Handball
Trotz Personalnot teuer verkauft
DHK Flensborg – SV 04 Oberlosa 37:33
In der 3.Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa sein Auswärtsspiel beim DHK Flensborg vor 417 Zuschauern in der Flensburger Idraetshallen trotz guter Leistung mit 33:37 verloren. In Anbetracht der Tatsache, dass die Plauener neben den Langzeitverletzten Schneider, Nedoma und Hanisch auch auf Leos Petrovsky und Roman Becvar verzichten mussten, verkauften sich die Vogtländer im hohen Norden teuer.
„Ich kann keinem einen Vorwurf machen. Wir wollten hier unbedingt den Klassenerhalt perfekt machen und haben alles gegeben. Die Mannschaft hat sich nach Rückständen immer wieder zurück gekämpft, am Ende stehen wir dennoch mit leeren Händen da“, war SV-Coach Ladislav Brykner die Enttäuschung anzumerken.
Bereits am Freitag angereist, starteten die Spitzenstädter schwungvoll in die Partie und begegneten den Hausherren bis zum 5:5 auf Augenhöhe. In der Folge machte DHK-Akteur Thilo Knutzen den Unterschied. Am Vorabend noch in der Bundesliga für die SG Flensburg-Handewitt gegen Melsungen auf dem Parkett gestanden, traf der 2,13m-Riese traumwandlerisch sicher aus dem Rückraum. Dank Ihres Unterschiedsspielers legten die Norddeutschen immer wieder vor und nahmen schließlich eine 23:20-Führung mit in die Halbzeitpause.
Dank einer taktischen Veränderung auf Seiten der Vogtländer, kam Knutzen in der zweiten Hälfte nicht mehr so zum Zug und die Schwarz-Gelben glichen zum 23:23 aus. „Dann haben wir zwei Mal die Chance, selbst in Führung zu gehen, lassen diese Möglichkeiten aber aus“, machte Brykner einen Knackpunkt der Partie aus. Beim 28:28 stand die Partie weiterhin Spitz auf Knopf. In der Schlussphase der Begegnung schwang sich DHK-Keeper Rune Hauenstein zu einer überragenden Leistung auf. Beim 34:32 für die Gastgeber schnupperten die Vogtländer zwar immer noch am Punktgewinn, doch der Dansk Handbold Klub (DHK) machte mit zwei Treffern dann endgültig den Deckel drauf.
Im Kampf um den Klassenerhalt hat sich für die Schwarz-Gelben indes nichts geändert. Sicher abgestiegen sind die U23 des SC DHfK Leipzig und die Sportfreunde Söhre. Die HSG Ostsee (15:41 Puntkte), der Oranienburger HC (16:40) und der SV 04 Oberlosa (18:38) kämpfen an den letzten beiden Spieltagen noch um den Klassenerhalt, einer aus diesem Trio muss noch in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Die besten Karten halten dabei zweifellos die 04er in der Hand. Mit einem Auswärtssieg am kommenden Sonntag in Leipzig wäre der Klassenerhalt perfekt.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (10 Tore/ davon 2 Siebenmeter), Jezernik (4), Trommer-Ernst, Tektel, Chobot (1), Schauer (3), Meckel (5), Olkowski (6), Malta, Puljic (4), Naumann
Zuschauer: 417
–RM–
Oberlosa holt Youngster
Aufmerksamen Beobachtern des letzten Heimspiels vom SV 04 Oberlosa fiel ein junger Mann auf, der neu im Kader der Schwarz-Gelben ist. Der 18-jährige Daniil Tektel wurde bereits jetzt als Vorgriff auf die neue Saison verpflichtet. Der Rückraumspieler wechselte aus der A-Jugend des TV Großwallstadt in die Spitzenstadt. „Ich sehe in Plauen sehr gute Chancen mich weiter zu entwickeln. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen und mir den Einstieg leicht gemacht“, erklärt der Rechtshänder. Zum Einsatz gekommen ist Tektel am Samstag noch nicht. „Wir stecken im Kampf um den Klassenerhalt. Da ist es schwierig, einen neuen Spieler ins kalte Wasser zu werfen. Daniil ist jetzt seit zwei Wochen dabei und muss zunächst einmal unsere Philosophie verinnerlichen“, verdeutlicht Trainer Ladislav Brykner und ergänzt, „er ist körperlich sehr robust für sein Alter. Ich denke, mit einer kompletten Saisonvorbereitung wird er dem Verein viel Freude machen“.
