Monat: November 2024
II. Männer nach Sieg auf Platz 2
Zweite Männer gewinnen Topspiel
Am 9.Spieltag stand für uns ein Topspiel auf dem Plan. Als Absteiger aus der Sachsenliga gehörten die Zwönitzer schon vor dem Start der Saison zu den Favoriten auf den Staffelsieg. Dieser Rolle sind sie im bisherigen Saisonverlauf auch gerecht geworden, sie gewannen 7 Spiele, nur bei Concordia Delitzsch II kassierten sie eine Niederlage. Damit rangierten die Zwönitzer auf Rang 2. Wir konnten uns in der Vorwoche, durch unseren Sieg in Döbeln, auf Platz 3 schieben. Spannung war also im Vorfeld garantiert. Dazu kam das gemeinsame Training mit der Ersten, welches dem ein oder anderen Spieler zusätzliches Selbstvertrauen gab und am Freitag gabs die langersehnten neuen Trikots.
Obwohl wir bei der Erwärmung und Vorbereitung auf das Spiel volle Konzentration zeigten, gelang den Gästen der bessere Start, schnell führten sie 0:2. Genau so schnell konnten wir das Spiel wieder ausgleiche (2:2, 3.Minute). Das erste „Highlight“ erlebten die vielen Zuschauer in der 5. Spielminute, als ein Zwönitzer unseren Til beim Konter doch recht hart von der Seite traf. Folgerichtig sah er daraufhin die rote Karte. Diese Überzahl nutzen wir dann, um in Führung zu gehen (5:3, 9.Minute). Seba übernahm in der ersten Halbzeit die Verantwortung und trieb unsere Jungs an. Bis zur 20.Minute änderte sich auf der Platte nicht viel, beide Teams trafen kontinuierlich (12:9). Als Zwönitz dann eine Auszeit nahm, hatten wir auch 1 Minute zum nachjustieren. Im Anschluss sahen wir bis zur Pause einen 6:1 Lauf. Vorn drehten Til und Damian auf und in der Abwehr gelang es uns, den Zwönitzern nur Wurfchancen über die Außen zu geben, die Max mit Bravour parierte. Die 2. Hälfte begann dann zerfahren. Es passierten mehr Fehler als in der ersten Halbzeit, was die Zwönitzer zu leichten Gegentreffern eingeladen hat. Am Ergebnis änderte sich bis zur 40. Minute nicht viel (25:17). Der Torwart der Zwönitzer fand immer besser in die Partie und wir ließen einige gute Chancen liegen. Auch fanden die Gäste im Angriff immer wieder den freien Kreisläufer, der sicher traf. Man merkte zunehmend die Verunsicherung bei unseren Jungs. In der 50. Minute war das Spiel plötzlich wieder völlig offen (27:25). Philip behielt bei seinen Würfen die Nerven und traf 3mal in Folge von Rechtsaußen. Nur beim 7m Wurf scheiterte er beim Stand von 29:27 auch (0 von 3 7m in der 2. Hz). Da Patryk im Tor aber einige Freie wegnahm, kamen die Gäste nicht näher heran. Die Abwehr der Zwönitzer wurde nun immer offensiver, diese Räume wussten Viktor und Seba gut zu nutzen (32:28, in der 57. Minute). Am Ende machten Til und Seba mit ihrem jeweils 6. Treffer den Deckel drauf. Mit 34:31 schlagen wir die nie aufgebenden Erzgebirger und gehen an ihnen vorbei auf den 2. Platz. VIELEN DANK AN DIE ZAHLREICHEN ZUSCHAUER FÜR DIE TOLLE UNTERSTÜTZUNG!!!
Die zweite Halbzeit wird ordentlich analysiert und das kommende spielfrei Wochenende zur Regeneration genutzt. Dann wartet auf uns das nächste schwere Auswärtsspiel in Freiberg. Die Hinrunde beenden wir am 01.12. In der Helbighalle gegen die Aufsteiger HSV Mölkau.
