Allgemein
2. Männer empfangen Tabellenzweiten
Sachsenliga
Heimspiel SG LVB Leipzig (28.09.2025)
Zum dritten Heimspiel der Saison startet die II. Mannschaft wieder zur gewohnten Anwurfzeit am Sonntag um 14:30 Uhr und erwartet die bislang ungeschlagene SG LVB Leipzig in der Kurt-Helbig-Halle. Die Leipziger stehen mit erst drei Spielen auf Platz zwei der Tabelle und haben bisher jede Ihrer Begegnungen deutlich gewonnen. Die Plauener hatten bis zum ersten Training der Woche noch etwas Zeit zu analysieren, ob in der Vorwoche in Bautzen eher ein Punkt gewonnen oder einer verloren wurde. Ab Dienstag stand dann jedoch nur die Vorbereitung auf das kommende Spiel auf dem Plan, denn der vierte der letzten Saison ist in der derzeitigen Form sicher eine echte Herausforderung für den Aufsteiger aus Plauen. Wenn die Schwarz-Gelben es jedoch schaffen noch ein wenig mehr Konstanz und Abgeklärtheit über die ganzen 60 min zu zeigen, dann ist es auch gegen die Leipziger möglich beide Punkte in der Spitzenstadt zu behalten und sich weiter in der ersten Hälfte der Tabelle festzusetzten. Fester Bestandteil dieses Plans ist auch die Unterstützung durch die Fans, die sich auf ein spannendes Spiel und den leidenschaftlichen Einsatz alle Spieler, vom jungen Nachwuchstalent bis zum bekannten „Helden der Helbig-Halle“, verlassen können. Wer also nach der Unterstützung der ersten Mannschaft am Samstagabend noch etwas Stimme hat, bitte pünktlich erscheinen:
Sonntag 14:30 Uhr Kurt-Helbig-Halle !!!
FSm
„3. Plauener Bockbierfasching“
Der Countdown läuft…
Bald ist es wieder soweit und der „3. Plauener Bockbierfasching“ findet statt.
Am 15.11.2025 um 19:30 Uhr in der Biller-Halle eröffnen wir die 5. Jahreszeit.
Seid dabei, wenn Show und Tänze der Faschingsabteilung des SV 04 auf frisch gebrautes Bockbier der Sternquell-Brauerei treffen. Dabei könnt ihr euch nach Lust und Laune kleiden, egal ob im Faschingsoutfit oder mit Dirndl und Lederhose. Bei uns seid ihr immer richtig angezogen. Und bei unserem dauerhaft niedrigen Eintrittspreis von 9,99 Euro sind sogar noch ein oder zwei Bier mehr drin. Ihr könnt natürlich eure Karten wieder direkt online bei uns bestellen.
Also wer sich günstige Karten ohne Aufwand holt, bekommt dafür das volle Programm!
L.H.

+++Solider Anfang, eindeutiges Ende+++
Die Frauen des SV04 Oberlosa haben in Schneeberg viel Kampfgeist in den ersten 30 Minuten bewiesen, mussten sich am Ende aber klar mit 32:25 geschlagen geben. Der Anfang des Spiels zeigte deutlich: die Handballerinnen aus dem Vogtland wollten nun endlich ihr Erlerntes anwenden und den Gegnern keine Chance lassen. Diese Taktik ging auf: bis zur achten Minute konnte sich Oberlosa zum 1:6 absetzen und glänzte mit einem kühlen Kopf im Angriff und einer soliden und dynamischen Abwehr. Nach einer Auszeit der Heimmannschaft wurde das Spiel spannender. Die Schneebergerinnen fanden mehr und mehr in ihr gewohntes Spiel und blieben bis zur 28‘ mit einem 3-Tore-Abstand an den Gästen. Die letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit zeichneten sich durch Hektik und vermehrte Fehler beim SV04 aus, sodass es mit 15:16 in die Halbzeitpause ging.
