Handball

2. Männer chancenlos

Oberliga Sachsen Männer

SV04 Plauen Oberlosa II- ZHC Grubenlampe 24:34

 

Zweite Männer chancenlos im Heimspiel

 

Einen Tag zum Vergessen erwischten die Männer der Zweiten. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Wir freuten uns Alle auf das langersehnte Comeback von Seba, der nach 13 Monaten harter Arbeit im Hintergrund wieder aufs Handballfeld zurückkehrte und nach 2 Minuten sein Tor zur einzigsten Führung zum 2:1 machte. Die Zwickauer machten es vor, wie eine aggressive Abwehr gespielt wird. Oft hatten wir eine Überzahlsituation, bekamen aber den Ball nicht zur Zielperson. Da wir auch hinten keinen Zugriff auf das Angriffsspiel der Gäste bekamen, zogen diese immer weiter weg. Über 6:8 nach 15 Minuten übers 8:15 nach 23 Minuten zum 10:19 Pausenstand. Eine Szene die für die erste Halbzeit stand: langer Konterpass auf Philipp, 2 Abwehrspieler dran, trotzdem Ball behauptet, wurf Latte raus, Abpraller bei uns, freier Wurf – Latte raus.

 

So sah dann auch die Körpersprache in der 2. Halbzeit aus, keiner glaubte mehr daran, dass Spiel drehen zu können. Die Fehler nahmen nicht ab und Alle waren froh, dass das Spiel endlich vorbei war. Kein Spieler fand heute zu seiner Normalform, kleine Lichtblicke waren die 2 Jüngsten Til und Anton mit jeweils 6 Toren. Am Ende ging der deutliche 24:34 Sieg der Zwickauer in Ordnung, wir hatten heute nicht den Willen und das Können was zählbares zu holen. Wir haben jetzt bis zum 22.3. frei, dann kommen die Zwönitzer zum nächsten Heimspiel. Bis dahin werden wir hart arbeiten um uns anders zu präsentieren.

 

(SF)

Oberlosa überzeugt trotz Niederlage

SV 04 Oberlosa – MTV Braunschweig 25:30

 

In der 3.Handball-Bundesliga hat der SV 04 Oberlosa sein Heimspiel gegen den Spitzenreiter MTV Braunschweig erwartungsgemäß verloren. Vor 452 Zuschauern unterlagen die Spitzenstädter am Samstagabend in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle trotz starker Leistung mit 25:30.

Zur Erinnerung, der MTV Braunschweig wurde zwei Jahre in Folge Meister, scheiterte jeweils knapp in der Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga. Mit dem Selbstverständnis eines Tabellenführers und mit voller Kapelle gingen die Niedersachsen in die Partie. Die Plauener mussten hingegen nach den Langzeitausfällen von Nico Schneider, Miroslav Nedoma und Leos Petrovsky auch auf Kapitän und Abwehrchef Libor Hanisch (Magen-Darm) verzichten. Dennoch kamen die Plauener gut in die Partie, nach gut sieben Minuten leuchtete ein 4:4 von der Anzeigetafel. In der Folge setzten sich die Braunschweiger, die permanent ihren Keeper zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Feld nahmen, beim 7:9 etwas ab. Dann mussten die 04er einen weiteren personellen Rückschlag hinnehmen, Spielmacher Roman Becvar kassierte nach einem unglücklichen Gesichtstreffer die Rote Karte. Eine harte aber regelgerechte Entscheidung der beiden Unparteiischen. Trotz des mittlerweile enorm ausgedünnten Kaders stemmten sich die Schwarz-Gelben dem Liga-Primus entgegen und glichen wieder zum 11:11 aus. Mit einem 12:12 ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Partie weiterhin eng, nach etwa vierzig Minuten lag der Tabellenführer nur hauchdünn mit 16:17 vorn. „Die Abwehrarbeit gegen das permanente Überzahlspiel der Braunschweiger hat enorm viel Kraft gekostet. Meine Mannschaft hat alles reingeworfen, hat immer wieder die Lücken geschlossen und eine starke Leistung geboten. Mit Henric Ebert hatten wir zudem einen starken Rückhalt. Leider ist uns dann mit den vielen Ausfällen gegen diese Top-Mannschaft etwas die Luft ausgegangen“, resümierte der Plauener Coach Ladislav Brykner nach der Partie. Auf der Anzeigetafel machte sich das Nachlassen der Spitzenstädter mit den Zwischenständen von 17:20 und 20:24 bemerkbar. Beim 23:25 kämpften sich die 04er durch den bärenstarken Petar Puljic unter dem Jubel der Fans noch einmal heran, dann machte der abgezockte Favorit jedoch endgültig den Deckel drauf. „Das waren heute Big-Points für uns. Ich hatte großen Respekt vor diesem Auswärtsspiel und bin hochzufrieden, das wir diese Hürde hier genommen haben. Plauen hat stark dagegen gehalten, am Ende hat der breitere Kader diese Partie entschieden“, pustete MTV-Coach Volker Mudrow nach dem Abpfiff kräftig durch. „Gebt Gas und bleibt drin, ihr seid eine absolute Bereicherung für diese Liga, auch mit der tollen Stimmung hier“, richtete Mudrow noch Abschiedsworte an die Plauener, bevor er sich mit seinem Team auf die Heimreise machte.

