Allgemein

Oberlosa stellt personelle Weichen

Beim SV 04 Oberlosa schreiten die Personalplanungen weiter voran. Die Schwarz-Gelben vermelden die Vertragsverlängerungen von Rückraumspieler Nico Schneider und von Rechtsaußen Miroslav Nedoma ligaunabhängig jeweils bis 2027.

Der gebürtige Plauener Nico Schneider wechselte 2023 vom EHV Aue zu den 04ern. Mit seiner Torgefährlichkeit wurde der 25-jährige schnell zu einer Stütze des Teams. Dass Schneider seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert hat, freut auch den Plauener Coach Ladislav Brykner. „Nico bringt ganz viel mit und ist immer für überraschende Dinge gut. Er verliert auch in kritischen Situationen nur selten den Kopf, zudem ist er noch jung und kann sich weiter verbessern. Ich bin sehr zufrieden, dass wir die nächsten beiden Jahre mit ihm planen können“, erklärt Brykner.

Mit dem 31-jährigen Miroslav Nedoma setzen die Plauener auch auf dem rechten Flügel auf Kontinuität. Auch der Tscheche kam 2023 in die Spitzenstadt, zuvor war er in der 3.Liga in der Nordost-Staffel in Schwerin am Ball. Mit Sebastian Naumann wird Nedoma auch künftig ein Gespann auf Rechtsaußen bilden. „Miro ist ein ganz erfahrener Spieler, der nur äußerst selten mal einen Ausreißer nach unten hat. Zudem behält er immer die Ruhe und wird nicht nervös. Mit ihm und Basti Naumann können wir weiterhin auf ein starkes Duo auf dieser Position bauen“, ist Brykner überzeugt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie die Plauener weiterhin mitteilen, werden neben Kapitän Kevin Roch auch Torhüter Philipp Seidemann und Kreisläufer Florian Wokan den Verein verlassen. Beide erhoffen sich bei ihren künftigen Vereinen mehr Spielanteile, als es in der zu Ende gehenden Saison bei den 04ern der Fall war. „Beide haben sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und sich nie hängen lassen. Ich bin davon überzeugt, dass sie bis zum Schluss alles geben werden um unser Ziel zu erreichen. Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute“, erklärt der Plauener Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt.

 

 

 

 

 

 

 

 

–RM–

II. Männer beenden Meisterschaft mit einem Sieg

Verbandsliga Männer Staffel West

HSV Mölkau -Die Haie : SV04 Plauen Oberlosa II 30:31

Sieg im letzten Auswärtsspiel beschert uns Platz 3

Unser Ziel war es, sich mit einem Sieg bei den schon abgestiegenen Haien zu verabschieden. Daher gingen wir das ganze auch konzentriert an. Beide Angriffsreihen waren in guter Torlaune, beide Abwehrreihen waren dagegen eher im „Modus Freundschaftsspiel“. Die Gastgeber legten stets vor, wir glichen aus. Eine Schwächephase Mitte der ersten Halbzeit, in der wir sogar 6 Minuten in Überzahl spielten, ließ die Haie erstmalig auf 13:10 wegziehen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt merkten wir, dass dieses letzte Spiel kein Selbstläufer wird. Bis zur Halbzeit schafften wir es, uns zu ordnen und den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen. 2 Tore Rückstand, 16:14 für die Haie stand es beim Gang in die Kabinen. In Ruhe versuchten wir bestimmte Dinge zu analysieren und man sah allen Spielern an, dass sie heiß waren, die drohende Niederlage zu vermeiden. Schnell war der Anschluss geschafft und in der 38. Minute gingen wir tasächlich das erste Mal in diesem Spiel in Führung. Bis zur 47. Minute ging es weiter Kopf an Kopf. Lukas machte wieder ein ganz starkes Spiel, neben seinen 8 Toren versuchte er vorallem in der Abwehr seine Nebenleute anzutreiben. Die Abwehr schien das auch umzusetzen und wir schafften 3 Tore in Folge und zogen auf 23:26 davon. Aber das war noch keine Vorentscheidung, die Haie kämpften im letzten Heimspiel in der Verbandsliga verbissen um die letzten Punkte. Beim Stand von 26:28 vergaben die Mölkauer die Chance per 7m zu verkürzen. Im Gegenzug erhöhte Philipp mit seinem 6. Treffer auf 26:29. Aber auch das war noch nicht die Entscheidung. Erst als Viktor in der letzten Minute den Treffer zum 29:31 markierte (sein 9. Treffer in dieser Partie), war der letzte Sieg in dieser Verbandsligasaison eingefahren. Die Gastgeber konnten mit ihrem letzten Treffer nur das Ergebnis verschönern. Durch den 30:31 Auswärtssieg trennt uns nur 1 winziger Punkt zum zweiten Platz. Auf die Chemnitzer, die Platz 4 erreicht haben, haben wir am Ende 2 Punkte Vorsprung. Der Staffelsieg geht ganz klar an die Mannschaft von Concordia Delitzsch II. Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg an dieser Stelle nochmal an die Delitzscher Mannschaft.

