Handball

B-Jugend meistert Sachsenligaqualifikation (02.07.23)

B – Jugend unserer Nachwuchsspielgemeinschaft spielt in der Saison 23/24 in der Sachsenliga!

 

In den vergangen 2 Wochen haben sich unsere Nachwuchsspieler der B-Jugend in 2 Turnieren der Sachsenligaquali gestellt. 10 Mannschaften spielten dabei in 2 Staffeln um 5 freie Plätze in der Sachsenliga. Nachdem sich die Jungs schon in der laufenden Saison stets steigerten und am Ende einen starken 4. Platz im Bezirk Chemnitz erkämpften, waren doch alle heiß auf die Quali.  Diese fand in diesem Jahr besonders spät statt, in der Zeit geht man sonst schon gechillt den Ferien entgegen. Nicht so im Training der Mannschaften, die sich qualifizieren wollten. Wir nutzten die intensive Vorbereitungszeit in Verbindung mit unseren starken C Jugend, die sich schon eher qualifizieren konnte. Das erste Turnier fand in Freiberg statt. Wir hatten das Glück, dass wir erst im 3. Spiel ins Turnier einstiegen und so alle Mannschaften schon mal studieren konnten. Bereits da sahen wir viele starke Aktionen und gute Gegner. Unser erster Gegner war dann MoGoNo Leipzig, die in ihrem ersten Spiel deutlich gewannen. Leipzig legte auch gleich mit 0:3 los. Aber wir schafften genauso schnell den Ausgleich, dann bestimmten wir das Spiel, konnten uns 10:6 absetzen. Am Ende kam Leipzig nochmal ran, konnte uns aber nicht mehr einholen. Sieg 12:10

Das 2. Spiel war dann gegen Görlitz. Auch in diesem Spiel taten wir uns schwer und lagen die gesamte erste Halbzeit hinten. Auch in der 2. Hz blieb es lange spannend. Erst in den letzten 3 Minuten des Spiels konnten wir paar Treffer vorlegen und gewannen mit 12:9.

In unserer Spielpause mussten wir dann mit Schreck verfolgen wie die bis dahin unbesiegten Freiberger gegen Leipzig verloren. Damit würde uns nicht mal ein Sieg im dritten Spiel gegen Dresden reichen und es ginge bei Punktgleichheit ums Torverhältnis. Wir gingen natürlich dann ins Spiel mit dem Gedanken, so hoch wie möglich gewinnen zu wollen. Das sorgte dann dafür, das es doch sehr hektisch zur Sache ging und einige Fehler passierten. So war das Thema Tordifferenz zeitig beendet und wir konzentrierten uns das Spiel erst einmal zu gewinnen. Das schafften wir auch und gewannen 16:12.

Das bedeutete jetzt, wir mussten gegen Freiberg mindestens einen Punkt holen, um Platz 1 oder 2 zu sichern. Nur die reichten für eine Qualifikation. Klar gingen wir motiviert ins Spiel, aber schnell war zu merken, dass die Kräfte der Jungs sich dem Ende neigten. Im Vergleich zu den anderen Mannschaften hatten wir im Rückraum auch nicht wirklich viele Wechselmöglichkeiten. Freiberg war deutlich besser und gewann auch in der Höhe verdient mit 17:7.

Die Plätze 3 und 4 aus beiden Staffeln durften in einem zweiten Turnier den letzten Startplatz ermitteln. Da wir der bessere dritte Platz waren, ging das Austragungsrecht an uns. Da bereits am Samstag eine Mannschaft absagte (Dresden Nord) ging es nur noch gegen 2 Gegner – Radebeul und Görlitz. wir konnten unser Heimspielrecht auch nutzen, um einen breiteren Kader aufbieten zu können. So kamen 2 starke Jungs der C zusätzlich zum Einsatz.