Nach klaren Worten des Trainers Lucas Dießner hieß es: Vorsprung weiter ausbauen, einen kühlen Kopf bewahren, Fehler minimieren. Bis zur 41‘ war das Spiel ausgeglichen, ein Tor nach dem anderen hielt den Score beim Gleichstand, dann folgte der Umbruch. Oberlosa konnte im Angriff die zu Beginn gezeigte Spielstärke nicht mehr aufrufen, eine höhere Fehlerquote und eine scheinbar immer solider werdende Abwehr der Gegner ließen die Gegner sich bis zur 49‘ konsequent zu einem 2-Tore-Abstand absetzen. Auch eine letzte Auszeit von Oberlosa konnte die Schlussphase nicht mehr drehen: Schneeberg spielte konsequent und mit kühlem Kopf, während Oberlosa genau diese Eigenschaften fehlten. Zum Schluss siegte Schneeberg eindeutig mit 7 Toren. Im Heimspiel kommenden Samstag, den 27.09.25, gegen den HSV Marienberg soll die gute Leistung aus der ersten Halbzeit über die kompletten 60 Minuten durchgehalten werden. Die Oberliga-erfahrene Mannschaft aus Südsachsen steht derzeit auf dem 4. Tabellenplatz und konnte bisher drei von vier Spiele für sich entscheiden.
Martin, Hertel – Wierick (2), Rieger (5), Seebauer (2), Hertel (2; 0/1), Richter, Kalkreuter (5), Kolomaznikova (1), Schulz, Weiß, Hennig (8; 5/6)
E.H.
2. Männer holen Auswärtspunkt
Zweite Männer holen Punkt in Cunewalde
Nach den letzten 2 Siegen sind wir motiviert in die Aufgabe gestartet. Vom Vorbereitungsspiel im Trainingslager wussten wir um die Stärken und Schwächen der Cunewalder Jungs. Die Abwehr stand von Beginn an sehr gut, obwohl Kuba aufgrund einer zeitigen Oberschenkelverletzung kaum noch einsetzbar war. Schnell gingen wir in Führung (4:7, in der 14. Minute). In der Folgezeit waren wir in der Vorwärtsbewegung etwas zu hektisch und verschenken einige Bälle. Dadurch verwalten wir die Führung nur, anstatt sie auszubauen. Mit einer hauchdünnen 10:11 Führung gings in die Kabinen. Mit wesentlich mehr Ruhe und Konzentration gings in die 2. Halbzeit. Die Abwehr stand nun felsenfest und vorn warfen wir uns in Torlaune. So zogen wir Tor um Tor davon. Bis zur 45. Minute war das ein fantastischer Auftritt (16-22). Was dann passierte kann keiner so richtig glauben. 2-3 missglückte Aktionen brachten uns kopfmäßig aus dem Spiel. So ließen wir dann reihenweise beste Chancen aus und bekamen auch in der Abwehr keinen Zugriff mehr. Cunewalde verkürzte Tor um Tor. Die Halle wurde unglaublich laut und trieb die Cunewalder Jungs nach vorn. Max hielt stark und sicherte uns noch immer einen kleinen Vorsprung. Jedoch verpassten wir mehrmals die Chance das Spiel zu entscheiden. So kam es, wie es kommen musste, Cunewalde gelang im letzten Angriff der glückliche Ausgleich per 7m. Wir nehmen trotzdem wieder einen Punkt auswärts mit und stehen mit 5:3 Punkten nach wie vor auf einem guten 4. Platz. An den kleinen Schwachstellen werden wir arbeiten um auch diese Situationen zu lösen.
Nächsten Sonntag, 14.30Uhr kommt mit LVB der aktuelle Zweitplatzierte in die Helbighalle, da brauchen wir unsere Fans um 2 Punkte in Plauen zu behalten.
