Handball

2. Männer auswärts in Dresden

Oberliga Sachsen Männer

Auswärtsspiel KJS Dresden (11.04.2026)

 

Für die II.Mannschaft geht es zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison zum vorletzten der Tabelle nach Dresden. Der Tabellenplatz der Dresdener ist aber ganz sicher keine Garantie für einfach einzusammelnde Punkte in der Landeshauptstadt, da die Gastgeber im Abstiegskampf jeden Punkt brauchen und ganz sicher auch um jeden Punkt kämpfen werden, das zeigen auch einige nur äußerst knappe Niederlagen in den letzten Spielen. Für die Gäste aus der Spitzenstadt geht es weiterhin darum den aktuellen Tabellenplatz 5 zu verteidigen und sich für die beiden letzten Spiele dabei eine gute Ausgangsbasis für dieses Ziel zu schaffen. Anwurf ist in Dresden am Samstag um 18 Uhr und damit (trotz 340 km Entfernung) für alle Plauener Fans ein Vorspiel für das Auswärtsspiel der ersten Mannschaft um 19:30 Uhr.

FSm

Oberlosa holt weitere Verstärkung

Beim Handball-Drittligisten SV 04 Oberlosa nimmt der Kader für die neue Saison weiterhin Formen an. Mittlerweile präsentieren die Schwarz-Gelben den dritten Neuzugang für die kommende Spielzeit, mit Franz Häcker kommt von der U23 des SC DHfK Leipzig ein durchsetzungsstarker Rückraumspieler in die Spitzenstadt.

In der aktuellen Drittliga-Saison belegt Häcker mit 153 Toren derzeit den siebten Platz der Torschützenliste der Staffel Nord-Ost. Den 1,93m großen Rechtshänder zeichnen seine Dynamik und sein eins gegen eins Verhalten aus. „Franz kennt die 3.Liga, ist sehr torgefährlich und kann hohes Tempo gehen. Er passt perfekt in unser Anforderungsprofil und wir treiben die Verjüngung der Mannschaft konsequent voran“, zeigt sich der Plauener Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt zufrieden mit dem Transfer. Dem Plauener Publikum dürfte der Neuzugang noch aus den Relegationsspielen im Vorjahr bekannt sein. Damals noch im Trikot des HC Burgenland machte der Rückraumakteur mit insgesamt 14 Treffern den 04ern das Leben enorm schwer.

Häcker selbst freut sich auf die neue Aufgabe in der Spitzenstadt. „Ich habe ja schon öfters gegen Oberlosa gespielt. Nach den Gesprächen mit Lutz Petzoldt war mir klar, dass ich nach Plauen wechseln möchte. Nun kann ich es kaum erwarten, diese tollen Fans auch einmal im Rücken zu haben“, erklärt der 24-jährige. „Ich gehe sicher davon aus, dass mein neues Team den Klassenerhalt schafft. Dann ist es unser aller Ziel, in der neuen Spielzeit nicht in den Abstiegskampf verwickelt zu werden und eine sorgenfreie Saison zu spielen“.

 

–RM–

 

Zweiter Neuzugang für Oberlosa

Der SV 04 Oberlosa bastelt weiter kräftig am Kader für die neue Spielzeit. Nach der Verpflichtung von Fabrice Oertel (HC Empor Rostock / A-Jugend) präsentieren die 04er nun einen weiteren jungen Neuzugang. Vom tschechischen Extraligisten SKP Frydek-Mistek wechselt mit dem 23-jährigen Mathias Choleva ein bärenstarker Rechtsaußen in die Spitzenstadt. Im Februar weilte der 1,86m große Linkshänder, der trotz seiner Jugend bereits über viel Erfahrung verfügt, zum Probetraining bei den Schwarz-Gelben und überzeugte die Verantwortlichen auf ganzer Linie. „Wir spielen nach dem langfristigen Ausfall von Miroslav Nedoma schon seit geraumer Zeit mit nur einem gelernten Rechtsaußen. Nach der Verletzung von Sebastian Naumann muss nun Philip Trommer-Ernst aus der zweiten Mannschaft aushelfen. Auf dieser Position war eine Verstärkung also zwingend nötig und ich bin sehr zufrieden, dass es gelungen ist, mit Mathias Choleva einen Top-Mann zu verpflichten“, erklärt Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt. „Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung. Die 3.Liga in Deutschland ist sehr stark, dort wird toller Handball gespielt“, erklärt Choleva, der von sich aus den Kontakt zu den Spitzenstädtern gesucht hat. „Wir haben in der Vorbereitung mit meinem bisherigen Klub bereits zwei Mal gegen Plauen gespielt. Der Zusammenhalt im Team hat mir super gefallen, auch meine Eindrücke beim Probetraining waren sehr gut“, so der Flügelflitzer. Angesprochen auf seine Stärken und Schwächen erklärt Choleva, dass „Konterspiel, Sprungkraft, Kondition und Wurfvariabilität“ zu den Stärken gehören. „Verbessern muss ich mich vor allem in der Defensive“, weiß der 23-jährige, der bei den Plauenern einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat.

