Handball
2.Männer verlieren letztes Heimspiel
Oberliga Sachsen Männer
SV04 Plauen Oberlosa II- SV Koweg Görlitz 30:40
2. Männer verlieren letztes Heimspiel
Am gestrigen Sonntag stand das letzte Heimspiel der Aufstiegssaison auf dem Plan. Klares Ziel der Mannschaft war es, sich mit einem Sieg vom treuen Heimpublikum zu verabschieden. Apropos Verabschiedung – vor Beginn des Spiels wurde mit Florian Slopianka ein verdienstvoller Spieler der 2. Mannschaft verabschiedet. Nachdem er 10 Jahre lang das schwarz-gelbe Trikot der Oberlosaer trug (Jugend und Männer), 2 Aufstiege mitfeierte und ein sehr zuverlässiger Teil des Teams war, will er nun etwas kürzer treten, dem Verein aber erhalten bleiben. Zu Beginn des Spiels zeigten sich beide Teams auf Augenhöhe. Bis zum 8:8 noch 11 Minuten lief alles normal. Dann zeigten wir wieder eine Schwächephase, wo vorallem im Angriff nicht mehr viel ging. Diese Fehler zeigten sich in der Folge auch in der Körpersprache und diese wiederum zeigte sich in der Abwehr, wo wir kaum Zugriff auf die Angreifer der Görlitzer bekamen. Beim 14:18 zur Pause hielt sich der Abstand noch in Grenzen. In der 42. Minute war der Rückstand bereits auf 7 Tore angewachsen (20:27). In nur 5 Minuten konnten wir nochmal auf 4 Tore verkürzen. Anstatt den Schwung der Aufholjagd mitzunehmen, wuchs wieder die Anzahl an Fehlern. Die Gäste nahmen die Geschenke an und feierten einen verdienten und, für sie im Abstiegskampf, wichtigen 30:40 Auswärtssieg.
Am nächsten Sonntag geht’s dann zum letzten Saisonspiel nach Hoyerswerda. Da geht’s zwischen beiden Mannschaften noch um den Kampf um Platz 5 in der Oberliga Sachsen. Wenn man bedenkt, wieviele Ausfälle (Max, Kuba, Paul, Louis, Lukas, Philipp) wir kompensieren mussten, stimmt uns die erzielte Leistung im 1. Aufstiegsjahr, trotz der aktuellen Formkurve, sehr positiv. Unserer Aufgabe, ein Unterbau für die 1. Mannschaft zu sein, wurden wir definitiv durch die Einsätze von Lukas und Philipp gerecht. Diesen Weg wollen wir natürlich auch in Zukunft weiter gehen und die Zusammenarbeit mit der Ersten Mannschaft noch enger gestalten. Auch sollen die Leistungsträger der männlichen B Jugend, die am vergangenen Wochenende den ersten Sachsenmeistertitel im Nachwuchs in der Geschichte der beiden Plauner Handballvereine holten, ins Training integriert werden. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM TITELGEWINN an die mB!!!
(SF)
Rückschlag für den SV 04 Oberlosa
Rückschlag für den SV 04 Oberlosa im Drittliga-Abstiegskampf. Die Plauener Handballer unterlagen in eigener Halle gegen die HG Hamburg-Barmbek mit 29:31 (15:17). „Das ist besonders bitter, weil wir heute mit einem Sieg den Klassenerhalt eigentlich in der Tasche gehabt hätten. Jetzt wird alles noch einmal richtig spannend“, ärgerte sich Matevž Kunst (14 Tore). Der Topscorer der Nordoststaffel hat bereits 216 Treffer auf seinem Konto. Doch gegen Hamburg durchbrachen die Oberlosaer die 30-Tore-Schallmauer nicht. Und dann wird es in dieser Tempoliga immer schwer, zu gewinnen.
