Autor: Christian Huster
Oberlosa will den dritten Heimsieg
Am 8.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga steht für den SV 04 Oberlosa ein richtungsweisendes Duell auf dem Spielplan. Die Schwarz-Gelben (9.Platz; 6:8 Punkte) empfangen am Samstagabend um 19 Uhr die HSG Ostsee (11.; 5:9) in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle.
Trotz der zuletzt drei Niederlagen in Folge gehen die Spitzenstädter optimistisch in das Duell mit den Nordlichtern. „Drei Niederlagen am Stück sind natürlich nie schön. Wir dürfen jedoch nicht verkennen, dass wir da auch dem Tabellenersten und Tabellenzweiten unterlegen waren“, erklärt SV-Coach Ladislav Brykner. „Richtig weh tut die Heimniederlage gegen Oranienburg. Diese Punkte hätten wir gut gebrauchen können. Das müssen wir jetzt gegen die HSG Ostsee besser machen und die Zähler in Plauen behalten“, lässt der Tscheche keine Zweifel an der Zielstellung aufkommen. Den 04ern ist natürlich bewusst, dass sie sich für gute Leistungen wie zuletzt beim Spitzenreiter in Braunschweig nichts kaufen können. „Wir müssen wieder punkten. Nur dann können wir uns von den Niederungen der Tabelle fernhalten“, weiß auch Co-Trainer Jörg Grüner.
Die HSG Ostsee, beheimatet in Grömitz an der Lübecker Bucht, hat sich zuletzt noch einmal spektakulär verstärkt. Mit Finn Kretschmer konnte der ehemalige Kapitän von Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau davon überzeugt werden, seine Handballschuhe wieder vom Nagel zu nehmen. Mit Linkshänder Jasper Bruhn (48 Saisontore) haben die Norddeutschen einen extrem torgefährlichen Rückraumspieler an Bord, der ebenfalls jahrelang für Lübeck in der 2.Liga spielte. Mit Spielmacher Tim Claasen, Linksaußen Lucas Harms und Rückraumspieler Friedrich Kilias verfügt die Mannschaft um Trainer Mirko Spieckermann über weitere individuell sehr starke Akteure.
„Ihre Stärken liegen klar in der Offensive. Die müssen wir in den Griff bekommen“, fordert Brykner eine ähnlich starke Abwehrleistung wie zuletzt in Braunschweig, als die 04er dem besten Angriff der Liga nur 27 eigene Treffer gestatteten. Auf die Frage, ob sein Team auf Grund der schwachen Auswärtsbilanz der HSG (0:6 Punkte) als Favorit in die Partie geht, winkt Brykner ab. „Diese Liga ist brutal stark und wahnsinnig ausgeglichen. Wir müssen wieder an unsere Leistungsgrenze herankommen. Das ist alles was zählt. Gelingt uns das, haben wir gute Chancen, einen Heimsieg einzufahren“. Enorm wichtig ist für dieses Vorhaben wieder eine prall gefüllte „Helbig-Hölle“. „Die Zuschauer in Plauen haben ein feines Gespür. Wir haben zuletzt enorm viel Zuspruch bekommen, trotz der drei Niederlagen. Die Anhänger honorieren einfach, dass wir in jedem Spiel alles geben. Jetzt wollen wir unbedingt den Bock umstoßen und mit den Fans den dritten Heimsieg feiern“, brennt Spielmacher Roman Becvar wie das gesamte Team auf die Partie am Samstagabend.
–RM–
Großer Kampf bleibt unbelohnt
MTV Braunschweig – SV 04 Oberlosa 27:24
In der 3.Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa sein Auswärtsspiel beim Spitzenreiter MTV Braunschweig mit 24:27 verloren. In einer hart umkämpften Partie mussten die Plauener einige Rückschläge verkraften und konnten sich am Ende für ihren großartigen Kampfgeist nicht belohnen.