Da wir Görlitz bereits aus dem ersten Turnier kannten, war das erste Spiel gegen Radebeul schon vorentscheidend. Schon nach wenigen Spielminuten war zu merken, dass dies kein leichtes Spiel wird. Der Gegner hatte einige gute Akteure in seinen Reihen und spielte einen guten Ball. Nur schwer kämpften wir uns immer wieder an die Radebeuler Jungs heran. Bis zur 24. Minute bestimmten sie das Spiel, aber wir ließen nicht locker und blieben auf Tuchfühlung. Gegen Ende des Spiels, als wir merkten es geht was, waren wir da und gingen selbst in Führung. Aber Radebeul konterte und legte wieder vor. Noch einmal kämpften wir uns heran und so endete das Spiel gerecht 18:18 unentschieden.

Beim 2. Spiel waren wir nur Zuschauer, Radebeul gewann gegen Görlitz 26:20. Das bedeutete für uns, wir müssen mit mindestens 7 Toren gewinnen, um Erster zu sein.

Wir legten gegen Görlitz mit ordentlichem Tempo los, kassierten aber zu viele Gegentreffer. nach 12 Minuten stand es noch immer 8:8 unentschieden. Die letzten 3 Minuten der 1. Hz. sollten dann aber vorentscheidend sein. Wir konnten mit dem Pausenpfiff auf 12:8 erhöhen. Nach der Pause machten wir dann gleich so weiter und erhöhten auf 20:10. Jetzt war die Euphorie nicht mehr zu stoppen. Wir ließen nix mehr anbrennen und gewannen das Spiel gegen die Görlitzer 23:13. Damit war das große Ziel geschafft – Sachsenliga!!!! Jetzt heißt es für die Jungs nach dem Abklingen der Euphorie, das wichtige Training ernst zu nehmen und voll mit zu ziehen.

Die Qualifikation spielten:

Tor: Eddie Uhlig, Paul Taubald, Lenny Groh

Feld: Mika Flügel, Janne Matti Lukas, Tamino Kühn, Florian Speer, Pascal Heine, Felix Speer, Luis Hecker, Louis Bober, Jan Sena, Marek Seidel, Maurice Hering, Tom Rother, Jonas Schreiter

Kader-News

Eigengewächs rückt in Oberliga-Kader

Nach den Abgängen der beiden Torhüter Benas Vaicekauskas (HC Burgenland) und Max Flämig (2. Mannschaft) hat Handball-Oberligist SV 04 Oberlosa Eigengewächs Henric Ebert mit einem Vertrag für die Oberliga-Mannschaft ausgestattet. Der 19-jährige Keeper wird gemeinsam mit einem in Kürze vorgestellten Neuzugang in der kommenden Saison das Torhüter-Gespann bei den Spitzenstädtern bilden.

„Henric hat bereits in der letzten Saison seine ersten Einsätze in der Oberliga bekommen. Wir haben großes Vertrauen in seine Fähigkeiten, zudem bringt er den nötigen Ehrgeiz mit, um sich weiter zu verbessern“, sieht Teamchef Ladislav Brykner die Berufung des 1,94m großen Youngsters in den Oberliga-Kader als folgerichtig an.

Neben dem „Neuzugang“ aus der eigenen Jugend gibt es unterdessen noch eine weitere gute Meldung aus dem Lager der Schwarz-Gelben. Kreisläufer Libor Hanisch hat seinen ursprünglich bis 2024 datierten Vertrag vorzeitig bis 2025 verlängert.

Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt zeigt sich mit beiden Personalien hochzufrieden. „Dass wir mit Henric Ebert wieder ein Eigengewächs ins Oberliga-Team integrieren können, freut mich natürlich sehr. Er hat definitiv das Zeug dazu. Libor Hanisch kam auf uns zu um seinen Vertrag vorzeitig zu verlängern. Diesem Wunsch sind wir auf Grund seiner Leistungen und seiner Akzeptanz in der Mannschaft sehr gerne nachgekommen“, erklärt Petzoldt.

