Handball

Oberlosa ganz clever zum Sieg gegen die HSG Ostsee

Die Handballer vom SV 04 Plauen-Oberlosa haben gegen die HSG Ostsee den vierten Saisonsieg gefeiert. Tim Stäglich (7 Tore), Matevž Kunst (7) und Teo Jezernik (5) führten ihr Team zum 34:31-Erfolg (17:17). Nach zuvor drei Niederlagen in Folge rangieren die Vogtländer jetzt mit 8:8 Punkten im Tabellenmittelfeld. In einem Duell auf Augenhöhe avancierte der breit aufgestellte Kader der Gastgeber zum Zünglein an der Waage.

Die Rand-Lückecker haben auswärts noch keinen Punkt erobert. „Wir sind aber diesmal richtig gut reingekommen ins Spiel. Da hatte unser Gegner doch einige Probleme“, resümierte HSG-Trainer Mirko Spieckermann, der zugleich übrigens auch der Bürgermeister in Neustadt/Holstein ist. Oberlosa geriet mit 3:6 in Rückstand, konnte dann aber ausgleichen (8:8). Bis zur Pause durften die Plauener Fans fünfmal die knappe Führung bejubeln. Doch mit der Pausensirene traf Lucas Harms per Siebenmeter zum 17:17 für die Gäste aus Neustadt/Grömitz.

Die Ostseewelle entwickelte in Durchgang eins aus dem Rückraum immer wieder enorme Wucht. SV04-Pressesprecher Rico Michel wusste im Halbzeitgeflüster: „Wir müssen in den Reihen der Gäste Friedrich Paul Kilias bremsen. Der macht uns das Leben schwer.“ Genau das taten die Plauener auch nach dem Seitenwechsel. Die SV-Deckung ließ den Zentralwerfer kein einziges Mal mehr zum Zuge kommen. Friedrich Paul Kilias blieb bei 4 Treffern „stehen“, während auf Oberlosaer Seite einmal mehr von allen Positionen Torgefahr ausging.

„Trotzdem war das ein hartes Stück Arbeit. Die HSG Ostsee spielt eben seit acht Jahren 3. Bundesliga. Die schüttelst du nicht einfach ab“, stellte Linksaußen Tim Stäglich am Ende fest. Was den Plauenern noch in den vorherigen Spielzeiten fehlte, hat sich das Team inzwischen ganz fleißig erarbeitet: Cleverness. Denn die Gäste aus Schleswig-Holstein wirkten kurzzeitig etwas ungeschickt. Nutzlose Zeitstrafen und ein Wechselfehler brachten die Oberlosaer in Überzahl. „Wir haben das eiskalt ausgenutzt und sind von da an nicht mehr ins Hintertreffen geraten“, freute sich SV-Spielmacher Roman Becvar über den Reifeprozess im Team (24:20).

Während sich die HSG am jetzt überragenden Patryk Foluszny im Plauener Tor die Zähne ausbiss, ließ Teo Jezernik mit einem Effetroller seine Finesse aufblitzen (27:23). Die Gastgeber agierten gedanklich schneller. Und die Spitzenstädter hatten in Matevž Kunst eine „Maschine“, der in den entscheidenden Momenten den Nordlichtern mit drei Toren immer wieder Wirkungstreffer verpasste. „Davon haben wir uns nicht erholt, obwohl wir noch einmal versucht haben, uns aufzubäumen“, gratulierte HSG-Coach Mirko Spieckermann den Plauenern zum Sieg. Oberlosas Roman Becvar beantwortete die offene Manndeckung der Gäste zweieinhalb Minuten vor Ultimo mit dem 33:28. Der Rest war quasi Schaulaufen bei höchster Drehzahl.

Kommenden Samstag muss der SV 04 Oberlosa um 19 Uhr in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle beim SC Magdeburg II antreten. Die Gastgeber haben derzeit den torgefährlichsten Angriff der Liga und sind Tabellendritter.