„Abwehrstärke und ein guter Wurf“, benennt der Youngster seine Vorzüge, betont aber auch, „dass ich noch sehr jung bin und in meinem ersten Jahr bei den Männern noch viel lernen muss“. Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt freut sich über die Zusage des Rückraumspielers. „Er ist enorm ehrgeizig und körperlich schon sehr robust. Im Probetraining hat er angedeutet, dass er die erhoffte Verstärkung sein kann, sobald er voll integriert ist“. Die Personalplanungen der 04er sind laut Petzoldt damit weitgehend abgeschlossen. „Mit den Verpflichtungen von Fabrice Oertel, Mathias Choleva, Franz Schauer und Daniil Tektel haben wir vier vielversprechende Leute geholt und die Verjüngung des Kaders entscheidend vorangetrieben“.
–RM–

+++Meisterbienen bis zur letzten Sekunde gefordert+++
Was für ein Spiel! Leidenschaft, Wille, Rückschläge und in der Schlussphase fast der Ausgleich. Spätestens nach dem starken Sieg gegen den Tabellenzweiten war klar: Unterschätzen wird uns keiner mehr. Die bittere Hinspiel-Niederlage (42:26) saß tief – Wiedergutmachung war angesagt. Hinzu kommt: letztes Heimspiel der Saison und der Abschied von Trainer Lucas Dießner. Die Aufgabe war klar.. ..und wir lieferten.
Mit purem Willen gingen wir früh mit 6:4 in Führung (14.Minute). Rödertal glich aus, doch wir hielten dagegen. Der Halbzeitstand war ein vielversprechendes Ergebnis von 11:13.
Nach der Pause dann der Dämpfer: kleine Fehler, gnadenlos bestraft. Der Rückstand wächst bis zur 45. Minute auf 7 Tore. Drei Treffer in Serie, die Halle wurde lauter und wir kämpften uns wieder heran. Die Meisterinnen der Oberliga Sachsen konnten letztmalig in der 52. Minute ein Tor erzielen – 22:26. Wir setzten erneut mit 3 Toren in Folge ein Ausrufezeichen – plötzlich 25:26 (57. Minute)..beide Mannschaften wurden sichtlich nervös. Die letzten Minuten waren nerven pur. Hektik, Spannung, Gänsehaut. Am Ende setzt Rödertal den letzten Treffer zum 25:27. Bitter – aber was für eine Leistung!
Diese Niederlage fühlt sich wie ein Sieg an. Wir haben gekämpft, mitgehalten, alles reingeworfen. Ja, die Chancenverwertung hat uns nicht den erhofften Sieg erbracht – doch dieser Auftritt hat erneut gezeigt, was in uns steckt. Danke an unsere Fans, Sponsoren und Trommler – ihr wart der Wahnsinn!
Hertel – Heinrich, Wierick (3; 2/4), Rieger, Seebauer, Hertel (2; 1/3), Richter (2), Börner (5; 0/1), Hennig (12; 4/6), Mattes (1), Kolomaznikova, Schieke
J.M.
2. Männer letztes Auswärtsspiel in Hoyerswerda
Oberliga Sachsen Männer
Auswärtsspiel LHV Hoyerswerda (26.04.2026)
Zum Saisonfinale geht es für die II. Mannschaft nochmals auf einen Ganztagesausflug in die Oberlausitz nach Hoyerswerda. Am Sonntag um 16:30 Uhr stehen sich in der Sporthalle des BSZ Konrad Zuse dann die Tabellennachbarn auf Platz 5 und 6 gegenüber. Auch wenn die Plauener mit einem Punkt Vorsprung anreisen, sind die Lausitzer nach den letzten Ergebnissen der beiden Teams sicher in der Favoritenrolle und wollen mit einem Sieg nicht nur Platz 5 der Tabelle klarmachen, sondern auch gute Stimmung zur Saisonabschlussfeier verbreiten. Doch auch die Schwarz-Gelben fahren nicht ohne Motivation durch ganz Sachsen, denn für den Aufsteiger wäre die Verteidigung von Platz 5 ein starkes Zeichen und auch für sie ist eine gute Stimmung sowohl für die lange Heimfahrt als auch für den bei einigen Spielern anstehenden Kurzurlaub sicher sehr willkommen. Dafür wird das weiterhin stark reduzierte Team der Spitzenstädter aber nochmals alle Kräfte mobilisieren müssen und unbedingt versuchen auch im letzten Spiel die Konzentration über die gesamte Spielzeit hoch zu halten. Wenn dies gelingt ist sicher ein spannendes Spiel zu erwarten und damit auch ein gelungener Abschluss der Saison.