Für uns heißt es jetzt kurz regenerieren und dann nach Ostern volle Konzentration auf unser Pokalfinale in Dresden.

(SF)

Torhüter-Duo bleibt bei Oberlosa

Der Handball-Drittligist SV 04 Oberlosa vermeldet Fortschritte bei der Kaderplanung.

Die Schwarz-Gelben können auch in den kommenden zwei Jahren auf die beiden Torhüter Patryk Foluszny und Henric Ebert setzen, die ihre Verträge ligaunabhängig bis 2027 verlängert haben.

Foluszny wechselte 2023 zu den 04ern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigte der Pole zuletzt starke Leistungen und entwickelte sich zum Rückhalt seiner Mannschaft. „Patryk hatte einen schweren Start bei uns. Er hat jedoch hart an sich gearbeitet und gezeigt was in ihm steckt. Mit 28 Jahren kommt er erst noch ins beste Torwartalter, von daher bin ich sehr zufrieden, dass wir weiter mit ihm planen können“, erklärt der Plauener Trainer Ladislav Brykner.

Mit Henric Ebert bleibt auch ein waschechtes Eigengewächs dem Team erhalten. Das 20-jährige Torhüter-Talent bewies unter anderem mit einer sensationellen Leistung beim Auswärtssieg in Aue sein Können. „Henric hat großes Potenzial und arbeitet hart um immer besser zu werden. Dass so jungen Spielern noch die absolute Konstanz fehlt, ist völlig normal. Er ist aber schon sehr weit für sein Alter und wird uns in Zukunft noch viel Freude bereiten. Ich freue mich, dass er den Weg weiter mit uns geht“, zeigt sich Brykner zufrieden.

 

–RM–

Spannender Sieg im letzten Heimspiel der Saison

Am vorletzten Spieltag der Verbandsligasaison 2024/2025 empfingen die Damen des SV 04 Oberlosa die 2. Mannschaft des HV Chemnitz zum Heimfinale in der Kurt-Helbig SH.

Die Meisterschaft und der Aufstieg in die Oberliga Sachsen wurden bereits in der Vorwoche gesichert. Im letzten Heimspiel galt es nun sich „meisterlich“ von den eigenen Fans zu verabschieden. In der gut gefüllten Halle war die Stimmung prächtig. Ein großer Dank gilt dem Hallensprecher und natürlich den Trommlern des SV04 Oberlosa für die fantastische Stimmung. In der 1. Halbzeit spielte die Mannschaft souverän. Die Angriffe wurden gut ausgespielt. Die Abwehr stand solide und den Rest entschärfte das Torhüter-Gespann. Mit 17:11 ging es in die Kabine und alles sah nach einem entspannten Heimspielsamstag aus.