(SF)
+++ Frauen starten mit neuem Sponsor in die Saison +++
Wir freuen uns sehr, die Logopädie Spitzner aus Plauen als neuen Sponsor an unserer Seite begrüßen zu dürfen! Hinter der Praxis steht die staatlich anerkannte Logopädin Nora Spitzner, die seit Mai 2024 ihre eigene Praxis in Plauen führt. Ihr Schwerpunkt liegt in der Behandlung von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen. Außerdem beschäftigt sie sich intensiv mit Schluck- und Fütterstörungen sowie allem rund um das Thema Zungenband. Besonders wichtig ist ihr eine zuverlässige Unterstützung der Patientinnen und Patienten, regelmäßige Weiterbildung und die Zusammenarbeit mit angrenzenden Berufsgruppen. Auch sportlich bringt sie einiges an Erfahrung mit: 8 Jahre Handball beim SV04 Oberlosa und 3 Jahre Volleyball. Umso schöner, dass sie nun unsere Frauenmannschaft unterstützt! 🤝 Wir sind stolz und dankbar, Logopädie Spitzner als starken Partner an unserer Seite zu haben, und freuen uns auf die neue, herausfordernde Saison in der Oberliga Sachsen!
Logopädie Spitzner
📍Neundorfer Straße 4, 08523 Plauen
📞015168572990
📧info@logopaedie-spitzner.de
🔗www.logopaedie-spitzner.de
J.M.

1. Männer | Niederlage im Spitzenspiel
Es war das Spitzenspiel in der 3. Bundesliga. Die Handballer vom SV 04 Oberlosa haben gegen die Füchse Berlin II mit 28:33 (12:17) verloren. Das Plauener Überraschungsteam war auch diesmal nicht schlecht. Allerdings patzten die kampfstarken Vogtländer immer genau dann, wenn die Berliner in Reichweite waren.
Die Berliner eröffneten mit einem Blitzstart die Begegnung. Oberlosa geriet schnell mit vier Toren in Rückstand (1:5). Und diesen vier Treffern rannten die Plauener dann bis zum Ende ständig hinterher. Gut, Oberlosa kam immerhin viermal in die Nähe eines Remis. Doch bei den Spielständen von 5:7 (17.), 16:18 (37.), 17:19 (40.) und 19:21 (43.) unterliefen den Hausherren immer wieder eigene Fehler. Es war wirklich zum Haareraufen. Cheftrainer Ladislav Brykner trauerte mit seinem Team: „Wir haben sehr gut gekämpft. Aber irgendwie haben wir uns heute selber geschlagen. Mehrfach waren wir dran, haben dann aber den Ball zu oft einfach weggeschmissen.“
Die unnötigen Plauener Ballverluste hatten jedoch ihre Ursache auch in den Abwehraktionen der Jungfüchse. Die Berliner arbeiteten in der Deckung ständig mit Überraschungsmomenten. SV-Spielmacher Roman Becvar resümierte: „Berlin hat immer wieder mal urplötzlich offensiv verteidigt. Da ist es schwer, auf diesem Niveau die Ruhe zu bewahren. Genau deshalb sind uns dann Fehler unterlaufen, die uns immer wieder zurückgeworfen haben.“ Genau wie sein Trainer so war auch Roman Becvar „nicht unzufrieden mit unserer Gesamtleistung. Will man aber gegen Berlin was reißen, genügen 85 oder 90 Prozent nicht.“
Wie unterschiedlich die Ansprüche sind, wurde beim Trainerinterview deutlich. Füchse-Coach Kenji Hövels freute sich „über den Lauf, den wir derzeit haben. Das heute war eine Reifeprüfung. Unter Druck vor diesem Publikum ständig die Angriffswellen des wuchtigen Gegners abzuwehren, das war stark. Aber vollkommen zufrieden bin ich nicht“, überraschte Übungsleiter Kenji Hövels, dessen Team derzeit als als Tabellenzweiter die Nordoststaffel der 3. Bundesliga rockt. Kenji Hövels hat den Anschlusskader des Deutschen Meisters kritisiert: „Wir gehen ein hohes Tempo, laufen dem Gegner davon, lassen uns aber die Sechs-Tore-Führung wieder aus der Hand reißen. Da müssen wir abgezockter werden und das Ding früher für uns entscheiden“, fordert der Chefausbilder der Berliner Talentebrigade.