Statistik
SV 04 Oberlosa: Foluszny, Ebert – Stäglich (7 Tore), Kunst (7), Hanisch (4), Jezernik (5), Petrovský (2), Chobot, Schauer, Becvar (2), Olkowski, Malta (1), Puljic (4), Naumann (2/davon 1 Siebenmeter).
Schiedsrichter: Philipp Etzold, Lennard Zerlin
Zeitstrafen: Oberlosa 4 / Ostsee 4
Siebenmeter: Oberlosa 1/1 / Ostsee 5/5
Zuschauer: 463 (kare)

Oberlosa will den dritten Heimsieg

Am 8.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga steht für den SV 04 Oberlosa ein richtungsweisendes Duell auf dem Spielplan. Die Schwarz-Gelben (9.Platz; 6:8 Punkte) empfangen am Samstagabend um 19 Uhr die HSG Ostsee (11.; 5:9) in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle.

Trotz der zuletzt drei Niederlagen in Folge gehen die Spitzenstädter optimistisch in das Duell mit den Nordlichtern. „Drei Niederlagen am Stück sind natürlich nie schön. Wir dürfen jedoch nicht verkennen, dass wir da auch dem Tabellenersten und Tabellenzweiten unterlegen waren“, erklärt SV-Coach Ladislav Brykner. „Richtig weh tut die Heimniederlage gegen Oranienburg. Diese Punkte hätten wir gut gebrauchen können. Das müssen wir jetzt gegen die HSG Ostsee besser machen und die Zähler in Plauen behalten“, lässt der Tscheche keine Zweifel an der Zielstellung aufkommen. Den 04ern ist natürlich bewusst, dass sie sich für gute Leistungen wie zuletzt beim Spitzenreiter in Braunschweig nichts kaufen können. „Wir müssen wieder punkten. Nur dann können wir uns von den Niederungen der Tabelle fernhalten“, weiß auch Co-Trainer Jörg Grüner.

Die HSG Ostsee, beheimatet in Grömitz an der Lübecker Bucht, hat sich zuletzt noch einmal spektakulär verstärkt. Mit Finn Kretschmer konnte der ehemalige Kapitän von Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau davon überzeugt werden, seine Handballschuhe wieder vom Nagel zu nehmen. Mit Linkshänder Jasper Bruhn (48 Saisontore) haben die Norddeutschen einen extrem torgefährlichen Rückraumspieler an Bord, der ebenfalls jahrelang für Lübeck in der 2.Liga spielte. Mit Spielmacher Tim Claasen, Linksaußen Lucas Harms und Rückraumspieler Friedrich Kilias verfügt die Mannschaft um Trainer Mirko Spieckermann über weitere individuell sehr starke Akteure.

„Ihre Stärken liegen klar in der Offensive. Die müssen wir in den Griff bekommen“, fordert Brykner eine ähnlich starke Abwehrleistung wie zuletzt in Braunschweig, als die 04er dem besten Angriff der Liga nur 27 eigene Treffer gestatteten. Auf die Frage, ob sein Team auf Grund der schwachen Auswärtsbilanz der HSG (0:6 Punkte) als Favorit in die Partie geht, winkt Brykner ab. „Diese Liga ist brutal stark und wahnsinnig ausgeglichen. Wir müssen wieder an unsere Leistungsgrenze herankommen. Das ist alles was zählt. Gelingt uns das, haben wir gute Chancen, einen Heimsieg einzufahren“. Enorm wichtig ist für dieses Vorhaben wieder eine prall gefüllte „Helbig-Hölle“. „Die Zuschauer in Plauen haben ein feines Gespür. Wir haben zuletzt enorm viel Zuspruch bekommen, trotz der drei Niederlagen. Die Anhänger honorieren einfach, dass wir in jedem Spiel alles geben. Jetzt wollen wir unbedingt den Bock umstoßen und mit den Fans den dritten Heimsieg feiern“, brennt Spielmacher Roman Becvar wie das gesamte Team auf die Partie am Samstagabend.

