos Fans, die 04er bauen zum Derby auch wieder eine Zusatztribüne auf. Da sich auch aus dem nahen Erzgebirge eine große Anzahl an Anhängern auf den Weg nach Plauen macht, rechnen die Plauener Verantwortlichen nach starken Vorverkaufszahlen erstmals in dieser Saison mit einem ausverkauften Haus. „Wir müssen den tollen Rahmen für uns nutzen und alles reinhauen“, erklärt der im Hinspiel noch schmerzlich vermisste Plauener Torjäger Matevz Kunst. „Beide Teams brauchen dringend Punkte. Der EHV Aue will unbedingt in die Aufstiegsrunde, wir wollen die Klasse halten“, erwartet auch der verletzt ausfallende Plauener Kapitän Libor Hanisch prickelnde Derbyatmosphäre.
Es ist also angerichtet für ein Handballfest, für ein packendes Derby zwischen dem Vogtland und dem Erzgebirge, dem SV 04 Oberlosa und dem EHV Aue.
–RM–
+++Revanche geglückt, Teamfight bringt Heimsieg!+++
Geschlossene Teamleistung sichert uns den verdienten Heimerfolg gegen den Tabellenzweiten aus Weißenborn!
Nach der bitteren Niederlage im Hinspiel war klar: Heute zählt nur der Sieg. Von Beginn an zeigten wir Motivation, Teamgeist und absoluten Willen. Ein starker Start brachte uns früh mit 4:1 in Führung. Erst nach einer Zeitstrafe gegen uns gelang den Gegnerinnen der Doppelschlag zum Anschluss. Doch unser Tempospiel ließ sich davon nicht bremsen und zwang die Gäste bereits in der 12. Minute beim Stand von 9:4 zur ersten Auszeit. Bis zur Halbzeit blieb es intensiv und umkämpft, Weißenborn verkürzte nochmal – 19:17 zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel wurde es richtig spannend: In der 33. Minute fiel der erste Ausgleich zum 19:19. Es entwickelte sich ein echter Schlagabtausch, beide Teams kämpften um jeden Ball. Trotz kleiner Fehler blieb unsere Abwehr stabil und hielt uns im Spiel. Die letzte Minute hatte es in sich: 31:30 durch die Gäste – doch trotz Manndeckung behielten wir die Nerven! 3 Sekunden vor Schluss setzte Nikola den entscheidenden Treffer zum 32:30 und machte den Deckel drauf! Vor einer überragenden Heimkulisse feiern wir endlich wieder einen verdienten Sieg! Danke an alle Fans und besonders an unsere Trommler für diese unglaubliche Unterstützung!
Wir wünschen unserer Domi eine schnelle Genesung ❤️🩹
Martin, Hertel – Wierick, Seebauer (1), Hertel (5; 2/3), Richter (2), Börner (2), Hermann (1), Hennig (7; 1/2), Mattes, Kolomaznikova (4), Rother (2), Schieke, Weiß (8)
J.M.
Doppelheimspieltag endet mit Doppelsieg
Oberliga Sachsen
SV04 Plauen Oberlosa II – Zwönitzer HSV 29:25
Doppelsieg am Doppelspiel-Sonntag
Nachdem unsere Frauen gestern einen Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Weißenhorn vorgelegt hatten, war die Motivation bei den Männern der Zweiten groß, ebenfalls mit einem Sieg aus dem Doppelheimspieltag zu gehen. Die Halle war bestens gefüllt, zu den eigenen Anhängern gesellte sich noch der Fanclub der Zwönitzer. Wir starteten auch gleich mit einer Führung ins Spiel. Nach 17 Minuten stand es „nur“ 5:2. Man merkte nach der langen Pause und auch nach dem letzten Heimspiel gegen Zwickau eine gewisse Verunsicherung im Spiel. Da nicht nur auf unserer Seite wichtige Stammspieler fehlten, sondern auch bei den Gästen, war auch bei Ihnen die Fehlerquote hoch. Zumindest arbeitete die Abwehr sehr gut und Philipp im Tor war auch sehr gut drauf. Mit der Zeit fanden wir besser in den Spielfluss. Die Aufbaureihe mit Levin, Hobi und Anton brachte reichlich Schwung und Torgefahr in unser Angriffsspiel. So konnten wir uns bis zur Halbzeit auf 16:10 absetzen. Nach der Halbzeit starteten wir gut und konzentriert. In der 43. war der Vorsprung auf 23:13 angewachsen. 2 Zeitstrafen und eine offensivere Abwehr der Zwönitzer brachte die Gäste nochmal zurück ins Spiel. Dazu kamen paar ausgelassene Chancen. So waren die letzten 10 Minuten nicht mehr wirklich schön, aber wir brachten den Sieg trotzdem ins Ziel und alle bekamen ihre Spielanteile. Nach dem großen Sachsenderby (Oberlosa gegen Aue) am Samstag 19Uhr in der Helbighalle gehts für uns nächste Woche Sonntag 17 Uhr zum kleinen Westsachsenderby nach Aue zum Tabellendritten.