SV-Kapitän Libor Hanisch stellt mit Blick auf die Rückstände von 12:18 (33.) und 23:29 (55.) fest: „Dass wir uns nie aufgegeben haben, ist natürlich gut. Aber es war in einigen Spielsituationen möglich, die Partie auf Gleichstand zu stellen. Deshalb bin ich enttäuscht. Das haben wir bei unseren Siegen gegen Hildesheim, Rostock und Stralsund besser gemacht.“ TV-Moderator Rico Michel bat in der Pressekonferenz den Gealan-Geschäftsführer Tino Albert, die Ehrung der Spieler des Tages vorzunehmen. Im Mittelpunkt stand ein Ausnahmetalent aus Berlin. „Jan Grüner hat ja bereits 1. Bundesliga gespielt und heute mit 13 erzielten Toren eine überragende Trefferquote“, gratulierte Tino Albert.
Handball-Methusalem Rico Michel füttert die Vogtländer seit 22 Jahren mit vielen solcher Hintergrundinformationen. „Jan Grüner ist mit 19 Jahren ein absolutes Ausnahmetalent. Er hat im Februar bereits drei Tore in der Champions League geworfen. Dass solch ein Klassehandballer einmal in Plauen zum Punktspiel aufläuft und dann so eine sensationelle Leistung abliefert, sollten wir alle voller Respekt in Erinnerung erhalten“, findet Rico Michel. Füchse-Trainer Kenji Hövels lobte die Atmosphäre in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle, wo Oberlosa bereits kommenden Samstag das nächste Heimspiel bestreitet. Das Match gegen Oranienburg ist sehr wichtig. „Wir haben jetzt 6:4 Punkte. Wenn wir gewinnen, halten wir uns den Abstiegskampf vom Hals. Mit dieser Mannschaft geht was. Deshalb ist das Spiel von größter Bedeutung“, hofft SV-Spielmacher Roman Becvar, dass um 19 Uhr wieder eine gelb-schwarze Wand die Plauener antreibt.
Statistik
SV 04 Oberlosa: Foluszny, Ebert – Stäglich (2 Tore, Kunst (4), Hanisch (5), Jezernik (3), Petrovský (2), Koffent, Schauer (58. Minute Rote Karte), Becvar (2), Olkowski (4), Malta, Puljic, Nedoma (5/davon 3 Siebenmeter), Naumann (1).
Schiedsrichter: David Gierke, Korbinian Konwitschny
Rote Karte: Franz Schauer (58. Minute, Foulspiel)
Zeitstrafen: Oberlosa 4 – Füchse Berlin II 2
Siebenmeter: Oberlosa 3/3 – Füchse Berlin II 3/3
Zuschauer: 483 (kare)
2. Männer spielen in Cunewalde
Oberliga Sachsen
HVO Cunewalde – SV04 Plauen Oberlosa II – Anwurf 21.09.25, 16:45 Sporthalle Schützenplatz Bautzen
II. Männer
Auswärtsspiel HVO Cunewalde (21.09.2025)
Nach einem insgesamt recht erfreulichen Start in die Saison geht es für den Aufsteiger in die Oberliga Sachsen am Wochenende nach Bautzen zum HVO Cunewalde. Die „Cunewalder Jungs“ sind mit zwei knappen Niederlagen sicher unter Ihren Erwartungen in die Saison gestartet und wollen nun am Sonntag nach eigener Aussage die Punkte einfahren, damit Ihnen der Saisonstart nicht endgültig misslingt. Für die Plauener wird es drauf ankommen den Schwung und die Einstellung aus den Auftaktbegegnungen mit in die Lausitz zu nehmen, dann ist wie schon in Dresden beim HSV Dresden auch in der Halle am Bautzener Schützenplatz ein Punktgewinn möglich. Für das Trainerteam der Schwarz-Gelben gibt es wohl bis zum Wochenende noch ein bisschen Kopfarbeit, da wohl erst zum Abschlusstraining feststehen wird, wer von den verletzten oder erkrankten Spielern wieder fit sein wird. Für alle Plauener Fans, die das Spiel aus der Ferne verfolgen ist das aber kein Thema, denn wer spielt gibt auf jeden Fall 100%, und somit lohnt es sich auch die Anwurfzeit am Sonntag um 16:45 Uhr zu notieren um mitfiebern zu können.