Für die Plauener heißt es nun, diese Leistung auch am kommenden Samstag im enorm wichtigen Kellerduell bei der HSG Ostsee auf die Platte zu bringen

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (6 Tore/ davon 1 Siebenmeter), Jezernik (2), Chobot, Schauer (1), Meckel (1), Becvar (3), Olkowski (1), Malta, Puljic (6), Naumann (5/1)

Zuschauer: 452

 

–RM–

Erster Neuzugang für die neue Saison

Der SV 04 Oberlosa hat den ersten Neuzugang für die neue Saison vermeldet. Aus der A-Jugend Bundesliga des HC Empor Rostock wechselt Rückraumspieler Fabrice Oertel in die Spitzenstadt.

Der 18-jährige Linkshänder stammt aus Zschopau im Erzgebirge. Seine Handballkarriere begann Oertel bei der SG Nickelhütte Aue. Später führte sein Weg in das Nachwuchsleistungszentrum des SC DHfK Leipzig und später zum HC Empor Rostock. Nach vier Jahren an der Ostseeküste möchte der 1,91m große Youngster zurück in die Heimatregion. „Zunächst einmal möchte ich mich bei den Trainern und Verantwortlichen des HC Empor für die letzten vier Jahre bedanken. Ich konnte mich dort sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln. Jetzt freue ich mich auf die neue Aufgabe in Plauen“, erklärt der talentierte Rückraumspieler.

„Mit Fabrice Oertel bekommen wir einen jungen und entwicklungsfähigen Linkshänder. Er hat sein Talent bereits im Probetraining bei uns gezeigt. Ich freue mich sehr, dass er sich für uns und unseren Weg in der 3.Liga entschieden hat“, erklärt der Plauener Spielbetriebs-Chef Lutz Petzoldt.

„Der Sprung aus der A-Jugend Bundesliga in die 3.Liga bei den Männern ist groß, vor allem im athletischen Bereich. Dort will ich mich verbessern und ich will mir viel von den erfahreneren Spielern abschauen“, zeigt sich Oertel, der einen Vertrag bis 2028 unterschrieben hat, ehrgeizig.

 

–RM–

 

Oberlosa tief im Abstiegskampf

Oranienburger HC – SV 04 Oberlosa 33:27

 

Trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche konnten die Plauener Drittliga-Handballer auch in Oranienburg nicht punkten. Vor 854 Zuschauern in der Oranienburger MBS-Arena hatten die Hausherren am Ende die Nase vorn. Nach nun 2:14 Punkten aus den letzten acht Spielen befinden sich die Plauener endgültig tief im Abstiegskampf und haben nur noch vier Zähler Vorsprung auf den ersten Schleudersitz in die Regionalliga.