Mit der Schlusssirene sah man die Fragezeichen in den Plauener Gesichtern. Nach den starken Leistungen in den vorangegangenen Spielen hatte selbst „Handball-Professor“ Jörg Grüner keine schnelle Antwort. „Wir müssen genau analysieren, woran es gelegen hat. Am Kampfgeist oder fehlender Fitness liegt es nicht. Es ist schwierig, bei so einem engen Spiel gleich eine einfache Erklärung zu finden“, stellte der Co-Trainer fest.
In der Tat: Das Spiel auf Augenhöhe bestimmte zunächst Oberlosa. Über die Stationen 6:3, 10:8, 13:10 und 14:13 marschierten die Gastgeber zwar bis zur 24. Minute vorne weg. „Aber das wirkt heute alle so fahrig“, haderte Spielbetriebs-Geschäftsführer Lutz Petzoldt bereits zu diesem Zeitpunkt mit der Gesamtperformance der Oberlosaer. Mal zündeten die Plauener den Turbo. Dann brachte sich der SV 04 durch unpräzise Würfe oder technische Fehler selbst wieder aus der Fassung. Anders dagegen die Gäste.
Die Hamburger waren bereits einen Tag früher angereist. HG-Rückraumschütze Tim Stapenhorst verriet nach Spielschluss: „Wir haben uns akribisch auf Plauen vorbereitet. Wir wussten, dass die Halle bebt, wenn Oberlosa mal zwei, drei Tore in Folge macht. Dann mussten wir den Lauf der Gastgeber mit allen Mitteln unterbinden.“ Bemerkenswert: Obwohl beide Teams verbissen um jeden Millimeter kämpften, ging es bei nur drei Zeitstrafen (Oberlosa 2, Hamburg 1) nicht über die Grenze des Erlaubten. Vor der Pause wendete sich das Blatt. Barmbek ging in Führung und Tim Stapenhorst netzte zum 15:17-Halbzeitstand ein.
Auch in der zweiten Halbzeit fehlte dem SV 04 Oberlosa die Konstanz. Da bejubelten die 616 Zuschauer zum einen die Ausgleichstreffer von Lukas Meckel (17:17/18:18), Patrik Chobot (25:25) und Franz Schauer mit Platzwunde an der Schläfe (26:26). Gleichzeitig gerieten die Plauener aber auch wieder in Rückstand (19:23, 26:28). Und so zuckelte der Plauener Endspurtexpress mit zwei Toren Rückstand über die Ziellinie, weil die Hamburger einfach immer Widerstand leisteten. Hinzu kam, dass die SV-Torhüterleistungen von Patryk Foluszny und Henric Ebert diesmal auch nicht auf dem obersten Level eingestuft werden konnten. Das Plauener Außenspiel brachte ebenfalls wenig Wirkungstreffer ein.
Gästetrainer Mirco Demel war happy: „Die Kulisse in Plauen war schon beeindruckend. Aber wir haben uns die zwei Punkte geholt und liegen nun in der Tabelle einen Zähler vor Oberlosa.“ Die Spitzenstädter rangieren jetzt drei Spieltage vor Schluss drei Punkte über dem Strich. Das Team von Cheftrainer Ladislav Brykner muss nun zweimal auswärts bei der DHK Flensborg und beim SC DHfK Leipzig II ran. In der Auswärtsbilanz bringt es Oberlosa bislang nur auf 4:22 Zähler. Da ist klar wie schwer diese beiden Spiele werden. Viele Fans hatten gehofft, dass nicht bis zur letzten Minute gezittert werden muss. Am 30. Spieltag (9. Mai) empfängt Oberlosa den TSV Altenholz in Plauen.