FSm
2. Männer feiern Heimsieg
Oberliga Sachsen
SV04 Plauen Oberlosa 2 – KJS Dresden 33-26
Die zweiten Männer waren am gestrigen Handballheimspieltag der Abschluss in der Helbighalle. Das Spiel begann mit einer Schweigeminute aufgrund des am Freitag nach langer schwerer Krankheit verstorbenen Schiedsrichters Marcus Helbig.
Aufgrund von Krankheit und Verletzungen standen am Freitagabend nur 8 Feldspieler zum Abschlusstraining bereit. Am Samstag sollte die Lage etwas besser ausschauen, wenn auch nicht alle Spieler zu 100% fit waren.
Die Gäste markierten die ersten 2 Treffer, dann kamen wir besser ins Spiel und konnten durch Louis den Ausgleich markieren (3:3, 6.Minute).
Die erste Führung gelang Rico zum 5:4 in der 9.Minute. in der Folgezeit bekamen wir in der Abwehr nicht immer den gewünschten Zugriff und die Gäste nutzten das und waren immer wieder erfolgreich (8-10, 19. Min). In der Auszeit ordneten wir uns nochmal neu und fanden jetzt im Angriff vermehrt den Weg in die Tiefe. Die Abwehr arbeitete gut auf den Beinen und wurde immer stabiler. Je 2 Treffer von Mühle und Paul brachten uns die 14:13 Führung. Die Dresdner glichen jedoch bis zur Pause noch zum 14:14 aus. Schon in der ersten Halbzeit wurde kräftig durchgewechselt und allen Spielern Pausen eingeräumt. Das machte sich im Laufe der zweiten Halbzeit bemerkbar. Die Abwehr stand sehr stabil und vorn fanden wir immer gute Möglichkeiten zum erfolgreichen Abschluss. Unser Youngster Levin übernahm ab der 40. Minute das Zepter und fand auch selbst immer wieder den Weg zum Tor. So konnte er in seinem 2. Spiel bei den Männern die ersten 4 Tore beisteuern. Bis zur 50. Minute zogen wir Tor um Tor davon und hatten uns so eine 6 Tore Führung herausgespielt. Bis zum Spielende ließen wir dann aber die ein oder andere Chance liegen, somit blieb der Abstand konstant. Am Ende feierten wir mit ca. 200 Fans einen souveränen 33:26 Heimsieg.
Jetzt freuen wir uns auf die Aufgabe nächste Woche in Cunewalde und hoffen, dass bis dahin alle Spieler wieder 100% fit und einsatzbereit sind.
Oberlosa kann es auch auswärts
Stralsunder HV – SV 04 Oberlosa 27:31
Müde, aber glücklich kletterten die Plauener Drittliga-Handballer am frühen Sonntag Morgen aus dem Mannschaftsbus. Der 22-Stunden Trip an die Ostseeküste hatte sich gelohnt, die Plauener gewannen beim Stralsunder HV mit 31:27 und feierten den dritten Sieg im vierten Spiel.
Die Spitzenstädter kamen gut in die Partie, Roman Becvar und Tim Stäglich waren die Torschützen zum 2:2 nach etwa sechs Minuten. „Dann hatten wir unsere einzige schwächere Phase im Spiel“, ging SV-Trainer Ladislav Brykner später in die Analyse. Angetrieben von 873 Zuschauern übernahmen die Nordlichter das Kommando und zogen mit 8:4 in Front. Eine frühe Auszeit brachte die Vogtländer jedoch schnell wieder in die Spur. „Wir haben eine sehr gute Abwehr hingestellt, zudem hat Patryk Foluszny erneut eine überzeugende Leistung gezeigt. Stralsund hatte bislang 33 Tore im Schnitt geworfen, wir haben heute nur 27 kassiert, das war ein Schlüssel zum Erfolg“, zeigte sich Co-Trainer Jörg Grüner sehr zufrieden. Im Angriff hatte SV-Torjäger Matevz Kunst das Visier wieder vorzüglich eingestellt. Zwei Treffer des Slowenen sowie je ein Tor von Tim Stäglich und Miroslav Nedoma ließen ein 8:8 an der Anzeigetafel aufleuchten. Wiederum Matevz Kunst brachte die Schwarz-Gelben beim 11:10 in Führung und baute mit einem weiteren Treffer den Abstand auf 14:12 aus. Die Hausherren konnten noch einmal verkürzen und so nahmen die Spitzenstädter eine hauchdünne 14:13-Führung mit in die Halbzeitpause.