(RM)

Henric Ebert  Libor Hanisch

Oberlosa holt Führungsspieler

Der Handball-Oberligist SV 04 Oberlosa treibt die Personalplanungen für die kommende Saison weiter voran. Vom Drittliga-Aufsteiger HC Burgenland wechselt Florian Pfeiffer in die Spitzenstadt. Der 1,92m große Rückraumspieler gilt als Führungsspieler, der gerade in schwierigen Situationen vorangeht. Der ehemalige Kapitän des Zweitligisten Dessau-Roßlauer HV sucht nach vier Jahren beim HC Burgenland eine neue sportliche Herausforderung. „In den Gesprächen mit den Plauener Verantwortlichen habe ich einen sehr guten Eindruck gewonnen. Das klare Ziel ist der Aufstieg in die 3. Bundesliga, dafür werden wir alles geben“, so der beruflich als Lehrer tätige Pfeiffer.

„Florian ist ein Leader-Typ, der sich nicht versteckt. Ich freue mich sehr, dass er sich für uns entschieden hat“, zeigt sich Teamchef Ladislav Brykner zufrieden mit dem Transfer. Auch Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt ist angetan vom Neuzugang. „Er ist ein echter Typ mit Ecken und Kanten. Wir erwarten uns von ihm, dass er sowohl auf als auch außerhalb des Platzes Verantwortung übernimmt. Dass er das kann, hat er bereits eindrucksvoll bewiesen“, so Petzoldt.

Angesprochen auf die noch offenen Planstellen im Tor und auf Rechtsaußen kann Petzoldt die Fans der Schwarz-Gelben beruhigen. „Nachdem Max Flämig und Philip Trommer-Ernst künftig in der 2. Mannschaft auflaufen wollen, haben wir diese beiden Positionen neu besetzt. Informationen dazu folgen in Kürze“, so der Oberlosaer Macher.

(RM)

 

B Jugend wird Pokalvizemeister

+++ B-Jugend ist Vizepokalsieger +++
Auch unsere B-Jugend der Nachwuchsspielgemeinschaft hatte es ins Finale des Bezirkspokals geschafft. Dieses fand am vergangenen Sonntag in Weißenborn gegen die HSG Rottluff/Lok Chemnitz statt. Beide Teams kannten sich bereits aus der Bezirksliga, wo die Chemnitzer den Meistertitel feierten, unsere Jungs den 4. Platz erreichten. Das Finale sollte also eigentlich eine klare Sache sein. Aber unsere Jungs wollten sich teuer verkaufen und das taten sie auch. Nach 5 Minuten beim Stand von 5:1 waren die favorisierten Gäste gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Bis zur Halbzeitpause war es eine offene Partie. Beim 11:14 wurden die Seiten gewechselt. Aber unsere Jungs blieben dran und ließen den Gegner nicht weiter als 2-3 Tore davon ziehen. Am Ende schlugen sich unsere Jungs achtbar mit 34:29 und lieferten eins ihrer besten Saisonspielen ab. Auch ein Vizebezirkspokalsieger kann stolz auf seine Leistung sein. Weiter so!

 

(20.05.2023) Oberlosa siegt auch zum Abschluss

Handball – Oberliga / Männer

HSV Bad Blankenburg – SV 04 Oberlosa 24:27

Der Handball-Oberligist SV 04 Oberlosa hat auch sein letztes Saisonspiel beim HSV Bad Blankenburg sicher mit 27:24 gewonnen. Trotz der bereits feststehenden Vizemeisterschaft sahen die zahlreich mitgereisten Fans eine motivierte Plauener Mannschaft, die ihre Erfolgsserie auf 33:1 Punkte aus den letzten 17 Partien ausbaute.

Die Partie begann recht ausgeglichen, den kampfstarken Kurstädtern war anzumerken, dass sie den letzten Auftritt vor heimischem Publikum erfolgreich gestalten wollten. Bis zum 5:6 nach etwa zehn Minuten blieben die Hausherren auf Augenhöhe, dann gestalteten Ivan Kucharik und Libor Hanisch mit den Toren zum 5:8 die Sache erstmals etwas komfortabler. In der Folge leisteten sich die Spitzenstädter den Luxus, zu viele Chancen auszulassen. Dies rief wiederum die Thüringer auf den Plan die zum 11:11 aufschließen konnten. Praktisch mit der Pausensirene traf Pascal Ebert zur 12:11-Halbzeitführung für die Schwarz-Gelben.