Statistik
SV 04 Oberlosa: Patryk Foluszny, Henric Ebert – Stäglich (3), Kunst (14/davon 4 Siebenmeter), Jezernik (1), Trommer-Ernst (1), Tektel, Chobot (1), Schauer (1), Meckel (4), Becvar (3), Olkowski (1), Malta, Puljic, Naumann
Schiedsrichter: Rick Ehrenpfordt, Manuel Haas
Zeitstrafen: Oberlosa 2, Hamburg 1
Siebenmeter: Oberlosa 4/davon 4 verwandelt / Hamburg 3/3
Zuschauer: 616 (kare)
„Die Helbig-Halle muss beben“
Am 27.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga steht für den SV 04 Oberlosa (11.Platz; 18:34 Punkte) eine weitere richtungsweisende Partie auf dem Plan. In der Plauener Kurt-Helbig-Halle gastiert mit der HG Hamburg-Barmbek (12.Platz; 17:35) der unmittelbare Tabellennachbar, der Anwurf zum vorletzten Heimspiel der Saison erfolgt wie gewohnt um 19 Uhr.
Die Ausgangslage ist klar. Gewinnen die Plauener ihr Heimspiel, haben sie dann drei Spieltage vor Schluss entweder fünf oder sechs Punkte Vorsprung, je nach Ausgang der Partie zwischen der HSG Ostsee und dem Oranienburger HC, auf die Abstiegsplätze. Zudem könnte man die Hamburger um drei Zähler distanzieren. Das wird allerdings ein hartes Stück Arbeit. Im Hinspiel unterlagen die Plauener praktisch mit dem Schlusspfiff hauchdünn mit 31:32, von einer ähnlich spannenden Begegnung ist auch diesmal auszugehen. Wie wichtig die Partie auch für die Norddeutschen ist, beweist die Tatsache, dass sich die Hanseaten bereits am Vortag auf den Weg in Richtung Vogtland machen. „Für beide Teams geht es um viel. Wir haben uns beim ersten Endspiel in der Vorwoche in Söhre nervlich stabil gezeigt. Eine ähnliche Leistung braucht es auch am Samstag, um den angestrebten Heimsieg einzufahren“, verdeutlicht der Plauener Trainer Ladislav Brykner. Vorsicht ist geboten, immerhin holten die Elbestädter bereits acht Punkte in fremder Halle. „Wir müssen ähnlich kompakt in der Abwehr stehen, wie in der Vorwoche und wir brauchen wieder absolute Konsequenz im Abschluss“, erklärt der SV-Coach. Einmal mehr bauen die Schwarz-Gelben am Samstag auf ihren leidenschaftlichen Anhang. „Die Halle muss beben“, hofft nicht nur der zuletzt formstarke Plauener Keeper Henric Ebert auf eine prall gefüllte Halle. „Mit den Fans im Rücken müssen beide Punkte in Plauen bleiben. Gelingt uns das, kommen wir unserem großen Ziel sehr nahe“, so der Schlussmann. Personell dürfte es bei den 04ern kaum Veränderungen geben, die SV-Verantwortlichen können auf den erfolgreichen Kader der Vorwoche bauen.
–RM–
Eigengewächs bleibt Oberlosa treu
Der Handball-Drittligist SV 04 Oberlosa kann hinter eine weitere wichtige Personalie einen Haken setzen.
Linksaußen Tim Stäglich bleibt seinem Verein weiterhin erhalten und verlängert seinen Vertrag bis 2027. Das Eigengewächs wird damit auch in der kommenden Saison für die Schwarz-Gelben auf Torejagd gehen.. Der 25-jährige wurde in der laufenden Spielzeit nach dem Abgang von Kevin Roch ins kalte Waser geschmissen. Mit bislang 65 Saisontoren wurde Stäglich den Erwartungen gerecht und entwickelte sich zu einer zuverlässigen Stütze der Mannschaft.