Die Spitzenstädter kamen gut in die Partie und führten nach zehn Minuten mit 5:4. Dank starker Paraden ihres überragenden Keepers Teo Mestrovic drehten die Gastgeber den Spieß um und gingen ihrerseits mit 8:6 in Führung. Die erste Zeitstrafe der Plauener nutzten die Oranienburger um den Abstand auf 10:6 auszubauen. In der Folge begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Mal hatten die Plauener das Momentum auf ihrer Seite und verkürzten wieder auf 10:11, dann hatte der OHC eine bessere Phase und setzte sich wieder etwas ab. Mit einem 16:13 aus Sicht der Hausherren ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Das Wechselspiel aus der ersten Hälfte setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort. Dem 17:18-Anschlausstreffer der Plauener folgte ein Ausbau der Führung zum 23:19 der Gastgeber. „Wir waren oft auf einen Treffer dran, schaffen es aber nicht mit dem Ausgleich oder der Übernahme der Führung einmal einen psychologischen Wirkungstreffer zu setzen“, erklärte SV-Coach Ladislav Brykner nach der Partie. Auch acht Minuten vor Ultimo schnupperten die Plauener beim 24:25 aus ihrer Sicht am so wichtigen Punktgewinn. Zu viele eigene Fehler in der Schlussphase ließen den OHC jedoch noch deutlich davonziehen und am Ende einen 33:27-Erfolg und damit den Sprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz feiern. „Uns fehlte auch ein bißchen die Disziplin sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Wir kassieren fünf Zeitstrafen, Oranienburg gar keine. Und Mestrovic im OHC-Kasten hat überragend gehalten“, fasste Brykner die Gründe der Niederlage nach der Partie zusammen.

Leichter werden die Aufgaben für die Schwarz-Gelben nicht. Am kommenden Samstag gastiert zunächst der Spitzenreiter aus Braunschweig in der Kurt-Helbig-Halle. Eine Woche später gibt es im hohen Norden bei der HSG Ostsee Abstiegskampf pur, bevor dann mit der U23 des SC Magdeburg und dem EHV Aue zwei weitere Top-Teams in der Spitzenstadt gastieren.

 

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich, Kunst (6 Tore), Hanisch (2), Jezernik (3), Chobot (1), Schauer (4), Meckel (1), Becvar (2), Olkowski, Malta, Puljic (1), Naumann (7/ davon 3 Siebenmeter)

 

Zuschauer: 854

 

–RM–

Überraschung hauchdünn verpasst

Füchse Berlin II – SV 04 Oberlosa 27:26

 

Die Plauener Drittliga-Handballer haben am 19.Spieltag eine Überraschung nur hauchdünn verpasst. Beim Tabellendritten, der U23 der Füchse Berlin, unterlagen die Spitzenstädter denkbar knapp mit 26:27.

„Ich bin enttäuscht. Wir haben nicht unsere beste Leistung abgerufen. Wir hätten hier etwas mitnehmen können, stehen jedoch am Ende mit leeren Händen da“, erklärte der Plauener Trainer Ladislav Brykner nach der Partie. Die Hauptstädter erwischten den besseren Start und führten schnell mit 4:1. Erst allmählich fanden die Vogtländer Zugriff auf die Partie und glichen zum 5:5 aus. Tore von Tim Stäglich und Matevz Kunst ließen die Schwarz-Gelben nach einem Viertel der Partie mit 7:5 in Führung gehen. „Unsere Defensive hat sehr gut gearbeitet, wir hatten zahlreiche Ballgewinne. Im Angriff hatten wir heute jedoch nicht die Zielstrebigkeit der letzten Wochen. Gegen die offensive Berliner Abwehr war unser Spiel zu statisch“, so Brykner. Die Berliner übernahmen wieder das Kommando und gingen bis zur Pause mit 13:11 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel waren die Plauener zunächst besser in der Begegnung. Tore des erneut überragenden Kunst sowie Becvar und Jezernik sorgten für die 18:17-Führung der Schwarz-Gelben. „Dann handeln wir uns drei Zeitstrafen ein. Zudem mussten wir immer wieder am Kreis improvisieren, Libor Hanisch war der einzige gelernte Kreisläufer im Kader, da uns sowohl Leos Petrovsky als auch Lukas Meckel gefehlt haben“, so Brykner. In der Folge nutzten die Berliner ihre Schnelligkeitsvorteile und zogen sieben Minuten vor Ultimo auf 25:20 davon. „In dieser Phase scheitern wir zu oft am Füchse-Keeper. Insbesondere von beiden Außenpositionen hatten wir heute nicht die nötige Effektivität“, erklärte der Plauener Coach. Oberlosa kämpfte und rackerte und war beim 25:26 urplötzlich wieder dran. Daran hatte auch Schlussmann Henric Ebert großen Anteil, der mehrfach stark parierte. Berlin traf zum 27:25, Oberlosa stellte postwendend wieder den Anschluss her. „In der letzten halben Minute spielen sich die Berliner munter die Bälle zu. Die Unparteiischen haben erst spät passives Spiel angezeigt und erst mit der Schlusssirene geahndet“, monierte Brykner. Der letzte Freiwurf nach der Sirene durch Matevz Kunst rauschte am Füchse-Kasten vorbei und die jungen Berliner feierten einen schwer erkämpften 27:26-Heimsieg.