(SF)
09.11.24: Oberlosaer Damen mit Niederlage gegen die SWE Volleys II aus Erfurt
Nach dem gelungenen siegreichen Heimauftritt gegen die L.E. Volleys II war die Erwartung schon geweckt, dass gegen die junge Mannschaft der SWE Volleys II aus Erfurt ebenfalls etwas Zählbares möglich sein kann. In der Woche allerdings gingen bei Coach Lutz Gushurst die krankheitsbedingten Absagen von Hauptangreiferin Paula Rohleder, Mittelblockerin Melina Gerke (Fingerbruch) und auch Zuspielerin und Kapitänin Ulrike Buchheim ein. Letztere war dann zwar einsatzfähig, aber krankheitsbedingt unter der Woche noch gehandicapt. So musste Youngster Helena Leicht die Zuspielerrolle diesmal ausfüllen. Die jungen Erfurterinnen präsentierten sich in der Kurt-Hebig-Halle zu abendlicher Stunde als sehr ambitioniertes und mannschaftlich geschlossenes Team, das von der ersten Minute an Druck ausübte. Oberlosa bemühte sich nach Kräften, gegenzuhalten, mußte in allen drei Sätzen den Gegner aber frühzeitig ziehen lassen. Auch fehlten dem Oberlosaer Coach aufgrund der Ausfälle die Wechselmöglichkeiten, um spieltaktisch noch das Ruder herumreissen zu können. Am Ende stand ein ungefährdeter 0:3-Auswärtssieg (17; 19; 18) für die starken Gäste, die sich auf Platz drei vorkämpfen konnten in der Tabelle.
Zoe Jichova und Helena Leicht wurden als beste Spielerinnen geehrt.
Oberlosa spielt bereits am nächsten Sonnabend auswärts gegen den Tabellennachbarn Reinker-Neuseenland-Volleys in Markleeberg. Die Hoffnung besteht, dass Rohleder und Buchheim wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte dem Team zusätzlich helfen können in diesem wichtigen Match.
Vorbericht Volleyball Regionalliga Ost Damen
Oberlosaer Damen empfangen die SWE Volleys II aus Erfurt!
Nach dem gelungenen siegreichen Heimauftritt gegen die L.E. Volleys II erwartet die Gushurst-Schützlinge im letzten Heimspiel in diesem Jahr am Sonnabend um 19:30 Uhr in der Kurt-Helbig-Sporthalle mit dem SWE Volley-Team II aus Erfurt der aktuelle Tabellendritte. Die jungen Thüringerinnen starteten furios mit drei Siegen in die Saison, mußten allerdings in den beiden letzten Heimspielen gegen Reinker-Neuseenland und Chemnitz Niederlagen einstecken. Das SV04-Team ist also gut beraten, vor stimmungsvoller Kulisse die Gäste von Anfang an mit Konzentration und Power zu beeindrucken. Einlass ist 18 Uhr und das Bistro geöffnet.
