Allgemein

Klassenerhalt trotz Niederlage

SC DHfK Leipzig II – SV 04 Oberlosa 38:33

 

Die wichtigste Botschaft des Wochenendes aus Sicht der 04er: Der Klassenerhalt ist perfekt und die Spitzenstädter spielen auch in der kommenden Saison in der 3.Handball-Bundesliga!

Das stand bereits am Samstagabend fest, als die HSG Ostsee ihr Heimspiel gegen Eintracht Hildesheim deutlich mit 26:39 verloren hatte. Trotz des vorzeitig erreichten Saisonziels hatten sich die Plauener vorgenommen, am Sonntag die Punkte aus Leipzig zu entführen. Dies gelang trotz einer 18:17-Führung zur Halbzeitpause nicht und die Schwarz-Gelben mussten sich am Ende mit 33:38 geschlagen geben. „Die letzte Griffigkeit und der absolute Biss haben heute schon ein bißchen gefehlt. Insbesondere in der Abwehr standen wir da zu häufig Spalier,“ resümierte der Plauener Trainer Ladislav Brykner nach dem Schlusspfiff. „Sicherlich war da auch im Hinterkopf, dass der Klassenerhalt geschafft ist. Man merkt aber auch, dass die Kräfte am Ende der Saison ein bißchen zur Neige gehen. Wir hatten immer wieder viele Verletzte, so dass die Jungs die da waren, wirklich extrem viel gespielt haben“, so der Coach.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. In der ersten Hälfte legten die Plauener immer wieder ein bis zwei Tore vor, die Messestädter zogen ebenso beständig nach. Mit einer hauchdünnen 18:17-Führung für die Vogtländer ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Leipziger bei doppelter Überzahl die Führung und gaben sie bis zum Ende nicht mehr ab. Angeführt von Bundesliga-Profi Tom Koschek (8 Tore) und dem künftigen Plauener Franz Häcker (6) konnte die Mannschaft um Trainer Mathias Albrecht personell aus dem Vollen schöpfen und hatte am Ende mehr Reserven. „Der Sieg für Leipzig geht in Ordnung, auch weil wir in der zweiten Hälfte zu viel verworfen haben“, konstatierte Brykner.

„Am kommenden Samstag wollen wir noch einmal alles reinwerfen und den besten Fans der Liga zum Abschluss noch einen Heimsieg schenken“, blickte Brykner bereits auf das letzte Saisonspiel zu Hause gegen den Tabellenvierten TSV Altenholz voraus.

 

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich (1 Tor), Kunst (10/ davon 3 Siebenmeter), Jezernik (1), Trommer-Ernst (2), Tektel, Chobot, Schauer (7), Meckel (2), Becvar (4), Olkowski (3), Malta, Puljic (2), Naumann (1)

 

Zuschauer: 195

 

–RM–

Oberlosa will Klassenerhalt perfekt machen

Am vorletzten Spieltag der 3.Handball-Bundesliga steht für den SV 04 Oberlosa eine ganz entscheidende Partie auf dem Programm. Die Spitzenstädter gastieren am Sonntag um 15 Uhr bei der U23 des SC DHfK Leipzig und können mit einem vollen Erfolg in der kleinen Arena in der Messestadt den Klassenerhalt perfekt machen.

„Alles ist diesem Ziel untergeordnet“, macht auch SV-Coach Ladislav Brykner die Bedeutung dieser Begegnung klar. Die Messestädter können am Sonntag befreit aufspielen, der Abstieg des Leipziger Bundesliga-Nachwuchses steht bereits fest. „Das macht die Sache nicht unbedingt leichter“, weiß Brykner. „Leipzig hat sich in der Rückrunde enorm gesteigert und zeigt sich deutlich stabiler. Das sind alles sehr gut ausgebildete Jungs, die sich mittlerweile an die 3.Liga gewöhnt haben. Wir sind jedoch gut vorbereitet und wollen dort unbedingt den Deckel draufmachen“, so der Plauener Trainer. Angesprochen auf die Möglichkeit, dass der Klassenerhalt bereits am Samstagabend feststehen könnte, falls die HSG Ostsee ihr Heimspiel gegen Hildesheim verliert, schüttelt Brykner energisch mit dem Kopf. „Für Hildesheim geht es um gar nix mehr. Am Saisonende verlassen dort zehn Spieler den Verein, die lassen die Saison nur noch austrudeln. Da braucht man sich nur die letzten Ergebnisse anschauen. Ich gehe ganz fest davon aus, dass die HSG Ostsee ihr Heimspiel gewinnt. Wir müssen den vollen Fokus auf unser Spiel in Leipzig legen“.

