Handball

(06.01.24) Dritte Männer: Kantersieg zum Jahresauftakt!

Handball – 3. Männer – 1. Bezirksklasse

SV 04 : SG HSC Chemnitz 32:17

Lockerer Heimsieg und alleinige Tabellenführung!

Am 06.01.2024 empfing die Dritte nach fünf spielfreien Wochen zum Auftakt in 2024 die SG HSC aus Chemnitz. Das Hinspiel und gleichzeitig auch der Auftakt in die Saison 2023/24 konnte Anfang September 2023 erfolgreich gestaltet werden. So gab es auch zum Rückspiel die klare Vorgabe, die beiden Punkte in der heimischen Kurt-Helbig-Halle zu lassen. Personell konnte man durch die Unterstützung von Stand-by-Profi Robeer Meier, Routinier Mike Anlauf und Frederik Koffent die Ausfälle von Axel Voigt (verletzt), Richard Wander (krank) und Jan Leppert (privat verhindert) kompensieren und so nahezu mit voller Kapelle in die Partie gehen. Ganz im Gegenteil dazu reisten die Gäste aus Chemnitz mit nur neun Spielern an, sodass somit die Rollen endgültig klar verteilt waren.

Pünktlich um 14 Uhr pfiffen die beiden Sportfreunde Martin Köhler und Markus Weber vom BSV Limbach-Oberfrohna die Partie mit Ballbesitz für die SG an. Gleich der erste Angriff verpuffte durch die auch an diesem Tag wieder starke Abwehr um die beiden Chefs Tobias Lienemann und Alexander Melchner im Deckungszentrum. Den folgenden schnellen Gegenstoß versenkte Rico Englert zum 1:0 im Tor der Gäste und zeigte gleich, welches Mittel gegen die recht offensive Abwehr der Chemnitzer fruchten sollte: schlichtweg hohes Tempo. Zwar konnte die SG zum 1:1 ausgleichen, in der Folge machten die Randplauener aber Ernst. Bis Minute zehn gelang den Gästen kein eigener Treffer mehr. Sämtliche Angriffsversuche scheiterten entweder an der starken Abwehrreihe oder waren sichere Beute des an diesem Tag stark aufspielenden Silberrücken Enrico Feustel im Tor. Offensiv brannte man ein regelrechtes Feuerwerk ab. Nach exakt acht gespielten Minuten sah sich der Gästetrainer durch sieben Gegentore in Folge (2x Rico Englert, 2x Mike Anlauf, je 1x Hans Voigt, Tobias Lienemann und Jonas Lienemann) dazu genötigt, mittels Team-Time-Out den schwarz-gelben Offensivschwall zu unterbrechen. In dieser Auszeit fand Coach Carsten Voigt lediglich ein kleines Haar in der Suppe, da die ein oder andere hochkarätige Chance liegen gelassen wurde. Dennoch konnte man bereits nach acht gespielten Minuten von einer Vorentscheidung sprechen.
Die schien auch in den Köpfen der Dritten zu kreisen, denn in der Folge ging man es deutlich gemächlicher an. Zwei Überzahlsituationen durch Zeitstrafen gegen die Gäste blieben ungenutzt. Dennoch schraubte man bis Minute 19 das Ergebnis auf 12:2. In der Folge betrieb man Ergebnisverwaltung und beendete Halbzeit eins mit einem verdienten Pausenstand von 17:7.

In der Kabine wurde erneut auf die Chancenverwertung hingewiesen. Ebenso daran, das Tempo hoch zu halten, um in den zweiten 30 Minuten noch etwas für das Torverhältnis tun zu können.

Durchgang zwei begann mit eigenem Ballbesitz, welcher leider nicht verwertet werden konnte. So waren es die Chemnitzer, welche zum 17:8 verkürzen konnten. In den folgenden zehn Minuten dümpelte die Partie vor sich hin, da sich die Hausherren mit der offensiven Abwehr der Gegner schwer taten und häufig klare Chancen liegen ließen. Dennoch behauptete man den Vorsprung, sodass es nach 40 gespielten Minuten beim Stand von 20:10 die nächste Auszeit der Gäste gab. Diese schien die Dritte noch ein wenig anzustacheln, denn vier Tore in Folge (2x Florian Korneck, je 1x Freddy Koffent und Mike Anlauf) schraubten das Ergebnis binnen sechs Minuten auf 24:11. Nach einer erneuten künstlerischen Pause und zwischenzeitlicher Überzahlsituation war es dann Freddy Koffent, dem die letzten Minuten der Partie gehörten. Fünf Tore in Folge sorgten nicht nur dafür, dass sich die Dritte über die Kiste Erfrischungsgetränke für das 30te Tor freut, sondern führten ebenso zum Endstand von 32:17, welcher auch in dieser Höhe völlig verdient war.
Direkt nach Spielende erfuhr man, dass der HV Grüna im Parallelspiel zuhause gegen den TSV Einheit aus Claußnitz verlor und man somit – trotz eines Spieles weniger – nun alleiniger Tabellenführer ist. Ein rundum gelungener Samstag also.