 

Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich (3 Tore), Kunst (11/ davon 2 Siebenmeter), Hanisch (3), Jezernik (1), Chobot, Schauer (3), Becvar (4), Olkowski, Malta, Puljic, Naumann (1)

 

–RM-

2. Männer verlieren in Leipzig

Oberliga Sachsen Männer

LVB Leipzig – SV04 Plauen Oberlosa II 45-35

Nichts zu holen in Leipzig

Nach einer schwierigen Trainingswoche (nur 5-6 Feldspieler waren krankheitsbedingt beim Training), war und bewusst, welche schwere Aufgabe uns in Leipzig bevor steht. Pünktlich zum Spiel gabs zum Glück ein paar halbwegs genesene Spieler. Dazu konnte unser A Jugendlicher Pascal Heine die ersten Spielminuten bei der Zweiten mitnehmen. Die ersten Minuten verliefen auch recht ausgleichen (3:2 nach 5 Minuten). Nachdem wir dann einige gute Chancen weggelassen haben, konnten die Gastgeber davonziehen (10:5 nach 14 Minuten). Auch eine Auszeit konnte nichts am Spielverlauf ändern. Gute Aktionen kamen im Wechsel mit einfachen Ballverlusten. Dazu kamen die vielen schnellen Tore der Leipziger in der zweiten Welle. Zur Halbzeit war der Rückstand schon deutlich (21-14). Nach der Halbzeit verlief das Spiel genauso weiter. Wir probierten was im Angriff, mal erfolgreich, mal nicht erfolgreich. Aber jeder Ballverlust wurde mit einem schnellen Gegentreffer bestraft. So zogen die Leipziger auf 35-22 davon (45. Minute). Trotzdem versuchten wir weiter zu kämpfen und kamen auch zu schönen Treffern. Am Spielausgang war natürlich nichts mehr zu ändern. Eine 45:35 Niederlage beim Tabellenzweiten können wir wegstecken. Jetzt nutzen wir die Winterferien um neue Kräfte zu sammeln und im nächsten Heimspiel gegen die Grubenlampe (01.03.) wieder voll anzugreifen.

 

(SF)

+++Geschlossene Teamleistung bringt nächsten Heimerfolg+++

SV 04 Oberlosa vs. SV Schneeberg 37:35 (22:20)

Was für ein Handball-Krimi! Beim 37:35 (22:20) gegen den SV Schneeberg war von Beginn an Feuer drin. Zwei rote Karten, 17 Siebenmeter und ein Spiel auf absoluter Augenhöhe machten schnell klar: Das wird nichts für schwache Nerven. Trotz einiger krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle konnte mit dem nötigen Selbstvertrauen in das Spiel gegangen werden. Beide Teams kämpften leidenschaftlich um jeden Ball, ein Absetzen war auf beiden Seiten lange nicht möglich.

Nach einer intensiven ersten Halbzeit mit ständig wechselnden Führungen gingen wir mit einer knappen 22:20-Führung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen, bis wir in der entscheidenden Phase nach einer roten Karte für die Gäste einen starken 6-Tore-Lauf hinlegten und uns erstmals etwas Luft verschafften. Schneeberg kam zwar noch einmal heran, doch mit großem Einsatz und kühlem Kopf brachten wir den 37:35-Heimsieg über die Zeit.