 

–RM–

Großer Kampf bleibt unbelohnt

MTV Braunschweig – SV 04 Oberlosa 27:24

 

In der 3.Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa sein Auswärtsspiel beim Spitzenreiter MTV Braunschweig mit 24:27 verloren. In einer hart umkämpften Partie mussten die Plauener einige Rückschläge verkraften und konnten sich am Ende für ihren großartigen Kampfgeist nicht belohnen.

Die Partie begann mit klaren Vorteilen für den Tabellenführer, nach sechs Minuten führten die Braunschweiger mit 4:1. Die von Beginn an im Sieben gegen Sechs agierenden Hausherren setzten die Abwehr der 04er enorm unter Druck. SV-Coach Ladislav Brykner hatte angekündigt, sich beim Ligaprimus nicht verstecken zu wollen und sein Team setzte dieses Vorhaben fortan eindrucksvoll um. Angeführt vom treffsicheren Linksaußen Tim Stäglich stellten die Plauener den Anschluss zum 5:6 her. In der Folge entwickelte sich eine äußerst spannende Begegnung, in der die Braunschweiger spielerisch die etwas feinere Klinge schlugen, die Plauener jedoch mit unbändigem Willen bravourös Paroli boten. Auch beim 8:9 blieben die Vogtländer am Favoriten dran und trafen wenig später durch Sebastian Naumann per Strafwurf zum 11:11-Ausgleich. Vorausgegangen war ein Foul an Tim Stäglich, der bis dahin bereits sechs Mal getroffen hatte. Stäglich verletzte sich in dieser Situation am Knöchel und konnte fortan nicht mehr eingesetzt werden.

Bis zur Pause übernahm Braunschweig wieder die Führung und mit einem 12:14 aus Sicht der Schwarz-Gelben ging es in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff profitierten die Spitzenstädter von zwei starken Paraden von Keeper Patryk Foluszny, der sehr gut Regie führende Roman Becvar und Franz Schauer besorgten mit ihren Treffern den erneuten Ausgleich zum 14:14. Wenig später kassierten die Plauener beim Stand von 16:15 für Braunschweig den nächsten Nackenschlag. Spielmacher Becvar sah nach einer Abwehraktion die Rote Karte, eine überharte Entscheidung der beiden unsicher wirkenden Unparteiischen. Der Tabellenführer nutzte das Momentum durch seinen überragenden Torjäger Melf Hagen (9 Tore)und setzte sich auf 20:16 ab. Oberlosa stemmte sich mit aller Macht dagegen, Petar Puljic und Aleksander Olkowski verkürzten wieder zum 18:20. Beide Teams machten es mit einer starken Defensive dem Kontrahenten im Angriffsspiel schwer. Beim 21:22 durch Matevz Kunst und beim 23:24 durch Teo Jezernik schnupperten die Vogtländer weiterhin am Punktgewinn. In der Schlussphase scheiterten die Plauener zwei Mal an MTV-Keeper Timon Serbest und der Favorit brachte mit all seiner Routine den 27:24-Erfolg über die Ziellinie. „Insbesondere in der Abwehr haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Vorne hat ein Schuss Cleverness und Abgezocktheit gefehlt. Natürlich ist das 24:27 ein achtbares Resultat, vor allem wenn man sich die letzten Ergebnisse der Braunschweiger anschaut. Aber ganz ehrlich, wir hätten hier etwas mitnehmen können“, war SV-Coach Brykner trotz der starken Leistung seiner Mannschaft nicht restlos zufrieden.

Für die Plauener heißt es nun, nach drei Niederlagen am Stück, im Heimspiel am kommenden Samstag gegen die HSG Ostsee den Schalter wieder umzulegen.