Mit Beginn der zweiten Hälfte war bei den 04ern der unbedingte Wille spürbar, diese letzte Partie unbedingt zu gewinnen. Paul Richter, Franz Schauer, Louis Hertel und Philip Trommer-Ernst (2) sorgten für die 17:14-Führung der Plauener. Dank eines starken Angriffsspiels über den Kreis und eines in der zweiten Hälfte überragenden Ivan Kucharik setzten sich die Gäste auf 21:16 ab. Die Hausherren fanden in dieser Phase keine Mittel, die kompakte Abwehr der Vogtländer zu überwinden. Auch eine Rote Karte gegen Franz Schauer steckten die 04er problemlos weg und bauten den Abstand unter dem Jubel der schwarz-gelben Anhänger weiter aus. Beim 26:19 etwa acht Minuten vor dem Ende war der sprichwörtliche Deckel drauf. In den Schlussminuten kehrte dann bei den Gästen etwas der Schlendrian ein, am letztlich verdienten 27:24-Erfolg änderte dies freilich nichts mehr.

„Die letzten Minuten lasse ich heute mal unter den Tisch fallen. Wir haben hier gegen einen kampfstarken Kontrahenten souverän gewonnen und unsere unglaubliche Serie ausgebaut. Für die Spieler, die uns verlassen, freut es mich besonders, dass wir auch heute noch einmal siegreich waren. Wir haben in der gesamten Rückrunde nur einen Punkt abgegeben, dafür gebührt meiner Mannschaft großer Respekt. Jetzt geht es in die wohlverdiente Pause, ab Juni werden wir die Grundlagen für die neue Saison legen“, zogen Teamchef Ladislav Brykner und Co-Trainer David Woitke ein zufriedenes Fazit.

Oberlosa: Vaicekauskas, Flämig; Ebert (1 Tor), Wetzel, Beketov (2), Roth (1), Trommer-Ernst (3), Wokan, Wunderlich, Richter (2), Schauer (2), Duschek, Hertel (2), Hanisch (3), Kolomaznik (2), Kucharik (9/ davon 2 Siebenmeter)

(RM)

(18.05.2023) SV 04 Oberlosa feiert die Vizemeisterschaft

Text: Karsten Repert // BLICK

Die Oberlosaer Handballer sind Vizemeister der Mitteldeutschen Oberliga. Nächstes Jahr will der SV 04 aufsteigen!

Es war ein grandioser Abend voller Emotionen. Sieben Plauener Spieler wurden verabschiedet. Und beim 35:26-Heimsieg gegen den HBV Jena 90 feierten 563 Zuschauer einen „Auswärtsbesucherrekord“. Das letzte Heimspiel musste der SV 04 Oberlosa nämlich beim Erzrivalen austragen. Der HC Einheit Plauen überließ den Schwarz-Gelben einen ganzen Tag lang die eigene Arena. „Die Kurt-Helbig-Sporthalle ist wegen des drohenden Deckeneinsturzes für nicht absehbare Zeit gesperrt. Zwei große Elemente sind bereits zu Boden gekracht. Gott sei Dank ist niemand verletzt worden“, berichtet der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Bernd Märtner.