Team und Verantwortliche der 04er können sich am Sonntag auch ganz sicher wieder auf die eigenen Fans verlassen. „Stimmungstechnisch wird das sicher ein Heimspiel, viele Anhänger machen sich durch die kurze Anreise und die Wichtigkeit der Partie auf den Weg in die Messestadt“, weiß der Plauener Mannschaftsverantwortliche Jan Spranger. Gemeinsam mit den Fans den Klassenerhalt in der 3.Bundesliga zu feiern, ist das klare Ziel der Schwarz-Gelben.

 

–RM–

2. Männer holen Sieg in Hoyerswerda

Oberliga Sachsen Männer

LHV Hoyerswerda- SV04 Plauen Oberlosa II 28:29

Sieg in letzter Sekunde

Der letzte Spieltag der Saison stellte für unser Team nochmal ein echtes Highlight dar. Es sollte einen absoluten Kampf um Platz 5 geben gegen den unmittelbaren Tabellennachbar aus Hoyerswerda. Dazu ging es noch ein letztes Mal Richtung Osten in ein ausverkauftes Berufsschulzentrum Konrad Zuse. Schon als wir ankamen tummelten sich viele Fans in und vor der Halle. Die Gastgeber zeigten eindrucksvoll wie ein letztes Heimspiel zelebriert werden kann. Den ganzen Tag waren Sportler von ganz klein bis zu den „Alten Haudegen“ aktiv. Wie bei unserem letzten Heimspiel wurden auch in Hoyerswerda verdienstvolle Spieler der Gastgeber verabschiedet. Diese emotionale Verabschiedung und ein Spiel welches zum absoluten Krimi werden sollte war kaum noch zu toppen. Nach unseren letzten Spielen wussten wir nicht, was wir sportlich noch einmal rausholen können. Aber es schien so, als würde die Kulisse auch unsere Spieler extrem motivieren. So kamen wir super rein und gingen schnell mit 0:2 in Führung. Klar ließen sich die Gastgeber davon nicht beeindrucken und gingen selbst in der 6. Minute mit 3:2 in Führung. Meist legten sie dann 1-2 Treffer vor. Anders als in den Spielen zuvor, konnten wir dran bleiben und nach 23 Minuten sogar 10:11 in Führung gehen. Dies lag auch an unserem Keeper Tyll! Er nahm den Lausitzern einige freie Würfe ab. Bis zur Halbzeit blieb es dann eng und es ging mit einer 14:13 Führung für Hoyerswerda in die Kabinen. Nach der Pause ging der Krimi weiter, diesmal konnten wir vorlegen und die Gastgeber zogen nach. Nach 39 Minuten hatten wir das erste Mal die Chance in Überzahl auf 2 Tore zu erhöhen, aber genau da brachten wir die Lausitzer mit unseren Fehlpässen ins Spiel zurück. Sie drehten das Spiel und hatten dann per 7m die Chance auf plus 3 zu stellen. Doch da spielte Philipp in unserem Tor nicht mit, der den 7m parierte. Diese Aktion verlieh unseren Spielern wieder Kraft weiter zu kämpfen. Nun legten wir wieder 1 Tor vor, mehr kamen wir nicht weg. So ging das immer weiter, bis das Spiel 4 Minuten vor Ende aufgrund der Verabschiedung der Spieler unterbrochen wurde und die 2 Spieler eine Ehrenrunde drehen durften. Auch diese kurze Pause brachte kein Team aus dem Rhythmus. Es ging weiter im Gleichklang auf die Zielgerade. Rico Englert, markierte mit seinem 8. Treffer die Führung. Hoyerswerda glich 80 Sekunden vor Ende aus und wir bekamen eine Zeitstrafe. Es dauerte nicht lange und der Ball war weg. Nun war Hoyerswerda wieder in Ballbesitz und Überzahl. Tyll, der in der 2. Halbzeit über sich hinauswuchs, parierte den Wurf. Die letzten 20 Sekunden liefen, wir waren eigentlich mit dem Punkt zufrieden. Hoyerswerda wollte den Sieg, ging in Manndeckung über. Wir spielten tatsächlich die Zeit gut runter, Viktor konnte sich im 1:1 durchsetzen, ein letzter Wurf -TOOOOOR!!!!! (sein 11. TREFFER) Zeit vorbei! SIEG!!!!