02.11.2024: Oberlosa mit bester Saisonleistung gegen Leipzig
Am Sonnabend um 15 Uhr empfingen die Damen des SV 04 Oberlosa in der BSZ- Sporthalle Uferstr. mit den L.E. Volleys II aus Leipzig den Tabellensiebten der Regionalliga Ost. Unzufrieden mit den bisherigen drei Auftritten ließen die Gushurst-Schützlinge von der ersten Spielminute an gegen die Leipziger Bundesligareserve erkennen, dass diesmal harter Widerstand den Gästen entgegengestellt werden soll. Am Ende stand ein hochverdienter 3:1-Sieg ( 20; -24; 16; 14). Die Oberlosaerinnen standen im ersten Satz stabil und konnten sich mit schnellen Angriffen gleich absetzen. Im zweiten Satz brillierten aber die Gäste mit technisch präzisen Angriffen und holten die 16:13-Führung, ehe Oberlosa in einer Aufholjagd mit dem 24:24 gleichzog, den Satz aber im Finish noch abgeben musste. Die Hausherrinnen, die diesmal den kompletten Kader zur Verfügung haben, waren jedoch unbeeindruckt und entfalteten dann aus allen Mannschaftsteilen ein wahres Angriffsfeuerwerk, das Leipzig überraschte und immer wieder zu Fehlern verleitete. Leonie Eckardt und Paula Rohleder trugen die Hauptlast im Angriff und Block, punkteten immer wieder für ihr Team. Das restliche Team ackerte unermüdlich in der Feldabwehr, so dass sich Oberlosa, von der Bank ständig gepusht, rasch absetzen konnte und die Führung nicht mehr verspielte, sehr zur Freude des Anhangs. Beeindruckt von der Geschlossenheit des SV04-Sechsers fanden die Gäste dann nicht zur Linie des zweiten Satzes zurück, da vor allem im Block Melina Gerke und Cosima Freihe sehr gut standen. Die erfahrene Hauptangreiferin Leonie Eckardt wurde als beste Spielerin für ihre kraftvollen Angriffsaktionen geehrt. Auf Seiten der Gäste wurde Kapitänin Michelle Stadelmaier geehrt. Große Anerkennung erntete nach dem Spiel aber auch Lisa Esser für ihr engagiertes Auftreten. Die quirlige Netzschkauerin beeindruckte die Fans durch unbändigen Einsatz in der Feldabwehr, sauberes Aufbauspiel, kreuzgefährliche Aufgaben und mutigen Angriff von der Außenposition.
Bereits am kommenden Sonnabend steigt um 19:30 Uhr in der Kurt-Helbig-Sporthalle gegen das Erfurter SWE-Volley-Team II das nächste Event.
+++Auswärtssieg gegen den Tabellenersten+++
Am vergangenen Sonntag traten wir gegen den aktuellen Tabellenführer an. Die Halle war gefüllt mit erwartungsvollen Fans und auch einige unserer Anhänger hatten den langen Weg nach Leipzig auf sich genommen. Der Fokus war klar gesetzt: Ein Sieg musste her! Das Spiel begann von Minute eins an intensiv und mit schnellen Ballwechseln. Bereits nach sieben Minuten sahen sich die Damen des LSV gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen (2:7). Auf beiden Seiten gab es einige Strafwürfe, doch wir konnten nur 2 von 5 verwandeln. Glücklicherweise zeigte unsere Torhüterin Michelle Martin eine herausragende Leistung und hielt zuvor einige entscheidende Siebenmeter der Gegner – sie verwandelten lediglich 6 von 13 Versuchen. Dank der starken Vorstellung beider Torhüter gewannen wir an Selbstvertrauen und gingen mit einem vielversprechenden Stand von 9:15 in die Halbzeitpause. Bis dahin eine beeindruckende Abwehr- und Torhüterleistung!
Die zweite Halbzeit blieb spannend. Unser Gegner gab nicht auf und kämpfte unermüdlich, um den Rückstand aufzuholen. Dennoch schaffte es unser Team, den Vorsprung zu verteidigen, sodass es in der 45. Minute 15:21 stand. Doch auch unserem Team ging allmählich die Puste aus und die Gegner kamen bis zum Schluss nochmal auf 3 Tore heran. Der Schlusspfiff ertönte schließlich bei einem Endstand von 21:24 für uns. Ein hart erkämpfter Sieg, der unser Können und unsere Entschlossenheit unter Beweis stellte. Doch auch an der Tabellenspitze ist es wichtig, sich nicht auf unseren Erfolgen auszuruhlen!
Wir möchten uns vor allem bei unserem Torhüter bedanken, welcher an diesem Wochenende sein letztes Spiel für uns spielte und uns dabei ein enorm großer Rückhalt war. Wir werden dich auf der Platte vermissen! 🥅
Martin, Tietze, Hertel- Rieger (6; 0/1), Heinrich, Kolomaznikova (5), Mattes (4), Seebauer, Hertel (5; 2/4), Kalkreuter (3), Höfer, Weiß (1), Nürnberger
++Spielvorschau++
Bereits kommendes Wochenende steht die nächste Herausforderung auf heimischer Platte auf dem Plan.
