Handball
+++Neue Ausstattung für unsere Frauen+++
Wir sagen Danke an unsere großartigen Sponsoren!
Ab sofort sind wir bei Heim- & Auswärtsspielen von Kopf bis Fuß neu ausgestattet. Sowohl das Trainerteam als auch die Spielerinnen können davon profitieren. Was ist neu?
➡️Trainingsanzug
➡️Zip-Pullover
➡️T-shirt
➡️Trikots& Torhüterpullover
➡️Erwärmungsshirt
➡️T-shirts fürs Trainerteam
Extra-Highlight: Neben der neuen Kleidung umfasst die Ausstattung ebenfalls neue Taschen!
Ein riesiges Dankeschön an alle Sponsoren für die tolle Unterstützung! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

2. Männer empfangen den HSV Dresden zum Heimspiel
Oberliga Sachsen Männer
Heimspiel HSV Dresden (18.01.2026)
Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr empfängt die II.Mannschaft am Sonntag den HSV Dresden in der Kurt-Helbig-Halle. Zum Auftakt der Rückrunde unterlagen die Schwarz-Gelben am letzten Wochenende beim Tabellenführer in Limbach, konnten aber den verletzungsbedingten Ausfall gleich mehrerer Leistungsträger über weite Strecken der Begegnung mit viel Einsatz recht gut ausgleichen. Und genau diese Einstellung wird auch am Sonntag gefordert sein, um die beiden Punkte in der Spitzenstadt zu behalten. Die Gäste aus Dresden stehen derzeit auf Platz 9 der Tabelle und werden sicher versuchen dringend benötigte Punkte mit in die Landeshauptstadt zu nehmen, auch um sich für die knappe Niederlage im Hinspiel zu entschädigen. Der Auswärtserfolg in Görlitz am letzten Wochenende gibt Ihnen dabei sicher auch nochmals etwas Hoffnung. Somit ist ein spannendes Spiel zu erwarten, in dem die Hausherren sicher wieder mit Einsatz und Kampfgeist ihren Platz in der Spitzengruppe der Tabelle verteidigen wollen. Dabei hoffen sie auch auf maximale Unterstützung von der Tribüne. Am besten schon um 12 Uhr in der Halle einfinden um die Frauen bei Ihrem Spiel gegen Zwickau zu unterstützen um dann ab 14:30 Uhr die Jungs zum Sieg zu pushen.
FSm
Oberlosa ohne Chance
HC Eintracht Hildesheim – SV 04 Oberlosa 42:25
Der Rückrundenauftakt in der 3.Handball-Bundesliga ging für den SV 04 Oberlosa komplett in die Hose. Beim Aufstiegsfavoriten Eintracht Hildesheim waren die Spitzenstädter chancenlos und unterlagen klar mit 25:42.
Vor 1035 Zuschauern in der Hildesheimer Sparkassen-Arena erwischten die Plauener einen guten Start. Sebastian Naumann und Franz Schauer (2) brachten die Vogtländer mit 3:1 in Führung. Auch beim 7:6 nach zwölf Minuten behaupteten die Schwarz-Gelben einen hauchdünnen Vorsprung. „Dann schaltet Hildesheim mindestens zwei Gänge hoch und wir produzieren zusätzlich noch ein paar Fehler. Ruckzuck liegen wir vier Tore hinten“, beschreibt SV-Coach Ladislav Brykner die Phase, in der die Hausherren auf 11:7 davonzogen. Gegen die offensiv ausgerichtete und leichtfüßige Abwehr des neuen Tabellenführers taten sich die 04er zusehends schwerer. Die Niedersachsen kamen immer wieder erfolgreich ins Tempospiel und bauten den Abstand auf 16:9 aus. Gegen den wie entfesselt aufspielenden Gastgeber hatten die Spitzenstädter kaum noch etwas entgegen zu setzen. „Hildesheim war uns in allen Belangen überlegen. Man hat denen schon angemerkt, dass sie die Scharte aus dem Hinspiel unbedingt auswetzen wollten“, erklärt Brykner. Bereits beim 21:12 zur Pause war die Partie entschieden.
Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Der Aufstiegsfavorit nahm zu keiner Sekunde den Fuß vom Gaspedal und baute den Abstand immer weiter aus. Oberlosa ging im Angriffswirbel der Hausherren förmlich unter und kassierte die mit Abstand höchste Saisonniederlage. „Das war absolut ein Klassenunterschied. Die Niederlage geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung“, gestand Brykner unumwunden ein. Die Eintracht-Profis wechselten bis zum Ende munter durch, ohne dass ein Qualitätsverlust sichtbar wurde. Mit dem überaus deutlichen 42:25-Erfolg feierte Hildesheim eine gelungene Generalprobe für das Top-Spiel am kommenden Wochenende bei der U23 der Füchse Berlin. „Wir müssen diese Partie ganz schnell abhaken. Ab Morgen beginnt die Vorbereitung auf das enorm wichtige Heimspiel am kommenden Samstag gegen die HSG Eider/Harde“, blickte der Plauener Coach auf der Rückfahrt schon wieder nach vorn.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Kunst (7 Tore/ davon 1 Siebenmeter), Hanisch (1), Jezernik (1), Petrovsky (2), Chobot (2), Schauer (3), Becvar (1), Olkowski (3), Malta, Puljic (2), Naumann (3/ davon 1 Siebenmeter)
Zuschauer: 1035
–RM–
2.Männer unterliegen beim Tabellenführer
Oberliga Sachsen Männer
BSV Limbach-Oberfrohna- SV04 Plauen Oberlosa II 37:31
Beim Spitzenreiter gut gegengehalten aber nix zählbares geholt
Das erste Spiel im neuen Jahr ist schon wieder Geschichte. Am vergangenen Wochenende ist die Rückrunde in der Oberliga Sachsen gestartet. Und genau zu diesem Rückrundenstart wartete der Spitzenreiter aus Limbach auf uns.
Schon im Trainingsspiel gegen Union Chemnitz wurde es deutlich, dass aufgrund der vielen langfristigen Ausfälle noch nicht alles genau abgestimmt ist. Trotzdem fuhren wir natürlich auch in der Besetzung, die uns für die Rückrunde zur Verfügung steht, mit der Absicht nach Limbach, Punkte zu holen.
Nachdem der Coach der Gastgeber, Willi Kühn, zum Saisonende seinen Abschied auf der Trainerbank bekannt gegeben hat, brennen die Limbacher noch mehr darauf die Saison als Tabellenführer zu beenden.
Dementsprechend starteten sie in die Partie. Nach dem 3:3 nutzten sie unsere schnellen Abschlüsse oder Ballverluste und bauten ihre Führung bis auf 9:4 nach 13 Minuten aus. Dann kamen wir besser ins Spiel. Die Abwehr bekam besseren Zugriff und Philipp Michalke konnte ein paar Würfe abwehren. In der 23. Minute markierte Timon den Ausgleich zum 13:13. Nach einem Doppelpack von Timon und einem weiteren Treffer von Viktor gingen wir sogar 15:16 in Führung. Anstatt diese Führung auszubauen, kassierten wir im Angriff eine doppelte Zeitstrafe und Limbach nutzte die Überzahl um zur Pause zum 16:16 auszugleichen.
Die Gastgeber erwischten auch den besseren Start in Durchgang 2. Nach 8 Minuten stand es 22:18, doch auch hier zeigten wir Moral. Wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen und verkürzten nach 46 Minuten auf 25:24. Doch der Ausgleich sollte nicht fallen. Die Limbacher nutzten ihre breite Bank um dann im Rückraum mal einen frischen Alexander Matschos zu bringen, der mit 4 Toren in Folge die Vorentscheidung brachte. Wir versuchten nochmal alles, offensive Abwehr, im Angriff agierten wir mit zusätzlichem Feldspieler. Doch die Wende sollte an diesem Samstag nicht mehr gelingen.
Dennoch können wir aus der Partie mit erhobenen Kopf heraus gehen. Beim Spitzenreiter zu verlieren ist keine Schande. Wir haben gekämpft bis die Kraftreserven aufgebraucht waren.
Umso spannender wird das nächste Heimspiel werden. Am kommenden Sonntag erwarten wir nach den 1. Frauen (12Uhr) zur gewohnten Zeit (14.30Uhr) den HSV Dresden in der Helbighalle. Die Dresdner sind mit einem Auswärtssieg in Görlitz in die Rückserie gestartet und wollen sich sicherlich für die Heimniederlage im Hinspiel revanchieren.