Ein ganz anderes Bild zeigte sich den ca. 150 Zuschauern in der 2. Halbzeit. Die Gastmannschaft aus Chemnitz spielte nun entschlossener und spielfreudiger. Sie minimierten ihre technischen Fehler und zogen das Tempo an. Die SV 04 Damen konnten dagegenhalten, mussten aber auch zahlreiche 2 Minuten Strafen akzeptieren. Der Vorsprung schmolz dahin und nach 42 Minuten gingen die Gäste erstmalig mit 19:20 in Führung. Im Gleichschritt ging es Richtung Crunchtime. Chemnitz legte vor, Oberlosa glich aus. Die Stimmung in der Halle steigerte sich zunehmend. In der 58. Minute stand ein 28:28 auf der Anzeigentafel und es wurde spannend. Trommler und Heimfans „puschten“ nun die Mannschaft nach vorn. Die letzten Auszeiten auf beiden Seiten konnten nur bedingt die Gemüter auf und neben der Platte beruhigen. Durch 2 Treffer in der Schlussminute konnten die Damen ein spannendes Heimfinale vor meisterlicher Kulisse mit 30:29 für sich entscheiden.

Am letzten Spieltag der Saison muss die Mannschaft nochmal auswärts antreten.

Am Sonntag, den 13.04.2025 um 14:00 Uhr erwartet die Mannschaft des HSV Mölkau die 1. Damenmannschaft des SV04 Oberlosa zum Saisonfinale.
Also alle in die Halle, mit oder ohne „Krone“;-).

Martin, Hertel – Rieger (7), Heinrich, Seebauer (1), Hertel (4), Kalkreuter (1), Höfer (2), Richter, Wierick, Weiß (3), Hennig (6), Wittig (3), Brückner (3)

T.H.

II. Männer gewinnen letztes Heimspiel und klettern auf Platz 3

Verbandsliga Männer Staffel West

SV04 Plauen Oberlosa II – HSG Freiberg II 38:27

II. Männer gewinnen letztes Heimspiel und klettern auf Platz 3

Mit einem ungefährdeten Heimsieg gegen die 2. Vertretung der HSG Freiberg verabschieden sich die 2. Männer von ihrem Heimpublikum. Einen Spieler werden die Fans ab nächster Saison leider nicht mehr auf dem Spielfeld bewundern können. Lusian Thiele hört aus privaten Gründen auf mit dem Handballspielen. Er möchte sich in naher Zukunft anderen Projekten widmen. Für viele junge Spieler war Lu immer ein Spieler, zu dem sie aufsehen konnten, nicht nur aufgrund seiner körperlichen Präsenz. Wir wünschen ihm hiermit nochmal Alles Gute für die Zukunft.

Nach diesem emotionalen Höhepunkt war es nicht ganz leicht auf das Spiel umzuschwenken. Wir hatten fast die ganze erste Halbzeit Probleme ins Spiel zu kommen. Ein gut aufgelegter Max im Tor hielt uns da mehrfach im Rennen. Mitte der ersten Halbzeit war es vorallem Damian, der mit 4 Treffern in Folge die Mannschaft mitzog. Eine Auszeit der Gäste in der 25. Minute nutzten wir, um uns bis zur Pause ein kleines Polster zu erspielen (15:12). Nach der Pause legten wir dann auch gleich nach und erhöhten bis zur 40. Minute zum 23:15. Tommy machte im Tor dort weiter wo Max in der ersten Halbzeit aufhörte und zeigte nach seiner Fußverletzung eine sehr gute Vorstellung. Die Gäste aus Freiberg waren ohnehin schon mit wenig Spielern angereist und verloren im Laufe der 2. Halbzeit noch 2 Spieler aufgrund von Verletzungen. Damit musste der Rest durchspielen, was man aber durchaus am Kräfteverschleiß merkte. Wir konnten hingegen weiter munter durchwechseln und sogar den erkrankten Viktor schonen. Die auffälligsten Spieler waren diesmal Damian mit 9 Treffern und Lukas mit 6 Treffern. Lusian konnte in seinem letzten Heimspiel noch einmal 4 Treffer zum Sieg beisteuern.

Da die Chemnitzer bei der DHfK III verloren (wie wir auch) sind wir wieder auf den angestrebten Platz 3 geklettert. Diesen Platz gilt es nächste Woche Sonntag um 16.30 in Mölkau zu verteidigen.

(SF)

 

Top-Torjäger entscheidet Krimi

TSB Heilbronn-Horkheim – SV 04 Oberlosa 34:32

Der SV 04 Oberlosa hat sein Auswärtsspiel in Heilbronn trotz einer guten Vorstellung unglücklich mit 32:34 verloren. Für die Plauener ist der direkte Klassenerhalt rechnerisch nicht mehr möglich, alle Hoffnungen der 04er ruhen nun auf einer möglichen Relegation.