(SF)
Doppelheimspiel 1. Frauen + 2. Männer
Oberliga Sachsen
Frauen 14.00Uhr SV04 Plauen Oberlosa – Rotation Weißenborn
Männer 16.30Uhr SV04 Plauen Oberlosa – Zwönitzer HSV
Nach einer Pause von zwei Wochen steht für die II.Mannschaft des
SV04 am Sonntag das nächste Heimspiel an. Zu ungewohnter
Anwurfzeit um 16:30 Uhr ist der Tabellennachbar aus Zwönitz zu
Gast in der Kurt-Helbig-Halle. Die Gäste aus dem Erzgebirge liegen
aktuell nur drei Punkte hinter den Gastgebern, haben jedoch bereits
ein Spiel mehr bestritten und nachdem sie im letzten Auswärtsspiel
bereits beide Punkte aus Aue entführt haben, werden sie sicher
darauf spekulieren auch im Vogtland erfolgreich zu sein um den
Rückstand weiter zu verringern. Somit steht für die Schwarz-Gelben
die nächste schwere Aufgabe auf dem Plan um den Platz in der
oberen Tabellenhälfte zu verteidigen. Aber die Spitzenstädter sind
fest entschlössen auch mit der weiterhin stark reduzierten Truppe um
jeden Punkt zu kämpfen und als Aufsteiger eine erfolgreiche Saison
zu absolvieren. Hierfür wird neben dem notwendigen Kampfgeist
auch Disziplin und maximaler persönlicher Einsatz erforderlich sein
um den Erfolg aus dem Hinspiel zu wiederholen. Da die Gäste auch
wieder mit zahlreichen Fans anreisen werden, hoffen die Plauener
natürlich auf die Unterstützung von möglichst vielen eigenen
Anhängern auf der Tribüne. Um es den Plauener Fans einfach zu
machen, können diese sich bereits ab 14 Uhr beim Heimspiel der
Frauen in Stimmung bringen um dann ab 16:30 Uhr eine
stimmungsvolle Heimkulisse zu bilden. Hierfür gibt es auch wieder
ein vergünstigtes Doppelticket für beide Spiele zur Belohnung.
FSm
+++ Sponsoring für die Handball Frauen +++
+++Ein riesiges DANKESCHÖN an unsere Sponsorin – Nora Spitzner+++
Wir gehen durch diese Saison mit einem starken Partner an unserer Seite: Logopädie Spitzner, geführt von Nora Spitzner aus Plauen! 🙌🔥 💡
Über Nora: Nora ist staatlich anerkannte Logopädin und seit Mai 2024 mit ihrer eigenen Praxis in Plauen aktiv. Sie unterstützt Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen und kümmert sich u. a. um Schluck- und Fütterstörungen sowie Zungenband-Themen – mit viel Herz, Kompetenz und Engagement. 💬🧠 🏃♀️
Und das Besondere: Sie bringt auch sportlichen Teamgeist mit – durch 8 Jahre Handball beim SV04 Oberlosa und 3 Jahre Volleyball! Genau dieser Einsatz und Zusammenhalt macht sie zur perfekten Partnerin für unsere Mädels in der Oberliga. 💪🤝 ❤️
Wir sagen DANKE: Danke, Nora, für dein Vertrauen und deine wertvolle Unterstützung! Du bist ein wichtiger Teil unseres Frauenteams🙏⚽
M.H.

1. Männer bejubelt Heimsieg gegen SC Magdeburg II
Das war ein wildes, ein irres, ein richtig abgefahrenes Handballevent. Am Ende feierte der SV 04 Plauen-Oberlosa vor 547 begeisterten Zuschauern den 38:36-Befreiungsschlag gegen den SC Magdeburg II. Im Abstiegskampf der 3. Bundesliga rangieren die Vogtländer jetzt sechs Spieltage vor Saisonende vier Punkte über dem Strich.