Nun hat man eine Woche frei, da aufgrund der Handball-Heim-EM der Vereinssport ruht. Diese spielfreie Zeit weiß man zu nutzen, um sich auf das anstehende Spitzenspiel vorzubereiten. Am 20.01.2024 empfängt der SV04 um 14 Uhr den HV Grüna zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter. Hier gilt es, die bisher einzige Saisonniederlage wieder gut zu machen und weiterhin eine weiße Heimweste zu bewahren.

 

SV 04: Michalke (Tor), Feustel (Tor), Anlauf (3), Korneck (3), Rüdiger (1/1), Voigt (3), T. Lienemann (3), Koffent (9), J. Lienemann (2), Melchner (2), Englert (4), Wöllner (2), Meier

7-Meter: Oberlosa 2/1 verw. – SG HSC Chemnitz 4/2 verw.

Zeitstrafen: Oberlosa 2 min – SG HSC Chemnitz 12 min

Schiedsrichter: Köhler/Weber (beide BSV Limbach-Oberfrohna)

 

CV

1. Männer | Sieg trotz Krankheitswelle

Handball – Oberliga / Männer
Oberlosa trotzt Krankheitswelle
HSV Apolda – SV 04 Oberlosa 28:35
In der Mitteldeutschen Handball-Oberliga hat der SV 04 Oberlosa auch das letzte Spiel des Jahres gewonnen. Die Spitzenstädter setzten sich beim zuletzt stark aufspielenden HSV Apolda sicher mit 35:28 durch und gehen somit als Spitzenreiter (26:4 Punkte) ins neue Kalenderjahr.
Die Vorzeichen vor der Abfahrt nach Thüringen standen alles andere als günstig. Eine Erkältungswelle hatte das halbe Team erfasst und sogar eine kurzfristige Spielabsage stand im Raum. Selbst Trainer Ladislav Brykner hatte noch einmal seine Sporttasche gepackt um im Notfall auflaufen zu können. „Wir hatten den angeschlagenen Spielern die Entscheidung selbst überlassen, ob sie spielen können. Bei der Abfahrt des Busses war ich schon überrascht, dass auch einige dabei waren, die unter der Woche kein einziges Mal trainiert hatten“, berichtet Brykner. Wie seine Mannschaft sich dann jedoch in Apolda präsentierte, nötigte dem Coach Respekt ab. „Ich bin heute unglaublich stolz auf meine Truppe. Jeder hat heute hier das Allerletzte aus sich herausgeholt und wortwörtlich bis zum Umfallen gekämpft. Davor ziehe ich den Hut“, sprudelte es aus dem sonst eher wortkargen Tschechen heraus.
Die Partie begann zunächst relativ ausgeglichen. Doch Oberlosa stand wieder kompakt in der Abwehr und kam gut ins Tempospiel. So setzten sich die Plauener früh auf 7:4 ab. Die Thüringer bewiesen, dass sie zuletzt nicht von ungefähr gegen Halle und Köthen gewonnen hatten. Bis zum 8:10 aus Sicht der Hausherren blieben die Glockenstädter in Schlagdistanz. Einige Paraden von Henric Ebert im Plauener Kasten ebneten dann den Weg für den Ausbau der Führung. Miroslav Nedoma, Louis Hertel, Libor Hanisch und Linus Roth trafen zur deutlichen 14:8-Führung. Bis zum Pausentee konnten die Gastgeber noch auf 10:14 verkürzen.
In der Kabine ging es bei den 04ern weniger um taktische Hinweise für die zweite Hälfte als vielmehr um die Frage, wer noch genügend Sprit im Tank hat. Nach dem Wiederanpfiff gingen die Schwarz-Gelben sofort hochkonzentriert zu Werke. Ivan Kucharik (2), Franz Schauer (2), Jakub Kolomaznik und Kevin Roch bauten den Abstand auf 20:13 aus und ließen die mitgereisten Plauener Fans jubeln. In der Folge hielten die Spitzenstädter den Kontrahenten routiniert auf Abstand, Coach Brykner verteilte mit vielen Wechseln klug die schwindenden Kräfte. „In der zweiten Hälfte haben wir zu viele Gegentore kassiert. Man hat da schon gemerkt, dass uns die Kraft ausgegangen ist und die Beine schwerer wurden“, erklärte Brykner nach der Partie. „Dafür haben wir das im Angriff clever gelöst und einfache Tore gemacht“, zeigte sich SV-Torjäger Ivan Kucharik zufrieden. Als Sebastian Naumann etwa zehn Minuten vor Ultimo zum 30:23 einnetzte war der Deckel auf der Partie praktisch drauf. Am Ende gewannen die Plauener klar mit 35:28 und durften sich am Samstag noch über die 29:31-Niederlage des HSV Bad Blankenburg als einen der ärgsten Verfolger in Köthen freuen. „Das war schon ein außergewöhnliches Jahr. Wir haben im gesamten Kalenderjahr nur eine einzige Partie verloren. Jetzt haben die Jungs ein paar Tage Pause, dann greifen wir wieder an. Im Hinblick auf den angepeilten Meistertitel haben wir alles in der eigenen Hand“, zog Co-Trainer David Woitke ein Fazit der letzten Monate und verabschiedete die Spieler in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub.
Oberlosa: Ebert, Foluszny; Stäglich, Roch (6 Tore), Roth (1), Schauer (5), Duschek, Hertel (4), Hanisch (4), Kolomaznik (2), Nedoma (3), Kucharik (9/ davon 5 Siebenmeter), Naumann (1)