 

Oberlosa: Foluszny, Ebert (1 Tor), Stäglich (6/ davon 2 Siebenmeter), Kunst (2), Hanisch, Jezernik (3), Petrovsky (1), Chobot, Schauer (3), Meckel, Becvar (3), Olkowski (1), Malta, Puljic (1), Naumann (3/2)

 

–RM–

Handball | Oberlosa wieder mit weibl. E-Jugend

Endlich ist es soweit: Der SV 04 Oberlosa stellt nach intensiver Nachwuchsarbeit erstmals wieder eine rein weibliche E-Jugendmannschaft. Seit dieser Saison geht das junge Team, betreut von Simone Seifert, Dominika Kolomaznikova und Franziska Schmidt, in der Regionsoberliga an den Start. Die Mannschaft besteht zu einem großen Teil aus Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs 2016 und sammelt nun ihre ersten Erfahrungen im Ligabetrieb.

Am vergangenen Samstag stand für die Oberlosaer Mädchen bereits der zweite Spieltag in der Regionsoberliga auf dem Programm. Wie üblich mussten dabei gleich zwei Partien absolviert werden. Schon am 14. September in Oberlungwitz feierten die Schwarz-Gelben ihre Premiere – und die hätte kaum besser laufen können: Ohne zu wissen, wo man im Vergleich zu den anderen Teams steht, gelang der jungen Mannschaft mit einem 15:10-Erfolg gegen Rotation Weißenborn und einem guten 20:10-Sieg über die HSG Sachsenring ein perfekter Auftakt.
Nun warteten beim gastgebenden HC Glauchau/Meerane die erste und zweite Vertretung des HSV Marienberg. Gegen Marienberg II starteten die Schwarz-Gelben furios und feierten einen tollen 23:7-Erfolg. Die Freude über diesen Sieg war riesig und gab reichlich Selbstvertrauen für die anschließende, deutlich schwerere Aufgabe gegen das erste Marienberger Team.

 

In dieser Partie mussten sich die Oberlosaer Mädchen zwar mit 19:29 geschlagen geben, zeigten jedoch eine überaus couragierte Leistung gegen die fast ausschließlich mit dem älteren Jahrgang 2015 besetzte Mannschaft. Durch viele starke Ballgewinne und beherzte Offensivaktionen machten sie es dem Favoriten phasenweise richtig schwer. Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg reichte, waren die Verantwortlichen beim SV 04 mit dem Auftritt ihrer E-Jugend sehr zufrieden und blicken voller Vorfreude auf die kommenden Spiele.
SeiS

Das einfachste Spiel des Jahres

Am 7.Spieltag der 3.Handball-Bundesliga gastiert der SV 04 Oberlosa beim Top-Favoriten MTV Braunschweig. Anpfiff der Partie in der Braunschweiger Sporthalle „Alte Waage“ ist am Samstag um 19.30 Uhr.

Zwei Mal in Folge wurden die Braunschweiger zuletzt Meister der Staffel Nord-Ost, scheiterte jedoch jeweils knapp in den Aufstiegsspielen zur 2.Bundesliga. Für die Plauener ist die Partie in Niedersachsen eine Mammutaufgabe, fegen die Braunschweiger doch bislang wie ein Orkan durch die Saison. Sechs Spiele, sechs Siege und ein Torverhältnis von plus 71 sind ein klarer Beleg für die Überlegenheit des MTV in den bisherigen Partien. Vater des Braunschweiger Erfolgs ist der ehemalige Nationalspieler Volker Mudrow. Der MTV-Coach revolutionierte als Trainer beim TBV Lemgo mit der Erfindung der schnellen Mitte das Handballspiel und wurde mit den Ostwestfalen Deutscher Meister und Europacupsieger. „Braunschweig ist taktisch das flexibelste Team der Liga. Mal spielen sie im sieben gegen sechs, mal spielen sie ohne Kreisläufer und mit vier Rückraumspielern. Zudem sind sie auf jeder Position herausragend gut besetzt und stellen bislang sowohl den besten Angriff als auch die beste Abwehr“, weiß auch der Plauener Coach Ladislav Brykner um die Stärke der Niedersachsen. Mit dem bisherigen Top-Torjäger der Liga, Melf Hagen (46 Saisontore), Tim Otto (35) und Bela Pieles (31) finden sich gleich drei MTV-Akteure unter den Top 15 der Torschützenliste.

