Allgemein
Oberlosa vor ganz wichtiger Partie
Am 21.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga steht für den SV 04 Oberlosa eine wichtige Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Der Tabellenelfte aus dem Vogtland (14:26 Punkte) gastiert beim Vierzehnten Oranienburger HC (9:31), welcher derzeit den ersten Abstiegsplatz belegt. Der Anwurf in der Oranienburger MBS-Arena erfolgt am Samstag um 18.30 Uhr.
Nach der derben 25:41-Niederlage in der Vorwoche in Rostock haben sich die 04er in dieser Woche zusammengesetzt. „Es wurde Tacheles geredet“, berichtet Vize-Kapitän Franz Schauer. „Natürlich erwartet niemand von uns einen Sieg in Rostock. Das ist eine Profi-Mannschaft, mit völlig anderen Möglichkeiten und Zielen als wir. Dennoch war unser Auftritt richtig schlecht. Darüber wurde am Dienstag nach dem Training Klartext gesprochen. Alles andere bleibt intern“, erklärt Schauer.
Nun soll in Oranienburg der Hebel umgelegt werden. „Jeder kennt die Tabelle, ein Sieg am Samstag würde uns unserem Ziel deutlich näherbringen“, so Schauer. Das Hinspiel gewannen die Oranienburger in Plauen mit 37:34. „Mit dem Kader und der Leistung, die sie in Plauen gezeigt haben, hätte ich nie geglaubt, dass Oranienburg gegen den Abstieg spielt. Das zeigt aber auch die Stärke der Liga“, erklärt der Plauener Trainer Ladislav Brykner. Beim OHC ist mittlerweile bereits der dritte Trainer in dieser Saison tätig. Nach der Trennung von Armands Uscins, Vater des deutschen Nationalspielers Renars Uscins übernahm zunächst der sportliche Leiter Patrick Lehmann in Doppelfunktion. Nun wurde mit Damir Eklic ein erfahrener Coach verpflichtet. Unter seiner Leitung präsentierte sich der OHC in der Vorwoche stark verbessert und unterlag dem EHV Aue vor toller Kulisse nach großem Kampf nur knapp mit 25:28.
Für die Plauener geht es am Samstag darum, das eigene Leistungsvermögen vollständig auszuschöpfen. Personell dürfte es im Vergleich zur Vorwoche keine Änderungen geben. Für alle Fans der Schwarz-Gelben, die nicht in der MBS-Arena dabei sein können, gibt es wie gewohnt Live-Bilder auf sporteurope.tv
–RM–
Handball | 1. Männer: Müssen uns hinterfragen, alle!
Handball – 3. Bundesliga / Männer
„Müssen uns hinterfragen, alle“!!
In der 3. Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa beim Aufstiegsaspiranten HC Empor Rostock eine herbe Klatsche kassiert. Die Spitzenstädter blieben beim ehemaligen Europapokalsieger absolut chancenlos und unterlagen nach enttäuschender Vorstellung vor 800 Zuschauern mit 25:41.
„Wir müssen uns hinterfragen, alle“, war SV-Trainer Ladislav Brykner bereits zur Halbzeitpause bedient. „Wir produzieren hier in 30 Minuten 14 Fehler, das ist unterirdisch. So können wir nicht auftreten, so haben wir keine Chance“, erklärte der Plauener Coach. Sein Team kam sogar ordentlich in die Partie, bis zum 5:5 begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Im Anschluss reihten die 04er einen Fehler an den nächsten, die Rostocker bestraften das im Stile einer Spitzenmannschaft. Auch zwei Auszeiten brachten auf Seiten der Vogtländer keine Besserung, mit einem desaströsen 25:11 für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Schwarz-Gelben, was in ihnen steckt und legten binnen zehn Minuten einen 9:3-Lauf hin. Doch das Aufbäumen erwies sich als Strohfeuer, die Plauener verfielen ins alte Muster und servierten den Ostseestädtern den Kantersieg auf dem Silbertablett. Der HC Empor nahm wieder Fahrt auf und baute den Abstand bis zum Ende auf 41:25 aus. „Eine wahnsinnig hohe Anzahl an leichten Fehlern und eine ganz schwache Torwurfeffektivität“, musste Brykner nach dem Abpfiff konstatieren. „Rostock hat uns heute gezeigt, wie man mit absoluter Überzeugung und Willensstärke Handball spielt. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Das tut heute richtig weh“, konstatierte ein angefressener Plauener Coach. Die Schwarz-Gelben müssen sich schnell sammeln. Am kommenden Samstag wartet mit dem Oranienburger HC das Team, welches mit fünf Punkten Rückstand auf die 04er auf dem ersten Abstiegsplatz steht. „Dort müssen wir ein völlig anderes Gesicht zeigen“, konstatierte Brykner.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (7 Tore / davon 1 Siebenmeter), Hanisch (5), Jezernik (1), Chobot (1), Schauer (4), Meckel, Becvar (2), Olkowski (3), Malta, Puljic, Naumann (2/1)
Zuschauer: 800
–RM–
Überraschung hauchdünn verpasst
Füchse Berlin II – SV 04 Oberlosa 27:26
Die Plauener Drittliga-Handballer haben am 19.Spieltag eine Überraschung nur hauchdünn verpasst. Beim Tabellendritten, der U23 der Füchse Berlin, unterlagen die Spitzenstädter denkbar knapp mit 26:27.