FSm
2.Männer verlieren letztes Heimspiel
Oberliga Sachsen Männer
SV04 Plauen Oberlosa II- SV Koweg Görlitz 30:40
2. Männer verlieren letztes Heimspiel
Am gestrigen Sonntag stand das letzte Heimspiel der Aufstiegssaison auf dem Plan. Klares Ziel der Mannschaft war es, sich mit einem Sieg vom treuen Heimpublikum zu verabschieden. Apropos Verabschiedung – vor Beginn des Spiels wurde mit Florian Slopianka ein verdienstvoller Spieler der 2. Mannschaft verabschiedet. Nachdem er 10 Jahre lang das schwarz-gelbe Trikot der Oberlosaer trug (Jugend und Männer), 2 Aufstiege mitfeierte und ein sehr zuverlässiger Teil des Teams war, will er nun etwas kürzer treten, dem Verein aber erhalten bleiben. Zu Beginn des Spiels zeigten sich beide Teams auf Augenhöhe. Bis zum 8:8 noch 11 Minuten lief alles normal. Dann zeigten wir wieder eine Schwächephase, wo vorallem im Angriff nicht mehr viel ging. Diese Fehler zeigten sich in der Folge auch in der Körpersprache und diese wiederum zeigte sich in der Abwehr, wo wir kaum Zugriff auf die Angreifer der Görlitzer bekamen. Beim 14:18 zur Pause hielt sich der Abstand noch in Grenzen. In der 42. Minute war der Rückstand bereits auf 7 Tore angewachsen (20:27). In nur 5 Minuten konnten wir nochmal auf 4 Tore verkürzen. Anstatt den Schwung der Aufholjagd mitzunehmen, wuchs wieder die Anzahl an Fehlern. Die Gäste nahmen die Geschenke an und feierten einen verdienten und, für sie im Abstiegskampf, wichtigen 30:40 Auswärtssieg.
Am nächsten Sonntag geht’s dann zum letzten Saisonspiel nach Hoyerswerda. Da geht’s zwischen beiden Mannschaften noch um den Kampf um Platz 5 in der Oberliga Sachsen. Wenn man bedenkt, wieviele Ausfälle (Max, Kuba, Paul, Louis, Lukas, Philipp) wir kompensieren mussten, stimmt uns die erzielte Leistung im 1. Aufstiegsjahr, trotz der aktuellen Formkurve, sehr positiv. Unserer Aufgabe, ein Unterbau für die 1. Mannschaft zu sein, wurden wir definitiv durch die Einsätze von Lukas und Philipp gerecht. Diesen Weg wollen wir natürlich auch in Zukunft weiter gehen und die Zusammenarbeit mit der Ersten Mannschaft noch enger gestalten. Auch sollen die Leistungsträger der männlichen B Jugend, die am vergangenen Wochenende den ersten Sachsenmeistertitel im Nachwuchs in der Geschichte der beiden Plauner Handballvereine holten, ins Training integriert werden. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM TITELGEWINN an die mB!!!
(SF)
Rückschlag für den SV 04 Oberlosa
Rückschlag für den SV 04 Oberlosa im Drittliga-Abstiegskampf. Die Plauener Handballer unterlagen in eigener Halle gegen die HG Hamburg-Barmbek mit 29:31 (15:17). „Das ist besonders bitter, weil wir heute mit einem Sieg den Klassenerhalt eigentlich in der Tasche gehabt hätten. Jetzt wird alles noch einmal richtig spannend“, ärgerte sich Matevž Kunst (14 Tore). Der Topscorer der Nordoststaffel hat bereits 216 Treffer auf seinem Konto. Doch gegen Hamburg durchbrachen die Oberlosaer die 30-Tore-Schallmauer nicht. Und dann wird es in dieser Tempoliga immer schwer, zu gewinnen.
Mit der Schlusssirene sah man die Fragezeichen in den Plauener Gesichtern. Nach den starken Leistungen in den vorangegangenen Spielen hatte selbst „Handball-Professor“ Jörg Grüner keine schnelle Antwort. „Wir müssen genau analysieren, woran es gelegen hat. Am Kampfgeist oder fehlender Fitness liegt es nicht. Es ist schwierig, bei so einem engen Spiel gleich eine einfache Erklärung zu finden“, stellte der Co-Trainer fest.
In der Tat: Das Spiel auf Augenhöhe bestimmte zunächst Oberlosa. Über die Stationen 6:3, 10:8, 13:10 und 14:13 marschierten die Gastgeber zwar bis zur 24. Minute vorne weg. „Aber das wirkt heute alle so fahrig“, haderte Spielbetriebs-Geschäftsführer Lutz Petzoldt bereits zu diesem Zeitpunkt mit der Gesamtperformance der Oberlosaer. Mal zündeten die Plauener den Turbo. Dann brachte sich der SV 04 durch unpräzise Würfe oder technische Fehler selbst wieder aus der Fassung. Anders dagegen die Gäste.