Ganze 48 Stunden Zeit blieben den Verantwortlichen vom SV 04 wegen der kurzfristigen Sperrung, um mit dem letzten Heimspiel der Saison in die Wieprechtstraße umzuziehen. Es war ein riesiger Kraftakt. „Wir können dem HC Einheit nur Dankeschön sagen für dieses überragende Entgegenkommen. So etwas gibt es wohl nur im Sport“, verkündete Bernd Märtner unter tosendem Applaus der 563 Zuschauer in der Einheit-Arena. Dann flossen Tränen. Denn der SV 04 Oberlosa verabschiedete mit Kapitän Torsten Wetzel und Publikumsliebling Paul Richter „zwei Sportlegenden, die unserem Verein seit zehn beziehungsweise zwölf Jahren die Treue hielten und die unglaublich viel bis hin zum Aufstieg in die 3. Liga geleistet haben“, würdigte Pressesprecher Rico Michel die Abschiedszeremonie. Nicht weniger traurig macht die Plauener Fans der Abschied von Benas Vaicekauskas. Der Torwart wechselt zum HC Burgenland. Die Naumburger besiegten im Fernduell mit Oberlosa den USV Halle mit 32:28 und steigen damit als Mitteldeutscher Meister in die 3. Liga auf. Ebenso verabschiedet wurden Florian Wokan, Max Scheithauer, Erik Petzoldt und Jan Leppert.

Zum anschließenden Handballspiel gibt es gar nicht viel zu sagen. Die Plauener taten sich gegen den bereits feststehenden Absteiger aus Jena zunächst schwer. Fünfmal gingen die zunächst starken Thüringer in Führung. Beim Stand von 15:13 für Plauen wurden die Seiten gewechselt. „Im zweiten Durchgang haben wir es dann deutlich besser gemacht“, bescheinigte der Oberlosaer Teamchef Ladislav Brykner seinen Männern eine klare Steigerung. Das Publikum feierte ganz besonders die Treffer von Torsten Wetzel (2), Paul Richter (2) und Florian Wokan (2). Und auch Staffelleiter Ralf Seidler ließ das Publikum hochleben. Als technischer Assistent wollte der Verbandsfunktionär die beiden Schiedsrichterinnen Melanie Friedrich und Andrea Hesse unterstützen. Doch durch das permanente Einschreiten des „3. Schiedsrichters“ ließen sich die Mädels in einem eigentlich fairen Spiel zu neun Zeitstrafen für Plauen hinreißen. SV04-Kreisläufer Jakub Kolomaznik sah nach 50 Minuten sogar Rot. Zu diesem Zeitpunkt führte Oberlosa jedoch bereits mit 30:20. Für sein Imponiergehabe handelte sich Ralf Seidler Faschingsmusik von Hallen-DJ Mario Martin ein. Das wiederum passte gut zum „Männertag“. Der ungewöhnliche und von vielen Fans kritisierte Spieltermin geht ebenso auf das Konto den Mitteldeutschen Handballverbandes (MHV). Am Ende hatten sich aber alle wieder lieb. Bereits diesen Samstag schickt der MHV die Liga erneut auf die Platte. Oberlosa will um 19 Uhr im thüringischen Bad Blankenburg zum 17ten Mal in Folge ungeschlagen bleiben.

SV 04 Oberlosa: Vaicekauskas, Flämig – P. Ebert (3 Tore), Wetzel (2/davon 2 Siebenmeter), Beketov (4), Roth, Trommer-Ernst (4), Wokan (2), Richter (2), Schauer (2), Duschek (4), Hertel (2), Hanisch (3), Kolomaznik (1 – 50. Minute Rot), Kucharik (6/4). Zeitstrafen: Plauen 9 – Jena 3, Zuschauer: 564

(kare)

Weitere Fotos findet Ihr auf unserer Facebook-Seite. 

 

Zweiter Neuzugang

Der SV 04 Oberlosa hat Rückraumspieler vom EHV Aue verpflichtet.

Der 23-jährige Rückraumspieler hat bei den Spitzenstädtern einen Zwei-Jahres Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr unterschrieben. Die ersten Schritte auf dem Handball-Parkett unternahm der gebürtige Plauener beim HC Einheit. Nach seinem Wechsel nach Aue durchlief der Rechtshänder die dortigen Nachwuchsklassen bis zur A-Jugend Bundesliga und schaffte bei den Männern den Sprung in die 2. Bundesliga. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in meiner Heimatstadt. Zum einen haben wir sportlich anspruchsvolle Ziele, zum anderen kann ich wieder öfters bei Familie und Freunden sein“, so der angehende Industriekaufmann. „Der Verein und die Stadt haben das Potenzial für die 3. Liga. Dafür möchte ich alles geben. Einige Spieler und Teamchef Brykner kenne ich bereits, das wird mir die Eingewöhnung erleichtern“, so Schneider.