Für die Spitzenstädter wird es in Braunschweig darum gehen, eine Top-Leistung abzurufen. „Wir fahren nicht dorthin um uns zu verstecken“, macht Brykner klar und ergänzt, „dass wir besser ins Spiel kommen müssen als zuletzt gegen Berlin und Oranienburg. Da haben wir jeweils die Anfangsphase verschlafen“.

Personell dürfte es bei den Vogtländern im Vergleich zur Vorwoche keine Änderungen geben. Bis auf Nico Schneider (Wadenbeinbruch) steht den Schwarz-Gelben der komplette Kader zur Verfügung.

Die Fans der 04er können die Partie wie gewohnt bei sporteurope.tv live verfolgen.

 

–RM–

+++Niederlage trotz Leistungssteigerung+++

Am Samstag verfolgten die Handballerinnen des SV04 ein klares Ziel: den ersten Saisonsieg und der Liga wie den Zuschauern zu zeigen, dass ihr Aufstieg verdient war.

Der Anfang verlief genauso solide wie in Schneeberg – trotz eines erneut stark dezimierten Kaders. Davon ließen sich die Frauen nicht einschüchtern, denn Marienberg reiste mit einer vollen Bank an und hatte damit reichlich Möglichkeiten zum Wechseln. In den ersten fünf Minuten konnte sich Oberlosa mit einem 3:0-Lauf absetzen, diese Serie wurde erst durch eine Unterzahlsituation unterbrochen. Der SV 04 konterte in derselben Manier, wobei sich das Spiel durch eine starke Abwehr auf beiden Seiten auszeichnete. Die Heimmannschaft hielt den Vorsprung bis zur 19‘, danach konnten die Gäste aus Südsachsen nach einer Auszeit das Spiel drehen. Ein Ausgleich in der 23‘ sorgte für neue Hoffnung, doch ein 0:5-Lauf der Gegner brachte diese auf sicheren Boden. Ein Team-Timeout der Heimmannschaft konnte letzte Kräfte mobilisieren und so ging es mit einem Spielstand von 11:15 in die Halbzeitpause.

In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit konnten die Gäste einen 5-Tore-Abstand halten, dann startete die Aufholjagd von Oberlosa. In den folgenden zehn Minuten konnte sich der SV 04 auf ein Tor herankämpfen. Bei diesem Abstand blieb es für weitere sechs Minuten, dann folgte der erste Ausgleich seit der 23‘. Bis zur 57‘ konnte Oberlosa die Tordifferenz bei einem Tor belassen, doch danach fehlten Kraft und konsequentes Handeln, um das Spiel noch zu drehen.

Der HSV Marienberg nimmt die hart umkämpften zwei Punkte nach einem 28:32-Endstand mit nach Hause und für den SV04 heißt es nun: die Pause bis zum nächsten Spiel nutzen und weiter an bekannten Fehlern arbeiten.

Das Team zeigte über weite Strecken eine starke Leistungssteigerung und machte dem Gegner klar, dass man nicht zu unterschätzen ist. Großer Rückhalt: unsere Fans – allen voran unsere Trommler

Martin, Hertel – Rieger (8), Seebauer, Hertel (8; 7/7), Richter (1), Kalkreuter (4), Koniuchova, Kolomaznikova (4), Schulz, Hennig (3)

E.H.