Was für ein Spiel zum Abschluss! Da sieht man, was möglich ist, wenn alle motiviert sind und als Team kämpfen.

Dann ging die Party los und sie geht noch paar Tage auf Malle weiter.

(SF)

Oberlosa holt Youngster

Aufmerksamen Beobachtern des letzten Heimspiels vom SV 04 Oberlosa fiel ein junger Mann auf, der neu im Kader der Schwarz-Gelben ist. Der 18-jährige Daniil Tektel wurde bereits jetzt als Vorgriff auf die neue Saison verpflichtet. Der Rückraumspieler wechselte aus der A-Jugend des TV Großwallstadt in die Spitzenstadt. „Ich sehe in Plauen sehr gute Chancen mich weiter zu entwickeln. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen und mir den Einstieg leicht gemacht“, erklärt der Rechtshänder. Zum Einsatz gekommen ist Tektel am Samstag noch nicht. „Wir stecken im Kampf um den Klassenerhalt. Da ist es schwierig, einen neuen Spieler ins kalte Wasser zu werfen. Daniil ist jetzt seit zwei Wochen dabei und muss zunächst einmal unsere Philosophie verinnerlichen“, verdeutlicht Trainer Ladislav Brykner und ergänzt, „er ist körperlich sehr robust für sein Alter. Ich denke, mit einer kompletten Saisonvorbereitung wird er dem Verein viel Freude machen“.

„Abwehrstärke und ein guter Wurf“, benennt der Youngster seine Vorzüge, betont aber auch, „dass ich noch sehr jung bin und in meinem ersten Jahr bei den Männern noch viel lernen muss“. Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt freut sich über die Zusage des Rückraumspielers. „Er ist enorm ehrgeizig und körperlich schon sehr robust. Im Probetraining hat er angedeutet, dass er die erhoffte Verstärkung sein kann, sobald er voll integriert ist“. Die Personalplanungen der 04er sind laut Petzoldt damit weitgehend abgeschlossen. „Mit den Verpflichtungen von Fabrice Oertel, Mathias Choleva, Franz Schauer und Daniil Tektel haben wir vier vielversprechende Leute geholt und die Verjüngung des Kaders entscheidend vorangetrieben“.

 

–RM–

+++Meisterbienen bis zur letzten Sekunde gefordert+++

Was für ein Spiel! Leidenschaft, Wille, Rückschläge und in der Schlussphase fast der Ausgleich. Spätestens nach dem starken Sieg gegen den Tabellenzweiten war klar: Unterschätzen wird uns keiner mehr. Die bittere Hinspiel-Niederlage (42:26) saß tief – Wiedergutmachung war angesagt. Hinzu kommt: letztes Heimspiel der Saison und der Abschied von Trainer Lucas Dießner. Die Aufgabe war klar.. ..und wir lieferten.

Mit purem Willen gingen wir früh mit 6:4 in Führung (14.Minute). Rödertal glich aus, doch wir hielten dagegen. Der Halbzeitstand war ein vielversprechendes Ergebnis von 11:13.

Nach der Pause dann der Dämpfer: kleine Fehler, gnadenlos bestraft. Der Rückstand wächst bis zur 45. Minute auf 7 Tore. Drei Treffer in Serie, die Halle wurde lauter und wir kämpften uns wieder heran. Die Meisterinnen der Oberliga Sachsen konnten letztmalig in der 52. Minute ein Tor erzielen – 22:26. Wir setzten erneut mit 3 Toren in Folge ein Ausrufezeichen – plötzlich 25:26 (57. Minute)..beide Mannschaften wurden sichtlich nervös. Die letzten Minuten waren nerven pur. Hektik, Spannung, Gänsehaut. Am Ende setzt Rödertal den letzten Treffer zum 25:27. Bitter – aber was für eine Leistung!