Brykner selbst freut sich über die Verpflichtung des 1,94 m großen Akteurs. „Wir sehen in Nico viel Potenzial in Angriff wie Abwehr. Trotz seiner erst 23 Jahre bringt er schon einiges an Erfahrung mit und er kann hohes Tempo gehen“, hält Brykner große Stücke auf den Neuzugang. „Wir bekommen mit Nico einen Spieler, der schon vieles mitbringt, aber auch noch Entwicklungspotenzial hat. In den Gesprächen mit ihm haben wir den unbedingten Willen gespürt, mit uns etwas erreichen zu wollen“, freut sich auch Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt über die Neuverpflichtung.

(RM)

(07.05.23) II. Männer beenden Saison mit einem deutlichen Sieg

Verbandsliga Männer Staffel West

SV04 Plauen Oberlosa II – SG MoGoNo Leipzig 36:14

II. Männer beenden Saison auf Rang 7

Der letzte Spieltag hatte es nochmal in sich. Nach der Niederlage der Vierten, stand das mit Spannung erwartete kleine Derby auf dem Plan. Leider fand die Dritte am gestrigen Tag nicht zu ihrer Normalform und der Sieg ging verdient an die Einheit. Dann waren die Frauen dran und Dank einer kämpferisch guten Leistung konnten sie sich gegen die favorisierten Gäste aus Langenhessen durchsetzen.

Vor unserem Spiel wartete nun das nächste emotionale Highlight auf alle Anwesenden. 3 langjährige Stützen wurden aus dem Team verabschiedet. Sicherlich floß dabei auch die ein oder andere Träne. Auch an dieser Stelle noch einmal – Erik, Leppi und Florian – Alles Gute für eure Zukunft.

Natürlich wollten wir den 3 Spielern auch sportlich einen tollen Abschied bereiten, auch wenn nur 2 der 3 sportlich eingreifen konnten. Florian war durch seinen Einsatz bei der Ersten festgespielt und konnte das Team nur als Offizieller unterstützen und Erik verletzte sich vor 2 Wochen so stark, dass ein Einsatz nicht möglich war. Leppi konnte dagegen sein letztes Spiel noch einmal aktiv genießen. Er war es dann auch, der durch seine Paraden in den ersten Minuten den Grundstein legte. Nach 10 Minuten führten wir 4:1. in den nächsten 10Minuten spielten wir wieder estas hecktisch und auch nachlässig. So blieben die Gäste, die noch um den Klassenerhalt spielten, bis zum 9:6 weiter im Spiel. Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann wieder uns. Bis zur Halbzeit konnten wir uns auf 14:8 absetzen. Nach der Halbzeit kamen wir gut ins Spiel. in der 40. Spielminute krönte Leppi mit einem direkten Tor zum 20:11 seine Leistung. Die Gäste versuchten uns durch verschiedene Systeme rauszubringen, aber nichts klappte wirklich und die Lücken waren riesig. In dieser Phase drehte Freddy, der auch nach der Saison eine berufsbedingte Pause einlegen wird, richtig auf. in 24Minuten war er alleine 9 mal erfolgreich. Nach 50 Minuten stand es dann bereits 29:13 und vom Gegner kam kaum noch Gegenwehr. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 36:14 auf der Anzeigetafel. Diese letzte Leistung sollte uns nun genug Motivation für die Vorbereitung mitgeben, um uns nächstes Jahr wieder erfolgreicher präsentieren zu können.

Am Anschluss feierten alle Teams zusammen den Saisonabschluss.