Die Partie begann mit klaren Vorteilen für den Tabellenführer, nach sechs Minuten führten die Braunschweiger mit 4:1. Die von Beginn an im Sieben gegen Sechs agierenden Hausherren setzten die Abwehr der 04er enorm unter Druck. SV-Coach Ladislav Brykner hatte angekündigt, sich beim Ligaprimus nicht verstecken zu wollen und sein Team setzte dieses Vorhaben fortan eindrucksvoll um. Angeführt vom treffsicheren Linksaußen Tim Stäglich stellten die Plauener den Anschluss zum 5:6 her. In der Folge entwickelte sich eine äußerst spannende Begegnung, in der die Braunschweiger spielerisch die etwas feinere Klinge schlugen, die Plauener jedoch mit unbändigem Willen bravourös Paroli boten. Auch beim 8:9 blieben die Vogtländer am Favoriten dran und trafen wenig später durch Sebastian Naumann per Strafwurf zum 11:11-Ausgleich. Vorausgegangen war ein Foul an Tim Stäglich, der bis dahin bereits sechs Mal getroffen hatte. Stäglich verletzte sich in dieser Situation am Knöchel und konnte fortan nicht mehr eingesetzt werden.
Bis zur Pause übernahm Braunschweig wieder die Führung und mit einem 12:14 aus Sicht der Schwarz-Gelben ging es in die Kabinen.
Nach dem Wiederanpfiff profitierten die Spitzenstädter von zwei starken Paraden von Keeper Patryk Foluszny, der sehr gut Regie führende Roman Becvar und Franz Schauer besorgten mit ihren Treffern den erneuten Ausgleich zum 14:14. Wenig später kassierten die Plauener beim Stand von 16:15 für Braunschweig den nächsten Nackenschlag. Spielmacher Becvar sah nach einer Abwehraktion die Rote Karte, eine überharte Entscheidung der beiden unsicher wirkenden Unparteiischen. Der Tabellenführer nutzte das Momentum durch seinen überragenden Torjäger Melf Hagen (9 Tore)und setzte sich auf 20:16 ab. Oberlosa stemmte sich mit aller Macht dagegen, Petar Puljic und Aleksander Olkowski verkürzten wieder zum 18:20. Beide Teams machten es mit einer starken Defensive dem Kontrahenten im Angriffsspiel schwer. Beim 21:22 durch Matevz Kunst und beim 23:24 durch Teo Jezernik schnupperten die Vogtländer weiterhin am Punktgewinn. In der Schlussphase scheiterten die Plauener zwei Mal an MTV-Keeper Timon Serbest und der Favorit brachte mit all seiner Routine den 27:24-Erfolg über die Ziellinie. „Insbesondere in der Abwehr haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Vorne hat ein Schuss Cleverness und Abgezocktheit gefehlt. Natürlich ist das 24:27 ein achtbares Resultat, vor allem wenn man sich die letzten Ergebnisse der Braunschweiger anschaut. Aber ganz ehrlich, wir hätten hier etwas mitnehmen können“, war SV-Coach Brykner trotz der starken Leistung seiner Mannschaft nicht restlos zufrieden.
Für die Plauener heißt es nun, nach drei Niederlagen am Stück, im Heimspiel am kommenden Samstag gegen die HSG Ostsee den Schalter wieder umzulegen.
Oberlosa: Foluszny, Ebert (1 Tor), Stäglich (6/ davon 2 Siebenmeter), Kunst (2), Hanisch, Jezernik (3), Petrovsky (1), Chobot, Schauer (3), Meckel, Becvar (3), Olkowski (1), Malta, Puljic (1), Naumann (3/2)
–RM–
Das einfachste Spiel des Jahres
Am 7.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga gastiert der SV 04 Oberlosa beim Top-Favoriten MTV Braunschweig. Anpfiff der Partie in der Braunschweiger Sporthalle „Alte Waage“ ist am Samstag um 19.30 Uhr.