„Ich bin enttäuscht. Wir haben nicht unsere beste Leistung abgerufen. Wir hätten hier etwas mitnehmen können, stehen jedoch am Ende mit leeren Händen da“, erklärte der Plauener Trainer Ladislav Brykner nach der Partie. Die Hauptstädter erwischten den besseren Start und führten schnell mit 4:1. Erst allmählich fanden die Vogtländer Zugriff auf die Partie und glichen zum 5:5 aus. Tore von Tim Stäglich und Matevz Kunst ließen die Schwarz-Gelben nach einem Viertel der Partie mit 7:5 in Führung gehen. „Unsere Defensive hat sehr gut gearbeitet, wir hatten zahlreiche Ballgewinne. Im Angriff hatten wir heute jedoch nicht die Zielstrebigkeit der letzten Wochen. Gegen die offensive Berliner Abwehr war unser Spiel zu statisch“, so Brykner. Die Berliner übernahmen wieder das Kommando und gingen bis zur Pause mit 13:11 in Führung.
Nach dem Seitenwechsel waren die Plauener zunächst besser in der Begegnung. Tore des erneut überragenden Kunst sowie Becvar und Jezernik sorgten für die 18:17-Führung der Schwarz-Gelben. „Dann handeln wir uns drei Zeitstrafen ein. Zudem mussten wir immer wieder am Kreis improvisieren, Libor Hanisch war der einzige gelernte Kreisläufer im Kader, da uns sowohl Leos Petrovsky als auch Lukas Meckel gefehlt haben“, so Brykner. In der Folge nutzten die Berliner ihre Schnelligkeitsvorteile und zogen sieben Minuten vor Ultimo auf 25:20 davon. „In dieser Phase scheitern wir zu oft am Füchse-Keeper. Insbesondere von beiden Außenpositionen hatten wir heute nicht die nötige Effektivität“, erklärte der Plauener Coach. Oberlosa kämpfte und rackerte und war beim 25:26 urplötzlich wieder dran. Daran hatte auch Schlussmann Henric Ebert großen Anteil, der mehrfach stark parierte. Berlin traf zum 27:25, Oberlosa stellte postwendend wieder den Anschluss her. „In der letzten halben Minute spielen sich die Berliner munter die Bälle zu. Die Unparteiischen haben erst spät passives Spiel angezeigt und erst mit der Schlusssirene geahndet“, monierte Brykner. Der letzte Freiwurf nach der Sirene durch Matevz Kunst rauschte am Füchse-Kasten vorbei und die jungen Berliner feierten einen schwer erkämpften 27:26-Heimsieg.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich (3 Tore), Kunst (11/ davon 2 Siebenmeter), Hanisch (3), Jezernik (1), Chobot, Schauer (3), Becvar (4), Olkowski, Malta, Puljic, Naumann (1)
–RM-
2. Männer verlieren in Leipzig
Oberliga Sachsen Männer
LVB Leipzig – SV04 Plauen Oberlosa II 45-35
Nichts zu holen in Leipzig
Nach einer schwierigen Trainingswoche (nur 5-6 Feldspieler waren krankheitsbedingt beim Training), war und bewusst, welche schwere Aufgabe uns in Leipzig bevor steht. Pünktlich zum Spiel gabs zum Glück ein paar halbwegs genesene Spieler. Dazu konnte unser A Jugendlicher Pascal Heine die ersten Spielminuten bei der Zweiten mitnehmen. Die ersten Minuten verliefen auch recht ausgleichen (3:2 nach 5 Minuten). Nachdem wir dann einige gute Chancen weggelassen haben, konnten die Gastgeber davonziehen (10:5 nach 14 Minuten). Auch eine Auszeit konnte nichts am Spielverlauf