In der Heilbronner Stauwehr-Halle sahen die 350 Zuschauer eine extrem spannende Begegnung. Ohne den erkrankten Nico Schneider angereist, boten die 04er dem heimstarken Favoriten Paroli. Die Männer vom Neckar legten zwar zunächst zum 3:1 vor, doch die Plauener kamen schnell auf Betriebstemperatur und glichen zum 3:3 aus. In der Folgezeit legten die Schwarz-Gelben immer wieder einen Treffer vor, die Hausherren zogen ebenso beständig nach. Dieses Wechselspiel setzte sich bis zum 7:7 fort, dann besorgten Sebastian Naumann und Kevin Roch beim 9:7 die erste zwei Tore Führung für die Vogtländer. TSB-Coach Oliver Heß bat sein Team daraufhin zur Auszeit und versuchte seine Mannschaft neu zu justieren. Die 04er blieben jedoch spielbestimmend und trafen in Person von Franz Schauer zum 11:8. Nun folgte eine starke Phase der Schwaben, die wieder zum 11:11 ausgleichen konnten. Zwei Tore von Libor Hanisch und ein Treffer von Matevz Kunst ließen die Spitzenstädter erneut mit 14:13 in Führung gehen. Eine unglückliche Zeitstrafe gegen Miroslav Nedoma nutzten die Hausherren um bis zum Pausenpfiff den 16:16-Ausgleich zu schaffen. „Wir haben insbesondere in der Defensive eine starke erste Halbzeit gespielt und TSB-Torjäger Louis Mönch gut im Griff gehabt. Vorne hatten wir den ein oder anderen Fehler drin, das hat Heilbronn im Konterspiel gnadenlos genutzt“, schätzte der Plauener Coach Ladislav Brykner später die erste Halbzeit ein.

Nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich weiterhin eine spannende Begegnung. Der zur Pause eingewechselte Keeper Henric Ebert stand seinem Vorgänger Patryk Foluszny im Plauener Gehäuse in nichts nach und seine Vorderleute besorgten wieder die Führung zum 19:17. Der in der ersten Hälfte nur einmal per Strafwurf erfolgreiche Heilbronner Top-Torschütze Louis Mönch traf wenig später zum 20:20-Ausgleich und war fortan omnipräsent. Immer wieder legten die Plauener vor, doch Mönch, der zur kommenden Saison in die 1.Schweizer Liga wechselt, hatte nun immer wieder Antworten parat. Am Ende hatte der Torjäger 11 Treffer auf dem Konto und schraubte seine Saisonbilanz auf unglaubliche 220 Tore. Unterdessen hechelten beide Teams in einem offenen Schlagabtausch bis zum 25:25 nebeneinander her. Dann war es Aleksander Olkowski, der die Plauener mit einem Doppelschlag wieder mit 27:25 in die Vorhand brachte. Angetrieben von den eigenen Fans glich Heilbronn wieder zum 29:29 aus und beim 30:30 ging es mit den letzten fünf Minuten in die Crunch-Time. „Dort läuft dann so ziemlich alles gegen uns. Erst produzieren wir einen technischen Fehler, dann handeln wir uns eine absolut unnötige Zeitstrafe ein. Trotz Unterzahl gleichen wir wieder zum 31:31 aus. Vorne bekommen wir einen Pfiff nicht und dann ist Aleks Olkowski hinten einen Bruchteil zu spät und trifft den Gegenspieler im Gesicht. Somit kassieren wir die Rote Karte und verlieren am Ende extrem unglücklich“, fasste Brykner das Geschehen in den letzten Minuten nach dem Schlusspfiff zusammen. „Trotz der Niederlage bin ich stolz auf meine Mannschaft, wie sie heute hier aufgetreten ist. Wir brauchen noch zwei Punkte um den 14.Platz sicher zu haben, die wollen wir am Samstag zu Hause gegen die U23 der Rhein-Neckar Löwen holen. Dann werden wir schauen, ob es die Relegation gibt. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen ist mir davor nicht bange“, blickte der Plauener Coach zum Abschluss schon wieder optimistisch voraus.