Diese Niederlage fühlt sich wie ein Sieg an. Wir haben gekämpft, mitgehalten, alles reingeworfen. Ja, die Chancenverwertung hat uns nicht den erhofften Sieg erbracht – doch dieser Auftritt hat erneut gezeigt, was in uns steckt. Danke an unsere Fans, Sponsoren und Trommler – ihr wart der Wahnsinn!

Hertel – Heinrich, Wierick (3; 2/4), Rieger, Seebauer, Hertel (2; 1/3), Richter (2), Börner (5; 0/1), Hennig (12; 4/6), Mattes (1), Kolomaznikova, Schieke

J.M.

1. Männer | Harte Nuss für Oberlosa

Handball – 3. Bundesliga / Männer

Harte Nuss für Oberlosa

Am 28. Spieltag der 3. Handball-Bundesliga steht für den SV 04 Oberlosa die weiteste Reise der Saison an. Die Spitzenstädter gastieren beim Dansk Handbold Klub (DHK) Flensborg, der Anwurf in der Idraetshallen erfolgt am Samstag um 17 Uhr.

Als Kooperationspartner der SG Flensburg-Handewitt kann der DHK auf einen spielstarken Kader bauen. Im wahrsten Sinne des Wortes herausragend ist dabei der 2,13m große Rückraumspieler Thilo Knutzen, der auch regelmäßig beim Kooperationspartner in der Handball-Bundesliga und der European League auf dem Parkett steht. Doch die Mannschaft um Trainer Magnus Frisk Jensen hat weitere sehr gute Spieler im Kader und gilt als sehr heimstark.

„Uns erwartet dort eine große Herausforderung und wir sind sicherlich Außenseiter. Wir wissen jedoch auch, wenn bei uns alles zusammenpasst, können wir jedem Team gefährlich werden“, schätzt der Plauener Trainer Ladislav Brykner die Situation ein. Um den Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich zu bestehen, benötigen die Schwarz-Gelben noch zwei Punkte. „Dann sollte es reichen“, so Brykner. „Wir wollen diese zwei Punkte so schnell wie möglich holen und eine Zitterpartie bis zum letzten Spieltag vermeiden“, verdeutlicht der Coach.

Auf Grund der 660 km langen Anreise starten die 04er bereits am Freitag gen Norden. Entsprechend vorbereitet wollen die Schwarz-Gelben dann am Samstag alles dafür geben, den entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt zu machen. Alle Fans der Plauener haben natürlich wieder die Möglichkeit die Partie live bei sporteurope.tv zu verfolgen.

–RM–

 

 

2. Männer letztes Auswärtsspiel in Hoyerswerda

Oberliga Sachsen Männer

Auswärtsspiel LHV Hoyerswerda (26.04.2026)

 

Zum Saisonfinale geht es für die II. Mannschaft nochmals auf einen Ganztagesausflug in die Oberlausitz nach Hoyerswerda. Am Sonntag um 16:30 Uhr stehen sich in der Sporthalle des BSZ Konrad Zuse dann die Tabellennachbarn auf Platz 5 und 6 gegenüber. Auch wenn die Plauener mit einem Punkt Vorsprung anreisen, sind die Lausitzer nach den letzten Ergebnissen der beiden Teams sicher in der Favoritenrolle und wollen mit einem Sieg nicht nur Platz 5 der Tabelle klarmachen, sondern auch gute Stimmung zur Saisonabschlussfeier verbreiten. Doch auch die Schwarz-Gelben fahren nicht ohne Motivation durch ganz Sachsen, denn für den Aufsteiger wäre die Verteidigung von Platz 5 ein starkes Zeichen und auch für sie ist eine gute Stimmung sowohl für die lange Heimfahrt als auch für den bei einigen Spielern anstehenden Kurzurlaub sicher sehr willkommen. Dafür wird das weiterhin stark reduzierte Team der Spitzenstädter aber nochmals alle Kräfte mobilisieren müssen und unbedingt versuchen auch im letzten Spiel die Konzentration über die gesamte Spielzeit hoch zu halten. Wenn dies gelingt ist sicher ein spannendes Spiel zu erwarten und damit auch ein gelungener Abschluss der Saison.