ändern. Gute Aktionen kamen im Wechsel mit einfachen Ballverlusten. Dazu kamen die vielen schnellen Tore der Leipziger in der zweiten Welle. Zur Halbzeit war der Rückstand schon deutlich (21-14). Nach der Halbzeit verlief das Spiel genauso weiter. Wir probierten was im Angriff, mal erfolgreich, mal nicht erfolgreich. Aber jeder Ballverlust wurde mit einem schnellen Gegentreffer bestraft. So zogen die Leipziger auf 35-22 davon (45. Minute). Trotzdem versuchten wir weiter zu kämpfen und kamen auch zu schönen Treffern. Am Spielausgang war natürlich nichts mehr zu ändern. Eine 45:35 Niederlage beim Tabellenzweiten können wir wegstecken. Jetzt nutzen wir die Winterferien um neue Kräfte zu sammeln und im nächsten Heimspiel gegen die Grubenlampe (01.03.) wieder voll anzugreifen.
(SF)
Oberlosa gastiert im Fuchsbau
Am 19.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga steht für den SV 04 Oberlosa die nächste schwere Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Die Schwarz-Gelben gastieren am Samstag beim Tabellendritten, der U23 des Deutschen Meisters Füchse Berlin, der Anwurf in der Lilli-Henoch-Sporthalle im Sportforum Höhenschönhausen erfolgt bereits um 16 Uhr.
Wenn es in Deutschland ein Musterbeispiel für Nachwuchsförderung und die Durchlässigkeit in den Männerbereich gibt, dann sind das die Füchse Berlin. Auch im aktuellen Kader der U23 steht eine ganze Reihe an Spielern, die in der laufenden Spielzeit zu Bundesliga- und sogar Champions-League-Einsätzen gekommen sind. Bereits beim Hinspiel in Plauen, welches die Berliner mit 33:28 gewannen, bewiesen die Jungfüchse ihr spielerisches Potenzial und ihr enormes Tempo.
„Wir fahren als klarer Außenseiter in die Hauptstadt. Zuletzt waren die Berliner allerdings nicht mehr ganz so stabil wie in der Hinrunde. Wenn wir eine Top-Leistung abrufen können, ist vielleicht auch dort etwas drin“, will der Plauener Trainer Ladislav Brykner keineswegs vorab die Waffen strecken. „Natürlich sind die Jungfüchse der Favorit, aber auch die Berliner sind in eigener Halle schon gestolpert“, ruft Co-Trainer Jörg Grüner seinen Jungs die 27:30-Heimniederlage der Hauptstädter gegen den TSV Altenholz ins Gedächtnis. Das Video von dieser Partie wird bei den Plauenern ganz sicher ein Teil der Vorbereitung auf den kommenden Kontrahenten sein. Um in Berlin erfolgreich sein zu können, benötigen die Plauener eine Angriffsleistung mit nur ganz wenigen eigenen Fehlern und einen schnellen Rückzug. „Ihre größten Stärken sind das Tempo- und Konterspiel“, unterstreicht Brykner. Personell dürfte es bei den 04ern im Vergleich zum erfolgreichen Heimspiel in der Vorwoche gegen Stralsund kaum Änderungen geben. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Flügelflitzer Tim Stäglich, der in der Vorwoche nach einem harten Foul auf den Rücken knallte und noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist.
Die Fans der 04er die nicht vor Ort sein können, haben natürlich auch diesmal wieder die Möglichkeit die Partie live bei Sporteurope.tv zu verfolgen.