 

–RM–

(10.12.23) II. Männer verlieren das Spitzenspiel knapp

Verbandliga Männer Staffel West

SV04 Plauen Oberlosa II – BSV Limbach Oberfrohna 32:34

Starker Kampf bleibt unbelohnt

Aufgrund der Werbung im Vorfeld und natürlich auch aufgrund der Tabellensituation Dritter gegen Zweiter,  fanden viele Zuschauer, natürlich auch aus Limbach, den Weg in die Halle. Es wurden fast 200 Fans beider Mannschaften gezählt, was für eine Verbandsligapartie und dann noch bei einer „2.Mannschaft“ schon sehr stark ist. Das Spiel begann auch sehr ausgeglichen, 4:5 in der 8. Minute. Dann folgte eine erste kleine Schwäche vorallem im Abschluss, was Limbach auf 4:7 davon ziehen ließ. In unserer ersten Auszeit wollten wir unsere Abwehr ein wenig stabilisieren, denn 7 Gegentore in 9 Minuten sind schon sehr viel. Bis zum 11:13 (19.Min) ging es dann wieder Kopf an Kopf weiter. Im Anschluss folgte die erste richtungsweisende Phase. Wir konnten 2 Zeitstrafen gegen die Gäste nicht nutzen, um den Rückstand zu verringern. Wir schienen da auch ein wenig verunsichert, was Limbach nutzte, um bis zur Halbzeit den Vorsprung bis zum 14:18 zu erhöhen. Bei 18 Gegentore hieß es vorallem die Abwehr zu verbessern. Da beide Mannschaften weiter abwechselnd trafen, blieb der Vorsprung der Gäste bis zur 40. Spielminute weiter bei 3-4 Toren. Mitte der 2. Halbzeit Betrug unser Rückstand dann schon 5 Tore, 23:28 nach 46 Minuten. Limbach sah zu diesem Zeitpunkt schon wie der Sieger aus. Doch wer dachte, das war es, sah sich getäuscht. Im Tor konnte Henric jetzt einige Bälle parieren und vorn fanden wir die freien Spieler und versenkten die Bälle im gegnerischen Tor. So war das Spiel in der 52. Minute beim Stand von 28:29 wieder völlig offen und es sollten spannende 8 Minuten werden. Leider verpassten wir im nächsten Angriff den möglichen Ausgleich und Limbach zog wieder auf 28:31 davon. Aber auch diesen Rückschlag konnten wir nochmal konntern und trafen wieder zum 30:31 Anschlusstreffer. 3 Minuten vor Schluss kassierten wir dann eine sehr fragwürdige Zeitstrafe und den Treffer zum 30:32. Im Angriff waren wir nicht erfolgreich und Limbach zog 1 Minute vor Schluss auf 30:33 davon. Ein schneller Treffer und eine Manndeckung, gefolgt von einem weiteren Treffer brachten das 32:33. Doch ausgerechnet unser langjähriger Oberlosaer Spieler Paul Richter markierte dann Sekunden vor Schluss den 32:34 Siegtreffer.

Der Sieg der Limbacher im gestrigen Spiel geht aufgrund des Spielverlaufs absolut in Ordnung, wobei bei einer besseren Abwehrleistung und weniger Gegentoren ( was durchaus möglich gewesen wäre) auch mehr für uns drin gewesen wäre. DANKE an alle Zuschauer, war eine tolle Stimmung in der Halle.

Jetzt geht es auf einem nach wie vor gutem 3.Platz in die Weihnachtspause und dann wird wieder zum Angriff übergegangen.

