Handball
Erster Neuzugang für die neue Saison
Der SV 04 Oberlosa hat den ersten Neuzugang für die neue Saison vermeldet. Aus der A-Jugend Bundesliga des HC Empor Rostock wechselt Rückraumspieler Fabrice Oertel in die Spitzenstadt.
Der 18-jährige Linkshänder stammt aus Zschopau im Erzgebirge. Seine Handballkarriere begann Oertel bei der SG Nickelhütte Aue. Später führte sein Weg in das Nachwuchsleistungszentrum des SC DHfK Leipzig und später zum HC Empor Rostock. Nach vier Jahren an der Ostseeküste möchte der 1,91m große Youngster zurück in die Heimatregion. „Zunächst einmal möchte ich mich bei den Trainern und Verantwortlichen des HC Empor für die letzten vier Jahre bedanken. Ich konnte mich dort sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln. Jetzt freue ich mich auf die neue Aufgabe in Plauen“, erklärt der talentierte Rückraumspieler.
„Mit Fabrice Oertel bekommen wir einen jungen und entwicklungsfähigen Linkshänder. Er hat sein Talent bereits im Probetraining bei uns gezeigt. Ich freue mich sehr, dass er sich für uns und unseren Weg in der 3.Liga entschieden hat“, erklärt der Plauener Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt.
„Der Sprung aus der A-Jugend Bundesliga in die 3.Liga bei den Männern ist groß, vor allem im athletischen Bereich. Dort will ich mich verbessern und ich will mir viel von den erfahreneren Spielern abschauen“, zeigt sich Oertel, der einen Vertrag bis 2028 unterschrieben hat, ehrgeizig.
–RM–

Oberlosa tief im Abstiegskampf
Oranienburger HC – SV 04 Oberlosa 33:27
Trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche konnten die Plauener Drittliga-Handballer auch in Oranienburg nicht punkten. Vor 854 Zuschauern in der Oranienburger MBS-Arena hatten die Hausherren am Ende die Nase vorn. Nach nun 2:14 Punkten aus den letzten acht Spielen befinden sich die Plauener endgültig tief im Abstiegskampf und haben nur noch vier Zähler Vorsprung auf den ersten Schleudersitz in die Regionalliga.
Die Spitzenstädter kamen gut in die Partie und führten nach zehn Minuten mit 5:4. Dank starker Paraden ihres überragenden Keepers Teo Mestrovic drehten die Gastgeber den Spieß um und gingen ihrerseits mit 8:6 in Führung. Die erste Zeitstrafe der Plauener nutzten die Oranienburger um den Abstand auf 10:6 auszubauen. In der Folge begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Mal hatten die Plauener das Momentum auf ihrer Seite und verkürzten wieder auf 10:11, dann hatte der OHC eine bessere Phase und setzte sich wieder etwas ab. Mit einem 16:13 aus Sicht der Hausherren ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Das Wechselspiel aus der ersten Hälfte setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort. Dem 17:18-Anschlausstreffer der Plauener folgte ein Ausbau der Führung zum 23:19 der Gastgeber. „Wir waren oft auf einen Treffer dran, schaffen es aber nicht mit dem Ausgleich oder der Übernahme der Führung einmal einen psychologischen Wirkungstreffer zu setzen“, erklärte SV-Coach Ladislav Brykner nach der Partie. Auch acht Minuten vor Ultimo schnupperten die Plauener beim 24:25 aus ihrer Sicht am so wichtigen Punktgewinn. Zu viele eigene Fehler in der Schlussphase ließen den OHC jedoch noch deutlich davonziehen und am Ende einen 33:27-Erfolg und damit den Sprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz feiern. „Uns fehlte auch ein bißchen die Disziplin sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Wir kassieren fünf Zeitstrafen, Oranienburg gar keine. Und Mestrovic im OHC-Kasten hat überragend gehalten“, fasste Brykner die Gründe der Niederlage nach der Partie zusammen.
