Allgemein

(03.03.24) Ii.Männer feiern Kantersieg

SV Plauen Oberlosa II – HSG Rückmarsdorf 48 : 24

II. Männer mit Kantersieg im Heimspiel

Trotz einiger personeller Probleme mit verletzten oder angeschlagenen Spielern ging die II. Männermannschaft als Favorit in die Begegnung gegen den auf dem 7. Tabellenplatz stehenden Gegner aus Rückmarsdorf. Als dann am Spieltag auch noch der Trainer kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel wurde die Situation doch etwas angespannter. Aber bereits in der Kabine war zu spüren, dass jeder bereit war die Ausfälle zu kompensieren und nach der Ansprache von Carsten Märtner bei seinem ersten Auftritt als ChefTrainer war die Richtung auch klar vorgegeben. Der Auftakt gelang wie geplant und nach etwas mehr als 3 Minuten stand es 4:1. Nachdem die Gäste versucht hatten auch ins Spiel zu kommen gab es die nächste 6:0 Serie bis zum Spielstand von 10:3 und in Folge einen weiteren Ausbau der Führung bis zum Halbzeitstand von 22:11. Nach eindringlicher Ermahnung von Carsten in der Halbzeitpause, nicht nachzulassen und konzentriert weiterzuspielen wurde auch diese Aufgabe überzeugend umgesetzt und es konnte mit einem Endstand von 48:24 ein klares Zeichen gesetzt werden, was mit einer geschlossenen Teamleistung möglich ist. Mit seinen 11 Treffen ragte Philip aus diesem Team nochmals heraus und auch die 7 Tore für Robin sind sicher eine Motivation für die noch ausstehenden Spiele. Am nächsten Wochenende geht es dann für die Jungs nach Leipzig gegen den SV Lok Leipzig-Mitte, wo es darum gehen wird mit einer ebenso konzentrierten Leistung die Distanz zur Tabellenspitze so gering wie möglich zu halten. FSm

02.03.2024 Die Plauener Handballer sind auf dem Weg in die 3. Liga!

SV 04 Oberlosa besiegt Pirna/Heidenau mit 25:20

Plauen. Fünf Punkte Vorsprung! Der SV 04 Plauen-Oberlosa hat sich weiter abgesetzt. 671 Zuschauer feierten einen 25:20-Heimsieg gegen die SG Pirna/Heidenau. Weil Verfolger Delitzsch zeitgleich beim 24:24-Unentschieden gegen Köthen erneut patzte, war die Freude beim Spitzenreiter doppelt groß. „Das war ein mega harter Kampf heute. Die zwei Punkte gegen die Eisenbahner von Lokomotive Pirna haben richtig wehgetan. Unser Zug fährt in die richtige Richtung“, freute sich Franz Schauer. Schon zur Halbzeitpause (14:11) wusste Handballexperte Jörg Reifert: „Das geht heute voll auf die Knochen. Jeder Zweikampf im Zentrum wird an der Grenze geführt. Da können wir uns auf eine brisante zweite Hälfte freuen“, orakelte das Plauener SV-Urgestein.

Genauso kam es auch. Die Schiedsrichterinnen Melanie Friedrich und Andrea Hesse mussten im Hexenkessel einen knallharten Handballabend bestehen. Schon im ersten Durchgang verhängten die Unparteiischen sechs Zeitstrafen. Pirna drückte ziemlich auf die Tube. Oberlosa rannte zunächst dem Rückstand nach. Gästetrainer Dusan Milcevic: „Wir wollten hier was holen. Immerhin haben wir ja unsere Hinspiele gegen Oberlosa und Delitzsch gewonnen.“ Nach dem 8:10-Rückstand brannte auf dem Feld die Luft. „Wir haben uns gefangen und sind mit 14:11 in die Pause. Und mit dem 17:11 haben wir vermutlich geglaubt, dass wir schon durch sind. Dieser Leichtsinn war dumm. Zum Glück konnten wir den möglichen Ausgleich verhindern“, gestand SV-Außenangreifer Kevin Roch.