ALLEN Fans eine schöne Weihnachtszeit.

(SF)

1. Frauen | Erneut erfolgreich

Erneuter Sieg für die SV04 Handball-Frauen

Am Samstag führte uns der Weg zur nächsten Auswärtsmission – zu den Damen des HC Fraureuth. Wir wollten den 2. Tabellenplatz weiterhin sichern. Somit war das Ziel klar – 2 Punkte mit nach Hause nehmen.
Wir starteten bereits mit einer Führung ins Spiel und konnten uns zur 15. Minute mit einer 5-Tore- Führung (5:10) absetzen. Diese Führung gaben wir nicht aus der Hand. So ging es mit einem Stand von 8:21 und einer starken 13-Tore-Führung in die Halbzeitpause. Auch bis zur 45. Minute konnten wir eine stabile 10-Tore-Führung halten, ließen die Gegner aber nach einer Auszeit noch einmal ins Spiel zurück kommen. Am Ende konnten wir uns trotzdem über einen klaren Auswärtssieg (26:31) freuen. Gut angefangen und stark nachgelassen – am Fokus in der 2. Spielhälfte gilt es weiter zu arbeiten. Dennoch können wir stolz auf uns sein, den 2. Tabellenplatz in der Verbandsliga Staffel West weiter gefestigt zu haben.
Wir bedanken uns bei allen mitgereisten Fans für die großartige Unterstützung! 🖤💛
Wir sehen uns am 09.12.2023 in der Helbig Halle zu unserem letzten Heimspiel für dieses Jahr! 💪🏽🫵🏽 Zu Gast haben wir die Frauen des Zwönitzer HSV. Wir freuen uns auf euch und eure Unterstützung!💛🥁
Tietze, Hertel – Mattes (2), Seebauer, Hertel (1; 1/2), Brückner (3), Weidhaas (1), Kalkreuter (1), Rieger (6), Richter (2), Weiß (3), Hennig (10; 7/7), Nürnberger, Kolomaznikova (2)

 

S.W.

(02.12.23) Die Dritte zähmt die Handballwölfe!

Handball – 3. Männer – 1. Bezirksklasse

SV 04 : Rodewischer Handballwölfe 34:14

Souveräner Auswärtssieg in Rodewisch!

Am 02.12.2023 reiste die Dritte zum letzten Auswärtsspiel des Jahres in die eisige Göltzschtalhalle zu Rodewisch. Trotz dass sich in der Kabine mit frisch gebackenem Stollen gestärkt wurde, war man froh über die Erwärmungspullover, denn es herrschten fast arktische Temperaturen in der Halle. Das und auch die angespannte Personalsituation (es fehlten Enrico Feustel, Alexander Melchner, Marcel Rüdiger, Florian Korneck und Axel Voigt; Unterstützung erhielt man von Damian Bühring aus der Zweiten, sowie Timon Raithel aus der A-Jugend) sollten die Randplauener aber nicht aus dem Tritt bringen.

Die Partie wurde pünktlich um 16 Uhr am Vortag des ersten Advents mit Ballbesitz für die Gastgeber angeworfen. Gleich die ersten Angriffsbemühungen machten deutlich, dass an diesem Tag eindeutig schwarz-gelb dominieren sollte. Mit dem gewohnten 6:0 Bollwerk um die beiden Chefs Tobias Lienemann und Max Dehmel im Zentrum zog die Dritte den Handballwölfen schon in den ersten Minuten sprichwörtlich den Zahn. Es wurde hervorragend gearbeitet und das, was dann doch in Richtung Tor kam, war sichere Beute für Jan Leppert. So fegte offensiv der Oberlosa-Express über die Gastgeber hinweg und beim Stand von 0:6 in Minute sieben sah sich der Heim-Coach zur Auszeit genötigt. In dieser fand selbst Coach Carsten Voigt keinen Anlass zur Kritik. Maximal das leidige Thema Chancenverwertung…
Die Auszeit zeigte dann auch keinerlei Wirkung und erst nach einem 0:8 nach zwölf Minuten gelang es den Handballwölfen, zum ersten Torerfolg zu kommen. In der Folge blieb es weiterhin eine einseitige Partie und es war lediglich der hier und da mangelnden Konzentration beim Abschluss geschuldet, dass man sich nicht noch deutlicher absetzen konnte. Rodewisch fand in keiner Sekunde ein Mittel gegen die Dritte und war mit dem spielentscheidenden Halbzeitstand von 4:19 noch gut bedient.

In der Halbzeitpause wurde lediglich an den jetzt nötigen Fokus und die geistige Frische appelliert.