Trainer Lucas Dießner fand klare Worte zu diesem Spiel: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Beide Teams haben über die gesamte Spielzeit mit vollem Einsatz agiert und wir mussten einige schwierige Phasen überstehen. Am Ende waren es unser ausgeprägter Teamgeist und die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft jedes Einzelnen, die den Ausschlag gegeben haben. Diese Teamleistung wird uns hoffentlich Rückenwind geben, dass wir die kommenden Aufgaben mit Selbstvertrauen und Überzeugung angehen können.“ Besondere Anerkennung kam auch von Torwarttrainer Max Flämig, welcher bereits in der Hinrunde eine große Stütze für das Team war: „Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung von der ersten bis zur letzten Minute. Jeder hat mitgezogen und seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Hervorzuheben ist noch Elli im Tor, die uns in der 2. HZ ein extrem guter und wichtiger Rückhalt in der entscheidenden Phase war.“

Hertel – Heinrich, Wierick, Rieger (7), Hertel (7; 4/4), Richter (2), Börner (5), Hermann (1), Hennig (7), Mattes, Kolomazniskova (2), Rother (4), Weiß (2)

J.M.

Torjäger Kunst verlängert beim SV 04

Der Handball-Drittligist SV 04 Oberlosa setzt bei der Kaderplanung ein echtes Ausrufezeichen. Die Spitzenstädter haben den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Torjäger Matevz Kunst um drei Jahre bis 2029 verlängert. Der 27-jährige Slowene wechselte 2024 vom österreichischen Zweitligisten Union Leoben in die Vogtlandmetropole. Bereits in seiner ersten Saison bei den Schwarz-Gelben überzeugte der Rückraumspieler auf ganzer Linie, stand in allen 32 Partien auf dem Spielfeld und erzielte 170 Tore. Auch in der laufenden Spielzeit beweist der Rechtshänder seine Torgefährlichkeit. In 17 von 18 Spielen wirkte der Slowene mit und traf bislang 135 Mal ins Schwarze. „Wir freuen uns sehr, dass sich Matevz trotz einer Vielzahl an Angeboten dazu entschieden hat, mit uns den Weg weiterzugehen. Er ist ein zentraler Bestandteil der Mannschaft und ein ganz wichtiger Baustein unserer Planung für die nächsten Jahre“, freut sich der Plauener Geschäftsführer Lutz Petzoldt. „Ich fühle mich in Plauen pudelwohl, wir sind eine coole Truppe die einen überragenden Teamgeist hat. Zudem macht es mir unheimlich viel Spaß vor diesen tollen Fans zu spielen. Ich freue mich auf die nächsten Jahre und werde weiterhin alles geben, um unsere Ziele zu erreichen“, erklärt Kunst.

 

–RM–

Zweite feiert Comeback und Heimsieg

Oberliga Sachsen Männer

SV04 Plauen Oberlosa II – HVO Cunewalde 35:31

Schmidtke Comback bringt Heimsieg für die Zweite

Es war das langersehnte Comeback für die Schwarz-Gelben. Viele kennen ihn als „Babicka“ Interpret oder als Antreiber im Fanclub aller möglichen Mannschaften. Doch auch sportlich war Tyll noch bei der BSG Wismut Aue aktiv und machte da unserer Dritten das Leben schwer. Unmittelbar nach der schweren Verletzung von Max stand fest, dass Tyll am 30.11.25 das letzte Mal für die BSG aufgelaufen ist. Nach 2 monatiger Wechselfrist war es nun endlich soweit und er konnte das erste Mal nach 2 Jahren Pause für die Zweite auflaufen. Dabei sah es unter der Woche gar nicht gut aus, denn das Knie war extrem dick und sein Einsatz war fraglich. Auch 2-3 weitere Spieler quälten sich mit unterschiedlichen Blessuren, dazu kam der Einsatz von Lukas in der Ersten (ab jetzt festgespielt) und Levin war mit der A Jugend unterwegs, so dass wir das Spiel eigentlich verlegen wollten. Da jedoch aufgrund des engen Spielplans und auch durchaus nachvollziehbarer Gründe der Cunewalder Jungs kein Nachholtermin gefunden werden konnte, ging es mit aller verbliebenen Kraft in das Spiel. Durch die Unterstützung von Niele und Leppi aus der Dritten, die am Samstag bereits einen Heimsieg feierten, hatten wir eine spielfähige Mannschaft zusammen.