Die Hamburger waren bereits einen Tag früher angereist. HG-Rückraumschütze Tim Stapenhorst verriet nach Spielschluss: „Wir haben uns akribisch auf Plauen vorbereitet. Wir wussten, dass die Halle bebt, wenn Oberlosa mal zwei, drei Tore in Folge macht. Dann mussten wir den Lauf der Gastgeber mit allen Mitteln unterbinden.“ Bemerkenswert: Obwohl beide Teams verbissen um jeden Millimeter kämpften, ging es bei nur drei Zeitstrafen (Oberlosa 2, Hamburg 1) nicht über die Grenze des Erlaubten. Vor der Pause wendete sich das Blatt. Barmbek ging in Führung und Tim Stapenhorst netzte zum 15:17-Halbzeitstand ein.
Auch in der zweiten Halbzeit fehlte dem SV 04 Oberlosa die Konstanz. Da bejubelten die 616 Zuschauer zum einen die Ausgleichstreffer von Lukas Meckel (17:17/18:18), Patrik Chobot (25:25) und Franz Schauer mit Platzwunde an der Schläfe (26:26). Gleichzeitig gerieten die Plauener aber auch wieder in Rückstand (19:23, 26:28). Und so zuckelte der Plauener Endspurtexpress mit zwei Toren Rückstand über die Ziellinie, weil die Hamburger einfach immer Widerstand leisteten. Hinzu kam, dass die SV-Torhüterleistungen von Patryk Foluszny und Henric Ebert diesmal auch nicht auf dem obersten Level eingestuft werden konnten. Das Plauener Außenspiel brachte ebenfalls wenig Wirkungstreffer ein.
Gästetrainer Mirco Demel war happy: „Die Kulisse in Plauen war schon beeindruckend. Aber wir haben uns die zwei Punkte geholt und liegen nun in der Tabelle einen Zähler vor Oberlosa.“ Die Spitzenstädter rangieren jetzt drei Spieltage vor Schluss drei Punkte über dem Strich. Das Team von Cheftrainer Ladislav Brykner muss nun zweimal auswärts bei der DHK Flensborg und beim SC DHfK Leipzig II ran. In der Auswärtsbilanz bringt es Oberlosa bislang nur auf 4:22 Zähler. Da ist klar wie schwer diese beiden Spiele werden. Viele Fans hatten gehofft, dass nicht bis zur letzten Minute gezittert werden muss. Am 30. Spieltag (9. Mai) empfängt Oberlosa den TSV Altenholz in Plauen.
Statistik
SV 04 Oberlosa: Patryk Foluszny, Henric Ebert – Stäglich (3), Kunst (14/davon 4 Siebenmeter), Jezernik (1), Trommer-Ernst (1), Tektel, Chobot (1), Schauer (1), Meckel (4), Becvar (3), Olkowski (1), Malta, Puljic, Naumann
Schiedsrichter: Rick Ehrenpfordt, Manuel Haas
Zeitstrafen: Oberlosa 2, Hamburg 1
Siebenmeter: Oberlosa 4/davon 4 verwandelt / Hamburg 3/3
Zuschauer: 616 (kare)
„Die Helbig-Halle muss beben“
Am 27.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga steht für den SV 04 Oberlosa (11.Platz; 18:34 Punkte) eine weitere richtungsweisende Partie auf dem Plan. In der Plauener Kurt-Helbig-Halle gastiert mit der HG Hamburg-Barmbek (12.Platz; 17:35) der unmittelbare Tabellennachbar, der Anwurf zum vorletzten Heimspiel der Saison erfolgt wie gewohnt um 19 Uhr.