FSm

2.Männer verlieren letztes Heimspiel

Oberliga Sachsen Männer

SV04 Plauen Oberlosa II- SV Koweg Görlitz 30:40

2. Männer verlieren letztes Heimspiel

Am gestrigen Sonntag stand das letzte Heimspiel der Aufstiegssaison auf dem Plan. Klares Ziel der Mannschaft war es, sich mit einem Sieg vom treuen Heimpublikum zu verabschieden. Apropos Verabschiedung – vor Beginn des Spiels wurde mit Florian Slopianka ein verdienstvoller Spieler der 2. Mannschaft verabschiedet. Nachdem er 10 Jahre lang das schwarz-gelbe Trikot der Oberlosaer trug (Jugend und Männer), 2 Aufstiege mitfeierte und ein sehr zuverlässiger Teil des Teams war, will er nun etwas kürzer treten, dem Verein aber erhalten bleiben. Zu Beginn des Spiels zeigten sich beide Teams auf Augenhöhe. Bis zum 8:8 noch 11 Minuten lief alles normal. Dann zeigten wir wieder eine Schwächephase, wo vorallem im Angriff nicht mehr viel ging. Diese Fehler zeigten sich in der Folge auch in der Körpersprache und diese wiederum zeigte sich in der Abwehr, wo wir kaum Zugriff auf die Angreifer der Görlitzer bekamen. Beim 14:18 zur Pause hielt sich der Abstand noch in Grenzen. In der 42. Minute war der Rückstand bereits auf 7 Tore angewachsen (20:27). In nur 5 Minuten konnten wir nochmal auf 4 Tore verkürzen. Anstatt den Schwung der Aufholjagd mitzunehmen, wuchs wieder die Anzahl an Fehlern. Die Gäste nahmen die Geschenke an und feierten einen verdienten und, für sie im Abstiegskampf, wichtigen 30:40 Auswärtssieg.

Am nächsten Sonntag geht’s dann zum letzten Saisonspiel nach Hoyerswerda. Da geht’s zwischen beiden Mannschaften noch um den Kampf um Platz 5 in der Oberliga Sachsen. Wenn man bedenkt, wieviele Ausfälle (Max, Kuba, Paul, Louis, Lukas, Philipp) wir kompensieren mussten, stimmt uns die erzielte Leistung im 1. Aufstiegsjahr, trotz der aktuellen Formkurve, sehr positiv. Unserer Aufgabe, ein Unterbau für die 1. Mannschaft zu sein, wurden wir definitiv durch die Einsätze von Lukas und Philipp gerecht. Diesen Weg wollen wir natürlich auch in Zukunft weiter gehen und die Zusammenarbeit mit der Ersten Mannschaft noch enger gestalten. Auch sollen die Leistungsträger der männlichen B Jugend, die am vergangenen Wochenende den ersten Sachsenmeistertitel im Nachwuchs in der Geschichte der beiden Plauner Handballvereine holten, ins Training integriert werden. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM TITELGEWINN an die mB!!!

(SF)

Rückschlag für den SV 04 Oberlosa

Rückschlag für den SV 04 Oberlosa im Drittliga-Abstiegskampf. Die Plauener Handballer unterlagen in eigener Halle gegen die HG Hamburg-Barmbek mit 29:31 (15:17). „Das ist besonders bitter, weil wir heute mit einem Sieg den Klassenerhalt eigentlich in der Tasche gehabt hätten. Jetzt wird alles noch einmal richtig spannend“, ärgerte sich Matevž Kunst (14 Tore). Der Topscorer der Nordoststaffel hat bereits 216 Treffer auf seinem Konto. Doch gegen Hamburg durchbrachen die Oberlosaer die 30-Tore-Schallmauer nicht. Und dann wird es in dieser Tempoliga immer schwer, zu gewinnen.