2. Männer klettern auf Rang 2 in der Oberliga

2. Männer gewinnen das Topspiel

Wenn der Viertplatzierte auf den Tabellenzweiten trifft, kann man schon von einem Topspiel der Liga sprechen. Dementsprechend motiviert und konzentriert ging es in die Partie. Mit Louis, Hobi und Timon mussten wir erneut auf alle Spielmacher verzichten. In die Rolle schlüpften erneut Paul und Levin. Auch bei den bisher ungeschlagenen Leipzigern fehlten einige Akteure, die wir in der Videoanalyse sahen. Die ersten 20 Minuten agierten beide Teams auf Augenhöhe. Die Führungen wechselten ständig, keiner Mannschaft gelang es, sich mit mehr wie einen Tor abzusetzen. Mit dem 7m Tor zum 13:13 und einer gleichzeitigen Zeitstrafe gegen die Gäste sah es so aus, als ob wir vor der Pause etwas wegziehen können. Aber nach dem 15:13 durch Levin nahmen die Gäste eine Auszeit. Danach waren wir gedanklich wahrscheinlich schon beim Pausentee, anders ist der 0:5 Lauf der Leipziger nicht zu erklären. So gingen wir mit einem 3 Tore Rückstand in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich beide Teams in guter Torlaune. 5 Minuten blieb der Abstand konstant, dann wurde die Abwehrreihe immer stabiler und wir konnten in der 36. Minute wieder zu den Gästen aufschließen (21:22). Einen guten Anteil daran hatte Philipp Michalke im Tor, der einen sehr guten Tag erwischte. Bis zum Ausgleich dauerte es dann aber noch ein paar Minuten. Erst in der 43. Minute erzielte Paul das 23:23. Auch die Auszeit der Leipziger und eine offensive Abwehrformation half nun nichts mehr. Wir hatten uns sehr gut auf die Angreifer der Gäste eingestellt. Das Abwehrzentrum mit Lukas und Kuba arbeitete sehr gut und auch die Halben Viktor und Paul setzten die Angreifer durch offensives Pressing weiter unter Druck. Durch die gute Arbeit hinten, kamen wir auch im Angriff zu einfachen Toren. Rico Englert, Viktor, Lukas und Paul waren nicht zu stoppen. Die Gäste hatten kaum noch Möglichkeiten, um neuen Schwung reinzubringen, auch weil sich ein Spieler bereits in der ersten Hälfte am Kopf verletzte. Wir zogen nun Tor um Tor davon. Auch die 2 Minuten Strafe gegen Lukas, der vorn und hinten ein ganz starkes Spiel machte, konnte daran nichts mehr ändern. Kuba machte dann mit dem 34:29 den Deckel drauf. Durch diesen Sieg kletterten wir vorbei an den Leipzigern auf Platz 2, allerdings haben sie, wie auch die Auer, ein Spiel weniger bestritten. Das soll uns nicht stören, wir gehen auf Platz 2 in die Herbstpause. Ein großer Dank gilt wieder unseren zahlreichen Zuschauern, die uns in den Heimspielen zu den gezeigten Leistungen pushen. Vielleicht gelingt es uns noch, den ein oder anderen Handballfan aus der Region für die spannenden Spiele in der Oberliga Sachsen zu begeistern.

Das nächste Spiel wird am 19.10. In Fraureuth stattfinden. Das wird der Auftakt in die neue Pokalrunde sein.

(SF)

SV 04 will zurück in die Erfolgsspur

Für den SV 04 Oberlosa steht am Samstagabend ein ganz wichtiges Heimspiel auf dem Programm. Die Spitzenstädter empfangen den Oranienburger HC in der Plauener Kurt-Helbig-Halle, der Anwurf erfolgt wie gewohnt um 19 Uhr.

„Gewinnen wir das Heimspiel gegen Oranienburg, halten wir uns den Abstiegskampf weiterhin vom Hals“, erklärte SV-Spielmacher Roman Becvar nach dem jüngsten Heimspiel gegen die U23 der Füchse Berlin. Somit ist die Zielstellung klar, die Schwarz-Gelben wollen unbedingt zwei Punkte einfahren. Gegen die erfahrenen Gäste, die zu den Urgesteinen der 3.Bundesliga zählen, müssen die Plauener wieder eine Top-Leistung abrufen um erfolgreich sein zu können. „Die Oranienburger werden am Samstag mit viel Wut im Bauch nach Plauen kommen. Sie werden sich für das Spiel letzte Woche rehabilitieren wollen und brauchen ebenfalls Punkte“, erklärt SV-Coach Ladislav Brykner. Von einer „historischen Heimpleite“, war bei den Oranienburgern nach der deftigen 17:40-Niederlage vor eigenem Publikum gegen Liga-Primus MTV Braunschweig zu lesen. „Diese Partie spiegelte nicht das Leistungsvermögen der Mannschaft wider“, weiß Brykner, dass sich sein Team auf einen starken Kontrahenten einstellen muss. Neben der Klatsche gegen den Spitzenreiter musste sich der OHC zum Auftakt beim EHV Aue (29:35) und zu Hause gegen Flensborg (24:30) geschlagen geben. Gegen die U23 des SC DHfK Leipzig (36:28) und in Hamburg-Barmbek (36:30) feierten die Gäste zwei klare Siege.