Die Ausgangslage ist klar. Gewinnen die Plauener ihr Heimspiel, haben sie dann drei Spieltage vor Schluss entweder fünf oder sechs Punkte Vorsprung, je nach Ausgang der Partie zwischen der HSG Ostsee und dem Oranienburger HC, auf die Abstiegsplätze. Zudem könnte man die Hamburger um drei Zähler distanzieren. Das wird allerdings ein hartes Stück Arbeit. Im Hinspiel unterlagen die Plauener praktisch mit dem Schlusspfiff hauchdünn mit 31:32, von einer ähnlich spannenden Begegnung ist auch diesmal auszugehen. Wie wichtig die Partie auch für die Norddeutschen ist, beweist die Tatsache, dass sich die Hanseaten bereits am Vortag auf den Weg in Richtung Vogtland machen. „Für beide Teams geht es um viel. Wir haben uns beim ersten Endspiel in der Vorwoche in Söhre nervlich stabil gezeigt. Eine ähnliche Leistung braucht es auch am Samstag, um den angestrebten Heimsieg einzufahren“, verdeutlicht der Plauener Trainer Ladislav Brykner. Vorsicht ist geboten, immerhin holten die Elbestädter bereits acht Punkte in fremder Halle. „Wir müssen ähnlich kompakt in der Abwehr stehen, wie in der Vorwoche und wir brauchen wieder absolute Konsequenz im Abschluss“, erklärt der SV-Coach. Einmal mehr bauen die Schwarz-Gelben am Samstag auf ihren leidenschaftlichen Anhang. „Die Halle muss beben“, hofft nicht nur der zuletzt formstarke Plauener Keeper Henric Ebert auf eine prall gefüllte Halle. „Mit den Fans im Rücken müssen beide Punkte in Plauen bleiben. Gelingt uns das, kommen wir unserem großen Ziel sehr nahe“, so der Schlussmann. Personell dürfte es bei den 04ern kaum Veränderungen geben, die SV-Verantwortlichen können auf den erfolgreichen Kader der Vorwoche bauen.
–RM–
Eigengewächs bleibt Oberlosa treu
Der Handball-Drittligist SV 04 Oberlosa kann hinter eine weitere wichtige Personalie einen Haken setzen.
Linksaußen Tim Stäglich bleibt seinem Verein weiterhin erhalten und verlängert seinen Vertrag bis 2027. Das Eigengewächs wird damit auch in der kommenden Saison für die Schwarz-Gelben auf Torejagd gehen.. Der 25-jährige wurde in der laufenden Spielzeit nach dem Abgang von Kevin Roch ins kalte Waser geschmissen. Mit bislang 65 Saisontoren wurde Stäglich den Erwartungen gerecht und entwickelte sich zu einer zuverlässigen Stütze der Mannschaft.
„Ich freue mich sehr, dass Tim den Weg weiter mit uns geht. Er hat in der laufenden Saison einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht und ist noch längst nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen. Er ist ein Paradebeispiel dafür, was man mit Fleiß, Geduld und der nötigen Einstellung erreichen kann“, zeigt sich der Plauener Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt mit der Vertragsverlängerung des Flügelflitzers zufrieden. „Die Verantwortlichen haben vor der Saison viel Vertrauen in mich gesetzt. Dem versuche ich gerecht zu werden und ich glaube das gelingt mir ganz gut. Mir macht es einfach unglaublich viel Spaß mit meinem Verein in der 3.Liga zu spielen“, erklärt Stäglich.
–RM–

2. Männer verlieren in Dresden
Oberliga Sachsen Männer
KJS Dresden – SV04 Plauen Oberlosa II 35:23
Nichts zu holen in Dresden
Nachdem die „Reisegruppe“ in Dresden ohne Trikots eintraf, war die Stimmung schon fast auf dem Siedepunkt. Tyll ließ seine unbezahlbaren Kontakte spielen und seine Kumpels von der SG Gittersee stellen uns ihre Spieltrikots und Hosen zur Verfügung (passend natürlich zu unseren Vereinsfarben in Gelb/Schwarz). VIELEN DANK NOCHMAL AN DIE SG GITTERSEE!!!! Dies ließ die Gemüter wieder etwas abkühlen und das Spiel konnte konzentriert begonnen werden. In der 5. Minute trafen wir per Strafwurf zum 0:2. Viele technische Fehler brachten dann jedoch die Gastgeber ins Spiel. Diese nutzten unseren Blackout und legten einen 7:0 Lauf aufs Parkett. Nach einer Auszeit konnten wir den Vorsprung etwas verkleinern ( 8:6 nach 18 Minuten). Dann häuften sich schlagartig wieder die Fehler und die Dresdner zogen Tor um Tor davon. Beim 19:12 zur Halbzeit war noch nichts entschieden und wir wollten in der 2. Halbzeit einiges besser machen. Um es kurz zu machen, dies gelang nicht. Für jedes Tor mussten wir im Angriff hart arbeiten und im Gegenzug konnten die Dresdner recht einfach eigene Treffer erzielen. Technische Fehler häuften sich, die Abpraller vom Torwart landeten genau in den Händen der Angreifer und viele andere Sachen führten dazu, dass Dresden einen verdienten 35:23 Heimsieg feiern konnte.
Zum letzten Heimspiel am kommenden Sonntag um 14.30Uhr gegen Görlitz wollen wir nochmal alles reinwerfen.
(SF)