Oberlosa: Foluszny, Ebert, Seidemann; Stäglich, Kunst (7 Tore), Roch (7), Hanisch (4), Wokan, Schauer (4), Kolomaznik (1), Olkowski (4), Puljic, Nedoma, Naumann (5/ davon 2 Sibenmeter)

Zuschauer: 350

 

–RM–

Treffen der Marketing AG

am 10.04.2025 trifft sich die Marketing AG des SV 04 Plauen-Oberlosa.
Wenn Ihr mitarbeiten möchtet und eure Ideen einbringen wollt könnt Ihr gerne 18 Uhr im Bistro der Helbig-Halle sind.

Christian Huster wird da sein und eure Vorschläge, Änderungen und Ideen mit euch zusammen in der Marketing AG besprechen.
Natürlich dürft Ihr auch Fragen stellen, nur keine scheu und kommt vorbei.

Wir sind alle ein Verein und möchten das Ihr mit uns den weitern Weg gestalten könnt.

Euer SV 04 Plauen-Oberlosa e.V.

Sieg über den ZHC bringt II. Männer ins Pokalfinale

Verbandsliga Männer Staffel West + Landskronpokal Halbfinale

SV04 Plauen Oberlosa II – HSG Rückmarsdorf 42:21

SV04 Plauen Oberlosa II – ZHC Grubenlampe 28:27

II. Männer – 2 Spiele – 2 Siege + Einzug ins Landskron-Pokalfinale!!!

Was für ein Wochenende, die Männer der zweiten Mannschaft melden sich mit 2 Siegen eindrucksvoll zurück in der Erfolgsspur. Das war ein ganz schön straffes Programm, was die Männer an diesem Wochenende zu bewältigen hatten. Am Samstag stand das Nachholspiel gegen Rückmarsdorf an und am Sonntag folgte das Pokalhighlight gegen den ZHC. Wir versuchten die Last auf so viele Schultern wie möglich zu verteilen, so rückten am Samstag Freddy und Robin zurück in den Kader. Auch auf der Bank wurden die Kräfte gut verteilt. So übernahm Carsten am Samstag die Verantwortung über die Mannschaft und Fuchser am Sonntag. Der Matchplan wurde an die Jungs weitergegeben und es wurde ganz viel umgesetzt. Schnell übernahmen wir die Führung gegen die Rückmarsdorfer, die wieder mal mit minimalem Kader angereist waren. Bis zur 20. Minute zogen wir auf 14:9 davon. Der Angriffsmotor lief also schon richtig rund. Als wir dann in der Chancenverwertung etwas nachlässig wurden und auch in der Abwehr uns ne kleine Auszeit gönnten, sahen die Gäste die Chance zu verkürzen und nutzten diese auch konsequent. Mit nur einem Tor Vorsprung (18:17) ging es in die Kabinen. Carsten justierte noch ein wenig nach und die Jungs kamen wie ausgewechselt aus der Halbzeit. Mit einem 8:2 Lauf stellten wir die Weichen schnell auf Sieg, Die Gäste versuchten das durch ihre Auszeit in der 42. Minute beim Stand von 26:19 nochmal zu unterbrechen. Dies gelang nicht, wir zogen weiter davon. Wie im Rausch trafen wir jetzt das Tor im Minutentakt, während die Rückmarsdorfer bis zur Schlusssirene nur noch 2 Mal den Ball an unserer Abwehr und am Torwart vorbei im Tor unterbrachten (Endstand 42:21). Max, der in Halbzeit 1 oft mit sich haderte, zeigte in der 2. Halbzeit oft seine Klasse und ließ nur 4 Tore zu. Die Einsatzzeiten der Spieler konnten aufgrund des Spielverlaufs sehr gut verteilt werden, so dass alle am Sonntag wieder voll einsatzfähig waren. Die starke 2. Halbzeit sollte noch zusätzlich das  Selbstvertrauen für den Pokalfight stärken.