Dass das aber schwer werden würde, zeigte sich sich in den ersten fünfzehn Minuten von Halbzeit zwei. Defensiv wurde nun nicht mehr mit letzter Konsequenz zugepackt und der Gegner kam zu unnötig einfachen Torerfolgen. Leider fehlte auch die angesprochene geistige Frische in der eigenen Offensive, sodass der Gastgeber das Ergebnis in Halbzeit zwei lange ausgeglichen halten bzw. sogar leicht verkürzen konnte. So stand es nach 46 gespielten Minuten „nur“ noch 13:25. Da der Rodewischer Rückraum aber keine Wechselmöglichkeiten hatte, merkte man spätestens in der Schlussviertelstunde, dass der Kräfteverschleiß überhand nahm. Das nutzte die Dritte, um mit einem 0:7 Lauf auf 13:32 zu stellen. Das immer wieder erfreuliche 30te Tor erzielte wie in der Vorwoche Hans Voigt. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!
Den finalen Deckel drauf machte dann zwölf Sekunden vor Schluss Jonas Lienemann mit seinem achten Tor an diesem Tag. Somit war er neben Richard Wander treffsicherster Akteur an diesem Tag. Nach 60 Minuten stand letzten Endes ein absolut verdienter Auswärtssieg mit einem Ergebnis von 14:34 an der Anzeigetafel, welcher nach Studium der Wurfstatistik sehr schmeichelhaft für den Gastgeber ausgefallen war. Am Ende zählen zwei Punkte, wodurch man weiter vom Platz an der Sonne grüßt.

Am kommenden zweiten Adventswochenende gastiert der starke Aufsteiger aus Flöha zum letzten Spiel des Jahres in der Kurt-Helbig-Halle. Um das Phrasenschwein weiter zu füttern, kann es auch hier nur lauten: Heimspiele müssen gewonnen werden, da man sich gern als Spitze des Weihnachtsbaums sieht. Anwurf ist am 09.12.2023 wie gewohnt um 14 Uhr.

 

SV 04: Michalke (Tor), Leppert (Tor) (1/1), Wander (8/1), Raithel (2), Voigt (3), T. Lienemann (2), Bühring (2), J. Lienemann (8), Englert (6), Dehmel (1), Wöllner (1)

7-Meter: Oberlosa 4/2 verw. – Rodewischer Handballwölfe 2/0 verw.

Zeitstrafen: Oberlosa 0 min – Rodewischer Handballwölfe 4 min

Schiedsrichter: Breßler/Liebhaber (HV Chemnitz/TSV Burkhardtsdorf)

 

CV

(03.12.23) II.Männer verlieren in Döbeln

Verbandsliga Männer Staffel West

HSG Neudorf Döbeln – SV04 Plauen Oberlosa 31:21

Heftige Pleite in Döbeln

  • Wir hatten uns viel vorgenommen für das erwartet schwere Auswärtsspiel in Döbeln. Bis auf Lukas konnten wir in voller Besetzung antreten. Doch gleich der Beginn des Spiels verlief alles andere als gut. Überhastete Abschlüsse und andere Fehler im Angriff sorgten dafür, dass wir ganze 8 Minuten kein Tor gemacht haben. Döbeln traf in der Zeit schon 4 mal. Das bedeutete für uns die erste Auszeit, um die Männer aufzuwecken. Tatsächlich kamen wir dann trotz Unterzahl besser ins Spiel. Nach 12 Minuten schafften wir den 5:4 Anschlusstreffer. Döbeln behauptete eine 2-3 Tore Führung bis zu ihrer Auszeit in der 21.Minute. Im Anschluss daran folgte unsere stärkste Phase. Mit 4 Toren in Folge gelang uns die 11:12 Führung. Dann fiel unser Spielmacher Hobi aus und unser Spiel verlor an Struktur. Bis zur Halbzeit konnten die Gastgeber wieder auf 16:13 davon ziehen. Mit frischem Wind wollten wir die 2. Halbzeit beginnen, aber es sollte daraus schnell ein laues Lüftchen werden. Erst vergaben wir einen 7m, dann bekamen wir im Gegenzug eine 2 Minuten Strafe. In dieser Unterzahl bekamen wir 3 Gegentore und machten nur eins, so dass es danach 19:14 stand. Wir kämpften zwar weiter, aber die Köpfe begannen immer mehr zu hängen. Da wir im Angriff nicht immer die richtigen Entscheidungen trafen und auch gute Möglichkeiten nicht nutzen, verloren wir immer mehr an Präsenz. Die Gastgeber nutzten das und spielten sich in einen richtigen Rausch. Am Ende stand es dann 31:21. Wir hätten gestern noch 4 Stunden spielen können und es wäre nicht besser geworden. Wir werden das Spiel wie immer auswerten und werden es dennoch schnell abhaken.