Nach dem 19:18-Anschlusstor ruckte Plauen erneut an. Und wie. Hatte bereits Patryk Foluszny großartig gehalten, so pushte auch der zweite Plauener Keeper Henric Ebert sein Team mit überragenden Paraden. Der Oberlosaer Fernschütze Nico Schneider musste leiden: „Pirna hat es mit Härte versucht. Das Ergebnis waren viele Zeitstrafen, die Rote Karte und ein absolutes Kampfspiel. Obwohl uns einige wichtige Leute fehlen, haben wir den Gegner aber zu Boden gerungen“, resümierte der Plauener Rückraumschütze.

Unter dem frenetischen Jubel der Fans setzte sich der Gastgeber ab Spielminute 48 ab und lag vier Minuten vor Schluss mit 23:18 vorn. Henric Ebert: „Das war ein unglaubliches Teamwork von allen. Danke an unsere Fans. Die sind hier der i-Punkt!“ Als die Nachricht vom Delitzscher Punktverlust in der Helbighalle eintraf, prostete Landrat Thomas Hennig dem Vereinsvorsitzenden Prof. Dr. Bernd Märtner zu. „Sieben Spiele noch. Alles ist möglich.“ Der Tabellenerste der Mitteldeutschen Oberliga würde übrigens direkt aufsteigen…

Statistik

SV 04 Plauen-Oberlosa: Foluszny, Ebert – Stäglich, Roch (2 Tore), Beketov, Roth, Pfeiffer (2), Brykner, Schauer (4), Schneider (4), Duschek, Hanisch (2), Kolomaznik (3), Nedoma (3), Naumann (5/davon 5 Siebenmeter)
Siebenmeter: Oberlosa 6/5 verwandelt | Prina 1/2 verwandelt
Zeitstrafen: Oberlosa 4 | Pirna 8
Rote Karte: Torsten Schneider (Pirna, 34. Minute, Foulspiel)
Zuschauer: 671

 

(kare)

Oberlosa mit Personalsorgen

Oberlosa mit Personalsorgen
 
Am 21.Spieltag der Handball-Oberliga steht für den SV 04 Oberlosa wieder ein Heimspiel auf dem Plan. Die Spitzenstädter empfangen am Samstag um 19 Uhr die SG Pirna/Heidenau in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle.
Die bislang einzige Saisonniederlage des Tabellenführers aus dem Vogtland resultierte aus dem Gastspiel in Pirna. Dass die Schwarz-Gelben den Spieß nun umdrehen und zwei weitere Zähler einfahren wollen, versteht sich von selbst. Die Gäste von der Elbe hatten sich vor der Saison sehr gut verstärkt und dürften mit dem bisherigen Saisonverlauf (9.Platz; 20:18 Punkte) nicht zufrieden sein. Trainer Dusan Milicevic hat eine äußerst abwehrstarke Mannschaft um Keeper Jan Vogt und Abwehrchef Torsten Schneider zur Verfügung. Im Angriff sind insbesondere Linksaußen Richard Wilga sowie die beiden Rückraumspieler Jovan Talevski und Krysztof Kusal zu beachten.
Mit dem Selbstvertrauen von 25:1 Punkten aus den letzten 13 Spielen gehen die Plauener mit breiter Brust in die Partie. „Wir brauchen eine ähnlich stabile Abwehr wie zuletzt. Zudem müssen wir hohes Tempo im Angriff gehen und die Torchancen mit aller Konsequenz verwerten“, fordert SV-Coach Ladislav Brykner von seiner Mannschaft. Im Duell zwischen der besten Offensive der Liga mit der zweitbesten Defensive wird sich zeigen, welche Philosophie sich durchsetzen wird. Einige Sorgenfalten machten sich unter der Woche auf der Stirn der Plauener Verantwortlichen breit. Grund dessen ist die angespannte personelle Situation vor dem Duell mit den Elbestädtern. Nachdem in der Vorwoche bereits Torjäger Ivan Kucharik nur zu den Strafwürfen antrat, wird am Samstag auch Spielmacher Louis Hertel verletzungsbedingt ausfallen. Zudem steht ein dickes Fragezeichen hinter einem weiteren Rückraumspieler mit dem angeschlagenen Nico Schneider. „Ihn versuchen wir bis Samstag fit zu bekommen“, erklärt Co-Trainer David Woitke. „Die Entscheidung über einen möglichen Einsatz wird erst unmittelbar vor dem Spiel fallen“, so Woitke.
Angesichts der personellen Sorgen bauen die 04er einmal mehr auf die große schwarz-gelbe Anhängerschar. „Wir brauchen am Samstag wieder die volle Unterstützung der Fans. Ich bin überzeugt, dass es uns dann gelingen wird, die Ausfälle zu kompensieren“, zeigt sich SV-Kapitän Jakub Kolomaznik kämpferisch und hofft ebenso wie seine Teamkollegen wieder auf eine große Kulisse.
–RM–