Leichter werden die Aufgaben für die Schwarz-Gelben nicht. Am kommenden Samstag gastiert zunächst der Spitzenreiter aus Braunschweig in der Kurt-Helbig-Halle. Eine Woche später gibt es im hohen Norden bei der HSG Ostsee Abstiegskampf pur, bevor dann mit der U23 des SC Magdeburg und dem EHV Aue zwei weitere Top-Teams in der Spitzenstadt gastieren.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (6 Tore), Hanisch (2), Jezernik (3), Chobot (1), Schauer (4), Meckel (1), Becvar (2), Olkowski, Malta, Puljic (1), Naumann (7/ davon 3 Siebenmeter)
Zuschauer: 854
–RM–
Oberlosa vor ganz wichtiger Partie
Am 21.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga steht für den SV 04 Oberlosa eine wichtige Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Der Tabellenelfte aus dem Vogtland (14:26 Punkte) gastiert beim Vierzehnten Oranienburger HC (9:31), welcher derzeit den ersten Abstiegsplatz belegt. Der Anwurf in der Oranienburger MBS-Arena erfolgt am Samstag um 18.30 Uhr.
Nach der derben 25:41-Niederlage in der Vorwoche in Rostock haben sich die 04er in dieser Woche zusammengesetzt. „Es wurde Tacheles geredet“, berichtet Vize-Kapitän Franz Schauer. „Natürlich erwartet niemand von uns einen Sieg in Rostock. Das ist eine Profi-Mannschaft, mit völlig anderen Möglichkeiten und Zielen als wir. Dennoch war unser Auftritt richtig schlecht. Darüber wurde am Dienstag nach dem Training Klartext gesprochen. Alles andere bleibt intern“, erklärt Schauer.
Nun soll in Oranienburg der Hebel umgelegt werden. „Jeder kennt die Tabelle, ein Sieg am Samstag würde uns unserem Ziel deutlich näherbringen“, so Schauer. Das Hinspiel gewannen die Oranienburger in Plauen mit 37:34. „Mit dem Kader und der Leistung, die sie in Plauen gezeigt haben, hätte ich nie geglaubt, dass Oranienburg gegen den Abstieg spielt. Das zeigt aber auch die Stärke der Liga“, erklärt der Plauener Trainer Ladislav Brykner. Beim OHC ist mittlerweile bereits der dritte Trainer in dieser Saison tätig. Nach der Trennung von Armands Uscins, Vater des deutschen Nationalspielers Renars Uscins übernahm zunächst der sportliche Leiter Patrick Lehmann in Doppelfunktion. Nun wurde mit Damir Eklic ein erfahrener Coach verpflichtet. Unter seiner Leitung präsentierte sich der OHC in der Vorwoche stark verbessert und unterlag dem EHV Aue vor toller Kulisse nach großem Kampf nur knapp mit 25:28.
Für die Plauener geht es am Samstag darum, das eigene Leistungsvermögen vollständig auszuschöpfen. Personell dürfte es im Vergleich zur Vorwoche keine Änderungen geben. Für alle Fans der Schwarz-Gelben, die nicht in der MBS-Arena dabei sein können, gibt es wie gewohnt Live-Bilder auf sporteurope.tv
–RM–
Als Außenseiter an die Ostsee
Am 20.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga steht Teil zwei der „Auswärts-Trilogie“ für den SV 04 Oberlosa auf dem Programm. Für die Schwarz-Gelben heißt es früh aus den Federn zu klettern, denn zu ungewohnter Zeit, am Sonntag um 16:45Uhr, gastieren die Spitzenstädter beim ehemaligen Europapokalsieger HC Empor Rostock.
Mit derzeit acht Punkten Rückstand aus Platz zwei und noch zwei Nachholern in petto, haben die Rostocker das Saisonziel „Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga“ noch nicht aus den Augen verloren. Die Mannschaft um Trainer Michael Jacobsen geht am Sonntag als klarer Favorit in die Nachholbegegnung mit den Plauenern.
„Rostock hat den Traum vom Aufstieg noch nicht aufgegeben und wird nach der Hinspielniederlage hoch motiviert sein“, erwartet SV-Trainer Ladislav Brykner eine äußerst schwierige Auswärtsaufgabe für seine Mannschaft. Für einen Akteur im Oberlosaer Trikot ist der Auftritt an der Ostsee etwas ganz besonderes. Für Spielmacher Roman Becvar war der HC Empor seine erste Station in Deutschland. „Als junger Kerl bin ich damals aus meiner Heimat Pilsen nach Rostock in die 2.Liga gewechselt. Ich freue mich sehr auf die Partie in der Fiete-Reder-Halle und auf das Wiedersehen mit vielen Bekannten und Freunden. Aber erst nach dem Spiel, zuvor wollen wir versuchen, die Rostocker erneut zu überraschen“, verdeutlicht Becvar, dass es an der Ostsee um wichtige Zähler geht. „Wir haben derzeit fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Das ist gut, aber das ist kein Ruhekissen. Wir brauchen noch Punkte um auch nächstes Jahr in dieser Liga spielen zu können“, hat der Plauener Regisseur die Tabelle im Kopf.