„Ich freue mich sehr, dass Tim den Weg weiter mit uns geht. Er hat in der laufenden Saison einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht und ist noch längst nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen. Er ist ein Paradebeispiel dafür, was man mit Fleiß, Geduld und der nötigen Einstellung erreichen kann“, zeigt sich der Plauener Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt mit der Vertragsverlängerung des Flügelflitzers zufrieden. „Die Verantwortlichen haben vor der Saison viel Vertrauen in mich gesetzt. Dem versuche ich gerecht zu werden und ich glaube das gelingt mir ganz gut. Mir macht es einfach unglaublich viel Spaß mit meinem Verein in der 3.Liga zu spielen“, erklärt Stäglich.
–RM–

2. Männer verlieren in Dresden
Oberliga Sachsen Männer
KJS Dresden – SV04 Plauen Oberlosa II 35:23
Nichts zu holen in Dresden
Nachdem die „Reisegruppe“ in Dresden ohne Trikots eintraf, war die Stimmung schon fast auf dem Siedepunkt. Tyll ließ seine unbezahlbaren Kontakte spielen und seine Kumpels von der SG Gittersee stellen uns ihre Spieltrikots und Hosen zur Verfügung (passend natürlich zu unseren Vereinsfarben in Gelb/Schwarz). VIELEN DANK NOCHMAL AN DIE SG GITTERSEE!!!! Dies ließ die Gemüter wieder etwas abkühlen und das Spiel konnte konzentriert begonnen werden. In der 5. Minute trafen wir per Strafwurf zum 0:2. Viele technische Fehler brachten dann jedoch die Gastgeber ins Spiel. Diese nutzten unseren Blackout und legten einen 7:0 Lauf aufs Parkett. Nach einer Auszeit konnten wir den Vorsprung etwas verkleinern ( 8:6 nach 18 Minuten). Dann häuften sich schlagartig wieder die Fehler und die Dresdner zogen Tor um Tor davon. Beim 19:12 zur Halbzeit war noch nichts entschieden und wir wollten in der 2. Halbzeit einiges besser machen. Um es kurz zu machen, dies gelang nicht. Für jedes Tor mussten wir im Angriff hart arbeiten und im Gegenzug konnten die Dresdner recht einfach eigene Treffer erzielen. Technische Fehler häuften sich, die Abpraller vom Torwart landeten genau in den Händen der Angreifer und viele andere Sachen führten dazu, dass Dresden einen verdienten 35:23 Heimsieg feiern konnte.
Zum letzten Heimspiel am kommenden Sonntag um 14.30Uhr gegen Görlitz wollen wir nochmal alles reinwerfen.
(SF)
Oberlosa sammelt Big Points
Sportfreunde Söhre – SV 04 Oberlosa 28:35
Der SV 04 Oberlosa hat in der 3.Handball-Bundesliga ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt. Beim direkten Konkurrenten, den Sportfrreunden Söhre, setzten sich die Plauener souverän mit 35:28 durch und bauten den Abstand auf die Abstiegsplätze vier Spieltage vor Schluss auf vier Punkte aus.
Vor 405 Zuschauern in der Steinberg-Sporthalle in Diekholzen im Großraum Hildesheim hatten die Gastgeber die Partie als letzten Strohhalm im Kampf um den Ligaverbleib bezeichnet. Entsprechend engagiert gingen die Niedersachsen in die Partie. Die Plauener hatten zunächst große Probleme, sich auf die Linie der beiden Unparteiischen einzustellen und kassierten in den ersten fünfzehn Minuten gleich vier Zeitstrafen und eine Rote Karte gegen Teo Jezernik. Zu diesem Zeitpunkt führten die Hausherren klar mit 10:6. „Dass es nach diesen vielen Strafen nur vier Tore Rückstand waren, das war noch das Beste an der Anfangsphase. Wir haben dann einen kühlen Kopf bewahrt, haben disziplinierter verteidigt und uns Schritt für Schritt wieder herangekämpft“ stellte der Plauener Trainer Ladislav Brykner später in der Analyse fest. In der Tat machten sich die Vogtländer an die Aufholjagd und stellten durch Tim Stäglich den Anschluss zum 10:11 her. Die 04er stellten fortan eine starke Defensive und hatten in Henric Ebert einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Petar Puljic glich zum 14:14 aus und in den verbleibenden Minuten bis zum Pausentee sorgten Matevz Kunst, erneut Stäglich und Franz Schauer für eine 17:14-Führung der Spitzenstädter.