24.02.2024 Oberlosa baut Tabellenführung aus

HV Rot-Weiß Staßfurt – SV 04 Oberlosa 29:35
Am 20.Spieltag der Mitteldeutschen Handball-Oberliga hat der SV 04 Oberlosa das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenvierten HV Rot-Weiß Staßfurt souverän mit 35:29 gewonnen. Der Spitzenreiter baute somit seine Tabellenführung auf vier Punkte aus, da der ärgste Verfolger Concordia Delitzsch in Halle mit 24:25 unterlegen war.
Die Plauener traten die Reise nach Staßfurt mit gemischten Gefühlen an. Zum Einen war man im Hinspiel nicht über ein 32:32-Remis hinaus gekommen, zum Anderen mussten die 04er auf Sebastian Duschek und weitestgehend auf Torjäger Ivan Kucharik verzichten, der das Spielfeld nur zu den Strafwürfen betrat und sich dabei traumwandlerisch sicher zeigte.
Oberlosa kam etwas holprig in die Partie, Abwehrkante Libor Hanisch kassierte bereits nach einer halben Minute die erste Zeitstrafe. Die Hausherren waren vor 350 Zuschauern in der Salzland-Sporthalle zunächst besser im Spiel und führten mit 5:3. Im Anschluss nahmen jedoch die Spitzenstädter das Heft in die Hand und gingen durch Tore von Louis Hertel, Miroslav Nedoma und Kevin Roch ihrerseits mit 6:5 in Führung. „Die Abwehr hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt und hatte den starken Staßfurter Rückraum gut im Griff. Zudem war Torhüter Patryk Foluszny ein starker Rückhalt“, analysierte der Plauener Trainer Ladislav Brykner nach der Partie. Seine Mannschaft legte durch einen Strafwurf von Kucharik und einen Treffer von Franz Schauer zum 8:5 nach und war klar spielbestimmend. Bis zum 10:7 blieb der Abstand konstant, dann schraubten Nico Schneider per Doppelpack und Louis Hertel den Vorsprung auf 13:7, was die erste Auszeit vom Staßfurter Coach Sebastian Retting zur Folge hatte. Im Stile einer Spitzenmannschaft kontrollierten die Vogtländer weiterhin die Partie, SV-Kapitän Jakub Kolomaznik traf kurz vor der Pause zum 17:12, bevor es mit einem 18:13 in die Kabinen ging.
Nach dem Wiederanpfiff warfen die heimstarken Bodestädter alles in die Waagschale um der Partie eine Wendung zu geben. Der Spitzenreiter agierte jedoch cool und abgezockt und baute den Abstand beim 23:16 durch Nico Schneider erstmals auf sieben Tore aus. Wenig später tankte sich Florian Pfeiffer durch die robuste HV-Abwehr und vollendete zum 26:18. Sehr zur Freude der mitgereisten Plauener Fans traf der bärenstarke Keeper Patryk Foluszny zum 29:20 in den verwaisten Staßfurter Kasten, bevor Libor Hanisch mit dem 30:20 das Resultat erstmals auf zehn Tore Abstand stellte. „Es war eines unserer besten Spiele in der laufenden Saison, man hat gespürt, dass jeder wusste, worum es hier geht. Die Abwehr war top und im Angriff haben wir uns nur ganz wenige Fehler geleistet“, erklärte Co-Trainer David Woitke. Oberlosa hielt den Abstand bis zum 35:25 konstant, erst in den Schlussminuten betrieben die nie aufsteckenden Gastgeber noch etwas Ergebniskosmetik. „Kompliment an meine Mannschaft. Wie wir den Ausfall von Ivan Kucharik im Angriffsspiel kompensiert haben, das war stark. Ich bin heute sehr zufrieden“, zog Ladislav Brykner ein Fazit der Partie, während die Mannschaft mit den schwarz-gelben Anhängern einen souveränen Auswärtssieg bejubelte.
Am kommenden Samstag empfangen die 04er die SG Pirna/Heidenau, gegen die man im Hinspiel die bislang einzige Saisonniederlage hinnehmen musste.
Oberlosa: Foluszny (1 Tor), Ebert; Stäglich, Roch (4), Beketov, Roth, Pfeiffer (3), Schauer (5), Schneider (4), Hertel (3), Hanisch (2), Kolomaznik (3), Nedoma (5), Kucharik (5/ davon 5 Siebenmeter), Naumann
Zuschauer: 350
–RM–