Nur einmal war es unserer 1. Männermannschaft in der Vereinsgeschichte gelungen in ein Sachsenpokalfinale einzuziehen, welches dann auch in Döbeln gewonnen wurde und Oberlosa wurde damals das erste Mal Sachsenpokalsieger (nach dem Aufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga wurde dann nicht mehr teilgenommen). Die Chance jetzt für die Zweite ebenfalls in das Pokalfinale einzuziehen, war Motivation pur. Und dann wurde mit dem ZHC auch ein attraktiver Gegner gezogen. Zum einen stand der langjährige Oberlosaer Torhüter Alexander Raupach zwischen den Pfosten der Zwickauer, zum anderen war es ein Duell der Brüder Thiele. Lusian spielt bei uns seine vorerst letzte Saison und Maurice gehört seit letzter Saison zum Sachsenligisten ZHC. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit war es dann ein ganz enges Spiel (8:8 nach 15 Minuten). Ein paar Fehler von uns und Zwickau setzte sich schnell auf 8:11 ab. Aber so schnell ließen wir uns nicht abschütteln und drehten das Spiel in 5 Minuten zum 13:12. Die letzten 2 Minuten vor der Halbzeit waren dann wieder bisl hektisch und Raupe traf mit der Schlusssirene übers ganze Feld ins leere Tor zum 14:17. Nach der Pause erhöhten die Gäste kurzzeitig auf 14:18, dann legten wir den Schalter um und starteten vor unseren zahlreichen Fans eine furiose Aufholjagd. Nach 8 Minuten schafften wir den Ausgleich, aber das reichte uns jetzt nicht. Wir gaben weiter Gas und weitere 5 Minuten später führten wir 25:21. Die routinierten Spieler der Zwickauer blieben jedoch relativ cool und vor allem Maurice brachte unsere Abwehr immer wieder in Bredouille. Tor um Tor kamen sie nun wieder heran. In der Chrunchtime war das Spiel wieder eng und völlig offen. Leider verpassten wir es in der Phase, einige gute Chancen in Tore umzuwandeln. Ganze 7 Minuten blieben wir ohne eigenen Treffer, zum Glück war es beim Gegner nicht anders. Nach einem Foul musste Pascal mit einer roten Karte das Spiel verlassen und Zwickau glich per 7m aus. Mit einem 27:27 und Unterzahl ging es für uns in der letzten Minute in den letzten Angriff der regulären Spielzeit. Viktor erlöste uns 20 Sekunden vor Schluss mit seinem 7. Treffer zum 28:27. Der letzte Angriff der Gäste lief in Überzahl und schnell wurde eine Wurfgelegenheit frei am Kreis herausgespielt, jedoch krönte Henne mit seiner letzten Parade seine starke Vorstellung in diesem Pokalfight. FINALE!!!!!!

Am Ende war es eine tolle kämpferische Leistung aller Spieler, die diesen Sieg möglich machten. Ob es die 3 Abpraller waren, die sich Rico erhechtete oder der Kampf von Lukas im Zentrum der Abwehr und am Kreis oder der Spielaufbau von Tim, der viel Spielfreude mit einbrachte. Es waren Kleinigkeiten, die diesmal das Spiel für uns entschieden. Jetzt freuen wir uns schon auf das Finale gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der Sachsenliga aus Freiberg.

Gespielt wird am 11.05.25 in der Ballsportarena in Dresden.

Für den Einzug ins Finale sorgten: Max, Henne, Rico (1), Lusian (2), Damian, Til, Viktor (7), Pascal (5), Philip (4), Hobi (1), Tim (3), Lukas (4), Mühle (1)

 

 

Oberlosaer Meisterleistung gegen den besten Sturm der Liga

Plauen. Über 100 Tore sind die Gäste aus Oberbayern in der Statistik eigentlich besser. Doch der SV 04 Oberlosa hat dem bestem Sturm der Liga den Zahn gezogen. Gegen den TuS Fürstenfeldbruck holten sich die Plauener Handballer einen überschwänglich gefeierten 34:29-Sieg. Mehrfach bejubelten die 614 Zuschauer die taktisch, kämpferisch und spielerische Meisterleistung. „Diese Halle, unsere tollen Fans, sie haben uns noch den letzten Schub gegeben. Wir haben heute eine richtige Bombe rausgehauen“, freute sich SV-Cheftrainer Ladislav Brykner.