Zwei Mal in Folge wurden die Braunschweiger zuletzt Meister der Staffel Nord-Ost, scheiterte jedoch jeweils knapp in den Aufstiegsspielen zur 2.Bundesliga. Für die Plauener ist die Partie in Niedersachsen eine Mammutaufgabe, fegen die Braunschweiger doch bislang wie ein Orkan durch die Saison. Sechs Spiele, sechs Siege und ein Torverhältnis von plus 71 sind ein klarer Beleg für die Überlegenheit des MTV in den bisherigen Partien. Vater des Braunschweiger Erfolgs ist der ehemalige Nationalspieler Volker Mudrow. Der MTV-Coach revolutionierte als Trainer beim TBV Lemgo mit der Erfindung der schnellen Mitte das Handballspiel und wurde mit den Ostwestfalen Deutscher Meister und Europacupsieger. „Braunschweig ist taktisch das flexibelste Team der Liga. Mal spielen sie im sieben gegen sechs, mal spielen sie ohne Kreisläufer und mit vier Rückraumspielern. Zudem sind sie auf jeder Position herausragend gut besetzt und stellen bislang sowohl den besten Angriff als auch die beste Abwehr“, weiß auch der Plauener Coach Ladislav Brykner um die Stärke der Niedersachsen. Mit dem bisherigen Top-Torjäger der Liga, Melf Hagen (46 Saisontore), Tim Otto (35) und Bela Pieles (31) finden sich gleich drei MTV-Akteure unter den Top 15 der Torschützenliste.
Für die Spitzenstädter wird es in Braunschweig darum gehen, eine Top-Leistung abzurufen. „Wir fahren nicht dorthin um uns zu verstecken“, macht Brykner klar und ergänzt, „dass wir besser ins Spiel kommen müssen als zuletzt gegen Berlin und Oranienburg. Da haben wir jeweils die Anfangsphase verschlafen“.
Personell dürfte es bei den Vogtländern im Vergleich zur Vorwoche keine Änderungen geben. Bis auf Nico Schneider (Wadenbeinbruch) steht den Schwarz-Gelben der komplette Kader zur Verfügung.
Die Fans der 04er können die Partie wie gewohnt bei sporteurope.tv live verfolgen.
–RM–
+++Niederlage trotz Leistungssteigerung+++
Am Samstag verfolgten die Handballerinnen des SV04 ein klares Ziel: den ersten Saisonsieg und der Liga wie den Zuschauern zu zeigen, dass ihr Aufstieg verdient war.
Der Anfang verlief genauso solide wie in Schneeberg – trotz eines erneut stark dezimierten Kaders. Davon ließen sich die Frauen nicht einschüchtern, denn Marienberg reiste mit einer vollen Bank an und hatte damit reichlich Möglichkeiten zum Wechseln. In den ersten fünf Minuten konnte sich Oberlosa mit einem 3:0-Lauf absetzen, diese Serie wurde erst durch eine Unterzahlsituation unterbrochen. Der SV 04 konterte in derselben Manier, wobei sich das Spiel durch eine starke Abwehr auf beiden Seiten auszeichnete. Die Heimmannschaft hielt den Vorsprung bis zur 19‘, danach konnten die Gäste aus Südsachsen nach einer Auszeit das Spiel drehen. Ein Ausgleich in der 23‘ sorgte für neue Hoffnung, doch ein 0:5-Lauf der Gegner brachte diese auf sicheren Boden. Ein Team-Timeout der Heimmannschaft konnte letzte Kräfte mobilisieren und so ging es mit einem Spielstand von 11:15 in die Halbzeitpause.
In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit konnten die Gäste einen 5-Tore-Abstand halten, dann startete die Aufholjagd von Oberlosa. In den folgenden zehn Minuten konnte sich der SV 04 auf ein Tor herankämpfen. Bei diesem Abstand blieb es für weitere sechs Minuten, dann folgte der erste Ausgleich seit der 23‘. Bis zur 57‘ konnte Oberlosa die Tordifferenz bei einem Tor belassen, doch danach fehlten Kraft und konsequentes Handeln, um das Spiel noch zu drehen.
Der HSV Marienberg nimmt die hart umkämpften zwei Punkte nach einem 28:32-Endstand mit nach Hause und für den SV04 heißt es nun: die Pause bis zum nächsten Spiel nutzen und weiter an bekannten Fehlern arbeiten.
Das Team zeigte über weite Strecken eine starke Leistungssteigerung und machte dem Gegner klar, dass man nicht zu unterschätzen ist. Großer Rückhalt: unsere Fans – allen voran unsere Trommler
Martin, Hertel – Rieger (8), Seebauer, Hertel (8; 7/7), Richter (1), Kalkreuter (4), Koniuchova, Kolomaznikova (4), Schulz, Hennig (3)
E.H.