Mit der Schlusssirene sah man die Fragezeichen in den Plauener Gesichtern. Nach den starken Leistungen in den vorangegangenen Spielen hatte selbst „Handball-Professor“ Jörg Grüner keine schnelle Antwort. „Wir müssen genau analysieren, woran es gelegen hat. Am Kampfgeist oder fehlender Fitness liegt es nicht. Es ist schwierig, bei so einem engen Spiel gleich eine einfache Erklärung zu finden“, stellte der Co-Trainer fest.

In der Tat: Das Spiel auf Augenhöhe bestimmte zunächst Oberlosa. Über die Stationen 6:3, 10:8, 13:10 und 14:13 marschierten die Gastgeber zwar bis zur 24. Minute vorne weg. „Aber das wirkt heute alle so fahrig“, haderte Spielbetriebs-Geschäftsführer Lutz Petzoldt bereits zu diesem Zeitpunkt mit der Gesamtperformance der Oberlosaer. Mal zündeten die Plauener den Turbo. Dann brachte sich der SV 04 durch unpräzise Würfe oder technische Fehler selbst wieder aus der Fassung. Anders dagegen die Gäste.

Die Hamburger waren bereits einen Tag früher angereist. HG-Rückraumschütze Tim Stapenhorst verriet nach Spielschluss: „Wir haben uns akribisch auf Plauen vorbereitet. Wir wussten, dass die Halle bebt, wenn Oberlosa mal zwei, drei Tore in Folge macht. Dann mussten wir den Lauf der Gastgeber mit allen Mitteln unterbinden.“ Bemerkenswert: Obwohl beide Teams verbissen um jeden Millimeter kämpften, ging es bei nur drei Zeitstrafen (Oberlosa 2, Hamburg 1) nicht über die Grenze des Erlaubten. Vor der Pause wendete sich das Blatt. Barmbek ging in Führung und Tim Stapenhorst netzte zum 15:17-Halbzeitstand ein.

Auch in der zweiten Halbzeit fehlte dem SV 04 Oberlosa die Konstanz. Da bejubelten die 616 Zuschauer zum einen die Ausgleichstreffer von Lukas Meckel (17:17/18:18), Patrik Chobot (25:25) und Franz Schauer mit Platzwunde an der Schläfe (26:26). Gleichzeitig gerieten die Plauener aber auch wieder in Rückstand (19:23, 26:28). Und so zuckelte der Plauener Endspurtexpress mit zwei Toren Rückstand über die Ziellinie, weil die Hamburger einfach immer Widerstand leisteten. Hinzu kam, dass die SV-Torhüterleistungen von Patryk Foluszny und Henric Ebert diesmal auch nicht auf dem obersten Level eingestuft werden konnten. Das Plauener Außenspiel brachte ebenfalls wenig Wirkungstreffer ein.

Gästetrainer Mirco Demel war happy: „Die Kulisse in Plauen war schon beeindruckend. Aber wir haben uns die zwei Punkte geholt und liegen nun in der Tabelle einen Zähler vor Oberlosa.“ Die Spitzenstädter rangieren jetzt drei Spieltage vor Schluss drei Punkte über dem Strich. Das Team von Cheftrainer Ladislav Brykner muss nun zweimal auswärts bei der DHK Flensborg und beim SC DHfK Leipzig II ran. In der Auswärtsbilanz bringt es Oberlosa bislang nur auf 4:22 Zähler. Da ist klar wie schwer diese beiden Spiele werden. Viele Fans hatten gehofft, dass nicht bis zur letzten Minute gezittert werden muss. Am 30. Spieltag (9. Mai) empfängt Oberlosa den TSV Altenholz in Plauen.

Statistik
SV 04 Oberlosa: Patryk Foluszny, Henric Ebert – Stäglich (3), Kunst (14/davon 4 Siebenmeter), Jezernik (1), Trommer-Ernst (1), Tektel, Chobot (1), Schauer (1), Meckel (4), Becvar (3), Olkowski (1), Malta, Puljic, Naumann
Schiedsrichter: Rick Ehrenpfordt, Manuel Haas
Zeitstrafen: Oberlosa 2, Hamburg 1
Siebenmeter: Oberlosa 4/davon 4 verwandelt / Hamburg 3/3
Zuschauer: 616 (kare)

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