Mit der Pausensirene hämmerte SV-Kapitän Kevin Roch die Murmel zum 17:13 in die Maschen. Gästetrainer Martin Wild sitzt seit 15 Jahren auf der FFB-Bank: „Unsere Formkurve hat eigentlich nach oben gezeigt. Zuletzt holten wir 7:3 Punkte und sind in der Tabelle bis auf Platz neun vorgestoßen. In Plauen haben wir gut begonnen. Doch dann haben wir auf einmal den Faden verloren“, stand der verantwortliche Gästecoach nach Spielschluss sichtlich enttäuscht vor seiner Mannschaft. Sein TuS war eingeknickt, weil die Oberlosaer wie selbstverständlich nach dem zwischenzeitlichen 7:10-Rückstand (16.) binnen sieben Minuten auf 13:10 stellten. „Plauen war uns emotional hoch überlegen“, räumte Martin Wild ein und gratulierte seinen beiden Trainerkollegen „zum klar verdienten Erfolg.“

Mit verschränkten Armen genoss Jörg Grüner den Freudentaumel in der „Kurt-Helbig-Hölle“. Der Assistenztrainer hatte sich mit Ladislav Brykner „eine Matchplanüberlegung ausgedacht, die schon Ende der ersten Halbzeit, dann aber im zweiten Durchgang richtig aufgegangen ist“, stellte der Plauener „Handballprofessor“ fest. Die Plauener Abwehr mit Matevž Kunst (8 Tore), Jakub Kolomaznik (1), Libor Hanisch (8), Kevin Roch (4), Franz Schauer, Sebastian Naumann (7) brachte die sonst so torhungrigen Bayern vorn und hinten zur Verzweiflung. Und erneut triumphierte der überragende Plauener Tormann Patryk Foluszny mit Paraden am Fließband. So überzeugend hatte man die Vogtländer in dieser Saison noch gar nicht gesehen. Spielbetriebs-Geschäftsführer Lutz Petzoldt kündigte das schon vor vier Wochen an, „dass wir jetzt immer besser werden, weil jetzt die Feinjustierung stimmt und die Mannschaft ein Zahnradgetriebe bildet.“

Kapitän Kevin Roch erklärte die zweite Halbzeit dann so: „Wir haben uns in einen Rausch gespielt. In jeden Wurf haben wir die ganzen Enttäuschungen, den ganzen Frust aus der Hinrunde, reingepackt. Fürstenfeldbruck konnte machen, was es wollte, wir hatten Antworten und haben dann mit 29:20 geführt.“ Die Gäste mussten aus konditionellen Gründen ihr anfänglich praktiziertes Spielsystem „von 3-2-1 auf defensiv umstellen, weil wir nicht so viele Spieler haben, die das über die volle Distanz durchhalten“, begründete TuS-Coach Martin Wild den Rückwärtsgang. Auf der Gegenseite stellte Jörg Grüner fest: „Wir haben in den Vorwochen nach der Pause oft gepatzt und Punkte verspielt. Heute sind wir nach schwierigem Start richtig heiß gelaufen und bis ins Ziel durchgespurtet!“

Der SV 04 Oberlosa festigte damit als Drittletzter den Relegationsrang 14. „Ich glaube an den Klassenerhalt in der 3. Bundesliga, weil Plauen einfach komplett geil drauf ist“, blickt Kevin Roch voller Optimismus auf die letzten vier Punktspiele, in denen der SV 04 Oberlosa ein Vier-Punkte-Polster auf Verfolger Baden-Baden verteidigen muss.

Statistik
SV 04 Oberlosa: Foluszny, Seidemann, Ebert – Stäglich, Kunst (8 Tore), Roch (4), Hanisch (8), Wokan, Schauer, Schneider (2), Kolomaznik (1), Olkowski (3), Puljic (1), Nedoma, Naumann (7/davon 2 Siebenmeter)
Siebenmeter: Oberlosa 2/2 verwandelt – Fürstenfeldbruck 2/1
Zeitstrafen: Oberlosa 3 – Fürstenfeldbruck 0
Zuschauer: 614 (kare)

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