Wir freuen uns die Frauen des Zwönitzer HSV begrüßen zu dürfen.
Samstag, 09.11.2024 – 16:00 Uhr Kurt – Helbig – SH
SV 04 vs. Zwönitzer HSV J.M.
II. Männer in Döbeln erfolgreich
II. Männer nach Sieg in Döbeln auf Platz 3
Nachdem wir vor 2 Wochen schon zum Pokalspiel in Döbeln um den Einzug in die nächste Runde kämpften, stand am gestrigen Sonntag das Punktspiel in Döbeln auf dem Plan. Wir hatten das Pokalspiel gefilmt, da wir uns auf das jetzige Spiel perfekt vorbereiten wollten. Natürlich wussten wir, dass ein wichtiger Spieler damals fehlte. Tobias Sperling, ein absoluter Shooter aus dem linken Rückraum, kam vor der Saison aus Weinböhla und konnte gestern erstmal nach seiner blauen Karte wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Und genau dieser Spieler zeigte zu Beginn, wie wichtig er für das Team ist und erzielte die ersten beiden Treffer für die Hausherren. Allerdings waren wir auch in bester Angriffslaune, so dass es nach 5 Minuten 2:3 stand. Es folgte eine Phase in der die Döbelner viele einfache Fehler machten und wir nutzten diese eiskalt zum 2:6. Bis Mitte der ersten Halbzeit änderte sich nicht viel (7:11 nach 15 Minuten). Die Einzelmanndeckumg gegen Viktor zeigte kaum Wirkung, da die Räume für Hobi und Seba riesig waren. Entweder waren sie selbst im Abschluss erfolgreich oder setzten dann die Nachbarpositionen in Szene, die meist erfolgreich abschlossen. In der 25. Minute gab es dann die rote Karte gegen Lukas, der bis dahin ein gutes Spiel vorn und hinten gemacht hat. Aber mit Lousian hatten wir ja noch jemand der dann die Abwehr dicht gemacht hat. Im Angriff agierten wir bis zur Pause etwas fahrlässig, so konnten die Gastgeber bis auf 16:18 verkürzen. Nach der Pause dann der sofortige Anschlusstreffer zum 17:18. Die Stimmung in der Halle nahm zu und das Spiel drohte zu kippen. Spätestestens mit der ersten Führung der Döbelner in der 35. Minute stand die Halle voll hinter der Mannschaft. Nach unserer Auszeit konnten wir das Ergebnis per Doppelschlag wieder drehen, aber Döbeln hielt jetzt dagegen (26:27 im der 44. Minute). Wir stellten unsere Abwehr um und nutzten die Auszeit der Gastgeber, um uns neu zu justieren. Jetzt folgte unsere stärkste Phase. Bis zur 53. Minute zogen wir auf 27:33 davon. Dann war das Spiel für einige schon wieder entschieden und wir nutzten den Vorsprung, um über die Ziellinie zu kommen. Die letzten Minuten waren nicht schön, aber egal – ein ganz wichtiger Sieg wurde eingefahren. Danke an die Fans, die uns vor Ort unterstützten.
Damit haben wir das Topspiel was wir wollten:
Wann? NÄCHSTEN SONNTAG 14.30UHR
Wo? HELBIGHALLE
Gegner? ZWÖNITZER HSV (Sachsenligaabsteiger + Tabellenzweiter)
Platz 3 gegen Platz 2 !!!
Oberlosa bricht beim 29:38 gegen Würzburg hintenraus ein
Oberlosa bricht beim 29:38 gegen Würzburg hintenraus ein
Plauen. Der SV 04 Oberlosa war mit 4:0 Punkten in die Saison gestartet. Doch dann wurde der Neuling in der 3. Bundesliga kräftig durchgeschüttelt. Am Samstagabend gab es nun die achte Niederlage in Folge. Jetzt rennen die Plauener als Vorletzter dem Saisonziel hinterher. Nach der 29:38-Pleite (14:18) gegen die Wölfe Würzburg fragten sich die 586 Zuschauer und auch die Verantwortlichen, wie es jetzt weitergehen soll? Denn in dieser Verfassung werden die Vogtländer ganz sicher zu den drei Absteigern der Südstaffel gehören. Allerdings gibt es dafür sachliche Gründe. Und auch Hoffnung.