–RM–
II. Männer spielen beim LVB
Oberliga Sachsen Männer
Auswärtsspiel LVB (07.02.2026)
Nachdem sich das weiter von vielen Ausfällen reduzierte Team der zweiten Mannschaft auch am vergangenen Wochenende mit einer starken Teamleistung gegen Cunewalde durchsetzen konnte wird der Schwierigkeitsgrad nun nochmals gesteigert. Am Samstag geht es für die Schwarz-Gelben nach Leipzig zur SG LVB. Die Messestädter liegen in der Tabelle einen Punkt vor den Plauenern und haben in der Vorwoche mit einem deutlichen Sieg in Görlitz gezeigt, dass mit Ihnen auch in der Rückrunde zu rechnen ist. Aber für die Jungs aus der Spitzenstadt ist die Reise nach Leipzig keinesfalls ein Ausflug ohne Ambitionen, zumal bei einem Sieg der Tausch der Tabellenplätze als Belohnung lockt. Das Hinspiel in Plauen konnte, wenn auch noch in voller Besetzung, gewonnen werden. Aber auch unter den aktuellen Voraussetzungen bleibt ein Spiel zwischen Platz 3 und Platz 4 auf alle Fälle ein Spitzenspiel und sorgt damit für genügend Motivation auch an diesem Wochenende wieder alle Kräfte zu mobilisieren um auch mit der aktuellen Mannschaft auf der Erfolgsspur zu bleiben.
Der Anwurf in Leipzig erfolgt am Samstag um 16 Uhr zeitgleich zum Spiel der ersten Mannschaft und somit können die Plauener Fans gleichzeitig beiden Mannschaften die Daumen drücken und sich über die aktuellen Spielstände informieren.
FSm
Torjäger Kunst verlängert beim SV 04
Der Handball-Drittligist SV 04 Oberlosa setzt bei der Kaderplanung ein echtes Ausrufezeichen. Die Spitzenstädter haben den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Torjäger Matevz Kunst um drei Jahre bis 2029 verlängert. Der 27-jährige Slowene wechselte 2024 vom österreichischen Zweitligisten Union Leoben in die Vogtlandmetropole. Bereits in seiner ersten Saison bei den Schwarz-Gelben überzeugte der Rückraumspieler auf ganzer Linie, stand in allen 32 Partien auf dem Spielfeld und erzielte 170 Tore. Auch in der laufenden Spielzeit beweist der Rechtshänder seine Torgefährlichkeit. In 17 von 18 Spielen wirkte der Slowene mit und traf bislang 135 Mal ins Schwarze. „Wir freuen uns sehr, dass sich Matevz trotz einer Vielzahl an Angeboten dazu entschieden hat, mit uns den Weg weiterzugehen. Er ist ein zentraler Bestandteil der Mannschaft und ein ganz wichtiger Baustein unserer Planung für die nächsten Jahre“, freut sich der Plauener Geschäftsführer Lutz Petzoldt. „Ich fühle mich in Plauen pudelwohl, wir sind eine coole Truppe die einen überragenden Teamgeist hat. Zudem macht es mir unheimlich viel Spaß vor diesen tollen Fans zu spielen. Ich freue mich auf die nächsten Jahre und werde weiterhin alles geben, um unsere Ziele zu erreichen“, erklärt Kunst.
–RM–
Zweite feiert Comeback und Heimsieg
Oberliga Sachsen Männer
SV04 Plauen Oberlosa II – HVO Cunewalde 35:31
Schmidtke Comback bringt Heimsieg für die Zweite
Es war das langersehnte Comeback für die Schwarz-Gelben. Viele kennen ihn als „Babicka“ Interpret oder als Antreiber im Fanclub aller möglichen Mannschaften. Doch auch sportlich war Tyll noch bei der BSG Wismut Aue aktiv und machte da unserer Dritten das Leben schwer. Unmittelbar nach der schweren Verletzung von Max stand fest, dass Tyll am 30.11.25 das letzte Mal für die BSG aufgelaufen ist. Nach 2 monatiger Wechselfrist war es nun endlich soweit und er konnte das erste Mal nach 2 Jahren Pause für die Zweite auflaufen. Dabei sah es unter der Woche gar nicht gut aus, denn das Knie war extrem dick und sein Einsatz war fraglich. Auch 2-3 weitere Spieler quälten sich mit unterschiedlichen Blessuren, dazu kam der Einsatz von Lukas in der Ersten (ab jetzt festgespielt) und Levin war mit der A Jugend unterwegs, so dass wir das Spiel eigentlich verlegen wollten. Da jedoch aufgrund des engen Spielplans und auch durchaus nachvollziehbarer Gründe der Cunewalder Jungs kein Nachholtermin gefunden werden konnte, ging es mit aller verbliebenen Kraft in das Spiel. Durch die Unterstützung von Niele und Leppi aus der Dritten, die am Samstag bereits einen Heimsieg feierten, hatten wir eine spielfähige Mannschaft zusammen.