–RM–

Zwei Führungsspieler bleiben an Bord

Beim Handball-Drittligisten SV 04 Oberlosa nimmt der Kader für die neue Saison immer mehr Formen an. Da es im Sommer auch einige Veränderungen geben wird, freut man sich bei den 04ern, dass zwei absolute Führungsspieler ihre Verträge um ein Jahr verlängert haben.

Sowohl Kapitän Libor Hanisch als auch Spielmacher Roman Becvar setzten ihre Unterschrift unter ligaunabhängige Ein-Jahres-Verträge. „In unserem Alter macht man nur noch Verträge über ein Jahr“, lacht das beim Plauener Publikum beliebte Tschechen-Duo. Der seit kurzem 35 Jahre alte Hanisch wechselte 2022 vom Zweitligisten Dessau-Roßlauer HV in die Spitzenstadt und zählt zu den dienstältesten Akteuren im Plauener Kader. Der noch ein Jahr ältere Becvar kam im Vorjahr aus Luxemburg zu den Schwarz-Gelben.

„Libor ist ein absoluter Kämpfer, ein Vorbild, das weder sich noch andere schont. Er wurde nicht umsonst vor der Saison zum Kapitän gewählt. Die Verpflichtung von Roman Becvar im Vorjahr war ein Volltreffer. Er spielt eine sehr starke Saison und ist ein echter Anführer. Es werden zur neuen Saison einige junge Spieler in die Mannschaft kommen. Man braucht jedoch auch ein gewisses Maß an Erfahrung. Wir sind sehr glücklich, dass sich beide dazu entschieden haben, weiterhin im Plauener Trikot aufzulaufen“, erklärt der Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt.

Angesprochen darauf, dass der Vertrag auch für die Regionalliga Gültigkeit besitzt, schütteln beide resolut den Kopf. „Wir bleiben drin, dafür haut die Mannschaft alles rein“, so die beiden Routiniers.

 

–RM–

 

+++Damen des SV04 erfahren eindeutige Auswärtsniederlage+++

Mit wenig Auswechslern fuhren die Plauenerinnen mit einem trotzdem eindeutigen Ziel am vergangenen Sonntagabend nach Dresden: das Beste geben, die zwei Punkte wieder mit zurück ins Vogtland nehmen und an die sehr gute Leistung aus der Hinrunde anknüpfen! Die Heimmannschaft ging 3:0 in Führung und ließ durch eine geschlossene Abwehr kaum Tore der Gäste zu. Der SV 04 kämpfte sich bis zum 4:3 in der 6. Spielminute heran, konnte daraufhin aber den Ausgleich nicht erreichen. Ein 4-Tore-Abstand konnte durch die Gastmannschaft bis zur 17′ gehalten werden, dann konterten die Dresdner Damen jeden technischen Fehler mit einem Gegenangriff und setzten sich bis zur Halbzeit zum 22:13 ab.

Nach der Halbzeitpause hieß es: Fehler minimieren und das Runde endlich ins Eckige bringen! Die Abwehr stand solider und der Angriff machte es den Gegnern nicht leicht. Trotzdem setzten sich die Dresdner weiter ab und ließen der ersatzweise im Tor eingesprungenen Lea Richter keine Chance bei den Würfen. So verließen die Gäste das Feld bei einem Spielstand von 43:20. Für die nächsten drei Wochen heißt es nun: fleißig trainieren, Fehler bearbeiten und korrigieren und gestärkt aus der kurzen Pause ins letzte Heimspiel am 18.04.2026 um 16 Uhr starten und gegen den Tabellenersten beweisen, was in der vogtländischen Mannschaft steckt!