Der Start in die zweite Hälfte gelang den Plauenern perfekt, mit drei Treffern in Folge schraubten die Schwarz-Gelben den Abstand auf 20:14. Angetrieben von einer lautstarken Kulisse wollten sich die Niedersachsen jedoch keinesfalls geschlagen geben und verkürzten wieder zum 17:20. „Wie wir in dieser heißen Atmosphäre dann cool geblieben sind, das macht mich stolz. Wir waren weiterhin sehr diszipliniert und haben uns vorentscheidend abgesetzt“, erklärte Brykner. Angeführt vom überragenden Roman Becvar (9 Tore) und dem in Abwehr wie Angriff überzeugenden Franz Schauer (7), legten die Plauener einen fünf Tore Lauf auf das Parkett und bauten den Abstand so auf 25:17 aus. In der Folge spielten die 04er die Partie souverän herunter, behaupteten stets einen klaren Vorsprung und feierten am Ende einen ebenso deutlichen wie verdienten Auswärtssieg. „Der Sieg geht aus meiner Sicht auch in der Höhe in Ordnung. Wir haben stark verteidigt und Henric Ebert hat seine aufsteigende Form der letzten Wochen heute über sechzig Minuten eindrucksvoll untermauert. Im Angriff haben wir gegen verschiedene Deckungssysteme der Hausherren immer wieder Lösungen gefunden. Ich bin heute sehr zufrieden“, jubelte Brykner nach der Partie.
Am kommenden Samstag erwarten die Schwarz-Gelben im vorletzten Heimspiel der Saison mit der HG Hamburg-Barmbek den nächsten direkten Konkurrenten in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle. Mit einem vollen Erfolg können die 04er einen ganz entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt machen.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich (6 Tore/ davon 2 Siebenmeter), Kunst (5), Jezernik, Trommer-Ernst (2), Petrovsky (4), Tektel, Chobot, Schauer (7), Meckel, Becvar (9), Olkowski, Malta, Puljic (2)
Zuschauer: 405
–RM–
Handball – 1. Männer | Die Wochen der Wahrheit
Handball – 3.Bundesliga / Männer
Die Wochen der Wahrheit
Für den SV 04 Oberlosa stehen in der 3. Handball-Bundesliga noch fünf Spiele auf dem Plan und es beginnen die Wochen der Wahrheit. Vier Partien gegen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt und das letzte Saisonspiel gegen die Spitzenmannschaft vom TSV Altenholz lassen den Spannungspegel in die Höhe schnellen.
Den Auftakt in die entscheidende Saisonphase bildet am Samstag das Duell bei den Sportfreunden Söhre. In der Steinberg-Halle in Diekholzen ertönt um 19:30 Uhr der Anpfiff zum Duell des Tabellenfünfzehnten (12:38 Punkte) aus Niedersachsen und dem Tabellenzwölften (16:34) aus dem Vogtland.
„Für Söhre ist es wohl die letzte Chance, noch einmal in den Kampf um den Klassenerhalt einzugreifen. Von daher erwartet uns dort eine schwierige Aufgabe“, erklärt der Plauener Coach Ladislav Brykner. Mit drei Zählern Vorsprung auf den ersten Schleudersitz in die Regionalliga gehen die Schwarz-Gelben in der Schlussphase der Saison. In Söhre (15.Platz), zu Hause gegen Hamburg-Barmbek (11.), in Flensborg (10.), in Leipzig (16.) und zum Abschluss zu Hause gegen Altenholz (6.) wollen und müssen die Plauener die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen. „Wir schauen nicht auf das Restprogramm und auch nicht auf die Konkurrenz. Wir haben alles in der eigenen Hand und konzentrieren uns jetzt ausschließlich auf die Partie am Samstag. Jeder Punkt bringt uns dem großen Ziel näher“, macht Brykner deutlich.