Cunewalde reiste in Bestbesetzung an und mit dem Rückenwind des gewonnenen Ostsachsenderbys gegen Görlitz plus ein Untentschieden in Aue. Sie zeigten auch gleich zu Beginn welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Der Rückraumshooter Brabac und der Spielmacher Custódio trafen je 2 mal zum 1:4. Uns war bewusst, dass wir so in der Konstellation nicht eingespielt waren, gerade im Mittelblock wo mit Kuba und Lukas 2 Spieler fehlten. Wir brauchten also paar Minuten um uns dort zu finden, dann aber gelang es Rico Schneider und Viktor die Abwehr zu ordnen und kompakt zu halten. Die Belohnung war die 6:5 Führung durch Viktor. Bis zum 9:10 blieb die Partie eng, dann hatten wir einen kurzen Durchhänger. Cunewalde nutze das promt aus und legte mit 10:14 (21.Minute) wieder vor. Wir stellten unsere Abwehr um auf eine 5:1 Abwehr und im Tor kam Tyll ins Spiel. Beide Wechsel brachten sofort neue Impulse ins Spiel. Freddy agierte auf der Spitze und Leppi (ja unser langjähriger Keeper) im Abwehrzentrum, beide waren schön aggressiv und schafften es immer wieder das Aufbauspiel der Cunewalder Jungs zu unterbinden. Das zog auch die Nebenleute mit und alle packten hinten eine Schippe drauf. Tyll zeigte dann auch die ersten Paraden und vorn drehten wir die Torlaune hoch. Innerhalb von 7 Minuten war der Ausgleich zum 16:16 hergestellt. Hobi, Timon, Philipp und Viktor waren zu der Zeit sehr treffsicher. Bis zur Halbzeit traf jede Mannschaft noch ein Mal ins Schwarze und so gings mit 17:17 in die Kabinen.
In der 2. Halbzeit legten wir immer einen Treffer vor und die Gäste zogen nach. Allerdings konnten wir immer mal einen Angriff der Gäste abwehren, entweder durch die gute Abwehr oder Tyll entschärfen den Abschluss. So zogen wir langsam aber stetig auf 25:21 davon (41.Minute). Man merkte deutlich die Sicherheit die wir jetzt ausstrahlten. Mühle durfte sich zweite Halbzeit in der Abwehr austoben und gab damit Rico Verschnaufpausen, die er für den Angriff nutzen konnte. Die Angriffe wurden gut ausgespielt und so zogen wir weiter weg, 28:22. Natürlich gaben sich die Gäste nicht auf und waren stets in der Lage zurückzukommen. Sie versuchten es jetzt ihrerseits mit einer offensiven Abwehr. Das konterten wir mit dem 7. Feldspieler. In der Phase als Cunewalde noch einmal heran kamen, behielten gerade unsere Außen Til und Robin die Nerven und versenkten ihre Würfe im gegnerischen Kasten. Durch den 7. Feldspieler musste natürlich auch unser Keeper wieder schnell ins Tor. Tyll zeigte das er auch noch schnell sein kann und zeigte seinen berühmten „Becker-Hecht“, bei der Aktion hatte er sich ausgerechnet damals im Testspiel gegen Cunewalde verletzt. Rico Englert machte mit seinem 5.Treffer beim 35:30 den Deckel endgültig drauf, Philipp war mit insgesamt 9 Treffern bester Torschütze, Viktor kam auf 8 und Hobi als Spielmacher schaffte 6 eigene Treffer. Am Ende stand ein verdienter 35:31 Heimsieg, der vorallem der gesamten Mannschaftsleistung geschuldet war. Toller Kampf in der Abwehr und eine gewisse Abgeklärtheit und Coolness im Angriff waren der Schlüssel zu diesem Erfolg.
Nächste Woche geht’s dann zum Topspiel nach Leipzig, wo wir auf den Zweitplatzierten LVB treffen.