Am Sonntag (10.12., 14Uhr in der Helbighalle) wartet mit Limbach schon der nächste starke Gegner auf uns. Dazu werden wir die Unterstützung der Fans brauchen, denn aus Limbach werden wohl sehr viele Fans mit nach Plauen reisen. Wer dieses Spiel gewinnt, wird auf dem 2.Platz die Weihnachtsferien verbringen.

ES WIRD ZUM SPIEL DER ERSTEN MANNSCHAFT WIEDER EIN KOMBITICKT GEBEN. LASST UNS WIEDER EIN TOLLES HANDBALL – WE FEIERN.

09.12. 16UHR 1.FRAUEN

09.12. 19UHR 1.MÄNNER

10.12. 14UHR 2.MÄNNER

1. Männer | Mit Rekordsieg an die Spitze

Schützenfest: Oberlosa stürmt mit Rekordsieg an die Tabellenspitze!
40:18! 22 Tore Vorsprung. Mit dem höchsten Oberligasieg der Vereinsgeschichte hat der SV 04 Oberlosa seinen Anhang beglückt. Die Machtdemonstration gegen den SV Hermsdorf avancierte in der Schlussphase zu einem Sturmlauf für die Galerie. Am späten Samstagabend gab es aus Plauener Sicht sogar noch ein Happyend. Denn im Fernduell kassierte Spitzenreiter Concordia Delitzsch in Bad Blankenburg die zweite Saisonniederlage (21:25). Das perfekte Handballfest wurde so mit der Tabellenführung gekrönt.
Großer Sprung für die Eigengewächse Tim Steglich und Henric Ebert
Mittendrin konnte ein 22-jähriger Neuzugang sein Glück kaum fassen. Für Tim Stäglich war es „das bisher größte Handballspiel meines Lebens. Ich habe heute viel Spielzeit bekommen, durfte zwei Tore beisteuern und bin einfach nur überwältigt“, jubelte der Linksaußen. Vor einem Jahr stand der junge Mann noch im Aufgebot der zweiten Mannschaft und spielte gegen den SC DHfK Leipzig III. „Jetzt darf ich hier mit um den Aufstieg in die 3. Bundesliga kämpfen. Das ist schon verrückt“, freute sich der Oberlosaer, der mit Torwart Henric Ebert (19) das gleiche Schicksal teilt. Als der junge Keeper glich von Beginn an in den Kasten durfte, war das auch eine Ansage von Cheftrainer Ladislav Brykner. „Junge Draufgänger, erfahrene Strategen. Die Mischung muss stimmen“, weiß der Coach.
Nach sieben Minuten zündet Oberlosa die Rakete
Das Duell zwischen dem neuen Spitzenreiter und dem Tabellenzwölften war quasi nach sieben Minuten entschieden. Hermsdorf erzielte durch den starken Felix Reis (7 Tore insgesamt) das dritte Mal den Ausgleich (4:4). Von da an begann das Scheibenschießen. Und auf der Tribüne liefen die Handys heiß, weil der Oberligaticker schon bald einen Sechs-Tore-Rückstand der Delitzscher in Bad Blankenburg verkündete. SV04-Kapitän Jakub Kolomaznik: „Wir haben heute alles rausgehauen. 60 Minuten lang. Jetzt wollen wir natürlich Erster bleiben.“ Tim Stäglich traf nach 21 Minuten zum 15:8. Zur Pause stand es bereits 21:12. Dann setzte sich Oberlosa kontinuierlich immer weiter ab. Die Flugshow von Mirsolav Nedoma brachte per Kempatrick das 31:16 (42.). Nico Schneider stellte die Anzeigetafel kurz vor Schluss auf 40:18.
Es war ein Rekordsieg
David Woitke wusste sofort: „Das ist der Rekordsieg in der Oberliga“, stellte der Co-Trainer der Oberlosaer fest. Pressesprecher Rico Michel bestätigte: „Den bisher höchsten Sieg landete unser Team beim 37:18 gegen Staßfurt in der vergangenen Saison. Heute haben wir also eine neue Bestmarke gesetzt.“ Routinier Ivan Kucharik stellte fügt hinzu: „Wenn alles ganz leicht aussieht, dann steckt dahinter richtig viel Arbeit. Es liegt noch ein langer Weg vor uns. Wir sind hier wie eine Familie. Fans, Mannschaft und die Funktionäre, lasst uns weiter kämpfen.“ Cheftrainer Ladislav Brykner zog genau deshalb Tino Albert zum Abschlussfoto aufs Spielfeld. Als einer der größten Sponsoren hatte Gealan dem SV 04 Oberlosa ohne Bedingung den Rücken gestärkt. „Wir machen unser Engagement nicht abhängig von der Spielklasse, weil der Verein sonst nicht wirklich planen kann“, ließ der Gealan-Geschäftsführer wissen.