Hertel, Richter – Schieke, Rieger (2), Seebauer (1; 0/1), Hertel (4, 1/2), Hermann, Hennig (6, 0/1), Rother (2), Weiß (5)

E.H.

2. Männer verlieren beim Dritten denkbar knapp

  • Oberliga Sachsen Männer

EHV Aue II – SV04 Plauen Oberlosa II 28:27

Bittere Niederlage im Derby

 

Nachdem das große Derby am Samstag in der 3. Liga mit einem Torspektakel 38:48 für die Auer endete, wollten wir am Sonntag die Revanche im „kleinen“ Derby. Die Vorraussetzungen für das Spiel waren gut und die mitgereisten Fans sowie nicht einsatzfähige Spieler waren zahlenmäßig den Auer Fans nicht unterlegen. Trotzdem erwischten die Auer den besseren Start in die Party und führten schnell 2:0. Nach ein paar Minuten waren aber auch wir voll im Spiel und legten einen 6:0 Lauf hin. Das Zwang die Auer zu einer zeitigen Auszeit. Besonders auffällig waren Viktor und Hobi in der Phase. Nach der Auszeit hatten wir paar mal die Chance zu erhöhen, sogar in Überzahl. Aufgrund einiger unnötiger Fehler und Abschlüsse gaben wir den Auern die Möglichkeit im Spiel zu bleiben. Da die Abwehr aber im ersten Durchgang gut arbeitete und Tyll im Tor eine starke Vorstellung bot, ließen wir im ersten Durchgang nur 8 Gegentore zu. So reichten uns 11 eigene Treffer für eine 3 Tore Führung zur Halbzeit.

Eine Zeitstrafe gegen Seba nutzten die Gastgeber um in der 37. Minute auszugleichen. Wir blieben trotzdem mental stabil und legten weiter 1-2 Treffer vor. Auch Mitte der 2. Halbzeit hatten wir wieder die Chance den Vorsprung zu erhöhen, aber immer dann mussten wir unnötige 2 Minuten Strafen wegstecken. Diese Überzahlphasen nutzten die Auer um auszugleichen. Nun ging es bei Gleichstand in die letzten 5 Minuten. In der 57. Minute konnten die Auer nach der 2:0 Führung das zweite Mal per Strafwurf zum 27:26 in Führung gehen. Im Gegenzug glich Viktor per Strafwurf zum 27:27 aus. Dazu erhielten die Auer noch eine Zeitstrafe. Unsere Abwehr nutzte die Überzahl und konnte den Angriff der Auer abwehren. Leider konnten wir den darauffolgenden Angriff nicht zu indem Torerfolg nutzen, stattdessen freuten sich die Auer den einfachen Ballverlust. Im letzten Angriff der Auer fanden sie den freien Kreisläufer, der den Ball im Tor versenkte. Uns blieben dann nur noch Sekunden um noch einmal aufs Tor zu werfen, jedoch parierte der Torhüter der Gastgeber den Wurf. So stand am Ende, nach 55 Minuten in Führung, eine bittere 28:27 Niederlage.

Jetzt haben wir über Ostern Zeit, diese zu verarbeiten. Dann wartet am 11.4. Das Nachholespiel gegen KJS auf uns.

(SF)

 

Oberlosa und Aue werfen 86 Tore

86 Tore in einem Spiel. Das große Handballderby zwischen Plauen und Aue endete 38:48 (20:24). 850 Zuschauer erlebten in der ausverkauften Kurt-Helbig-Sporthalle das größte Schützenfest aller Zeiten.

Für den SV 04 Oberlosa war es das bislang spektakulärste Schützenfest in der 3. Bundesliga. Und für den EHV Aue genau die richtige Einstimmung auf die Entscheidungsspiele im Aufstiegskampf gegen die derzeit drittplatzierten Füchse Berlin II (1.4.) und Spitzenreiter Braunschweig (4.4.). Die Erzgebirger schraubten mit diesem 60minütigen Temposchaulauf ihren Tordurchschnitt auf 34 Treffer pro Spiel. Damit ist der EHV absolute Ligaspitze. Elffachschütze Paul Bones wusste aber direkt nach der Schlusssirene: „So viele Buden darfst du hinten nicht kassieren. Das ist einfach viel zu viel.“

In der Tat: Der EHV Aue hat auf dem Weg zurück in die 2. Bundesliga in dieser Spielzeit noch kein einziges Mal so viele Gegentore hinnehmen müssen. „Und deshalb will ich auch nichts von der Aufstiegsrunde hören. Wir müssen uns Spiel für Spiel die Siege erarbeiten“, forderte der Auer Cheftrainer Uwe Jungandreas. „Für mich ist Aue aber in dieser Verfassung derzeit klar die Nummer 1 der Liga“, stellte der Plauener Spielmacher Roman Becvar fest. Schon im Hinspiel rannte Oberlosa beim 24:34 dem Gegner zwei Schritte hinterher.