Plauen holt sieben Tore auf und verliert dann trotzdem
SV 04 Oberlosa geht mit 34:37-Heimniederlage gegen Oranienburg von der Platte
Lange Gesichter in Plauen. Die Handballer haben einen Sieben-Tore-Rückstand aufgeholt und dann trotzdem verloren. Der kurzzeitige Höhenflug ist beendet. Für den SV 04 Oberlosa geht es nach der 34:37-Heimniederlage (17:21) gegen den Oranienburger HC im Tabellenmittelfeld der 3. Bundesliga weiter. Die 545 Zuschauer bekamen in der Kurt-Helbig-Sporthalle 60 Minuten lang Vollgashandball geboten. Das war richtig rassig!
Allerdings startete der SV 04 zunächst mit Ladehemmung. Tim Stäglich (gehalten), Matevž Kunst (Latte) und Franz Schauer (vorbei) trafen nicht. Mit einem Rückstand begann das Rennen. Die erste Miniaufholjagd der Plauener war erfolgreich. Tim Stäglich traf zum 5:5-Ausgleich. Acht Minuten waren gespielt. Das enorme Tempo der Gäste anzunehmen, es fiel die Spitzenstädtern schwer. Man spürte den Druck. Oberlosa wollte unbedingt gewinnen. Da fehlte manchmal ein wenig die geistige Frische, mit denen das Team zu Saisonbeginn Hildesheim, Rostock und Stralsund überraschte. Die Folge waren hohe Rückstande: 8:14, 10:16 und sogar 11:18 hatte es gestanden.
Oberlosa holte diesen Sieben-Tore-Rückstand halbzeitübergreifend auf. Das war bemerkenswert wie Sebastian Naumann (11 Treffer), Matevž Kunst (9) und Aleksander Olkowski (6) ihr Team mitrissen. Nach 35 Minuten führten die Hausherren urplötzlich mit 22:21. Der Oberlosaer Vorteil: Die Torgefahr kam wie aus einer Gießkanne von allen Seiten. Den Kraftakt zogen die Oberlosaer bis zum 30:29 durch. „Aber wir haben wohl in der Spielzeit zuvor zu viele Körner verloren. Der Sieben-Tore-Rückstand war eine zu große Hypothek“, resümierte Co-Trainer Jörg Grüner. Der Oberlosaer Handballprofessor musste genau wie das Publikum hilflos mit ansehen, wie den Plauenern in den letzten zehn Minuten das Zielwasser ausging.
Gleichzeitig schwang sich Gästekeeper Paul Porath zu einer überragenden Schlussleistung auf. TV-Experte Rico Michel stellte fest: „Unsere Torhüterleistung von Henric Ebert war sehr gut. Aber Oranienburg hatte noch zehn Paraden mehr zu verbuchen.“ Und Spielbetriebs-Geschäftsführer Lutz Petzoldt stellte fest, „dass wir bei diesem Wahnsinnstempo zu viele klare Würfe vergeben haben. Das hat dann hinten raus nicht mehr gereicht.“
SV-Kapitän Libor Hanisch war traurig: „Das hätte nicht sein müssen. Aber am Ende müssen wir klar sagen, dass Oranienburg an entscheidenden Stellen einen Tick besser war.“ So gratulierte SV-Cheftrainer Ladislav Brückner dem Gästecoach Armands Uscins zu zwei Auswärtspunkten, „die wir verloren haben, weil wir den Gast durch unsere Fehler ins Spiel gebracht haben. Oranienburg ist ein Dauerbrenner in der 3. Bundesliga. Das Team war heute unglaublich clever. Das müssen wir anerkennen und daraus lernen.“ (kare)
Statistik
SV 04 Oberlosa: Foluszny, Ebert – Stäglich (4 Tore), Kunst (9), Hanisch (1), Jezernik (1), Petrovský, Chobot, Schauer (1), Becvar (1), Olkowski (6), Malta, Puljic, Nedoma, Naumann (11/davon 4 Siebenmeter)
Schiedsrichter: Zeki Kaplan, Benjamin Scheld
2-Minuten-Strafen: Oberlosa 4 / Oranienburg 3
Rote Karte: Fabian Plaul (8.min/Oranienburg, Foulspiel)
Siebenmeter: Oberlosa 4/davon 4 verwandelt / Oranienburg 4/4
Zuschauer: 545 (kare)
SV 04 will zurück in die Erfolgsspur
Für den SV 04 Oberlosa steht am Samstagabend ein ganz wichtiges Heimspiel auf dem Programm. Die Spitzenstädter empfangen den Oranienburger HC in der Plauener Kurt-Helbig-Halle, der Anwurf erfolgt wie gewohnt um 19 Uhr.