Nach dem Wiederanpfiff mussten die 04er, auch bedingt durch eine frühe Zeitstrafe gegen Franz Schauer, schnell den 17:17-Ausgleich hinnehmen. „Da waren wir zunächst nicht zielstrebig genug, konnten das aber schnell korrigieren“, erklärte Brykner. Kapitän Libor Hanisch, Sebastian Naumann per Strafwurf und Miroslav Nedoma (2) brachten mit ihren Treffern die Vogtländer mit 21:18 in Führung. Die bislang ungeschlagenen Männer vom Strelasund warfen nun alles in die Waagschale um die Partie noch zu drehen. Nach dem Anschlusstreffer zum 22:23 wurde die Stralsunder Vogelsanghalle endgültig zum Tollhaus und SV-Coach Brykner nahm mit einer Auszeit etwas die Thermik aus dem Geschehen. Die Norddeutschen agierten nun fast etwas übermotiviert und kassierten binnen kürzester Zeit zwei Zeitstrafen. Clever und abgezockt baute Oberlosa den Abstand wieder auf 25:22 aus und setzte nach einer weiteren Parade von Patryk Foluszny noch das 26:22 obendrauf. In der Schlussphase probierten die Stralsunder mit einem zusätzlichen Feldspieler der Partie noch eine Wende zu geben. „Wie wir dann vor dieser Kulisse die Ruhe behalten und den Sieg souverän nach Hause bringen, das macht mich stolz“, jubelte Kapitän Libor Hanisch nach dem Abpfiff. In der Tat gerieten die Spitzenstädter in der Schlussphase nicht mehr unter Druck und feierten einen verdienten 31:27-Auswärtssieg.
„Unsere Marschroute ist aufgegangen“, ballte Brykner nach dem Abpfiff die Fäuste. „Wir wollten im Angriff mit viel Geduld spielen, die Stralsunder zu Fehlern verleiten. Gerade in der zweiten Hälfte konnten wir häufig über die Außen abschließen. Unser wahnsinniger Teamspirit hat uns auch heute wieder getragen“, zeigte sich Brykner nach der Partie sehr zufrieden. „Dass wir nach diesem hammerharten Auftaktprogramm mit 6:2 Punkten dastehen, hätte sicher kaum jemand geglaubt. Das ist eine tolle Momentaufnahme, mehr aber eben auch nicht“, odnete Jörg Grüner die aktuelle Situation ein. „Nächste Woche muss die Helbig-Halle beben“, rief Kapitän Hanisch noch mit Blick auf das kommende Heimspiel gegen die U23 der Füchse Berlin, bevor sich die Plauener auf die lange Heimfahrt machten.
Oberlosa: Foluszny (1 Tor), Ebert; Stäglich (5), Kunst (10), Hanisch (2), Jezernik, Petrovsky, Chobot (1), Schauer (2), Becvar (3), Olkowski, Malta, Puljic, Nedoma (5), Naumann (2/ davon 2 Siebenmeter)
Stralsund: Göbner, Ohm; Szep-Kis, Graczyk (1), Schröter (5), Sagij (2), Pachmann (2), Skroblien (7), von Troil, Troschke, Wark (4), Berger (3), Feder (1), Schmischow (2/1), Shcherban
Zuschauer: 873
–RM–