Dabei sah es 25 Minuten lang so aus, als könnten die Plauener der Auer Schlagzahl folgen. Wie bei einem Ruderbootrennen stieß der EHV den Verfolger immer wieder mit zwei, drei Toren ab. Doch die Vogtländer bissen sich wie so ein kleiner Terrier immer wieder fest. Matevž Kunst (12:13) und Leoš Petrovský (13:14/14:15) netzten für Plauen ein. Doch dann handelte sich Leoš Petrovský im Überschwang eine Rote Karte ein, weil er den Auer Paul Bones zu hart attackierte. Damit dezimierte sich der ohnehin schon kleine Oberlosaer Kader selbst. SV-Cheftrainer Ladislav Brykner musste eingestehen: „Wir lagen zur Pause noch in greifbarer Nähe, sind dann im zweiten Durchgang aber einfach zurückgefallen.“ SV-Kreisläufer Lukas Meckel (3 Tore) rückte genau wie Rechtsaußen Philip Trommer Ernst (4) aus der zweiten Mannschaft aus der Oberliga nach oben. Beide machten ihre Sache gut. „Aber gegen so einen Gegner sind dann eben sogar 38 geworfene Tore zu wenig“, ärgerte sich Lukas Meckel.

Der Plauener Co-Trainer Jörg Grüner analysierte das Spielgeschehen so: „In der Sechs- bis Neunmeterzone musst du gegen so einen Gegner im Arm- und Oberkörperbereich einfach entschlossener zupacken. Unsere halbherzigen Abwehrversuche versetzten die Auer in die Lage, dass sie den Ball im letzten Moment doch noch zum Nebenmann brachten und dann auch unter Bedrängnis zielgenau zuschlugen“, resümierte Jörg Grüner. Neutrale Handballfreunde schnalzten mit der Zunge. Was Paul Bones (11), Francisco Pereira (8), Dieudonné Mubenzem (8), Justin Döbler (6) und Kevin Roch (6) in Plauen ablieferten, sieht man nicht aller Tage.

Gerade für Kevin Roch war es ein ganz besonderer Tag. Die Auer Handballlegende kehrte im letzten Sommer nach zwei Oberlosa-Jahren zurück in die Heimat. Der Linksaußen wurde von beiden Seiten mit tosendem Applaus begrüßt. „Wahnsinn. Was war das für ein Spiel? Wir müssen jetzt unbedingt unser Abwehrverhalten hinterfragen, sonst reißt unsere Serie nach 13 Siegen in Folge schon am kommenden Mittwoch“, spricht Kevin Roch Klartext. Seinem SV 04 Oberlosa wünscht der Plauener Ex-Kapitän alles Gute. Nach Matevž Kunst (10/davon 3 Siebenmeter) hat am Samstag auch Roman Becvar (6) seine Vertragsverlängerung bestätigt. Damit stürmen die Oberlosaer trotz enormer Personalsorgen mit drei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge in die Schlussrunde. Jetzt kommen die Gegner, wo für Plauen was geht: Sportfreunde Söhre (11.04./A), Hamburg-Barmbek (18.04./H), Flensborg (25.4./A), SC DHfK Leipzig II (3.5./A), TSV Altenholz (9.5./H).

Statistik
SV 04 Oberlosa: Ebert, Foluszny – Stäglich (1 Tor), Kunst (10/davon 3 Siebenmeter), Ernst (4), Petrovský (3 – 25. Rote Karte), Chobot (1), Schauer (6), Meckel (3), Becvar (6), Olkowski (2), Malta, Puljic (2).
EHV Aue: Priskus, Mohs (1) – Pfeil (4), Roch (6), Sánchez, Pereira (8/1), Mubenzem (8), Bones (11/1), Voß (1), Swat (2), Döbler (6), Paraschiv, Hofmann, Lange (1).
Schiedsrichter: Fabian Schwarz, Arthur Krispenz
Siebenmeter: Oberlosa 4/davon 3 verwandelt, Aue 3/2
Zeitstrafen: Oberlosa 4, Aue 3
Rote Karte: Petrovský (25., Oberlosa, grobes Foulspiel),
Zuschauer: 850 (ausverkauft). (kare)