Oberlosa ist voll gefordert

Oberlosa ist voll gefordert
Für den Oberliga-Spitzenreiter SV 04 Oberlosa steht am 20.Spieltag eine der schwierigsten Auswärtsaufgaben der Saison auf dem Programm. Die Spitzenstädter gastieren am Samstag um 18 Uhr in der Salzland-Sporthalle beim Tabellenvierten HV Rot-Weiß Staßfurt.
Der Gastgeber hatte sich vor der Saison enorm verstärkt und steht verdientermaßen in der Tabelle weit vorn. Bereits beim 32:32-Remis im Hinspiel wiesen die Salzländer ihre Stärke nach. Bislang sammelte die Mannschaft um Torjäger Steffen Cieszynski in heimischer Halle 17:3 Punkte und gelten als sehr heimstark. Trainer Sebastian Retting hat eine erfahrene Mannschaft zur Verfügung, die am Ende auf einem Medaillenplatz stehen will. Neben Cieszynski (104 Saisontore) gelten auch der ehemalige Magdeburger Justus Kluge, Rückraumspieler Malvin Haeske oder Kreisläufer Robin Danneberg zu den Leistungsträgern der Staßfurter. Die Starke Abwehr der Bodestädter organisieren die beiden Routiniers Nils Hähnel und Andreas Steinbrink. „Staßfurt verfügt über äußerst robuste und spielstarke Mannschaft. Wir müssen an unserem obersten Level spielen um dort vor sicherlich großer Kulisse erfolgreich zu sein“, weiß auch der Plauener Trainer Ladislav Brykner um die Stärke der Anhaltiner.
Dass die Plauener ihre Tabellenführung mit einem weiteren Doppelpunktgewinn verteidigen wollen, versteht sich von selbst. Da es nunmehr in das letzte Saisondrittel geht, heißt es weiterhin fleißig Zähler einzufahren. Zuletzt zeigten sich die Schwarz-Gelben in guter Verfassung und fahren selbstbewusst in die Bodestadt. „Klares Ziel sind zwei Punkte, wir sind gut vorbereitet und wollen den Punktverlust aus dem Hinspiel vergessen machen“, erklärt SV-Kapitän Jakub Kolomaznik. Personell können Coach Brykner und sein Co-Trainer David Woitke weiterhin aus dem Vollen schöpfen. Die Fans der Schwarz-Gelben sind wieder eingeladen, im Mannschaftsbus mitzufahren. Abfahrt am Samstag ist um 13 Uhr an der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle.
–RM–