„Im Hinspiel haben wir sehr gut verteidigt und hatten eine überragende Torhüterleistung. Beide Komponenten brauchen wir auch diesmal, wenn wir in Rostock etwas mitnehmen wollen“, weiß Brykner. Der HC Empor zeigte sich zuletzt in guter Verfassung und gewann das Mecklenburger Derby gegen Stralsund mit 33:28.
Personell gibt es bei den Spitzenstädtern kaum Veränderungen. Während die Saison für Nico Schneider (Wadenbeinbruch) und Miroslav Nedoma (Rücken-OP) vorbei ist, wird Leos Petrovsky mit Problemen an der Achillessehne ebenfalls einige Wochen ausfallen. Eigengewächs Lukas Meckel wird hingegen nach überstandener Krankheit wieder in den Kader zurückkehren.
Auch diesmal haben die Plauener Fans wieder die Gelegeneheit, die Partie im Live-Stream unter sporteurope.tv zu verfolgen.
–RM–
Überraschung hauchdünn verpasst
Füchse Berlin II – SV 04 Oberlosa 27:26
Die Plauener Drittliga-Handballer haben am 19.Spieltag eine Überraschung nur hauchdünn verpasst. Beim Tabellendritten, der U23 der Füchse Berlin, unterlagen die Spitzenstädter denkbar knapp mit 26:27.
„Ich bin enttäuscht. Wir haben nicht unsere beste Leistung abgerufen. Wir hätten hier etwas mitnehmen können, stehen jedoch am Ende mit leeren Händen da“, erklärte der Plauener Trainer Ladislav Brykner nach der Partie. Die Hauptstädter erwischten den besseren Start und führten schnell mit 4:1. Erst allmählich fanden die Vogtländer Zugriff auf die Partie und glichen zum 5:5 aus. Tore von Tim Stäglich und Matevz Kunst ließen die Schwarz-Gelben nach einem Viertel der Partie mit 7:5 in Führung gehen. „Unsere Defensive hat sehr gut gearbeitet, wir hatten zahlreiche Ballgewinne. Im Angriff hatten wir heute jedoch nicht die Zielstrebigkeit der letzten Wochen. Gegen die offensive Berliner Abwehr war unser Spiel zu statisch“, so Brykner. Die Berliner übernahmen wieder das Kommando und gingen bis zur Pause mit 13:11 in Führung.
Nach dem Seitenwechsel waren die Plauener zunächst besser in der Begegnung. Tore des erneut überragenden Kunst sowie Becvar und Jezernik sorgten für die 18:17-Führung der Schwarz-Gelben. „Dann handeln wir uns drei Zeitstrafen ein. Zudem mussten wir immer wieder am Kreis improvisieren, Libor Hanisch war der einzige gelernte Kreisläufer im Kader, da uns sowohl Leos Petrovsky als auch Lukas Meckel gefehlt haben“, so Brykner. In der Folge nutzten die Berliner ihre Schnelligkeitsvorteile und zogen sieben Minuten vor Ultimo auf 25:20 davon. „In dieser Phase scheitern wir zu oft am Füchse-Keeper. Insbesondere von beiden Außenpositionen hatten wir heute nicht die nötige Effektivität“, erklärte der Plauener Coach. Oberlosa kämpfte und rackerte und war beim 25:26 urplötzlich wieder dran. Daran hatte auch Schlussmann Henric Ebert großen Anteil, der mehrfach stark parierte. Berlin traf zum 27:25, Oberlosa stellte postwendend wieder den Anschluss her. „In der letzten halben Minute spielen sich die Berliner munter die Bälle zu. Die Unparteiischen haben erst spät passives Spiel angezeigt und erst mit der Schlusssirene geahndet“, monierte Brykner. Der letzte Freiwurf nach der Sirene durch Matevz Kunst rauschte am Füchse-Kasten vorbei und die jungen Berliner feierten einen schwer erkämpften 27:26-Heimsieg.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich (3 Tore), Kunst (11/ davon 2 Siebenmeter), Hanisch (3), Jezernik (1), Chobot, Schauer (3), Becvar (4), Olkowski, Malta, Puljic, Naumann (1)
–RM-
2. Männer verlieren in Leipzig
Oberliga Sachsen Männer
LVB Leipzig – SV04 Plauen Oberlosa II 45-35