 

SV 04 Oberlosa: Ebert, Foluszny – Tim Stäglich (2 Tore), Roch, Roth (5), Pfeiffer (4), Schauer (5), Schneider (5), Duschek (1), Hertel (3), Hanisch (4), Kolomaznik (1), Nedoma (3), Kucharik (5/ davon 2 Siebenmeter), Naumann (2)
Schiedsrichter: Raimo Füßler / Dennis Schneider
Zeitstrafen: Oberlosa 2 – Hermsdorf 6
Siebenmeter: Oberlosa 2 – Hermsdorf 0
Zuschauer: 527
(kare)

(26.11.23) II.Männer gewinnen das Topspiel

Verbandsliga Männer Staffel West

SV04 Plauen Oberlosa II – Union Chemnitz 26:17

Nach dem Sieg im Topspiel wieder punktgleich mit Tabellenführer

Die ganze letzte Woche bereiteten wir uns akribisch im Training auf den Gegner aus Chemnitz vor. Die letzten Duelle waren alle eng und jeder Punkt hart umkämpft. Auch dem Verein und den Verantwortlichen sind unsere Leistungen in dieser Saison positiv aufgefallen. Dadurch war es erstmalig möglich ein Kombiticket zu einem echten Superpreis zu erwerben. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verein und den Verantwortlichen für die Umsetzung der Idee und natürlich auch den Fans, die uns gegen die Chemnitzer unterstützten. Schon in der Erwärmung war aufgefallen, dass die Chemnitzer nicht mit voller Kapelle anreisten. Trotzdem hatten sie noch immer viele gute Spieler in ihren Reihen. Somit starteten wir voll konzentriert in die Partie. Bis zur 11. Spielminute war das Spiel ausgeglichen aber recht torarm. Bei 2:2 nahmen wir die erste Auszeit. Im Anschluss waren es jedoch erstmal die Chemnitzer die vorlegten, 2:5 nach 15Minuten. Aber wir konnten durch drei Treffer in Folge von Damian zum 5:6 aufschließen. Nach 23 Minuten beim Stand von 7:7 nahmen die Gäste ihre erste Auszeit. Diese konnten wir aber sehr gut nutzen, um unseren Angriff richtig einzustellen. Die Abwehr arbeitete schon gut und mit einem saustarken Max im Kasten ließen wir keinen Treffer mehr zu. Vorn machte vorallem Hobi Druck und Lusian konnte paar Sekunden vorm Halbzeitpfiff das 11:7 erzielen. So wie die erste Halbzeit endete, begann die zweite Halbzeit. Die Abwehr stand sehr gut und was durchkam parierte Max. Im Angriff trafen wir aus fast allen Positionen, mal aus dem Rückraum, mal schön rausgespielt über den Kreis. So wuchs unser Vorsprung auf 22:10 an(44.Min.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste bereits ihre 3. Auszeit genommen. Erst eine Überzahlsituation konnten die Chemnitzer nutzen um wieder etwas heran zu kommen. Sie verkürzten auf 22:13, was uns zwang eine Auszeit zu nehmen. In der Folgezeit waren es jedoch hauptsächlich unsere freien Chancen, die wir nicht in Tore verwandelten. So stand es in der 55. Minute nur noch 23:17. Dann besannen wir uns jedoch wieder aufs Tore werfen und Tyll konnte im Tor auch einige Paraden zeigen. Die letzten 3 Treffer der Partie gehörten uns und somit war der Endstand 26:17.

Insgesamt zeigten wir eine recht gute Leistung, die wir nächste Woche in Döbeln wieder brauchen, um dort die Punkte zu entführen.

Dann folgt das nächste große Heimspielwochenende:

Samstag 09.12.23 1.Männer gegen Wittenberg

Sonntag 10.12.23 2. Männer gegen Limbach

DAS BESTE: ES WIRD WIEDER EIN KOMBITICKET GEBEN!!! Weiterlesen

(25.11.23) Kantersieg für die Dritte!

Handball – 3. Männer – 1. Bezirksklasse

SV 04 : HSG Zwönitztal 43:21

Kantersieg gegen die HSG Zwönitztal!

Nach dem grandiosen Auswärtserfolg auf der personell letzten Rille in der Vorwoche beim TSV Einheit Claußnitz stand am 25.11.2023 das Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht HSG Zwönitztal an. Da sich die personelle Situation wieder entspannt hatte, konnte es hier nur ein Ziel geben: Heimsieg, und diesen möglichst souverän. Und so lautete dann nach 60 gespielten Minuten auch das Fazit. Aber der Reihe nach.