17.02.2024 Klarer Sieg für Oberlosa

Klarer Sieg für Oberlosa
SV 04 Oberlosa – HSV Bad Blankenburg 31:24
Der SV 04 Oberlosa hat das Top-Spiel des 19.Spieltags der Handball-Oberliga gegen den HSV Bad Blankenburg deutlich mit 31:24 gewonnen. Damit behaupten die Plauener weiterhin die Tabellenführung mit zwei Zählern Vorsprung vor Concordia Delitzsch, Bad Blankenburg hat nun schon sechs Punkte Rückstand auf die Spitzenstädter.
634 Zuschauer bildeten einen tollen Rahmen für das Spitzenspiel, welches jedoch nicht die erwartete Spannung bot. Zu unterschiedlich waren die personellen Voraussetzungen beider Teams. Während Oberlosa auf seinen kompletten Kader zurückgreifen konnte, fehlten den Thüringern in dieser Partie einige wichtige Spieler.
So übernahmen die Hausherren schnell das Kommando und führten nach 10 Minuten mit 6:3. Trotz der massiven Abwehr der Gäste fanden die Schwarz-Gelben immer wieder Lösungen, auch weil Spielmacher Louis Hertel geschickt den Taktstock schwang. Die Kurstädter warfen alles in die Waagschale um den Spitzenreiter nicht wegziehen zu lassen. Oberlosa bot jedoch eine konzentrierte Leistung und baute den Abstand auf 12:8 aus. Mit einem komfortablen 16:11 aus Sicht der Plauener ging es schließlich in die Halbzeitpause. „Wir hatten uns schnell auf die veränderte Formation der Gäste eingestellt und standen kompakt in der Abwehr. Die Führung zur Pause war redlich verdient“, resümierte SV-Trainer Ladislav Brykner nach der Partie.
Nach dem Wiederanpfiff folgte die stärkste Phase der 04er. Drei schnelle Treffer durch Franz Schauer, Kevin Roch und Ivan Kucharik schraubten das Ergebnis auf 19:11 und zwangen die Gäste zu einer frühen Auszeit. Unter dem Jubel der Plauener Fans drückten die Schwarz-Gelben das Gaspedal weiterhin voll durch und bauten den Abstand immer weiter aus. „Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit war wie aus einem Guss. Da haben wir wirklich sehr gut gespielt“, zeigte sich Brykner in dieser Phase zufrieden. Bis auf 28:15 enteilten die Vogtländer den Thüringern. Angesichts des klaren Vorsprungs schlich sich nun deutlich der Schlendrian ein und die nie aufsteckenden Gäste verkürzten mit sechs Treffern in Folge auf 21:28. „Auch wenn wir bunt durcheinander gewechselt haben, darf uns das nicht passieren. Natürlich ist es schwer, bei so einer deutlichen Führung die Spannung hochzuhalten. Die einfachen Fehler die wir da gemacht haben, müssen wir jedoch vermeiden“, mahnte Co-Trainer David Woitke nach der Partie. Zum Ende hin strafften sich die 04er wieder und feierten gemeinsam mit dem sensationellen Publikum einen klar verdienten 31:24-Erfolg. „Nach Lage der Dinge kämpfen jetzt nur noch Delitzsch und wir um den Meistertitel. Kommende Woche haben wir ein richtig schweres Auswärtsspiel in Staßfurt zu bestreiten. Nach dem Unentschieden im Hinspiel wollen wir dort unbedingt gewinnen“, hatte Ladislav Brykner den Sieg schnell abgehakt und den Blick schon wieder nach vorne gerichtet.
Oberlosa: Foluszny, Ebert; Stäglich (1 Tor), Roch (4), Beketov, Roth (1), Pfeiffer, Schauer (5), Schneider (1), Duschek (1), Hertel (3), Hanisch (2), Kolomaznik (1), Nedoma (3), Kucharik (8/ davon 5 Siebenmeter), Naumann (1)
Zuschauer: 634
–RM–