„Gewinnen wir das Heimspiel gegen Oranienburg, halten wir uns den Abstiegskampf weiterhin vom Hals“, erklärte SV-Spielmacher Roman Becvar nach dem jüngsten Heimspiel gegen die U23 der Füchse Berlin. Somit ist die Zielstellung klar, die Schwarz-Gelben wollen unbedingt zwei Punkte einfahren. Gegen die erfahrenen Gäste, die zu den Urgesteinen der 3.Bundesliga zählen, müssen die Plauener wieder eine Top-Leistung abrufen um erfolgreich sein zu können. „Die Oranienburger werden am Samstag mit viel Wut im Bauch nach Plauen kommen. Sie werden sich für das Spiel letzte Woche rehabilitieren wollen und brauchen ebenfalls Punkte“, erklärt SV-Coach Ladislav Brykner. Von einer „historischen Heimpleite“, war bei den Oranienburgern nach der deftigen 17:40-Niederlage vor eigenem Publikum gegen Liga-Primus MTV Braunschweig zu lesen. „Diese Partie spiegelte nicht das Leistungsvermögen der Mannschaft wider“, weiß Brykner, dass sich sein Team auf einen starken Kontrahenten einstellen muss. Neben der Klatsche gegen den Spitzenreiter musste sich der OHC zum Auftakt beim EHV Aue (29:35) und zu Hause gegen Flensborg (24:30) geschlagen geben. Gegen die U23 des SC DHfK Leipzig (36:28) und in Hamburg-Barmbek (36:30) feierten die Gäste zwei klare Siege.
OHC-Trainer Armands Uscins, Vater von Deutschlands Shooting-Star Renars Uscins, will mit seinem Team nun unbedingt das Punktekonto ausgleichen und baut dabei auch auf die Treffsicherheit von Linksaußen Nicolai Jantzen (29 Saisontore) und Kapitän Sebastian Damm (22).
Die Plauener hingegen wollen mit dem vierten Saisonsieg weiterhin ein Punktepolster zum Tabellenkeller aufbauen. „Die Liga ist sehr stark und enorm ausgeglichen. Jeder Punkt ist extrem wichtig für uns“, fiebert auch SV-Kapitän Libor Hanisch der Partie am Samstagabend entgegen. Personell können die Vogtländer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Nico Schneider (Wadenbeinbruch) ist alles an Deck, ob es beim in der Vorwoche erkrankt fehlenden Patrik Chobot schon wieder für einen Einsatz reicht, entscheidet sich beim Abschlusstraining am Freitag.
Team und Verantwortliche der Schwarz-Gelben hoffen auch am Samstag wieder auf die stimmgewaltige Unterstützung des eigenen Anhangs. Mit einer prall gefüllten Kurt-Helbig-Halle im Rücken, wollen die 04er, nach der Niederlage in der Vorwoche gegen die Füchse Berlin II, nun wieder in die Erfolgsspur finden.
–RM–
„3. Plauener Bockbierfasching“
Der Countdown läuft…
Bald ist es wieder soweit und der „3. Plauener Bockbierfasching“ findet statt.
Am 15.11.2025 um 19:30 Uhr in der Biller-Halle eröffnen wir die 5. Jahreszeit.
Seid dabei, wenn Show und Tänze der Faschingsabteilung des SV 04 auf frisch gebrautes Bockbier der Sternquell-Brauerei treffen. Dabei könnt ihr euch nach Lust und Laune kleiden, egal ob im Faschingsoutfit oder mit Dirndl und Lederhose. Bei uns seid ihr immer richtig angezogen. Und bei unserem dauerhaft niedrigen Eintrittspreis von 9,99 Euro sind sogar noch ein oder zwei Bier mehr drin. Ihr könnt natürlich eure Karten wieder direkt online bei uns bestellen.