Das ging alles so schnell. Dieses Match bot durchgängig, was diesen Sport so attraktiv macht. Mal lag Oberlosa 9:6 (14.) vorne. Dann rannten die Plauener einem 12:16-Rückstand (23.) hinterher. Obwohl SV-Schlussmann Henric Ebert in dieser Phase acht klasse Paraden aus dem Hut zauberte, fanden die Hausherren gegen den brutalen Tempohandball der Magdeburger vorübergehend kein Mittel. „Das ist der Nachwuchs des vermutlichen Deutschen Meisters. Da darfst du dir im Angriff nicht so viele Fehler wie wir“, stellte SV-Coach Ladislav Brykner im Nachhinein fest.
Doch der Plauener Coach und sein Co-Trainer Jörg Grüner antworteten mit einer Geheimwaffe. Wegen der Oberlosaer Personalnot wurde das Eigengewächs Philip Trommer-Ernst aus der zweiten Mannschaft nach „oben“ delegiert. Der Rechtsaußen traf zum 16:17 und auf Linksaußen legte mit Tim Stäglich ein weiteres Eigengewächs den 17:17-Ausgleich nach. Unglaublich: Nach dem 19:20-Pausenrückstand wendeten mit Kreisläufer Lukas Meckel und Philip Trommer-Ernst zwei waschechte Plauener das Blatt und nach dem 21:20 drehten Franz Schauer und Matevž Kunst auf. Das 26:22 (38.) erwies sich allerdings auch nur als Momentaufnahme.
Der SC Magdeburg II schaffte den 27:27-Ausgleich (43.). „Aber in jener Situation sind wir nicht wieder eingebrochen. Wir waren hellwach und sind die hohe Schlagzahl mitgegangen“, ballte der erfolgreichste Oberlosaer Werfer Matevž Kunst die Faust. Völlig verrückt: Der Plauener Spielmacher Roman Becvar hatte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit am Wurfarm verletzt und musste mit starken Schmerzen sogar kurz in der Kabine behandelt werden. Doch er kam zurück. „Ich wollte einfach helfen und habe diese zwei so wichtigen Tore zum 30:27 und 33:29 gemacht“, schilderte der Routinier seine Gedanken.
So ging es in den letzten acht Minuten so richtig ans Eingemachte. SCM-Trainer Christoph Theuerkauf stellte taktisch alles um. Der 57-fache Nationalspieler ließ die Magdeburger in offener Manndeckung noch einmal alles raushauen. Oberlosa ließ sich von dieser zusätzlichen Hektik infizieren und kassierte prompt das 35:34-Anschlusstor. Gästetrainer Christoph Theuerkauf kommentierte die Schlussminuten so: „Respekt Oberlosa. Das war ein geiles Spiel, wo meine junge Truppe viel dazugelernt hat. Wir haben alles gegeben, waren aber am Ende knapp unterlegen.“ Dazu muss man wissen, dass der SCM II auf vier Spieler verzichten musste, weil die A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft zeitgleich in Berlin ran musste. Magdeburg trat mit nur zehn Feldspielern in Plauen an. Das jedoch waren absolute Topleute.
Nach der Schlusssirene schwärmte das Publikum. Denn was zum Beispiel der trickreiche Magdeburger Jugendnationalspieler Phileas Daniel (9 Tore) auf die Platte brachte, war ganz sicher mehr als nur Drittliganiveau. Gerade erst 20 Jahre geworden, führte der Rückraumschütze Regie, während Philip Großmann (2 Tore) sein Debut im Männerbereich feierte. SCM-Coach Christoph Theuerkauf: „Ich bin ein mit der Leistung meiner Mannschaft zufriedener Trainer. Wir haben das Spiel verloren, aber wir fahren keineswegs als Verlierer aus Plauen zurück. Manchmal kann man Leistungen nicht mit Punkten bewerten. Und Plauen hat das hintenraus richtig gut gemacht.“
Statistik:
SV 04 Oberlosa: Henric Ebert, Patryk Foluszny – Tim Stäglich (1 Tor), Matevž Kunst (11/davon 2 Siebenmeter), Teo Jezernik (2), Philip Trommer-Ernst (7), Leoš Petrovský, Patrik Chobot (1), Franz Schauer (6), Lukas Meckel (3), Roman Becvar (3), Aleksander Olkowski (2), Johann Niklas Malta, Petar Puljic (2)
Schiedsrichter: Hendrik Herbst, Antonio Oliva
Zeitstrafen: Oberlosa 3, SC Magdeburg II 5
Rote Karte: Mattis Heiß (42., SCM II, 3. Zeitstrafe)
Siebenmeter: Oberlosa (3/davon 2 verwandelt), SC Magdeburg II (4/2)
Zuschauer: 547
(kare)