Nichts zu holen in Leipzig
Nach einer schwierigen Trainingswoche (nur 5-6 Feldspieler waren krankheitsbedingt beim Training), war und bewusst, welche schwere Aufgabe uns in Leipzig bevor steht. Pünktlich zum Spiel gabs zum Glück ein paar halbwegs genesene Spieler. Dazu konnte unser A Jugendlicher Pascal Heine die ersten Spielminuten bei der Zweiten mitnehmen. Die ersten Minuten verliefen auch recht ausgleichen (3:2 nach 5 Minuten). Nachdem wir dann einige gute Chancen weggelassen haben, konnten die Gastgeber davonziehen (10:5 nach 14 Minuten). Auch eine Auszeit konnte nichts am Spielverlauf ändern. Gute Aktionen kamen im Wechsel mit einfachen Ballverlusten. Dazu kamen die vielen schnellen Tore der Leipziger in der zweiten Welle. Zur Halbzeit war der Rückstand schon deutlich (21-14). Nach der Halbzeit verlief das Spiel genauso weiter. Wir probierten was im Angriff, mal erfolgreich, mal nicht erfolgreich. Aber jeder Ballverlust wurde mit einem schnellen Gegentreffer bestraft. So zogen die Leipziger auf 35-22 davon (45. Minute). Trotzdem versuchten wir weiter zu kämpfen und kamen auch zu schönen Treffern. Am Spielausgang war natürlich nichts mehr zu ändern. Eine 45:35 Niederlage beim Tabellenzweiten können wir wegstecken. Jetzt nutzen wir die Winterferien um neue Kräfte zu sammeln und im nächsten Heimspiel gegen die Grubenlampe (01.03.) wieder voll anzugreifen.
(SF)
Oberlosa gastiert im Fuchsbau
Am 19.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga steht für den SV 04 Oberlosa die nächste schwere Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Die Schwarz-Gelben gastieren am Samstag beim Tabellendritten, der U23 des Deutschen Meisters Füchse Berlin, der Anwurf in der Lilli-Henoch-Sporthalle im Sportforum Höhenschönhausen erfolgt bereits um 16 Uhr.
Wenn es in Deutschland ein Musterbeispiel für Nachwuchsförderung und die Durchlässigkeit in den Männerbereich gibt, dann sind das die Füchse Berlin. Auch im aktuellen Kader der U23 steht eine ganze Reihe an Spielern, die in der laufenden Spielzeit zu Bundesliga- und sogar Champions-League-Einsätzen gekommen sind. Bereits beim Hinspiel in Plauen, welches die Berliner mit 33:28 gewannen, bewiesen die Jungfüchse ihr spielerisches Potenzial und ihr enormes Tempo.
„Wir fahren als klarer Außenseiter in die Hauptstadt. Zuletzt waren die Berliner allerdings nicht mehr ganz so stabil wie in der Hinrunde. Wenn wir eine Top-Leistung abrufen können, ist vielleicht auch dort etwas drin“, will der Plauener Trainer Ladislav Brykner keineswegs vorab die Waffen strecken. „Natürlich sind die Jungfüchse der Favorit, aber auch die Berliner sind in eigener Halle schon gestolpert“, ruft Co-Trainer Jörg Grüner seinen Jungs die 27:30-Heimniederlage der Hauptstädter gegen den TSV Altenholz ins Gedächtnis. Das Video von dieser Partie wird bei den Plauenern ganz sicher ein Teil der Vorbereitung auf den kommenden Kontrahenten sein. Um in Berlin erfolgreich sein zu können, benötigen die Plauener eine Angriffsleistung mit nur ganz wenigen eigenen Fehlern und einen schnellen Rückzug. „Ihre größten Stärken sind das Tempo- und Konterspiel“, unterstreicht Brykner. Personell dürfte es bei den 04ern im Vergleich zum erfolgreichen Heimspiel in der Vorwoche gegen Stralsund kaum Änderungen geben. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Flügelflitzer Tim Stäglich, der in der Vorwoche nach einem harten Foul auf den Rücken knallte und noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist.