(SF)
Rückrundenstart beim Top-Favorit
Nach der Pause über den Jahreswechsel starten die Drittliga-Handballer vom SV 04 Oberlosa in die Rückrunde. Die Spitzenstädter gastieren am Sonntag beim Aufstiegsfavoriten HC Eintracht Hildesheim, der Anpfiff in der Hildesheimer Volksbank-Arena ertönt um 17 Uhr.
Von den lediglich fünf Minuspunkten welche die Niedersachsen bisher hinnehmen mussten, stammen zwei aus dem Hinspiel in der Plauener Kurt-Helbig-Halle. Den 04ern gelang beim 28:26-Erfolg damals eine Sensation. „Wir hatten da schon ein bisschen Glück, dass wir die Hildesheimer gleich beim Saisonauftakt zu Gast hatten. Noch einmal werden sie uns sicher nicht unterschätzen“, erwartet der Plauener Trainer Ladislav Brykner eine ganz anspruchsvolle Aufgabe. Mittlerweile hat sich die Mannschaft von Coach Daniel Deutsch bis auf Platz zwei vorgearbeitet und hat die Aufstiegsrunde zur 2.Liga fest im Blick. Vor der Winterpause überzeugte die Eintracht mit einem souveränen 35:30-Erfolg bei der starken U23 des SC Magdeburg. „Hildesheim stellt die beste Abwehr und den besten Angriff der Liga, hat in der eigenen Halle bisher nur einen Punkt abgegeben und verfügt aus meiner Sicht auch über den besten Kader. Wir sind am Sonntag ganz krasser Außenseiter“, weiß Brykner.
Personell gibt es bei den Schwarz-Gelben kaum Änderungen. Sowohl Nico Schneider als auch Miroslav Nedoma werden in der laufenden Saison nicht mehr zurückkehren, zudem steht ein Fragezeichen hinter Linksaußen Patrik Chobot der sich zuletzt mit einem Virus herumplagte. „Am Sonntag startet die Rückrunde. Wir haben 15 Endspiele vor uns um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Das erste Endspiel ist in Hildesheim und wir werden es ihnen so schwer wie möglich machen“, will Kapitän Libor Hanisch die Zähler keinesfalls kampflos den Profis aus Niedersachsen überlassen.
Das erste Heimspiel der Rückrunde steigt dann am 17.Januar gegen die HSG Eider/Harde.
–RM–
2. Männer zum Auftakt in Limbach
Oberliga Sachsen Männer
Auswärtsspiel Limbach-Oberfrohna (10.01.2026)
Direkt nach der Weihnachtspause geht es zum ersten Spiel im neuen Jahr und damit auch zum Auftakt der Rückrunde gleich direkt zum Tabellenführer nach Limbach-Oberfrohna. Die Limbacher führen mit bisher nur zwei Verlustpunkten die Tabelle klar an und waren auch in Plauen zum Saisonauftakt erfolgreich. Somit sind beim Rückspiel in Limbach die Rollen sicher klar vergeben. Nachdem die Schwarz-Gelben in den letzten beiden Spielen einige schmerzhafte und leider auch längerfristige Ausfälle hinnehmen mussten wird es für das „verbleibende“ Team darauf ankommen mit maximalem Einsatz und Willensstärke die Ausfälle zu kompensieren und zu zeigen, dass man sich auch von Rückschlägen nicht aufhalten lassen und die Position im Vorderfeld der Tabelle verteidigen will.
Alle Fans, die den Jungs die Daumen drücken wollen, sollten sich die Anwurfzeit am Samstag um 18:45 Uhr in Limbach notieren.
FSm
Gute Leistung – keine Punkte
In der 3.Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa sein Auswärtsspiel beim TSV Altenholz mit 28:32 verloren. Trotz einer über weite Strecken starken Leistung, mussten die 04er die Heimreise vom Nord-Ostsee-Kanal mit leeren Händen antreten.
Beim Kooperationspartner des Deutschen Rekordmeisters THW Kiel entwickelte sich vor 387 Zuschauern von Beginn an eine spannende Begegnung. Bis zum 5:5 legten die Plauener stets vor, die Nordlichter zogen ebenso beständig nach. Nch dem 7:5 für Altenholz folgte die stärkste Phase der Vogtländer im gesamten Spiel. Mit einem 8:1-Lauf zogen die Plauener an den Kielern vorbei und führten ihrerseits mit 13:8. Der TSV wollte seine imposante Heimbilanz von 10:2 Punkten weiter ausbauen und machte sich an die Aufholjagd. Bis zur Pause hatten die Hausherren den Rückstand egalisiert und nahmen beim 17:16 sogar eine hauchdünne Führung mit in die Kabinen. „Wir haben hier gegen eine sehr gute Mannschaft eine starke erste Halbzeit gespielt. Einziger Kritikpunkt ist, dass wir unsere zwischenzeitliche Führung etwas zu schnell hergegeben haben. Eine eigene Führung oder ein Remis zur Pause wäre psychologisch wichtig gewesen“, resümierte SV-Trainer Ladislav Brykner.