(SF)
Oberlosa siegt vor Rekordkulisse
SV 04 Oberlosa – Stralsunder HV 38:34
In der 3.Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa einen enorm wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor der Saison-Rekordkulisse von 605 Zuschauern bezwangen die 04er den Stralsunder HV nach einer packenden Begegnung mit 38:34.
„Der Sieg für Plauen geht in Ordnung“, analysierte der Stralsunder Coach Norman Flödl nach der Partie. „Dabei kommen wir gut in die Partie, hatten SV-Torjäger Matevz Kunst recht gut im Griff und kommen gut ins Tempospiel. Mit zunehmender Spielzeit hatten wir der Intensität der Plauener jedoch nicht mehr so viel entgegenzusetzen“, erklärte Flödl. In der Tat bestimmten die Norddeutschen die Anfangsphase und führten nach knapp neun Minuten mit 7:4. Grund genug für den Plauener Trainer Ladislav Brykner sein Team zur Auszeit zu bitten. „Wir haben zu Beginn zu viel verworfen. Marius Göbner im Stralsunder Tor hat uns da einige Würfe abgekauft“, erklärte Brykner später. Die Auszeit zeigte zunächst keine Wirkung, die Gäste bauten ihre Führung auf 9:5 aus. Auf Seiten der Plauener fand nun Keeper Henric Ebert immer besser in die Partie und parierte mehrfach stark. Seine Vorderleute bliesen zur Aufholjagd und erzielten durch den überragenden Sebastian Naumann den Anschluss zum 13:14. Auch eine Auszeit der Nordlichter konnte den Lauf der Spitzenstädter nicht stoppen, Eigengewächs Lukas Meckel sorgte mit dem Ausgleichstreffer für ein Anschwellen des Lärmpegels in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle. Die 04er zogen das Momentum immer mehr auf ihre Seite und nahmen durch den Treffer von Teo Jezernik eine hauchdünne 17:16-Führung mit in die Halbzeitpause.
Nach dem Wiederanpfiff sorgten der stark aufspielende Roman Becvar sowie erneut Meckel und Jezernik für den Ausbau der Führung zum 20:17. „Wir haben das in der zweiten Hälfte sehr gut gemacht, haben nie die Ruhe verloren und hatten immer eine Antwort parat“, zeigte sich Brykner mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Beim Stand von 24:22 verhinderte der Plauener Schlussmann Patryk Foluszny mit seinem zweiten parierten Strafwurf den Anschlusstreffer der Gäste. „Wir hatten heute eine sehr gute Torhüterleistung von Henric Ebert. Die beiden parierten Strafwürfe durch Patryk Foluszny in entscheidenden Situationen waren ebenfalls enorm wichtig“, urteilte Brykner. Im Angriff überzeugten die Spitzenstädter auf ganzer Linie und bauten den Abstand auf 30:26 aus. Stralsund versuchte alles um der Partie eine Wende zu geben, doch die Vogtländer erwiesen sich als zu clever und abgezockt, um sich den Vorsprung noch nehmen zu lassen. Tim Stäglich traf zum 33:28 und vier Minuten vor Ultimo machte Sebastian Naumann mit dem 35:29 endgültig den Deckel drauf. Am Ende feierten die Schwarz-Gelben mit den begeisterten Fans einen verdienten 38:34-Erfolg. „Kompliment an meine Mannschaft, die Jungs haben heute wieder alles aus sich herausgeholt und haben sich belohnt. Die Stimmung in der Halle war unglaublich, das hat uns enorm gepusht. Mit Blick auf die Tabelle war das ein ganz wichtiger Erfolg, auch in Anbetracht der kommenden Aufgaben“, erklärte Brykner nach der Partie. Für die 04er stehen nun drei Auswärtsaufgaben in Folge auf dem Programm. Bei der U23 der Füchse Berlin (7.Februar), beim HC Empor Rostock (15.Februar) und beim Oranienburger HC (21.Februar) wollen die Plauener versuchen, das Punktekonto weiter aufzubessern. Das nächste Heimspiel folgt erst am 28.Februar, wenn der Aufstiegsaspirant MTV Braunschweig in der Spitzenstadt gastiert.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich (3 Tore), Kunst (8), Hanisch (3), Jezernik (4), Chobot (2), Schauer (1), Meckel (2), Becvar (3), Olkowski, Malta, Puljic, Naumann (12/ davon 3 Siebenmeter)
Zuschauer: 605
–RM–