Die Fans der 04er die nicht vor Ort sein können, haben natürlich auch diesmal wieder die Möglichkeit die Partie live bei Sporteurope.tv zu verfolgen.
–RM–
II. Männer spielen beim LVB
Oberliga Sachsen Männer
Auswärtsspiel LVB (07.02.2026)
Nachdem sich das weiter von vielen Ausfällen reduzierte Team der zweiten Mannschaft auch am vergangenen Wochenende mit einer starken Teamleistung gegen Cunewalde durchsetzen konnte wird der Schwierigkeitsgrad nun nochmals gesteigert. Am Samstag geht es für die Schwarz-Gelben nach Leipzig zur SG LVB. Die Messestädter liegen in der Tabelle einen Punkt vor den Plauenern und haben in der Vorwoche mit einem deutlichen Sieg in Görlitz gezeigt, dass mit Ihnen auch in der Rückrunde zu rechnen ist. Aber für die Jungs aus der Spitzenstadt ist die Reise nach Leipzig keinesfalls ein Ausflug ohne Ambitionen, zumal bei einem Sieg der Tausch der Tabellenplätze als Belohnung lockt. Das Hinspiel in Plauen konnte, wenn auch noch in voller Besetzung, gewonnen werden. Aber auch unter den aktuellen Voraussetzungen bleibt ein Spiel zwischen Platz 3 und Platz 4 auf alle Fälle ein Spitzenspiel und sorgt damit für genügend Motivation auch an diesem Wochenende wieder alle Kräfte zu mobilisieren um auch mit der aktuellen Mannschaft auf der Erfolgsspur zu bleiben.
Der Anwurf in Leipzig erfolgt am Samstag um 16 Uhr zeitgleich zum Spiel der ersten Mannschaft und somit können die Plauener Fans gleichzeitig beiden Mannschaften die Daumen drücken und sich über die aktuellen Spielstände informieren.
FSm
+++Geschlossene Teamleistung bringt nächsten Heimerfolg+++
SV 04 Oberlosa vs. SV Schneeberg 37:35 (22:20)
Was für ein Handball-Krimi! Beim 37:35 (22:20) gegen den SV Schneeberg war von Beginn an Feuer drin. Zwei rote Karten, 17 Siebenmeter und ein Spiel auf absoluter Augenhöhe machten schnell klar: Das wird nichts für schwache Nerven. Trotz einiger krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle konnte mit dem nötigen Selbstvertrauen in das Spiel gegangen werden. Beide Teams kämpften leidenschaftlich um jeden Ball, ein Absetzen war auf beiden Seiten lange nicht möglich.
Nach einer intensiven ersten Halbzeit mit ständig wechselnden Führungen gingen wir mit einer knappen 22:20-Führung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen, bis wir in der entscheidenden Phase nach einer roten Karte für die Gäste einen starken 6-Tore-Lauf hinlegten und uns erstmals etwas Luft verschafften. Schneeberg kam zwar noch einmal heran, doch mit großem Einsatz und kühlem Kopf brachten wir den 37:35-Heimsieg über die Zeit.
Trainer Lucas Dießner fand klare Worte zu diesem Spiel: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Beide Teams haben über die gesamte Spielzeit mit vollem Einsatz agiert und wir mussten einige schwierige Phasen überstehen. Am Ende waren es unser ausgeprägter Teamgeist und die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft jedes Einzelnen, die den Ausschlag gegeben haben. Diese Teamleistung wird uns hoffentlich Rückenwind geben, dass wir die kommenden Aufgaben mit Selbstvertrauen und Überzeugung angehen können.“ Besondere Anerkennung kam auch von Torwarttrainer Max Flämig, welcher bereits in der Hinrunde eine große Stütze für das Team war: „Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung von der ersten bis zur letzten Minute. Jeder hat mitgezogen und seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Hervorzuheben ist noch Elli im Tor, die uns in der 2. HZ ein extrem guter und wichtiger Rückhalt in der entscheidenden Phase war.“
Hertel – Heinrich, Wierick, Rieger (7), Hertel (7; 4/4), Richter (2), Börner (5), Hermann (1), Hennig (7), Mattes, Kolomazniskova (2), Rother (4), Weiß (2)
J.M.