OHC-Trainer Armands Uscins, Vater von Deutschlands Shooting-Star Renars Uscins, will mit seinem Team nun unbedingt das Punktekonto ausgleichen und baut dabei auch auf die Treffsicherheit von Linksaußen Nicolai Jantzen (29 Saisontore) und Kapitän Sebastian Damm (22).

Die Plauener hingegen wollen mit dem vierten Saisonsieg weiterhin ein Punktepolster zum Tabellenkeller aufbauen. „Die Liga ist sehr stark und enorm ausgeglichen. Jeder Punkt ist extrem wichtig für uns“, fiebert auch SV-Kapitän Libor Hanisch der Partie am Samstagabend entgegen. Personell können die Vogtländer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Nico Schneider (Wadenbeinbruch) ist alles an Deck, ob es beim in der Vorwoche erkrankt fehlenden Patrik Chobot schon wieder für einen Einsatz reicht, entscheidet sich beim Abschlusstraining am Freitag.

Team und Verantwortliche der Schwarz-Gelben hoffen auch am Samstag wieder auf die stimmgewaltige Unterstützung des eigenen Anhangs. Mit einer prall gefüllten Kurt-Helbig-Halle im Rücken, wollen die 04er, nach der Niederlage in der Vorwoche gegen die Füchse Berlin II, nun wieder in die Erfolgsspur finden.

 

–RM–

2. Männer empfangen Tabellenzweiten

Sachsenliga

Heimspiel SG LVB Leipzig (28.09.2025)

Zum dritten Heimspiel der Saison startet die II. Mannschaft wieder zur gewohnten Anwurfzeit am Sonntag um 14:30 Uhr und erwartet die bislang ungeschlagene SG LVB Leipzig in der Kurt-Helbig-Halle. Die Leipziger stehen mit erst drei Spielen auf Platz zwei der Tabelle und haben bisher jede Ihrer Begegnungen deutlich gewonnen. Die Plauener hatten bis zum ersten Training der Woche noch etwas Zeit zu analysieren, ob in der Vorwoche in Bautzen eher ein Punkt gewonnen oder einer verloren wurde. Ab Dienstag stand dann jedoch nur die Vorbereitung auf das kommende Spiel auf dem Plan, denn der vierte der letzten Saison ist in der derzeitigen Form sicher eine echte Herausforderung für den Aufsteiger aus Plauen. Wenn die Schwarz-Gelben es jedoch schaffen noch ein wenig mehr Konstanz und Abgeklärtheit über die ganzen 60 min zu zeigen, dann ist es auch gegen die Leipziger möglich beide Punkte in der Spitzenstadt zu behalten und sich weiter in der ersten Hälfte der Tabelle festzusetzten. Fester Bestandteil dieses Plans ist auch die Unterstützung durch die Fans, die sich auf ein spannendes Spiel und den leidenschaftlichen Einsatz alle Spieler, vom jungen Nachwuchstalent bis zum bekannten „Helden der Helbig-Halle“, verlassen können. Wer also nach der Unterstützung der ersten Mannschaft am Samstagabend noch etwas Stimme hat, bitte pünktlich erscheinen:

Sonntag 14:30 Uhr Kurt-Helbig-Halle !!!

FSm

 

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