„Ja. Wir wollen perspektivisch in der 2. Bundesliga spielen.“ Mit dieser klaren Ansage von Gästetrainer Johannes Heufelder wird deutlich, wie weit die Würzburger Ansprüche und das Plauener Wunschdenken auseinander liegen. Die Wölfe waren mit 2:6 Punkten ganz schlecht gestartet. Doch inzwischen rangiert man in der Tabelle nach Minuspunkten auf Rang vier. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man die Ausfallliste der Unterfranken betrachtet. „Wir mussten heute in Plauen auf zehn Spieler verzichten. Aber wir haben so große Qualität, dass wir auch in dieser Konstellation zu den Topmannschaften der Liga gehören.“ Dieses Fazit könnten die Plauener gut als Ausrede für die deutliche Heimniederlage benutzen. Der selbst angeschlagene Rückraumschütze Franz Schauer aber stellte sofort nach Abpfiff klar: „Wir brauchen nicht über andere sprechen. Weder über die starken Gegner, noch über die Schiedsrichter. Nur, wenn wir selbst künftig wieder alle Register ziehen, sind wir drittligatauglich.“ Die Plauener lagen nach 18 Minuten mit 7:12 hinten. Danach blieben die Hausherren volle 30 Minuten bis zum 24:28 (48.) stets hinten dran. Fehlwürfe und Ballverluste verhinderten eine bessere Oberlosaer Quote. Das war das eigentliche Problem.
Wissen muss man jedoch auch: Franz Schauer und Libor Hanisch konnten verletzungsbedingt nur mit halbem Tachometer dieses Spiel bestreiten. Kapitän Kevin Roch kam nach Muskelfaserriss genau wie Sebastian Naumann gar nicht zum Einsatz. Nico Schneider fiel mit Knieverletzung kurzfristig aus. So feierte das Plauener Eigengewächs Timon Raithel aus der Not heraus sein neunminütiges Drittligadebüt. Und der seit Wochen ziemlich lädierte Jakub Kolomaznik ärgerte sich über die Rote Karte von zwei Unparteiischen, die drei Würzburger Tore im Kreis übersahen und sich eigentlich einer scharfen Generalkritik unterziehen müssten. Gleich fünf sehr fragwürdige Zeitstrafen standen aus Oberlosaer Sicht zur Debatte. Die Plauener bestritten insgesamt 20 Minuten in Unterzahl. Die Würzburger Vollprofis aus Bayern verstanden es perfekt, die Pfiffe der sächsischen Schiedsrichter zu provozieren, ohne dabei selbst unfair in Erscheinung zu treten. Das nennt man ausgebufft. Mit überragenden Tempogegenstößen und einer schnellen Kreismitte demonstrierte der Gast seine Überlegenheit. Wölfe-Neuzugang Oliver Nielsen wird vermutlich auch eine Liga höher gut klarkommen. SV-Cheftrainer Ladislav Brykner: „Wir haben leider keinen 20-Mann-Kader wie Würzburg. Phasenweise haben wir mitgehalten und sind bis auf vier Tore herangekommen.“ Den Plauenern wird jetzt in zweiwöchigen Pause erst so richtig bewusst, dass die drei knappen Niederlagen gegen Oftersheim/Schwetzingen (29:30), HC Erlangen II (28:29) und Neuhausen/Filder (25:26) im Abstiegskampf rückwirkend besonders schmerzen. Gegen die Wölfe Würzburg ist es nur in Bestbesetzung und in Bestform möglich, was zu reißen. Davon waren die Spitzenstädter aber weit entfernt.