17.02.24: Volleyballerinnen in Engelsdorf unterlegen

Volleyball Regionalliga Ost Damen

Oberlosa beim Tabellendritten Engelsdorf unterlegen

Am Sonnabend um 19:00 Uhr in Leipzig war der Tabellendritte SV Lok Engelsdorf I für die Oberlosaer Volleyballerinnen die erwartet schwere Auswärtshürde. Auch wenn im Heimspiel Ende November ein 3:0-Sieg gegen die Engelsdorferinnen gelang, so ist der Tabellendritte mittlerweile ordentlich in Tritt gekommen und hat nun mit dem 3:1 -Heimsieg ( 19; -21; 21; 12) gegen die Vogtländerinnen seitdem den sechsten Sieg eingefahren. Oberlosa lief im ersten Satz einem Rückstand hinterher (13:17), den Lok auch zum Satzsieg durchbrachte.  Im zweiten Satz aber blieb der SV04-Sechser am Gastgeber dran. Es war dann Kapitänin Ulrike Buchheim, die mit einer stabilen Aufgabenserie Oberlosa zum Satzsieg führte. Im dritten Satz entbrannte ein heftiger Fight um jeden Ball. Die Oberlosaer 15:13- Führung kippte aber zum 18:19 und letztlich zur 2:1-Führung von Lok. Sehr unzufrieden waren die Gäste aber mit dem verschlafenen Beginn im vierten Satz, als die nun euphorisierten Hausherrinnen blitzschnell die reihenweise auftretenden technischen Fehler im Gästeteam ausnutzten und einen  komfortablen 18:4-Vorsprung erkämpften und diesen nicht mehr aus der Hand gaben. Luisa Lebe (Lok) und Leonie Eckardt (SV04) wurde als beste Spielerinnen geehrt.

Wieder im Teamkader war diesmal auch Jugendspielerin Helena Leicht, die letzte Woche noch im von Jens Neudeck gecoachten Sachsenauswahljugendteam einen sehr erfolgreichen Einstand verbuchen konnte.  Das ausgerechnet unter SV Lok Engelsdorf SSR Bezirk antretende Auswahlteam gewann seine beiden Spiele in der Sachsenklasse West B, nicht zuletzt auch durch die eingebrachte neue Zuspielqualität der erst fünfzehnjährigen Oberlosaerin.

In vierzehn Tagen steht am 03.03.2024 15:00 Uhr in der SH BSZ Uferstr. für die Oberlosaer Damen das Bezirksderby gegen den Chemnitzer VV an.

 