2. Männer müssen zu kleinen Derby nach Aue

OBERLIGA SACHSEN MÄNNER

EHV Aue II – SV04 Plauen Oberlosa II

Am Sonntag steht für die II.Mannschaft ein kurzer Ausflug ins nahe Aue zum Juniorteam des EHV Aue an. Die Erzgebirger haben Ihre letzten beiden Spiele jeweils auswärts gewonnen und stehen derzeit auf Platz 3 der Tabelle mit nur einem Punkt Rückstand auf den Zweitplatzierten. Unter diesen Voraussetzungen ist sicher davon auszugehen, dass Sie auch im kleinen Westsachenderby unbedingt die beiden Punkte auf Ihr Konto bringen wollen, um im Kampf um die Tabellenspitze im Rennen zu bleiben. Für die Schwarz-Gelben aus dem Vogtland ist der aktuelle Tabellenplatz 5 aber ebenfalls eine Platzierung die auf jeden Fall verteidigt werden soll, um zu zeigen, dass man in dieser Liga mithalten kann. Dafür werden sich die weiterhin personell stark reduzierten Gäste erneut mit vollem Einsatz der Aufgabe stellen und versuchen auch beim sicher favorisierten Auer Juniorteam erfolgreich zu sein. Für alle Fans die sich live informieren wollen, oder zumindest die Daumen drücken: Anwurf in Lößnitz Sonntag 17 Uhr

FSm

Vorfreude auf das Derby

In der 3.Handball-Bundesliga steigt am Samstagabend das mit Spannung erwartete Derby zwischen dem SV 04 Oberlosa und dem EHV Aue. Der Anpfiff der beiden Unparteiischen Fabian Schwarz und Arthur Krispenz aus Wiesbaden erfolgt wie gewohnt um 19 Uhr in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle.

Kann der vogtländische David dem erzgebirgischen Goliath ein Bein stellen?? Diese Frage stellen sich sicherlich alle Handballfans der Region. Mit dem EHV Aue gastiert das aktuell formstärkste Team der Liga in der Spitzenstadt. Das Team um Kult-Trainer Uwe Jungandreas feierte nach einem durchwachsenen Saisonstart zuletzt unglaubliche zwölf Siege in Serie und nimmt vehement Kurs auf die Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga. Mit Routinier Kevin Roch und Keeper Max Mohs kehren auch zwei ehemalige Plauener an ihre alte Wirkungsstätte zurück, auf Seiten der 04er haben Trainer Ladislav Brykner, Co-Trainer Jörg Grüner sowie Franz Schauer und Sebastian Naumann eine Auer Vergangenheit.

„Derbys haben ihre eigenen Gesetze“, füttert SV-Coach Ladislav Brykner das Phrasenschwein und bekräftigt, „dass wir, anders als im Hinspiel, so auftreten wollen, wie es ein Derby verlangt“. Die Hinrundenpartie in Aue war beim 34:24 eine klare Angelegenheit für den EHV. „Da waren wir richtig schlecht und haben uns deren Spiel aufzwingen lassen. Das darf uns so vor den eigenen Fans nicht passieren“, erwartet Brykner eine deutlich engere Partie. Apropos Fans, die 04er bauen zum Derby auch wieder eine Zusatztribüne auf. Da sich auch aus dem nahen Erzgebirge eine große Anzahl an Anhängern auf den Weg nach Plauen macht, rechnen die Plauener Verantwortlichen nach starken Vorverkaufszahlen erstmals in dieser Saison mit einem ausverkauften Haus. „Wir müssen den tollen Rahmen für uns nutzen und alles reinhauen“, erklärt der im Hinspiel noch schmerzlich vermisste Plauener Torjäger Matevz Kunst. „Beide Teams brauchen dringend Punkte. Der EHV Aue will unbedingt in die Aufstiegsrunde, wir wollen die Klasse halten“, erwartet auch der verletzt ausfallende Plauener Kapitän Libor Hanisch prickelnde Derbyatmosphäre.

Es ist also angerichtet für ein Handballfest, für ein packendes Derby zwischen dem Vogtland und dem Erzgebirge, dem SV 04 Oberlosa und dem EHV Aue.

 

–RM–

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