Statistik
SV 04 Oberlosa: Seidemann, H. Ebert – Stäglich, Kunst (4 Tore), Raithel, Roch, Hanisch (1), Orlich (5), Wokan, Schauer (3), Kolomaznik (6 – 49. Minute Rote Karte, 3. Zeitstrafe), Olkowski (1), Puljic (3), Nedoma (6/davon 4 Siebenmeter), Naumann
Schiedsrichter: Robert Mischock, Christopher Riebesam (beide Görlitz)
Zeitstrafen: Oberlosa 10, Würzburg 5
Rote Karte: Jakub Kolomaznik (Oberlosa, 49., 3. Zeitstrafe)
Siebenmeter: Oberlosa 5/davon 4 verwandelt | Würzburg 5/3
Zuschauer: 586 (kare)
Oberlosa empfängt den nächsten Hochkaräter
Der 10.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga hält für den SV 04 Oberlosa ein weiteres Heimspiel gegen einen ehemaligen Zweitligisten bereit. Die Spitzenstädter empfangen am Samstag um 19 Uhr die Wölfe Würzburg in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle.
Die Würzburger gelten als heißer Kandidat für die Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga. Zu Saisonbeginn litt die Mannschaft um Trainer Johannes Heufelder unter einer argen Verletzungsmisere. Nach und nach füllt sich der Kader der Wölfe wieder und seitdem stimmen auch die Ergebnisse. Zuletzt feierten die Bayern drei Siege in Folge und erzielten dabei satte 116 Tore. Trainer Heufelder verfügt über eine erfahrene, spielstarke und enorm ausgeglichen besetzte Mannschaft. Bester Schütze der Würzburger ist bislang Rechtsaußen Jona Reidegeld, der von TuSEM Essen zu den Wölfen kam. Der Däne Oliver Nielsen und Malte Dederding gehören im Rückraum sicherlich zum Besten was die 3.Liga zu bieten hat.
„Mit voller Kapelle sind die Wölfe einer der Top-Favoriten für die ersten beiden Plätze in dieser Staffel“, weiß auch der Plauener Coach Ladislav Brykner um die Stärke der Gäste. „Wir müssen nicht um den heißen Brei herumreden. Bei uns muss alles passen und die Würzburger müssen einen schlechteren Tag erwischen. Dann kann etwas gehen“, so Brykner, der ergänzt, „dass auch das wieder ein Team ist, welches unter Profi-Bedingungen arbeitet. Wenn wir eine Chance haben wollen, brauchen wir absolute Disziplin, Kampfkraft und Teamgeist“. Sorgen bereitet dem Plauener Coach auch weiterhin die personelle Situation. Der schmerzlich vermisste Kapitän Kevin Roch fällt weiterhin aus, ob Kreisläufer Libor Hanisch wieder einsatzfähig sein wird, ist noch unklar. Mit einem Blick auf die Tabelle bezieht Brykner zur allgemeinen Situation klar Stellung. „Wir haben vier Punkte, das ist zu wenig. In den Duellen gegen Neuhausen, Erlangen und Oftersheim war realistisch betrachtet für uns etwas drin, diese Möglichkeiten haben wir leider nicht genutzt. Dennoch ist das hintere Drittel der Tabelle noch sehr eng beisammen und wir haben weiterhin alle Chancen in der Liga zu bleiben. Diese Staffel ist wirklich unglaublich stark und wir messen uns mit vielen Teams die unter Profi- oder Halbprofibedingungen arbeiten können. Das macht es nicht einfacher und wird in der Betrachtung manchmal vergessen. Dennoch ist die Stimmung im Team weiterhin gut. Wir geben jeden Tag alles dafür um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen“.
Team und Verantwortliche der 04er hoffen am Samstagabend wieder auf eine prall gefüllte Kurt-Helbig-Halle. Vielleicht gelingt den Plauenern mit den Fans im Rücken gegen den Favoriten aus Würzburg ja eine dicke Überraschung.
–RM–