Cunewalde reiste in Bestbesetzung an und mit dem Rückenwind des gewonnenen Ostsachsenderbys gegen Görlitz plus ein Untentschieden in Aue. Sie zeigten auch gleich zu Beginn welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Der Rückraumshooter Brabac und der Spielmacher Custódio trafen je 2 mal zum 1:4. Uns war bewusst, dass wir so in der Konstellation nicht eingespielt waren, gerade im Mittelblock wo mit Kuba und Lukas 2 Spieler fehlten. Wir brauchten also paar Minuten um uns dort zu finden, dann aber gelang es Rico Schneider und Viktor die Abwehr zu ordnen und kompakt zu halten. Die Belohnung war die 6:5 Führung durch Viktor. Bis zum 9:10 blieb die Partie eng, dann hatten wir einen kurzen Durchhänger. Cunewalde nutze das promt aus und legte mit 10:14 (21.Minute) wieder vor. Wir stellten unsere Abwehr um auf eine 5:1 Abwehr und im Tor kam Tyll ins Spiel. Beide Wechsel brachten sofort neue Impulse ins Spiel. Freddy agierte auf der Spitze und Leppi (ja unser langjähriger Keeper) im Abwehrzentrum, beide waren schön aggressiv und schafften es immer wieder das Aufbauspiel der Cunewalder Jungs zu unterbinden. Das zog auch die Nebenleute mit und alle packten hinten eine Schippe drauf. Tyll zeigte dann auch die ersten Paraden und vorn drehten wir die Torlaune hoch. Innerhalb von 7 Minuten war der Ausgleich zum 16:16 hergestellt. Hobi, Timon, Philipp und Viktor waren zu der Zeit sehr treffsicher. Bis zur Halbzeit traf jede Mannschaft noch ein Mal ins Schwarze und so gings mit 17:17 in die Kabinen.

In der 2. Halbzeit legten wir immer einen Treffer vor und die Gäste zogen nach. Allerdings konnten wir immer mal einen Angriff der Gäste abwehren, entweder durch die gute Abwehr oder Tyll entschärfen den Abschluss. So zogen wir langsam aber stetig auf 25:21 davon (41.Minute). Man merkte deutlich die Sicherheit die wir jetzt ausstrahlten. Mühle durfte sich zweite Halbzeit in der Abwehr austoben und gab damit Rico Verschnaufpausen, die er für den Angriff nutzen konnte. Die Angriffe wurden gut ausgespielt und so zogen wir weiter weg, 28:22. Natürlich gaben sich die Gäste nicht auf und waren stets in der Lage zurückzukommen. Sie versuchten es jetzt ihrerseits mit einer offensiven Abwehr. Das konterten wir mit dem 7. Feldspieler. In der Phase als Cunewalde noch einmal heran kamen, behielten gerade unsere Außen Til und Robin die Nerven und versenkten ihre Würfe im gegnerischen Kasten. Durch den 7. Feldspieler musste natürlich auch unser Keeper wieder schnell ins Tor. Tyll zeigte das er auch noch schnell sein kann und zeigte seinen berühmten „Becker-Hecht“, bei der Aktion hatte er sich ausgerechnet damals im Testspiel gegen Cunewalde verletzt. Rico Englert machte mit seinem 5.Treffer beim 35:30 den Deckel endgültig drauf, Philipp war mit insgesamt 9 Treffern bester Torschütze, Viktor kam auf 8 und Hobi als Spielmacher schaffte 6 eigene Treffer. Am Ende stand ein verdienter 35:31 Heimsieg, der vorallem der gesamten Mannschaftsleistung geschuldet war. Toller Kampf in der Abwehr und eine gewisse Abgeklärtheit und Coolness im Angriff waren der Schlüssel zu diesem Erfolg.

Nächste Woche geht’s dann zum Topspiel nach Leipzig, wo wir auf den Zweitplatzierten LVB treffen.

(SF)

 

 

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