Gute Erinnerungen haben die 04er an das Hinspiel, welches mit 36:30 gewonnen wurde. „Das stand lange auf Messer`s Schneide, am Ende hatten wir mehr zum zusetzen“, erinnert sich Brykner.
Auf einen ähnlichen Spielverlauf hofft man bei den 04ern natürlich auch diesmal. Alle Plauener Fans, die nicht vor Ort sein können, können natürlich auch diesmal bei sporteurope.tv mitfiebern.
–RM–
2. Männer auswärts in Dresden
Oberliga Sachsen Männer
Auswärtsspiel KJS Dresden (11.04.2026)
Für die II.Mannschaft geht es zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison zum vorletzten der Tabelle nach Dresden. Der Tabellenplatz der Dresdener ist aber ganz sicher keine Garantie für einfach einzusammelnde Punkte in der Landeshauptstadt, da die Gastgeber im Abstiegskampf jeden Punkt brauchen und ganz sicher auch um jeden Punkt kämpfen werden, das zeigen auch einige nur äußerst knappe Niederlagen in den letzten Spielen. Für die Gäste aus der Spitzenstadt geht es weiterhin darum den aktuellen Tabellenplatz 5 zu verteidigen und sich für die beiden letzten Spiele dabei eine gute Ausgangsbasis für dieses Ziel zu schaffen. Anwurf ist in Dresden am Samstag um 18 Uhr und damit (trotz 340 km Entfernung) für alle Plauener Fans ein Vorspiel für das Auswärtsspiel der ersten Mannschaft um 19:30 Uhr.
FSm
Oberlosa holt weitere Verstärkung
Beim Handball-Drittligisten SV 04 Oberlosa nimmt der Kader für die neue Saison weiterhin Formen an. Mittlerweile präsentieren die Schwarz-Gelben den dritten Neuzugang für die kommende Spielzeit, mit Franz Häcker kommt von der U23 des SC DHfK Leipzig ein durchsetzungsstarker Rückraumspieler in die Spitzenstadt.
In der aktuellen Drittliga-Saison belegt Häcker mit 153 Toren derzeit den siebten Platz der Torschützenliste der Staffel Nord-Ost. Den 1,93m großen Rechtshänder zeichnen seine Dynamik und sein eins gegen eins Verhalten aus. „Franz kennt die 3.Liga, ist sehr torgefährlich und kann hohes Tempo gehen. Er passt perfekt in unser Anforderungsprofil und wir treiben die Verjüngung der Mannschaft konsequent voran“, zeigt sich der Plauener Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt zufrieden mit dem Transfer. Dem Plauener Publikum dürfte der Neuzugang noch aus den Relegationsspielen im Vorjahr bekannt sein. Damals noch im Trikot des HC Burgenland machte der Rückraumakteur mit insgesamt 14 Treffern den 04ern das Leben enorm schwer.
Häcker selbst freut sich auf die neue Aufgabe in der Spitzenstadt. „Ich habe ja schon öfters gegen Oberlosa gespielt. Nach den Gesprächen mit Lutz Petzoldt war mir klar, dass ich nach Plauen wechseln möchte. Nun kann ich es kaum erwarten, diese tollen Fans auch einmal im Rücken zu haben“, erklärt der 24-jährige. „Ich gehe sicher davon aus, dass mein neues Team den Klassenerhalt schafft. Dann ist es unser aller Ziel, in der neuen Spielzeit nicht in den Abstiegskampf verwickelt zu werden und eine sorgenfreie Saison zu spielen“.
–RM–