(SF)

 

 

(06.05.2023) Oberlosa ist Vize-Meister

Hanball – Oberliga / Männer
HC Elbflorenz II – SV 04 Oberlosa 30:38

Mit einem hart erkämpften 38:30-Erfolg in der Landeshauptstadt bleiben die Plauener Oberliga-Handballer auch im 15. Spiel in Folge ohne Niederlage. Damit sichert sich der SV 04 Oberlosa zwei Spieltage vor Schluss bei vier Punkten Vorsprung und dem gewonnenen direkten Vergleich mit der HG 85 Köthen die Vize-Meisterschaft.

Die Spitzenstädter mussten beim Duell in der Elbestadt auf den angeschlagenen Benas Vaicekauskas und den ebenfalls verletzten Henric Ebert verzichten. Ohne die beiden Keeper musste Max Flämig über die volle Distanz die Last zwischen den Pfosten allein schultern.

Die Partie begann mit enormem Tempo und nach vier Minuten hieß es 3:3. Louis Hertel und Ivan Kucharik brachten die Schwarz-Gelben mit 5:3 in Führung. In der Folgezeit übernahmen jedoch die Hausherren immer mehr die Spielkontrolle. „Wir waren in der Abwehr nicht so griffig wie gewohnt und haben viele eins gegen eins Duelle verloren“, zeigte sich Co-Trainer David Woitke mit der SV-Defensive nicht zufrieden. Da jedoch das Angriffsspiel der 04er gut funktionierte, entwickelte sich eine torreiche Begegnung. Beim 10:8 für die Dresdner bat SV-Teamchef Ladislav Brykner sein Team zur Auszeit. Davon unbeirrt bauten die Gastgeber durch ihre besten Schützen Burmeister und Kryszon die Führung auf 14:10 aus. Sebastian Naumann (2), Franz Schauer (2) und Ivan Kucharik brachten die Plauener mit ihren Treffern zum 15:16 wieder in Schlagdistanz. Mit einem knappen 17:16 für die Elbestädter ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff dauerte es etwa acht Minuten, bis die Vogtländer durch einen verwandelten Strafwurf von Naumann zum 22:21 ihrerseits wieder die Führung übernahmen. Entscheidend absetzen konnten sich die Schwarz-Gelben jedoch vorerst nicht. Die Tempohatz beider Teams ging munter weiter und Jakub Kolomaznik sorgte mit dem 29:26 für die erste etwas komfortablere Führung der 04er. Dann jedoch wurde es nach dem Dresdner Treffer zum 27:29 noch einmal richtig eng. Eine Zeitstrafe gegen Libor Hanisch und eine Rote Karte gegen Franz Schauer bedeuteten doppelte Unterzahl für Oberlosa. Routiniert versenkte erneut Kolomaznik die Kugel zum 30:27, wenig später hielt Paul Richter mit dem 31:28 den Vorsprung konstant. Bis zum 32:30 aus Sicht der Plauener blieben die Landeshauptstädter dran. In der Schlussphase der Partie bewiesen die Schwarz-Gelben, dass sie auch gegen Ende der Saison körperlich in einer Top Verfassung sind. Mit einem 6:0-Lauf in den letzten sieben Minuten schraubten die Gäste das Resultat noch auf 38:30 und nahmen letztlich zwei schwer erkämpfte Punkte mit auf die Heimreise. „Mit der ersten Hälfte war ich überhaupt nicht zufrieden. Nach der Pause haben wir dann mit einer Abwehr gespielt. Max Flämig hat sich dann auch steigern können, so dass wir letztlich verdient beide Zähler mitnehmen“, analysierte Teamchef Ladislav Brykner nach der Partie.

Für die 04er steht nun ein spielfreies Wochenende an, bevor am Himmelfahrtstag um 19 Uhr das letzte Heimspiel gegen HBV 90 Jena auf dem Programm steht.

Oberlosa: Vaicekauskas, Flämig; Ebert (1 Tor), Wetzel, Beketov, Roth (1), Trommer-Ernst (3), Wokan (2), Richter (4), Schauer (6), Duschek, Hertel (3), Hanisch (1), Kolomaznik (5), Kucharik (6), Naumann (6/ davon 5 Siebenmeter)

(RM)

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