Das Spiel gegen die Gäste aus dem Erzgebirge, welche mit schmalem Kader anreisten, wurde pünktlich um 12 Uhr von den beiden Sportfreunden Peter Rosenmüller und Tom Albert vom HC Fraureuth mit Ballbesitz für den Gast angepfiffen. Gleich im ersten Angriff wurde deutlich, dass die HSG ihr Glück an diesem Tag über die linke Angriffsseite versuchen wollte. Da die schwarz-gelbe Deckungsreihe aber wie gewohnt sicher stand, konnte man gleich die erste gegnerische Offensivaktion vereiteln und im Gegenzug durch Rico Englert zum 1:0 in Minute 2 einnetzen. In der Folge versuchte es Zwönitztal mit Verschleppung des Tempos, die Defensive der Dritten förmlich einzuschläfern und dann auf den Punkt mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Dies gelang trotz verhältnismäßig weniger Gegentore dennoch zu häufig über den gesamten Spielverlauf gesehen. Gegen die offensive Wucht der Randplauener fanden die Gäste aber nie ein adäquates Mittel. So war es in den ersten 15 Spielminuten vor allem Axel Voigt, welcher dem Spiel mit sechs von zwölf Oberlosaer Toren seinen Stempel aufdrückte. Einziger Wermutstropfen daran war aber ein unnötiges Foul an ihm, welches sich nach ärztlicher Untersuchung als Verletzung des Sprunggelenks herausstellte und somit eine mehrwöchige Pause nach sich zieht. An dieser Stelle gute Besserung.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit änderte sich auch nach vielen Wechseln auf Seiten der Dritten nichts am Spielverlauf. Auch der vermeintlich zweite Anzug saß hervorragend, sodass über eine gute Abwehrleistung dem Gegner immer wieder leichte Gegentore in Form von Kontern verpasst wurden. Dies führte zu einem mehr als verdienten und eigentlich zu niedrig ausgefallenen Pausenstand von 19:9, welcher das Spiel praktisch entschied.

In der Halbzeitpause wurde an die geistige Frische appelliert, um hier nicht abreißen zu lassen und den Zuschauern weiterhin ein schnelles und erfolgreiches Spiel zu bieten.

Halbzeit zwei startete dann zwar mit einem Fehlwurf, aber nach dem zehnten Treffer der Gäste per Strafwurf zündete der SV04 noch einmal den Turbo. Sieben Tore in Folge (3x Richard Wander, 2x Hans Voigt und 1x Robin Wunderlich) schraubten das Ergebnis bereits nach rund 38 gespielten Minuten auf 26:10. Im Gegensatz zu anderen Spielen war die Dritte aber weiterhin fokussiert, sodass sich die gesamte Mannschaft nach exakt 44 Minuten über die erste Kiste Erfrischungsgetränk des Tages, spendiert von Hans Voigt durch das 30:13, freuen konnte. Wer nun dachte, dass die Randplauener den Fuß vom Gas nehmen würden, sah sich getäuscht. Unterstützt durch den mittlerweile merklichen Kräfteverschleiß der HSG Zwönitztal konnte man sich weiter absetzen und in Minute 56 war es dann soweit: 40:19! Diese zweite Kiste Erfrischungsgetränk wurde durch Alexander Melchner gesponsert. Danke dafür!
Weitere zwei Kontertore von Richard Wander und ein Tor vom Kreis durch Tobias Lienemann führten dann zum absolut verdienten Endstand von 43:21, was die weitere Behauptung des Platzes an der Tabellensonne bedeutet.

Am kommenden ersten Adventswochenende reist man am Samstag, 02.12.2023 nach Rodewisch zu den Handballwölfen um Routinier Steffen Schnabel. Deren vorletzter Tabellenplatz darf keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden, da deren Offensive praktisch gleich stark ist, wie die der Dritten. Dies vor allem geschuldet durch die Sportfreunde Schnabel, Zuber und Walter. Somit geht man dieses schwere Auswärtsspiel auch wieder konzentriert an, um die nächsten beiden Punkte aus der Fremde zu erspielen. Anwurf in der Göltzschtalhalle ist um 16 Uhr.

 

SV 04: Feustel (Tor), Michalke (Tor), Wander (8/4), Rüdiger (4/1), H. Voigt (5), T. Lienemann (6), Wunderlich (1), Leppert (1), J. Lienemann (2), Melchner (4), Englert (3), A. Voigt (7), Wöllner (2)

7-Meter: Oberlosa 6/5 verw. – HSG Zwönitztal 4/4 verw.

Zeitstrafen: Oberlosa 0 min – HSG Zwönitztal 6 min

Schiedsrichter: Rosenmüller/Albert (beide HC Fraureuth)

 

CV
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