Also wer sich günstige Karten ohne Aufwand holt, bekommt dafür das volle Programm!
L.H.

+++Solider Anfang, eindeutiges Ende+++
Die Frauen des SV04 Oberlosa haben in Schneeberg viel Kampfgeist in den ersten 30 Minuten bewiesen, mussten sich am Ende aber klar mit 32:25 geschlagen geben. Der Anfang des Spiels zeigte deutlich: die Handballerinnen aus dem Vogtland wollten nun endlich ihr Erlerntes anwenden und den Gegnern keine Chance lassen. Diese Taktik ging auf: bis zur achten Minute konnte sich Oberlosa zum 1:6 absetzen und glänzte mit einem kühlen Kopf im Angriff und einer soliden und dynamischen Abwehr. Nach einer Auszeit der Heimmannschaft wurde das Spiel spannender. Die Schneebergerinnen fanden mehr und mehr in ihr gewohntes Spiel und blieben bis zur 28‘ mit einem 3-Tore-Abstand an den Gästen. Die letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit zeichneten sich durch Hektik und vermehrte Fehler beim SV04 aus, sodass es mit 15:16 in die Halbzeitpause ging.
Nach klaren Worten des Trainers Lucas Dießner hieß es: Vorsprung weiter ausbauen, einen kühlen Kopf bewahren, Fehler minimieren. Bis zur 41‘ war das Spiel ausgeglichen, ein Tor nach dem anderen hielt den Score beim Gleichstand, dann folgte der Umbruch. Oberlosa konnte im Angriff die zu Beginn gezeigte Spielstärke nicht mehr aufrufen, eine höhere Fehlerquote und eine scheinbar immer solider werdende Abwehr der Gegner ließen die Gegner sich bis zur 49‘ konsequent zu einem 2-Tore-Abstand absetzen. Auch eine letzte Auszeit von Oberlosa konnte die Schlussphase nicht mehr drehen: Schneeberg spielte konsequent und mit kühlem Kopf, während Oberlosa genau diese Eigenschaften fehlten. Zum Schluss siegte Schneeberg eindeutig mit 7 Toren. Im Heimspiel kommenden Samstag, den 27.09.25, gegen den HSV Marienberg soll die gute Leistung aus der ersten Halbzeit über die kompletten 60 Minuten durchgehalten werden. Die Oberliga-erfahrene Mannschaft aus Südsachsen steht derzeit auf dem 4. Tabellenplatz und konnte bisher drei von vier Spiele für sich entscheiden.
Martin, Hertel – Wierick (2), Rieger (5), Seebauer (2), Hertel (2; 0/1), Richter, Kalkreuter (5), Kolomaznikova (1), Schulz, Weiß, Hennig (8; 5/6)
E.H.
+++ Frauen starten mit neuem Sponsor in die Saison +++
Wir freuen uns sehr, die Logopädie Spitzner aus Plauen als neuen Sponsor an unserer Seite begrüßen zu dürfen! Hinter der Praxis steht die staatlich anerkannte Logopädin Nora Spitzner, die seit Mai 2024 ihre eigene Praxis in Plauen führt. Ihr Schwerpunkt liegt in der Behandlung von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen. Außerdem beschäftigt sie sich intensiv mit Schluck- und Fütterstörungen sowie allem rund um das Thema Zungenband. Besonders wichtig ist ihr eine zuverlässige Unterstützung der Patientinnen und Patienten, regelmäßige Weiterbildung und die Zusammenarbeit mit angrenzenden Berufsgruppen. Auch sportlich bringt sie einiges an Erfahrung mit: 8 Jahre Handball beim SV04 Oberlosa und 3 Jahre Volleyball. Umso schöner, dass sie nun unsere Frauenmannschaft unterstützt! 🤝 Wir sind stolz und dankbar, Logopädie Spitzner als starken Partner an unserer Seite zu haben, und freuen uns auf die neue, herausfordernde Saison in der Oberliga Sachsen!
Logopädie Spitzner
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J.M.