Der Start in die zweite Spielhälfte gelang seinem Team gut. Tore von Matevz Kunst und Sebastian Naumann brachten die Schwarz-Gelben wieder mit 21:19 in Vorhand. Nach etwa 45 Minuten behaupteten die 04er beim 25:22 weiterhin die Führung. „Dann kommt zu vieles zusammen. Wir nageln zwei Bälle an den Pfosten und kassieren binnen kurzer Zeit vier Zeitstrafen. Dann zwingen wir Altenholz ins Zeitspiel, blocken den letzten Wurf und es gibt Strafwurf weil der Block im Kreis stand. Eine Mannschaft von der Klasse des TSV nutzt das natürlich mit aller Konsequenz. Zudem steigt unsere bis dahin extrem niedrige Fehlerquote an und wir erzielen nur noch drei Tore“, versuchte Brykner die Schlussphase nach der Partie in Worte zu fassen. „Jetzt kurz nach dem Spiel bin ich auch extrem sauer auf die Unparteiischen, da ich einige Dinge anders gesehen habe. Aber ich muss mir das im Video noch einmal anschauen“, so der Plauener Coach. Angetrieben von den eigenen Fans setzten sich die Norddeutschen vom 26:26 vorentscheidend auf 31:26 ab und machten damit den sechsten Heimsieg im siebten Spiel perfekt. „Jetzt haben wir ein paar freie Tage, die uns nach einer extrem kräftezehrenden Hinrunde sicherlich guttun werden. Dann starten wir wieder mit neuem Mut und werden alles geben, um den Klassenerhalt perfekt zu machen“, verabschiedete sich Brykner mit seinem Team in die kurze Weihnachtspause.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (9 Tore), Hanisch (1), Jezernik (2), Petrovsky (2), Chobot (2), Schauer (3), Becvar (2), Olkowski, Malta, Puljic (1), Naumann (6/ davon 2 Siebenmeter)
Zuschauer: 387
Zeitstrafen: Altenholz 3x2min / Oberlosa 7x2min
Strafwürfe: Altenholz 5/4 verwandelt / Oberlosa 2/2
Ganz harte Nuss für Oberlosa
Zum Abschluss der Hinrunde steht für die Plauener Drittliga-Handballer noch eine ganz schwere Aufgabe auf dem Programm. Die 04er gastieren am Samstag um 18 Uhr beim heimstarken Tabellensechsten TSV Altenholz. Das Team um Trainer Torge Greve fungiert als Kooperationspartner des Deutschen Rekordmeisters THW Kiel, der praktisch um die Ecke beheimatet ist.
„Altenholz ist eine enorm spielstarke und in heimischer Halle nur schwer zu schlagende Mannschaft“, weiß der Plauener Coach Ladislav Brykner um die Stärke der Norddeutschen. 10:2 Punkte erspielte sich der TSV bislang vor den eigenen Fans, lediglich der Aufstiegsfavorit Eintracht Hildesheim konnte durch einen Strafwurf in der Schlusssekunde beim 35:34 beide Zähler vom Nord-Ostsee-Kanal entführen. In welch starker Verfassung sich die Kieler derzeit befinden, beweist der Auswärtssieg in der Vorwoche beim Tabellenführer Füchse Berlin II. Mit den Brüdern Linus und Jesse Dahmke, beide sind die Cousins von THW-Legende und Nationalspieler Rune Dahmke, Ben Szyilagi, Sohn von THW-Sportdirektor Viktor Szyilagi und Rückraum-Ass Rasmus Ankermann stehen einige Spieler im TSV-Kader, die in der laufenden Saison bereits zu Einsätzen in der Champions-League beim Rekordmeister kamen. „Wir treten als krasser Außenseiter die lange Reise in den Norden an. Dort gilt es zum Hinrunden-Abschluss noch einmal alles in die Waagschale zu werfen um vielleicht für eine Überraschung zu sorgen“, wirft Brykner keineswegs vorab die Flinte ins Korn.