17.02.2024

Gunar Rus

AL VB SV 04

1. Männer | Oberlosa vor Top-Spiel

Oberlosa vor Top-Spiel
Der 19. Spieltag der Mitteldeutschen Handball-Oberliga hält für den Tabellenführer SV 04 Oberlosa eine richtungsweisende Partie bereit. Die Plauener empfangen am Samstag um 19 Uhr in der Kurt-Helbig-Sporthalle mit dem Tabellendritten HSV Bad Blankenburg einen der ärgsten Verfolger.
Vier Punkte beträgt derzeit der Abstand zwischen den Vogtländern (32:4 Punkte) und den Thüringern (28:8). Wollen die Kurstädter weiterhin im Kampf um den Titel mitmischen, müssen sie zumindest einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen.
Die Mannschaft um den ehemaligen Plauener Trainer Petr Hazl ist sehr gut besetzt und verfügt über viel Erfahrung. Torhüter Damian Kowalczyk, Spielmacher Tomas Zeman, die beiden Rückraumspieler Josef Jonas und Volodimir Kiliyevi sowie die beiden Außen Vaclav Kovar und Valeri Ivanov bürgen für Qualität. Zudem organisieren Juraj Geci und Artem Sharko bei den Thüringern eine sehr kompakte Abwehr. Zuletzt feierten die Lavendelstädter drei Siege in Folge und wollen nun auch beim Spitzenreiter punkten. „Bad Blankenburg hat eine spielstarke, robuste und abgezockte Mannschaft. Dass sie so weit vorn stehen, ist keine Überraschung. Wir müssen unser Leistungsvermögen komplett ausschöpfen, um am Samstag erfolgreich zu sein“, weiß auch SV-Coach Ladislav Brykner um die Stärke der Gäste.
An der Zielstellung der Spitzenstädter gibt es keine Zweifel, mit einem weiteren Heimsieg soll die Tabellenführung verteidigt und ein direkter Kontrahent auf dann sechs Punkte distanziert werden. „Kompakt in der Abwehr, schnelles Umschaltspiel und Konsequenz im Abschluss“, fordert Brykner von seinen Männern. Die personellen Voraussetzungen auf Seiten der Plauener könnten besser nicht sein. Viktor Beketov feierte in der Vorwoche sein Comeback in der 2.Mannschaft, damit steht den SV-Verantwortlichen der komplette Kader zur Verfügung.
Die 04er bauen natürlich auch am Samstag wieder auf eine große Kulisse. Das Top-Spiel wird seine Anziehungskraft auf die Plauener Anhänger nicht verfehlen und so hoffen die Schwarz-Gelben auf über 600 Zuschauer. Mit den Fans im Rücken soll der Heimnimbus in der Plauener Kurt-Helbig-Halle weiter ausgebaut werden, seit Dezember 2022 haben die 04er vor heimischem Publikum nicht mehr verloren.

 

      –RM–

(10.02.24) II. Männer siegen in Eilenburg

Verbandsliga Männer Staffel West

VfB Eilenburg – SV04 Plauen Oberlosa 25:30

II. Männer feiern weiteren Auswärtssieg

Am gestrigen Samstag stand das Auswärtsspiel in Eilenburg auf dem Plan. Gerade zu Hause ist Eilenburg mit sehr guten Ergebnissen aufgefallen. Wir erwischten einen sehr guten Start. 0:5 stand es nach 9 Minuten. In der 11. Spielminute kam dann auch Eilenburg zum ersten Treffer. Bis zur Halbzeit stand die Abwehr recht gut und wir konnten mehrere Bälle erobern. Max, der sein Tor die ersten Minuten vernagelte, machte dann seinen Platz für Tyll frei. So konnte unser 2. Keeper auch mal wieder länger Spielpraxis sammeln und konnte auch einige gute Bälle parieren. Mit Halbzeitpfiff gelang uns der Treffer zum 9:17. Der 2. Spielabschnitt war dann wieder ein wenig zerfahren. Die Konzentration und der Biss gingen aufgrund der hohen Führung verloren. Wir konzentrierten uns mehr darauf den Vorsprung, der sich so bei 5-6 Toren einbendelte, zu verwalten. Am Ende stand ein nie gefährdeter Auswärtssieg (25:30). Da der Spitzenreiter sein Spiel in Chemnitz verlor, schob sich die Spitze noch enger zusammen. Wir sind nun 4 Punkte hinter Platz 1 (Freiberg) und 3 Punkte hinter Platz 2 (Limbach). Nach dem Sieg ging es für die Jungs natürlich zum Oberlosafasching feiern. Da durfte auch mal ein wenig tiefer ins Glas geschaut werden, wir haben jetzt bis Anfang März Spielpause.

(SF)

 

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