Personell können Brykner und Co-Trainer Jörg Grüner auf die erfolgreiche Formation der Vorwoche setzen, zudem steht auch Linksaußen Tim Stäglich nach überstandenem Infekt wieder zur Verfügung.
Nach dem Auftritt in Kiel gehen die Schwarz-gelben in die Weihnachtspause. Die Rückrunde startet am 11.Januar beim Top-Favorit Eintracht Hildesheim bevor dann am 17.Januar die HSG Eider-Harde in der Spitzenstadt gastiert.
–RM–
Oberlosa gewinnt Krimi
SV 04 Oberlosa -SC DHfK Leipzig II 35:33
Einen ganz wichtigen Heimsieg feierte der SV 04 Oberlosa am Samstagabend in der 3.Handball-Bundesliga. Vor 465 Zuschauern setzten sich die Schwarz-Gelben gegen die U23 des SC DHfK Leipzig mit 35:33 durch.
Bei den Plauenern stand etwas überraschend Franz Schauer nach überstandener Verletzung wieder im Aufgebot, neben den Langzeitverletzten Schneider und Nedoma musste auch Linksaußen Tim Stäglich passen, der nach überstandenem Infekt nur für den absoluten Notfall auf der Bank Platz nahm. Die Leipziger erwischten den besseren Start und gingen mit 2:0 in Führung. Oberlosa glich schnell zum 2:2 aus und beim 5:4 übernahmen die Spitzenstädter erstmals die Führung. Beide Teams gingen hohes Tempo und hatten in Franz Häcker (Leipzig) und Matevz Kunst (Oberlosa) jeweils einen überragenden Torjäger. Am Ende gewann Kunst das Duell der Ballermänner mit 15 Toren knapp gegen Häcker (13). Über weite Strecken der ersten Hälfte begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und marschierten über die Zwischenstände 9:9 und 13:13 im Gleichschritt. Gegen Ende der ersten Halbzeit glänzte SV-Keeper Henric Ebert mit starken Paraden und legte so den Grundstein für die 18:15-Pausenführung der Vogtländer. „Leipzig hat in den letzten Wochen extreme Fortschritte gemacht und auch den Spitzenteams aus Aue und Berlin große Probleme bereitet. Wir konnten das hohe Tempo mitgehen und eine verdiente Führung mit in die Halbzeitpause nehmen“, resümierte SV-Trainer Ladislav Brykner.
Nach dem Wiederanpfiff behaupteten die 04er zunächst ihre Führung. In der Folge schlichen sich einige Fehler bei den Hausherren ein und die Messestädter nutzten die Möglichkeiten über konsequentes Tempospiel zur eigenen Führung (26:27) aus. „In dieser Phase haben wir ein bisschen den Fokus verloren, waren nicht mehr so griffig. Mit ganz viel Siegeswillen und der Unterstützung des Publikums haben wir uns jedoch wieder zurückgekämpft“, so Brykner. Mit einem starken Ebert zwischen den Pfosten und einem treffsicheren Kunst im Angriff konnten die Plauener das Spiel wieder drehen. Da auch Linksaußen Patrik Chobot mit insgesamt sieben Toren glänzte, machten die Spitzenstäder aus dem 30:30-Zwischenstand ein 33:30. Am Ende brachten die Schwarz-Gelben unter dem Jubel der Fans den 35:33-Heimsieg ins Ziel und bauten den Abstand zur Abstiegszone wieder auf sechs Zähler aus. „Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine Mannschaft, die hier stark aufgetreten ist und die absolut nichts zu verlieren hatte. Wir hatten zuletzt zwei Mal ebenso unnötig wie unglücklich verloren und daher sind die zwei Punkte heute extrem wichtig. Jetzt wollen wir kommenden Samstag im letzten Spiel des Jahres in Kiel noch einmal alles raushauen und dann werden wir schauen ob dort etwas möglich ist“, blickte Brykner zum Abschluss schon voraus auf das Duell bei der heimstarken U23 des Rekordmeisters THW Kiel, die unter dem Vereinsnamen TSV Altenholz firmiert.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (15 Tore/ davon 3 Siebenmeter), Hanisch (4), Jezernik (1), Petrovsky (1), Chobot (7), Schauer (2), Becvar (2), Olkowski (1), Malta (1), Puljic (1), Naumann
Zuschauer: 465
–RM–

